Der Mittelstand pro NRW ist
einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine
politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt
Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das
Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!
Der Untergang
des Abendlandes per Ideologie
oder
"Wer die
Jugend hat, hat die (sozialistische) Zukunft"
Lamarck-sozialistische Linke können aus
ideologischen Gründen nicht akzeptieren, dass ein Gut
wie die Bildung naturgemäß nicht gerecht unter Kindern und
Jugendlichen durch genetisch verschieden verteilte
Eigenschaften verteilt ist. Alle sollen statt dessen gleich
sein, wobei automatisch Derjenige, der "mehr drauf hat"
durch Einheitsschulen rassistisch unterdrückt wird, weil
er zur Gruppe der natürlich auserkorenen Elite gehört
und deshalb zwangsweise gleichgemacht werden muß
(Honecker-Schlüsselwort auch bei unseren linken
Demagogen zur Unterdrückungsberechtigung: "kein
Arbeiterkind!". Politisch ambitionierte
Unterdrückung entweder durch Unterforderung oder
Vernachlässigung.
Diese Kinder werden von Ideologen in geistige Zwangshaft in Form einer Entwicklungssackgasse
("runter auf normal gleich") geführt,
die für die Betroffenen ausweglos erscheint. Keiner nimmt die wahren
linkslastigen Täter für dieses rassistische Verbrechen
an unseren Kindern in Haftung. Die Gutachten über Vorfälle wie Bad Wildungen über die wirkliche Tätermotivation bei
derartigen Gewaltausbrüchen werden unter Verschluß
gehalten.
Zieht die ideologischen Verursacher endlich zur
Verantwortung, insbesondere die Hauptursache:
Rot-Rot-Grün und die Gewerkschaften, insbesondere die GEW!
Die früher
funktionierenden Koordinaten gesunder Familienpolitik
werden unter subversivem Einfluß der Sozialisten wie
Kommunisten fortdauernd bewußt ideologiebegünstigend
verstellt. Die Frauengenerationen seit der 68ger
Bewegung gehört in ihrer Mehrheit inzwischen zu den
größten Versagertruppen der deutschen Geschichte. Der
Zerfall der den Ideologen unliebsamen
Familiengemeinschaft als potentielle
Verschwörungsgemeinschaft ist in schnellem Ablauf mit
allen nachfolgend beschriebenen Negativentwicklungen der
Nachfolgegenerationen. Maulwürfe wie Alice Schwarzer,
Käßmann, Roth haben ihren bewußt gesteuerten
maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. Hinzu kommt
die noch nachwirkende aber im abschwinden befindliche
kapitalistische bürgerliche Wohlstandsentwicklung,
aufgebaut durch Leistrungen unserer Eltern und
Großeltern, die die ideologisch verpaßten Abenteuer noch
möglich macht. Spaß an der Freude, feiern bis zum
Abwinken lenken vom nachdenken an der eigenen
Beteiligung am Untergang ab. Jede Ente, jedes Huhn ist
in der Lage, seine Kinder zu pflegen und für kommende
Lebensaufgaben zu fördern, heutige Frauen in der
Mehrheit nicht mehr.
Wie gesagt, die
Koordinaten des gesunden Menschenverstandes und der
natürlichen Hingabe zu den von der Natur gebotenen
Aufgaben werden gezielt verstellt.
Verantwortungsbewußtsein zur Aufzucht der
Nachgenerationen zum eigenen Altersvorteil (Pflege/Rente
usw.) sowie der Aufrechterhaltung eines funktionierenden
Versorgungsstaates für alle Generationen werden zur
Schaffung eines anderen Staates bewußt und zum Vorteil
einer Ideologie ad Absurdum geführt.
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Ärzte besorgt über die
Gesundheit der Kinder
Welt 6.7.11
In den
vergangenen Jahren haben psychische Störungen,
motorische Defizite, Übergewicht, Rücken- und
Sprachprobleme zugenommen
Forsa-Umfrage: Mediziner machen Bewegungsmangel, falsche
Ernährung und Leistungsdruck dafür verantwortlich
Die
Gesundheit der Kinder in Deutschland hat sich in den
vergangenen zehn Jahren verschlechtert. Das ergab eine
Forsa-Umfrage unter 100 Kinder- und Jugendärzten im
Auftrag der Krankenkasse DAK. 56 Prozent sehen solch
eine Verschärfung. Von den Ärzten werden vor allem
psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten als
herausragend bezeichnet. 55 Prozent sagten, diese
Probleme hätten stark zugenommen, 42 Prozent sehen eine
leichte Zunahme. Ähnlich dramatisch die Entwicklung bei
Übergewicht, eine starke Zunahme sehen 52 Prozent der
befragten Ärzte, eine leichte 43 Prozent. Auch die
motorischen Defizite haben demnach zugenommen, die die
Kinderärzte vor allem bei den Drei- bis Fünfjährigen
diagnostizierten. Die Mediziner registrierten zudem
häufigere Sprach- und Hördefizite, mehr Rücken- und
Haltungsprobleme sowie häufigere Hautleiden.
Zu den
Ursachen befragt, nennen die Ärzte weitgehend bekannte
Punkte: zu wenig Bewegung in der Freizeit und zu
intensive Mediennutzung, ungesunde Ernährung, fehlende
Vorbildfunktion der Eltern, deren geringe Bildung, oft
verbunden mit geringem Einkommen, sowie ungenügender
Sportunterricht. Kaum erklären können diese Angaben,
warum psychische Auffälligkeiten so zugelegt haben.
Professor Hans-Jürgen Nentwich von der Deutschen
Akademie für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin sieht
Stress als Ursache - hoher Erfolgsdruck in der Schule
vor allem in bildungsorientierten Familien und sozialer
Druck und Ausgrenzung in Familien mit geringem
Einkommen. Wenn Kinder bei Kleidung oder Klassenfahrten
nicht mithalten könnten, mache sie dies zu Außenseitern
- was psychische Probleme ergebe.
Nentwich geht davon aus, dass die Gesundheitsprobleme
weiter zunehmen werden. Die Möglichkeiten der Ärzte,
einzugreifen, seien indes begrenzt. Die bestehenden
Vorsorgeuntersuchungen seien ungenügend, sie erfassen
vor allem Kinder bis zum sechsten Lebensjahr, viele
Probleme würden aber später sichtbar. Der
Kinderärzteverband mahnt zum Überarbeiten des 40 Jahre
alten Vorsorgeprogramms. Es mangele nicht an Programmen
zur Gesundheitsvorsorge, sagt Marlene Rupprecht (SPD),
Vorsitzende der Kinderkommission des Bundestags. Sie
müssten jedoch dringend auf ihre Wirksamkeit überprüft
und gezielter auf die Bedürfnisse der Kinder und
Jugendlichen ausgerichtet werden. Mitarbeit: CE
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Keine Zeit fürs Kind
die Welt 20.4.2011
Wer
erzieht ein Kind? Vor allem natürlich seine Eltern. Aber
auch die Schule übernimmt wichtige Erziehungsaufgaben,
hinzu kommen Prägungen durch Freunde, Vorbilder, Milieu.
Darüber, wer welchen Anteil hat und haben sollte, lässt
sich lange streiten. Für viele Lehrer dagegen, das ist
die überraschende Erkenntnis der soeben erschienenen
Allensbach-Studie, scheint die Sache entschieden: Bei
der Vermittlung moralischer Werte bescheinigen sie
Schule und Elternhaus, den beiden wichtigsten
Erziehungsinstanzen, wenig Erfolg. Nur jeder dritte
Lehrer glaubt, dass es ihm gelingt, seinen Schülern
Werte wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme oder auch
Höflichkeit mit auf den Weg zu geben. Nicht einmal jeder
zehnte Lehrer meint, dass Eltern einen großen Einfluss
auf ihre Kinder haben.
Viel
wichtiger seien Freundeskreis und Medien. Denn mit wem
verbringen die Kinder ihren Tag? Mit Vater und Mutter?
Ja, aber oft nur morgens und abends. Mit den Lehrern?
Nur während der Schulzeit. Und die ist offenbar
keineswegs so, wie Lehrer wünschen. Die Mehrheit ist
davon überzeugt, dass eine Schule nur dann gut ist, wenn
sie die gezielte Förderung nach Begabungen erlaubt, wenn
es geeignetes Lehrmaterial gibt und eine intensive
Schülerbetreuung. Nur wenige wissen sich in so einer
Schule - die meisten Lehrer können das, was sie für
richtig halten, nicht in ihrem Alltag umsetzen.
Da
geht es ihnen nicht anders als den Eltern. Es fehlt
ihnen genau das, was Kinder am dringendsten brauchen:
Zeit. Zeit für Zuwendung, für individuelle Ansprache, um
Vertrauen zu schaffen. Eine moderne Gesellschaft muss
moderne Lösungen finden: Work-Life-Balance,
Teilzeitarbeit, Ganztagsschulen. Der Spielplatz Computer
reicht da nicht.
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Schulen
versagen bei der Vermittlung von
Werten
die Welt 20.4.2011
Umfrage:
Eltern wollen, dass ihre Kinder
Pünktlichkeit und Disziplin
lernen. Doch Anspruch und
Wirklichkeit klaffen weit
auseinander
Sogar
die meisten Lehrer gestehen,
dass sie wenig Einfluss auf
die Schüler haben
Nicht
Wissensvermittlung, sondern
Persönlichkeitsbildung
halten die Deutschen für die
zentrale Aufgabe der
Schulen. Werte wie
Pünktlichkeit,
Hilfsbereitschaft,
Leistungsfähigkeit stehen
hoch im Kurs. Dagegen werden
etwa die Bedeutung von guten
Englisch- und
Mathematikkenntnissen, aber
auch großer Wortschatz und
Gewandtheit in der deutschen
Sprache deutlich geringer
eingeschätzt. 87 Prozent der
Lehrer betrachten
Wertevermittlung als eine
ihrer zentralen Aufgaben.
Allerdings klaffen Anspruch
und Wirklichkeit weit
auseinander. Laut einer
aktuellen repräsentativen
Studie des Instituts für
Demoskopie Allensbach im
Auftrag der Vodafone
Stiftung glaubt nur ein
Drittel der Eltern von
Schulkindern, dass Schulen
es schaffen, die
Persönlichkeit der jungen
Menschen positiv zu
beeinflussen. Befragt wurden
2227 repräsentativ
ausgewählte Bürger sowie 536
Lehrerinnen und Lehrer.
Lediglich 30 Prozent der
Eltern geben an, Schule
vermittle
Konzentrationsfähigkeit,
allerdings erwarten 65
Prozent genau dies. Ebenso
viele meinen, das
Selbstbewusstsein sollte
gestärkt werden. Doch nur 33
Prozent glauben, dass dies
tatsächlich geschieht. In
punkto Höflichkeit und
Manieren versagt die Schule
nach Meinung der Eltern
vollkommen. Nur 23 Prozent
erkennen darin ein Anliegen
der Lehrerinnen und Lehrer.
Die
Lehrer selbst machen sich
wenig Illusionen. Nur ein
gutes Drittel (37 Prozent)
sagt, dass ihm die
Wertevermittlung gelinge.
Nur acht Prozent der Lehrer
sind sicher, großen Einfluss
auf ihre Schützlinge zu
haben. Ganz anders schätzen
sie die Bedeutung der Medien
und des Freundeskreises ein;
in beiden Fällen glauben 69
Prozent der Lehrer, dass
Schüler davon am stärksten
geprägt würden.
Das
Verhältnis von Eltern und
Lehrern ist mindestens
problematisch. 78 Prozent
der Lehrer geben an, sie
hätten schon öfter die
Erfahrung gemacht, dass
Eltern mit der Erziehung
überfordert seien. Zwei
Drittel der Hauptschullehrer
beklagen, dass sich die
Eltern zu wenig für die
schulischen Leistungen ihrer
Kinder interessieren. An
Gymnasien sagen dies 28
Prozent, an Real- und
Sekundarschulen 40 Prozent.
Offenbar haben viele Eltern
ihre Verantwortung auf die
Lehrer abgewälzt. Die Schule
ist in den Augen von 63
Prozent der Bürger
Reparaturbetrieb.
Obwohl
57 Prozent aller Lehrer
sagen, das Unterrichten sei
in den vergangenen zehn
Jahren schwieriger geworden,
liebt die große Mehrheit
ihren Beruf. 76 Prozent
würden ihn wieder ergreifen.
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Lehrer geben
den Schulen ein schlechtes Zeugnis
Große
Bildungsumfrage: Es fehlt an
Freiraum. Die
individuelle Förderung bleibt
viel zu häufig auf der Strecke.
Von den Eltern wird mehr Einsatz
verlangt
Für
die Mehrheit der Bürger sind
große Klassen das größte
Problem. Die Lehrkräfte
haben andere Sorgen
Experten empfehlen, ein
System aufzubauen, in dem
Problemfamilien frühzeitig
geholfen wird
Sie
erkennt Potenziale und
versteckte Talente, fördert
diese gezielt und beurteilt
die Leistungen unabhängig
von der sozialen Herkunft
oder der persönlichen
Sympathie." Lehrer, die ein
solches Zeugnis von ihren
Schülern ausgestellt
bekommen, haben wohl eine
Menge richtig gemacht. Die
Zeilen stammen aus einem
Brief, mit dem Schüler des
Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in
Hannover ihre Lehrerin Gabi
Meuer für den Deutschen
Lehrerpreis empfahlen. Darin
kommt vieles zum Ausdruck,
was Schüler von Schule
erwarten: Sie soll sie
fördern, jeden nach seiner
Begabung, und nur nach
Leistung beurteilen.
Offenbar ist das nicht
selbstverständlich. Würde es
sonst so deutlich
artikuliert?
Die
Ansprüche von Schülern und
Lehrern, aber auch der
Eltern sind beinahe
identisch, das zeigt eine
große repräsentative Studie
des Instituts für Demoskopie
Allensbach im Auftrag der
Vodafone-Stiftung. Befragt
wurden Bürger und speziell
auch Lehrer. Was eine gute
Schule ausmache, wollten die
Wissenschaftler von den
Pädagogen wissen. Gut
ausgebildete, engagierte
Pädagogen, lautete deren
erste Antwort. Gleich
dahinter listeten die
Befragten die Möglichkeit
auf, Kinder gezielt nach
ihren Begabungen zu fördern.
74 Prozent sehen darin ein
Charakteristikum guter
Schule.
Wenn
es jedoch allein danach
ginge, wären nur die
wenigsten Schulen in
Deutschland wirklich gut.
Nur 24 Prozent der Lehrer
geben an, dass dort, wo sie
unterrichten, die
individuelle Förderung auch
gelinge; Förderkurse gibt es
in den selteneren Fällen -
Sozialarbeiter, Psychologen
nur an knapp einem Drittel
der Schulen. Verloren müssen
sich gerade die Allerbesten
fühlen, denn nur 17 Prozent
der Lehrer sehen sich in der
Lage, sie gezielt zu
unterstützen. Das spiegelte
sich auch in den Ergebnissen
des jüngsten
Pisa-Leistungstests wider.
Dabei zeigte sich, dass
Deutschland in der
Lesekompetenz zwar im
Mittelfeld aufholen konnte,
sich aber in der
Spitzengruppe überhaupt
nicht verbesserte.
Hochbegabte sind immer noch
ein Stiefkind der deutschen
Bildungslandschaft.
Gesellschaftspolitisch
problematisch ist, dass es
den schwachen Schülern nicht
besser geht. Und
ausgerechnet sie erfahren
nicht nur nicht genug Hilfe
in der Schule, sondern auch
nicht im Elternhaus. Das ist
mittlerweile beinahe eine
Binsenweisheit, allerdings
muss das Ausmaß des
Desinteresses erschrecken.
74 Prozent der Lehrer an
Hauptschulen müssen immer
wieder feststellen, dass
sich die Eltern zu wenig für
die Leistungen ihrer Kinder
interessieren. Nur sechs
Prozent machen die
Erfahrung, dass die Kinder
gefördert und unterstützt
werden, wo immer es geht. An
Gymnasien sagen das 33
Prozent. An Grundschulen 42
Prozent. Offensichtlich
haben sich ausgerechnet
dort, wo die Schüler jede
Hilfe bräuchten, die Eltern
in die
Verantwortungslosigkeit
verabschiedet. Von
staatlicher Seite wurde dies
bisher noch zu wenig
anerkannt. Das zeigt etwa
das Hartz-IV-Bildungspaket
der Bundesregierung. Die
Studie gibt indirekt eine
Antwort auf die Frage, warum
sich die berechtigten Eltern
kaum bemühen, die ihren
Kindern zustehenden Gelder
zu beantragen. Nicht jedes
Kind aus einer
Hartz-IV-Familie geht auf
eine Hauptschule, aber doch
ein weit höherer Anteil als
im Durchschnitt der
Bevölkerung. Es ist
plausibel, dass sich
Berechtigte nicht um
Unterstützung für bessere
Unterrichtsmaterialien
bemühen, wenn mehr als zwei
Drittel der Hauptschullehrer
die Erfahrung machen, dass
sich Eltern nie nach den
Leistungen der Kinder
erkundigen.
Die
Studie legt den Schluss
nahe, dass der Staat von den
Eltern mehr Einsatz fordern
muss oder zumindest nicht
warten darf, bis sie von
sich aus tätig werden. Die
Lehrer gehen dabei mit
klaren Vorstellungen voran.
69 Prozent sagen, den
Kindern müsse zu Hause mehr
zugemutet werden. Disziplin,
Durchhaltevermögen, das
alles vermissen sie. Für
Baden-Württemberg hat ein
Expertenrat unter Leitung
des Bildungsforschers Jürgen
Baumert gerade Möglichkeiten
erarbeitet, wie den Kindern
schon im Vorschulstadium
geholfen werden kann.
Baumert empfiehlt, die
sogenannte Komm-Struktur um
eine Empfang-Struktur zu
erweitern. "Wir brauchen ein
System der aufsuchenden
Elternbildung, dort wo sie
nötig ist", sagt Baumert.
Unter dem Stichwort
Bevormundung von Eltern ist
dies allerdings durchaus
umstritten. Konsens ist
hingegen, die individuelle
Förderung an den Schulen
auszubauen. Doch was tut die
Politik dafür? Längst nicht
genug und oft das Falsche.
Eine
der teuersten Maßnahmen ist,
die Klassengröße zu
verkleinern; es ist ein
dankbares Wahlkampfthema.
Denn 71 Prozent der Bürger
glauben, dass sehr große
Klassen zu den besonderen
Herausforderungen der Lehrer
gehören. Die Klassengröße
wird stärker problematisiert
als schlecht erzogene
Schüler. Kleine Klassen sind
Lehrern allerdings gar nicht
so wichtig, nur 39 Prozent
wünschen sie sich explizit.
Die Bildungsforschung zudem
hat bisher keinen
Zusammenhang zwischen
Bildungserfolg und
Klassengröße ermitteln
können. Für einen Lehrer ist
es ohnehin unerheblich, ob
er nun 28 oder 25 Schüler
betreuen muss. In beiden
Fällen ist eine individuelle
Förderung illusorisch. "Wer
mehr individuelle Förderung
will, muss mehr materielle
und personelle Ressourcen
schaffen", sagt Susanne
Lin-Klitzing, Professorin
für Pädagogik in Marburg.
Inzwischen beträgt das
Pensum oft bis zu 30
Unterrichtsstunden pro
Woche, Korrekturzeiten nicht
mitgerechnet. Um überhaupt
auf einzelne Schüler
eingehen zu können, dürften
es nur 18 Stunden sein,
rechnet Lin-Klitzing vor.
"Wir
brauchen mehr Zeit, mehr
Luft, um über Probleme reden
zu können", sagt auch
Deutsch- und
Geschichtslehrerin Gabi
Meuer aus Hannover. Es
würde schon helfen, wenn
Lehrer mit Schülern nach dem
Unterricht einfach fünf
Minuten unter vier Augen
redeten. Gabi Meuer ist
im Notfall sogar zu den
Eltern nach Hause gekommen.
"Die Eltern müssen
anerkennen, dass sie eine
zentrale Rolle spielen, dass
sie es sind, die das Kind
auf diesen Weg gesetzt
haben, und deshalb Einsatz
bringen müssen", sagt Meuer
und fügt hinzu: "Dann findet
man immer eine Lösung."
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"Lob
des Lehrers"
Chancengleichheit in der Bildung
ist eine Illusion. Wir sollten nicht um das vermeintlich
beste Schulsystem streiten, sondern um den besten
Unterricht und die besten Schüler
von
Rainer Werner (Die Welt 7.7.2010)
Man stelle
sich folgende Situation vor: Eine
Schülervollversammlung in der Aula eines Gymnasiums.
Der Schulleiter kürt die besten Sportler der Schule:
den athletischen Basketballspieler, den drahtigen
Leichtathleten und die geschmeidige Schwimmerin.
Frenetischer Beifall der Schülerschaft. Ungeteiltes
Lob und eine Bombenstimmung. Szenenwechsel: Der
Schulleiter verleiht eine Woche später vor der
gleichen Versammlung Urkunden an die besten Schüler
in Mathematik und Physik. Verhaltener Beifall,
vereinzelt hämisches Lachen, einzelne Rufe:
"Streber!"
Was zeigt
uns dieser Vergleich? Sportler dürfen siegen, dürfen
die Besten sein. Sie glänzen durch Körperkraft und
athletische Stärke, also körperliche Merkmale.
Schüler, die mit ihren Geistesgaben, mit ihrem
intellektuellen Vermögen glänzen wollen, dürfen dies
anscheinend nicht unhinterfragt. Bei ihnen schnappt
die Neidfalle zu, weil es Menschen gibt, die es
anscheinend nicht ertragen können, sich durch die
Begabung der wenigen in ihren eigenen Fähigkeiten
herabgesetzt zu fühlen.
Auch im
bildungspolitischen Diskurs unserer Gesellschaft
rufen ständig einige "Streber". Es sind die Apostel
der Gleichheit, der sozialen Gerechtigkeit. Was im
Sozialen für sie der Mindestlohn ist, ist in der
Bildung die Chancengleichheit. Sie können es nicht
ertragen, dass es Schüler gibt, die andere
hinsichtlich ihrer intellektuellen Fähigkeiten um
Häupter überragen, während einige Schüler nicht
einmal den niedrigsten aller Schulabschlüsse
schaffen, den Hauptschulabschluss. Sie können nicht
akzeptieren, dass ein Gut wie die Bildung nicht
gerecht unter den Kindern und Jugendlichen verteilt
ist, weil offensichtlich ein Teil mehr von diesem
"Rohstoff" abbekommen hat als der andere. Nur: Ist
der Rohstoff Intelligenz - die Voraussetzung für
Bildung - beliebig vermehrbar? Ist es nicht so, dass
es sich auch bei dieser Gabe des Menschen so verhält
wie bei allen anderen uns von der Natur verliehenen
Eigenschaften? Sie sind nun einmal ungleich auf die
Menschen verteilt.
Die
Erfinder der Menschenrechte im Jahrhundert der
Aufklärung, die französischen Revolutionäre,
wussten, weshalb sie "nur" die Gleichheit der
Menschen vor dem Gesetz forderten, nicht aber die
Gleichheit der Lebensbedingungen. Sie wussten, dass
diese in einer freien Gesellschaft schlechterdings
nicht verwirklichbar wäre.
Wie stellen
sich die Anhänger der Gleichheit in der Bildung die
Realisierung dieses Zieles vor? Ihr Rezept ist
einfach: Sie verlangen die Einführung der
Einheitsschule. Sie glauben, dass die Schwächen der
einen dadurch ausgebügelt werden können, dass man
sie gemeinsam mit denen unterrichtet, die als
leistungsstark und hochbegabt gelten. Zumindest
sollen die Leistungsstarken nicht mehr unter sich
bleiben, um sich unbehelligt von den Problemen der
Leistungsschwachen immer weiter "nach oben" zu
entwickeln.
Für die
Richtigkeit der Prognose, dass die Einheitsschule
die Leistungen angleicht, gibt es keinerlei
empirischen Beweis. Die Pisa-Studie weist sehr gute
Schülerleistungen sowohl im gegliederten als auch im
System der Einheitsschule aus. Im Ländervergleich
innerhalb der Bundesrepublik haben die Länder, die
über ein dreigliedriges Schulsystem verfügen (Bayern
und Baden-Württemberg) gegenüber den Ländern mit
überwiegendem Gesamtschulanteil sogar besonders gut
abgeschnitten.
Eine Studie
des Züricher Erziehungswissenschaftlers Helmut Fend,
die vor Kurzem veröffentlicht wurde, weist nach,
dass Gesamtschulen nicht mehr Bildungsgerechtigkeit
schaffen als die Schulen im gegliederten
Bildungssystem. 23 Jahre lang wurden hessische
Jugendliche in ihrem schulischen Werdegang
wissenschaftlich begleitet. Der Befund ist
eindeutig: Ob ein Jugendlicher eine Lehre macht oder
studiert, hängt stark vom Elternhaus ab. Welche
Schulart er besucht hat, spielt dabei kaum eine
Rolle.
Warum dann
der hartnäckige Kampf um die Einheitsschule, der wie
ein Glaubenskrieg ausgefochten wird? Warum sind
deren Befürworter immun gegen alle empirischen
Befunde, die die Heilserwartungen der Einheitsschule
als Schimäre ausweisen? Man kann vermuten, dass die
Vehemenz der Forderung Ausdruck einer tief sitzenden
Kränkung ist. Einer Kränkung darüber, dass es junge
Menschen gibt, denen - unverdient - alles zufliegt,
weil sie das Glück haben, in bildungsbeflissenen
Elternhäusern heranzuwachsen, während andere -
unverschuldet - in Milieus hineingeboren werden, die
sie von Anfang an in ihrer Sozialisation
benachteiligen. Letztlich ist für die Vertreter der
Einheitsschule Bildungspolitik eine verkappte Form
von Sozialpolitik.
Die
Benachteiligungen von Kindern beginnen, wie man
heute weiß, sehr früh. Wenn eine schwangere Frau
häufig klassische Musik hört, entwickelt das
Neugeborene schon früh ein Rhythmusgefühl, die
Vorstufe von Musikalität. Wenn kleinen Kindern
regelmäßig vorgelesen wird, bilden sie ein
differenziertes Sprachvermögen aus und schreiben
schon in der Grundschule verblüffend gute Texte.
Wenn ein Kind im Elternhaus erlebt, dass die Eltern
elaboriert reden und diskutieren, überträgt sich
dieses sprachliche Vermögen auf das Kind. Es wird
zum verbal geschickten, selbstbewussten Streiter in
eigener Sache. Wenn ein Kind Lob und Zuspruch
erfährt, wenn es die Welt im Spiel entdeckt, wird es
später auch im schulischen Lernen Neugier und
Ehrgeiz entwickeln. Wenn man sich von all diesen
stimulierenden Anreizen das Gegenteil denkt, kann
man ermessen, wie tiefgründig und wie nachhaltig die
Handicaps und Defizite sind, mit denen die Kinder zu
kämpfen haben, die in bildungsfernen Elternhäusern
heranwachsen müssen. Schon in der Grundschule sitzen
sie im hintersten Waggon des Geleitzuges.
Die
entscheidende Frage für den Pädagogen ist: Kann
Schule diese Defizite noch ausgleichen? Nach allem,
was man über kompensatorische Bildung weiß, kann sie
es nur sehr begrenzt. Sie kann es vor allem nicht
dadurch, dass man die schwachen Schüler gemeinsam
mit Kindern unterrichtet, die überragende
Fähigkeiten besitzen. Letztlich wird der Lehrer in
einem Unterricht in so stark heterogenen Lerngruppen
keiner der beiden Schülergruppen gerecht. Jeder, der
einmal eine normale Schulklasse am Gymnasium
unterrichtet hat, weiß, wie schwierig es ist, den
Lernstoff so aufzubereiten, dass er allen
Lernniveaus gerecht wird. Binnendifferenzierung
gehört nämlich zu den schwierigsten
Handwerkstechniken eines Lehrers. Wie soll dies erst
gelingen, wenn alle Kinder eines Jahrganges -
unabhängig von ihren intellektuellen Fähigkeiten -
in einer Klasse sitzen?
Die DDR
hatte - ideologisch bedingt - ein auf Gleichheit
aufbauendes Einheitsschulsystem. Wenn die Hypothese
der Befürworter dieses Schultyps stimmte, müsste
sich also nachweisen lassen, dass es dieser
Schulform gelungen ist, die auch in der
sozialistischen Gesellschaft auftretenden familiären
Benachteiligungen auszugleichen. Alle Befunde
belegen auch hier das Gegenteil. Die Polytechnische
Oberschule (POS), wie sich die Einheitsschule
nannte, umfasste die Klassen 1 bis 10. Daneben gab
es noch die Erweiterte Oberschule (EOS) mit den
Klassen 9 bis 12. Die guten Schüler, denen
Studierfähigkeit attestiert wurde, wechselten am
Ende der 9. Klasse in die Erweiterte Oberschule (EOS)
über, während der große Rest die Polytechnische
Oberschule verließ und eine berufliche Ausbildung
begann.
Warum
konnten nicht alle Schüler in die EOS wechseln und
studieren? Weil es der POS anscheinend nicht
gelungen ist, die unterschiedlichen
Lernvoraussetzungen in gleiche Lernergebnisse
umzumünzen. Deshalb musste auch das sozialistische
Schulsystem differenzieren. Wenn man so will, hatte
die DDR ein zweigliedriges Schulsystem, wie es heute
die meisten Bundesländer aufweisen. Aber liefert die
DDR-Schule einen Beleg für die Wirksamkeit des
Einheitsschulgedankens? Mitnichten.
Das
Gymnasium in Deutschland ist zumindest in den
Ländern, in denen der Elternwillen Vorrang bei der
Wahl der Schulform hat, inzwischen selbst zu einer
Art "Gesamtschule light" geworden. Die Lerngruppen
sind heterogen, die Schülerschaft nach Ethnien
gemischt. In manchen Stadtstaaten unserer Republik
geht schon die Hälfte eines Jahrgangs auf das
Gymnasium.
Dieser
Schultyp, dem noch in den 50er- und 60er-Jahren des
letzten Jahrhunderts das Odium des Elitären
anhaftete, hat sich inzwischen in eine Schule
verwandelt, die den unterschiedlichen Begabungen der
Kinder durch methodische Vielfalt und moderne
Lernmethoden Rechnung trägt.
Was noch zu
wenig geschieht, ist die Förderung der Hochbegabten
unter den Schülern. Diese Aufgabe aus
ideologischen Gründen zu unterlassen wäre genauso
unmenschlich, als wenn man die schwachen Schüler
ihrem Schicksal überließe. Schon aus
volkswirtschaftlichen Gründen können wir es uns
nicht leisten, diese Kinder zu vernachlässigen. Sie
sind die Garanten von Innovation und Erfindungsgabe,
dem wichtigsten "Rohstoff" in einem rohstoffarmen
Land.
Wenn man
die Glaubenskrieger der Einheitsschule endlich
bewegen könnte, von ihrer Utopie abzulassen, könnte
sich die Schule in Deutschland den wirklichen
Problemen zuwenden. Das Motto müsste lauten: Vom
Kampf um das beste Schulsystem zum Kampf um den
besten Unterricht. Meine langjährigen
Erfahrungen als Lehrer an unterschiedlichen Schulen
haben mich nämlich gelehrt: Es gibt keine gute
oder schlechte Schulform, es gibt nur guten und
schlechten Unterricht, und zwar mitunter
nebeneinander in derselben Schule, Wand an Wand.
Hier liegt die wahre Quelle von Ungleichheit.
Könnte man diese Unterschiede in der
Unterrichtsqualität ausgleichen, und zwar
bundesweit, hätte man für die Kinder mehr gewonnen
als durch den Kampf um das richtige System.
In Japan
gibt es einen TV-Kanal, auf dem stundenlang
Unterrichtsstunden übertragen werden. Die ganze
Nation fiebert mit, ob der Mathematiklehrer es
schafft, seine Klasse mit dem Satz des Pythagoras
vertraut zu machen. Nach der Stunde werden im Chat
von den Experten der Nation Kritik und Lob geäußert.
Lehrer stehen Schlange, um ihre Künste auch im
Fernsehen vorführen zu können. Bildungsparadies
Japan? Ja, denn dort geht es um den besten
Unterricht für die Kinder, bei uns geht es um die
Rechthaberei ideologisch zerstrittener Parteien.
Birthler: "Schulen haben Defizit!"
Ach?!
"Denn
auch sie wissen nicht,
was ihr Kopf tut"
Ideologisch
verblendete Lehrer aus dem Mauermörder-Milieu verderben systematisch, wie Hitler
und Honecker, unsere Jugend
Nach Ansicht der
Bundesbeauftragten für die Unterlagen der DDR- Staatssicherheit, Marianne
Birthler, gibt es in den Schulen bei der Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur
weiterhin große Defizite. Auch 20 Jahre nach der friedlichen Revolution gebe es
zur Darstellung der Stasi und des politischen Systems "jede Menge aktuellen
Handlungsbedarf"!
So, so! Man hat den Eindruck,
Frau Birthler lebt nicht richtig in diesem Staat, in dem von 68er-Lehrern bis
Solid (Jugendorganisation ) über Marxisten-Leninisten,
,
, die
spezielle Kurse für unsere Jugend in Schulen gibt bis hin zu Sozialistischen
Jungfalken eine kontinuierliche Desinformation mit dem Ergebnis erfolgt, das mit
der DDR war nicht so schlimm. Eine gleiche Aktion, die mittlerweile über
Führungen etablierter Parteien auch im Erwachsenenbereich über die Medien
erfolgt. Auch hier wir "Operation
Übernahme " in den jungen Köpfen vorbereitet. Wer die Jugend hat, hat
bekanntlich die Zukunft! Keine Angst, ANTIFA und STASI in neuer Form werden die
Jugend praktisch weiterbilden. Später kommt es dann wieder:
"Das haben wir nicht gewußt und
auch nicht vorausgesehen". Und das Ganze "im Lande der Dichter und Denker!"
Aufwachen, Frau Birthler!! Dazu z.B. für viele
Indoktrinationsvorgänge:
Hinweis auf Hannes Loh, der als
Lehrer für Deutsch und Geschichte am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim
arbeitet, mit dem Zusatzbereich "Schulpsychologische Beratung" übrigens. Dieser
war als Mitglied der linksextremen Rockgruppe "Anarchist Academy" an einem Rap
beteiligt, den man auf im Forum "Indymedia" downloaden kann.
Soweit die Texte akustisch verständlich klingen - hier einige markante Passagen,
und das von einem Schullehrer.
In der auch für die Antifa (in der
ein großer Schüleranteil bereits sein Unwesen treibt) typische Weise mischen
sich Kampfparolen gegen die angeblich wiedererstarkende Nazi-"Rechte" mit
blinden Haßtiraden auf die bestehende Rechtsordnung und Deutschland überhaupt.
Auch die Namen "Anarchist Academy" und "Anti Alles Aktion" machen
klar, daß sich hier unter dem Deckmantel des "antifaschistischen" Widerstands
ein fundamentaler Anarchismus artikuliert. Ein Satz wie "Wer zu Recht
sich dagegen stellt, wird genau von diesem Staat gejagt, eingesperrt und
seelisch gefoltert" könnte aus einer Verlautbarung der RAF stammen.
Wenn etwas verfassungsfeindlich
ist, dann solche Texte und solche Einstellungen!
Die Lust am
Zündeln zieht sich quer durch die linke Musikszene. Vom Stück „Feuer und Flamme“
der Punk-Band Atemnot bis zu „Flammen in der Nacht“ der Hip-Hop-Band Anarchist
Academy. Als
Zielscheibe dienen staatliche Einrichtungen, politische Gegner („Nazis“) und
Symbole der Wohlstandsgesellschaft. Atemnot textete im Jahr 2004: „Mit dem
Benzinkanister marschieren wir zum Haus des Ministers // Flammen schlagen hoch
hinaus, im Nu brennt das ganze Haus. //Weiter geht es zum SEK, Mollis sind ja
auch noch da.“
Die Anarchist
Academy wollte 1994 sogar ein Verfassungsorgan abfackeln: Nachdem sich die
Hip-Hopper über die angeblich ausländerfeindliche deutsche Politik ausgeheult
hatten, gelangten sie zu dem Schluß: „Hier kommt meine Antwort: Bundestag,
brenn!“ Ein Mitglied der Anarchist Academy, Hannes Loh, arbeitet mittlerweile
als Deutsch- und Geschichtslehrer an einem Gymnasium im nordrhein-westfälischen
Pulheim. Er engagiert sich an seiner Schule vorbildlich im Kampf gegen
Rechtsextremismus."
Bravo Herren
Lafontaine & Gysi, Ihre Mauermördertruppe leistet ganze Arbeit. Man hat aus den
Vorläufern "Hitlerjugend",pp gelernt, wie man Jugend zu seinem Vor- und deren
politischen Nachteil maßgeblich beeinflußt. Selektiv geht man gerade für die
Vorbereitung des Umsturzes der Republik an die noch unsortierten jungen
menschlichen Hirne heran und das mit wissenschaftlichem "Back up" über linke
Musik und linke Lehrer.
Die "Revolution" des
Erwachsenwerdens, in Farbbildern aufgezeichnet
28. August 2009
Die Jugend hat viele
Privilegien. Wenn es allerdings um die Entwicklung des Gehirns geht, ist das
Erwachsenwerden ein geradezu erbarmungswürdiger Zustand. Die Seele schwankt
zwischen den Extremen, und der Kopf wird buchstäblich zum Hexenkessel. Nimmt man
die jüngsten Befunde der Hirnforschung, kann man sogar mit Fug und Recht
behaupten, dass wohl niemals mehr im Leben Anspruch und Auftreten so weit
entfernt von den tatsächlichen kognitiven Verhältnissen sind wie bei den
Herwanwachsenden. Nach außen geben sie sich gerne gereift, selbstbewusst und
aggressiv, drinnen im Kopf aber bricht sich das Chaos scheinbar Bahn, werden sie
sensibler und schwankender - ist der neuronale Kuddelmuddel zumindest für die
letzten Jahre vor dem Erwachsenwerden der vorherrschende Zustand.
Seitdem die Hirnforschung
aufgehört hat, sich fast ausschließlich Kindern, Babys und Ungeborenen
zuzuwenden und ihre bildungspolitischen Schlüsse daraus zu ziehen, geraten nun
zunehmend Pubertät und Adoleszenz als wegweisende Phasen der Hirnentwicklung
in den Blick. Tatsächlich hatte man schon vor Jahren Anhaltspunkte gefunden,
dass der Reifeprozess keineswegs linear verläuft.
Nur die
wichtigen Nervennetze bleiben erhalten
Paul Thompson von der
University of California in Los Angeles und seine Kollegen von den
amerikanischen National Institutes of Health in Bethesda waren es, die mit ihren
zweijährig wiederholten und über viele Jahre konsequent an denselben Personen
vorgenommenen Kernspinaufnahmen beeindruckende Zeugnisse von den anatomischen
Umbrüchen in der Architektur des jugendlichen Gehirns geliefert hatten. Darauf
konnte man noch einen linearen Reifeprozess erkennen. So etwa, dass die grauen
Zellen im Großhirn - Großhirnrinde oder Kortex genannt - im Laufe der Kindheit
bis kurz zur Pubertät zuerst zunehmen, dann aber kontinuierlich bis zum
Erwachsenwerden abnehmen. Das entspricht der alten These, dass in der Kindheit
eine Art Überproduktion von Nervenzellen und Nervenverbindungen aufgebaut wird,
die ungenutzten Leitungen aber im Laufe der Zeit ebenso konsequent wieder
aussortiert werden und verschwinden. Nur die wichtigen Nervennetze bleiben
erhalten oder werden gar verstärkt.
Im Lichte der Evolution
betrachtet, hatten die von Thompsons Gruppe dokumentierten Sequenzen eine innere
Logik: die höheren motorischen und sensorischen Zentren reifen zuerst, ebenso
schnell die für Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen, gefolgt von den
Verarbeitungszentren für die räumliche Orientierung, später etwa jene für die
Sprache und die Feinkoordination von Bewegungen. Der Eindruck einer stabilen
linearen, evolutionsbiologisch vorgegebenen und womöglich weitgehend genetisch
gesteuerten Entwicklung wurde durch die imposanten Detailbilder aus dem Innern
des Kopfes also eher noch gestärkt. Auch die anatomischen Studien, die zeigten,
dass die weiße Substanz mit ihren schnellleitenden, myelinisierten Nervenbahnen
im Laufe des Lebens mehr oder weniger ununterbrochen zunimmt, deuteten in diese
Richtung.
Ein deutlich komplexerer
Entwicklungsvorgang
Neuere Untersuchungen an
Kindern und Jugendlichen jedoch, die ähnlich wie in Thompsons Studie mit
denselben Personen über viele Jahre vorgenommen wurden, sprechen für einen
deutlich komplexeren Entwicklungsvorgang. Offenbar zeigen die Bilder und
Messungen der grauen Zellen im Kortex nur die halbe Wahrheit. Hinter dem Umbau
der Hirnanatomie verbergen sich offensichtlich tiefgreifende, oft aber auch nur
vorübergehende Umbrüche in den „sensiblen Phasen“ des Heranwachsenden.
Den jüngsten Befund dafür
lieferte kürzlich die Gruppe um Peter J. Uhlhaas, Ruxandra Sireteanu, Frederic
Roux und Wolf Singer am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am
Main. Die Wissenschaftler haben sich nicht die anatomischen, sondern die
physiologischen Veränderungen im Gehirn betrachtet. Mit Dutzenden Elektroden am
Schädel und als Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet, hat man die
elektrischen Hirnströme ins Visier genommen. Das Augenmerk galt dabei jenen über
die gesamte Großhirnrinde verteilten funktionalen Netzwerken.
Lückenhafte Bilder von
menschlichen Gesichtern
Besonders interessiert
war man auf die voneinander entfernten Nervenzellpopulationen, die gleichzeitig
feuern - synchron schwingen. Das deutet auf eine gute Koordination, gleichsam
auf einen höheren Reifegrad hin. Steven Petersen von der Washington University
School of Medicine in St. Louis haben mit beeindruckenden Simulationen vor Augen
geführt, wie das Gehirn im Laufe der Zeit von lokalen Knoten nahe beinander
liegender Hirnareale auf Kommunikationsnetze weit entfernter Nervenzentren
umsteigt und sich dabei komplett neu organisiert (“Plos Computational Biology“,
Bd. 5, S. e1000381).
Bei Erwachsenen hat man
in dieser Hinsicht auch am Frankfurter Max-Planck-Institut eindeutige
Verhältnisse gefunden: Ihre Gehirne zeigen, wenn man sie vor die Aufgabe stellt,
lückenhafte Bilder von menschlichen Gesichtern zu ergänzen und wiederzuerkennen,
wohlkoordinierte synchrone Oszillationen über einen großen Frequenzbereich. Die
Gesichter wurden schnell und sicher erkannt. Tatsächlich nahm in den Frankfurter
Experimenten mit zunehmendem Alter der 68 Probanden auch die Reaktionszeit ab.
Die Bilder wurden umso schneller verarbeitet, je älter die Teilnehmer waren, und
die Synchronität der Nervennetzwerke, die sich über Theta-, Beta- und
höherfrequente Gammawellen miteinander koppelten, nahm zu.
Massive Störungen bei
Jugendlichen
Überraschenderweise aber
gab es dennoch einen deutlichen Einbruch: Die Jugendlichen nach den
Flegeljahren, also im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, reagierten physiologisch
völlig anders: Ausgerechnet im höheren Frequenzbereich der Hirnwellen, den
Betawellen zwischen 14 und 30 Hertz und den Gammawellen über 30 Hertz, die bei
starker Konzentration und Lernprozessen auftreten, kommt es zu auffallend
kleineren und chaotischeren Ausschlägen.
Die Synchronisierung und
damit die Koordination der höheren Zentren leidet erheblich, wie die Forscher in
den „Proceedings“ der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften
berichten (Bd. 106, S. 9866). Was bis zur Pubertät noch funktionierte und dann
im Erwachsenen völlig selbstverständlich ist, scheint bei diesen Jugendlichen
massiv gestört. Uhlhaas und seine Kollegen deuten ihren Befund so, dass die
Aktivitätsmuster im Kortex erst spät reifen und „mit einer vorübergehenden
Destabilisierung kortikaler Netzwerke verbunden“ sind.
Intensiv von Träumen
geschüttelt
Hinweise auf einen solch
tiefgreifenden Umbruch haben auch Ian Campbell und Irwin Feinberg von der
University of California in Davis entdeckt. Sie beobachteten die Hirnaktivität
im Schlaf. Dabei konzentrierten sie sich in ihren EEG-Aufzeichnungen auf die
langsamen synchronisierten Delta-Wellen, die in den traumlosen Tiefschlafphasen
- dem „Non-Rem-Schlaf“ - auftauchen, sowie auf die etwas höherfrequenten
Thetawellen, die beim leichten Schlaf vorherrschen. Seit langem weiß man, dass
sich der Schlaf im Laufe der Kindheits- und Jugendentwicklung verändert. Im
Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren nimmt der Anteil der Tiefschlafphasen in
der Nacht spürbar ab.
Campbell und Feinberg
haben nun allerdings zum ersten Mal gezeigt, wie tief dieser Einbruch wirklich
ist: Der Anteil der synchronisierten langsamen Hirnströme sinkt bei den Elf- bis
Siebzehnjährigen um zwei Drittel ab. Offensichtlich werden die Jugendlichen in
dieser kognitiven Wendezeit im Schlaf plötzlich intensiv - und für einige Jahre
immer intensiver - von Träumen geschüttelt. Die Reifung unseres Gehirns fordert
ihren Preis von der Jugend.
Text:
F.A.Z.
<< Matthaeus
18 >>
Matthew 18 German: Elberfelder (1871)
1 In
jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist denn der Größte
(W. größer) im Reiche der Himmel? 2 Und
als Jesus ein Kindlein herzugerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht
umkehret und werdet wie die Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich der
Himmel eingehen. 4 Darum,
wer irgend sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kindlein, dieser ist der
Größte (W. Größere) im Reiche der Himmel; 5 und
wer irgend ein solches Kindlein aufnehmen wird in meinem Namen, (Eig. auf
Grund meines Namens) nimmt mich auf. Wer aber
irgend eines dieser Kleinen, die an mich glauben, ärgern (d. h. ihm einen
Fallstrick legen) wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein an seinen
Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.
In unserer Demokratie hat dieser "Mühlstein"
einen neuen Namen
"Nürnberger
Prozeß",
den werden die
Internationalen Sozialisten und Kommunisten in Neuauflage erleiden!
Wir arbeiten dran; wir kriegen sie alle!
Denn sie haben es nicht weit. Schließlich sitzt ihr
Rassimus- Desinformationsverein (siehe UNESCO Regelung 1978 Rassen und
Rassenvorurteile) schon
in Nürnberg im Namen der UNESCO und deren Städtekoaltion
(gegen Rechts)!
Psychischen Auffälligkeiten besonders
bei Kindern festgestellt, deren Familien eine andere Herkunftskultur
„Diese
Auswirkungen sind vielen noch zu wenig bewusst.“ und:
Viele Kinder haben Übergewicht
Von Kirsten Boldt, KStA 17.06.09, 19:08h
Ein Fünftel aller Kölner Vierjährigen
zeigt Verhaltensauffälligkeiten. Mit der Studie „Kindergesundheit im
Vorschulalter“ weist das Gesundheitsamt auf Besorgnis erregende
Entwicklungen hin.
Immer
mehr junge Menschen haben Diabetes. (Bild:
Jupiter)
Köln - Kinder leiden heute
weniger an klassischen Kinderkrankheiten, sondern in weit
höherem Maße an Erkrankungen, für deren Behandlung Ärzte wenig
tun können. „Wir erkennen eine Zunahme von
Entwicklungsauffälligkeiten, die keine biologische Ursache
haben. Soziale Störungen können mit medizinischen Mitteln nur
sehr begrenzt behoben werden“, sagte Jan Leidel, Leiter des
städtischen Gesundheitsamtes. Laut Bella-Studie des
Robert-Koch-Instituts, die das seelische Wohlbefinden und
Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
untersucht, zeigten 21,7 Prozent aller Sieben- bis 17-Jährigen
psychische Auffälligkeiten wie Angststörungen, depressive
Störungen und Schulverhaltensauffälligkeiten. „Nach unseren
Erkenntnissen trifft das auch für Köln zu“, so Leidel.
Daten, die das
untermauern, präsentierte Gesundheitsdezernentin Marlis
Bredehorst in dem Bericht zur „Kindergesundheit im
Vorschulalter“. Zwischen 2004 und 2007 waren jährlich
flächendeckend 9 000 Vierjährige von den Schulärzten untersucht
worden, um so früh wie möglich gesundheitliche Missstände zu
erkennen und noch vor Schuleintritt für eine Behandlung sorgen
zu können. Dabei zeigte sich, dass zwölf Prozent dieser Kinder
bereits übergewichtig waren, mehr als fünf Prozent hatten
krankhaftes Übergewicht. „Als Folge sehen wir bei Jugendlichen
einen Besorgnis erregenden Zuwachs von Altersdiabetes“, sagte
Leidel. Die Zahl übergewichtiger Kinder ist in Köln ungleich
verteilt. Mit einem Anteil von 21 Prozent ist sie am höchsten in
Chorweiler, mit sechs Prozent am niedrigsten in Lindenthal.
Auffälligkeiten im
Bereich Sprache, Motorik und Wahrnehmung zeigten mehr als 34
Prozent der Kinder, darunter auffallend mehr Jungen als Mädchen.
Mangelnde Deutschkenntnisse wiesen fast 20 Prozent auf und
behandlungsbedürftige Sprachstörungen mehr als zehn Prozent.
Besonders betroffen waren Kinder türkischer Herkunft.
Bei jedem fünften Kind
gab es Hinweise auf eine oder mehrere Verhaltensauffälligkeiten
wie Konzentrationsstörungen, motorische Unruhe und
sozio-emotionale Unreife. Diese psychischen Auffälligkeiten
wurden besonders bei Kindern festgestellt, deren Familien eine
andere Herkunftskultur haben und sozioökonomisch benachteiligt
sind. „Es gilt inzwischen als gesichert, dass Kinder mit
psychischen Auffälligkeiten häufig Schulprobleme haben, die
Schule abbrechen und dann fast chancenlos sind“, sagte Leidel.
„Diese Auswirkungen sind vielen noch zu wenig bewusst.“
Eltern brauchen
Hilfe
Der Arbeit in den
Kindertagesstätten komme nach Ansicht des Gesundheitsamtes eine
besondere Bedeutung zu. In den Untersuchungen habe sich deutlich
gezeigt, dass eine lange Aufenthaltsdauer sich positiv auf die
Entwicklung der Kinder auswirke. Der Ausbau der Kita-Plätze sei
daher die geeignete Maßnahme für unter Dreijährige, so Leidel.
„Eltern benötigen gezielt Unterstützung, die sie in ihrer
Erziehungskompetenz stärken. Auch da sind Erzieherinnen gefragt.
Der Beruf muss aufgewertet werden.“
Sieben Stadtteile in
Köln stuft das Gesundheitsamt als „Lebensräume mit höchstem
Handlungsbedarf“ ein: Gremberghoven, Kalk, Meschenich,
Buchforst, Flittard, Lindweiler und Mülheim. Hier sollten
dringend niederschwellige Angebote gemacht werden, die die
Familien auch erreichen, seien es Bewegungsangebote,
Sprachtherapien und Unterstützungsformen für Eltern. „Ein
zusätzliches Problem ist, dass es in Köln zwar insgesamt genug
Ärzte gibt, aber gerade diese Stadtteile unterversorgt sind.“
Die Studie kann
bestellt werden beim Gesundheitsamt, Abt. 535, Neumarkt 15-21,
50667 Köln, Ruf Köln 0221-221-24757.
Straftäter-Lehrer an unseren
Schulen
verführen unsere Kinder und nehmen ihnen die
"normale" Bildung, denn:
(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und
Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der
Erziehung.
(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der
Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung
des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen
Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und
Friedensgesinnung."
Die Realität an unseren Schulen sieht dagegen völlig
anders aus. Nach dem Motto, "wer die Kinder hat, hat die Zukunft", wurde im
Sinne der Aussagen von Rudi Dutschke systematisch das Schulwesen
unterwandert.68er, sonstige Kommunisten, die damals schon unter der DDR-Maxime,
"das dortige System ist besser", Deutschland systematisch unterwanderten und
kommunistisch agitierten; ebenso die zumindest teil-kommunistische Gewerkschaft
GEW, haben nicht nur versucht, massiv auf das Schulsystem und die
Schulausbildung in ihrem sozialistischen Sinne und für ihre kommunistische
Ideologie Einfluss zu gewinnen, sie haben auch tatsächlich die Lehrerkollegen in
vielen Schulen mittlerweile federführend besetzt, die Besetzung geht bis
hinunter zum Hausmeister, der für jedes dieser Gebäude die Schaltzentrale
darstellt und deshalb mit von der Partie beziehungsweise "Partei" sein muss.
Dies wird für die Mitarbeiter der pro Bewegung immer
dann deutlich, wenn Flyer oder das Magazin "Objektiv" an den Schulen ausgeteilt
werden. Regelmäßig kommt es dabei zu "Aufständen" von Seiten der linken Rektoren
und der linken Lehrergemeinschaft, die schon dem äußeren Aussehen und
Erscheinungsbild nach typischen 68gern entsprechen. Selbst die kleineren
Schüler sind schon darauf merklich ideologisch gedrillt, die Mitarbeiter der PRO
Bewegung, ungeprüft mit lächerlichen Bemerkungen und auch Beschimpfungen wie "Rassist"
oder "Nazi" zu bedenken.
Lehrer gehen teilweise sogar zur bedrohenden Haltung
gegenüber den Mitarbeitern über, in verschiedenen Fällen kommt es auch zu
Gewaltakten, die verschiedene strafrechtliche Verfahren bereits nach sich
gezogen haben. anbei ein für alle Schule zum Vergleich stehendes
Video von einem
Kölner Gymnasium im Bereiche Chorweiler, in dem deutlich wird, wie von der
Lehrerschaft vorgegangen wird. Dabei muss man sich den gesamten Vorgang bereits
vom Erhalt eines Verleihers beim Schüler zu Gemüte führen. Mit Erhalt des
Verleihers wird der Schüler Eigentümer dieses Informationsblattes. Gezielt wird
am Schul Eingang bei manchen Schulen darauf Wert gelegt, dass indizierte die
Schüler die anderen ansprechen und diesen die Papiere wegnehmen, im vorliegenden
Falle ist es so, dass sichtbar ein Papierkorb und daneben ein Lehrer stehen, die
Informations- und Meinungsfreiheit der Kinder direkt beeinträchtigt, indem diese
optisch gezwungen werden, ihr Eigentum dort wegzuwerfen. Die DDR lässt
grüßen.Neben dem Tatbestand der Einschränkung der Meinungsfreiheit liegt damit
Nötigung, Erpressung, Verstoß gegen das Schulgesetz (siehe oben Verfassungssoll)
und in gewissem Umfange bereits ein räuberischer Akt vor, in dem unter
Gewaltandrohung den Kindern ihr Eigentum entzogen wird. Vorgestellt wird dabei,
man müsse die Kinder vor Nazis und Rassisten schützen, ohne dass dafür ein
Beweisantritt erfolgt, den man auch nicht erbringen kann. Immerhin reicht die
plakative Beschimpfung dafür aus, die eigenen niedrigen Beweggründe der
Durchsetzung des ideologischen Systems in den Kinderköpfen durchzusetzen und zu
realisieren. Wer die Kinder hat, hat eben bekanntlich die Zukunft man wundert
sich, dass es keine Eltern gibt, die auf derartige Vorgänge sofort reagieren.
Während diese Haltungnämlich ohne dass eine
entsprechende Grundlage dafür vorhanden ist, die Schüler einseitig in ihrem
Gewissen und auch ihrem Eigentum und ihrer Informationsfreiheitbereits belastet,
hat man keine Probleme damit, ideologisch verbrämte
Schmutzblätter wie die von SOLID, hinter der
steckt, nicht
nur vor dem Schulgelände, ja sogar auf dem Schulgelände verteilen zu lassen. Von
den Rektoren kommt dabei sogar die Anmerkung an die Schüler, dass dann, wenn
Sprechbedarf bestehe, der Lehrer entsprechend eine sonder Stunde mache.man
sieht, dass dahinter blanker Absicht steht, linke Ideologie den Kindern
beizubringen und insoweit für die Zukunft sich ein linkes Stadtsystem auch vom
Staatsvolk her aufzubauen. Die Lehrerschaft betreibt sich dabei, soweit
ideologisch so ausgerichtet, Verrat am Volk der verfassungsrechtlichen
Demokratie, diejenigen Lehrer, die das und kritisiert geschehen lassen, aus
welchen Gründen auch immer, machen sich an diesem Ablauf letztlich selbst
mitschuldig. Eltern, passt auf, was mit euren Kindern
geschieht!es ist mehr als auffällig, dass die Lehrerschaft ganz
offensichtlich mit den Kindern machen kann, was sie will, kritische
Elternschaft, wie es sie in früheren Zeiten gab, scheint es heute nicht mehr zu
geben.
erschreckend für die Mitarbeiter der pro Bewegung ist
dabei jeweils der blanke Hass, der von Seiten der Rektoren und der Lehrerschaft
den Verteilern entgegenschlägt. Von Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, der
Regelung der UNESCO von 1978 über die Frage des Rassismus ist mit dem Hinweis,
dass nicht nur Immigrantenrechte haben, vielmehr auch diejenigen, in deren Land
eingewandert wird, werden blank wegignoriert, den Kindern wird das erkennbar
nicht beigebracht. Man vermittelt vielmehr den Eindruck, alles was nicht links
ist, ist Nazi und Rassist und muss bekämpft werden. Von daher ist aufgrund der
bisher erfolgreichen Unterwanderungs auch der Staatssysteme es der Rechten
gelungen, den "Kampf gegen rechts" zu initiieren, wobei sogar politische Figuren
wie die Familienministerium die CDU-Familienministerin des Bundes, von der
Leyen, mit eingebunden wird und sogar im Kampf gegen rechts jährlich, jedenfalls
in diesem und im letzten Jahr 100.000 EUR dafür zur Verfügung gestellt hat, dass
man sich gegen rechts betätigt.hat
auf diese Weise ein Jobbeschaffungsprogramm zulasten des Steuerbürgers
geschaffen, in dessen Verbund jener linke Idiot oder aber Schlucker oder aber
Künstler sich nur an einer Aktion "gegen rechts beteiligen muss", um an die
begehrte (Sozialisten-neudeutsch) "Kohle"zu gelangen. Wie man in der Praxis
sieht, wird damit insbesondere auch die Antifa in Deutschland Städten ebenso
finanziert wie die Künstler, die linkes Gedankengut in der deutschen Landschaft
zu verbreiten versuchen, ihr künstlerisches Ergebnis verursacht den normalen
Beobachter nur zweifelhaftes Kopfschütteln
wir werden uns in Zukunft im Schulsystem bitten und
Wert darauf legen, dass dieses wieder normalisiert wird, die gesamte Linke aus
diesem System entfernt wird und die Schüler das erhalten, was die Verfassung und
die Landesgesetzgebung vorschreibt: eine Schule, die sie tolerant und
weitsichtig ausgebildet, ideologiefern und Freiheit bewusst.
und man sieht sofort, wer wieder dahinter
steckt: Linke Maulwürfe.
Angeblich wegen
"schlechter Betreuung, zu wenig Geld", hatten die Schüler in Deutschland die
Nase voll und gingen auf die Straße. Das Ganze wurde natürlich wieder
hervorragend linkslastig organisiert, ähnlich wie die Störung gegen den
Antiislamisierungskongress in Köln, der durch die Pro-Bewegung durchgeführt
wurde.Außerdem wirken die Themen, "mehr Geld und mehr Betreuung", Hauptsache
"mehr" bei der bereits vorinfizierten linken Deutschen Jugendwie stets,
mobilisierend.
Während die Presse dies als
normalen Demonstrationsaufruf in alltäglicher Form dargestellt, sprechen die
Bilder eine andere Sprache. Genau wie beim Anti Islamisierung Kongress
dominierten wieder die roten Fahnen, egal wo in Deutschland die
Veranstaltungen stattfanden.
Unabhängig davon, dass das
gesamte Bildungswesen reiflich durch die SPD und die Gewerkschaft für Erziehung
und Wissenschaften (GEW) durch die Jahrzehnte zerstört worden ist, macht also
hier wieder ein Initiator Kasse beziehungsweise Volksaufläufe, die nichts
anderem als der eigenen sozialistischen Sache, Unruhe und Chaos zu schaffen, um
Aufruhr in der Demokratie zu bewirken, dienen sollen.
Der linken Subversion sind eben keine Grenzen
gesetzt; ähnliches wird von konservativen Parteien nicht einmal im Ansatz
kreiert, auch hierdurch wird wieder der so genannte "Kampf gegen rechts", für
den man abermals Kasse macht, ad absurdum geführt.
in Berlin forderten die Schüler zudem die
Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, weil das zu einer sozialen Spaltung
der Schüler führe. in Hannover durchbrachen Hunderte junge Leute die
Bannmeile vor dem Landtag und es flogen Steine und die Polizei versuchte das
Parlamentsgebäude abzuriegeln. Unbekannte vermummte, die ANTIFA lässt grüßen,
hätten die Scheibe einer Zugangstür zum Landtag eingeworfen wurde berichtet.
Gleichwohl schritt die Polizei nicht ernsthaft ein. Es blieb bei der
Feststellung: "die Demonstration wird von gewaltbereiten Gruppen missbraucht".
Diesem Tenor kennen wir bereits aus dem Anti Islamisierung Kongress in Köln.
Dort machte die Polizei ebenso wenig wie der Staatsschutz.
Nachdem man sich von linker Seite so intensiv im
"Kampf gegen rechts" engagiert, wurde nun die Sache auf den Kopf gestellt. So
stürmten in Berlin junge Leute (?) Die Humboldt-Universität, in der gerade eine
Ausstellung zum jüdischen Unternehmen in Berlin in der NS-Zeit untergebracht
war. Dieser Ausstellung wurde regelrecht zerstört. Es bleibt nunmehr der
Medienversuch abzuwarten, diese Vorgänge den Rechten in die Tasche zu schieben,
um abermals Kasse auf der Basis "Kampf gegen rechts" auch auf dieser Seite zu
machen.
In einer Mitteilung der Universität in Berlin
hieß es weiter, "bei Ausschreitungen seien Teile des Hauptgebäudes stark in
Mitleidenschaft gezogen worden" auch diese Veranstaltung von links wird wieder
damit gekrönt werden, dass man es nur bei Worten lässt, Konsequenzen und Taten
werden nicht folgen. Schließlich ist man so intensiv im "Kampf gegen rechts"
beschäftigt.
(1) Die im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der Fassung vom
23. Mai 1949 festgelegten Grundrechte und staatsbürgerlichen Rechte sind
Bestandteil dieser Verfassung und unmittelbar geltendes Landesrecht.
Artikel 5 (Fn 3)
(1) Ehe und Familie werden als die Grundlagen der menschlichen Gesellschaft
anerkannt. Sie stehen unter dem besonderen Schutz des Landes. Die
Mutterschaft und die kinderreiche Familie haben Anspruch auf besondere
Fürsorge.
Artikel 6 (Fn 3a)
(1) Jedes Kind hat ein Recht auf Achtung seiner Würde als eigenständige
Persönlichkeit und auf besonderen Schutz von Staat und Gesellschaft.
(2) Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung
ihrer Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und den Schutz vor Gewalt,
Vernachlässigung und Ausbeutung. Staat und Gesellschaft schützen sie vor
Gefahren für ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohl. Sie achten und
sichern ihre Rechte, tragen für altersgerechte Lebensbedingungen Sorge und
fördern sie nach ihren Anlagen und Fähigkeiten.
Artikel 7 (Fn 4)
(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und
Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der
Erziehung.
(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der
Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung
des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen
Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und
Friedensgesinnung.
Artikel 8
(1) Jedes Kind hat Anspruch auf Erziehung und Bildung. Das
natürliche Recht der Eltern, die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu
bestimmen, bildet die Grundlage des Erziehungs- und Schulwesens.
Die staatliche Gemeinschaft hat Sorge zu tragen, daß das Schulwesen den
kulturellen und sozialen Bedürfnissen des Landes entspricht.
Artikel 11
In allen Schulen ist Staatsbürgerkunde
Lehrgegenstand und staatsbürgerliche Erziehung verpflichtende Aufgabe.
Ist:
Man muss zunächst wissen, dass es die "Aktion
gegen Rechts" als Neuschöpfung der undemokratischen linken Demagogen gibt.
Man kann auf diese Art und Weise Jeden, der nicht links ist, leicht politisch
verteufeln und dabei auch noch Kasse machen. Der "Kampf gegen Rechts" ist ein
politisch aufgeblasener Popanz, um von Missständen und Absichten der Linken von
SPD bis zu der Linken und sonstigen Kommunisten abzulenken. Wer
Konservative oder "Rechte" auf diese Weise diskriminiert und in eine extreme
Ecke drängt, hat weder ein Demokratieverständnis noch den Willen, sachlich zu
diskutieren.
Insgesamt wurden für diese Aktionen über Bund und
Land 67 Millionen Euro bereits zur Verfügung gestellt. Wer sich also an
Aktionen gegen "Rechts" (nicht nur rechtsextrem!)
beteiligt, vor allen Dingen sie organisiert, kann sich an der Ausschüttung der
Mittel geldbringend beteiligen. Davon wird rege Gebrauch gemacht.
Organisatorisch beteiligen sich dabei eine Unmenge von nützlichen Idioten aus
Politik, Kunst- und Musikszene (neuzeitliche Leni Riefenstahls)
und teilweise sogar der Wirtschaft, insbesondere aber die von Undemokraten
infiltrierten Schulen durch deren Schulleitungen, die vor Ort in der Regel stark
kommunistischen Einfluss haben, insbesondere auch über die Gewerkschaft für
Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Hier wird nach dem Gusto "wer die
Jugend hat, hat die Zukunft" desinformativ und demagogisch Einfluss
auf die Jugend genommen, um sie zwecks einseitiger politischer Ausrichtung zu
missbrauchen. Die älteren Mitbürger kennen das aus der Vergangenheit;
insbesondere unter Hitler und Honecker waren derartige Beeinflussungsversuche
auf die Jugend an der Tagesordnung. Hitlerjugend und Jungsozialisten sind
belegtes Beispiel dafür. Aufmerksame Eltern, die Wert auf die Erziehung ihrer
Kinder legten, haben es trotz dieser diktatorischen Systeme immer geschafft,
ihre Kinder gleichwohl demokratisch zu erziehen und sie insoweit der
Einflussnahme der Undemokraten im klassischen Sinne zu verwehren. Fundamentale
Sozialisten und Kommunisten sprachen dabei immer von "Demokratie"
wohl wissend, dass sie damit die Öffentlichkeit täuschen, weil sie selbst von "Volksdemokratien"
sprechen und nicht von der klassischen Demokratie.
Vor diesem Hintergrund wird seit einiger Zeit sowohl in Köln
als auch in Leverkusen durch Kommunisten + Nützliche Idioten aus Politik, Kunst-
und Musikszene, rege daran gearbeitet, die Schüler in den einzelnen Schulen
agitatorisch einseitig entgegen der obigen Grundsätze der Verfassung zu
verführen und sie der Demokratie im klassischen Sinne zu entfremden.
Die Agitation erfolgt dabei auch unter Mitwirkung von Radio
Köln oder Radio Leverkusen, die, von Ihnen durch Rundfunkgebühren bezahlt,
derartige Aktionen teils mit halbstündigen Zwischen-Meldungen vor den
Veranstaltungen unterstützen, umso den Zulauf zu verstärken.
Wie bei den Systemen unter Hitler und Honecker verstehen es
aber, Gott (nicht Allah) sei Dank, noch viele aufmerksame
Eltern, ihre Kinder gleichwohl mit den Füßen abstimmen zu lassen, sie gehen zu
den Veranstaltungen nicht hin. Während dabei von den Organisatoren der
Veranstaltung in "Masse " angekündigt wird, indem man mit Zahlen von 500 bis
2700 und noch mehr Besuchern der Veranstaltung operiert, sieht die Wirklichkeit
ganz anders aus. Sie, lieber Leser, sollten sich einmal die Mühe machen, zu
derartigen Veranstaltungen hinzugehen und sich nicht auf die Berichterstattung
in der Presse zu verlassen, um sich duch Selbsteinsatz die Augen zu öffnen, was
in diesem Lande derzeit vor sich geht.
Dies ist nämlich immer mehr von solchen Undemokraten
unterlaufen, vielfach sitzen sie in den Schlüsselpositionen der verschiedenen
Medien und beeinflussen so die Desinformation zu eigenem Nutzen und zum Nutzen
ihrer Ideologie und jetzt über "die Linke", die in den meisten Fällen schon mit
der DKP hinter den Aktionen steckt, um auch die in die Parlamente zu bringen.
Mauermörder werden arriviert, teils mit Hilfe der etablierten Parteien, die
mit Ihnen im Kölner Parlament bereits zusammen kungeln und Beschlüsse fassen,
vor allen Dingen, wenn es gegen PRO KÖLN oder PRO NRW geht. Schämen
wir uns eigentlich nicht? Warum tun Sie nichts? Alles geschieht im Namen des
Volkes und das sind (noch) wir, ein freies Volk!(?)
SchülerDemo Lev 6.6.08
SchülerDemo Lev 6.6.08
Flagge gegen Rechts (Köln)
So fand vor kurzem in die nachweislich von Kommunisten
organisierte Veranstaltung "Schüler gegen Rechts" in Leverkusen
statt (siehe Video).
Vorab wurde in Presse und Radio Leverkusen darauf hingewiesen, dass mehr als
500 Schüler zu erwarten seien. Zwischenzeitlich ist durch Recherchen auch
bekannt geworden, dass man sich in allen möglichen Schulen darum bemüht hatte,
die Schüler zu agitieren und dazu zu bringen, zu der Veranstaltung zu kommen.
Tatsächlich erschienen dann noch nicht einmal 50 Schüler, die als
Großveranstaltung angekündigte Agitation gegen "Rechts" erwies sich als
lächerliche kleine Veranstaltung, in erster Linie durchgeführt durch
Kommunistenjugend. auffallend für den Verfassern dabei in die vielen (immer die
gleichen)Kommunisten, die diese Veranstaltung eindeutig führend begleiteten:
Pressefotografen vom Kölner Stadtanzeiger, die immer wieder bei den gleichen
Veranstaltungen die Desinformation bildlich unterstützend, auftauchen und im
Hintergrund der Leverkusener Kommunist Harry Schick, der offensichtlich
organisatorisch alle Fäden in den Händen zu halten scheint.
Nun sind wir ein freies Land, auch Kommunisten dürfen,
solange sie den Staat nicht umdrehen, demonstrieren. Zu erwarten wäre aber die
Berichterstattung einer freien Presse, die kritische diese
Demonstrationen und auch deren Aufrufe aufgreift, analysiert, und dann
wahrheitsgerecht berichtet. Sie als Leser zahlen schließlich Geld dafür, in der
Annahme, wahrheitsgerecht und vollständig informiert zu werden, das wiederum
nicht durch Meinungen, vielmehr durch Fakten.
Bei der Veranstaltung in Leverkusen waren sowohl Journalisten
von der Rheinischen Post als auch vom Kölner Stadtanzeiger zugegen. Allen muss
dabei aufgefallen sein, die entsprechende Demonstrantenschar lässt sich schon an
den wenigen Fotos nachrechnen, dass noch nicht einmal von den angekündigten 500
Demonstranten 50 erschienen waren.
Gleichwohl berichtet diese Presse von einer erfolgreichen
Veranstaltung und 150 Besuchern. Auch war durch die rege Unterhaltung zwischen
Pressevertretern und den kommunistischen Agitatoren und Organisatoren während
des Veranstaltungsablaufes schnell festzustellen, dass man sich sehr gut kannte
und über den Veranstaltungsverlauf offensichtlich einer Meinung war. Auffallend
auch, dass einige von der normalen Straßenpolizei den gleichen Bekanntheitsgrad
bei den Kommunisten zu haben schienen, offensichtlich auch den gleichen
freundschaftlichen Hintergrund, jedenfalls wirkte das auf den Außenstehenden im
Rahmen der Mimik und der Gesprächsintensivität so.
Erwartungsgemäß verliefen die Pressemitteilungen
pro kommunistisch und pro Veranstaltungsorganisatoren; die bewußt von den
Veranstaltern provozierte Verunglimpfung und üble Nachrede gegenüber Pro NRW
wurde, wenn auch nicht wörtlich, so jedenfalls im Rahmen der emotionalen
Übermittlung der Artikel aufrechterhalten und indirekt bestätigt.
Undemokraten befinden sich also in voller Breite sowohl bei
der Organisation als auch der Berichterstattung und den Medien. Im Rahmen der
eingangs zitierten Bestimmungen der Landesverfassung, die auch die
Bundesverfassung zum Gegenstand macht, wäre zwischen wahren "Demokraten" zu
erwarten, dass es zum Gespräch kommen. Ein solches wird von der gesamten Linken
taktisch und ideologisch bedingt vermieden, weil es sonst aus der "Aktion
gegen Rechts" mangels wirklichen "Feindbildes von Rechts" keine
"Kohle" gäbe; die örtliche Links-Presse versucht durch verschweigen die
Bedeutung von PRO Köln und pro NRW herunterzuspielen und die Undemokraten,
obwohl als solche für den aufmerksamen Beobachter erkennbar, dadurch zu
unterstützen. Anders kann man die unwahre Berichterstattung, die Betrug am Leser
enthalten dürfte, nicht interpretieren.
Dass das Taktik hat, ergibt sich aus einem Bericht anlässlich
einer weiteren "Aktion gegen Rechts", die unter Mitwirkung eines
weiteren" nützlichen Idioten" (Lenin) in Köln hofiert
wurde.
Auch hier wird wieder mit großen Teilnehmer-Zahlen
argumentiert, indem angeblich 2.700 Schüler einen Aufstand verursachten.
Tatsächlich zeigt das Bild aus der Presse den nützlichen Idioten
(Lenin) einschließlich 17 jugendlicher "Loser", die ihren ärmlichen
kindlichen Bildungsstand, verursacht durch Undemokraten, offensichtlich als
angebliche "Gewinner" noch nicht erfasst haben. Wenn dann die Undemokratin, die
die Schirmherrschaft dieser Aktion übernommen hat, von sich gibt: "seit
einiger Zeit erdulden wir pro Köln im Rat" wird bereits das undemokratische
selbstverständlich mehr als deutlich. Pro Köln ist als ordentliche Fraktion in
den Kölner Rat von Kölner Bürgern gewählt worden, was heißt also hier "erdulden".
Jedenfalls wird dadurch die Sprache deutlich, mit der durch geistige
Infiltration die Schüler politisch verdummt werden und dass zu eigenem Vorteil
der Undemokraten. Gleichzeitig hält die Undemokratin fest:
"die anderen Fraktionen haben vereinbart, sich
möglichst wenig öffentlich mit der Bürgerbewegung auseinander zusetzen, obwohl
das verdammt schwer ist" Abgesehen von der Tatsache, dass eine
wirkliche Lady die nicht flucht; einiges Persönliches wird
damit über den Hintergrund der Schirmherrin deutlich, wird hier deutlich,
dass man von Grund auf im politischen verfassungswidrig (siehe oben)
undemokratisch ist, außer der eigenen Meinung also nichts Anderes gelten lässt
und auch nicht bereit ist, mittels Diskussionen oder Auseinandersetzung im Sinne
der verfassungsmäßigen Vorschriften den Anderen anzusprechen und dessen
Auffassung kennen zu lernen. PRO KÖLN und PRO NRW werden als
"rechtsextrem" den Schülern gegenüber betitelt, aber auch ansonsten in der
Öffentlichkeit Kölns und Leverkusens auf gleiche Art und Weise verunglimpft.
Nirgendwo, tatsächlich nirgendwo, wird der Beweis dieser Behauptung angetreten,
weder lassen sich Rückschlüsse oder Verbindungen zu wirklich rechtsextremen
Parteien herstellen, noch ein Bezug zur National-Sozialistischen Zeit Adolf
Hitlers, so dass die Äußerungen mangels Hinterlegung durch Fakten reine üble
Nachrede, Verunglimpfung, Rufmord, politische Disqualifizierung, darstellen.
Unterstellt, dass selbst keine kommunistische Ausrichtung der Schirmherrin
zugrunde liegt, ist auch Mitläufertum von "Prominenten" (?) nach dem Motto, "mitgefangen
mit gehangen" stete Bekundung gerade dieser "Prominenten", was abermals die
Verlogenheit derartiger Stellungnahmen offenkundig macht.
Von solchen Leuten werden unsere Kinder verbildet und
desinformiert und zu Aktionen gebracht, wie sie auch die Hitlerjugend, verführt
durch die National-Sozialisten, später auch die vereinnahmte Jugend unter dem
kommunistischen System in der DDR, mitmachen musste. Diesen hat man bereits
Jahre der Jugend geklaut, das gleiche findet schon wieder statt, abermals
mit ideologisierte im Hintergrund und wieder aus der sozialistischen Kramkiste.
Helfen Sie mit, diesen Unterwanderungszustand und die
Verführung unserer Jugend durch undemokratische Demagogen zu stoppen. Mit PRO
KÖLN und PRO NRW sind Sie dabei auf dem richtigen Weg. Mit Rechtsextremismus
haben wir überhaupt nichts zu tun, wir sind eine Partei mit aufgeschlossen
konservativen Mitgliedern, Leute wie Strauß, Dregger, hätten keine Probleme,
sich uns anzuschließen.
Es geht um Ihre, insbesondere aber auch um die Zukunft Ihrer
Kinder, wollen wir nicht das gleiche Debakel wiederholen, dass bereits zweimal
Deutschland eingeholt hat.
20.6.2008 P.B.
Werden die Menschen des
Abendlandes immer dümmer und primitiver?
Seit Jahren stieg die Durchschnittsintelligenz der
westeuropäischen Menschen kontinuierlich an. Mittlerweile zeigt sich, dass
dieser zunächst zu verzeichnenden Anstieg zum Stillstand zu kommen scheint.
Menschen älterer Generation bemerken diesen Umstand schon am Miteinander der
neueren Generationen. Es geht zunehmend primitiver und weniger intelligent im
menschlichen Miteinander zu. Werte und wertebezogene Verhaltensweisen sind für
die jüngeren Generationen zunehmend Fremdworte. Man merkt, dass sie selbst etwas
im täglichen Miteinander vermissen, gleichzeitig aber nicht wissen , was es ist,
was fehlt.
Das aber ist eine Intelligenz-, Wissens- und
Erziehungsfrage. Dabei gibt es erste Hinweise für einen Rückgang der
westeuropäischen Durchschnittsintelligenz.
Zunächst war es der neuseeländische
Politikwissenschaftler James Flynn, der 1987 den ständigen Anstieg der
durchschnittlichen IQ-Werte in den westlichen Gesellschaften seit dem zweiten
Weltkrieg entdeckte. Seitdem sprechen Psychologen vom "Flynn-Effekt".
Wissenschaftler bemerken die erste Änderung. Mit Beginn der Neunziger Jahre
hörte die Steigerung der IQ-Werte auf. Seit 1999 beobachtet man eine Rückgang.
Was ist der Grund für diese bemerkte Trendumkehr?
Die Beantwortung ist schwierig, weil zunächst unklar
erscheint, was zunächst den Anstieg der IQ-Werte bewirkte. Teilweise vermuten
Wissenschaftler biologische Gründe, insbesondere die besser Ernährungssituation.
Andere weisen das zurück und verweisen auf die Änderung der Schulsysteme in den
fünfziger und sechziger Jahren, die dann in den Folgejahren nachweislich
durch linke Schulideen wieder und weiter paralysiert wurden. Seit den 68er-Jahren und
den siebziger Jahren hat sich in den Schulen Westeuropas durch den
Durchzug der sozialistischen Ideen und durch diese durchsetzten Lehrer nur
Nachteiliges getan. Das klassische preußische Schulsystem wurde, was Deutschland
bzw. die Bundesrepublik betrifft von links, insbesondere unter dem Einfluß der
linken GEW, systematisch durch Ideologieeinfluß faktisch zerstört. früher wurden
Lehrer nach bestandenem ersten oder zweiten Examen einem Schulamt zugewiesenen.
Der Schulrat teilte die neuen Lehrer einer Schule damals zu. Unbemerkt erfolgte
eine Änderung. Heute haben Schulleiterfunktionen des Schul Rates übernommen.
Zwangsläufig kommt dabei die britische Einstellung des Schul Rates, soweit er
ideologisch verfärbt ist, in Funktion und kann Wegbereiter und für die Ideologie
tätigwerden. Schon "Adolf" und Honecker wussten: wer die Jugend hat, hat die
Zukunft.Seitdem ging
es nachweisbar abwärts.neue Kollegen werden insoweit vom Schulleiter
eingestellt, nachdem sie sich einem "Gremium", bestehend aus künftigen Kollegen
aus dem Kollegium, vorgestellt haben. Wie von einer Reihe von Lehrern bestätigt,
befinden sich in diesem Gremium in den meisten Fällen ideologisch verfärbte
Maulwürfe der kommunistischen Lehre ein. In der Praxis sieht es dabei so aus:
Der Schulleiter beziehungsweise die Schulleiterin
und zwei gewählte Kollegen bilden das so genannte Gremium, bei dem sich der neue
Kollege vorstellen muss. Unterhält man sich mit vielen dieser Schulleitungen
privat, kommt schnell zum Vorschein, dass sie nach eigenem Bekenntnis politisch
"stramm links" stehen. Die nicht ideologisierte Kollegen kuschen und machen in
der Regel Dienst nach Vorschrift. Bei den ideologisierten kommt es dabei zu
Äußerungen wie "bedauerlich, dass nach dem Mauerfall kein weiteres
sozialistisches Experiment in der DDR versucht wurde", auftrat sich
diese Einstellung auch mit Lehrern als Funktionsträgern bei der GEW (
Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft). Dementsprechend fällt auch die
Wahl und die Entscheidung des Gremiums aus. Vorzugsweise dient dabei wieder das
richtige Parteibuch (da war doch schon mal so was?) für die Aufnahme in das
Kollegium, noch besser, man zeigt selbst ideologisierte Einstellung, natürlich
Richtung "links" vermehrt ist insoweit festzustellen, dass sich Kollegien
eindeutiger linker politischer Ausbildung in deutschen Schulen bilden. Das
ungehindert von der Landespolitik jeweils Vorort, unbemerkt von Eltern und
Vorgesetzten der Schulbehörde.
Zu dieser Analyse passen entgegen gesetzte
Schulsystemtendenzen aus Ländern wie Singapur und Süd Korea. Dort werden noch
immer Verbesserungen und Reformen in den Schulen durchgeführt; gleichzeitig
steigen weiterhin dort die durchschnittlichen IQ-Werte. Verbesserung, nicht
ideologische Beeinflussung und Verschlechterung der Schulsysteme führen zur
stetigen Steigerung der IQ-Werte.
Mit dieser Schultheorie ist aber der Rückgang der
Intelligenz nicht alleine erklärt. Sinkende IQ_Werte hängen auch mit
immer weniger Interesse der jungen Bevölkerung an akademischer Ausbildung
zusammen.
Flynn sieht das drastischer: In der Geschichte der
Menschheit hat Wohlstand immer zur Dekadenz geführt. Dies war schon bei den
Römern und Griechen so, das wird auch bei uns so weiter gehen.
Wir haben in Deutschland bekanntlich zu wenig
Bodenschätze. Unser Kapital liegt in Ausbildung und Intelligenz der
Urbevölkerung, wie sie sich in den westeuropäischen Ländern bisher eindeutig
bewährt hat. Dieses "Kapital" durch Ideologie und Wohlstand verwahrlosen zu
lassen, wird sich für uns ähnlich kulturtödlich und Wohlstand zerstörend
auswirken, wie bei Römern und Griechen.
20.6.2008 JC
Benachteiligung hoch Intelligenter im
egalitären, sozialistisch ausgelegten Schulsystem?
Praktische Beispiele aus dem Eltern-Leben
Studie: Deutschlands Eltern unter Druck
Immer mehr Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Foto:
Pixelio
BERLIN.
Deutschlands Eltern sind steigendem gesellschaftlichem Druck ausgesetzt. Dies
geht aus der Studie „Eltern unter Druck - Selbstverständnisse, Befindlichkeiten
und Bedürfnisse von Eltern in verschiedenen Lebenswelten“ hervor, welche die
CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung heute in Berlin vorgestellt hat.
In der Studie
wird die Lebenssituation der heutigen Elterngeneration untersucht. Kinder seien
für die heutige Gesellschaft immer weniger selbstverständlich geworden.
Christine Henry-Huthmacher von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die die Studie
wissenschaftlich begleitete, faßte es so zusammen: „Elternschaft ist heute eine
Option unter anderen Lebens- und Partnerschaftsformen geworden. Elternschaft
paßt heute mit den besonderen Abhängigkeiten immer weniger in den
gesellschaftlichen Mainstream.“
Andererseits besitzen diese ihren Kindern gegenüber ein Maß an Verantwortung,
„das es in früheren Elterngenerationen so nicht gegeben hat,“ was sich nicht
selten für die Eltern in psychischer und finanzieller Belastung äußert: „Eltern
sehen sich heute vielfältigem Druck ausgesetzt, sind zu großen Teilen
verunsichert und versuchen den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden (...)
So beherrscht nicht selten Zeitdruck, Organisations- und Leistungsdruck den
Alltag von Eltern.“
Ein Drittel fühlt
sich gestreßt
Ein Drittel der
Eltern fühle sich im Erziehungsalltag „oft“ bis „fast täglich“ gestreßt, knapp
die Hälfte „gelegentlich“. „Bildungsdruck, Erziehungsdruck, die kaum
zufriedenstellende Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch der
finanzielle Druck, den vor allem sozialschwache Familien erleben, erschweren
Eltern den Alltag mit Kindern.“
Dabei ist vor allem die „bürgerliche Mitte“ betroffen. Mit einem nur
durchschnittlichen Haushaltseinkommen zur Verfügung, übt sie häufig persönlichen
Verzicht, um in eine bessere Bildung ihrer Kinder zu investieren, die sie nicht
mehr von der öffentlichen Erziehung erwarten. Mütter dieser Gruppe sind dann
nicht aus persönlicher Neigung erwerbstätig, sondern um ihrem Kind
beispielsweise den Besuch einer Privatschule zu ermöglichen.
Oft bleibt es
auch bei diesem einen Kind, da ein zweites für diese Familien nicht mehr
finanzierbar wäre. Für dieses eine Kind wird einiges an Unbill in Kauf genommen,
bis hin zum Wohnungswechsel, wenn die Kinder schulpflichtig werden. Denn
„Elternschaft ist keine Solidargemeinschaft mehr“, wie Henry-Huthmacher
feststellt. Statt dessen würde man sich abgrenzen.
Buschkowsky: "Bei
den Kindern hört die Toleranz auf"
Dies muß auch der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky feststellen:
„Wir sind attraktiv für junge Menschen, für Künstler und Studenten – bis sie
eine Familie gründen. Dann ziehen die ersten weg“, sagte er in einem Gespräch
mit der Welt.
Dies beträfe „an allererster Stelle die bildungsorientierten Migranten.
Sie telefonieren
die Schulen ab und erkundigen sich nach dem Ausländeranteil. Aber auch taz-Leser
und Grünen-Wähler kehren Neukölln den Rücken oder melden ihre Kinder bei der Oma
in Wilmersdorf an,“ denn „spätestens bei den Kindern hört die Toleranz auf“,
heißt es in der Studie.
2.3.2008
Gewalttaten an Schulen durch Schüler, Tötung
von Lehrern und Mitschülern und Selbstmord
Computerspiele schuld? Falscher Umgang? Falsches
Elternhaus? Oder Endlösung für einen Überintelligenten, der, bildungsmäßig
ausgegrenzt, unterfordert, ausgebremst, seine ausgebremste Jugend als behindernd
und betrachtet
und mit einem monströsen Gewaltakt den Schlußstrich in der für ihn als ausweglos
angesehenen Lebenssituation, die durch unterdrückenden sozialistisch initiierten Egalitarismus bedrängt
wird, zieht.
(folgt in Kürze)
20.2.2008
Erziehung und Familie
Die Dialektik staatlicher Hilfe
In einer Sendung von Anne Will, Sonntagabend in der ARD (Nachfolgesendung von
Sabine Christiansen), ging es um die Misere deutscher Bildung und Erziehung.
Aufhänger für dieses Thema war die Verleihung der Nobelpreise für Chemie und
Physik 2007 an die deutschen Wissenschaftler Gerhard Ertl und Peter Grünberg
sowie die Ergebnisse jüngster Pisa- und OECD-Studien. Hoch im Kurs standen auch
in dieser Sendung Forderungen, das traditionelle dreigliedrige Schulsystem in
Deutschland zu zerschlagen und durch eine staatliche Einheitsschule zu ersetzen.
Im Beisein der frischgebackenen Nobelpreisträger gab der SPD-Bildungsfachmann
Karl Lauterbach die schizophrene Parole aus, durch noch stärkere Egalisierung im
Bildungssystem könne man die Zahl potentieller Nobelpreisträger erhöhen.
Wörtlich beklagte er, daß nach wie vor Beamte und Akademiker zu einem hohen
Prozentsatz ihre Kinder auf das Gymnasium schicken könnten, obwohl deren
Begabung nicht höher liege als diejenige von Kindern aus Arbeiterfamilien, die
die Hauptschulen füllten. Also alle zwangsweise zusammenpferchen? Irrsinn: Schon
jetzt vollziehen die Eltern, die es sich leisten können, eine Abstimmung mit den
Füßen und flüchten vor den durch antiautoritäre Experimente und Spaßpädagogik
ruinierten staatlichen Schulen und vor Klassen mit hohem Ausländeranteil in
Scharen zur privaten Konkurrenz.
Es ist eine uralte Klage, daß Kinder aus „besserem Hause“ auch bessere
Chancen in ihrer Schullaufbahn haben. Warum sollte das aber eigentlich anders
sein? Es ist eine Kulturleistung eines Volkes, gebildete, leistungsstarke,
intakte Familienstrukturen hervorzubringen. Der Staat hat sich in fast allen
Kulturnationen deshalb an allererster Stelle dazu verpflichtet, den Stand der
Familie zu schützen. Die Familie ist der erste und wichtigste Ort, an dem Kinder
ihre Prägung und Bildung erfahren. Hier lernen sie ihre Muttersprache, hier wird
der Keim für religiöse Bindung, Sinn für Schönheit, Literatur und Musik und
charakterliche Tugenden gelegt - auch in Arbeiterfamilien. Die Etablierung der
Volksbildung durch Schulpflicht und öffentliche Bildungsstätten hat das
Fundament für den industriellen Aufstieg Deutschlands im 19. Jahrhundert gelegt.
Aber: Die völlige Egalisierung war nicht beabsichtigt. Die Durchlässigkeit des
Bildungssystems und die Möglichkeit zum gesellschaftlichen Aufstieg setzt Willen
zu Leistung und Eigeninitiative voraus. Die Rückbesinnung auf bewährte Standards
in allen Schulformen ist das Gebot der Stunde.
Der Staat sollte darüber
hinaus sogar das Gegenteil des derzeit Diskutierten tun: Nicht eine Ausweitung
von Erziehungs- und Betreuungsangeboten ist die Lösung, sondern der Rückzug auf
Aufgaben, die von der Familie zu leisten sind - die von Gender-Ministerin von
der Leyen denunzierte „Herdprämie“ ist ein Beispiel. Die Privilegierung der
Erziehungsleistung der Familie muß betont und nicht abgeschwächt werden. Eine
solidarische Gesellschaft hilft Kindern aus weniger privilegierten
Verhältnissen, der Staat darf aber nicht die Illusion vortäuschen, die Leistung
der Familie ersetzen oder nivellieren zu können. Ansonsten zerstört er die
Familie und damit sich selbst.
20.2.2008
Alle regten sich im Sinne der SPD Propaganda über 16 Jahre
Kohl vor der vorletzten Wahl auf. 30 Jahre mit Herrn Rau in NRW machten diesen
sogar zum Bundespräsidenten. 30 Jahre sozialistische Wühlarbeit unter seiner
Verantwortung in NRW im Erziehungs- und Bildungswesen mit dem Gesamtschul- und
PISA Ergebnis wurden so noch honoriert. Wie offen und ungeniert hier von
maßgeblicher linker Seite agiert wird, ist nicht zu fassen:
Kampf der Gleichmacherei
SPD versuchte, Pisa zu beeinflussen
Boykottdrohungen auch von den Gewerkschaften -
Max-Planck-Institut schließt Fehler aus. Forscher des Max-Planck-Instituts
weisen Kritik an der vor einiger Zeit veröffentlichten "Pisa-Studie" zurück. "Wir sind
in den vergangenen Jahren mit einer Flut von mehr oder weniger begründeter
Kritik überhäuft worden", sagt Cordula Artelt, die am Institut mit der Studie
befasst war. Sie weist die Vermutung zurück, das Institut habe auf "irgendeine
Einflussnahme Rücksicht genommen".
Im Vorfeld gab es nachweislich bereits Widerstand
gegen den weltweit größten Lernleistungstest. In einem Brief des
SPD-Bundesvorstands vom 9. August 1999 an die SPD-Kultusminister in den Ländern
wurden Befürchtungen der SPD formuliert, Pisa werde beweisen, dass die
Gesamtschule dem dreigliedrigen Schulsystem unterlegen sei. In dem Schreiben
wurden vor allem gegen Teil zwei der Studie, den Bundesländervergleich
erhoben.Man hatte also das Problem erkannt, versuchte aber zu verhinderen, dass
auch das Volk das erkennt Die ehemalige Bundesvorsitzende der
SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung und Briefautorin Brigitte Speth, drängte
darauf, Einfluss auf die Stichprobenziehung durch das Max-Planck-Institut für
Bildungsforschung (MPIB) zu nehmen, welches die Daten erhebt.
Die Kultusminister werden von Speth "dringend"
gebeten, "auf eine A-Länder-Koordination zu drängen, in der ihr über die
Vorbedingungen der Stichprobe beratet". Unter "A-Ländern" werden SPD-geführte
Bundesländer verstanden, werden Unions-regierte Bundesländer als "B-Länder"
bezeichnet werden. Ansonsten, so die Landtagsabgeordnete aus
Nordrhein-Westfalen, sei "ohne Test vorher zu sagen, dass Länder mit selektiven
Schulsystemen, die den Strukturreformen der letzten 30 Jahre widerstanden haben,
bessere Schülerleistungen in allen Schulformen haben werden". Das
"wäre eine Art Selbstverurteilung der Reformpolitik der letzten 30 Jahre".
Speth begründete im Schreiben ihre Vorbehalte wie
folgt: Die Stichprobe berücksichtige nicht die tatsächliche Anzahl bestimmter
Schulformen in einem Bundesland, sondern teste überall die gleiche Anzahl von
Schulen jeden Typs. Zudem fürchtete Speth, dass das MPIB dem System der
Leistungsdifferenzierung an Gesamtschulen nicht Rechnung trägt. "Über die
Ergebnisse der Gesamtschulen lässt sich nur dann etwas aussagen, wenn sie mit
dem voraussichtlichen Abschluss gekoppelt werden." Der Hamburger Stadtrat
Hermann Lange (parteilos), ein weiterer Empfänger des Briefes. der Pisa für die
Kultusministerkonferenz koordiniert., bemühte sich seinerzeit umgehend, die
Bedenken der SPD auszuräumen. "Erhebungsfehler können definitiv ausgeschlossen
werden", wiederholt Lange auch heute. Dies habe er seinerzeit auch der SPD klar
gemacht.
Auch die GEW hat in einer Reihe von
Anfragen an das MPIB Vorbehalte gegen Pisa erkennen lassen. "Plakativ" und
"teilweise naiv" nennt Artelt vom MPIB deren Einwände. Wirksam waren sie
gleichwohl. Bis zuletzt stand über Pisa eine "Boykottdrohung" durch die GEW.
Durch hohe Transparenz und Wissenschaftlichkeit sei es dem MPIB gelungen, den
Widerstand der Gewerkschaften zu brechen.
Bildung ist immer noch eine Investition in die Zukunft
Seit Jahren, und nicht erst seit
bekannt werden der so genannten Pisa-Studie, haben wir in Deutschland eine
heftige Diskussion über Wert und Unwert, Sinn und Unsinn der Bildung. Lohnen
Investitionen für die Bildung noch? Lohnt es sich noch, zu lernen, Wissen zu
erwerben, Verzicht zu üben zu Gunsten nichtmaterieller Werte, sich zu
disziplinieren und zu kultivieren?
Oder gelten im Gegenteil muntere Sätze wie die
folgenden, die man heute oft hört - dass Arbeit die Welt ruiniere,
Entdeckerfreude sie versklave, Kultur sie vergewaltige durch zerstörerische
Umprägung ursprünglicher Identitäten? Gilt statt des Imperativs "Lernen, lernen,
lernen!" für die Zukunft vielleicht eher Aimé Césaires antiwestlicher Lobpreis
des aggressiven Nichtstuns: "Hurra für jene, die niemals etwas erfanden. Hurra
für jene, die niemals etwas erforschten! Hurra für jene, die niemals etwas
bezwangen!"?
Ein kurzer Blick zurück auf die
Bildungsreform. Die sechziger bis achtziger Jahre waren weltweit eine Zeit der
Bildungsreformen. Erstmals erfasste eine pädagogische Bewegung den ganzen
Erdball. Während zahlreiche Entwicklungsländer den Schritt zu Schriftkultur und
Alphabetisierung taten, weitete sich in den entwickelten Ländern das Schul- und
Hochschulwesen aus.
Zumindest äußerlich und quantitativ kann sich das
Ergebnis sehen lassen. 1964 hatten wir in der Bundesrepublik rund 50 000
Studienberechtigte, 3,5 Prozent des Altersjahrgangs; heute sind es (mit den
neuen Ländern) rund 300 000 (33 Prozent des Altersjahrgangs). Lehrer gab es 1964
knapp 300 000; heute sind es rund 550 000. Die regionale und soziale Verteilung
der Bildungschancen ist günstiger geworden. 1965 gaben Bund, Länder und Kommunen
für Bildung, Wissenschaft und Kultur rund 20 Milliarden Mark aus; heute sind es
über 110 Milliarden Mark.
Aber wie in der Politik im Allgemeinen, so gilt
auch in der Bildungspolitik: Kein Gewinn ohne Verlust. Den Aktivposten der
Bildungsreform stehen ebenso unleugbare Passiva gegenüber. Stichworte mögen
genügen: Die Schulen gerieten unter den Druck gesellschaftspolitischer
Forderungen; sie wurden überwiegend danach beurteilt, welchen Beitrag sie für
die berufliche und soziale Entfaltung, für den Aufstieg, das Lebenszeiteinkommen
leisten konnten - die pädagogische Perspektive trat demgegenüber zurück.
Vor lauter Lernen fürs Leben vergaß man das
Leben in der Schule. Auf den Präsentierteller öffentlicher Aufmerksamkeit
(oft auch des sozialen Neides!) gestellt, verlor die Schule Zug um Zug ihre alte
Freiheit: Sie geriet unter Rechtskontrollen, die oft alles vernünftige
pädagogische Maß überschritten. Ein Geist berechnender Kühle zog in die Schule
ein - vom Jean-Paulschen "Miteinanderhausen und Ineinanderwohnen", von
Lausbuben- und Lausmädchenstreichen, von Feuerzangenbowle-Stimmung war bald
nicht mehr die Rede.
Noch größer waren die Verluste in den
Hochschulen. Auch dort führte der Zustrom einer rund sechs Mal so großen
Studentenzahl, mehr noch die von den Gerichten vorangetriebene rechtliche
Egalisierung (unter dem sozialen Gesichtspunkt von Anspruch und Teilhabe) zu
tief greifenden Veränderungen. Die pathologischen Befunde sind bekannt: die
Forschung an den Hochschulen ist beeinträchtigt, teilweise verkümmert (durchaus
nicht nur im Osten, auch im Westen!); der Druck der Studentenzahlen erzwingt
stetig Priorität für die (schulmäßige) Lehre; ein nennenswerter Wettbewerb
zwischen den Hochschulen existiert kaum mehr; der Sockel des
Elementarunterrichts wird täglich breiter, international konkurrenzfähige
Spitzenleistung seltener.
Es fehlt nicht an Vorschlägen, wie man der Krise
in deutschen Schulen und Hochschulen - einer Krise der "excellence", nicht
der Egalität! - Herr werden kann. Patentrezepte gibt es keine. Doch kann man
Wünsche äußern. Eltern, Schüler und Studenten sollten ihre Ansprüche auf
Qualität erhöhen, diejenigen auf Egalisierung mäßigen; die Gerichte, voran das
Bundesverfassungsgericht, sollten den Egalitätsdruck lockern und gestuften und
unterschiedlichen Formen der "Teilhabe" an Bildungseinrichtungen eine Chance
geben. In keinem Land der Welt ist die Verrechtlichung des Bildungswesens so
weit gediehen wie in Deutschland.
Ist es denn wirklich nötig, auch noch der letzten
Klage gegen eine Fachnote stattzugeben? Kann der pädagogische Freiraum des
Lehrers nicht wieder ausgedehnt, statt immer weiter beschränkt werden? Endlich
sollte sich auch der deutsche Föderalismus angesichts der Fesselung des
Bildungswesens durch echte oder erfundene Gleichheitsdogmen
herausgefordert fühlen. Muss föderalistische Vielfalt denn immer schon im voraus
"koordiniert" werden, ehe sie ihr Eigenes entwickeln und entfalten kann?
Es wäre jedenfalls erlösend, würden einzelne
Bildungseinrichtungen, einzelne Bildungspolitiker endlich aus der Kumpanei der
Gleichmacher und Lohndrücker ausscheren und wieder auf besondere Leistungen
setzen - auf das Bessere, das nun einmal der Feind des Guten (und sicher des
Mittelmäßigen) ist. Der Gleichmacherei, dem Billiglohnprinzip ist in der
deutschen Bildungspolitik inzwischen genug gehuldigt worden - es käme jetzt
darauf an, den Brotkorb wieder höher zu hängen, damit sich die geistigen Hälse
recken.
Neue Herausforderungen
Wir werden die Altlasten der Bildungsreform in
die kommenden Jahre mitnehmen müssen. Sie werden uns umso sicherer begleiten,
als die finanzpolitischen Spielräume der Reformzeit nicht mehr existieren: Seit
den neunziger Jahren stagniert der Anteil der Bildungsausgaben am
Bruttosozialprodukt, in den letzten Jahren ist er sogar zurückgegangen.
Inzwischen hat sich die Diskussion vom
Institutionellen und Organisatorischen stärker zum Inhaltlichen gewandt. Neue
Herausforderungen kommen auf das Bildungswesen zu. Erstens verändert die
technische Revolution in stürmischem Tempo das Umfeld der Bildungsvorgänge.
Sodann sind - neben Elternhaus, Schule, Gleichaltrigen - die Medien zu
Miterziehern der Jugend geworden. Endlich internationalisiert sich das
Bildungswesen vornehmlich im EU-Bereich immer rascher; die alte Gleichung des
Nationalstaats: Elternhaus = Muttersprache = Schule geht immer weniger auf.
Aktuell und drängend ist vor allem das
technologische Problem. Die hoch technisierte Welt wird immer komplexer,
differenzierter und unüberschaubarer. Jeder Technologieschub wälzt neue
Wissensmassen auf die ohnehin überlastete - und in ihrer Unterrichtszeit seit 30
Jahren ständig verkürzte! - Schule zu. Zur Verarbeitung, pädagogischen
Aufbereitung und Weitergabe bleibt oft zu wenig Zeit. Experten behaupten, dass
sich die Informationsmenge derzeit etwa alle sechs Jahre verdoppelt. Die
Informationsverarbeitung wird immer perfekter. Die Auswirkungen dieser
Entwicklung auf das Bildungswesen liegen auf der Hand: Wozu noch rechnen, wenn
der solargespeiste Taschenrechner bereits billiger ist als ein Taschenbuch, wenn
der Fahrscheinautomat "weiß", wie viel Wechselgeld er hergeben muss?
Wozu noch Rechtschreiben, wenn heute bereits
Sprech/Schreibautomaten Sprache in Texte verwandeln, wenn die künftige
Generation "intelligenter" Computer nach modernen Musterkennungsverfahren sogar
Bilder - Fotos oder Personen - identifizieren kann? Wozu noch Aufsätze
schreiben, wenn im Leben nur noch computerleserliche Formblätter auszufüllen
sind, angefangen von der Steuererklärung bis zum Multiple-choice-Fragebogen der
Führerscheinprüfung oder des Medizinerexamens? Wozu noch Latein, Griechisch oder
das Nibelungenlied im Zeitalter der Networks, der Rechner und der
Prozesssteuerung?
Stofflich ist das Problem der allgemeinen
Bildung in modernen Zivilisationen kaum zu lösen. Denn die Entropie des
Wissens schreitet fort - die stetig expandierende und zugleich sich aufzehrende
Stofffülle bringt die Bildungsanstalten in Bedrängnis. Wenn Bildung Form ist,
geprägte, persönliche Form aus allgemein zugänglichen Erkenntnissen und
Erfahrungen, dann hat sie es in der heutigen Gesellschaft schwer, die nötige
Konsistenz zu gewinnen. Leicht geht zu einem Ohr hinaus, was zum anderen
hineingeht, wie überhaupt der aus Bild- und Tonmedien sprudelnde
Informationsfluss die bedächtig lernende und übende, auf Wort gestellte Schule
ständig überschwemmt und überholt.
Die Wissensüberflutung wirft die Frage nach der
Allgemeinbildung auf. Hier ist neue Konsensbildung über Wissenswürdiges und
-notwendiges nötig. Allgemeinbildung sollte kein Unternehmen enzyklopädischer
Häufung von Wissen sein. Sie sollte als ordnende Orientierung verstanden
werden. Das bleibt eine wichtige Aufgabe in einer Zeit, in der die Erkenntnisse
von Wissenschaft und Forschung so sprunghaft angewachsen sind wie nie seit der
frühen Neuzeit; eine schwierige Aufgabe zugleich, weil tragende religiöse und
erzieherische Mächte schwächer geworden sind und weil neben dem Elternhaus und
den Gleichaltrigen heute viele Miterzieher - voran die Medien - stehen.
In den USA hat heute ein Jugendlicher von 16
Jahren im Durchschnitt 15 000 Stunden, also fast zwei volle Jahre, vor dem
Fernsehschirm zugebracht. Europäische Untersuchungen zeigen, dass der alte
Kontinent den neuen im Fernsehkonsum einzuholen, ja zu überbieten beginnt. Vor
allem bei den Kindern steigen die Zahlen. Man kann auch bei uns damit rechnen,
dass schon die Drei- bis Sechsjährigen fünf bis sechs Stunden in der Woche vor
der Mattscheibe sitzen. Sie haben runde 1200 Stunden Fernsehen hinter sich, wenn
sie in die Schule kommen. In den Jahren danach erhöht sich die Zahl der
Fernsehstunden nochmals, bevor sie dann zu Gunsten der Tonmedien zurückgeht, die
ja heute die eigentlichen Jugendmedien sind (Pop, Rock, Rap, Techno,
Disko-Kultur).
Und nun das Problem der Schule und der
Bildung: Sprechen, Sich-Ausdrücken, mündlich und später schriftlich, das
lernt man heute sehr viel ausschließlicher als früher in der Schule. Weniger im
Elternhaus, weniger auf der Straße. Die Schule spielt in der die Jugendlichen
umströmenden Medienflut die notwendige, aber oft undankbare Rolle des kognitiven
Widerparts. Sie bietet gewissermaßen unerbetene Schwimmhilfen. Ein großer Teil
der weltweiten Unpopularität von Schule und Bildung kommt daher, dass man sich
in einer Gesellschaft, in der Freizeit ständig zu wachsen und Zwang ständig
abzunehmen scheint, lieber von Medien tragen lässt, als sein Leben, seine
Unterhaltung selbst in die Hand zu nehmen.
Welcher Part kommt der Schule, der Bildung
im Zeitalter der Medien zu? Es ist ein kritisch-korrigierender, ein
Gleichgewicht herstellender Part. Und die Orientierungspunkte heißen, im
Unterschied zu den auf Bild und Ton gestellten Medien, Sprechen, Denken,
Begreifen, Unterscheiden, Verarbeiten. Die Schule muss heute nicht mehr auf so
vieles hinweisen wie früher. "Opas Zeigestock" ist überlebt. Internet und
Fernsehen bringen die Welt ins Haus. Daher kann die Schule auf stoffliche Kunde
geringeres Gewicht legen. Wichtiger ist die Einübung von Denk- und
Urteilsfähigkeit.
Das ist nicht möglich ohne Sprachfähigkeit, und
so bleibt es die wichtigste Aufgabe des Bildungswesens, sprechen zu lehren und
Sprache zu pflegen. Angesichts der suggestiven Bild- und Toneindrücke und einer
nur allzu oft vor Bild und Ton verstummenden Umwelt (das gilt oft genug auch für
das Elternhaus) muss die Schule die diffusen und bruchstückhaften
Vorstellungen von Welt und Leben in den Köpfen junger Menschen zu einem Ganzen
ordnen: indem sie sie zur Sprache bringt.
Endlich Internationalität und Inter-Kulturalität.
Unser Bildungswesen wird sich in den nächsten Jahren noch stärker
internationalisieren als bisher. Das heißt, das Bildungswesen wird verstärkt und
dauerhaft auf Kinder, Schüler, Studenten anderer Nationalitäten Rücksicht nehmen
müssen. Es kann nicht mehr einfach voraussetzen, dass die Kinder aus einem
Elternhaus mit Deutsch als Muttersprache kommen und dass die Schule diese
Muttersprache nur entwickeln, in Regeln fassen, weiter entfalten muss, nicht
aber die Aufgabe hat, sie von Grund auf im Elementarunterricht aufzubauen.
Bisher sind Elementarschulen, Volksschulen in
Europa keine Sprachenschulen. Sie rechnen in der Tradition des Nationalstaats
mit der Gleichung Muttersprache = Elternhaus = muttersprachliche Schulen. Das
wird sich - zunächst in den Ländern der Europäischen Union - im Lauf der
nächsten Jahre und Jahrzehnte gründlich ändern. Sprachminderheiten werden
Einlass begehren, und zwar nicht als Zaungäste, sondern als Partner auf Dauer.
Was das für die traditionellen Schuleinrichtungen bedeuten wird, ist noch kaum
abzusehen.
Lohnt Bildung noch?
Bildungspolitik lebt ebenso vom Konsens wie von
der Neuerung. In den sechziger, siebziger Jahren war Bildung nicht etwas für
kleine feine Minderheiten. Im Gegenteil, sie zog viele Menschen an, weil sie
etwas versprach, was über Bildung weit hinausging: bessere
Aufstiegsmöglichkeiten, eine gerechtere Verteilung des Sozialprodukts, Ausgleich
für Benachteiligungen, Chancen für Minderheiten. So verwundert es kaum, dass
Bildung auf der Traktandenliste der Politik ganz oben stand, in den USA wie in
Europa. Nicht einmal störrisch-solide Finanzpolitiker konnten dem diskreten
Charme der Bildung wiederstehen: "Du willst Geld? Sag ,education'!" hieß ein
ermunternder Spruch in amerikanischen Stiftungskreisen.
Er galt bald auch für Europa. Bildung schien sich
nicht nur durch ihr Alter, ihre Würde, ihre Aura auszuzeichnen (auch das!),
sondern auch durch ihre Modernität, ihre Beliebtheit, ihre Nützlichkeit, ihren
Anlagewert. Wer sich ihr verschrieb, so schien es, verbesserte sein Lebenslos.
Er investierte in die Zukunft. Das taten damals viele, und daher wuchs die
Bewegung, die mehr Bildung für mehr Menschen verhieß, fast von selbst zu einer
beträchtlichen Größe an. Nicht zufällig sprach man von einer "zweiten
Aufklärung".
Das ist nun einige Jahre her. Inzwischen haben
sich die Gemüter abgekühlt. Enttäuschung verbreitet sich, weil nicht alle
Blütenträume reiften, nicht alle Hoffnungen sich erfüllten. So hat man das Thema
"soziale Wirkungen (oder Nebenwirkungen) der Bildung" in den USA und auch in
Europa inzwischen mehr oder minder stillschweigend ad acta gelegt - bedauerlich,
weil die gemachten Erfahrungen, ob nun ermutigend oder enttäuschend, durchaus
eine genauere Würdigung verdient hätten.
Wäre es nicht interessant zu wissen, wie sich der
umfängliche Schul- und Hochschulausbau in Deutschland seit den sechziger und
siebziger Jahren auf die soziale Infrastruktur, die Einzugsbereiche der Bildung,
die Mentalitäten der Beteiligten, das Stadt-Land-Verhältnis ausgewirkt haben?
Was bedeutet es, daß der Süden Deutschlands bei
diesem Ausbau seine alten Defizite kompensieren konnte? Wie wird sich das neue
Selbstbewußtsein der Regionen - der südlichen vor allem, aber auch der östlichen
- gegenüber den einheitsstaatlichen Tendenzen des Nordens und der Mitte
behaupten? Was bedeutet das alles für die sich vorbereitenden europäischen
Bildungsstrukturen?
Es ist begreiflich, dass die Überforderung von
Schulen und Hochschulen im Dienst der Gesellschaftspolitik - oft der
Gesellschaftsveränderung! - auch Enttäuschungen hinterlassen hat. So wollen
viele, die gestern noch vom lebenslangen Lernen schwärmten, heute von der Schule
nichts mehr wissen.
Nach Jahren der Schulüberschätzung erleben wir
gegenwärtig eine Welle heftiger Schulkritik, bis zur Schulverneinung. Foucault
und Illich folgend, entdecken Schulforscher im Antlitz der ehrwürdigen
Institution greisenhafte Züge, und nicht nur das: auch Spuren des Zwanges, der
Strafe, der Überwachung, der Uniformierung, der Verneinung des Persönlichen,
lndividuellen, der Identitäts- und Kulturzerstörung. Gerade die kulturellen und
sozialen Dimensionen der Bildung, ihre normierenden und "normalisierenden"
Wirkungen - der Aufklärung besonders teuer! - wurden zum Ansatzpunkt der Kritik.
Darf Schule wirklich erziehen und prägen, dürfen
Lehrpläne die schweifenden Gedanken junger Menschen einfangen und zu Recht
richten, dürfen Lernziele ein Richtmaß für alle aufstellen - und das alles mit
der Sanktion von Note und Zeugnis, von Beurteilung und Bewertung? Wird Schule
damit nicht zu einem Instrument des Freiheitsentzugs?
Schon nennen wackere Einzelkämpfer die allgemeine
Schulpflicht, dieses Kronjuwel der Aufklärung, ungeniert-respektlos ein
überlebtes Rechtsaltertum. Und in der Tat: In vielen Problemzonen der
industriealisierten Welt ist diese Schulpflicht nur noch mit staatlichen
Zwangsmittel aufrecht zu halten. Die alten Anreize: der Wille, sich
auszuzeichnen, sich durchzusetzen, aufzusteigen, reichen angesichts wachsender
Arbeitslosigkeit und kultureller Isolierung für viele Menschen an vielen Orten
nicht mehr aus.
Bildung kann in der heutigen Welt nicht mehr
von ihren sozialen Prämien leben. Aber wie steht es mit der Anziehungskraft der
Bildung selbst? Fasziniert sie noch? Die Antwort kann kein einfaches Ja oder
Nein, sie muss ein Einerseits - Anderseits sein. Auf der einen Seite bietet die
gegenwärtige Situation durchaus Chancen für die Bildung: die sekundären
Motivationen sind weggefallen, der Blick auf Zwecke und Nebenzwecke trübt die
Sicht nicht mehr.
So könnte eine neue Diskussion darüber beginnen,
was Bildung ist - nach der alten Diskussion darüber, was Bildung "bringt". In
der Tat rühren sich einige Initiativen in dieser Richtung. Nach Bildung und
Erziehung wird wieder gefragt - direkt, prinzipiell, ohne instrumentale
Vermittlungen und organisatorische Umschweife. Das ist ermutigend und zeigt eine
neue Diskussionslage an. Erzieher und Wissenschaftler können wieder aus eigener
Autonomie sprechen, Anregungen geben, Forderungen stellen; sie brauchen keine
Übersetzer, keine Vermittler mehr.
Auf der anderen Seite soll man nicht meinen, dass
damit alles geklärt sei, dass damit über die Zukunft unserer Bildung schon
positiv entschieden wäre. Es wäre eine Illusion zu glauben, nach den Kämpfen um
den Ausbau und die Organisation des Bildungswesens in den vergangenen
Jahrzehnten fiele uns nun ein fertiger, anerkannter, unbestrittener, umfassend
begründeter Begriff von Bildung einfach in den Schoß.
Die Diskussionsfronten sind auf den ersten Blick
recht kompliziert. Vereinfacht kann man sagen, dass zwei Konzeptionen einander
gegenüber stehen, eine - in Toynbees Sprache - "universalistische" und eine "parochiale":
die eine von einem menschheitlichen Ansatz her denkend und alle Kulturen in
einem einheitlichen Zusammenhang betrachtend, die andere, schroff
entgegengesetzt, von inkompatiblen kulturellen Identitäten ausgehend, deren jede
sich ihre eigene Geschichte erschafft. Die universalistische Konzeption sieht
alte Kulturen in die "Eine Welt" einmünden; die andere zerschlägt in Gedanken
die "Eine Welt" (und ihre Bildung) und setzt an ihre Stelle Weltanschauungen,
die kommunikationslos nebeneinander stehen: abgrenzende, exklusive,
ethnozentrische, religiös-fundamentalistische; Ideologien also fast in jeder
Richtung.
Erstaunlich ist das Verbot jeder Art von
interkultureller Berührung. Transformation, Veränderung, das große Wehe über
Entdeckung, Ausbreitung, Akkulturation schlechthin. "Hurra für jene, die niemals
etwas erfanden." In der neuen Gigantomachie um die Inhalte der Bildung tauchen
radikalisiert und verschärft die alten sozialen Probleme der sechziger Jahre
wieder auf - nur dass es jetzt nicht mehr um Entwicklungsprogramme geht, um
Starthilfen, Aufholkonzepte, Kompensationen (nach den Maßstäben westlicher
Kultur), sondern um die herausfordernde Proklamation eigener geschichtlicher
Welten mit absolutem, irreduziblem Anspruch.
Dabei kommt es oft zu einer verzweifelten
Aufkündigung von Realität und Rationalität: Damit die schwarzen Slumbewohner in
der Bronx den Mut nicht ganz sinken lassen, muss Kleopatra zur Schwarzen werden;
damit die indianische Urbevölkerung beider Amerika neue Hoffnung schöpfen kann,
muss dem Killer Kolumbus der Prozess gemacht werden. Wann sind Gutenberg,
Leonardo, Bacon, Descartes an der Reihe? Für die von oben verordnete
Political Correctness sind sie ohnehin schon lange nichts als "tote weiße
Männer" - ohne Grund zu Schulbuchehren gekommen, allzu lange überschätzt und
schleunigst durch andere (quotierte!) Personen und Beispiele (Frauen und Männer)
aus den unterdrückten Kulturen zu ersetzen!
Die europäischen Schulen und Hochschulen stünden
diesem bald skurrilen, bald bedrohlichen Treiben, diesen trotzigen Tendenzen zur
Isolierung und Verabsolutierung kultureller Identitäten mit mehr
Selbstbewusstsein und Abwehrkraft gegenüber, hätte nicht Europa in den letzten
Jahrzehnten selbst oft genug die eigenen kulturellen Überlieferungen missachtet
und in Zweifel gezogen. Ein milder Relativismus verbreitete sich in jüngster
Zeit rings um den lange so eifersüchtig verteidigten "Lehrplan des Abendlandes".
Bildung verlor ihre Kontur - jene anschaubare geschichtliche Gestalt, die Goethe
meinte, wenn er sagte: "Wer nicht von 3000 Jahren sich weiß Rechenschaft zu
geben . . ."
Kein Wunder,
dass ihre Autorität sank, dass das Leistungsprinzip in Schulen und Hochschulen
den Rückzug antrat, dass die alte aufklärerische Strenge, das Lernen, Üben,
Exerzieren, verschwand und an vielen Stellen durch Meditationskurse und
pädagogische Heublumenbäder ersetzt wurde.
Primäre und ursprüngliche Bildung kann unter
heutigen Bedingungen in Schulen und Hochschulen gewiss nicht einfach
herbeizitiert und herbeigezwungen werden. Spiritistisches Tischrücken - oder
fundamentalistischer Zwang - sind für solche Beschwörung ein ungeeignetes
Mittel. In einer Zeit der Verflüchtigung von Primärerfahrungen bleibt vieles
verborgen, was früher offen - vielleicht auch nur scheinbar offen - am Tage lag.
Doch die Türen der Schulen und Hochschulen sollten für fremde Gäste und
verborgene Besucher nicht verschlossen bleiben. Die Bildungseinrichtungen
sollten, in einer Zeit totaler Verfügbarkeit, Platz lassen für das Unverfügbare.
Nur wenn etwas von dem Geist erkennbar wird, der uns zu Menschen bildet, wächst
Erziehung über Routine und mechanische Weitergabe des Überlieferten hinaus. Nur
wenn wir das Bild in Ehren halten, von dem alle Bildung ihren Sinn empfängt,
haben unsere Bildungseinrichtungen eine Zukunft.
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Stand: 28. Juni 2011.