Pro Mittelstand NRW

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt


Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!

 

 

Stalinist Franz Sommerfeld

Nach fast zehn Jahren als Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers steigt Franz Sommerfeld jetzt in den vierköpfigen Vorstand des Dumont-Zeitungskonzerns auf. Der Kommunist Sommerfeld war zuvor Chefredakteur der illegal vom Ostberliner Stasiregime finanzierten, DKP-treuen Deutschen Volkszeitung und hat sich beim Stadtanzeiger mit einer eigenen Buchveröffentlichung besonders als Förderer des Moscheebaus, Verharmloser von Migrationsproblemen  und Verleumder islamkritischer Bürger hervor getan.

Das Verlangen des Altunternehmers DuMont (KStA= Kölner Stadt-Anzeiger) nach staatlichen Streicheleinheiten könnte ihm auch von seinem ehemaligen Chefredakteur und jetzigen Vorstand Franz Sommerfeld nahe gebracht worden sein. Als Redakteur der kommunistischen “Deutschen Volkszeitung” ließ der seine Propaganda jahrzehntelang vom Stasistaat finanzieren, und weiß um die Vorteile staatlich finanzierter Volkspädagogik. Als Mitbringsel aus der guten alten Zeit führte Sommerfeld auch im Kölner Stadtanzeiger die Mode ein, die Stimmen einer ganzen Fraktion im Kölner Rat bei Zeitungsberichten über die Sitzungen und Abstimmungen einfach wegzulassen. Auch so etwas mag den Konzern den ein oder anderen Leser gekostet haben.

Das Medienmagazin MEEDIA berichtet:

Der bisherige Chefredakteur des “Kölner Stadt-Anzeigers”, Franz Sommerfeld, rückt bei M.DuMont Schauberg in den Vorstand auf. Er besetzt dort das neue Ressort Redaktion. Sommerfelds Nachfolger als Chef des “Stadt-Anzeigers” wird Peter Pauls, bisher Beauftragter des Herausgebers Alfred Neven DuMont.

Notwendig werde die Erweiterung des Vorstands laut Pressemitteilung von DuMont wegen des Wachstums der Gruppe. Gemeint ist damit die Übernahme der “Berliner Zeitung”, des “Berliner Kurier” und der “Hamburger Morgenpost”. Intern bei DuMont wurde die Berufung Sommerfelds in den Vorstand als Überraschung gewertet. Bisher gab es Spekulationen, Sommerfeld würde als neuer Chefredakteur der “Frankfurter Rundschau” Uwe Vorkötter ablösen, falls dieser Chef der “Berliner Zeitung” werden sollte. Das hat sich nun erledigt. Mit der Erweiterung zum 1. Mai setzt sich der Vorstand bei DuMont folgendermaßen zusammen: Christian DuMont Schütte (Verlag, Beteiligungen und Technik), Konstantin Neven DuMont (Unternehmensstrategie und Kommunikation), Eberhard Klein (Finanzen, Verwaltung) und Franz Sommerfeld (Redaktion). Sommerfeld wird damit zu so etwas wie dem 1. Journalisten des Hauses. Eine ähnliche Position, wie sie Helmut Markwort bei Burda inne hat.

Über die Vita des Neukapitalisten erfährt man bei Perlentaucher:

Franz Sommerfeld, 1949 in Leer in Ostfriesland geboren, arbeitete nach seinem Studium der evangelischen Theologie als Journalist. Er war Chefredakteur der “Deutschen Volkszeitung” und gehörte 1990 in Berlin zu den Mitbegründern der Ost-West-Zeitung “Freitag” (…)

Und zur Deutschen Volkszeitung, die gerade das Gegenteil dessen war, was der Name versprach, bei Wikipedia:

(…) Aufgrund finanzieller Probleme, die nur mittels der illegalen Finanzierung durch die DDR eingeschränkt werden konnten (1972 alleine 1,5 Millionen DM jährlich), wurde die DVZ mit Jahresbeginn 1954 auf eine wöchentliche Erscheinungsweise umgestellt und seitdem vom Monitor-Verlag in Düsseldorf herausgegeben.

Inhaltlich plädierte die DVZ ähnlich wie der Bund der Deutschen in den 1950er und die Deutsche Friedensunion in den 1960er Jahren für eine Neutralisierung und schnelle Wiedervereinigung Deutschlands. Strategie der letztlich von der KPD und der SED gelenkten Zeitung war die Gewinnung von bürgerlichen Bündnispartnern für die Politik der DDR. Hierzu versuchte sich die DVZ mit wechselhaften Erfolg zum Sprachrohr der Proteste gegen die Wiederbewaffnung, bzw. die zeitgenössisch diskutierte atomare Bewaffnung der Bundeswehr, der Kampagne gegen die Notstandsgesetze (Ostermarschbewegung) und der Studentenbewegung zu machen.

Größerer Einfluss der Zeitung in der außerparlamentarischen Protestbewegung der BRD wurde hierbei zumeist aufgrund der positiven Kommentierung repressiver Maßnahmen im Ostblock (Siebzehnter Juni 1953, Aufstand in Ungarn 1956, Bau der Berliner Mauer 1961, Niederschlagung des Prager Frühlings 1968) wieder verloren.

Spätestens ab einer Neustrukturierung der DVZ 1973 wurde die Zeitung immer stärker am Kurs der Deutschen Kommunistischen Partei, DKP, ausgerichtet. 1983 erfolgte aufgrund der Unterstützung des Reformflügels der kommunistischen Partei die von der SED angeordnete Fusion mit der Zeitung die Tat der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zur Volkszeitung / die Tat. Seitdem erfolgte die Herausgabe vom Röderberg-Verlag.

Der Verfassungsschutzbericht 1989 analysierte, dass die DVZ „in Berichten und Kommentaren zunehmend auf Distanz zur SED und DKP-Führung ging, um neue Leserkreise zu erschließen und auch von Anhängern der Erneuerer [in der DKP] akzeptiert zu werden“. Nach der Wende von 1989 und dem Wegfall der Finanzhilfen aus der DDR, geriet die DVZ in große finanzielle Schwierigkeiten und ging Ende 1989 in Liquidation. Anfang 1990 wurde sie in Berlin im Verbund mit der Verlagsgruppe Elefantenpress neu gegründet. Im Herbst 1990 verschmolz sie mit der ehemaligen Zeitung des Kulturbundes der DDR Sonntag zum Freitag.

Früher den Mauerbau bejubelt, heute den Bau der Großmoschee und eine Zeitung schreiben, die keiner lesen will – so wird man Chefredakteur beim Kölner Stadtanzeiger. Was Fränzchen nicht lernt, lernt Franz nimmermehr. Wem kann man zur Beförderung des Stalinisten in den Konzernvorstand gatulieren? Vielleicht den Mitarbeitern, denen der Chef mit dem problematischen Verhältnis zu Freiheit und Demokratie jetzt seltener begegnen wird.

 




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Stand: 03. August 2010.