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"Schulen gegen Rassismus", politisches Beeinflussungsvehikel zu Lasten unserer Kinder
Leverkusen 12.11.2011:Kommunistentaktik der Kinderbeeinflussung Die UNESCO-Erklärung 1978 über Bildung von Städtekoalitionen und Subversion in Kommunalregierungen wie Parlamenten hat es den Sozialisten und Kommunisten möglich gemacht. Wie immer: Kinder mit im Einsatz, ANTIFA macht's möglich. Nachher sind ohnehin immer die Polizisten schuld, die kriminellen Kinder nicht schuldfähig. Wie sich die Bilder gleichen, die für eine zentrale Organisation der europäischen forcierten kulturellen Unruhen Beleg geben. Zentral sitzen Sozialisten und Kommunisten in der Nürnberger UNESCO-Unterschaltstelle (DUK), verantwortlich für Europa mit allen Ausgliederungen, die auf dieser Homepage bereits beschrieben wurden. Dort sitzen die geistigen Attentäter wie die Spinne im Netz unter Schirmherrschaft der SPD-lerin Ute Vogt und verunruhen Europa strategiemäßig mit linkem Ziel der Übernahme. Wer die Jugend hat, hat die Zukunft. Mit Lenin den Begriff Rassismus besetzen, ebenso behördliche und öffentliche Stellen, die geeignete Staats-Subversion garantieren. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK), verantwortlich für die Durchsetzung der UNESCO Erklärung 1978 ist sozialistisch/kommunistisch unterwandert und nutzt ideologisch einseitig die Verbreitung des von ihr in Abänderung zur UNESCO Erklärung ausgearbeiteten iedologisierten Rassismusbegriffs. "Nazis" und "Rassisten" sind alle, die nicht linkskonform denken und sprechen. Sie stellen eine Gefahr für das linke Übernahmeverfahren dar. Wenn Verächtlichmachung in der unterwanderten Presse gegenüber den so definierten Rassisten nicht wirkt, wird Gewalt über die strategisch eingesetzte Antifa ausgeübt. Sie fragen sich hoffentlich ob die UNESCO davon weiß und reagiert? Nein, sie reagiert nicht, weil ebenfalls einseitig unterwandert. Das kürzliche Begehren der islamisch kommunistischen (BAATH-Partei) Palästinenser von der UNESCO als Staat anerkannt zu werden, hat nun öffentlich offenbart, dass die UNESCO zu 2/3 von islamischen Staaten dominiert wird. Ehemals christlich-jüdische Grundregeln werden ideologisch und islamisch mehr und mehr ausgehebelt. Westliche Menschenrechte werden auf der Basis der Kairoer Erklärung der Menschenrechte ohnehin nicht anerkannt. Jetzt will man jede Kritik am Islam unter Strafe stellen. Der Westen hat die größten Schwierigkeiten derartigen Unsinn zu verhindern. Aus den gebildeten linkslastigen "Städtekoalitionen" heraus werden linke Beeinflussungszonen systematisch ausgebaut. Die Städte unterwerfen sich durch ihren Beitritt zur Städtekoalition der einseitigen Auslegung der UNESCO-Erklärung zum Rassismusbegriff. Kommunistische Stützpunkte für die lokalen Antifas werden durch Besetzung von Objekten begründet und dienen als Ausbildungs- und Planungsstätten für Gewaltgruppen, in Leverkusen z.B. das KAW. In Köln-Kalk bildet sich nach Hausbesetzung ein weiteres Glied des ANTIFA-Systems heraus. Schulen werden unter dem Begriff "Schulen gegen Rassimus" ideologisch gebündelt und unsere Kinder werden nicht im Sinne der UNESCO-Erklärung neutral mit Rassismusfragen beschäftigt, vielmehr einseitig beeinflußt.Uns liegen Äußerungen von so okkupierten Kindern vor, die von kommunistischen Maßnahmeverhältnissen bei und in solchen Aktionen berichten. Die Eltern bleiben wohl in Unkenntnis, was hier mit ihren Kindern geschieht, unbekümmert. So züchtet man sich sozialistisches Volkspotential heran und setzt es mit Antifareife zu Gewalteinsätzen ein. ________________________________ "Kultureller Marxismus" nach Frankfurter Schule (Marcuse/Adorno u.a.) , wie er von den Absolventen der Frankfurter Schule gepredigt wurde, wurde in Amerika über die Frankfurter Schulke von der Elite der Baby-Boomer 77, in Deutschland von den 68gern, installiert. Dies hat das Fundament gesetzt und den Weg geebnet für die überaus populären und destruktiven Konzepte der „Positiven Diskriminierung", des „Multikulturalismus" und der „Diversität". Man kann diesen Schlagworten heute nicht entkommen. Sie sind aus den Studien zu Antisemitismus und Diskriminierung gewachsen, die das Institut für Sozialforschung (später Frankfurter Schule) in den 1940ern durchführte und der systematische Einführung von Themen wie „Diskriminierung", „Bürgerrechte", „Frauenrechte" und anderer „Minderheitenrechte" in die amerikanische und auch die deutsche Kultur.Die Kritische Theorie hat eine Massenpsychologie angewandt, die zum Abbau geschlechtsspezifischer Rollen in der amerikanischen wie deutschen Kultur geführt hat (stille Revolution). Nach der Kritischen Theorie (Gender Change) wird der Unterschied zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit verschwinden. Die traditionellen Rollen von Müttern und Vätern werden aufgelöst werden, so daß die Zeit des Patriarchats endet. Kinder werden nicht entsprechend ihres biologischen Geschlechts in geschlechtsspezifischen Rollen aufgezogen werden. Dies stellt das Grundprinzip der Frankfurter Schule für die Auflösung der traditionellen Familie dar. Eines der Grundprinzipien der Kritischen Theorie war die Notwendigkeit, die traditionelle Familie zu zerbrechen. Die Gelehrten der Frankfurter Schule predigten:"Selbst ein teilweiser Zusammenbruch der elterlichen Autorität in der Familie kann dazu führen, daß die kommende Generation eher bereit ist, soziale Änderungen zu akzeptieren." ____________________________________________________________________ Kampf gegen Rechts™ schon im Kindergarten Der Kampf gegen Rechts™ nimmt immer absurdere Züge an. Schon im Kindergarten lernen die Kinder, dass es ganz schlimm rassistisch ist, zum Beispiel zu sagen, jemand habe braune Augen. So geschieht es zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern, wo sich an dem Projekt der demokratischen Fraueninitiative „Lola für Lulu” und des “Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg” drei von 19 Grundschulen und neun von zehn Heimen in Westmecklenburg begeistert beteiligen. Der Kampf um die Köpfe muss früh erfolgen, Eltern gleich mit erzogen werden. Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Du hast ja braune Augen!“ Schon solche kleinen Hänseleien können nach Ansicht von Extremismusexpertin Sandra Pingel-Schliemann Anzeichen von Alltagsrassismus in Schulen oder Kindergärten sein. In Westmecklenburg werden Pädagogen jetzt in einem dreitägigen Training unter dem Titel „AUGEN-BLICK-MAL!“ fit gemacht für den Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischen Tendenzen bereits unter Kindergartenkindern und Grundschülern. Ratlose Lehrer, Kita-, Hort- und Heimerzieherinnen, hätten sich das Training gegen Rechts gewünscht, so die promovierte Politikwissenschaftlerin Pingel-Schliemann. Sie kämen immer häufiger in die Situation, auf rechtsextreme, antidemokratische oder diskriminierende Einstellungen bei Kindern wie auch Eltern reagieren zu müssen. „Je früher wir die Kids demokratisch stärken, umso besser sind sie gewappnet gegen rechtsextremes Gedankengut“, sagt die Expertin. Neu sei, dass sich bereits Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer mit der Thematik befassen müssten. „Lehrer müssen konsequent Werte vermitteln, sie haben einen Erziehungsauftrag“, betont Pingel-Schliemann. Sie verweist zudem auf die Tendenz hin zu rechtsextremistischen Elternvertretern oder anderen Ehrenamtlichen etwa in Sportvereinen der Region. Der Bedarf an Informationen und Schulungen sei kaum mehr zu decken, sagt sie. Von den “Experten” so hervorragend aufs Leben vorbereitet, gibt es für junge Leute sicher nichts Besseres, als eine interkulturelle Beziehung einzugehen. Wer sollte sie über Risiken aufklären? Die im Kampf gegen Rechts™ mit geschulten Eltern? Im Kurs sollen Lehrer und Erzieher zu einem kritischen, aktiven Umgang mit antidemokratischen Ausdrucks- und Erscheinungsformen – wie versteckten Symbolen, Musik oder Internetseiten – befähigt werden. Ihr demokratisches Bewusstsein soll geschärft, Handlungsmöglichkeiten können in Rollenspielen geübt werden. Themen sind etwa „Kampf um die Kinder – Rechtsextreme und Familien“ oder „Rechtsextreme Erziehung – Kinder zwischen Drill und Defensive“. Die gutmenschliche Volkspädagogik in Kindergärten und Grundschulen fällt natürlich nicht unter Drill. Ein Grund mehr, energisch gegen jede Form von Kindergartenpflicht einzutreten. Bald werden die ersten Worte eines Kindes nicht mehr “Mama” und “Papa”, sondern “Nazis raus” sein!
Familienvernachlässigung bis Familienzerstörung Hauptziel von ideologischen Demagogen linker Prägung ist im Rahmen der von ihnen vertretenen "Gender Change" (Geschlechtsrollen-Änderung, als die größte, alles umwälzende unnatürliche Umerziehungsmaßnahme des Menschen, die immer noch fast unbemerkt, jedoch zielgenau, auf der ganzen Welt durch die "Sozialistische" und "Kommunistische Internationale" verankert zu werden droht)- Politik die Zerstörung der Familie als konspirativem Grundelement jedes bisherigen Staates. Hauptangriffspunkt ist hierbei primär die "Mutter" als Ruhepol und Manager der Familie, sei es im sozialen Gepräge, der gesunden Ernährung der Familie und die Wegnahme ihrer Zentralfunktion als Ordnungsfaktor. Der sozialistische Staat soll alles regeln und richten. Mangels größerer nennenswerter Bodenschätze ist für Deutschland das "Kraftwerk" die Bevölkerung, insbesondere die hochqualifizierte Ausbildung von entsprechendem Personal und dessen Einsatz. Eine maßgebliche Schwächung des Staates läßt sich durch diesen Angriffspunkt erzielen, indem man die Qualifikation der Bevölkerung durch mangelnde, schlechte und verunsichernde Verbildung schleichend herabsetzt. Angriffspunkt: Unsere Kinder
Deutschlands Kinder schlagen Alarm! Fehlende Zeit mit den Eltern, immenser Gruppendruck! Eva Herman Aktuelle Untersuchungen zeigen: Nie zuvor fühlten sich Kinder und Jugendliche derartig gestresst und besorgt wie heute. Die Ergebnisse legen den Rückschluss nahe: Kinder werden zu früh in Gruppen abgegeben, ihre Eltern verlieren zunehmend Einfluss und können ihren Kindern, bedingt durch berufliche Abwesenheit, in kleinen und großen Notsituationen häufig nicht helfen. Kinder und Jugendliche sind unsicher und ängstlich wie nie: Alle Umfragen und Studien der zurückliegenden Jahre signalisieren: Kinder und Jugendliche fürchten sich vor der Zukunft! Alle aktuellen Untersuchungen zur Schulsituation in Deutschland bestätigen: Nie zuvor gab es größere Probleme zwischen Lehrern und Schülern! Alle derzeitigen Aussagen von Berufsausbildern Jugendlicher laufen auf die eine Aussage hinaus: Zu keinem Zeitpunkt waren die jungen Leute unqualifizierter für das Berufsleben als heute! Der Alltag der Jugendlichen ist zunehmend geprägt durch »Gefühle der Ohnmacht und des Alleinseins, der Sinnleere und Perspektivlosigkeit«, heißt es schon in der Studie Jugend 2007 – zwischen Versorgungsparadies und Zukunftsängsten, die das Rheingold-Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen im Auftrag von Axel-Springer-Mediahouse durchgeführt hat. Mobbing, Gewalt und die immer mächtiger werdende Angst vor dem Abgleiten in ein Hartz-IV-Dasein steigerten das Gefühl der Verunsicherung und der Orientierungslosigkeit. »Selbst die Jugendlichen, die sich noch materiell abgesichert fühlen, erleben die Zukunft als ein schwarzes Loch. Sie wissen nicht, wofür sie gebraucht werden, wofür sie kämpfen und wogegen sie rebellieren können«, so die Rheingold-Untersuchung. Die neueste und aktuellste Studie des Instituts für Psychologie und des Zentrums für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana-Universität Lüneburg für die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) schlägt erneut Alarm: 33 Prozent aller Schüler in Deutschland sind gestresst! Folgende Stress-Symptome wurden festgestellt: – Einschlafprobleme (22 Prozent) – Gereiztheit (21 Prozent) – Kopfschmerzen und Rückenschmerzen (16 Prozent) – Niedergeschlagenheit (14 Prozent) – Nervosität (11 Prozent) – Schwindelgefühle (9 Prozent) – Bauchschmerzen (8 Prozent) Das Portal für Bildungsinformationen bildungsklick.de hat die DAK-Studie ausgewertet, aus der hervorgeht, dass mehr als 50 Prozent der Betroffenen ihre Gefühle in der Schule mit »verzweifelt, hoffnungslos, ausweglos« beschrieben. »Insgesamt geben mehr als zwei Drittel der Schüler mit häufigen Beschwerden an, dass sie in der Schule regelmäßig negative Gefühle erleben. … Schweigen und Verdrängen macht alles noch schwieriger.« Kinder und Jugendliche von heute haben enorme Zukunftsängste. Die letzte Shell-Jugendstudie hatte schon Vergleichbares als Ergebnis: Sie zeigt, dass Jugendliche deutlich stärker besorgt sind, ihren Arbeitsplatz verlieren beziehungsweise keine adäquate Beschäftigung finden zu können. Waren es im Jahr 2002 noch 55 Prozent, die hier beunruhigt waren, stieg die Zahl 2006 bereits auf 69 Prozent an. Auch die Angst vor der schlechten wirtschaftlichen Lage und vor steigender Armut nahm in den Jahren zwischen 2002 und 2006 von 62 Prozent auf 66 Prozent zu. Die Bewältigungsstrategien, die Jugendliche entwickeln, um mit ihren Schwierigkeiten fertig zu werden, sind laut der Rheingold-Untersuchung sehr verschieden. Die einen betreiben Dauerkonsum, andere schotten sich ab und flüchten in die künstlichen Paradiese von Internet und Playstation-Welten. Von der einstigen Spaßgesellschaft, in der alles »ganz easy« lief, sind lediglich vereinzelte Bruchstücke übrig geblieben.
Zahlreiche Kinder und Jugendliche in Deutschland stehen heute unter einem enormen Druck, der insbesondere von den Gleichaltrigen in den sogenannten Peer Groups ausgeübt wird. Die Orientierung an Gruppenstandards wird in diesem Zusammenhang jedoch oft ignoriert oder bewusst heruntergespielt. Nach Aussagen des kanadischen Psychologen Gordon Neufeld ist die zunehmende Gleichaltrigenorientierung in unserer Gesellschaft von einem alarmierenden und dramatischen Anstieg der Selbstmordrate unter 10- bis 14-Jährigen begleitet, seit 1950 hätte sie sich in dieser Altergruppe in Nordamerika vervierfacht. Ist man bisher davon ausgegangen, dass bei Selbsttötungen junger Menschen die Gründe meist in der Ablehnung der Eltern zu finden sind, ist das nach Ansicht Neufelds inzwischen lange nicht mehr so. Langjährige Beobachtungen und Untersuchungen des Psychologen lassen den Schluss zu, dass der wichtigste Auslöser für den jugendlichen Suizid in der Behandlung durch die Gleichaltrigen zu sehen ist. Je öfter und regelmäßiger Kinder und Jugendliche ihre Zeit mit Personen gleichen Alters teilen, und je wichtiger sie in dieser Gruppe füreinander werden, umso verheerender kann sich ihr unsensibles Verhalten auf jene Kinder auswirken, die es nicht schaffen, dazuzugehören und die sich abgelehnt oder ausgeschlossen fühlen. Auch in anderen Ländern ist das Phänomen bekannt: Die amerikanische Zeitschrift für Kultur, Politik und Literatur, Harper’s Magazine, druckte vor einiger Zeit eine Sammlung von Abschiedsbriefen japanischer Kinder ab, die Selbstmord verübt hatten: Die meisten von ihnen litten unter der unerträglichen Tyrannisierung durch Gleichaltrige und gaben dies als Grund an für ihren Entschluss, aus dem Leben zu gehen. Gruppendruck kann große Ängste verursachen, aber auch Hass auslösen. Der Student Cho Seung-Hui fühlte sich in »die Ecke gedrängt« – das gab er wenigstens als Grund an, nachdem er im April 2007 auf dem Campus von Blacksburg im amerikanischen Bundesstaat Virginia 32 Menschen getötet hatte. Die Wut und das Bedürfnis nach Vergeltung können über Jahre wachsen, Jahre, in denen Rachepläne geschmiedet und Vorbereitungen getroffen werden können. Schließlich kommt der Punkt, an dem die Wut zu groß wird: Alle sollen endlich erfahren, was sie dem Betroffenen angetan haben. Ähnlich der Amoklauf von 2001 in Erfurt, bei dem der 19-jährige Robert Steinhäuser am Gutenberg-Gymnasium 16 Personen und dann sich selbst tötete. Er war von der Schule verwiesen worden.
Schon zu Beginn der 1960er-Jahre warnte der amerikanische Soziologe James Coleman davor, dass die Eltern als wichtigste Quelle für Werte und als Hauptbezugsperson für ihre Kinder und deren Verhalten verdrängt würden – und zwar durch gleichaltrige Bezugspersonen. Doch damals war das noch kein Thema, beginnende Fehlentwicklungen bei Jugendlichen wurden – insbesondere in Deutschland – mit dem Dilemma der Eltern erklärt, die sich nicht mit den Folgen des zurückliegenden Krieges auseinandergesetzt hätten. Der kanadische Psychologe Gordon Neufeld geht davon aus, dass eine starke Gruppensozialisation bei Kindern und Jugendlichen auch Auswirkungen auf das spätere Verhalten im Erwachsenenalter hat: Wer sehr jung die Gruppe als Lebensrealität empfunden und kennen gelernt hat, und wem die Erfahrungen des Alleinseins, aber auch die einer Familie und dem damit verbundenen Zusammenhalt fehlen, der verlässt sich später auch nicht auf sich allein. Extreme Erscheinungsformen der Gleichaltrigenorientierung sind nach seiner Meinung tyrannisierendes Verhalten mit Gewaltanwendung, Selbstmorde und Morde unter Kindern und Jugendlichen. Auch die inzwischen allseits bekannten Massenpartys mit Höhepunkten wie Koma-Sauf-Wettbewerbe oder Gang-Bangs, also Massenvergewaltigungen, bei denen die Mädchen vorher zustimmen, können zu diesen Folgen zählen.
Heutige Jugendliche stehen oft als Krawallmacher, Schläger oder Kleinkriminelle in der Zeitung oder sie scheinen langweilig, angepasst und konturlos zu sein. Die Schere geht auseinander zwischen extrem gewaltbereiten Jugendlichen und kleinen Spießern. Wo sind die jungen Leute mit Idealismus, mit festen Zielen vor den Augen, mit Ecken und Kanten, mit »Flausen im Kopf«? Keine Frage: Jede Elterngeneration hat den Kopf geschüttelt über die Jugendlichen ihrer Zeit. Doch das Phänomen, dass die einen viel zu wenig rebellieren und die anderen erschreckend über das Ziel hinausschießen, ist neu. Die Jugendlichen von heute scheinen zum einen emotionslos, gelangweilt und unterkühlt zu sein, die anderen verroht und gewaltbereit. Immer mehr Jugendliche haben Angst davor, ihren Platz im Leben nicht zu finden, nicht gebraucht zu werden. Sie isolieren sich, statt sich abzunabeln – aus Angst, dem Leben nicht die Stirn bieten zu können. Das haben sie nie gelernt. Die einen wurden sich selbst überlassen, den anderen wurde jedes Problem abgenommen, jeder Wunsch erfüllt. Doch alle genannten Phänomene, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern, sind Hilfeschreie der Kinder. Sie brauchen von Anfang an entscheidend mehr Zeit mit ihren Eltern, mehr Zuwendung und mehr Liebe! Wenn sie erst einmal daran gewöhnt sind, dass ihre Eltern keine Zeit für sie haben, dann ist der Zug häufig schon abgefahren. Alle derzeitigen Regierungsprogramme jedoch glorifizieren nach wie vor die Erwerbstätigkeit der Mütter. Solange das nicht zugunsten der Kinder geändert wird, und solange keine nachhaltigen Bemühungen daran gesetzt werden, Kindern die Anwesenheit ihrer Eltern, speziell der Mutter, zu ermöglichen, wird diese Gesellschaft weiter auseinanderfallen und die genannten Zahlen und Probleme werden weiter steigen. |
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