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KITAS
wünschenswert?
PRO NRW wehrt sich
gegen die sozialistische Einrichtung der Kita, die als
Lehrstätte linker Indoktrinateure der frühest möglichen
Beeinflussung unserer Kinder dient. Nicht umsonst gab es
unter den National-Sozialisten HJ (Hitlerjugend)und
BDM für Mädchen. Honecker und Vasallen hatten die
FDJ, die heutigen Linken u.a. Antifa, die SDAJ
(Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend). Alle
Einrichtungen dienten und dienen dem Zweck der
frühen Indoktrination und Desinformation zum Vorteil der
idologischen Führung.So schafft man sozialistisches
Wahlvolk.
Zu Grunde liegt
die Chimäre der angeblichen Gleichheit in Verkennung
genetisch gegebener unterschiedlicher menschlicher
Begabungen. Im Rahmen des
Gender Changes
die angebliche Gleichheit von Mann und Frau,
wie die frühzeitige Bekämpfung des bürgerlich
ausgerichteten Familie, geächtet durch den
Polit-Verbrecher Karl Marx und von der Linksbewegung als
politischer Auftrag verstanden. Schritt für Schritt wird
daran in unserer europäischen Gemeinschaft
gesellschaftsschädlich politisch gearbeitet mit
verheerenden Auswirkungen. Ministerin Schröder wir
SPD-Nahles machen die gleichen Fehler, weil die
Destruktion der Kinder als solche nicht erkannt, die
frühzeitige Aufhebung der Kindesbindung als modern
gepriesen wird. Sieht man ins Stadt-Parlament
Leverkusen, beteiligen sich an der lokalen derartigen
Destruktion FDP, CDU, Grüne, OWG-UWG und der Rest, außer
PRO NRW! Alles Quatsch? Sehen Sie selbst:
Mehr
Jugendliche mit Depressionen
München
- Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an
Depressionen. "Wir haben einen deutlichen Zuwachs
bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen haben",
berichtet der Jugendforscher Heiner Keupp von der
Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Früher sei
die Depression vor allem eine Krankheit älterer und
mittelalter Menschen gewesen. Jugendliche, die ihre
Probleme für sich behalten, würden hingegen bis
heute kaum wahrgenommen. Nach dem 13. Kinder- und
Jugendbericht der Bundesregierung wachsen in
Deutschland inzwischen etwa 20 Prozent der Kinder
und Jugendlichen mit körperlichen und seelischen
Krankheiten auf. Besonders betroffen von
Depressionen sind nach Einschätzung von Professor
Keupp Kinder aus ärmeren und aus
Einwandererfamilien. Früher litten vor allem Mädchen
unter Depressionen. Heute sind Jungen ebenso häufig
betroffen. "Inzwischen haben die Jungs bei
psychosozialen Problemen die Mädchen eingeholt",
sagt Keupp. Nach seiner Einschätzung haben sich
Mädchen größere Freiräume in Beruf und Bildung
erobert. Viele junge Männer seien wegen des
geschwächten traditionellen Rollenbilds dagegen
"eher orientierungslos". dpa
________________________________
Tatsächlich richtig analysiert?
Die Ursache
liegt tiefer und ist ideologisch links angesiedelt.
Gleichmacherei aus links-lamarckistischer Sicht wie
die praktische Realisierung der marxistischen linken
Idee ist der Ursachenfaktor.
Marx:
"Das Privateigentum müsse „vermittels despotischer
Eingriffe in das Eigentumsrecht“ eliminiert, die
Familie als Keimzelle aller Bürgerlichkeit
„theoretisch und praktisch vernichtet werden“.
Angebliches
"Vorzeigeland Schweden": Eine (linke)
Familienpolitik, die Kinder psychisch krank macht
Anna Dahlström
Immer dann, wenn in
Deutschland über die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie diskutiert wird, dauert es nicht lange, und
einer der Krippenbefürworter, in der Regel sind es
Familienpolitiker der Bundesregierung, bringt als
positiven Vergleich die Situation in Schweden in die
Debatte ein. Ein Totschlagargument ist dieses
Schweden inzwischen geworden, jedenfalls hier in
Deutschland. Dabei macht sich offenbar niemand die
Mühe, einmal die wahren Umstände in dem
skandinavischen Land herauszufinden. Sonst würden
die Parolen anders lauten, denn die wahre Lage in
Schweden sieht dramatisch aus.
Experten und
Wissenschaftler schlagen Alarm, so wie es
hierzulande und anderen Staaten der Fall ist. Die
schwedische Ärztin, Neurobiologin und Professorin an
der Universität Göteborg, Annica Dahlström, und ihr
Mitstreiter Christian Sörlie Ekström sprechen in
warnenden Artikeln von einer schwedischen
Familienpolitik, die die Kinder psychisch krank
macht. Im Portal der
Göteborgs Posten
erschien im Frühjahr folgender Artikel der beiden
Forscher, den Natalie Hamann freundlicherweise für
den KOPP Verlag übersetzte:
Das erste Mal in der
Geschichte der Menschheit müssen wir fast alle
Erkenntnisse im Bezug auf Kinder auf die Müllkippe
der Geschichte werfen. Vielen Kindern geht es
heutzutage richtig schlecht, und es wird sich weiter
verschlimmern. Doch im heutigen demokratischen
Schweden darf man nicht danach fragen, ob es einen
Zusammenhang zwischen unserer modernen Sichtweise
gibt, wie Kinder aufwachsen sollten, und den immer
häufiger auftretenden Erkrankungen der Kinder. Nun
lassen Sie uns selbst für ein Weilchen außer Acht,
lassen Sie uns Folgendes fokussieren: was ist gut
für die Kinder?
Wir stoßen außerdem auf die
Frage, in wie weit die Entwicklung zum Besten der
Kinder verläuft, oder ob wir erwachsenen Eltern hier
etwas aus reinem Eigeninteresse betreiben.
Die statistischen Raten bzgl.
Selbstmord, Suizidversuch, Depression und der
Einnahme von Psychopharmaka haben sich bezüglich
junger Frauen bis zu 400 Prozent innerhalb der
letzten zehn Jahre erhöht. (Hängt das vielleicht
auch damit zusammen, dass von allen Kindern erwartet
wird, sich wie Jungen zu verhalten?) Der Trend bei
jungen Männern ist der gleiche, auch wenn die
Entwicklung nicht genauso dramatisch ist. Je jünger
die Kinder, desto extremer der Anstieg, den
heranwachsenden Kindern geht es immer schlechter,
und wir fragen uns, warum.
Die erste Generation, die
geboren wurde unter den neuen nun geltenden
Bedingungen in Schweden, war vom ersten
Lebensjahr an in der Kinderkrippe, und hat
während ihrer ersten sechs Lebensjahre den größten
Teil ihres wachen Lebens mit Krippen- und
Tagesstättenpersonal verbracht. Des Weiteren
haben diese Kinder in einer Gesellschaft
gelebt, in der wir uns einbilden, dass Männer und
Frauen genau gleich sind und identische Fähigkeiten
besitzen, sich um die Kinder zu kümmern, ohne
Aussicht auf eigene Wahlmöglichkeiten. Das ist
nun das erste Mal, dass wir erkennen können, wie es
jener Generation geht, die nun die Konsequenzen
tragen muss aus diesem schwedischen Experiment.
Heute arbeiten
die Eltern ca. acht Stunden mehr pro Woche und
Haushalt, als vor 1980. Das bedeutet also 1,5
Stunden weniger Kind-Elternkontakt pro Tag. Wenn wir
annehmen, dass das bewusst erlebte Zusammensein vor
1980 drei bis vier Stunden pro Tag bei Kleinkindern
und Eltern war, stellen 1,5 Stunden weniger eine
Verringerung des Kontaktes um 50 Prozent dar!
Die Entwicklung des Vermögens,
soziale Bindungen zu knüpfen, ist heute ein gut
erforschter Prozess. Es ist wissenschaftlich
erwiesen, dass Kinder engen Kontakt zu ihren
Müttern benötigen. Sie brauchen auch ihre Väter,
aber die Mutter ist das Wesentlichste in den ersten
zwei bis drei Lebensjahren.
Ein Kind, das herzzerreißend
weint, wenn es in der Kinderkrippe abgeliefert wird,
fühlt sich ausgeliefert. Erst im Alter zwischen
vier und fünf Jahren entwickeln Kinder einen
Zeitbegriff. Wenn wir ein ein Jahr altes Kind
weggeben, hat es keine Möglichkeit zu beurteilen, ob
die Eltern jemals zurückkommen werden. Mit
zwölf Monaten ist es im störungsanfälligsten Alter
hinsichtlich seiner Entwicklung zur
Bindungsfähigkeit, und schon in dieser Phase
bringen wir die Kinder in Schweden zur Krippe.
Schäden im
Prozess der Entwicklung von Kompetenz, soziale und
emotionale
Bindungen
einzugehen, sind oft irreparabel und resultieren in
Ruhelosigkeit, Angstzuständen und Depressionen.
Genau darin, woran unsere Kinder und Jugendlichen
heute leiden.
Ein weiterer Faktor ist, dass
von Männern und Frauen erwartet wird, dass
sie den gleichen Betätigungen nachgehen.
Dies resultiert aus einer politischen, unbewiesenen
These, dass Männer und Frauen austauschbar seien,
was Fähigkeiten und Grundvoraussetzungen betrifft,
sich um Kinder zu kümmern. Eine anteilsmäßig
gleiche Verteilung auf beide Elternteile setzt
voraus, dass Mann und Frau identisch sind.
Aber wir sind NICHT identisch!
Es gibt große Unterschiede im Gehirn des
durchschnittlichen Mannes im Vergleich mit dem der
durchschnittlichen Frau. Natürlich gibt es
Abweichungen in der Bevölkerung in Form von Männern,
die ausgeprägt typisch weibliche Gehirneigenschaften
aufweisen und umgekehrt, aber statistisch gesehen,
gibt es bedeutende Unterschiede.
Die Verschiedenheiten haben
sich im Zuge der Evolution entwickelt, und die
Unterschiede sind schon festgelegt lange vor der
Geburt. Der Mythos,
dass
wir als neutrale Lebewesen geboren werden, und dass
erst die Gesellschaft uns in Identitätsmuster von
Mann oder Frau zwingt, ist eine der abscheulichsten
politischen Lügen in der heutigen modernen Zeit.(Zentralteil
der linkslamarkistischen Ideologie)
Es ist teuer, sein Kind hier
in Schweden zu lieben. Um uns in sein politisches
Modell hineinzuzwängen, wendet der schwedische Staat
ökonomische Mittel zur Steuerung an. Eine Familie,
in der die Kinder weiterhin drei Jahre zu Hause
verbringen, wovon die ersten 1,5 Jahre die Mutter zu
Hause bleibt, wird entsprechend nachfolgender
Modellrechnung durch entgangene ca. 40.000 €
benachteiligt. Das läuft so:
-
Der volle
Elterngeldbetrag (entspricht dem deutschen
Erziehungsgeld) wird innerhalb von 13 Monaten
ausbezahlt und ist teilweise
geschlechtsgebunden. Der Gleichstellungsbonus
prämiert sogar Familien, in denen die Mutter
schon nach sechs Monaten wieder zur Arbeit geht.
Wenn die Mutter 13 Monate zu Hause bleibt,
entgehen der Familie mit 6.800 € pro Kind
deswegen.
-
Erziehungsgeld
(eine freiwillige Sonderleistung der
Kommunen)wird nur innerhalb der ersten zwei
Lebensjahre ausbezahlt, und nur denjenigen, die
ihr Kind nicht in die Krippe geben. Ein
ganztägiger beitragsfreier Betreuungsplatz in
der Krippe kostet die Kommunen ca. 1.450 € netto
im Monat, ein Betrag, von dem eine Familie leben
könnte, ohne einen weiteren Cent ausgeben zu
müssen. Doch das Erziehungsgeld sind knappe 300
€ pro Monat, und dies ist auch noch eine
freiwillige Leistung der Kommunen. Also von den
1.450 €, die die Kommune im Monat spart, bezahlt
sie an die Eltern maximal 300 €, und auch nur
innerhalb der ersten zwei Lebensjahre, und auch
nur als freiwillige Leistung.
Die Differenz, 1.150 € im
Monat, geht in die Taschen der Kommunen. Das ist
eigentlich Geld für das Kind, und wenn es im dritten
Lebensjahr auch noch zu Hause bleibt, spart sich die
Kommune alles ein.
Doch bei dem Erhalt von
Elterngeld in Höhe von 2.000 € (vergleichbar mit dem
gehaltsabhängigen Erziehungsgeld in der Elternzeit
in Deutschland), steuerfähig und
rentenbeitragspflichtig, sollten wir die
Wahlfreiheit haben, ob wir mit unseren Kindern
zusammen sind und gleichzeitig die Diskussionen
darüber sein lassen, ob die wichtigste Aufgabe im
Leben eine Frauensache ist oder nicht.
Die Basis des Familienmodells
des schwedischen Staates ist damit untergraben, und
die Politik handelt entgegen unserer evolutionär
festgelegten Voraussetzungen und gegen die
Interessen der Kinder. Dies wird einzig und
allein aufgrund engstirnigen Eigeninteresses der
Erwachsenen hinsichtlich materiellen Wohlstandes
und dem staatlichen Bedürfnis nach Wachstum
betrieben. Der Staat muss für enorme und anwachsende
Kosten aufgrund psychischer Erkrankungen aufkommen,
aber die wahren Gründe will man sich wegen
kurzsichtiger, nationalökonomischer Ursachen nicht
vornehmen. Das Thema Kinder und Jugend ist
heutzutage außen vor, und das ist politischer
Zynismus pur. Es sind die Kinder, die nun akut
geschädigt sind und die die Konsequenzen dieses
schwedischen Experimentes ausbaden müssen.
04.10.2011
Kopp Verlag
Gender in
der Kita! Wie Kleinkinder umprogrammiert werden
Eva Herman
Die Sexualisierung bei
Kindern treibt seit einigen Jahren aufgrund des Gender Mainstreaming grausige,
eine ganze Gesellschaft verändernde Blüten. Kindern werden inzwischen an
zahlreichen Schulen im »Gender«-Unterricht – ein neues Fach – die verschiedenen
Möglichkeiten der Geschlechterausübung nahegebracht. Sie sollen von dem bisher
herrschenden »stereotypen« Bild des Mannes und der Frau weggelenkt werden,
vielmehr lernen sie nun, dass es weder ein festes männliches, noch ein festes
weibliches Geschlecht gibt, sondern dass dazwischen noch viele Möglichkeiten wie
Bi-, Homo- oder Transsexualität herrschen, die durchaus normal seien. Auch dass
die jeweiligen Neigungen wechseln können, lernen die Schüler im Unterricht, und
dass dies alles ebenso ganz normal sei.
Inzwischen schreckt man
nicht mehr davor zurück, die Geschlechterabschaffung bereits in
Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen umzusetzen, frei nach dem
sozialistischen Kampfkonzept: Je früher das Gehirn gewaschen wird, desto
leichter funktioniert auch später das Umerziehungsprogramm! Ein bereits früh
gegendertes Kind wird wie selbstverständlich einmal davon ausgehen, dass es Mann
und Frau nicht gibt! Sondern dass die Angebotspalette bunt und viel größer ist!
Die Vermittlung der
Freizügigkeit in der Geschlechterwahl gilt derzeit für deutsche wie europäische
Kindergärten. Im Online-Handbuch für Kindergarten-Pädagogik heißt es unter
anderem:
»Im Kindergarten müssen wir
sowohl unsere eigene Geschlechtssozialisation bedenken als auch überlegen,
welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen äußern (auch nonverbal!) und dann auf
diese Bedürfnisse eingehen. Dies beginnt mit der Reflexion über die eigene
Sozialisation, macht sich an Personen fest, die hier mit Jungen und Mädchen
arbeiten, und hört nicht zuletzt bei der Raumgestaltung auf, die darauf hin
abgestimmt werden muss, welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen in Bezug auf
Spielräume haben. Der klassische Kindergarten mit Bauecke und Puppenecke in
jedem Gruppenraum sollte überprüft werden. Funktionsräume sind für die
individuellen Bedürfnisse von Kindern besser geeignet, vor allem auch in Bezug
auf die Gender-Thematik. Dort hat man festgestellt, dass Jungen und Mädchen
Räume nicht geschlechtsspezifisch, sondern interessenbezogen nutzen.«

Was heißt das im Klartext?
Ganz einfach: Dass es das typische Verhalten eines Mädchens oder eines Jungen
eben auch nicht mehr geben soll. Dass Mädchen lieber mit Puppen und Jungs
bevorzugt mit Autos spielen, scheint heute grundsätzlich nicht mehr ohne
weiteres geduldet zu werden, wenn man auf Gender in der Kinderbetreuung Wert
legt. Und das geschieht zunehmend häufiger. So heißt es ausdrücklich auf der
Website des »fun&care-Kindergarten« in Wien, der nach neuesten
Gender-Richtlinien verfährt: »Kinder lernen von Geburt an, ihrer
Geschlechterrolle zu entsprechen. Daher sind wir bestrebt, bei Buben und Mädchen
zu beobachten, inwiefern sie bereits in Hinblick auf gesellschaftliche
Rollenvorstellungen sozialisiert sind.« Ein Mädchen soll nun Verhaltensweisen
des Jungen übernehmen und umgekehrt, um die »Handlungsspielräume der Mädchen und
Buben erweitern und dadurch wirkliche Chancengleichheit schaffen (in Hinblick
auf Fähigkeiten und Fertigkeiten, Berufswahl, PartnerInnenschaft,
Kindererziehung …). Wenn Kinder bestimmte geschlechtsuntypische Vorkenntnisse
nicht schon früh spielerisch sammeln, ist es für sie als Erwachsene oft
schwierig, Alternativen zu einer vorgegebenen Rolle zu finden, selbst, wenn sie
dies wollen. (…) Dies bedeutet vor allem, dass wir versuchen Einschränkungen des
Denkens oder des Handelns, die rein das Geschlecht des Kindes betreffen, zu
vermeiden.«
Auch das
Kindergarten-Personal agiert nach klaren Gender-Regeln: »Wichtig ist auch, dass
Kinder erleben, dass auch Männer für Kindererziehung und hauswirtschaftliche
Tätigkeiten gerne zuständig sind und so positive Vorbilder in diesen Bereichen
sein können.« Hier wird früh eingeleitet, was eine Wahrnehmung formen soll, die
mit derzeitigen Gendergesetzen kompatibel ineinander wirkt: Nach EU-Plänen zum
Beispiel sollen Frauen in der TV-Werbung nicht mehr vor dem Herd oder der
Waschmaschine gezeigt werden, dies sei sexistisch und diskriminiere die Frauen.
Stattdessen soll der weibliche Mann in den heimischen Fokus gerückt werden.
Die Geschlechter von Junge
und Mädchen werden in den Kitas zunehmend und systematisch aufgeweicht, um
schließlich gänzlich abgeschafft zu werden. Die kleinen Mädchen werden im
Gender-Kindergarten aufgefordert, »Fußball zu spielen, sich zu wehren, sie
erhalten besondere Förderung in den Bereichen Technik, Werken, Computer. Buben
hingegen sollen eine positive Körperwahrnehmung erlernen, dazu gehören: Massage,
Kosmetikkorb, den eigenen Körper pflegen und achten, schön sein, Anbieten von
männlichem und weiblichem Verkleidungsmaterial – in andere Rollen schlüpfen,
fürsorgliche und behutsame Interaktion mit anderen Kindern aufnehmen, positive
Besetzung von Schlüpfen in ›weibliche‹ Rollen (Prinzessinnenkleid, Nägel
lackieren …), Erlernen von Umgang mit Puppen (positiver Begriff: Puppenvater),
Erlernen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (positiver Begriff: Hausmann).«
Die Jungs lernen hier ebenso
früh, sich nicht mehr wie Jungs aufzuführen, sondern weicher, weiblicher zu
werden. So heißt es bei dem Lernprogramm der Buben, dass diese Frustrationen
ertragen lernen müssten: »Verlieren, beim Warten und Zurückstecken eigener
Bedürfnisse, Hilfsbedürftigkeit zugeben können, Umgehen damit, dass Mädchen
Paroli bieten!«
In
einer umfassenden Dissertationsarbeit der Uni Tübingen heißt es zu Gender-
maßnahmen in Kitas
unter anderem: »Bei der Genderperspektive muss daher der Blick von der
geschlechtstypischen Betrachtung weg zur Vielfalt der Ausprägungen von
Begabungen, Interessen und eigenen Selbstverständnissen gelenkt werden, um das
eigene Verständnis seines Selbst und seiner Selbste zu ermöglichen.
Geschlechtliche Identität kann deshalb nur in einer Pluralität und einem sich
wandelbarem Verständnis von ›Gender‹ gesehen werden.« – »Individuum, Identität,
das Verhältnis von Leib/Körper und Person oder Seele, die neuere Ineinssetzung
von Psychischem und Gehirn, all das steht zur Debatte, es kann nicht weiter so
gedacht werden wie bisher.«
Das Geschlecht ist auch
hiernach mit der Geburt eines Menschen nicht längst festgelegt, sondern
angeblich jederzeit veränderbar, was bereits in der
Kleinkinder-Beeinflussungsstätte klargemacht und umgesetzt werden soll. Und zwar
mit allen Mitteln. So heißt es weiter: »Wenn von der Identität eines Menschen
die Rede ist, so handelt es sich in der Regel um die Beschreibung eines
Erwachsenen. Kinder, die sich noch in der Entwicklung befinden, befinden sich
auch noch in einer Entwicklungsphase der Identität. Aber auch Erwachsene müssen
die eigene Identität immer wieder hinterfragen und werden durch verschiedene
Lebensumstände gefordert, sie zu verändern. So ist Identität immer etwas
Fließendes, etwas Veränderbares.«

Identität ist etwas
Fließendes, etwas Veränderbares? Genau! Wer sich heute noch als Mann fühlt, darf
morgen Frau sein. Wer glaubt, heterosexuell zu sein, kann morgen schon sagen:
Ein bisschen bi schadet nie! Das ist, nach Gender, nicht nur geduldet, sondern
ausdrücklich gewollt! Aufwachen, Leute! Gender in der Kita bedeutet Alarmstufe
Rot!
Wer zudem die derzeitigen
politischen Bemühungen beobachtet, dass nämlich Kinderrechte von fast allen
übrigen Parteien partout und unbedingt in der Verfassung festgeschrieben werden
sollen, damit u.a. das Recht eines Kindes auf »frühkindliche Bildung«
gewährleistet wird, muss erkennen, dass in Wahrheit damit nur ein einziges Ziel
verfolgt und somit auch erreicht wäre: Der gesetzlich vorgeschriebene
Krippenaufenthalt! Krippenpflicht! Und das bedeutet Zwangs-Genderisierung für
ALLE Kleinkinder! Kinderrechte sind durch die Menschenrechte automatisch und
längst im Grundgesetz verankert! Allerdings nur unter dem Aspekt, dass man
Kinder auch als Menschen betrachtet!
Samstag, 20.03.2010
Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Politik
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liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Krippenausbau: Deutsche
Politiker verantwortungslos?
Eva Herman
Unsere Politiker haben es
nicht leicht. Derzeit wird zwischen den Parteien gestritten wie selten zuvor:
über Hartz IV, über Gesundheitsthemen, über die wachsende Kontrolle des über
seine Bürger, über Steuer-CDs, über Afghanistan usw. Doch bei all dem Ärger gibt
es doch einen Punkt, in welchem sich alle einig zu sein scheinen, nämlich in dem
Vorsatz, Deutschland flächendeckend mit mindestens 750.000 Krippenplätzen zu
überziehen! Bis 2013 soll das Ziel erreicht werden, koste es, was es wolle. Und
es kostet richtig! Mindestens zwölf Milliarden, sagt das
Bundesfamilienministerium, mindestens 20 Milliarden, meinen Kritiker, denn am
Qualitätsniveau bundesdeutscher Krippen müsse dringend zusätzlich gearbeitet und
weiterentwickelt werden. Dieses Geld hat allerdings niemand, weder der Bund,
noch die Länder, und schon gar nicht die Städte und Kommunen, denen ein
Löwenanteil der Kosten ungefragt aufgebrummt wurde, ob sie wollten oder nicht.
Und sie wollten nicht!
Während man in den 1980ern
vom Westen aus noch mitleidig über die Mauer gen Osten schaute und die vielen
armen, innerlich isolierten Kleinkrippenkinder bedauerte, die dort wie
selbstverständlich mit wenigen Wochen schon fremdbetreut wurden, und die in
manchen Einrichtungen gar im Kollektiv Pipi machen, also »topfen« sollten,
gehört es heute in Ost wie West zum modernen und fortschrittlichen Zeitgeist,
dass Mama Geld verdienen geht und die Kleinen so schnell als möglich in fremde
Hände gibt.

Gegen den Krippenausbau wagt
auch in der Politik längst niemand mehr etwas zu sagen, aus Angst, Wählerstimmen
zu verlieren. Denn die seit Jahren öffentlich vorgenommene Gehirnwäsche
vonseiten der Politik und der Medien funktioniert inzwischen bestens auf die
Agierenden selbst: Aus ehemaligen Begriffen wie »frühkindlicher Bindung« wurde
durch das Auswechseln eines einzigen Buchstabens die »frühkindliche Bildung«,
womit tatsächlich Krippenplätze gemeint sind, die zwar irrsinnig viel Geld
kosten, die jedoch in der Regel alles andere als Bildungseinrichtungen sind.
Denn hier gibt es nahezu durchweg alarmierend wenig Personal für viel zu viele
Kinder! Und: Verheerend schlecht ausgebildetes Personal für viel zu kleine
Kinder! Das, was Kleinkindern in deutschen Krippen vermittelt wird, ist in aller
Regel Stress und persönlicher Überlebenskampf, doch mitnichten Zuwendung und
Liebe, und schon gar nicht Bildung! Mit wenigen Ausnahmen, versteht sich.
In der öffentlichen
Gender-Debatte geht es heutzutage doch ohnehin nur noch um die mannigfaltigen
Vorteile der weiblichen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten, während das Wohl des
Kindes dabei jedoch allermeist unbeachtet bleibt, der warnende Ruf der
weltweiten Bindungs-Säuglings- und Hirnforscher verhallt ungehört in den
öffentlichen Entscheidungseinrichtungen. Dabei sind die zum Teil verheerenden
Trennungsfolgen zwischen einer Mutter und ihrem Säugling durch internationale
Studien und Untersuchungen wissenschaftlich längst eindeutig erkannt und belegt:
Kinder, die in den ersten
drei, vier Lebensjahren genügend Zuwendung von ihren Müttern bekommen und deren
Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln für den Rest ihres Lebens ein stabileres
Selbstbewusstsein und Urvertrauen als diejenigen, die fremdbetreut wurden. Diese
ersten Jahre werden in der Psychologie die »prägenden Jahre« genannt, denn hier
wird angelegt, was für den Rest des Lebens gilt, wohlgemerkt, für den Rest des
Lebens.
Jenen Kindern, deren
Urbedürfnisse nach Nähe, Liebe, Zeit und Zuwendung durch die eigene Mutter nicht
erfüllt werden können, wird das ganze Leben mehr oder weniger schwerer fallen.
Wenn sie zusätzliche Risikofaktoren mitbringen, wie eine Existenz als
Scheidungskind, oder wenn Alkohol- oder Suchtprobleme eines der Elternteile oder
psychische Schwierigkeiten vorhanden sind, werden die Hindernisse, glücklich zu
werden, wachsen.
Dabei gilt: Je mehr
Risikofaktoren bestehen, desto größer ist die Gefahr der Unfähigkeit, sein Leben
gut zu bewältigen. Die Kleinen sind oft nur wenige Monate alt, wenn sie
frühmorgens aus dem Bettchen gerissen und in die Fremdbetreuung gebracht werden.
Eine ungewisse Zukunft, weil man nicht weiß, was in dieser Kinderkrippe alles
geschieht. Selbstverständlich gibt es auch einige gute Einrichtungen, in denen
man bemüht ist, das Beste für die Kleinen zu tun. Doch immer ist es eine
ungewohnte Umgebung mit fremden Menschen, in der es keine individuellen
Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder gibt. Immer sind sie in der Gruppe und dem
damit verbundenen Gruppenzwang verhaftet und in alltäglichen Konfliktsituationen
können die Betreuerinnen nicht immer im Sinne und zum Wohl des einzelnen Kindes
entscheiden. Auch hier fehlt es an Zeit, Raum und Geld. Und natürlich an der
individuellen Liebe.

Warum wohl würden 95 Prozent
der Erzieherinnen ihre eigenen Kinder NIEMALS in Krippen abgeben?
Deutschland schneidet bei
den internationalen Vergleichsstudien, bei der OECD-Studie beispielsweise, was
die Ausbildungsqualität der Betreuungsangestellten angeht, seit Jahren mit
verhängnisvollen Beurteilungen wie »mangelhaft« und »ungenügend« ab! Monatelang
gingen vergangenes Jahr in Deutschland die Erzieherinnen zu Zehntausenden auf
die Straßen – ausgebrannt, völlig überarbeitet und unterbezahlt. Die
Erläuterungen der Erzieherinnen: Sie halten es nicht mehr aus! Sie können das
Elend der Kleinen, die nach ihren Müttern rufen, nicht mehr ertragen! Es sind zu
viele – und sie, die Betreuerinnen, sind zu wenige, um sich der Nöte annehmen zu
können. Und ihre Bezahlung? Kann man vergessen, ist ja kein Geld da!
Doch das deutsche
Familienministerium bezeichnet den Aufenthalt in einer Krippe weiterhin
gebetsmühlenartig und ohne Probleme als »frühkindliche Bildung«. Abgesehen
davon, dass kleine Kinder Bindung, aber nicht Bildung brauchen, außer es handelt
sich um Herzensbildung, sind deutsche Kinderkrippen Lichtjahre entfernt von
dieser wohlgepriesenen Bildung. Im besten Fall kann es sich meist um
Aufbewahrung handeln, in nicht seltenen Fällen besteht die akute Gefahr der
Vernachlässigung! Das ist die Wahrheit, die keiner hören will, und noch weniger
aussprechen möchte! Neben den genannten Gründen kann man inzwischen außerdem von
einer völlig unzulässigen, unhinterfragten und in unserer Gesellschaft weit
verbreiteten Glorifizierung der Krippen sprechen, die seit Jahren durch die
Politik und viele Öffentlichkeitsvertreter vorgenommen wird.
Doch selbst ein gesetzlich
geregelter Betreuungsschlüssel fehlt! Dieser würde bedeuten, dass klar
vorgegeben wird, wie viele Kinder maximal von einer Betreuerin versorgt werden
dürfen. Die fachärztliche Empfehlung hierzu lautet: drei bis fünf Kinder unter
drei Jahre.
Es kann jedoch hierzulande
durchaus passieren, dass eine nicht ausreichend ausgebildete Erziehungsperson
zwischen 15 und 20 kleine Kinder, manchmal noch mehr, gemeinsam mit einer
Praktikantin, manchmal auch ohne sie, betreuen muss. Wenn man sich vorstellt,
dass es sich zum Teil um Kinder handelt, die nicht einmal ein Jahr alt sind, die
gewickelt, getragen, geschaukelt werden müssen, die dringend angewiesen sind auf
die Förderung ihrer Anlagen und vor allem auf die Liebe der Erwachsenen, ahnt
man das Drama. Die oft mangelhafte Ausbildung des Erziehungspersonals,
chronische Zeitnot und die massive Überlastung erforderten dringenden
Handlungsbedarf: Denn es geht hier um das Wertvollste, was ein Land zu bieten
hat: die Kinder.
Wer heute darüber spricht,
dass Deutschland belastungsfähige, junge Menschen für das künftige Berufsleben
brauchen, die die Qualität deutscher Erzeugnisse und innovativen Handelns und
Entscheidens gewährleisten und die dem Facharbeitermangel entgegenwirken sollen,
der muss wissen, dass man die dafür nötigen Menschen nicht in Kinderkrippen
heranzieht! Sondern einzig und allein in natürlichen, stabilen Familien, in
denen Liebe, Zuwendung, auch Disziplin und Zuverlässigkeit, Rücksichtnahme,
Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl erlernt und für das ganze Leben
vermittelt werden.
Das wusste übrigens auch
schon der 1820 geborene Politiker Friedrich Engels, der gemeinsam mit Karl Marx
den berühmten »Marxismus« und die »Grundsätze des Kommunismus« entwickelte und
der u.a. mit wissender Perfidie die Grundlagen dafür legte, dass das Dasein der
Frau als Mutter seine ersten, tiefen Reputationsrisse erhielt. Er sagte:
»Die Beschäftigung der Frau
in der Fabrik löst die Familie notwendig gänzlich auf, und diese Auflösung hat
in dem heutigen Zustande der Gesellschaft, der auf der Familie beruht, die
demoralisierendsten Folgen, sowohl für die Eheleute wie für die Kinder. Eine
Mutter, die nicht Zeit hat, sich um ihr Kind zu bekümmern, ihm während der
ersten Jahre die gewöhnlichsten Liebesdienste zu erweisen, eine Mutter, die ihr
Kind kaum zu sehen bekommt, kann diesem Kinde keine Mutter sein, sie muss
notwendig gleichgültig dagegen werden, es ohne Liebe, ohne Fürsorge behandeln
wie ein ganz fremdes Kind, und Kinder, die in solchen Verhältnissen
aufgewachsen, sind später für die Familie gänzlich verdorben, können nie in der
Familie, die sie selber stiften, sich heimisch fühlen, weil sie nur ein
isoliertes Leben kennengelernt haben, und müssen deshalb zur ohnehin schon
allgemeinen Untergrabung der Familie bei den Arbeitern beitragen. Eine ähnliche
Auflösung der Familie wird durch die Arbeit der Kinder herbeigeführt.«
Und der einstige,
sozialistisch-kommunistischen Kommissar für Erziehung in der damaligen
Sowjetunion, Anatoli Lunatscharski (1875–1933), ging in diesem Zusammenhang vor
fast hundert Jahren ebenso vorsätzlich mit folgendem, grausamen Vorhaben und
Plan vor:
»Unsere jetzige Aufgabe ist
die Zerstörung der Familie und die Ablösung der Frau von der Erziehung ihrer
Kinder. Wenn wir in unseren Gemeinschaftshäusern gut vorbereitete Abteilungen
für Kinder organisiert haben, ergibt es sich zweifellos, dass die Eltern ihre
Kinder von allein dorthin senden werden, wo sie durch medizinisch und
pädagogisch qualifiziertes Personal überwacht sind. Dadurch werden zweifellos
Ausdrücke wie meine Eltern oder unsere Kinder immer weniger gebraucht werden und
durch Begriffe wie die Alten, die Kinder, die Säuglinge ersetzt werden.«
Michael Gorbatschow nahm
etwa 80 Jahre später in seinem Buch
Perestroika
zu jenen sowjetischen Familienmaßnahmen, die den Staat jahrzehntelang nachhaltig
veränderten und die Bindungsmechanismen dieser Gesellschaft nahezu zerstört
hatten, klar und deutlich Stellung.
Angesichts von etwa 40
Millionen Alkoholikern, von einem durch Gewalt, Terror und Kriminalität
heimgesuchten und zerfallenen Land, schrieb Gorbatschow:
»Wir haben erkannt, dass
viele unserer Probleme im Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher – in unserer
Moral, der Kultur und der Produktion – zum großen Teil durch die Lockerung
familiärer Bindungen und die Vernachlässigung der familiären Verantwortung
verursacht werden. Dies ist ein paradoxes Ergebnis unseres ernsthaften und
politisch gerechtfertigten Wunsches, die Frau dem Mann in allen Bereichen
gleichzustellen.«
In Russland gibt es aufgrund
dieser Einsichten, welche die heutigen Politiker Putin und Medwedjew teilen,
heute so gut wie keine Krippen mehr, das Land zahlt großzügige
Familienleistungen und ermuntert durch regelmäßige Geldzuwendungen die Frauen,
zuhause bei ihrem Nachwuchs zu bleiben.
Aktuelle Studien der
Cambridge University
weisen auf eine wachsende Anzahl von Leuten in England hin, die ebenso tief
besorgt sind über die Auswirkungen der »working moms«, der arbeitenden Mütter,
auf das Familienleben.
Die Zustimmung für die
althergebrachte Sichtweise nimmt zu, eine Frau gehöre eher nach Hause als ins
Büro.
Übrigens fallen die
Ergebnisse in den USA, wo ja auch bereits seit Jahrzehnten die Gleichstellung
der Frau gefördert wurde, noch drastischer aus als in England.
Man kann also deutlich
beobachten, dass diejenigen Länder, die die Gleichstellung der Frau
jahrzehntelang mit aller Kraft vorantrieben, angesichts der zum Teil
dramatischen gesellschaftlichen Folgen auf dem Rückzug sind, bzw. sie haben
erkannt, dass der einzig mögliche Weg, um eine gesunde und stabile Gesellschaft
zu formen, jener des Familienzusammenhaltes, der Kultur, der Tradition und der
Liebe ist.
Und was macht man hier im
schönen Europa? Man hängt sich weiterhin beharrlich an die
Gender-Mainstreaming-Rockzipfel von Brüssel, will nicht auf die Veränderungen
der anderen sehen, sondern singt tapfer das Lied der Marktwirtschaft und des
Kapitalismus, während man dabei mit sozialistischen Instrumentarien die
Gesellschaft umbaut. In Richtung Vollerwerbstätigkeit der Frau.
Es ist bekannt, dass
diejenigen Menschen, die einst in Krippen groß wurden, auch ihre eigenen Kinder
in aller Regel viel leichter und unbesorgter ebenso früh fremdbetreuen lassen,
denn ihre persönlichen Erfahrungen prägten und veränderten sie nachhaltig.
Während ihre eigenen Mütter noch lange innere Kämpfe ausfechten mussten, bis sie
die Entscheidung trafen, ihre Kinder aus dem Haus zu geben, fällt dies der
nachfolgenden Generation erfahrungsgemäß bereits entschieden leichter, denn ihre
Bindungsmechanismen sind bereits lädiert.
Wer in Deutschland für eine
Dreiviertelmillion Kleinkinder Krippenplätze baut, der muss wissen, welche
Verantwortung er trägt: Er verändert damit nämlich langfristig die Mentalität
einer ganzen Gesellschaft, unserer Gesellschaft!
Montag, 08.02.2010
Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Wirtschaft & Finanzen, Politik
© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp
Verlag, Rottenburg
Deutschlands Kinder schlagen Alarm! Fehlende Zeit mit den Eltern, immenser
Gruppendruck!
Eva Herman
Aktuelle Untersuchungen
zeigen: Nie zuvor fühlten sich Kinder und Jugendliche derartig gestresst und
besorgt wie heute. Die Ergebnisse legen den Rückschluss nahe: Kinder werden zu
früh in Gruppen abgegeben, ihre Eltern verlieren zunehmend Einfluss und können
ihren Kindern, bedingt durch berufliche Abwesenheit, in kleinen und großen
Notsituationen häufig nicht helfen.
Kinder und Jugendliche sind
unsicher und ängstlich wie nie: Alle Umfragen und Studien der zurückliegenden
Jahre signalisieren: Kinder und Jugendliche fürchten sich vor der Zukunft!
Alle aktuellen
Untersuchungen zur Schulsituation in Deutschland bestätigen: Nie zuvor gab es
größere Probleme zwischen Lehrern und Schülern!
Alle derzeitigen Aussagen
von Berufsausbildern Jugendlicher laufen auf die eine Aussage hinaus: Zu keinem
Zeitpunkt waren die jungen Leute unqualifizierter für das Berufsleben als heute!
Der Alltag der Jugendlichen
ist zunehmend geprägt durch »Gefühle der Ohnmacht und des Alleinseins, der
Sinnleere und Perspektivlosigkeit«, heißt es schon in der Studie
Jugend 2007 – zwischen
Versorgungsparadies und Zukunftsängsten,
die das Rheingold-Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen im Auftrag
von Axel-Springer-Mediahouse durchgeführt hat. Mobbing, Gewalt und die immer
mächtiger werdende Angst vor dem Abgleiten in ein Hartz-IV-Dasein steigerten das
Gefühl der Verunsicherung und der Orientierungslosigkeit. »Selbst die
Jugendlichen, die sich noch materiell abgesichert fühlen, erleben die Zukunft
als ein schwarzes Loch. Sie wissen nicht, wofür sie gebraucht werden, wofür sie
kämpfen und wogegen sie rebellieren können«, so die Rheingold-Untersuchung.
Die neueste und aktuellste
Studie des Instituts für Psychologie und des Zentrums für angewandte
Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana-Universität Lüneburg für die
Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) schlägt erneut Alarm: 33 Prozent aller
Schüler in Deutschland sind gestresst!
Folgende Stress-Symptome
wurden festgestellt:
– Einschlafprobleme (22
Prozent)
– Gereiztheit (21 Prozent)
– Kopfschmerzen und
Rückenschmerzen (16 Prozent)
– Niedergeschlagenheit (14
Prozent)
– Nervosität (11 Prozent)
– Schwindelgefühle (9
Prozent)
– Bauchschmerzen (8 Prozent)
Das Portal für
Bildungsinformationen
bildungsklick.de
hat die DAK-Studie ausgewertet, aus der hervorgeht, dass mehr als 50 Prozent der
Betroffenen ihre Gefühle in der Schule mit »verzweifelt, hoffnungslos,
ausweglos« beschrieben. »Insgesamt geben mehr als zwei Drittel der Schüler mit
häufigen Beschwerden an, dass sie in der Schule regelmäßig negative Gefühle
erleben. … Schweigen und Verdrängen macht alles noch schwieriger.«
Kinder und Jugendliche von
heute haben enorme Zukunftsängste.
Die letzte
Shell-Jugendstudie
hatte schon Vergleichbares als Ergebnis: Sie zeigt, dass Jugendliche deutlich
stärker besorgt sind, ihren Arbeitsplatz verlieren beziehungsweise keine
adäquate Beschäftigung finden zu können. Waren es im Jahr 2002 noch 55 Prozent,
die hier beunruhigt waren, stieg die Zahl 2006 bereits auf 69 Prozent an. Auch
die Angst vor der schlechten wirtschaftlichen Lage und vor steigender Armut nahm
in den Jahren zwischen 2002 und 2006 von 62 Prozent auf 66 Prozent zu.
Die Bewältigungsstrategien,
die Jugendliche entwickeln, um mit ihren Schwierigkeiten fertig zu werden, sind
laut der Rheingold-Untersuchung sehr verschieden. Die einen betreiben
Dauerkonsum, andere schotten sich ab und flüchten in die künstlichen Paradiese
von Internet und Playstation-Welten. Von der einstigen Spaßgesellschaft, in der
alles »ganz easy« lief, sind lediglich vereinzelte Bruchstücke übrig
geblieben.

Zahlreiche Kinder und
Jugendliche in Deutschland stehen heute unter einem enormen Druck, der
insbesondere von den Gleichaltrigen in den sogenannten Peer Groups ausgeübt
wird. Die Orientierung an Gruppenstandards wird in diesem Zusammenhang jedoch
oft ignoriert oder bewusst heruntergespielt. Nach Aussagen des kanadischen
Psychologen Gordon Neufeld ist die zunehmende Gleichaltrigenorientierung in
unserer Gesellschaft von einem alarmierenden und dramatischen Anstieg der
Selbstmordrate unter 10- bis 14-Jährigen begleitet, seit 1950 hätte sie sich in
dieser Altergruppe in Nordamerika vervierfacht. Ist man bisher davon
ausgegangen, dass bei Selbsttötungen junger Menschen die Gründe meist in der
Ablehnung der Eltern zu finden sind, ist das nach Ansicht Neufelds inzwischen
lange nicht mehr so. Langjährige Beobachtungen und Untersuchungen des
Psychologen lassen den Schluss zu, dass der wichtigste Auslöser für den
jugendlichen Suizid in der Behandlung durch die Gleichaltrigen zu sehen ist. Je
öfter und regelmäßiger Kinder und Jugendliche ihre Zeit mit Personen gleichen
Alters teilen, und je wichtiger sie in dieser Gruppe füreinander werden, umso
verheerender kann sich ihr unsensibles Verhalten auf jene Kinder auswirken, die
es nicht schaffen, dazuzugehören und die sich abgelehnt oder ausgeschlossen
fühlen.
Auch in anderen Ländern ist
das Phänomen bekannt: Die amerikanische Zeitschrift für Kultur, Politik und
Literatur,
Harper’s Magazine,
druckte vor einiger Zeit eine Sammlung von Abschiedsbriefen japanischer Kinder
ab, die Selbstmord verübt hatten: Die meisten von ihnen litten unter der
unerträglichen Tyrannisierung durch Gleichaltrige und gaben dies als Grund an
für ihren Entschluss, aus dem Leben zu gehen.
Gruppendruck kann große
Ängste verursachen, aber auch Hass auslösen. Der Student Cho Seung-Hui fühlte
sich in »die Ecke gedrängt« – das gab er wenigstens als Grund an, nachdem er im
April 2007 auf dem Campus von Blacksburg im amerikanischen Bundesstaat Virginia
32 Menschen getötet hatte. Die Wut und das Bedürfnis nach Vergeltung können über
Jahre wachsen, Jahre, in denen Rachepläne geschmiedet und Vorbereitungen
getroffen werden können. Schließlich kommt der Punkt, an dem die Wut zu groß
wird: Alle sollen endlich erfahren, was sie dem Betroffenen angetan haben.
Ähnlich der Amoklauf von 2001 in Erfurt, bei dem der 19-jährige Robert
Steinhäuser am Gutenberg-Gymnasium 16 Personen und dann sich selbst tötete. Er
war von der Schule verwiesen worden.

Schon zu Beginn der
1960er-Jahre warnte der amerikanische Soziologe James Coleman davor, dass die
Eltern als wichtigste Quelle für Werte und als Hauptbezugsperson für ihre Kinder
und deren Verhalten verdrängt würden – und zwar durch gleichaltrige
Bezugspersonen. Doch damals war das noch kein Thema, beginnende
Fehlentwicklungen bei Jugendlichen wurden – insbesondere in Deutschland – mit
dem Dilemma der Eltern erklärt, die sich nicht mit den Folgen des
zurückliegenden Krieges auseinandergesetzt hätten.
Der kanadische Psychologe
Gordon Neufeld geht davon aus, dass eine starke Gruppensozialisation bei Kindern
und Jugendlichen auch Auswirkungen auf das spätere Verhalten im Erwachsenenalter
hat: Wer sehr jung die Gruppe als Lebensrealität empfunden und kennen gelernt
hat, und wem die Erfahrungen des Alleinseins, aber auch die einer Familie und
dem damit verbundenen Zusammenhalt fehlen, der verlässt sich später auch nicht
auf sich allein. Extreme Erscheinungsformen der Gleichaltrigenorientierung sind
nach seiner Meinung tyrannisierendes Verhalten mit Gewaltanwendung, Selbstmorde
und Morde unter Kindern und Jugendlichen. Auch die inzwischen allseits
bekannten Massenpartys mit Höhepunkten wie Koma-Sauf-Wettbewerbe oder Gang-Bangs,
also Massenvergewaltigungen, bei denen die Mädchen vorher zustimmen, können zu
diesen Folgen zählen.

Heutige Jugendliche stehen
oft als Krawallmacher, Schläger oder Kleinkriminelle in der Zeitung oder sie
scheinen langweilig, angepasst und konturlos zu sein. Die Schere geht
auseinander zwischen extrem gewaltbereiten Jugendlichen und kleinen Spießern. Wo
sind die jungen Leute mit Idealismus, mit festen Zielen vor den Augen, mit Ecken
und Kanten, mit »Flausen im Kopf«? Keine Frage: Jede Elterngeneration hat den
Kopf geschüttelt über die Jugendlichen ihrer Zeit. Doch das Phänomen, dass die
einen viel zu wenig rebellieren und die anderen erschreckend über das Ziel
hinausschießen, ist neu. Die Jugendlichen von heute scheinen zum einen
emotionslos, gelangweilt und unterkühlt zu sein, die anderen verroht und
gewaltbereit.
Immer mehr Jugendliche haben
Angst davor, ihren Platz im Leben nicht zu finden, nicht gebraucht zu werden.
Sie isolieren sich, statt sich abzunabeln – aus Angst, dem Leben nicht die Stirn
bieten zu können. Das haben sie nie gelernt. Die einen wurden sich selbst
überlassen, den anderen wurde jedes Problem abgenommen, jeder Wunsch erfüllt.
Doch alle genannten
Phänomene, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern, sind Hilfeschreie der
Kinder. Sie brauchen von Anfang an entscheidend mehr Zeit mit ihren Eltern, mehr
Zuwendung und mehr Liebe! Wenn sie erst einmal daran gewöhnt sind, dass ihre
Eltern keine Zeit für sie haben, dann ist der Zug häufig schon abgefahren. Alle
derzeitigen Regierungsprogramme jedoch glorifizieren nach wie vor die
Erwerbstätigkeit der Mütter. Solange das nicht zugunsten der Kinder geändert
wird, und solange keine nachhaltigen Bemühungen daran gesetzt werden, Kindern
die Anwesenheit ihrer Eltern, speziell der Mutter, zu ermöglichen, wird diese
Gesellschaft weiter auseinanderfallen und die genannten Zahlen und Probleme
werden weiter steigen.
Freitag, 12.02.2010
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CDU-Lebensschützer werfen Linkspartei Krieg gegen Ungeborene vor

Logo der
Christdemokraten für das Leben Foto: JF

Embryo in der 9.
Schwangerschaftswoche: Nur ein „Zellhaufen“? Foto: Wikipedia/Ed Uthman

Asja Huberty Foto:
Internetseite der Linkspartei Schleswig-Holstein
BERLIN. Die Christdemokraten für das Leben (CDL) haben der Linken-Politikerin
Asja Huberty „unglaubliche Menschenverachtung“ und „abgrundtiefen Kinder- und
Familienhaß“ vorgeworfen, weil diese ungeborenen Kindern den menschlichen
Charakter abgesprochen hat.
Huberty, die Mitglied des Landesvorstandes der Partei in Schleswig-Holstein ist,
hatte in einem Artikel im Internet zum veränderten Spätabtreibungsgesetz Embryos
als „Zellhaufen“ bezeichnet, die sich „im besten Falle auf der evolutionären
Stufe mit einer Kaulquappe“ befänden und nicht auf der mit einem Menschen.
Der
Fötus sei kein Individuum und verfüge weder über einen Charakter noch über eine
wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur. Er „befindet sich in einem
Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewußten Gefühlsleben einer
Pflanze“.
Lebensschützer reagierten mit Empörung. Die „primitive und ideologische“ Weise,
mit der Huberty ungeborenen Kindern das Lebensrecht abspreche, gebe Grund zu
tiefer Besorgnis und sei ein bedrohendes Fanal, sagte die CDL-Vorsitzende
Mechthild Löhr der JUNGEN FREIHEIT.
„Krieg gegen Kinder durch Abtreibung“
Ein
Schwangerschaftsabbruch könne daher auch niemals als Mord bezeichnet werden, da
schlicht niemand ermordet werde, schrieb die 22 Jahre alte Politikerin in dem
Text, der auf der Internetseite der Linkspartei Schleswig-Holstein
veröffentlicht wurde.
„Es
hat sich beim Führungsnachwuchs der Linken wohl noch nicht herumgesprochen, daß
der Staat aus guten Gründen dazu verpflichtet sei, die Würde und das Lebensrecht
eines Menschen von Beginn an zu schützen“, kritisierte Löhr Hubertys Äußerungen.
Die
Linke gebe sich als Antikriegspartei, doch was sie in Wirklichkeit anstrebe, sei
ein „Krieg gegen Kinder durch Abtreibung“ und die Unterdrückung der Familien
durch Verstaatlichung der Erziehung. „Diesen menschenverachtenden Sozialismus
erkennen wir wieder, auch wenn er jugendlich daherkommt“, sagte die
CDL-Vorsitzende.
Die
Linkspartei wollte sich zu den Vorwürfen der Christdemokraten für das Leben
nicht äußern: Man kenne den Artikel nicht und wolle ihn auch nicht kommentieren,
sagte eine Sprecherin der Bundespartei gegenüber der JF. Der
schleswig-holsteinische Landesverband hingegen bezeichnete Hubertys Text als
„Diskussionsbeitrag“, der nicht repräsentativ für die Meinung der gesamten
Partei sei.
Inzwischen hat die
Linkspartei auf die Proteste reagiert und den Artikel gelöscht.
Artikel des Anstoßes
Anlässlich des
neuen Spätabtreibungsgesetzes
von Asja Huberty
Grundsätzliches
Um den
philosophisch-emotionalen Part der leidenschaftlich und meist heuchlerisch
geführten "Abtreibungsdebatte" vorweg zu nehmen: Das Selbstbewusstsein, also das
Sich-selbst-erkennen-können eines Menschen bildet sich zwischen dem 2. und dem
3. Lebensjahr. Die Menschwerdung findet statt, indem sich das Kind aus den rein
auf räumlich-zeitliche Explikationen begrenzten Wahrnehmungsmöglichkeiten des
Tieres befreit. Ein Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der Dämmerung,
etwa vergleichbar mit dem unbewussten Gefühlsleben einer Pflanze. Er verfügt
also weder über einen Charakter, über nichts, was man mit nachhaltiger Emotion
oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, über keine wie auch
immer geartete Persönlichkeitsstruktur oder irgend eine andere spezifische
Disposition, die ihn einmalig machen würde. Er ist kein Individuum und befindet
sich im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe, aber ganz
sicher nicht mit einem Menschen, auch wenn er - rein ontologisch betrachtet -
aufgrund seines potentiellen Menschseins der Kategorie "Mensch" zugeordnet
werden muss.
Ein Schwangerschaftsabbruch
kann demnach niemals als "Mord" bezeichnet werden, da schlicht niemand ermordet
wird. Punkt.
Diejenigen "Lebensschützer",
die am lautesten nach Abtreibungsverboten schreien, vor Kliniken demonstrieren,
Frauen nötigen und so tun, als würde es sich bei dem im Fruchtsack befindlichen
Zellhaufen um ein Baby oder gar ein Kind handeln (Klerikale, Antiliberale,
Mysogyne und auch Nazis) kümmern sich in der Regel in keiner Weise um das
Wohlergehen von real existierenden Kindern. Die katholische Kirche macht sich
von je her durch ihren Einfluss auf die durch die Bürde ihrer Armut dem
Gottvertrauen Untertänigen eines der größten Verbrechen der Menschheit schuldig:
Durch die Verhinderung von Aufklärung, Fortschritt und Gleichberechtigung der
Geschlechter, durch allgemeine Sexualfeindlichkeit und die unbedingte Wahrung
der ökonomischen Repressionen mit ihrer Almosenpolitik. Am meisten leiden
unter Hunger, Krankheiten wie zum Beispiel Aids, Obdachlosigkeit und Dreck immer
die Jüngsten. In den ärmsten Ländern der Welt ist teilweise schon jeder zweite
Bewohner jünger als 15 Jahre. Hier ist es wahrlich angebracht, von einer "Kultur
des Todes" zu sprechen.
Ich schließe aus dem
permanenten Boykott des Lebens der "Lebensschützer", dass es bei dem Krieg um
den Schwangerschaftsabbruch eigentlich um etwas ganz anderes geht, als um
Lebensschutz. Betrachtet man sich einmal den Facettenreichtum und die
Verschachtelung mit anderen Themen wie beispielsweise Gender Mainstreaming in
der Anti-Abtreibungsargumentation, wird schnell deutlich, dass nicht die
Kaulquappe im Fokus der frenetisch Babybegeisterten steht, sondern die Hälfte
der Menschheit, und zwar die weibliche Hälfte.
Über Kontrolle
Der Bundestag beschloss vor
einigen Wochen schärfere Regelungen, so genannte "Spätabtreibungen" betreffend.
Gemeint ist ein Schwangerschaftsabbruch nach der 12. Woche. Dieser konnte auch
bisher schon nur bei diagnostizierter Missbildung des Fötus' oder Gefahr für das
Leben der schwangeren Frau (medizinische Indikation) durchgeführt werden. Nicht
einmal bei einer kriminologischen Indikation (z. B. Vergewaltigung) ist es einer
Frau gestattet, die Folgen eines solch traumatisierenden Ereignisses jederzeit
abzuwenden. Und es entscheidet der Grund der Abtreibungsbereitschaft über ihre
Durchführung. Behinderte Menschen liegen dem Sozialstaat auf der Tasche, werden
seit Menschengedenken als unnütze Esser betrachtet - sollte sich aber die
schwangere Frau aus Angst vor der Geburtsfolter (eine Narkose ist laut den
klassischen Babyfetischisten nicht so gut für eben dieses und daher zu
vermeiden), vor der Einschränkung ihres Sexuallebens, vor dem Verlust eines
erfolgreichen Berufslebens oder vor der Zukunft allgemein zum Abbruch
entschließen, den Grund für sich behalten oder einfach keinen bestimmten
benennen, kann sie lange darauf warten, Verständnis entgegengebracht zu
bekommen.
Nach dem Willen einer Gruppe
Abgeordneter um Johannes Singhammer (CSU) und Kerstin Griese (SPD) wurde
entschieden, dass Ärzte Frauen mit medizinischer Indikation künftig in eine
"ergebnisoffene psychosoziale Beratung" vermitteln müssen. Der Hinweis, dass die
Frau diese ablehnen kann, wirkt wie Hohn angesichts des drohenden Bußgeldes -
bis zu 5.000 € ! - bei Zuwiderhandlung des Arztes, dem Hinzuziehenmüssen
weiterer Mediziner und der generellen Pflicht zur Beratung der Schwangeren.
Eine Zwangsberatung ist ein
Widerspruch in sich. Die vermeintliche Ergebnisoffenheit eines solchen
Gespräches kann nicht gewährleistet sein, denn hätte sich die Frau nicht bereits
zur Abtreibung entschieden, müsste man nicht versuchen, sie umzustimmen und zum
Gebären zu drängen. Dem weiblichen Mensch wird Entscheidungsfähigkeit durch
derartiges Insistieren de facto abgesprochen. Dazu kommt die neue
Zwangsbedenkzeit von 3 Tagen. Nicht geklärt ist, was geschieht, wenn es nach
Ablauf dieser Frist nicht gelang, die Frau umzustimmen, es dann aber für einen
Schwangerschaftsabbruch zu spät ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Solche und ähnliche Maßnahmen
führen konsequent in die Leibeigenschaft. Das bedeutet, ein Mensch, angeblich
frei geboren in einer fortschrittlichen westlichen Zivilisation, diese voll der
christlichen Nächstenliebe und die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz achtend, wird
für eine bestimmte Zeit die Herrschaft über sich selbst und den eigenen Körper
aberkannt. Es geht hierbei um nichts anderes als die Kontrolle über den
weiblichen Körper und seine Sexualität, um das Fixieren der Frauen auf die
Biologie und ihre reproduktiven Fähigkeiten, um die wahre und endgültige
Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter im Geiste und im
Körperlichen zu verhindern.
Über Demographie
Einen "demographischen
Verfall" gibt es in Bezug auf unsere Gesellschaft gar nicht wirklich. Es sind
Kirchen, Sekten, rechte Organisationen und Parteien, die uns suggerieren, in der
"westlichen" Welt, also auch in Deutschland, mangele es an Nachwuchs.
Ein ominöses höheres
göttliches Wesen namens "die Wirtschaft", vertreten durch Hohepriester, in
unterwürfiger Diktion "Wirtschaftsweise" genannt, wollen uns weismachen, sauer
verdiente Renten könnten irgendwann nicht mehr gegenfinanziert werden. Ein
willkommener Vorwand für das gesteuerte Politetabilsment, Arbeitszeiten zu
verlängern, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, Löhne zu senken und dem
privaten Versicherungssektor schier unbegrenzte Üppigkeiten der
Kapitalakkumulation zukommen zu lassen. Zu Gunsten des privaten Investments wird
das solidarische - weil umlagefinanzierte - Rentensystem Schritt für Schritt
demontiert. Das bedeutet de facto die Aufkündigung des Generationenvertrages.
Ein ganz besonders
durchtriebener "Wirtschaftsweiser", nämlich Hans-Werner Sinn, meinte einst gar,
den Beitrag zur Rentenversicherung künftig nach Anzahl der Kinder staffeln zu
dürfen. Das würde nicht nur bedeuten, ein zur NS-Zeit beliebtes Verfahren
(Erhöhung der Steuerlast für Kinderlose zur Sicherung "arischen" Nachwuchses1)
als tolle neue Idee zu propagieren, sondern auch alle seit damals hart
erkämpften individualen gesellschaftlichen Rechte in Frage zu stellen.
Dazu gehört in erster Linie,
frei in der Entscheidung über die eigene Lebensplanung zu sein. Ob ich homo-,
trans- oder heterosexuell sein möchte, ob ich eine Beziehung eingehen oder meine
Sexualpartner wechseln möchte wie Socken, ob ich bis ins hohe Alter an Orgien
teilnehme oder ob ich aus religiösen Gründen sexuell unterdrückt lebe - das
alles ist meine Privatentscheidung. Solange ich damit niemand anderes in seiner
freien Entfaltung behindere, ist alles erlaubt und das ist auch gut so. Oder
zumindest muss es das sein! Wer dagegen fordert, Kinderlose finanziell zu
benachteiligen, und dazu gehören unterschiedliche Behandlungen bei der
Rentenversicherung ebenso wie das reaktionäre Ehegatten- und Familiensplitting,
diskriminiert alle, die nicht im klassischen und längst überholten
Mutter-Vater-Kind-Schema leben wollen oder können.
In Bezug auf die angeblich
notwendige Regeneration könnte man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe
schlagen: Einfach die Grenzen offen, die Asylgesetzgebung nicht repressiv, das
Land einladend gestalten. Statt dessen wird eine Unterscheidung zwischen
Kindern mit "Migrationshintergrund" und "deutschen" Kindern popularisiert. Mit
der Behauptung, der "Westen" stürbe aus, werden rassistische Ressentiments
verpackt in einer vor der totalen Apokalypse dieses Planeten nicht unähnlichen
Endzeitstimmung, als sei das - auch im normal-prätentiösen Sprachgebrauch
inzwischen antiquierte - "Deutsche Volk", oder der angesichts der
Globalisierung und dem zunehmenden kulturellen Expansionsdrang unserer
US-amerikanischen Freunde, modernere "Westen" eine Kongregation mit fester
Mitgliedschaft und unverwechselbaren Erkennungsmerkmalen.
Kinder dienen in unserem
Kulturkreis heute, vor allem seit Einführung der Antibabypille 1960, nicht mehr
länger nur dem Zweck der Sicherung der Versorgung im Alter. Es ist heute
möglich, Kinder als Aufgabe, als Herausforderung und eventuell auch als
Bereicherung zu betrachten, sie sind in den meisten Fällen Selbstzweck. Nicht
von ungefähr sank die Zahl der unerwünschten Kinder seit damals beträchtlich.
Das hat für das kapitalistische System ebenfalls entscheidende Vorteile, denn
seit jeher geliebte Kinder rebellieren nicht so schnell gegen die bestehende
(Un-)Ordnung2. Dennoch wird dieses unschätzbar befreiende - weil relativ sichere
- Mittel zur Familienplanung bis heute von reaktionären Gruppen abgelehnt.
Und damit nicht genug:
Menschen, besonders Frauen, in den sogenannten "Entwicklungsländern", die
geradezu geplagt sind von Nachwuchs, wäre mit dem freien Zugang zu diesem
Verhütungsmittel und entsprechender Aufklärung nicht nur sofort geholfen - ein
Entwicklungsschub hin zu mehr Selbstbestimmung und daraus folgender
Politisierung, verbunden mit Revolten und kollektivem Protest gegen Armut und
Unterdrückung wäre geradezu unvermeidlich. Die Forderung nach offenen Grenzen
für alle zur gerechten Verteilung der Arbeit hin zu einer Internationalisierung
der Armen läge als Ziel zum Greifen nahe. Dass aber ein wesentlicher Teil des
Wohlstandes auf der nördlichen Erdhalbkugel auf einem wesentlichen Teil an
wirtschaftlicher Abhängigkeit, Unfreiheit und Elend auf der südlichen basiert,
ist inzwischen selbst von etablierten Wirtschaftsforschern unbestritten und für
Linke gewiss keine Neuigkeit. Wir stellen also fest, dass für die Herrschenden
aus bestimmten Gründen Kinder immer willkommen sind, natürlich nur, wenn jedes
Kind, fein säuberlich geordnet nach Farbe und Religion, dort bleibt, wo es ihrer
Meinung nach hingehört.
Über Kindeswohl
Die Verfechter des status quo bzw. der Reaktion bedienen sich vielfältiger
Mittel, um ihre antiemanzipatorischen Vorstellungen durchzusetzen. Das fängt an
bei der Resistenz, mit der sich die Lohnunterschiede von Männern und Frauen in
der Wirtschaft halten und endet bei Wurfprämien und steuerlich gefördertem
Zuhause-Erziehen der Kinder. Individueller und geistig produktiver Lebenswandel
wird betraft. Bei Männern vor allem durch steuerlich-finanzielle Nachteile, bei
Frauen durch gesellschaftliche Ächtung.
In den Medien wimmelt es
geradezu von Propaganda, die den leiblichen Nachwuchs zu einem Statussymbol
erhebt, von pseudowissenschaftlichen Dokumentationen, in denen fast täglich
neue, Mutterglückshormone auslösende Hirnregionen gefunden werden, von Hetze
gegen körperliche Trennung von Kindern und natürlich gegen
Schwangerschaftsabbruch. Die menschliche Larve, Hauptsache, sie ist unter 6
Jahre alt, wird zu einem rasend intelligenten Wesen stilisiert, das,
prädestiniert zu überirdischen, ja gottgleichen Leistungen, zu behandeln ist wie
ein rohes Ei, mit maximaler Zuwendung und 24-Stunden-Bedienung - jede
"Gefühlsenttäuschung" muss vermieden werden! Von musikalischer Beschallung in
der Schwangerschaft (Mozart!), Hausgeburt und Babymassage über
Stillaufoktroyieren, die bis ins kleinste Ingrediens korrekt zusammengesetzte
Nahrung, bis hin zu frühkindlichen Intelligenztests und Eliteuniversitäten für
die kleinen förderungswürdigen Deszendenten - der Perversion im Kinderkult sind
keine Grenzen mehr gesetzt.
An einem ganz besonderen
Punkt, auf den z. B. Krippengegner besonderen Wert legen, wird wieder das ganze
Politikum und die Verflechtung der reaktionären Anliegen deutlich. Ginge es
tatsächlich um das Wohl des Kindes, würde man darauf achten, es so früh wie
möglich und regelmäßig den letztlich gar nicht vermeidbaren
"Gefühlsenttäuschungen" - was meistens die räumliche Trennung von der Mutter
bedeutet - auszusetzen3. Das Leben in unserer kapitalistischen,
leistungsbetonten Ellbogengesellschaft ist nun einmal nicht gerade von dem Glück
geprägt, alle Wünsche sofort erfüllt zu bekommen und sich nach erfolgreich
aufgebautem "Urvertrauen" als charakterfeste Persönlichkeit in die Härten des
Alltags begeben zu können. Es sei denn, genau diese Entwicklung ist gewünscht.
Wer sich schon als kleiner Wurm angewöhnt, die Grenzen anderer nicht
respektieren zu müssen, ewig unter der Obhut einer einzigen festen Bezugsperson
- der Mutter - und nie gleich unter Gleichen zu sein, oder erst viel zu spät,
der wird das erlernte Sich-Verwöhnen- und-Beschützen-lassen als Erwachsener
zwingend auf andere projizieren: Auf staatliche Institutionen, auf Gott, auf
eine Partei, auf wirtschaftliche Autoritäten... die Liste lässt sich fortsetzen.
Er wird sich in ewiger psychischer Abhängigkeit befinden, gezwungen zur
Anpassung an den Mainstream, also schlicht obrigkeitshörig, auf der dauernden
Suche nach dem Elternersatz, dem starken Vater oder der ständig präsenten
Mutter. Diese Erkenntnis ist in der Psychoanalyse nicht gerade neu, ebenso wenig
wie die Begünstigung geschlechtsspezifischer Erziehung durch das Vorenthalten
von kollektiven Selbstverständlichkeiten.
Und doch geht das Geschwafel
weiter über die Hoheit des Babys, wenn es schreit, über angebliche Schädlichkeit
von KiTas und was für ein Verbrechen eine Mutter begeht, die das liebe Kleine
vorübergehend jemand anders anvertraut oder sich nur mal eine Zigarette anzündet
(von dem verbalen Lynchmob ganz zu schweigen, wenn man sich als junge Frau als
empfindlich gegen Lärm outet).
Fazit
Nur zu leicht kann man die
Symbiose erkennen, die die Verfechter des heranwachsenden folgsamen braven
Stimmviehes, das die Gesellschaft nicht kritisch hinterfragt, mit
Wirtschaftsführern und den religiösen Advokaten der frauenfeindlichen
Heim-und-Herd-Ideologie eingehen. Diese machen nicht etwa Halt bei der
Behinderung von Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, wobei man, wie oben
beschrieben, eindringlich vor weiteren Verschärfungen des ohnehin schon
skandalösen § 218 und somit weiteren kulturellen Rückschritten warnen muss. Sie
nötigen Frauen durch Babyfetischismus und Kinderkult, untermauert noch von einer
herbeiphantasierten Erklärbarkeit aller menschlichen Eigenschaften durch Gene
und Hormone (selbstverständlich ist demnach auch das soziale Geschlecht
angeboren und kann nicht geändert werden, Homosexualität geerbt, usw.), zum
schwanger werden, zum Gebären, zum Stillen, zur Untrennbarkeit vom Kind und der
bloßen Körperlichkeit. Die Frau wird seit Jahrtausenden auf die Reproduktion
reduziert, die geistige und sexuelle Gleichheit mit dem Mann aberzogen und
negiert, mit allen schmerzhaften und benachteiligenden Konsequenzen4. "Die Frau
hat die Aufgabe, schön zu sein und Kinder zur Welt zu bringen". Diese Aussage
stammt von Joseph Goebbels und ist aktueller denn je.
Es ist eine der politisch und
gesellschaftlich größten Herausforderungen, die fortschrittlichen Kräfte zu
vereinen, den Klischees zu trotzen und den Kampf um die wahre Gleichstellung
immer wieder von Neuem zu beginnen. Der Krieg gegen das Abtreibungsverbot, für
die Selbstbestimmung in der Sexualität und die Gleichstellung des beruflichen
Status' der Geschlechter geht einher mit der grundsätzlichen Revision in
Erziehung und Bildung. Packen wir's an!
In Berlin wächst der sozialistische Mensch

Von der Schaffung eines neuen, sozialistischen Menschen träumten schon Marx,
Stalin und Honnecker. In der Berliner DDR 2.0 ist man dem Ziel jetzt ein gutes
Stück näher gekommen. Verarmt, verhetzt, verblödet – so wünschen sich
linkspopulistische Rattenfänger ihr Stimmvieh. Und natürlich als Sozialjunkies
voll abhängig von der staatlichen Umverteilungsmaschinerie.
In Berlin, und sicher nicht nur dort, ist das alte sozialistische Projekt
inzwischen weit fortgeschritten. Beunruhigt sind nur die Kinderärzte, die in der
politischen Verschiebemasse pathologische Züge erkennen. Der
Tagesspiegel berichtet:
Die Zahl der Berliner Kinder mit auffälligen Bewegungs- und Sprachdefiziten
steigt rasant. Nach Schätzungen des Verbandes der Berliner Kinderärzte bekommt
bereits jedes vierte Kind zwischen zwei und sechs Jahren eine logopädische oder
ergotherapeutische Behandlung verordnet, um es „schulfähig zu machen“. Alleine
in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres bezahlten die Krankenkassen in
Berlin rund 19 000 solcher Ergotherapien und 17 000 Sprachtherapien. Nach
Berechnungen der Techniker-Krankenkasse haben sich die Zahlen damit seit 2005
mehr als verdoppelt.
„Wir stehen vor einem enormen Problem“, sagte am Montag der Sprecher der
Berliner Kinder- und Jugendärzte, Ulrich Fegeler. Ursache ist aus seiner Sicht
„die erschreckende Anregungs- und Erfahrungsarmut in vielen, vor allem sozial
schwachen Familien“. Dies bestätigt auch der Beauftragte des
Kinderärzteverbandes für den öffentlichen Gesundheitsdienst, Thomas Abel. Aus
Bequemlichkeit werde Kindern oft viel zu wenig erzählt, es fehlten
Unterhaltungen, Spiele und gemeinsame Aktivitäten wie Basteln oder Ausflüge, bei
denen der Nachwuchs Fingerfertigkeit, körperliches Geschick, sprachliche und
kognitive Fähigkeiten schule. „Stattdessen erschlaffen die Kinder vor dem
Fernseher und der Playstation“, sagte Abel, der für den kinderärztlichen Dienst
des Bezirks Mitte arbeitet. Alle Sinne würden „viel zu wenig gefordert“,
ursprüngliche Erfahrungen nicht mehr ermöglicht.
Auch die Barmer Ersatzkasse (BEK) bestätigte den Trend zu „immer mehr
Kindertherapien“. Allein von 2007 bis 2008 musste die BEK zwölf Prozent mehr
logopädische Behandlungen und 24,6 Prozent mehr Ergotherapien bezahlen. Die
Ausgaben stiegen entsprechend. Doch nach Ansicht des Verbandes der Kinderärzte
sind diese Gelder „wenig effektiv eingesetzt“. Die Therapeuten könnten nicht
nachhaltig helfen, sagte Ulrich Fegeler. Das Problem werde auf die Medizin
abgeschoben. Vermehrte Therapien seien Ausdruck wachsender Hilflosigkeit.
Dass die Therapeuten wenig bis nichts ausrichten, ist nichts neues. Trotzdem
boomt die Industrie der Psychoscharlatane, finanziert von steigenden
Krankenkassenbeiträgen der noch arbeitenden Menschen.
Den politischen Verwertern des multikulturellen Menschenversuchs, die
Bevölkerung durch Massenimmmigration bildungsferner Moslems auszudünnen und die
eigene Bevölkerung durch Medien und Anspruchsdenken arm aber sexy zu verblöden,
den linken und grünen Sozialhetzern und Neidschürern von SPD bis Antifa, kann
die träge Verschiebemasse nur recht sein. Dumm und faul überlässt der
Gegenentwurf zu freien und unabhängigen Bürgern den Politclowns die politische
Bühne, um im Bedarfsfall von Gewerkschaftsbossen für Neiddemos oder den “Kampf
gegen Rechts” auf die Straße geschickt zu werden. Aber Eigenverantwortung und
Selbstbestimmung sind zwei Seiten derselben Münze. Wer vorgibt, die Menschen von
der Eigenverantwortung zu entlasten, will ihnen in Wirklichkeit die ganze Münze
stehlen. Was im SED-geführten Berlin jetzt drastisch sichtbar wird, ist längst
ein Problem in ganz Deutschland.
Aufgrund zahlreicher in letzter Zeit gehäuft auftretender Leserkommentare mit
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