Mittelstand PRO NRW             

aufgeschlossen konservativ -  freiheitlich  - verfassungstreu  - strikt antikommunistisch

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW,

der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt

 

 

Airsoft? (Weicheier nicht gefragt!)

Wenn die Wehrzeit jetzt auf 6 Monate begrenzt wird, sollte man sich darüber klar sein, dass das für den professionellen Waffengebrauch und Einsatz nicht im Rahmen der Frage des Selbstschutzes ausreichen wird. Im Ausland gibt es öffentliche Möglichkeiten, sich fit zu halten, teils als LaserQuest mit Laserwaffen, teils als Paintball teils als Airsoft-Angebot. Während die ersteren mehr zum Spaß dienen, hat Airsoft bereits einen stark militärischen Charakter. Im Rahmen der politischen Bestrebungen, uns im Privatbereich mehr und mehr wehrlos zu machen, indem einschränkende Maßnahmen bezüglich Waffenbesitz u.a. gefordert werden, natürlich von Links, läßt sich im Ausland über Airsoft oder Paintball auch öffentlich  praktische Erfahrung im Combat machen. Im vorauseilenden Gehorsam haben insbesondere bzgl LaserQuest und Paintball deutsche Gerichtsentscheidungen diese als nicht für den deutschen Bürger akzeptabel bezeichnet, wie üblich freilich ohne den deutschen Bürger zu fragen. der nutzt die ausländischen Angebote in Holland, England und Tschechoslowakei (Nähe von Passau) und läßt die Gerichtentscheidungen links liegen Um zu vermitteln, worum es für interessierte Männer geht (Frauen machen auch mitunter mit, ist aber Kräfteverschleiß). Hier eine Anlage in Nordengland.

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Airsoft ist ein sportives, taktisches Geländespiel, welches mit Softairwaffen gespielt wird. Das Spiel wird auch Softair oder Skirmish („Geplänkel“ oder „Scharmützel“) genannt.

Geschichte

Airsoft stammt ursprünglich aus Japan. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Schusswaffen für die japanische Zivilbevölkerung verboten. Die japanische Industrie wich daher auf Waffenrepliken aus Kunststoff aus. Sie brachte die ersten funktionstüchtigen Waffennachbauten als Spielzeug auf den Markt, die seinerzeit federbetrieben waren und manuell arbeiteten. Durch das große Marktpotential und hohe Verkaufszahlen expandierte der Airsoftmarkt in Asien zügig.

Ständige Neuerungen wie elektrisch betriebene Softairwaffen (AEG; Automatic Electric Gun) sowie gasbetriebene Softairwaffen machten die zum Spielen entwickelten Spielzeugwaffen zu technisch hochentwickelten Waffenrepliken. Durch die amerikanische Besatzung wurde dieses Spielzeug in den Westen gebracht, wobei sich hier der Begriff Airsoft bildete. Die Plastikkugeln oder Softballs erhielten hingegen ihren Namen aufgrund der Größe von in Kugellagern verwendeten Kugeln (Bearingballs).

In Deutschland hielten Softairwaffen in Form von Kriegswaffenrepliken erst mit der Novellierung des Waffengesetzes im Jahre 2004 ihren Einzug auf den Markt und sind seither im Spielzeug- und Waffenhandel zu erwerben. Hier hat sich der Begriff Softair durchgesetzt.

Die Hersteller von Softairwaffen kommen vorwiegend aus dem asiatischen Raum, wo sich Hersteller meist auf bestimmte Kategorien von Waffentypen spezialisiert haben. In diesem Bereich gibt es tatsächlich jede Waffe als Nachbau und für alle Waffentypen gibt es unzählige Zusatzausstattungen von Tuningläufen bis hin zu Custom Kits, mit denen man das komplette Aussehen einer Softairwaffe verändern kann. Viele Metall-Softairwaffen lassen sich nicht mehr von ihren originalen Vorbildern unterscheiden.

Spielprinzip

 

 

Das Spiel ähnelt dem Paintball, es werden jedoch Plastikkugeln mit 6 mm Durchmesser (BB) ohne Farbe verwendet. Es gibt kurze (Quickgames) und längere Spiele (Operations). Ziel kann dabei das Halten einer Flagge durch eine Spielpartei oder die Eroberung eines Objekts sein. Da man Treffer nicht erkennen kann, sind sie vom Getroffenen selbst anzusagen. Beim so genannten Sportschießen, organisiert durch die International Practical Shooting Confederation handelt es sich um Parcoursschießen. Ein weiterer Spielmodus ist das Re-enactment (engl. Nachspielen).

Spielgeräte

Ausrüstung

Zum Spiel statten sich die Teilnehmer zum Beispiel mit militärischen Tarnanzügen und weiterer „taktischer Ausrüstung“ wie militärischen Westen und einfachen Funkgeräten bis hin zu Nachtsichtgeräten und holographischen Visieren aus. Seit kurzer Zeit sind auch speziell für Airsoft ausgelegte Anzüge und Ausrüstungsgegenstände erhältlich, die keine Tarnschemata bekannter Armeen verwenden, um eine Abgrenzung zu realen (para-)militärischen, polizeilichen und terroristischen Geschehnissen zu betonen.

 

Die Ausrüstung dient einerseits der Tarnung und andererseits der Sicherheit des Spielers wie dem Schutz der Augen, des Gehörs und der Gelenke.

Rechtliche Behandlung

Beim Airsoft-Spielen müssen eine Reihe von gesetzlichen Vorschriften beachtet werden. Unerlaubtes Betreten von Privatgelände kann als Hausfriedensbruch unter Strafe stehen. Ebenso kann das Verschießen der Plastikmunition nach Landes- und Kommunalrecht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

 


Warum sollte man so etwas als ehemaliger Bundeswehrangehöriger machen?

Heftige Debatte über verkürzten Zivildienst

Von Philip Kuhn 4. November 2009, 04:00 Uhr  (die Welt: http://www.welt.de/die-welt/politik/article5078285/Heftige-Debatte-ueber-verkuerzten-Zivildienst.html

Verbände sehen Sozial- und Pflegebetrieb gefährdet - Familienministerium will freiwilliges soziales Jahr stärker fördern

Berlin - Die Diskussion über den Zivildienst ist so alt wie der Zivildienst selbst. Junge Männer würden gegen ihren Willen zu Aufgaben gezwungen, die sonst von regulär Beschäftigten ausgefüllt würden, sagen die Gegner. Die Befürworter halten Zivildienstleistende für unabdingbar, um den Sozial- und Pflegebetrieb in Deutschland aufrechtzuerhalten. Mit der geplanten Verkürzung des Wehr- und damit auch des Zivildienstes scheint nun das seit Jahrzehnten umstrittene Subventionsmodell erstmals ernsthaft in Gefahr. Denn dadurch, beklagen Verbände, könnten viele junge Männer nicht mehr adäquat eingesetzt werden. Allein die Ausbildung in bestimmten Bereichen dauere drei Monate. Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, prophezeite im "Kölner Stadtanzeiger" gar den "Anfang vom Ende des Zivildienstes". Mitgliedsorganisationen hätten bereits signalisiert, dass sie Stellen zurückgeben und nicht mehr besetzen würden, so Schneider. Auch in der Pflege, in Kindergärten oder bei der Arbeit mit Behinderten könne es den Menschen nicht zugemutet werden, "alle halbe Jahre die Bezugsperson zu wechseln". Ähnlich äußerte sich der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Bernd Niederland. Soziale Arbeit, in der die Zivildienstleistenden eingesetzt seien, sei "zutiefst menschliche Beziehungsarbeit, die von Vertrauen getragen ist". Vertrauen aber müsse entstehen und wachsen.

Aber es gibt auch andere Stimmen. So bezeichnete die Sprecherin der Arbeiterwohlfahrt, Karin Deckenbach, den kollektiven Aufschrei ihrer Kollegen als "inszenierte Theatralik". Es könne keine Rede davon sein, den Zivildienst allein wegen einer kürzeren Dienstzeit als sinnlos zu bezeichnen. Wolfgang Buff von der Diakonie erinnerte seine Verbandskollegen daran, dass der Zivildienst nicht erfunden worden sei, um soziale Leistungen sicherzustellen. Die geplante Verkürzung hätte zudem keine "existenziellen Auswirkungen". Wer Regelleistungen darauf aufbaue, handele ohnehin unverantwortlich.

Ähnlich reagierte Peter Tobiassen vom Zentralrat für Kriegsdienstverweigerer - die Reaktionen der Verbände kennt er noch aus früheren Zeiten. Bereits bei der Verkürzung des Zivildienstes 1991 (von 20 auf 15 Monate) und 1996 (von 15 auf 13 Monate) hätten Verbände reflexhaft Alarm geschlagen. "Das sind die üblichen Drohgebärden", sagte Tobiassen der WELT. "Die Verbände haben ihre Sprechzettel aus dem Jahr 1991 wieder hervorgekramt." Nur in einzelnen Fällen sei die Kritik berechtigt. Zum Beispiel bei der Betreuung behinderter Kinder. "Das betrifft genau 995 Zivildienstleistende - und die können durch Freiwillige im sozialen Jahr (FSJ) ersetzt werden", sagte Tobiassen.

In Wahrheit gehe es den Verbänden lediglich darum, Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Tatsächlich haben sich fast alle Organisationen mit der Kritik an der Verkürzung des Zivildienstes auch für eine Stärkung des freiwilligen sozialen Jahres ausgesprochen. "Wir plädieren dafür, das freiwillige soziale Jahr inhaltlich und finanziell aufzuwerten", sagt etwa Moritz Quiske von der Berliner Krankenhausgesellschaft. Auch die Arbeiterwohlfahrt fordert mehr finanzielle Hilfen für das FSJ. Es gebe die Möglichkeit, den Verlust des Zivildienstes durch Freiwillige zu kompensieren, "wenn die Politik mitspielt", appellierte Schneider an die Adresse des Familienministeriums. Buff rief die Regierung auf, das beim Zivildienst eingesparte Geld für die freiwilligen Dienste einzusetzen.

Bislang erhalten Zivildienstleistende zwischen 500 und 550 Euro pro Monat, Freiwillige im sozialen Jahr maximal 320 Euro. Zudem sind die Zuschüsse der Bundesregierung hier auf 20 000 Plätze begrenzt. Das führt dazu, dass es drei Mal mehr Bewerber für das freiwillige soziale Jahr als offene Stellen gibt. "Es ist skandalös, wie sich der Bund in diesem Bereich zurückhält", kritisiert Tobiassen. Auch er spricht sich für eine Stärkung des FSJ aus. Die FDP hatte sich bei den Koalitionsverhandlungen dafür eingesetzt, die Mittel für das FSJ zu verdreifachen, die Union hatte dies aber später wieder kassiert.

Tatsächlich können durch die Verkürzung des Zivildienstes nun 170 Millionen Euro eingespart werden, mit denen man das freiwillige soziale Jahr ausbauen könnte. Und schon gibt es erste Anzeichen, dass es zu finanziellen Verschiebungen kommen könnte. Nach Informationen aus Verbandskreisen soll es nächste Woche im Familienministerium Gespräche über eine stärkere Förderung des Freiwilligendienstes geben. Familienministerin von der Leyen kündigte bereits an, diesen Bereich ausbauen zu wollen: "Freiwilligendienste erweitern und attraktiver gestalten, das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. Anerkannte Zeugnisse, soziale Sicherheit, pädagogische Begleitung und einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen sind die Eckpfeiler für den Umbau", sagte von der Leyen der WELT. Zugleich sprach sie sich aber dafür aus, den Zivildienst zu erhalten.

Gleichzeitig reißt die Diskussion über Sinn und Unsinn eines nur noch sechsmonatigen Wehrdienstes nicht ab. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), bezeichnete die Reduzierung des Wehrdienstes in der "B.Z" als prinzipiell richtig. Bei den bisher neun Monaten Wehrdienst seien ohnehin nur die ersten drei Monate sinnvoll genutzt worden, der Rest sei für viele Rekruten reiner "Gammeldienst" gewesen, so Robbe. Sein Parteikollege, der Wehrexperte Hans-Peter Bartels, hingegen hält nichts vom verkürzten Wehrdienst. Die sechs Monate seien nur ein "arithmetischer Kompromiss" aus Positionen von CDU und FDP. Mitarbeit: Miriam Hollstein

 


      
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