Pro Mittelstand NRW

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt


Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!

 

 

KITAS wünschenswert?

PRO NRW wehrt sich gegen die sozialistische Einrichtung der Kita, die als Lehrstätte linker Indoktrinateure der frühest möglichen Beeinflussung unserer Kinder dient. Nicht umsonst gab es unter den National-Sozialisten HJ (Hitlerjugend)und BDM für Mädchen. Honecker und Vasallen hatten die FDJ, die heutigen Linken u.a. Antifa, die SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend). Alle Einrichtungen dienten und dienen  dem Zweck der frühen Indoktrination und Desinformation zum Vorteil der idologischen Führung.So schafft man sozialistisches Wahlvolk.

Zu Grunde liegt die Chimäre der angeblichen Gleichheit in Verkennung genetisch gegebener unterschiedlicher menschlicher Begabungen. Im Rahmen des Gender Changes die angebliche Gleichheit von Mann und Frau, wie die frühzeitige Bekämpfung des bürgerlich ausgerichteten Familie, geächtet durch den Polit-Verbrecher Karl Marx und von der Linksbewegung als politischer Auftrag verstanden. Schritt für Schritt wird daran in unserer europäischen Gemeinschaft gesellschaftsschädlich politisch gearbeitet mit verheerenden Auswirkungen. Ministerin Schröder wir SPD-Nahles machen die gleichen Fehler, weil die Destruktion der Kinder als solche nicht erkannt, die frühzeitige Aufhebung der Kindesbindung als modern gepriesen wird. Sieht man ins Stadt-Parlament Leverkusen, beteiligen sich an der lokalen derartigen Destruktion FDP, CDU, Grüne, OWG-UWG und der Rest, außer PRO NRW! Alles Quatsch? Sehen Sie selbst:

Mehr Jugendliche mit Depressionen

München - Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen. "Wir haben einen deutlichen Zuwachs bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen haben", berichtet der Jugendforscher Heiner Keupp von der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Früher sei die Depression vor allem eine Krankheit älterer und mittelalter Menschen gewesen. Jugendliche, die ihre Probleme für sich behalten, würden hingegen bis heute kaum wahrgenommen. Nach dem 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung wachsen in Deutschland inzwischen etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit körperlichen und seelischen Krankheiten auf. Besonders betroffen von Depressionen sind nach Einschätzung von Professor Keupp Kinder aus ärmeren und aus Einwandererfamilien. Früher litten vor allem Mädchen unter Depressionen. Heute sind Jungen ebenso häufig betroffen. "Inzwischen haben die Jungs bei psychosozialen Problemen die Mädchen eingeholt", sagt Keupp. Nach seiner Einschätzung haben sich Mädchen größere Freiräume in Beruf und Bildung erobert. Viele junge Männer seien wegen des geschwächten traditionellen Rollenbilds dagegen "eher orientierungslos". dpa

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Tatsächlich richtig analysiert?

Die Ursache liegt tiefer und ist ideologisch links angesiedelt. Gleichmacherei aus links-lamarckistischer Sicht wie die praktische Realisierung der marxistischen linken Idee ist der Ursachenfaktor. Marx: "Das Privateigentum müsse „vermittels despotischer Eingriffe in das Eigentumsrecht“ eliminiert, die Familie als Keimzelle aller Bürgerlichkeit „theoretisch und praktisch vernichtet werden“.

 

Angebliches "Vorzeigeland Schweden": Eine (linke) Familienpolitik, die Kinder psychisch krank macht

Anna Dahlström

Immer dann, wenn in  Deutschland über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert wird, dauert es nicht lange, und einer der Krippenbefürworter, in der Regel sind es Familienpolitiker der Bundesregierung, bringt als positiven Vergleich die Situation in Schweden in die Debatte ein. Ein Totschlagargument ist dieses Schweden inzwischen geworden, jedenfalls hier in Deutschland. Dabei macht sich offenbar niemand die Mühe, einmal die wahren Umstände in dem skandinavischen Land herauszufinden. Sonst würden die Parolen anders lauten, denn die wahre Lage in Schweden sieht dramatisch aus.

Experten und Wissenschaftler schlagen Alarm, so wie es hierzulande und anderen Staaten der Fall ist. Die schwedische Ärztin, Neurobiologin und Professorin an der Universität Göteborg, Annica Dahlström, und ihr Mitstreiter Christian Sörlie Ekström sprechen in warnenden Artikeln von einer schwedischen Familienpolitik, die die Kinder psychisch krank macht. Im Portal der Göteborgs Posten erschien im Frühjahr folgender Artikel der beiden Forscher, den Natalie Hamann freundlicherweise für den KOPP Verlag übersetzte:

Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit müssen wir fast alle Erkenntnisse im Bezug auf Kinder auf die Müllkippe der Geschichte werfen. Vielen Kindern geht es heutzutage richtig schlecht, und es wird sich weiter verschlimmern. Doch im heutigen demokratischen Schweden darf man nicht danach fragen, ob es einen Zusammenhang zwischen unserer modernen Sichtweise gibt, wie Kinder aufwachsen sollten, und den immer häufiger auftretenden Erkrankungen der Kinder. Nun lassen Sie uns selbst für ein Weilchen außer Acht, lassen Sie uns Folgendes fokussieren: was ist gut für die Kinder?

Wir stoßen außerdem auf die Frage, in wie weit die Entwicklung zum Besten der Kinder verläuft, oder ob wir erwachsenen Eltern hier etwas aus reinem Eigeninteresse betreiben.

Die statistischen Raten bzgl. Selbstmord, Suizidversuch, Depression und der Einnahme von Psychopharmaka haben sich bezüglich  junger Frauen bis zu 400 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre erhöht. (Hängt das vielleicht auch damit zusammen, dass von allen Kindern erwartet wird, sich wie Jungen zu verhalten?) Der Trend bei jungen Männern ist der gleiche, auch wenn die Entwicklung nicht genauso dramatisch ist. Je jünger die Kinder, desto extremer der Anstieg, den heranwachsenden Kindern geht es immer schlechter, und wir fragen uns, warum.

Die erste Generation, die geboren wurde unter den neuen nun geltenden Bedingungen in Schweden, war vom ersten Lebensjahr an in der Kinderkrippe, und hat während ihrer ersten sechs Lebensjahre den größten Teil ihres wachen Lebens mit Krippen- und Tagesstättenpersonal verbracht. Des Weiteren haben diese Kinder in einer Gesellschaft gelebt, in der wir uns einbilden, dass Männer und Frauen genau gleich sind und identische Fähigkeiten besitzen, sich um die Kinder zu kümmern, ohne Aussicht auf eigene Wahlmöglichkeiten. Das ist nun das erste Mal, dass wir erkennen können, wie es jener  Generation geht, die nun die Konsequenzen tragen muss aus diesem schwedischen Experiment.

Heute arbeiten die Eltern ca. acht Stunden mehr pro Woche und Haushalt, als vor 1980. Das bedeutet also 1,5 Stunden weniger Kind-Elternkontakt pro Tag. Wenn wir annehmen, dass das bewusst erlebte Zusammensein vor 1980 drei bis vier Stunden pro Tag bei Kleinkindern und Eltern war, stellen 1,5 Stunden weniger eine Verringerung des Kontaktes um 50 Prozent dar!

Die Entwicklung des Vermögens, soziale Bindungen zu knüpfen, ist heute ein gut erforschter Prozess. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder engen Kontakt zu ihren Müttern benötigen. Sie brauchen auch ihre Väter, aber die Mutter ist das Wesentlichste in den ersten zwei bis drei Lebensjahren.

Ein Kind, das herzzerreißend weint, wenn es in der Kinderkrippe abgeliefert wird,  fühlt sich ausgeliefert. Erst im Alter zwischen vier und fünf Jahren entwickeln Kinder einen Zeitbegriff. Wenn wir ein ein Jahr altes Kind weggeben, hat es keine Möglichkeit zu beurteilen, ob die Eltern jemals zurückkommen werden. Mit zwölf Monaten ist es im störungsanfälligsten Alter hinsichtlich seiner Entwicklung zur Bindungsfähigkeit, und schon in dieser Phase bringen wir die Kinder in Schweden zur Krippe.

Schäden im Prozess der Entwicklung von Kompetenz, soziale und emotionale Bindungen einzugehen, sind oft irreparabel und resultieren in Ruhelosigkeit, Angstzuständen und Depressionen. Genau darin, woran unsere Kinder und Jugendlichen heute leiden.

Ein weiterer Faktor ist, dass von Männern und Frauen erwartet wird, dass sie den gleichen Betätigungen nachgehen. Dies resultiert aus einer politischen, unbewiesenen These, dass Männer und Frauen austauschbar seien, was Fähigkeiten und Grundvoraussetzungen betrifft, sich um Kinder zu kümmern. Eine anteilsmäßig gleiche Verteilung auf beide Elternteile setzt voraus, dass Mann und Frau identisch sind.

Aber wir sind NICHT identisch! Es gibt große Unterschiede im Gehirn des durchschnittlichen Mannes im Vergleich mit dem der durchschnittlichen Frau. Natürlich gibt es Abweichungen in der Bevölkerung in Form von Männern, die ausgeprägt typisch weibliche Gehirneigenschaften aufweisen und umgekehrt, aber statistisch gesehen, gibt es bedeutende Unterschiede.

Die Verschiedenheiten haben sich im Zuge der Evolution entwickelt, und die Unterschiede sind schon festgelegt lange vor der Geburt. Der Mythos, dass wir als neutrale Lebewesen geboren werden, und dass erst die Gesellschaft uns in Identitätsmuster von Mann oder Frau zwingt, ist eine der abscheulichsten politischen Lügen in der heutigen modernen Zeit.(Zentralteil der linkslamarkistischen Ideologie)

Es ist teuer, sein Kind hier in Schweden zu lieben. Um uns in sein politisches Modell hineinzuzwängen, wendet der schwedische Staat ökonomische Mittel zur Steuerung an. Eine Familie, in der die Kinder weiterhin drei Jahre zu Hause verbringen, wovon die ersten 1,5 Jahre die Mutter zu Hause bleibt, wird entsprechend nachfolgender Modellrechnung durch entgangene ca. 40.000 € benachteiligt. Das läuft so:

  • Der volle Elterngeldbetrag (entspricht dem deutschen Erziehungsgeld) wird innerhalb von 13 Monaten ausbezahlt und ist teilweise geschlechtsgebunden. Der Gleichstellungsbonus prämiert sogar Familien, in denen die Mutter schon nach sechs Monaten wieder zur Arbeit geht. Wenn die Mutter 13 Monate zu Hause bleibt, entgehen der Familie mit 6.800 € pro Kind deswegen.

  • Erziehungsgeld (eine freiwillige Sonderleistung der Kommunen)wird nur innerhalb der ersten zwei Lebensjahre ausbezahlt, und nur denjenigen, die ihr Kind nicht in die Krippe geben. Ein ganztägiger beitragsfreier Betreuungsplatz in der Krippe kostet die Kommunen ca. 1.450 € netto im Monat, ein Betrag, von dem eine Familie leben könnte, ohne einen weiteren Cent ausgeben zu müssen. Doch das Erziehungsgeld sind knappe 300 € pro Monat, und dies ist auch noch eine freiwillige Leistung der Kommunen.  Also von den 1.450 €, die die Kommune im Monat spart, bezahlt sie an die Eltern maximal 300 €, und auch nur innerhalb der ersten zwei Lebensjahre, und auch nur als freiwillige Leistung.

Die Differenz, 1.150 € im Monat, geht in die Taschen der Kommunen. Das ist eigentlich Geld für das Kind, und wenn es im dritten Lebensjahr auch noch zu Hause bleibt, spart sich die Kommune alles ein.

  • Eine Sonderbesteuerung ist eingeführt worden, da man angeblich nicht nur von einem Einkommen leben kann. Familien mit nur einem Einkommen und dem Recht auf volles Elterngeld verlieren ca. 2.600 € pro Jahr durch Sondersteuern in der Elternzeit.

Doch bei dem Erhalt von Elterngeld in Höhe von 2.000 € (vergleichbar mit dem gehaltsabhängigen Erziehungsgeld in der Elternzeit in Deutschland), steuerfähig und rentenbeitragspflichtig, sollten wir die Wahlfreiheit haben, ob wir mit unseren Kindern zusammen sind und gleichzeitig die Diskussionen darüber sein lassen, ob die wichtigste Aufgabe im Leben eine Frauensache ist oder nicht.

Die Basis des Familienmodells des schwedischen Staates ist damit untergraben, und die Politik handelt entgegen unserer evolutionär festgelegten Voraussetzungen und gegen die Interessen der Kinder. Dies wird einzig und allein aufgrund engstirnigen Eigeninteresses der Erwachsenen  hinsichtlich materiellen Wohlstandes und dem staatlichen Bedürfnis nach Wachstum betrieben. Der Staat muss für enorme und anwachsende Kosten aufgrund psychischer Erkrankungen aufkommen, aber die wahren Gründe will man sich wegen kurzsichtiger, nationalökonomischer Ursachen nicht vornehmen. Das Thema Kinder und Jugend ist heutzutage außen vor, und das ist politischer Zynismus pur. Es sind die Kinder, die nun akut geschädigt sind und die die Konsequenzen dieses schwedischen Experimentes ausbaden müssen.

 04.10.2011 Kopp Verlag


Gender in der Kita! Wie Kleinkinder umprogrammiert werden

Eva Herman

Die Sexualisierung bei Kindern treibt seit einigen Jahren aufgrund des Gender Mainstreaming grausige, eine ganze Gesellschaft verändernde Blüten. Kindern werden inzwischen an zahlreichen Schulen im »Gender«-Unterricht – ein neues Fach – die verschiedenen Möglichkeiten der Geschlechterausübung nahegebracht. Sie sollen von dem bisher herrschenden »stereotypen« Bild des Mannes und der Frau weggelenkt werden, vielmehr lernen sie nun, dass es weder ein festes männliches, noch ein festes weibliches Geschlecht gibt, sondern dass dazwischen noch viele Möglichkeiten wie Bi-, Homo- oder Transsexualität herrschen, die durchaus normal seien. Auch dass die jeweiligen Neigungen wechseln können, lernen die Schüler im Unterricht, und dass dies alles ebenso ganz normal sei.

Inzwischen schreckt man nicht mehr davor zurück, die Geschlechterabschaffung bereits in Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen umzusetzen, frei nach dem sozialistischen Kampfkonzept: Je früher das Gehirn gewaschen wird, desto leichter funktioniert auch später das Umerziehungsprogramm! Ein bereits früh gegendertes Kind wird wie selbstverständlich einmal davon ausgehen, dass es Mann und Frau nicht gibt! Sondern dass die Angebotspalette bunt und viel größer ist!

Die Vermittlung der Freizügigkeit in der Geschlechterwahl gilt derzeit für deutsche wie europäische Kindergärten. Im Online-Handbuch für Kindergarten-Pädagogik heißt es unter anderem:

»Im Kindergarten müssen wir sowohl unsere eigene Geschlechtssozialisation bedenken als auch überlegen, welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen äußern (auch nonverbal!) und dann auf diese Bedürfnisse eingehen. Dies beginnt mit der Reflexion über die eigene Sozialisation, macht sich an Personen fest, die hier mit Jungen und Mädchen arbeiten, und hört nicht zuletzt bei der Raumgestaltung auf, die darauf hin abgestimmt werden muss, welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen in Bezug auf Spielräume haben. Der klassische Kindergarten mit Bauecke und Puppenecke in jedem Gruppenraum sollte überprüft werden. Funktionsräume sind für die individuellen Bedürfnisse von Kindern besser geeignet, vor allem auch in Bezug auf die Gender-Thematik. Dort hat man festgestellt, dass Jungen und Mädchen Räume nicht geschlechtsspezifisch, sondern interessenbezogen nutzen.«

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Was heißt das im Klartext? Ganz einfach: Dass es das typische Verhalten eines Mädchens oder eines Jungen eben auch nicht mehr geben soll. Dass Mädchen lieber mit Puppen und Jungs bevorzugt mit Autos spielen, scheint heute grundsätzlich nicht mehr ohne weiteres geduldet zu werden, wenn man auf Gender in der Kinderbetreuung Wert legt. Und das geschieht zunehmend häufiger. So heißt es ausdrücklich auf der Website des »fun&care-Kindergarten« in Wien, der nach neuesten Gender-Richtlinien verfährt: »Kinder lernen von Geburt an, ihrer Geschlechterrolle zu entsprechen. Daher sind wir bestrebt, bei Buben und Mädchen zu beobachten, inwiefern sie bereits in Hinblick auf gesellschaftliche Rollenvorstellungen sozialisiert sind.« Ein Mädchen soll nun Verhaltensweisen des Jungen übernehmen und umgekehrt, um die »Handlungsspielräume der Mädchen und Buben erweitern und dadurch wirkliche Chancengleichheit schaffen (in Hinblick auf Fähigkeiten und Fertigkeiten, Berufswahl, PartnerInnenschaft, Kindererziehung …). Wenn Kinder bestimmte geschlechtsuntypische Vorkenntnisse nicht schon früh spielerisch sammeln, ist es für sie als Erwachsene oft schwierig, Alternativen zu einer vorgegebenen Rolle zu finden, selbst, wenn sie dies wollen. (…) Dies bedeutet vor allem, dass wir versuchen Einschränkungen des Denkens oder des Handelns, die rein das Geschlecht des Kindes betreffen, zu vermeiden.«

Auch das Kindergarten-Personal agiert nach klaren Gender-Regeln: »Wichtig ist auch, dass Kinder erleben, dass auch Männer für Kindererziehung und hauswirtschaftliche Tätigkeiten gerne zuständig sind und so positive Vorbilder in diesen Bereichen sein können.« Hier wird früh eingeleitet, was eine Wahrnehmung formen soll, die mit derzeitigen Gendergesetzen kompatibel ineinander wirkt: Nach EU-Plänen zum Beispiel sollen Frauen in der TV-Werbung nicht mehr vor dem Herd oder der Waschmaschine gezeigt werden, dies sei sexistisch und diskriminiere die Frauen. Stattdessen soll der weibliche Mann in den heimischen Fokus gerückt werden.

Die Geschlechter von Junge und Mädchen werden in den Kitas zunehmend und  systematisch aufgeweicht, um schließlich gänzlich abgeschafft zu werden. Die kleinen Mädchen werden im Gender-Kindergarten aufgefordert, »Fußball zu spielen, sich zu wehren, sie erhalten besondere Förderung in den Bereichen Technik, Werken, Computer. Buben hingegen sollen eine positive Körperwahrnehmung erlernen, dazu gehören: Massage, Kosmetikkorb, den eigenen Körper pflegen und achten, schön sein, Anbieten von männlichem und weiblichem Verkleidungsmaterial – in andere Rollen schlüpfen, fürsorgliche und behutsame Interaktion mit anderen Kindern aufnehmen, positive Besetzung von Schlüpfen in ›weibliche‹ Rollen (Prinzessinnenkleid, Nägel lackieren …), Erlernen von Umgang mit Puppen (positiver Begriff: Puppenvater), Erlernen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (positiver Begriff: Hausmann).«

Die Jungs lernen hier ebenso früh, sich nicht mehr wie Jungs aufzuführen, sondern weicher, weiblicher zu werden. So heißt es bei dem Lernprogramm der Buben, dass diese Frustrationen ertragen lernen müssten: »Verlieren, beim Warten und Zurückstecken eigener Bedürfnisse, Hilfsbedürftigkeit zugeben können, Umgehen damit, dass Mädchen Paroli bieten!«

In einer umfassenden Dissertationsarbeit der Uni Tübingen heißt es zu Gender- maßnahmen in Kitas unter anderem: »Bei der Genderperspektive muss daher der Blick von der geschlechtstypischen Betrachtung weg zur Vielfalt der Ausprägungen von Begabungen, Interessen und eigenen Selbstverständnissen gelenkt werden, um das eigene Verständnis seines Selbst und seiner Selbste zu ermöglichen. Geschlechtliche Identität kann deshalb nur in einer Pluralität und einem sich wandelbarem Verständnis von ›Gender‹ gesehen werden.« – »Individuum, Identität, das Verhältnis von Leib/Körper und Person oder Seele, die neuere Ineinssetzung von Psychischem und Gehirn, all das steht zur Debatte, es kann nicht weiter so gedacht werden wie bisher.«

Das Geschlecht ist auch hiernach mit der Geburt eines Menschen nicht längst festgelegt, sondern angeblich jederzeit veränderbar, was bereits in der Kleinkinder-Beeinflussungsstätte klargemacht und umgesetzt werden soll. Und zwar mit allen Mitteln. So heißt es weiter: »Wenn von der Identität eines Menschen die Rede ist, so handelt es sich in der Regel um die Beschreibung eines Erwachsenen. Kinder, die sich noch in der Entwicklung befinden, befinden sich auch noch in einer Entwicklungsphase der Identität. Aber auch Erwachsene müssen die eigene Identität immer wieder hinterfragen und werden durch verschiedene Lebensumstände gefordert, sie zu verändern. So ist Identität immer etwas Fließendes, etwas Veränderbares.«

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Identität ist etwas Fließendes, etwas Veränderbares? Genau! Wer sich heute noch als Mann fühlt, darf morgen Frau sein. Wer glaubt, heterosexuell zu sein, kann morgen schon sagen: Ein bisschen bi schadet nie! Das ist, nach Gender, nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich gewollt! Aufwachen, Leute! Gender in der Kita bedeutet Alarmstufe Rot!

Wer zudem die derzeitigen politischen Bemühungen beobachtet, dass nämlich Kinderrechte von fast allen übrigen Parteien partout und unbedingt in der Verfassung  festgeschrieben werden sollen, damit u.a. das Recht eines Kindes auf »frühkindliche Bildung« gewährleistet wird, muss erkennen, dass in Wahrheit damit nur ein einziges Ziel verfolgt und somit auch erreicht wäre: Der gesetzlich vorgeschriebene Krippenaufenthalt! Krippenpflicht! Und das bedeutet Zwangs-Genderisierung für ALLE Kleinkinder! Kinderrechte sind durch die Menschenrechte automatisch und längst im Grundgesetz verankert! Allerdings nur unter dem Aspekt, dass man Kinder auch als Menschen betrachtet!  


Samstag, 20.03.2010

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Politik

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Krippenausbau: Deutsche Politiker verantwortungslos?

Eva Herman

Unsere Politiker haben es nicht leicht. Derzeit wird zwischen den Parteien gestritten wie selten zuvor: über Hartz IV, über Gesundheitsthemen, über die wachsende Kontrolle des über seine Bürger, über Steuer-CDs, über Afghanistan usw. Doch bei all dem Ärger gibt es doch einen Punkt, in welchem sich alle einig zu sein scheinen, nämlich in dem Vorsatz, Deutschland flächendeckend mit mindestens 750.000 Krippenplätzen zu überziehen! Bis 2013 soll das Ziel erreicht werden, koste es, was es wolle. Und es kostet richtig! Mindestens zwölf Milliarden, sagt das Bundesfamilienministerium, mindestens 20 Milliarden, meinen Kritiker, denn am Qualitätsniveau bundesdeutscher Krippen müsse dringend zusätzlich gearbeitet und weiterentwickelt werden. Dieses Geld hat allerdings niemand, weder der Bund, noch die Länder, und schon gar nicht die Städte und Kommunen, denen ein Löwenanteil der Kosten ungefragt aufgebrummt wurde, ob sie wollten oder nicht. Und sie wollten nicht!

Während man in den 1980ern vom Westen aus noch mitleidig über die Mauer gen Osten schaute und die vielen armen, innerlich isolierten Kleinkrippenkinder bedauerte, die dort wie selbstverständlich mit wenigen Wochen schon fremdbetreut wurden, und die in manchen Einrichtungen gar im Kollektiv Pipi machen, also »topfen« sollten, gehört es heute in Ost wie West zum modernen und fortschrittlichen Zeitgeist, dass Mama Geld verdienen geht und die Kleinen so schnell als möglich in fremde Hände gibt.

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Gegen den Krippenausbau wagt auch in der Politik längst niemand mehr etwas zu sagen, aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren. Denn die seit Jahren öffentlich vorgenommene Gehirnwäsche vonseiten der Politik und der Medien funktioniert inzwischen bestens auf die Agierenden selbst: Aus ehemaligen Begriffen wie »frühkindlicher Bindung« wurde durch das Auswechseln eines einzigen Buchstabens die »frühkindliche Bildung«, womit tatsächlich Krippenplätze gemeint sind, die zwar irrsinnig viel Geld kosten, die jedoch in der Regel alles andere als Bildungseinrichtungen sind. Denn hier gibt es nahezu durchweg alarmierend wenig Personal für viel zu viele Kinder! Und: Verheerend schlecht ausgebildetes Personal für viel zu kleine Kinder! Das, was Kleinkindern in deutschen Krippen vermittelt wird, ist in aller Regel Stress und persönlicher Überlebenskampf, doch mitnichten Zuwendung und Liebe, und schon gar nicht Bildung! Mit wenigen Ausnahmen, versteht sich.

In der öffentlichen Gender-Debatte geht es heutzutage doch ohnehin nur noch um die mannigfaltigen Vorteile der weiblichen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten, während das Wohl des Kindes dabei jedoch allermeist unbeachtet bleibt, der warnende Ruf der weltweiten Bindungs-Säuglings- und Hirnforscher verhallt ungehört in den öffentlichen Entscheidungseinrichtungen. Dabei sind die zum Teil verheerenden Trennungsfolgen zwischen einer Mutter und ihrem Säugling durch internationale Studien und Untersuchungen wissenschaftlich längst eindeutig erkannt und belegt:

Kinder, die in den ersten drei, vier Lebensjahren genügend Zuwendung von ihren Müttern bekommen und deren Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln für den Rest ihres Lebens ein stabileres Selbstbewusstsein und Urvertrauen als diejenigen, die fremdbetreut wurden. Diese ersten Jahre werden in der Psychologie die »prägenden Jahre« genannt, denn hier wird angelegt, was für den Rest des Lebens gilt, wohlgemerkt, für den Rest des Lebens.

Jenen Kindern, deren Urbedürfnisse nach Nähe, Liebe, Zeit und Zuwendung durch die eigene Mutter nicht erfüllt werden können, wird das ganze Leben mehr oder weniger schwerer fallen. Wenn sie zusätzliche Risikofaktoren mitbringen, wie eine Existenz als Scheidungskind, oder wenn Alkohol- oder Suchtprobleme eines der Elternteile oder psychische Schwierigkeiten vorhanden sind, werden die Hindernisse, glücklich zu werden, wachsen.

Dabei gilt: Je mehr Risikofaktoren bestehen, desto größer ist die Gefahr der Unfähigkeit, sein Leben gut zu bewältigen. Die Kleinen sind oft nur wenige Monate alt, wenn sie frühmorgens aus dem Bettchen gerissen und in die Fremdbetreuung gebracht werden. Eine ungewisse Zukunft, weil man nicht weiß, was in dieser Kinderkrippe alles geschieht. Selbstverständlich gibt es auch einige gute Einrichtungen, in denen man bemüht ist, das Beste für die Kleinen zu tun. Doch immer ist es eine ungewohnte Umgebung mit fremden Menschen, in der es keine individuellen Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder gibt. Immer sind sie in der Gruppe und dem damit verbundenen Gruppenzwang verhaftet und in alltäglichen Konfliktsituationen können die Betreuerinnen nicht immer im Sinne und zum Wohl des einzelnen Kindes entscheiden. Auch hier fehlt es an Zeit, Raum und Geld. Und natürlich an der individuellen Liebe.

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Warum wohl würden 95 Prozent der Erzieherinnen ihre eigenen Kinder NIEMALS in Krippen abgeben?

Deutschland schneidet bei den internationalen Vergleichsstudien, bei  der OECD-Studie beispielsweise, was die Ausbildungsqualität der Betreuungsangestellten angeht, seit Jahren mit verhängnisvollen Beurteilungen wie »mangelhaft« und »ungenügend« ab! Monatelang gingen vergangenes Jahr in Deutschland die Erzieherinnen zu Zehntausenden auf die Straßen – ausgebrannt, völlig überarbeitet und unterbezahlt. Die Erläuterungen der Erzieherinnen: Sie halten es nicht mehr aus! Sie können das Elend der Kleinen, die nach ihren Müttern rufen, nicht mehr ertragen! Es sind zu viele – und sie, die Betreuerinnen, sind zu wenige, um sich der Nöte annehmen zu können. Und ihre Bezahlung? Kann man vergessen, ist ja kein Geld da!

Doch das deutsche Familienministerium bezeichnet den Aufenthalt in einer Krippe weiterhin gebetsmühlenartig und ohne Probleme als »frühkindliche Bildung«. Abgesehen davon, dass kleine Kinder Bindung, aber nicht Bildung brauchen, außer es handelt sich um Herzensbildung, sind deutsche Kinderkrippen Lichtjahre entfernt von dieser wohlgepriesenen Bildung. Im besten Fall kann es sich meist um Aufbewahrung handeln, in nicht seltenen Fällen besteht die akute Gefahr der Vernachlässigung! Das ist die Wahrheit, die keiner hören will, und noch weniger aussprechen möchte! Neben den genannten Gründen kann man inzwischen außerdem von einer völlig unzulässigen, unhinterfragten und in unserer Gesellschaft weit verbreiteten Glorifizierung der Krippen sprechen, die seit Jahren durch die Politik und viele Öffentlichkeitsvertreter vorgenommen wird.

Doch selbst ein gesetzlich geregelter Betreuungsschlüssel fehlt! Dieser würde bedeuten, dass klar vorgegeben wird, wie viele Kinder maximal von einer Betreuerin versorgt werden dürfen. Die fachärztliche Empfehlung hierzu lautet: drei bis fünf Kinder unter drei Jahre.

Es kann jedoch hierzulande durchaus passieren, dass eine nicht ausreichend ausgebildete Erziehungsperson zwischen 15 und 20 kleine Kinder, manchmal noch mehr, gemeinsam mit einer Praktikantin, manchmal auch ohne sie, betreuen muss. Wenn man sich vorstellt, dass es sich zum Teil um Kinder handelt, die nicht einmal ein Jahr alt sind, die gewickelt, getragen, geschaukelt werden müssen, die dringend angewiesen sind auf die Förderung ihrer Anlagen und vor allem auf die Liebe der Erwachsenen, ahnt man das Drama. Die oft mangelhafte Ausbildung des Erziehungspersonals, chronische Zeitnot und die massive Überlastung erforderten dringenden Handlungsbedarf: Denn es geht hier um das Wertvollste, was ein Land zu bieten hat: die Kinder. 

Wer heute darüber spricht, dass Deutschland belastungsfähige, junge Menschen für das künftige Berufsleben brauchen, die die Qualität deutscher Erzeugnisse und innovativen Handelns und Entscheidens gewährleisten und die dem Facharbeitermangel entgegenwirken sollen, der muss wissen, dass man die dafür nötigen Menschen nicht in Kinderkrippen heranzieht! Sondern einzig und allein in natürlichen, stabilen Familien, in denen Liebe, Zuwendung, auch Disziplin und Zuverlässigkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl erlernt und für das ganze Leben vermittelt werden.

Das wusste übrigens auch schon der 1820 geborene Politiker Friedrich Engels, der gemeinsam mit Karl Marx den berühmten »Marxismus« und die »Grundsätze des Kommunismus« entwickelte und der u.a. mit wissender Perfidie die Grundlagen dafür legte, dass das Dasein der Frau als Mutter seine ersten, tiefen Reputationsrisse erhielt. Er sagte:

»Die Beschäftigung der Frau in der Fabrik löst die Familie notwendig gänzlich auf, und diese Auflösung hat in dem heutigen Zustande der Gesellschaft, der auf der Familie beruht, die demoralisierendsten Folgen, sowohl für die Eheleute wie für die Kinder. Eine Mutter, die nicht Zeit hat, sich um ihr Kind zu bekümmern, ihm während der ersten Jahre die gewöhnlichsten Liebesdienste zu erweisen, eine Mutter, die ihr Kind kaum zu sehen bekommt, kann diesem Kinde keine Mutter sein, sie muss notwendig gleichgültig dagegen werden, es ohne Liebe, ohne Fürsorge behandeln wie ein ganz fremdes Kind, und Kinder, die in solchen Verhältnissen aufgewachsen, sind später für die Familie gänzlich verdorben, können nie in der Familie, die sie selber stiften, sich heimisch fühlen, weil sie nur ein isoliertes Leben kennengelernt haben, und müssen deshalb zur ohnehin schon allgemeinen Untergrabung der Familie bei den Arbeitern beitragen. Eine ähnliche Auflösung der Familie wird durch die Arbeit der Kinder herbeigeführt.«

Und der einstige, sozialistisch-kommunistischen Kommissar für Erziehung in der damaligen Sowjetunion, Anatoli Lunatscharski (1875–1933), ging in diesem Zusammenhang vor fast hundert Jahren ebenso vorsätzlich mit folgendem, grausamen Vorhaben und Plan vor:

»Unsere jetzige Aufgabe ist die Zerstörung der Familie und die Ablösung der Frau von der Erziehung ihrer Kinder. Wenn wir in unseren Gemeinschaftshäusern gut vorbereitete Abteilungen für Kinder organisiert haben, ergibt es sich zweifellos, dass die Eltern ihre Kinder von allein dorthin senden werden, wo sie durch medizinisch und pädagogisch qualifiziertes Personal überwacht sind. Dadurch werden zweifellos Ausdrücke wie meine Eltern oder unsere Kinder immer weniger gebraucht werden und durch Begriffe wie die Alten, die Kinder, die Säuglinge ersetzt werden.«

Michael Gorbatschow nahm etwa 80 Jahre später in seinem Buch Perestroika zu jenen sowjetischen Familienmaßnahmen, die den Staat jahrzehntelang nachhaltig veränderten und die Bindungsmechanismen dieser Gesellschaft nahezu zerstört hatten, klar und deutlich Stellung.

Angesichts von etwa 40 Millionen Alkoholikern, von einem durch Gewalt, Terror und Kriminalität heimgesuchten und zerfallenen Land,  schrieb Gorbatschow:

»Wir haben erkannt, dass viele unserer Probleme im Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher – in unserer Moral, der Kultur und der Produktion – zum großen Teil durch die Lockerung familiärer Bindungen  und die Vernachlässigung der familiären Verantwortung verursacht werden. Dies ist ein paradoxes Ergebnis unseres ernsthaften und politisch gerechtfertigten Wunsches, die Frau dem Mann in allen Bereichen gleichzustellen.«

In Russland gibt es aufgrund dieser Einsichten, welche die heutigen Politiker Putin und Medwedjew teilen, heute so gut wie keine Krippen mehr, das Land zahlt großzügige Familienleistungen und ermuntert durch regelmäßige Geldzuwendungen die Frauen, zuhause bei ihrem Nachwuchs zu bleiben.

Aktuelle Studien der Cambridge University weisen auf eine wachsende Anzahl von Leuten in England hin, die ebenso tief besorgt sind über die Auswirkungen der »working moms«, der arbeitenden Mütter, auf das Familienleben.

Die Zustimmung für die althergebrachte Sichtweise nimmt zu, eine Frau gehöre eher nach Hause als ins Büro.

Übrigens fallen die Ergebnisse in den USA, wo ja auch bereits seit Jahrzehnten die Gleichstellung der Frau gefördert wurde, noch drastischer aus als in England.

Man kann also deutlich beobachten, dass diejenigen Länder, die die Gleichstellung der Frau jahrzehntelang mit aller Kraft vorantrieben, angesichts der zum Teil dramatischen gesellschaftlichen Folgen auf dem Rückzug sind, bzw. sie haben erkannt, dass der einzig mögliche Weg, um eine  gesunde und stabile Gesellschaft zu formen, jener des Familienzusammenhaltes, der Kultur, der Tradition und der Liebe ist.

Und was macht man hier im schönen Europa? Man hängt sich weiterhin beharrlich an die Gender-Mainstreaming-Rockzipfel von Brüssel, will nicht auf die Veränderungen der anderen sehen, sondern singt tapfer das Lied der Marktwirtschaft und des Kapitalismus, während man dabei mit sozialistischen Instrumentarien die Gesellschaft umbaut. In Richtung Vollerwerbstätigkeit der Frau.

Es ist bekannt, dass diejenigen Menschen, die einst in Krippen groß wurden, auch ihre eigenen Kinder in aller Regel viel leichter und unbesorgter ebenso früh fremdbetreuen lassen, denn ihre persönlichen Erfahrungen prägten und veränderten sie nachhaltig. Während ihre eigenen Mütter noch lange innere Kämpfe ausfechten mussten, bis sie die Entscheidung trafen, ihre Kinder aus dem Haus zu geben, fällt dies der nachfolgenden Generation erfahrungsgemäß bereits entschieden leichter, denn ihre Bindungsmechanismen sind bereits lädiert.

Wer in Deutschland für eine Dreiviertelmillion Kleinkinder Krippenplätze baut, der muss wissen, welche Verantwortung er trägt: Er verändert damit nämlich langfristig die Mentalität einer ganzen Gesellschaft, unserer Gesellschaft!

Montag, 08.02.2010

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Wirtschaft & Finanzen, Politik

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Deutschlands Kinder schlagen Alarm! Fehlende Zeit mit den Eltern, immenser Gruppendruck!

Eva Herman

Aktuelle Untersuchungen zeigen: Nie zuvor fühlten sich Kinder und Jugendliche derartig gestresst und besorgt wie heute. Die Ergebnisse legen den Rückschluss nahe: Kinder werden zu früh in Gruppen abgegeben, ihre Eltern verlieren zunehmend Einfluss und können ihren Kindern, bedingt durch berufliche Abwesenheit, in kleinen und großen Notsituationen häufig nicht helfen.

Kinder und Jugendliche sind unsicher und ängstlich wie nie: Alle Umfragen und Studien der zurückliegenden Jahre signalisieren: Kinder und Jugendliche fürchten sich vor der Zukunft!

Alle aktuellen Untersuchungen zur Schulsituation in Deutschland bestätigen: Nie zuvor gab es größere Probleme zwischen Lehrern und Schülern!

Alle derzeitigen Aussagen von Berufsausbildern Jugendlicher laufen auf die eine Aussage hinaus: Zu keinem Zeitpunkt waren die jungen Leute unqualifizierter für das Berufsleben als heute!

Der Alltag der Jugendlichen ist zunehmend geprägt durch »Gefühle der Ohnmacht und des Alleinseins, der Sinnleere und Perspektivlosigkeit«, heißt es schon in der Studie Jugend 2007 – zwischen Versorgungsparadies und Zukunftsängsten, die das Rheingold-Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen im Auftrag von Axel-Springer-Mediahouse durchgeführt hat. Mobbing, Gewalt und die immer mächtiger werdende Angst vor dem Abgleiten in ein Hartz-IV-Dasein steigerten das Gefühl der Verunsicherung und der Orientierungslosigkeit. »Selbst die Jugendlichen, die sich noch materiell abgesichert fühlen, erleben die Zukunft als ein schwarzes Loch. Sie wissen nicht, wofür sie gebraucht werden, wofür sie kämpfen und wogegen sie rebellieren können«, so die Rheingold-Untersuchung.

Die neueste und aktuellste Studie des Instituts für Psychologie und des Zentrums für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana-Universität Lüneburg für die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) schlägt erneut Alarm: 33 Prozent aller Schüler in Deutschland sind gestresst!

Folgende Stress-Symptome wurden festgestellt:

– Einschlafprobleme (22 Prozent)

– Gereiztheit (21 Prozent)

– Kopfschmerzen und Rückenschmerzen (16 Prozent)

– Niedergeschlagenheit (14 Prozent)

– Nervosität (11 Prozent)

– Schwindelgefühle (9 Prozent)

– Bauchschmerzen (8 Prozent)

Das Portal für Bildungsinformationen bildungsklick.de hat die DAK-Studie ausgewertet, aus der hervorgeht, dass mehr als 50 Prozent der Betroffenen ihre Gefühle in der Schule mit »verzweifelt, hoffnungslos, ausweglos« beschrieben. »Insgesamt geben mehr als zwei Drittel der Schüler mit häufigen Beschwerden an, dass sie in der Schule regelmäßig negative Gefühle erleben. … Schweigen und Verdrängen macht alles noch schwieriger.«

Kinder und Jugendliche von heute haben enorme Zukunftsängste.

Die letzte Shell-Jugendstudie hatte schon Vergleichbares als Ergebnis: Sie zeigt, dass Jugendliche deutlich stärker besorgt sind, ihren Arbeitsplatz verlieren beziehungsweise keine adäquate Beschäftigung finden zu können. Waren es im Jahr 2002 noch 55 Prozent, die hier beunruhigt waren, stieg die Zahl 2006 bereits auf 69 Prozent an. Auch die Angst vor der schlechten wirtschaftlichen Lage und vor steigender Armut nahm in den Jahren zwischen 2002 und 2006 von 62 Prozent auf 66 Prozent zu.

Die Bewältigungsstrategien, die Jugendliche entwickeln, um mit ihren Schwierigkeiten fertig zu werden, sind laut der Rheingold-Untersuchung sehr verschieden. Die einen betreiben Dauerkonsum, andere schotten sich ab und flüchten in die künstlichen Paradiese von Internet und Playstation-Welten. Von der einstigen Spaßgesellschaft, in der alles »ganz easy« lief, sind lediglich vereinzelte Bruchstücke übrig geblieben.  

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Zahlreiche Kinder und Jugendliche in Deutschland stehen heute unter einem enormen Druck, der insbesondere von den Gleichaltrigen in den sogenannten Peer Groups ausgeübt wird. Die Orientierung an Gruppenstandards wird in diesem Zusammenhang jedoch oft ignoriert oder bewusst heruntergespielt. Nach Aussagen des kanadischen Psychologen Gordon Neufeld ist die zunehmende Gleichaltrigenorientierung in unserer Gesellschaft von einem alarmierenden und dramatischen Anstieg der Selbstmordrate unter 10- bis 14-Jährigen begleitet, seit 1950 hätte sie sich in dieser Altergruppe in Nordamerika vervierfacht. Ist man bisher davon ausgegangen, dass bei Selbsttötungen junger Menschen die Gründe meist in der Ablehnung der Eltern zu finden sind, ist das nach Ansicht Neufelds inzwischen lange nicht mehr so. Langjährige Beobachtungen und Untersuchungen des Psychologen lassen den Schluss zu, dass der wichtigste Auslöser für den jugendlichen Suizid in der Behandlung durch die Gleichaltrigen zu sehen ist. Je öfter und regelmäßiger Kinder und Jugendliche ihre Zeit mit Personen gleichen Alters teilen, und je wichtiger sie in dieser Gruppe füreinander werden, umso verheerender kann sich ihr unsensibles Verhalten auf jene Kinder auswirken, die es nicht schaffen, dazuzugehören und die sich abgelehnt oder ausgeschlossen fühlen.

Auch in anderen Ländern ist das Phänomen bekannt: Die amerikanische Zeitschrift für Kultur, Politik und Literatur, Harper’s Magazine, druckte vor einiger Zeit eine Sammlung von Abschiedsbriefen japanischer Kinder ab, die Selbstmord verübt hatten: Die meisten von ihnen litten unter der unerträglichen Tyrannisierung durch Gleichaltrige und gaben dies als Grund  an für ihren Entschluss, aus dem Leben zu gehen.

Gruppendruck kann große Ängste verursachen, aber auch Hass auslösen. Der Student Cho Seung-Hui fühlte sich in »die Ecke gedrängt« – das gab er wenigstens als Grund an, nachdem er im April 2007 auf dem Campus von Blacksburg im amerikanischen Bundesstaat Virginia 32 Menschen getötet hatte. Die Wut und das Bedürfnis nach Vergeltung können über Jahre wachsen, Jahre, in denen Rachepläne geschmiedet und Vorbereitungen getroffen werden können. Schließlich kommt der Punkt, an dem die Wut zu groß wird: Alle sollen endlich erfahren, was sie dem Betroffenen angetan haben. Ähnlich der Amoklauf von 2001 in Erfurt, bei dem der 19-jährige Robert Steinhäuser am Gutenberg-Gymnasium 16 Personen und dann sich selbst tötete. Er war von der Schule verwiesen worden.

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Schon zu Beginn der 1960er-Jahre warnte der amerikanische Soziologe  James Coleman davor, dass die Eltern als wichtigste Quelle für Werte und als Hauptbezugsperson für ihre Kinder und deren Verhalten verdrängt würden – und zwar durch gleichaltrige Bezugspersonen. Doch damals war das noch kein Thema, beginnende Fehlentwicklungen bei Jugendlichen wurden – insbesondere in Deutschland – mit dem Dilemma der Eltern erklärt, die sich nicht mit den Folgen des zurückliegenden Krieges auseinandergesetzt hätten.  

Der kanadische Psychologe Gordon Neufeld geht davon aus, dass eine starke Gruppensozialisation bei Kindern und Jugendlichen auch Auswirkungen auf das spätere Verhalten im Erwachsenenalter hat: Wer sehr jung die Gruppe als Lebensrealität empfunden und kennen gelernt hat, und wem die Erfahrungen des Alleinseins, aber auch die einer Familie und dem damit verbundenen Zusammenhalt fehlen, der verlässt sich später auch nicht auf sich allein. Extreme Erscheinungsformen der Gleichaltrigenorientierung  sind nach seiner Meinung tyrannisierendes Verhalten mit Gewaltanwendung, Selbstmorde und Morde unter Kindern und Jugendlichen. Auch die inzwischen allseits  bekannten Massenpartys mit Höhepunkten wie Koma-Sauf-Wettbewerbe oder Gang-Bangs, also Massenvergewaltigungen, bei denen die Mädchen vorher zustimmen, können zu diesen Folgen zählen.

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Heutige Jugendliche stehen oft als Krawallmacher, Schläger oder Kleinkriminelle in der Zeitung oder sie scheinen langweilig, angepasst und konturlos zu sein. Die Schere geht auseinander zwischen extrem gewaltbereiten Jugendlichen und kleinen Spießern. Wo sind die jungen Leute mit Idealismus, mit festen Zielen vor den Augen, mit Ecken und Kanten, mit »Flausen im Kopf«? Keine Frage: Jede Elterngeneration hat den Kopf geschüttelt über die Jugendlichen ihrer Zeit. Doch das Phänomen, dass die einen viel zu wenig rebellieren und die anderen erschreckend über das Ziel hinausschießen, ist neu. Die Jugendlichen von heute scheinen zum einen emotionslos, gelangweilt und unterkühlt zu sein, die anderen verroht und gewaltbereit.

Immer mehr Jugendliche haben Angst davor, ihren Platz im Leben nicht zu finden, nicht gebraucht zu werden. Sie isolieren sich, statt sich abzunabeln – aus Angst, dem Leben nicht die Stirn bieten zu können. Das haben sie nie gelernt. Die einen wurden sich selbst überlassen, den anderen wurde jedes Problem abgenommen, jeder Wunsch erfüllt.

Doch alle genannten Phänomene, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern, sind Hilfeschreie der Kinder. Sie brauchen von Anfang an entscheidend mehr Zeit mit ihren Eltern, mehr Zuwendung und mehr Liebe! Wenn sie erst einmal daran gewöhnt sind, dass ihre Eltern keine Zeit für sie haben, dann ist der Zug häufig schon abgefahren. Alle derzeitigen Regierungsprogramme jedoch glorifizieren nach wie vor die Erwerbstätigkeit der Mütter. Solange das nicht zugunsten der Kinder geändert wird, und solange keine nachhaltigen Bemühungen daran gesetzt werden, Kindern die Anwesenheit ihrer Eltern, speziell der Mutter, zu ermöglichen, wird diese Gesellschaft weiter auseinanderfallen und die genannten Zahlen und Probleme werden weiter steigen.

 Freitag, 12.02.2010  Kategorie: Allgemeines, Wissenschaft, Politik © Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

 

 


 

CDU-Lebensschützer werfen Linkspartei Krieg gegen Ungeborene vor

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Logo der Christdemokraten für das Leben Foto: JF

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Embryo in der 9. Schwangerschaftswoche: Nur ein „Zellhaufen“? Foto: Wikipedia/Ed Uthman

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Asja Huberty Foto: Internetseite der Linkspartei Schleswig-Holstein

BERLIN. Die Christdemokraten für das Leben (CDL) haben der Linken-Politikerin Asja Huberty „unglaubliche Menschenverachtung“ und „abgrundtiefen Kinder- und Familienhaß“ vorgeworfen, weil diese ungeborenen Kindern den menschlichen Charakter abgesprochen hat.

Huberty, die Mitglied des Landesvorstandes der Partei in Schleswig-Holstein ist, hatte in einem Artikel im Internet zum veränderten Spätabtreibungsgesetz Embryos als „Zellhaufen“ bezeichnet, die sich „im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe“ befänden und nicht auf der mit einem Menschen.

Der Fötus sei kein Individuum und verfüge weder über einen Charakter noch über eine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur. Er „befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewußten Gefühlsleben einer Pflanze“.

Lebensschützer reagierten mit Empörung. Die „primitive und ideologische“ Weise, mit der Huberty ungeborenen Kindern das Lebensrecht abspreche, gebe Grund zu tiefer Besorgnis und sei ein bedrohendes Fanal, sagte die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr der JUNGEN FREIHEIT.

„Krieg gegen Kinder durch Abtreibung“

Ein Schwangerschaftsabbruch könne daher auch niemals als Mord bezeichnet werden, da schlicht niemand ermordet werde, schrieb die 22 Jahre alte Politikerin in dem Text, der auf der Internetseite der Linkspartei Schleswig-Holstein veröffentlicht wurde.

„Es hat sich beim Führungsnachwuchs der Linken wohl noch nicht herumgesprochen, daß der Staat aus guten Gründen dazu verpflichtet sei, die Würde und das Lebensrecht eines Menschen von Beginn an zu schützen“, kritisierte Löhr Hubertys Äußerungen.

Die Linke gebe sich als Antikriegspartei, doch was sie in Wirklichkeit anstrebe, sei ein „Krieg gegen Kinder durch Abtreibung“ und die Unterdrückung der Familien durch Verstaatlichung der Erziehung. „Diesen menschenverachtenden Sozialismus erkennen wir wieder, auch wenn er jugendlich daherkommt“, sagte die CDL-Vorsitzende.

Die Linkspartei wollte sich zu den Vorwürfen der Christdemokraten für das Leben nicht äußern: Man kenne den Artikel nicht und wolle ihn auch nicht kommentieren, sagte eine Sprecherin der Bundespartei gegenüber der JF. Der schleswig-holsteinische Landesverband hingegen bezeichnete Hubertys Text als „Diskussionsbeitrag“, der nicht repräsentativ für die Meinung der gesamten Partei sei.

Inzwischen hat die Linkspartei auf die Proteste reagiert und den Artikel gelöscht.

 

Artikel des Anstoßes

Anlässlich des neuen Spätabtreibungsgesetzes

von Asja Huberty


Grundsätzliches

Um den philosophisch-emotionalen Part der leidenschaftlich und meist heuchlerisch geführten "Abtreibungsdebatte" vorweg zu nehmen: Das Selbstbewusstsein, also das Sich-selbst-erkennen-können eines Menschen bildet sich zwischen dem 2. und dem 3. Lebensjahr. Die Menschwerdung findet statt, indem sich das Kind aus den rein auf räumlich-zeitliche Explikationen begrenzten Wahrnehmungsmöglichkeiten des Tieres befreit. Ein Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewussten Gefühlsleben einer Pflanze. Er verfügt also weder über einen Charakter, über nichts, was man mit nachhaltiger Emotion oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, über keine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur oder irgend eine andere spezifische Disposition, die ihn einmalig machen würde. Er ist kein Individuum und befindet sich im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe, aber ganz sicher nicht mit einem Menschen, auch wenn er - rein ontologisch betrachtet - aufgrund seines potentiellen Menschseins der Kategorie "Mensch" zugeordnet werden muss.

Ein Schwangerschaftsabbruch kann demnach niemals als "Mord" bezeichnet werden, da schlicht niemand ermordet wird. Punkt.

Diejenigen "Lebensschützer", die am lautesten nach Abtreibungsverboten schreien, vor Kliniken demonstrieren, Frauen nötigen und so tun, als würde es sich bei dem im Fruchtsack befindlichen Zellhaufen um ein Baby oder gar ein Kind handeln (Klerikale, Antiliberale, Mysogyne und auch Nazis) kümmern sich in der Regel in keiner Weise um das Wohlergehen von real existierenden Kindern. Die katholische Kirche macht sich von je her durch ihren Einfluss auf die durch die Bürde ihrer Armut dem Gottvertrauen Untertänigen eines der größten Verbrechen der Menschheit schuldig: Durch die Verhinderung von Aufklärung, Fortschritt und Gleichberechtigung der Geschlechter, durch allgemeine Sexualfeindlichkeit und die unbedingte Wahrung der    ökonomischen Repressionen mit ihrer Almosenpolitik. Am meisten leiden unter Hunger, Krankheiten wie zum Beispiel Aids, Obdachlosigkeit und Dreck immer die Jüngsten. In den ärmsten Ländern der Welt ist teilweise schon jeder zweite Bewohner jünger als 15 Jahre. Hier ist es wahrlich angebracht, von einer "Kultur des Todes" zu sprechen.

Ich schließe aus dem permanenten Boykott des Lebens der "Lebensschützer", dass es bei dem Krieg um den Schwangerschaftsabbruch eigentlich um etwas ganz anderes geht, als um Lebensschutz. Betrachtet man sich einmal den Facettenreichtum und die Verschachtelung mit anderen Themen wie beispielsweise Gender Mainstreaming in der Anti-Abtreibungsargumentation, wird schnell deutlich, dass nicht die Kaulquappe im Fokus der frenetisch Babybegeisterten steht, sondern die Hälfte der Menschheit, und zwar die weibliche Hälfte.


Über Kontrolle

Der Bundestag beschloss vor einigen Wochen schärfere Regelungen, so genannte "Spätabtreibungen" betreffend. Gemeint ist ein Schwangerschaftsabbruch nach der 12. Woche. Dieser konnte auch bisher schon nur bei diagnostizierter Missbildung des Fötus' oder Gefahr für das Leben der schwangeren Frau (medizinische Indikation) durchgeführt werden. Nicht einmal bei einer kriminologischen Indikation (z. B. Vergewaltigung) ist es einer Frau gestattet, die Folgen eines solch traumatisierenden Ereignisses jederzeit abzuwenden. Und es entscheidet der Grund der Abtreibungsbereitschaft über ihre Durchführung. Behinderte Menschen liegen dem Sozialstaat auf der Tasche, werden seit Menschengedenken als unnütze Esser betrachtet - sollte sich aber die schwangere Frau aus Angst vor der Geburtsfolter (eine Narkose ist laut den klassischen Babyfetischisten nicht so gut für eben dieses und daher zu vermeiden), vor der Einschränkung ihres Sexuallebens, vor dem Verlust eines erfolgreichen Berufslebens oder vor der Zukunft allgemein zum Abbruch entschließen, den Grund für sich behalten oder einfach keinen bestimmten benennen, kann sie lange darauf warten, Verständnis entgegengebracht zu bekommen.

Nach dem Willen einer Gruppe Abgeordneter um Johannes Singhammer (CSU) und Kerstin Griese (SPD) wurde entschieden, dass Ärzte Frauen mit medizinischer Indikation künftig in eine "ergebnisoffene psychosoziale Beratung" vermitteln müssen. Der Hinweis, dass die Frau diese ablehnen kann, wirkt wie Hohn angesichts des drohenden Bußgeldes - bis zu 5.000 € ! - bei Zuwiderhandlung des Arztes, dem Hinzuziehenmüssen weiterer Mediziner und der generellen Pflicht zur Beratung der Schwangeren.

Eine Zwangsberatung ist ein Widerspruch in sich. Die vermeintliche Ergebnisoffenheit eines solchen Gespräches kann nicht gewährleistet sein, denn hätte sich die Frau nicht bereits zur Abtreibung entschieden, müsste man nicht versuchen, sie umzustimmen und zum Gebären zu drängen. Dem weiblichen Mensch wird Entscheidungsfähigkeit durch derartiges Insistieren de facto abgesprochen. Dazu kommt die neue Zwangsbedenkzeit von 3 Tagen. Nicht geklärt ist, was geschieht, wenn es nach Ablauf dieser Frist nicht gelang, die Frau umzustimmen, es dann aber für einen Schwangerschaftsabbruch zu spät ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Solche und ähnliche Maßnahmen führen konsequent in die Leibeigenschaft. Das bedeutet, ein Mensch, angeblich frei geboren in einer fortschrittlichen westlichen Zivilisation, diese voll der christlichen Nächstenliebe und die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz achtend, wird für eine bestimmte Zeit die Herrschaft über sich selbst und den eigenen Körper aberkannt. Es geht hierbei um nichts anderes als die Kontrolle über den weiblichen Körper und seine Sexualität, um das Fixieren der Frauen auf die Biologie und ihre reproduktiven Fähigkeiten, um die wahre und endgültige Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter im Geiste und im Körperlichen zu verhindern.

Über Demographie

Einen "demographischen Verfall" gibt es in Bezug auf unsere Gesellschaft gar nicht wirklich. Es sind Kirchen, Sekten, rechte Organisationen und Parteien, die uns suggerieren, in der "westlichen" Welt, also auch in Deutschland,  mangele es an Nachwuchs.

Ein ominöses höheres göttliches Wesen namens "die Wirtschaft", vertreten durch Hohepriester, in  unterwürfiger Diktion "Wirtschaftsweise" genannt, wollen uns weismachen, sauer verdiente Renten könnten irgendwann nicht mehr gegenfinanziert werden. Ein willkommener Vorwand für das gesteuerte Politetabilsment, Arbeitszeiten zu verlängern, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, Löhne zu senken und dem privaten Versicherungssektor schier unbegrenzte Üppigkeiten der Kapitalakkumulation zukommen zu lassen. Zu Gunsten des privaten Investments wird das solidarische - weil umlagefinanzierte - Rentensystem Schritt für Schritt demontiert. Das bedeutet de facto die Aufkündigung des Generationenvertrages.

Ein ganz besonders durchtriebener "Wirtschaftsweiser", nämlich Hans-Werner Sinn, meinte einst gar, den Beitrag zur Rentenversicherung künftig nach Anzahl der Kinder staffeln zu dürfen. Das würde nicht nur bedeuten, ein zur NS-Zeit beliebtes Verfahren (Erhöhung der Steuerlast für Kinderlose zur Sicherung "arischen" Nachwuchses1) als tolle neue Idee zu propagieren, sondern auch alle seit damals hart erkämpften individualen gesellschaftlichen Rechte in Frage zu stellen.

Dazu gehört in erster Linie, frei in der Entscheidung über die eigene Lebensplanung zu sein. Ob ich homo-, trans- oder heterosexuell sein möchte, ob ich eine Beziehung eingehen oder meine Sexualpartner wechseln möchte wie Socken, ob ich bis ins hohe Alter an Orgien teilnehme oder ob ich aus religiösen Gründen sexuell unterdrückt lebe - das alles ist meine Privatentscheidung. Solange ich damit niemand anderes in seiner freien Entfaltung behindere, ist alles erlaubt und das ist auch gut so. Oder zumindest muss es das sein! Wer dagegen fordert, Kinderlose finanziell zu benachteiligen, und dazu gehören unterschiedliche Behandlungen bei der Rentenversicherung ebenso wie das reaktionäre Ehegatten- und Familiensplitting, diskriminiert alle, die nicht im klassischen und längst überholten Mutter-Vater-Kind-Schema leben wollen oder können.

In Bezug auf die angeblich notwendige Regeneration könnte man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einfach die Grenzen offen, die Asylgesetzgebung nicht repressiv, das Land  einladend gestalten. Statt dessen wird eine Unterscheidung zwischen Kindern mit "Migrationshintergrund" und "deutschen" Kindern popularisiert. Mit der Behauptung, der "Westen" stürbe aus, werden rassistische Ressentiments verpackt in einer vor der totalen Apokalypse dieses Planeten nicht unähnlichen Endzeitstimmung, als sei das - auch im normal-prätentiösen Sprachgebrauch inzwischen antiquierte -  "Deutsche Volk", oder der angesichts der Globalisierung und dem zunehmenden kulturellen Expansionsdrang unserer US-amerikanischen Freunde, modernere "Westen" eine  Kongregation mit fester Mitgliedschaft und unverwechselbaren Erkennungsmerkmalen.

Kinder dienen in unserem Kulturkreis heute, vor allem seit Einführung der Antibabypille 1960, nicht mehr länger nur dem Zweck der Sicherung der Versorgung im Alter. Es ist heute möglich, Kinder als Aufgabe, als Herausforderung und eventuell auch als Bereicherung zu betrachten, sie sind in den meisten Fällen Selbstzweck. Nicht von ungefähr sank die Zahl der unerwünschten Kinder seit damals beträchtlich. Das hat für das kapitalistische System ebenfalls entscheidende Vorteile, denn seit jeher geliebte Kinder rebellieren nicht so schnell gegen die bestehende (Un-)Ordnung2. Dennoch wird dieses unschätzbar befreiende - weil relativ sichere -  Mittel zur Familienplanung bis heute von reaktionären Gruppen abgelehnt.

Und damit nicht genug: Menschen, besonders Frauen, in den sogenannten "Entwicklungsländern", die geradezu geplagt sind von Nachwuchs, wäre mit dem freien Zugang zu diesem Verhütungsmittel und entsprechender Aufklärung nicht nur sofort geholfen - ein Entwicklungsschub hin zu mehr Selbstbestimmung und daraus folgender Politisierung, verbunden mit Revolten und kollektivem Protest gegen Armut und Unterdrückung wäre geradezu unvermeidlich. Die Forderung nach offenen Grenzen für alle zur gerechten Verteilung der Arbeit hin zu einer Internationalisierung der Armen läge als Ziel zum Greifen nahe. Dass aber ein wesentlicher Teil des Wohlstandes auf der nördlichen Erdhalbkugel auf einem wesentlichen Teil an wirtschaftlicher Abhängigkeit, Unfreiheit und Elend auf der südlichen basiert, ist inzwischen selbst  von etablierten Wirtschaftsforschern unbestritten und für Linke gewiss keine Neuigkeit. Wir stellen also fest, dass für die Herrschenden aus bestimmten Gründen Kinder immer willkommen sind, natürlich nur, wenn jedes Kind, fein säuberlich geordnet nach Farbe und Religion, dort bleibt, wo es ihrer Meinung nach hingehört.

Über Kindeswohl
 
Die Verfechter des status quo bzw. der Reaktion bedienen sich vielfältiger Mittel, um ihre antiemanzipatorischen Vorstellungen durchzusetzen. Das fängt an bei der Resistenz, mit der sich die Lohnunterschiede von Männern und Frauen in der Wirtschaft halten und endet bei Wurfprämien und steuerlich gefördertem Zuhause-Erziehen der Kinder. Individueller und geistig produktiver Lebenswandel wird betraft. Bei Männern vor allem durch steuerlich-finanzielle Nachteile, bei Frauen durch gesellschaftliche Ächtung.

In den Medien wimmelt es geradezu von Propaganda, die den leiblichen Nachwuchs zu einem Statussymbol erhebt, von pseudowissenschaftlichen Dokumentationen, in denen fast täglich neue, Mutterglückshormone auslösende Hirnregionen gefunden werden, von Hetze gegen körperliche Trennung von Kindern und natürlich gegen Schwangerschaftsabbruch. Die menschliche Larve, Hauptsache, sie ist unter 6 Jahre alt, wird zu einem rasend intelligenten Wesen stilisiert, das, prädestiniert zu überirdischen, ja gottgleichen Leistungen, zu behandeln ist wie ein rohes Ei, mit maximaler Zuwendung und 24-Stunden-Bedienung - jede "Gefühlsenttäuschung" muss vermieden werden! Von musikalischer Beschallung in der Schwangerschaft (Mozart!), Hausgeburt und Babymassage über Stillaufoktroyieren, die bis ins kleinste Ingrediens korrekt zusammengesetzte Nahrung, bis hin zu frühkindlichen Intelligenztests und Eliteuniversitäten für die kleinen förderungswürdigen Deszendenten - der Perversion im Kinderkult sind keine Grenzen mehr gesetzt.

An einem ganz besonderen Punkt, auf den z. B. Krippengegner besonderen Wert legen, wird wieder das ganze Politikum und die Verflechtung der reaktionären Anliegen deutlich. Ginge es tatsächlich um das Wohl des Kindes, würde man darauf achten, es so früh wie möglich und regelmäßig den letztlich gar nicht vermeidbaren "Gefühlsenttäuschungen" - was meistens die räumliche Trennung von der Mutter bedeutet - auszusetzen3. Das Leben in unserer kapitalistischen, leistungsbetonten Ellbogengesellschaft ist nun einmal nicht gerade von dem Glück geprägt, alle Wünsche sofort erfüllt zu bekommen und sich nach erfolgreich aufgebautem "Urvertrauen" als charakterfeste Persönlichkeit in die Härten des Alltags begeben zu können. Es sei denn, genau diese Entwicklung ist gewünscht. Wer sich schon als kleiner Wurm angewöhnt, die Grenzen anderer nicht respektieren zu müssen, ewig unter der Obhut einer einzigen festen Bezugsperson - der Mutter -  und nie gleich unter Gleichen zu sein, oder erst viel zu spät, der wird das erlernte Sich-Verwöhnen- und-Beschützen-lassen als Erwachsener zwingend auf andere projizieren: Auf staatliche Institutionen, auf Gott, auf eine Partei, auf wirtschaftliche Autoritäten... die Liste lässt sich fortsetzen. Er wird sich in ewiger psychischer Abhängigkeit befinden, gezwungen zur Anpassung an den Mainstream, also schlicht obrigkeitshörig, auf der dauernden Suche nach dem Elternersatz, dem starken Vater oder der ständig präsenten Mutter. Diese Erkenntnis ist in der Psychoanalyse nicht gerade neu, ebenso wenig wie die Begünstigung geschlechtsspezifischer Erziehung durch das Vorenthalten von kollektiven Selbstverständlichkeiten.

Und doch geht das Geschwafel weiter über die Hoheit des Babys, wenn es schreit, über angebliche Schädlichkeit von KiTas und was für ein Verbrechen eine Mutter begeht, die das liebe Kleine vorübergehend jemand anders anvertraut oder sich nur mal eine Zigarette anzündet (von dem verbalen Lynchmob ganz zu schweigen, wenn man sich als junge Frau als empfindlich gegen Lärm outet).


Fazit

Nur zu leicht kann man die Symbiose erkennen, die die Verfechter des heranwachsenden folgsamen braven Stimmviehes, das die Gesellschaft nicht kritisch hinterfragt, mit Wirtschaftsführern und den religiösen Advokaten der frauenfeindlichen Heim-und-Herd-Ideologie eingehen. Diese machen nicht etwa Halt bei der Behinderung von Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, wobei man, wie oben beschrieben, eindringlich vor weiteren Verschärfungen des ohnehin schon skandalösen § 218 und somit weiteren kulturellen Rückschritten warnen muss. Sie nötigen Frauen durch Babyfetischismus und Kinderkult, untermauert noch von einer herbeiphantasierten Erklärbarkeit aller menschlichen Eigenschaften durch Gene und Hormone (selbstverständlich ist demnach auch das soziale Geschlecht angeboren und kann nicht geändert werden, Homosexualität geerbt, usw.), zum schwanger werden, zum Gebären, zum Stillen, zur Untrennbarkeit vom Kind und der bloßen Körperlichkeit. Die Frau wird seit Jahrtausenden auf die Reproduktion reduziert, die geistige und sexuelle Gleichheit mit dem Mann aberzogen und negiert, mit allen schmerzhaften und  benachteiligenden Konsequenzen4. "Die Frau hat die Aufgabe, schön zu sein und Kinder zur Welt zu bringen". Diese Aussage stammt von Joseph Goebbels und ist aktueller denn je.

Es ist eine der politisch und gesellschaftlich größten Herausforderungen, die fortschrittlichen Kräfte zu vereinen, den Klischees zu trotzen und den Kampf um die wahre Gleichstellung immer wieder von Neuem zu beginnen. Der Krieg gegen das Abtreibungsverbot, für die Selbstbestimmung in der Sexualität und die Gleichstellung des beruflichen Status' der Geschlechter geht einher mit der grundsätzlichen Revision in Erziehung und Bildung. Packen wir's an!

 


In Berlin wächst der sozialistische Mensch

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Von der Schaffung eines neuen, sozialistischen Menschen träumten schon Marx, Stalin und Honnecker. In der Berliner DDR 2.0 ist man dem Ziel jetzt ein gutes Stück näher gekommen. Verarmt, verhetzt, verblödet – so wünschen sich linkspopulistische Rattenfänger ihr Stimmvieh. Und natürlich als Sozialjunkies voll abhängig von der staatlichen Umverteilungsmaschinerie.

In Berlin, und sicher nicht nur dort, ist das alte sozialistische Projekt inzwischen weit fortgeschritten. Beunruhigt sind nur die Kinderärzte, die in der politischen Verschiebemasse pathologische Züge erkennen. Der Tagesspiegel berichtet:

Die Zahl der Berliner Kinder mit auffälligen Bewegungs- und Sprachdefiziten steigt rasant. Nach Schätzungen des Verbandes der Berliner Kinderärzte bekommt bereits jedes vierte Kind zwischen zwei und sechs Jahren eine logopädische oder ergotherapeutische Behandlung verordnet, um es „schulfähig zu machen“. Alleine in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres bezahlten die Krankenkassen in Berlin rund 19 000 solcher Ergotherapien und 17 000 Sprachtherapien. Nach Berechnungen der Techniker-Krankenkasse haben sich die Zahlen damit seit 2005 mehr als verdoppelt.

„Wir stehen vor einem enormen Problem“, sagte am Montag der Sprecher der Berliner Kinder- und Jugendärzte, Ulrich Fegeler. Ursache ist aus seiner Sicht „die erschreckende Anregungs- und Erfahrungsarmut in vielen, vor allem sozial schwachen Familien“. Dies bestätigt auch der Beauftragte des Kinderärzteverbandes für den öffentlichen Gesundheitsdienst, Thomas Abel. Aus Bequemlichkeit werde Kindern oft viel zu wenig erzählt, es fehlten Unterhaltungen, Spiele und gemeinsame Aktivitäten wie Basteln oder Ausflüge, bei denen der Nachwuchs Fingerfertigkeit, körperliches Geschick, sprachliche und kognitive Fähigkeiten schule. „Stattdessen erschlaffen die Kinder vor dem Fernseher und der Playstation“, sagte Abel, der für den kinderärztlichen Dienst des Bezirks Mitte arbeitet. Alle Sinne würden „viel zu wenig gefordert“, ursprüngliche Erfahrungen nicht mehr ermöglicht.

Auch die Barmer Ersatzkasse (BEK) bestätigte den Trend zu „immer mehr Kindertherapien“. Allein von 2007 bis 2008 musste die BEK zwölf Prozent mehr logopädische Behandlungen und 24,6 Prozent mehr Ergotherapien bezahlen. Die Ausgaben stiegen entsprechend. Doch nach Ansicht des Verbandes der Kinderärzte sind diese Gelder „wenig effektiv eingesetzt“. Die Therapeuten könnten nicht nachhaltig helfen, sagte Ulrich Fegeler. Das Problem werde auf die Medizin abgeschoben. Vermehrte Therapien seien Ausdruck wachsender Hilflosigkeit.

Dass die Therapeuten wenig bis nichts ausrichten, ist nichts neues. Trotzdem boomt die Industrie der Psychoscharlatane, finanziert von steigenden Krankenkassenbeiträgen der noch arbeitenden Menschen.

Den politischen Verwertern des multikulturellen Menschenversuchs, die Bevölkerung durch Massenimmmigration bildungsferner Moslems auszudünnen und die eigene Bevölkerung durch Medien und Anspruchsdenken arm aber sexy zu verblöden, den linken und grünen Sozialhetzern und Neidschürern von SPD bis Antifa, kann die träge Verschiebemasse nur recht sein. Dumm und faul überlässt der Gegenentwurf zu freien und unabhängigen Bürgern den Politclowns die politische Bühne, um im Bedarfsfall von Gewerkschaftsbossen für Neiddemos oder den “Kampf gegen Rechts” auf die Straße geschickt zu werden. Aber Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind zwei Seiten derselben Münze. Wer vorgibt, die Menschen von der Eigenverantwortung zu entlasten, will ihnen in Wirklichkeit die ganze Münze stehlen. Was im SED-geführten Berlin jetzt drastisch sichtbar wird, ist längst ein Problem in ganz Deutschland.

Aufgrund zahlreicher in letzter Zeit gehäuft auftretender Leserkommentare mit nicht akzeptablem Inhalt werden einige Beiträge bis auf weiteres ohne Kommentarmöglichkeit veröffentlicht. Wir bitten um Verständnis.




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Stand: 28. Juni 2011.