Pro Mittelstand NRW

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt


Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!

 

Der Untergang des Abendlandes per Ideologie

oder

"Wer die Jugend hat, hat die (sozialistische) Zukunft"

Lamarck-sozialistische Linke können aus ideologischen Gründen nicht akzeptieren, dass ein Gut wie die Bildung naturgemäß nicht gerecht unter Kindern und Jugendlichen  durch genetisch verschieden verteilte Eigenschaften verteilt ist. Alle sollen statt dessen gleich sein, wobei automatisch Derjenige, der "mehr drauf hat" durch Einheitsschulen rassistisch unterdrückt wird, weil er zur Gruppe der natürlich auserkorenen Elite gehört und deshalb zwangsweise gleichgemacht werden muß (Honecker-Schlüsselwort auch bei unseren linken Demagogen zur Unterdrückungsberechtigung: "kein Arbeiterkind!". Politisch ambitionierte Unterdrückung entweder durch Unterforderung oder Vernachlässigung. Diese Kinder werden von Ideologen in geistige Zwangshaft in Form einer Entwicklungssackgasse ("runter auf normal gleich") geführt, die für die Betroffenen ausweglos erscheint. Keiner nimmt die wahren linkslastigen Täter für dieses rassistische Verbrechen an unseren Kindern  in Haftung. Die Gutachten über Vorfälle wie Bad Wildungen über die wirkliche Tätermotivation bei derartigen Gewaltausbrüchen werden unter Verschluß gehalten.

Zieht die ideologischen Verursacher endlich zur Verantwortung, insbesondere die Hauptursache: Rot-Rot-Grün und die Gewerkschaften, insbesondere die GEW!

Die früher funktionierenden Koordinaten gesunder Familienpolitik werden unter subversivem Einfluß der Sozialisten wie Kommunisten fortdauernd bewußt ideologiebegünstigend verstellt. Die Frauengenerationen seit der 68ger Bewegung gehört in ihrer Mehrheit inzwischen zu den größten Versagertruppen der deutschen Geschichte. Der Zerfall der den Ideologen unliebsamen Familiengemeinschaft als potentielle Verschwörungsgemeinschaft ist in schnellem Ablauf mit allen nachfolgend beschriebenen Negativentwicklungen der Nachfolgegenerationen. Maulwürfe wie Alice Schwarzer, Käßmann, Roth haben ihren bewußt gesteuerten maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. Hinzu kommt die noch nachwirkende aber im abschwinden befindliche kapitalistische bürgerliche Wohlstandsentwicklung, aufgebaut durch Leistrungen unserer Eltern und Großeltern, die die ideologisch verpaßten Abenteuer noch möglich macht. Spaß an der Freude, feiern bis zum Abwinken lenken vom nachdenken an der eigenen Beteiligung am Untergang ab. Jede Ente, jedes Huhn ist in der Lage, seine Kinder zu pflegen und für kommende Lebensaufgaben zu fördern, heutige Frauen in der Mehrheit nicht mehr.

Wie gesagt, die Koordinaten des gesunden Menschenverstandes und der natürlichen Hingabe zu den von der Natur gebotenen Aufgaben werden gezielt verstellt. Verantwortungsbewußtsein zur Aufzucht der Nachgenerationen zum eigenen Altersvorteil (Pflege/Rente usw.) sowie der Aufrechterhaltung eines funktionierenden Versorgungsstaates für alle Generationen werden zur Schaffung eines anderen Staates bewußt und zum Vorteil einer Ideologie ad Absurdum geführt.

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Ärzte besorgt über die Gesundheit der Kinder  Welt 6.7.11

In den vergangenen Jahren haben psychische Störungen, motorische Defizite, Übergewicht, Rücken- und Sprachprobleme zugenommen

Forsa-Umfrage: Mediziner machen Bewegungsmangel, falsche Ernährung und Leistungsdruck dafür verantwortlich

Die Gesundheit der Kinder in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren verschlechtert. Das ergab eine Forsa-Umfrage unter 100 Kinder- und Jugendärzten im Auftrag der Krankenkasse DAK. 56 Prozent sehen solch eine Verschärfung. Von den Ärzten werden vor allem psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten als herausragend bezeichnet. 55 Prozent sagten, diese Probleme hätten stark zugenommen, 42 Prozent sehen eine leichte Zunahme. Ähnlich dramatisch die Entwicklung bei Übergewicht, eine starke Zunahme sehen 52 Prozent der befragten Ärzte, eine leichte 43 Prozent. Auch die motorischen Defizite haben demnach zugenommen, die die Kinderärzte vor allem bei den Drei- bis Fünfjährigen diagnostizierten. Die Mediziner registrierten zudem häufigere Sprach- und Hördefizite, mehr Rücken- und Haltungsprobleme sowie häufigere Hautleiden.

Zu den Ursachen befragt, nennen die Ärzte weitgehend bekannte Punkte: zu wenig Bewegung in der Freizeit und zu intensive Mediennutzung, ungesunde Ernährung, fehlende Vorbildfunktion der Eltern, deren geringe Bildung, oft verbunden mit geringem Einkommen, sowie ungenügender Sportunterricht. Kaum erklären können diese Angaben, warum psychische Auffälligkeiten so zugelegt haben. Professor Hans-Jürgen Nentwich von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin sieht Stress als Ursache - hoher Erfolgsdruck in der Schule vor allem in bildungsorientierten Familien und sozialer Druck und Ausgrenzung in Familien mit geringem Einkommen. Wenn Kinder bei Kleidung oder Klassenfahrten nicht mithalten könnten, mache sie dies zu Außenseitern - was psychische Probleme ergebe.

Nentwich geht davon aus, dass die Gesundheitsprobleme weiter zunehmen werden. Die Möglichkeiten der Ärzte, einzugreifen, seien indes begrenzt. Die bestehenden Vorsorgeuntersuchungen seien ungenügend, sie erfassen vor allem Kinder bis zum sechsten Lebensjahr, viele Probleme würden aber später sichtbar. Der Kinderärzteverband mahnt zum Überarbeiten des 40 Jahre alten Vorsorgeprogramms. Es mangele nicht an Programmen zur Gesundheitsvorsorge, sagt Marlene Rupprecht (SPD), Vorsitzende der Kinderkommission des Bundestags. Sie müssten jedoch dringend auf ihre Wirksamkeit überprüft und gezielter auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet werden. Mitarbeit: CE

 

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Keine Zeit fürs Kind die Welt 20.4.2011

Wer erzieht ein Kind? Vor allem natürlich seine Eltern. Aber auch die Schule übernimmt wichtige Erziehungsaufgaben, hinzu kommen Prägungen durch Freunde, Vorbilder, Milieu. Darüber, wer welchen Anteil hat und haben sollte, lässt sich lange streiten. Für viele Lehrer dagegen, das ist die überraschende Erkenntnis der soeben erschienenen Allensbach-Studie, scheint die Sache entschieden: Bei der Vermittlung moralischer Werte bescheinigen sie Schule und Elternhaus, den beiden wichtigsten Erziehungsinstanzen, wenig Erfolg. Nur jeder dritte Lehrer glaubt, dass es ihm gelingt, seinen Schülern Werte wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme oder auch Höflichkeit mit auf den Weg zu geben. Nicht einmal jeder zehnte Lehrer meint, dass Eltern einen großen Einfluss auf ihre Kinder haben.

Viel wichtiger seien Freundeskreis und Medien. Denn mit wem verbringen die Kinder ihren Tag? Mit Vater und Mutter? Ja, aber oft nur morgens und abends. Mit den Lehrern? Nur während der Schulzeit. Und die ist offenbar keineswegs so, wie Lehrer wünschen. Die Mehrheit ist davon überzeugt, dass eine Schule nur dann gut ist, wenn sie die gezielte Förderung nach Begabungen erlaubt, wenn es geeignetes Lehrmaterial gibt und eine intensive Schülerbetreuung. Nur wenige wissen sich in so einer Schule - die meisten Lehrer können das, was sie für richtig halten, nicht in ihrem Alltag umsetzen.

Da geht es ihnen nicht anders als den Eltern. Es fehlt ihnen genau das, was Kinder am dringendsten brauchen: Zeit. Zeit für Zuwendung, für individuelle Ansprache, um Vertrauen zu schaffen. Eine moderne Gesellschaft muss moderne Lösungen finden: Work-Life-Balance, Teilzeitarbeit, Ganztagsschulen. Der Spielplatz Computer reicht da nicht.

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Schulen versagen bei der Vermittlung von Werten die Welt 20.4.2011

Umfrage: Eltern wollen, dass ihre Kinder Pünktlichkeit und Disziplin lernen. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

Sogar die meisten Lehrer gestehen, dass sie wenig Einfluss auf die Schüler haben

Nicht Wissensvermittlung, sondern Persönlichkeitsbildung halten die Deutschen für die zentrale Aufgabe der Schulen. Werte wie Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft, Leistungsfähigkeit stehen hoch im Kurs. Dagegen werden etwa die Bedeutung von guten Englisch- und Mathematikkenntnissen, aber auch großer Wortschatz und Gewandtheit in der deutschen Sprache deutlich geringer eingeschätzt. 87 Prozent der Lehrer betrachten Wertevermittlung als eine ihrer zentralen Aufgaben.

Allerdings klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Laut einer aktuellen repräsentativen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung glaubt nur ein Drittel der Eltern von Schulkindern, dass Schulen es schaffen, die Persönlichkeit der jungen Menschen positiv zu beeinflussen. Befragt wurden 2227 repräsentativ ausgewählte Bürger sowie 536 Lehrerinnen und Lehrer. Lediglich 30 Prozent der Eltern geben an, Schule vermittle Konzentrationsfähigkeit, allerdings erwarten 65 Prozent genau dies. Ebenso viele meinen, das Selbstbewusstsein sollte gestärkt werden. Doch nur 33 Prozent glauben, dass dies tatsächlich geschieht. In punkto Höflichkeit und Manieren versagt die Schule nach Meinung der Eltern vollkommen. Nur 23 Prozent erkennen darin ein Anliegen der Lehrerinnen und Lehrer.

Die Lehrer selbst machen sich wenig Illusionen. Nur ein gutes Drittel (37 Prozent) sagt, dass ihm die Wertevermittlung gelinge. Nur acht Prozent der Lehrer sind sicher, großen Einfluss auf ihre Schützlinge zu haben. Ganz anders schätzen sie die Bedeutung der Medien und des Freundeskreises ein; in beiden Fällen glauben 69 Prozent der Lehrer, dass Schüler davon am stärksten geprägt würden.

Das Verhältnis von Eltern und Lehrern ist mindestens problematisch. 78 Prozent der Lehrer geben an, sie hätten schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Eltern mit der Erziehung überfordert seien. Zwei Drittel der Hauptschullehrer beklagen, dass sich die Eltern zu wenig für die schulischen Leistungen ihrer Kinder interessieren. An Gymnasien sagen dies 28 Prozent, an Real- und Sekundarschulen 40 Prozent. Offenbar haben viele Eltern ihre Verantwortung auf die Lehrer abgewälzt. Die Schule ist in den Augen von 63 Prozent der Bürger Reparaturbetrieb.

Obwohl 57 Prozent aller Lehrer sagen, das Unterrichten sei in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden, liebt die große Mehrheit ihren Beruf. 76 Prozent würden ihn wieder ergreifen.

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Lehrer geben den Schulen ein schlechtes Zeugnis

Große Bildungsumfrage: Es fehlt an Freiraum. Die individuelle Förderung bleibt viel zu häufig auf der Strecke. Von den Eltern wird mehr Einsatz verlangt

Für die Mehrheit der Bürger sind große Klassen das größte Problem. Die Lehrkräfte haben andere Sorgen

Experten empfehlen, ein System aufzubauen, in dem Problemfamilien frühzeitig geholfen wird

Sie erkennt Potenziale und versteckte Talente, fördert diese gezielt und beurteilt die Leistungen unabhängig von der sozialen Herkunft oder der persönlichen Sympathie." Lehrer, die ein solches Zeugnis von ihren Schülern ausgestellt bekommen, haben wohl eine Menge richtig gemacht. Die Zeilen stammen aus einem Brief, mit dem Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Hannover ihre Lehrerin Gabi Meuer für den Deutschen Lehrerpreis empfahlen. Darin kommt vieles zum Ausdruck, was Schüler von Schule erwarten: Sie soll sie fördern, jeden nach seiner Begabung, und nur nach Leistung beurteilen. Offenbar ist das nicht selbstverständlich. Würde es sonst so deutlich artikuliert?

Die Ansprüche von Schülern und Lehrern, aber auch der Eltern sind beinahe identisch, das zeigt eine große repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone-Stiftung. Befragt wurden Bürger und speziell auch Lehrer. Was eine gute Schule ausmache, wollten die Wissenschaftler von den Pädagogen wissen. Gut ausgebildete, engagierte Pädagogen, lautete deren erste Antwort. Gleich dahinter listeten die Befragten die Möglichkeit auf, Kinder gezielt nach ihren Begabungen zu fördern. 74 Prozent sehen darin ein Charakteristikum guter Schule.

Wenn es jedoch allein danach ginge, wären nur die wenigsten Schulen in Deutschland wirklich gut. Nur 24 Prozent der Lehrer geben an, dass dort, wo sie unterrichten, die individuelle Förderung auch gelinge; Förderkurse gibt es in den selteneren Fällen - Sozialarbeiter, Psychologen nur an knapp einem Drittel der Schulen. Verloren müssen sich gerade die Allerbesten fühlen, denn nur 17 Prozent der Lehrer sehen sich in der Lage, sie gezielt zu unterstützen. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen des jüngsten Pisa-Leistungstests wider. Dabei zeigte sich, dass Deutschland in der Lesekompetenz zwar im Mittelfeld aufholen konnte, sich aber in der Spitzengruppe überhaupt nicht verbesserte. Hochbegabte sind immer noch ein Stiefkind der deutschen Bildungslandschaft.

Gesellschaftspolitisch problematisch ist, dass es den schwachen Schülern nicht besser geht. Und ausgerechnet sie erfahren nicht nur nicht genug Hilfe in der Schule, sondern auch nicht im Elternhaus. Das ist mittlerweile beinahe eine Binsenweisheit, allerdings muss das Ausmaß des Desinteresses erschrecken. 74 Prozent der Lehrer an Hauptschulen müssen immer wieder feststellen, dass sich die Eltern zu wenig für die Leistungen ihrer Kinder interessieren. Nur sechs Prozent machen die Erfahrung, dass die Kinder gefördert und unterstützt werden, wo immer es geht. An Gymnasien sagen das 33 Prozent. An Grundschulen 42 Prozent. Offensichtlich haben sich ausgerechnet dort, wo die Schüler jede Hilfe bräuchten, die Eltern in die Verantwortungslosigkeit verabschiedet. Von staatlicher Seite wurde dies bisher noch zu wenig anerkannt. Das zeigt etwa das Hartz-IV-Bildungspaket der Bundesregierung. Die Studie gibt indirekt eine Antwort auf die Frage, warum sich die berechtigten Eltern kaum bemühen, die ihren Kindern zustehenden Gelder zu beantragen. Nicht jedes Kind aus einer Hartz-IV-Familie geht auf eine Hauptschule, aber doch ein weit höherer Anteil als im Durchschnitt der Bevölkerung. Es ist plausibel, dass sich Berechtigte nicht um Unterstützung für bessere Unterrichtsmaterialien bemühen, wenn mehr als zwei Drittel der Hauptschullehrer die Erfahrung machen, dass sich Eltern nie nach den Leistungen der Kinder erkundigen.

Die Studie legt den Schluss nahe, dass der Staat von den Eltern mehr Einsatz fordern muss oder zumindest nicht warten darf, bis sie von sich aus tätig werden. Die Lehrer gehen dabei mit klaren Vorstellungen voran. 69 Prozent sagen, den Kindern müsse zu Hause mehr zugemutet werden. Disziplin, Durchhaltevermögen, das alles vermissen sie. Für Baden-Württemberg hat ein Expertenrat unter Leitung des Bildungsforschers Jürgen Baumert gerade Möglichkeiten erarbeitet, wie den Kindern schon im Vorschulstadium geholfen werden kann. Baumert empfiehlt, die sogenannte Komm-Struktur um eine Empfang-Struktur zu erweitern. "Wir brauchen ein System der aufsuchenden Elternbildung, dort wo sie nötig ist", sagt Baumert. Unter dem Stichwort Bevormundung von Eltern ist dies allerdings durchaus umstritten. Konsens ist hingegen, die individuelle Förderung an den Schulen auszubauen. Doch was tut die Politik dafür? Längst nicht genug und oft das Falsche.

Eine der teuersten Maßnahmen ist, die Klassengröße zu verkleinern; es ist ein dankbares Wahlkampfthema. Denn 71 Prozent der Bürger glauben, dass sehr große Klassen zu den besonderen Herausforderungen der Lehrer gehören. Die Klassengröße wird stärker problematisiert als schlecht erzogene Schüler. Kleine Klassen sind Lehrern allerdings gar nicht so wichtig, nur 39 Prozent wünschen sie sich explizit. Die Bildungsforschung zudem hat bisher keinen Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und Klassengröße ermitteln können. Für einen Lehrer ist es ohnehin unerheblich, ob er nun 28 oder 25 Schüler betreuen muss. In beiden Fällen ist eine individuelle Förderung illusorisch. "Wer mehr individuelle Förderung will, muss mehr materielle und personelle Ressourcen schaffen", sagt Susanne Lin-Klitzing, Professorin für Pädagogik in Marburg. Inzwischen beträgt das Pensum oft bis zu 30 Unterrichtsstunden pro Woche, Korrekturzeiten nicht mitgerechnet. Um überhaupt auf einzelne Schüler eingehen zu können, dürften es nur 18 Stunden sein, rechnet Lin-Klitzing vor.

"Wir brauchen mehr Zeit, mehr Luft, um über Probleme reden zu können", sagt auch Deutsch- und Geschichtslehrerin Gabi Meuer aus Hannover. Es würde schon helfen, wenn Lehrer mit Schülern nach dem Unterricht einfach fünf Minuten unter vier Augen redeten. Gabi Meuer ist im Notfall sogar zu den Eltern nach Hause gekommen. "Die Eltern müssen anerkennen, dass sie eine zentrale Rolle spielen, dass sie es sind, die das Kind auf diesen Weg gesetzt haben, und deshalb Einsatz bringen müssen", sagt Meuer und fügt hinzu: "Dann findet man immer eine Lösung."

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"Lob des Lehrers"

Chancengleichheit in der Bildung ist eine Illusion. Wir sollten nicht um das vermeintlich beste Schulsystem streiten, sondern um den besten Unterricht und die besten Schüler

von Rainer Werner (Die Welt 7.7.2010)

Man stelle sich folgende Situation vor: Eine Schülervollversammlung in der Aula eines Gymnasiums. Der Schulleiter kürt die besten Sportler der Schule: den athletischen Basketballspieler, den drahtigen Leichtathleten und die geschmeidige Schwimmerin. Frenetischer Beifall der Schülerschaft. Ungeteiltes Lob und eine Bombenstimmung. Szenenwechsel: Der Schulleiter verleiht eine Woche später vor der gleichen Versammlung Urkunden an die besten Schüler in Mathematik und Physik. Verhaltener Beifall, vereinzelt hämisches Lachen, einzelne Rufe: "Streber!"

Was zeigt uns dieser Vergleich? Sportler dürfen siegen, dürfen die Besten sein. Sie glänzen durch Körperkraft und athletische Stärke, also körperliche Merkmale. Schüler, die mit ihren Geistesgaben, mit ihrem intellektuellen Vermögen glänzen wollen, dürfen dies anscheinend nicht unhinterfragt. Bei ihnen schnappt die Neidfalle zu, weil es Menschen gibt, die es anscheinend nicht ertragen können, sich durch die Begabung der wenigen in ihren eigenen Fähigkeiten herabgesetzt zu fühlen.

Auch im bildungspolitischen Diskurs unserer Gesellschaft rufen ständig einige "Streber". Es sind die Apostel der Gleichheit, der sozialen Gerechtigkeit. Was im Sozialen für sie der Mindestlohn ist, ist in der Bildung die Chancengleichheit. Sie können es nicht ertragen, dass es Schüler gibt, die andere hinsichtlich ihrer intellektuellen Fähigkeiten um Häupter überragen, während einige Schüler nicht einmal den niedrigsten aller Schulabschlüsse schaffen, den Hauptschulabschluss. Sie können nicht akzeptieren, dass ein Gut wie die Bildung nicht gerecht unter den Kindern und Jugendlichen verteilt ist, weil offensichtlich ein Teil mehr von diesem "Rohstoff" abbekommen hat als der andere. Nur: Ist der Rohstoff Intelligenz - die Voraussetzung für Bildung - beliebig vermehrbar? Ist es nicht so, dass es sich auch bei dieser Gabe des Menschen so verhält wie bei allen anderen uns von der Natur verliehenen Eigenschaften? Sie sind nun einmal ungleich auf die Menschen verteilt.

Die Erfinder der Menschenrechte im Jahrhundert der Aufklärung, die französischen Revolutionäre, wussten, weshalb sie "nur" die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz forderten, nicht aber die Gleichheit der Lebensbedingungen. Sie wussten, dass diese in einer freien Gesellschaft schlechterdings nicht verwirklichbar wäre.

Wie stellen sich die Anhänger der Gleichheit in der Bildung die Realisierung dieses Zieles vor? Ihr Rezept ist einfach: Sie verlangen die Einführung der Einheitsschule. Sie glauben, dass die Schwächen der einen dadurch ausgebügelt werden können, dass man sie gemeinsam mit denen unterrichtet, die als leistungsstark und hochbegabt gelten. Zumindest sollen die Leistungsstarken nicht mehr unter sich bleiben, um sich unbehelligt von den Problemen der Leistungsschwachen immer weiter "nach oben" zu entwickeln.

Für die Richtigkeit der Prognose, dass die Einheitsschule die Leistungen angleicht, gibt es keinerlei empirischen Beweis. Die Pisa-Studie weist sehr gute Schülerleistungen sowohl im gegliederten als auch im System der Einheitsschule aus. Im Ländervergleich innerhalb der Bundesrepublik haben die Länder, die über ein dreigliedriges Schulsystem verfügen (Bayern und Baden-Württemberg) gegenüber den Ländern mit überwiegendem Gesamtschulanteil sogar besonders gut abgeschnitten.

Eine Studie des Züricher Erziehungswissenschaftlers Helmut Fend, die vor Kurzem veröffentlicht wurde, weist nach, dass Gesamtschulen nicht mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen als die Schulen im gegliederten Bildungssystem. 23 Jahre lang wurden hessische Jugendliche in ihrem schulischen Werdegang wissenschaftlich begleitet. Der Befund ist eindeutig: Ob ein Jugendlicher eine Lehre macht oder studiert, hängt stark vom Elternhaus ab. Welche Schulart er besucht hat, spielt dabei kaum eine Rolle.

Warum dann der hartnäckige Kampf um die Einheitsschule, der wie ein Glaubenskrieg ausgefochten wird? Warum sind deren Befürworter immun gegen alle empirischen Befunde, die die Heilserwartungen der Einheitsschule als Schimäre ausweisen? Man kann vermuten, dass die Vehemenz der Forderung Ausdruck einer tief sitzenden Kränkung ist. Einer Kränkung darüber, dass es junge Menschen gibt, denen - unverdient - alles zufliegt, weil sie das Glück haben, in bildungsbeflissenen Elternhäusern heranzuwachsen, während andere - unverschuldet - in Milieus hineingeboren werden, die sie von Anfang an in ihrer Sozialisation benachteiligen. Letztlich ist für die Vertreter der Einheitsschule Bildungspolitik eine verkappte Form von Sozialpolitik.

Die Benachteiligungen von Kindern beginnen, wie man heute weiß, sehr früh. Wenn eine schwangere Frau häufig klassische Musik hört, entwickelt das Neugeborene schon früh ein Rhythmusgefühl, die Vorstufe von Musikalität. Wenn kleinen Kindern regelmäßig vorgelesen wird, bilden sie ein differenziertes Sprachvermögen aus und schreiben schon in der Grundschule verblüffend gute Texte. Wenn ein Kind im Elternhaus erlebt, dass die Eltern elaboriert reden und diskutieren, überträgt sich dieses sprachliche Vermögen auf das Kind. Es wird zum verbal geschickten, selbstbewussten Streiter in eigener Sache. Wenn ein Kind Lob und Zuspruch erfährt, wenn es die Welt im Spiel entdeckt, wird es später auch im schulischen Lernen Neugier und Ehrgeiz entwickeln. Wenn man sich von all diesen stimulierenden Anreizen das Gegenteil denkt, kann man ermessen, wie tiefgründig und wie nachhaltig die Handicaps und Defizite sind, mit denen die Kinder zu kämpfen haben, die in bildungsfernen Elternhäusern heranwachsen müssen. Schon in der Grundschule sitzen sie im hintersten Waggon des Geleitzuges.

Die entscheidende Frage für den Pädagogen ist: Kann Schule diese Defizite noch ausgleichen? Nach allem, was man über kompensatorische Bildung weiß, kann sie es nur sehr begrenzt. Sie kann es vor allem nicht dadurch, dass man die schwachen Schüler gemeinsam mit Kindern unterrichtet, die überragende Fähigkeiten besitzen. Letztlich wird der Lehrer in einem Unterricht in so stark heterogenen Lerngruppen keiner der beiden Schülergruppen gerecht. Jeder, der einmal eine normale Schulklasse am Gymnasium unterrichtet hat, weiß, wie schwierig es ist, den Lernstoff so aufzubereiten, dass er allen Lernniveaus gerecht wird. Binnendifferenzierung gehört nämlich zu den schwierigsten Handwerkstechniken eines Lehrers. Wie soll dies erst gelingen, wenn alle Kinder eines Jahrganges - unabhängig von ihren intellektuellen Fähigkeiten - in einer Klasse sitzen?

Die DDR hatte - ideologisch bedingt - ein auf Gleichheit aufbauendes Einheitsschulsystem. Wenn die Hypothese der Befürworter dieses Schultyps stimmte, müsste sich also nachweisen lassen, dass es dieser Schulform gelungen ist, die auch in der sozialistischen Gesellschaft auftretenden familiären Benachteiligungen auszugleichen. Alle Befunde belegen auch hier das Gegenteil. Die Polytechnische Oberschule (POS), wie sich die Einheitsschule nannte, umfasste die Klassen 1 bis 10. Daneben gab es noch die Erweiterte Oberschule (EOS) mit den Klassen 9 bis 12. Die guten Schüler, denen Studierfähigkeit attestiert wurde, wechselten am Ende der 9. Klasse in die Erweiterte Oberschule (EOS) über, während der große Rest die Polytechnische Oberschule verließ und eine berufliche Ausbildung begann.

Warum konnten nicht alle Schüler in die EOS wechseln und studieren? Weil es der POS anscheinend nicht gelungen ist, die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in gleiche Lernergebnisse umzumünzen. Deshalb musste auch das sozialistische Schulsystem differenzieren. Wenn man so will, hatte die DDR ein zweigliedriges Schulsystem, wie es heute die meisten Bundesländer aufweisen. Aber liefert die DDR-Schule einen Beleg für die Wirksamkeit des Einheitsschulgedankens? Mitnichten.

Das Gymnasium in Deutschland ist zumindest in den Ländern, in denen der Elternwillen Vorrang bei der Wahl der Schulform hat, inzwischen selbst zu einer Art "Gesamtschule light" geworden. Die Lerngruppen sind heterogen, die Schülerschaft nach Ethnien gemischt. In manchen Stadtstaaten unserer Republik geht schon die Hälfte eines Jahrgangs auf das Gymnasium.

Dieser Schultyp, dem noch in den 50er- und 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts das Odium des Elitären anhaftete, hat sich inzwischen in eine Schule verwandelt, die den unterschiedlichen Begabungen der Kinder durch methodische Vielfalt und moderne Lernmethoden Rechnung trägt.

Was noch zu wenig geschieht, ist die Förderung der Hochbegabten unter den Schülern. Diese Aufgabe aus ideologischen Gründen zu unterlassen wäre genauso unmenschlich, als wenn man die schwachen Schüler ihrem Schicksal überließe. Schon aus volkswirtschaftlichen Gründen können wir es uns nicht leisten, diese Kinder zu vernachlässigen. Sie sind die Garanten von Innovation und Erfindungsgabe, dem wichtigsten "Rohstoff" in einem rohstoffarmen Land.

Wenn man die Glaubenskrieger der Einheitsschule endlich bewegen könnte, von ihrer Utopie abzulassen, könnte sich die Schule in Deutschland den wirklichen Problemen zuwenden. Das Motto müsste lauten: Vom Kampf um das beste Schulsystem zum Kampf um den besten Unterricht. Meine langjährigen Erfahrungen als Lehrer an unterschiedlichen Schulen haben mich nämlich gelehrt: Es gibt keine gute oder schlechte Schulform, es gibt nur guten und schlechten Unterricht, und zwar mitunter nebeneinander in derselben Schule, Wand an Wand. Hier liegt die wahre Quelle von Ungleichheit. Könnte man diese Unterschiede in der Unterrichtsqualität ausgleichen, und zwar bundesweit, hätte man für die Kinder mehr gewonnen als durch den Kampf um das richtige System.

In Japan gibt es einen TV-Kanal, auf dem stundenlang Unterrichtsstunden übertragen werden. Die ganze Nation fiebert mit, ob der Mathematiklehrer es schafft, seine Klasse mit dem Satz des Pythagoras vertraut zu machen. Nach der Stunde werden im Chat von den Experten der Nation Kritik und Lob geäußert. Lehrer stehen Schlange, um ihre Künste auch im Fernsehen vorführen zu können. Bildungsparadies Japan? Ja, denn dort geht es um den besten Unterricht für die Kinder, bei uns geht es um die Rechthaberei ideologisch zerstrittener Parteien.


 

Birthler: "Schulen haben Defizit!" Ach?!

"Denn auch sie wissen nicht, was ihr Kopf tut"

Ideologisch verblendete Lehrer aus dem Mauermörder-Milieu verderben systematisch, wie Hitler und Honecker, unsere Jugend

Nach Ansicht der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der DDR- Staatssicherheit, Marianne Birthler, gibt es in den Schulen bei der Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur weiterhin große Defizite. Auch 20 Jahre nach der friedlichen Revolution gebe es zur Darstellung der Stasi und des politischen Systems "jede Menge aktuellen Handlungsbedarf"!

So, so! Man hat den Eindruck, Frau Birthler lebt nicht richtig in diesem Staat, in dem von 68er-Lehrern bis Solid (Jugendorganisation ) über Marxisten-Leninisten, , , die spezielle Kurse für unsere Jugend in Schulen gibt bis hin zu Sozialistischen Jungfalken eine kontinuierliche Desinformation mit dem Ergebnis erfolgt, das mit der DDR war nicht so schlimm. Eine gleiche Aktion, die mittlerweile über Führungen etablierter Parteien auch im Erwachsenenbereich über die Medien erfolgt. Auch hier wir "Operation Übernahme " in den jungen Köpfen vorbereitet. Wer die Jugend hat, hat bekanntlich die Zukunft! Keine Angst, ANTIFA und STASI in neuer Form werden die Jugend praktisch weiterbilden. Später kommt es dann wieder:

"Das haben wir nicht gewußt und auch nicht vorausgesehen". Und das Ganze "im Lande der Dichter und Denker!"

                                                  Aufwachen, Frau Birthler!! Dazu z.B. für viele Indoktrinationsvorgänge:

Hinweis auf Hannes Loh, der als Lehrer für Deutsch und Geschichte  am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim arbeitet, mit dem Zusatzbereich "Schulpsychologische Beratung" übrigens. Dieser war als Mitglied der linksextremen Rockgruppe "Anarchist Academy" an einem Rap beteiligt, den man auf im Forum "Indymedia" downloaden kann. Soweit die Texte akustisch verständlich klingen - hier einige markante Passagen, und das von einem Schullehrer.

In der auch für die Antifa (in der ein großer Schüleranteil bereits sein Unwesen treibt) typische Weise mischen sich Kampfparolen gegen die angeblich wiedererstarkende Nazi-"Rechte" mit blinden Haßtiraden auf die bestehende Rechtsordnung und Deutschland überhaupt. Auch die Namen "Anarchist Academy" und "Anti Alles Aktion" machen klar, daß sich hier unter dem Deckmantel des "antifaschistischen" Widerstands ein fundamentaler Anarchismus artikuliert. Ein Satz wie "Wer zu Recht sich dagegen stellt, wird genau von diesem Staat gejagt, eingesperrt und seelisch gefoltert" könnte aus einer Verlautbarung der RAF stammen.

Wenn etwas verfassungsfeindlich ist, dann solche Texte und solche Einstellungen!

Die Lust am Zündeln zieht sich quer durch die linke Musikszene. Vom Stück „Feuer und Flamme“ der Punk-Band Atemnot bis zu „Flammen in der Nacht“ der Hip-Hop-Band Anarchist

Academy. Als Zielscheibe dienen staatliche Einrichtungen, politische Gegner („Nazis“) und Symbole der Wohlstandsgesellschaft. Atemnot textete im Jahr 2004: „Mit dem Benzinkanister marschieren wir zum Haus des Ministers // Flammen schlagen hoch hinaus, im Nu brennt das ganze Haus. //Weiter geht es zum SEK, Mollis sind ja auch noch da.“

Die Anarchist Academy wollte 1994 sogar ein Verfassungsorgan abfackeln: Nachdem sich die Hip-Hopper über die angeblich ausländerfeindliche deutsche Politik ausgeheult hatten, gelangten sie zu dem Schluß: „Hier kommt meine Antwort: Bundestag, brenn!“ Ein Mitglied der Anarchist Academy, Hannes Loh, arbeitet mittlerweile als Deutsch- und Geschichtslehrer an einem Gymnasium im nordrhein-westfälischen Pulheim. Er engagiert sich an seiner Schule vorbildlich im Kampf gegen Rechtsextremismus."

Bravo Herren Lafontaine & Gysi, Ihre Mauermördertruppe leistet ganze Arbeit. Man hat aus den Vorläufern "Hitlerjugend",pp gelernt, wie man Jugend zu seinem Vor- und deren politischen Nachteil maßgeblich beeinflußt. Selektiv geht man gerade für die Vorbereitung des Umsturzes der Republik an die noch unsortierten jungen menschlichen Hirne heran und das mit wissenschaftlichem "Back up" über linke Musik und linke Lehrer.

Hirnforschung

Denn sie wissen nicht, was ihr Kopf tut

Von Joachim Müller-Jung

Die "Revolution" des Erwachsenwerdens, in Farbbildern aufgezeichnet

28. August 2009 

Die Jugend hat viele Privilegien. Wenn es allerdings um die Entwicklung des Gehirns geht, ist das Erwachsenwerden ein geradezu erbarmungswürdiger Zustand. Die Seele schwankt zwischen den Extremen, und der Kopf wird buchstäblich zum Hexenkessel. Nimmt man die jüngsten Befunde der Hirnforschung, kann man sogar mit Fug und Recht behaupten, dass wohl niemals mehr im Leben Anspruch und Auftreten so weit entfernt von den tatsächlichen kognitiven Verhältnissen sind wie bei den Herwanwachsenden. Nach außen geben sie sich gerne gereift, selbstbewusst und aggressiv, drinnen im Kopf aber bricht sich das Chaos scheinbar Bahn, werden sie sensibler und schwankender - ist der neuronale Kuddelmuddel zumindest für die letzten Jahre vor dem Erwachsenwerden der vorherrschende Zustand.

Seitdem die Hirnforschung aufgehört hat, sich fast ausschließlich Kindern, Babys und Ungeborenen zuzuwenden und ihre bildungspolitischen Schlüsse daraus zu ziehen, geraten nun zunehmend Pubertät und Adoleszenz als wegweisende Phasen der Hirnentwicklung in den Blick. Tatsächlich hatte man schon vor Jahren Anhaltspunkte gefunden, dass der Reifeprozess keineswegs linear verläuft.


Nur die wichtigen Nervennetze bleiben erhalten

Paul Thompson von der University of California in Los Angeles und seine Kollegen von den amerikanischen National Institutes of Health in Bethesda waren es, die mit ihren zweijährig wiederholten und über viele Jahre konsequent an denselben Personen vorgenommenen Kernspinaufnahmen beeindruckende Zeugnisse von den anatomischen Umbrüchen in der Architektur des jugendlichen Gehirns geliefert hatten. Darauf konnte man noch einen linearen Reifeprozess erkennen. So etwa, dass die grauen Zellen im Großhirn - Großhirnrinde oder Kortex genannt - im Laufe der Kindheit bis kurz zur Pubertät zuerst zunehmen, dann aber kontinuierlich bis zum Erwachsenwerden abnehmen. Das entspricht der alten These, dass in der Kindheit eine Art Überproduktion von Nervenzellen und Nervenverbindungen aufgebaut wird, die ungenutzten Leitungen aber im Laufe der Zeit ebenso konsequent wieder aussortiert werden und verschwinden. Nur die wichtigen Nervennetze bleiben erhalten oder werden gar verstärkt.

Im Lichte der Evolution betrachtet, hatten die von Thompsons Gruppe dokumentierten Sequenzen eine innere Logik: die höheren motorischen und sensorischen Zentren reifen zuerst, ebenso schnell die für Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen, gefolgt von den Verarbeitungszentren für die räumliche Orientierung, später etwa jene für die Sprache und die Feinkoordination von Bewegungen. Der Eindruck einer stabilen linearen, evolutionsbiologisch vorgegebenen und womöglich weitgehend genetisch gesteuerten Entwicklung wurde durch die imposanten Detailbilder aus dem Innern des Kopfes also eher noch gestärkt. Auch die anatomischen Studien, die zeigten, dass die weiße Substanz mit ihren schnellleitenden, myelinisierten Nervenbahnen im Laufe des Lebens mehr oder weniger ununterbrochen zunimmt, deuteten in diese Richtung.

Ein deutlich komplexerer Entwicklungsvorgang

Neuere Untersuchungen an Kindern und Jugendlichen jedoch, die ähnlich wie in Thompsons Studie mit denselben Personen über viele Jahre vorgenommen wurden, sprechen für einen deutlich komplexeren Entwicklungsvorgang. Offenbar zeigen die Bilder und Messungen der grauen Zellen im Kortex nur die halbe Wahrheit. Hinter dem Umbau der Hirnanatomie verbergen sich offensichtlich tiefgreifende, oft aber auch nur vorübergehende Umbrüche in den „sensiblen Phasen“ des Heranwachsenden.

Den jüngsten Befund dafür lieferte kürzlich die Gruppe um Peter J. Uhlhaas, Ruxandra Sireteanu, Frederic Roux und Wolf Singer am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Die Wissenschaftler haben sich nicht die anatomischen, sondern die physiologischen Veränderungen im Gehirn betrachtet. Mit Dutzenden Elektroden am Schädel und als Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet, hat man die elektrischen Hirnströme ins Visier genommen. Das Augenmerk galt dabei jenen über die gesamte Großhirnrinde verteilten funktionalen Netzwerken.

Lückenhafte Bilder von menschlichen Gesichtern

Besonders interessiert war man auf die voneinander entfernten Nervenzellpopulationen, die gleichzeitig feuern - synchron schwingen. Das deutet auf eine gute Koordination, gleichsam auf einen höheren Reifegrad hin. Steven Petersen von der Washington University School of Medicine in St. Louis haben mit beeindruckenden Simulationen vor Augen geführt, wie das Gehirn im Laufe der Zeit von lokalen Knoten nahe beinander liegender Hirnareale auf Kommunikationsnetze weit entfernter Nervenzentren umsteigt und sich dabei komplett neu organisiert (“Plos Computational Biology“, Bd. 5, S. e1000381).

Bei Erwachsenen hat man in dieser Hinsicht auch am Frankfurter Max-Planck-Institut eindeutige Verhältnisse gefunden: Ihre Gehirne zeigen, wenn man sie vor die Aufgabe stellt, lückenhafte Bilder von menschlichen Gesichtern zu ergänzen und wiederzuerkennen, wohlkoordinierte synchrone Oszillationen über einen großen Frequenzbereich. Die Gesichter wurden schnell und sicher erkannt. Tatsächlich nahm in den Frankfurter Experimenten mit zunehmendem Alter der 68 Probanden auch die Reaktionszeit ab. Die Bilder wurden umso schneller verarbeitet, je älter die Teilnehmer waren, und die Synchronität der Nervennetzwerke, die sich über Theta-, Beta- und höherfrequente Gammawellen miteinander koppelten, nahm zu.

Massive Störungen bei Jugendlichen

Überraschenderweise aber gab es dennoch einen deutlichen Einbruch: Die Jugendlichen nach den Flegeljahren, also im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, reagierten physiologisch völlig anders: Ausgerechnet im höheren Frequenzbereich der Hirnwellen, den Betawellen zwischen 14 und 30 Hertz und den Gammawellen über 30 Hertz, die bei starker Konzentration und Lernprozessen auftreten, kommt es zu auffallend kleineren und chaotischeren Ausschlägen.

Die Synchronisierung und damit die Koordination der höheren Zentren leidet erheblich, wie die Forscher in den „Proceedings“ der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften berichten (Bd. 106, S. 9866). Was bis zur Pubertät noch funktionierte und dann im Erwachsenen völlig selbstverständlich ist, scheint bei diesen Jugendlichen massiv gestört. Uhlhaas und seine Kollegen deuten ihren Befund so, dass die Aktivitätsmuster im Kortex erst spät reifen und „mit einer vorübergehenden Destabilisierung kortikaler Netzwerke verbunden“ sind.

Intensiv von Träumen geschüttelt

Hinweise auf einen solch tiefgreifenden Umbruch haben auch Ian Campbell und Irwin Feinberg von der University of California in Davis entdeckt. Sie beobachteten die Hirnaktivität im Schlaf. Dabei konzentrierten sie sich in ihren EEG-Aufzeichnungen auf die langsamen synchronisierten Delta-Wellen, die in den traumlosen Tiefschlafphasen - dem „Non-Rem-Schlaf“ - auftauchen, sowie auf die etwas höherfrequenten Thetawellen, die beim leichten Schlaf vorherrschen. Seit langem weiß man, dass sich der Schlaf im Laufe der Kindheits- und Jugendentwicklung verändert. Im Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren nimmt der Anteil der Tiefschlafphasen in der Nacht spürbar ab.

Campbell und Feinberg haben nun allerdings zum ersten Mal gezeigt, wie tief dieser Einbruch wirklich ist: Der Anteil der synchronisierten langsamen Hirnströme sinkt bei den Elf- bis Siebzehnjährigen um zwei Drittel ab. Offensichtlich werden die Jugendlichen in dieser kognitiven Wendezeit im Schlaf plötzlich intensiv - und für einige Jahre immer intensiver - von Träumen geschüttelt. Die Reifung unseres Gehirns fordert ihren Preis von der Jugend.

Text: F.A.Z.


 
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Matthew 18 German: Elberfelder (1871)
 

1 In jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist denn der Größte (W. größer) im Reiche der Himmel? 2 Und als Jesus ein Kindlein herzugerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen. 4 Darum, wer irgend sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kindlein, dieser ist der Größte (W. Größere) im Reiche der Himmel; 5 und wer irgend ein solches Kindlein aufnehmen wird in meinem Namen, (Eig. auf Grund meines Namens) nimmt mich auf. Wer aber irgend eines dieser Kleinen, die an mich glauben, ärgern (d. h. ihm einen Fallstrick legen) wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein  an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

In unserer Demokratie hat dieser "Mühlstein" einen neuen Namen

"Nürnberger Prozeß",

den werden die Internationalen Sozialisten und Kommunisten in Neuauflage erleiden!

Wir arbeiten dran; wir kriegen sie alle!

Denn sie haben es nicht weit. Schließlich sitzt ihr Rassimus- Desinformationsverein (siehe UNESCO Regelung 1978 Rassen und Rassenvorurteile) schon

in Nürnberg im Namen der UNESCO und deren Städtekoaltion (gegen Rechts)!


Psychischen Auffälligkeiten besonders bei Kindern festgestellt, deren Familien eine andere Herkunftskultur

 „Diese Auswirkungen sind vielen noch zu wenig bewusst.“ und:

Viele Kinder haben Übergewicht

Von Kirsten Boldt, KStA 17.06.09, 19:08h

Ein Fünftel aller Kölner Vierjährigen zeigt Verhaltensauffälligkeiten. Mit der Studie „Kindergesundheit im Vorschulalter“ weist das Gesundheitsamt auf Besorgnis erregende Entwicklungen hin.

Immer mehr junge Menschen haben Diabetes. (Bild: Jupiter)

Köln - Kinder leiden heute weniger an klassischen Kinderkrankheiten, sondern in weit höherem Maße an Erkrankungen, für deren Behandlung Ärzte wenig tun können. „Wir erkennen eine Zunahme von Entwicklungsauffälligkeiten, die keine biologische Ursache haben. Soziale Störungen können mit medizinischen Mitteln nur sehr begrenzt behoben werden“, sagte Jan Leidel, Leiter des städtischen Gesundheitsamtes. Laut Bella-Studie des Robert-Koch-Instituts, die das seelische Wohlbefinden und Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland untersucht, zeigten 21,7 Prozent aller Sieben- bis 17-Jährigen psychische Auffälligkeiten wie Angststörungen, depressive Störungen und Schulverhaltensauffälligkeiten. „Nach unseren Erkenntnissen trifft das auch für Köln zu“, so Leidel.

Daten, die das untermauern, präsentierte Gesundheitsdezernentin Marlis Bredehorst in dem Bericht zur „Kindergesundheit im Vorschulalter“. Zwischen 2004 und 2007 waren jährlich flächendeckend 9 000 Vierjährige von den Schulärzten untersucht worden, um so früh wie möglich gesundheitliche Missstände zu erkennen und noch vor Schuleintritt für eine Behandlung sorgen zu können. Dabei zeigte sich, dass zwölf Prozent dieser Kinder bereits übergewichtig waren, mehr als fünf Prozent hatten krankhaftes Übergewicht. „Als Folge sehen wir bei Jugendlichen einen Besorgnis erregenden Zuwachs von Altersdiabetes“, sagte Leidel. Die Zahl übergewichtiger Kinder ist in Köln ungleich verteilt. Mit einem Anteil von 21 Prozent ist sie am höchsten in Chorweiler, mit sechs Prozent am niedrigsten in Lindenthal.

Auffälligkeiten im Bereich Sprache, Motorik und Wahrnehmung zeigten mehr als 34 Prozent der Kinder, darunter auffallend mehr Jungen als Mädchen. Mangelnde Deutschkenntnisse wiesen fast 20 Prozent auf und behandlungsbedürftige Sprachstörungen mehr als zehn Prozent. Besonders betroffen waren Kinder türkischer Herkunft.

Bei jedem fünften Kind gab es Hinweise auf eine oder mehrere Verhaltensauffälligkeiten wie Konzentrationsstörungen, motorische Unruhe und sozio-emotionale Unreife. Diese psychischen Auffälligkeiten wurden besonders bei Kindern festgestellt, deren Familien eine andere Herkunftskultur haben und sozioökonomisch benachteiligt sind. „Es gilt inzwischen als gesichert, dass Kinder mit psychischen Auffälligkeiten häufig Schulprobleme haben, die Schule abbrechen und dann fast chancenlos sind“, sagte Leidel. „Diese Auswirkungen sind vielen noch zu wenig bewusst.“

Eltern brauchen Hilfe

Der Arbeit in den Kindertagesstätten komme nach Ansicht des Gesundheitsamtes eine besondere Bedeutung zu. In den Untersuchungen habe sich deutlich gezeigt, dass eine lange Aufenthaltsdauer sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirke. Der Ausbau der Kita-Plätze sei daher die geeignete Maßnahme für unter Dreijährige, so Leidel. „Eltern benötigen gezielt Unterstützung, die sie in ihrer Erziehungskompetenz stärken. Auch da sind Erzieherinnen gefragt. Der Beruf muss aufgewertet werden.“

Sieben Stadtteile in Köln stuft das Gesundheitsamt als „Lebensräume mit höchstem Handlungsbedarf“ ein: Gremberghoven, Kalk, Meschenich, Buchforst, Flittard, Lindweiler und Mülheim. Hier sollten dringend niederschwellige Angebote gemacht werden, die die Familien auch erreichen, seien es Bewegungsangebote, Sprachtherapien und Unterstützungsformen für Eltern. „Ein zusätzliches Problem ist, dass es in Köln zwar insgesamt genug Ärzte gibt, aber gerade diese Stadtteile unterversorgt sind.“

Die Studie kann bestellt werden beim Gesundheitsamt, Abt. 535, Neumarkt 15-21, 50667 Köln, Ruf Köln 0221-221-24757.


 

Straftäter-Lehrer an unseren Schulen

verführen unsere Kinder und nehmen ihnen die "normale" Bildung, denn:

Verfassungs-Soll:

Auszüge Landesverfassung  und Schulgesetz NRW 

"Artikel 7 (Fn 4)

(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.

(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung."

Die Realität an unseren Schulen sieht dagegen völlig anders aus. Nach dem Motto, "wer die Kinder hat, hat die Zukunft", wurde im Sinne der Aussagen von Rudi Dutschke systematisch das Schulwesen unterwandert.68er, sonstige Kommunisten, die damals schon unter der DDR-Maxime, "das dortige System ist besser", Deutschland systematisch unterwanderten und kommunistisch agitierten; ebenso die zumindest teil-kommunistische Gewerkschaft GEW, haben nicht nur versucht, massiv auf das Schulsystem und die Schulausbildung in ihrem sozialistischen Sinne und für ihre kommunistische Ideologie Einfluss zu gewinnen, sie haben auch tatsächlich die Lehrerkollegen in vielen Schulen mittlerweile federführend besetzt, die Besetzung geht bis hinunter zum Hausmeister, der für jedes dieser Gebäude die Schaltzentrale darstellt und deshalb mit von der Partie beziehungsweise "Partei" sein muss.

Dies wird für die Mitarbeiter der pro Bewegung immer dann deutlich, wenn Flyer oder das Magazin "Objektiv" an den Schulen ausgeteilt werden. Regelmäßig kommt es dabei zu "Aufständen" von Seiten der linken Rektoren und der linken Lehrergemeinschaft, die schon dem äußeren Aussehen und Erscheinungsbild  nach typischen 68gern entsprechen. Selbst die kleineren Schüler sind schon darauf merklich ideologisch gedrillt, die Mitarbeiter der PRO Bewegung, ungeprüft mit lächerlichen Bemerkungen und auch Beschimpfungen wie "Rassist" oder "Nazi" zu bedenken.

Lehrer gehen teilweise sogar zur bedrohenden Haltung gegenüber den Mitarbeitern über, in verschiedenen Fällen kommt es auch zu Gewaltakten, die verschiedene strafrechtliche Verfahren bereits nach sich gezogen haben. anbei ein für alle Schule zum Vergleich stehendes Video  von einem Kölner Gymnasium im Bereiche Chorweiler, in dem deutlich wird, wie von der Lehrerschaft vorgegangen wird. Dabei muss man sich den gesamten Vorgang bereits vom Erhalt eines Verleihers beim Schüler zu Gemüte führen. Mit Erhalt des Verleihers wird der Schüler Eigentümer dieses Informationsblattes. Gezielt wird am Schul Eingang bei manchen Schulen darauf Wert gelegt, dass indizierte die Schüler die anderen ansprechen und diesen die Papiere wegnehmen, im vorliegenden Falle ist es so, dass sichtbar ein Papierkorb und daneben ein Lehrer stehen, die Informations- und Meinungsfreiheit der Kinder direkt beeinträchtigt, indem diese optisch gezwungen werden, ihr Eigentum dort wegzuwerfen. Die DDR lässt grüßen.Neben dem Tatbestand der Einschränkung der Meinungsfreiheit liegt damit Nötigung, Erpressung, Verstoß gegen das Schulgesetz (siehe oben Verfassungssoll) und in gewissem Umfange bereits ein räuberischer Akt vor, in dem unter Gewaltandrohung den Kindern ihr Eigentum entzogen wird. Vorgestellt wird dabei, man müsse die Kinder vor Nazis und Rassisten schützen, ohne dass dafür ein Beweisantritt erfolgt, den man auch nicht erbringen kann. Immerhin reicht die plakative Beschimpfung dafür aus, die eigenen niedrigen Beweggründe der Durchsetzung des ideologischen Systems in den Kinderköpfen durchzusetzen und zu realisieren. Wer die Kinder hat, hat eben bekanntlich die Zukunft man wundert sich, dass es keine Eltern gibt, die auf derartige Vorgänge sofort reagieren.

Während diese Haltungnämlich ohne dass eine entsprechende Grundlage dafür vorhanden ist, die Schüler einseitig in ihrem Gewissen und auch ihrem Eigentum und ihrer Informationsfreiheitbereits belastet, hat man keine Probleme damit, ideologisch verbrämte Schmutzblätter wie die von SOLID, hinter der steckt, nicht nur vor dem Schulgelände, ja sogar auf dem Schulgelände verteilen zu lassen. Von den Rektoren kommt dabei sogar die Anmerkung an die Schüler, dass dann, wenn Sprechbedarf bestehe, der Lehrer entsprechend eine sonder Stunde mache.man sieht, dass dahinter blanker Absicht steht, linke Ideologie den Kindern beizubringen und insoweit für die Zukunft sich ein linkes Stadtsystem auch vom Staatsvolk her aufzubauen. Die Lehrerschaft betreibt sich dabei, soweit ideologisch so ausgerichtet, Verrat am Volk der verfassungsrechtlichen Demokratie, diejenigen Lehrer, die das und kritisiert geschehen lassen, aus welchen Gründen auch immer, machen sich an diesem Ablauf letztlich selbst mitschuldig. Eltern, passt auf, was mit euren Kindern geschieht!es ist mehr als auffällig, dass die Lehrerschaft ganz offensichtlich mit den Kindern machen kann, was sie will, kritische Elternschaft, wie es sie in früheren Zeiten gab, scheint es heute nicht mehr zu geben.

erschreckend für die Mitarbeiter der pro Bewegung ist dabei jeweils der blanke Hass, der von Seiten der Rektoren und der Lehrerschaft den Verteilern entgegenschlägt. Von Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, der Regelung der UNESCO von 1978 über die Frage des Rassismus ist mit dem Hinweis, dass nicht nur Immigrantenrechte haben, vielmehr auch diejenigen, in deren Land eingewandert wird, werden blank wegignoriert, den Kindern wird das erkennbar nicht beigebracht. Man vermittelt vielmehr den Eindruck, alles was nicht links ist, ist Nazi und Rassist und muss bekämpft werden. Von daher ist aufgrund der bisher erfolgreichen Unterwanderungs auch der Staatssysteme es der Rechten gelungen, den "Kampf gegen rechts" zu initiieren, wobei sogar politische Figuren wie die Familienministerium die CDU-Familienministerin des Bundes, von der Leyen, mit eingebunden wird und sogar im Kampf gegen rechts jährlich, jedenfalls in diesem und im letzten Jahr 100.000 EUR dafür zur Verfügung gestellt hat, dass man sich gegen rechts betätigt.hat auf diese Weise ein Jobbeschaffungsprogramm zulasten des Steuerbürgers geschaffen, in dessen Verbund jener linke Idiot oder aber Schlucker oder aber Künstler sich nur an einer Aktion "gegen rechts beteiligen muss", um an die begehrte (Sozialisten-neudeutsch) "Kohle"zu gelangen. Wie man in der Praxis sieht, wird damit insbesondere auch die Antifa in Deutschland Städten ebenso finanziert wie die Künstler, die linkes Gedankengut in der deutschen Landschaft zu verbreiten versuchen, ihr künstlerisches Ergebnis verursacht den normalen Beobachter nur zweifelhaftes Kopfschütteln

wir werden uns in Zukunft im Schulsystem bitten und Wert darauf legen, dass dieses wieder normalisiert wird, die gesamte Linke aus diesem System entfernt wird und die Schüler das erhalten, was die Verfassung und die Landesgesetzgebung vorschreibt: eine Schule, die sie tolerant und weitsichtig ausgebildet, ideologiefern und Freiheit bewusst.

 

 

 

 


Voller Klassenkampf in und um die Schule

und man sieht sofort, wer wieder dahinter steckt: Linke Maulwürfe.

Angeblich wegen "schlechter Betreuung, zu wenig Geld", hatten die Schüler in Deutschland die Nase voll und gingen auf die Straße. Das Ganze wurde natürlich wieder hervorragend linkslastig organisiert, ähnlich wie die Störung gegen den Antiislamisierungskongress in Köln, der durch die Pro-Bewegung durchgeführt wurde.Außerdem wirken die Themen, "mehr Geld und mehr Betreuung", Hauptsache "mehr" bei der bereits vorinfizierten linken Deutschen Jugendwie stets, mobilisierend.

Während die Presse dies als normalen Demonstrationsaufruf in alltäglicher Form dargestellt, sprechen die Bilder eine andere Sprache. Genau wie beim Anti Islamisierung Kongress dominierten wieder die roten Fahnen, egal wo in Deutschland die Veranstaltungen stattfanden.

Unabhängig davon, dass das gesamte Bildungswesen reiflich durch die SPD und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaften (GEW) durch die Jahrzehnte zerstört worden ist, macht also hier wieder ein Initiator Kasse beziehungsweise Volksaufläufe, die nichts anderem als der eigenen sozialistischen Sache, Unruhe und Chaos zu schaffen, um Aufruhr in der Demokratie zu bewirken, dienen sollen.

Der linken Subversion sind eben keine Grenzen gesetzt; ähnliches wird von konservativen Parteien nicht einmal im Ansatz kreiert, auch hierdurch wird wieder der so genannte "Kampf gegen rechts", für den man abermals Kasse macht, ad absurdum geführt.

in Berlin forderten die Schüler zudem die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, weil das zu einer sozialen Spaltung der Schüler führe.  in Hannover durchbrachen Hunderte junge Leute die Bannmeile vor dem Landtag und es flogen Steine und die Polizei versuchte das Parlamentsgebäude abzuriegeln. Unbekannte vermummte, die ANTIFA lässt grüßen, hätten die Scheibe einer Zugangstür zum Landtag eingeworfen wurde berichtet. Gleichwohl schritt die Polizei nicht ernsthaft ein. Es blieb bei der Feststellung: "die Demonstration wird von gewaltbereiten Gruppen missbraucht". Diesem Tenor kennen wir bereits aus dem Anti Islamisierung Kongress in Köln. Dort machte die Polizei ebenso wenig wie der Staatsschutz.

Nachdem man sich von linker Seite so intensiv im "Kampf gegen rechts" engagiert, wurde nun die Sache auf den Kopf gestellt. So stürmten in Berlin junge Leute (?) Die Humboldt-Universität, in der gerade eine Ausstellung zum jüdischen Unternehmen in Berlin in der NS-Zeit untergebracht war. Dieser Ausstellung wurde regelrecht zerstört. Es bleibt nunmehr der Medienversuch abzuwarten, diese Vorgänge den Rechten in die Tasche zu schieben, um abermals Kasse auf der Basis "Kampf gegen rechts" auch auf dieser Seite zu machen.

In einer Mitteilung der Universität in Berlin hieß es weiter, "bei Ausschreitungen seien Teile des Hauptgebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen worden" auch diese Veranstaltung von links wird wieder damit gekrönt werden, dass man es nur bei Worten lässt, Konsequenzen und Taten werden nicht folgen. Schließlich ist man so intensiv im "Kampf gegen rechts" beschäftigt.

                                                                                                               JC 12.11.2008


 

Die ideologisierte deutsche Schule und die verlogene Orts-Presse

Soll:

Auszüge Landesverfassung NRW

Artikel 4

(1) Die im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der Fassung vom 23. Mai 1949 festgelegten Grundrechte und staatsbürgerlichen Rechte sind Bestandteil dieser Verfassung und unmittelbar geltendes Landesrecht.

 

Artikel 5 (Fn 3)

(1) Ehe und Familie werden als die Grundlagen der menschlichen Gesellschaft anerkannt. Sie stehen unter dem besonderen Schutz des Landes. Die Mutterschaft und die kinderreiche Familie haben Anspruch auf besondere Fürsorge.

Artikel 6 (Fn 3a)

(1) Jedes Kind hat ein Recht auf Achtung seiner Würde als eigenständige Persönlichkeit und auf besonderen Schutz von Staat und Gesellschaft.

(2) Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und den Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung. Staat und Gesellschaft schützen sie vor Gefahren für ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohl. Sie achten und sichern ihre Rechte, tragen für altersgerechte Lebensbedingungen Sorge und fördern sie nach ihren Anlagen und Fähigkeiten.

Artikel 7 (Fn 4)

(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.

(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.

Artikel 8

(1) Jedes Kind hat Anspruch auf Erziehung und Bildung. Das natürliche Recht der Eltern, die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu bestimmen, bildet die Grundlage des Erziehungs- und Schulwesens.

Die staatliche Gemeinschaft hat Sorge zu tragen, daß das Schulwesen den kulturellen und sozialen Bedürfnissen des Landes entspricht.

Artikel 11

In allen Schulen ist Staatsbürgerkunde Lehrgegenstand und staatsbürgerliche Erziehung verpflichtende Aufgabe.

Ist:

Man muss zunächst wissen, dass es die "Aktion gegen Rechts" als Neuschöpfung der undemokratischen linken Demagogen gibt. Man kann auf diese Art und Weise Jeden, der nicht links ist, leicht politisch verteufeln und dabei auch noch Kasse machen. Der "Kampf gegen Rechts" ist ein politisch aufgeblasener Popanz, um von Missständen und Absichten der Linken von SPD bis zu der Linken und sonstigen Kommunisten  abzulenken. Wer Konservative oder "Rechte" auf diese Weise diskriminiert und in eine extreme Ecke drängt, hat weder ein Demokratieverständnis noch den Willen, sachlich zu diskutieren.

Insgesamt wurden für diese Aktionen über Bund und Land 67 Millionen Euro bereits zur Verfügung gestellt. Wer sich also an Aktionen gegen "Rechts" (nicht nur rechtsextrem!) beteiligt, vor allen Dingen sie organisiert, kann sich an der Ausschüttung der Mittel geldbringend beteiligen. Davon wird rege Gebrauch gemacht. Organisatorisch beteiligen sich dabei eine Unmenge von nützlichen Idioten aus Politik, Kunst- und Musikszene (neuzeitliche Leni Riefenstahls) und teilweise sogar der Wirtschaft, insbesondere aber die von Undemokraten infiltrierten Schulen durch deren Schulleitungen, die vor Ort in der Regel stark kommunistischen Einfluss haben, insbesondere auch über die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Hier wird nach dem Gusto "wer die Jugend hat, hat die Zukunft" desinformativ und demagogisch Einfluss auf die Jugend genommen, um sie zwecks einseitiger politischer Ausrichtung zu missbrauchen. Die älteren Mitbürger kennen das aus der Vergangenheit; insbesondere unter Hitler und Honecker waren derartige Beeinflussungsversuche auf die Jugend an der Tagesordnung. Hitlerjugend und Jungsozialisten sind belegtes Beispiel dafür. Aufmerksame Eltern, die Wert auf die Erziehung ihrer Kinder legten, haben es trotz dieser diktatorischen Systeme immer geschafft, ihre Kinder gleichwohl demokratisch zu erziehen und sie insoweit der Einflussnahme der Undemokraten im klassischen Sinne zu verwehren. Fundamentale Sozialisten und Kommunisten sprachen dabei immer von "Demokratie" wohl wissend, dass sie damit die Öffentlichkeit täuschen, weil sie selbst von "Volksdemokratien" sprechen und nicht von der klassischen Demokratie.

Vor diesem Hintergrund wird seit einiger Zeit sowohl in Köln als auch in Leverkusen durch Kommunisten + Nützliche Idioten aus Politik, Kunst- und Musikszene, rege daran gearbeitet, die Schüler in den einzelnen Schulen agitatorisch einseitig entgegen der obigen Grundsätze der Verfassung zu verführen und sie der Demokratie im klassischen Sinne zu entfremden.

Die Agitation erfolgt dabei auch unter Mitwirkung von Radio Köln oder Radio Leverkusen, die, von Ihnen durch Rundfunkgebühren bezahlt, derartige Aktionen teils mit halbstündigen Zwischen-Meldungen vor den Veranstaltungen unterstützen, umso den Zulauf zu verstärken.

Wie bei den Systemen unter Hitler und Honecker verstehen es aber, Gott (nicht Allah) sei Dank, noch viele aufmerksame Eltern, ihre Kinder gleichwohl mit den Füßen abstimmen zu lassen, sie gehen zu den Veranstaltungen nicht hin. Während dabei von den Organisatoren der Veranstaltung in "Masse " angekündigt wird, indem man mit Zahlen von 500 bis 2700 und noch mehr Besuchern der Veranstaltung operiert, sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Sie, lieber Leser, sollten sich einmal die Mühe machen, zu derartigen Veranstaltungen hinzugehen und sich nicht auf die Berichterstattung in der Presse zu verlassen, um sich duch Selbsteinsatz die Augen zu öffnen, was in diesem Lande derzeit vor sich geht.

Dies ist nämlich immer mehr  von solchen Undemokraten unterlaufen, vielfach sitzen sie in den Schlüsselpositionen der verschiedenen Medien und beeinflussen so die Desinformation zu eigenem Nutzen und zum Nutzen ihrer Ideologie und jetzt über "die Linke", die in den meisten Fällen schon mit der DKP hinter den Aktionen steckt, um auch die in die Parlamente zu bringen. Mauermörder werden arriviert, teils mit Hilfe der etablierten Parteien, die mit Ihnen im Kölner Parlament bereits zusammen kungeln und Beschlüsse fassen, vor allen Dingen, wenn es gegen PRO KÖLN oder PRO NRW geht. Schämen wir uns eigentlich nicht? Warum tun Sie nichts? Alles geschieht im Namen des Volkes und das sind (noch) wir, ein freies Volk!(?)

                                                                                                                 

                SchülerDemo Lev  6.6.08                                         SchülerDemo Lev 6.6.08                               Flagge gegen Rechts (Köln)

So fand vor kurzem in die nachweislich von Kommunisten organisierte Veranstaltung "Schüler gegen Rechts" in Leverkusen statt (siehe Video). Vorab wurde in Presse und Radio Leverkusen darauf hingewiesen, dass mehr als 500 Schüler zu erwarten seien. Zwischenzeitlich ist durch Recherchen auch bekannt geworden, dass man sich in allen möglichen Schulen darum bemüht hatte, die Schüler zu agitieren und dazu zu bringen, zu der Veranstaltung zu kommen. Tatsächlich erschienen dann noch nicht einmal 50 Schüler, die als Großveranstaltung angekündigte Agitation gegen "Rechts" erwies sich als lächerliche kleine Veranstaltung, in erster Linie durchgeführt durch Kommunistenjugend. auffallend für den Verfassern dabei in die vielen (immer die gleichen)Kommunisten, die diese Veranstaltung eindeutig führend begleiteten: Pressefotografen vom Kölner Stadtanzeiger, die immer wieder bei den gleichen Veranstaltungen die Desinformation bildlich unterstützend, auftauchen und im Hintergrund der Leverkusener Kommunist Harry Schick, der offensichtlich organisatorisch alle Fäden in den Händen zu halten scheint.

Nun sind wir ein freies Land, auch Kommunisten dürfen, solange sie den Staat nicht umdrehen, demonstrieren. Zu erwarten wäre aber die Berichterstattung einer freien Presse, die kritische diese Demonstrationen und auch deren Aufrufe aufgreift, analysiert, und dann wahrheitsgerecht berichtet. Sie als Leser zahlen schließlich Geld dafür, in der Annahme, wahrheitsgerecht und vollständig informiert zu werden, das wiederum nicht durch Meinungen, vielmehr durch Fakten.

Bei der Veranstaltung in Leverkusen waren sowohl Journalisten von der Rheinischen Post als auch vom Kölner Stadtanzeiger zugegen. Allen muss dabei aufgefallen sein, die entsprechende Demonstrantenschar lässt sich schon an den wenigen Fotos nachrechnen, dass noch nicht einmal von den angekündigten 500 Demonstranten 50 erschienen waren.

Gleichwohl berichtet diese Presse von einer erfolgreichen Veranstaltung und 150 Besuchern. Auch war durch die rege Unterhaltung zwischen Pressevertretern und den kommunistischen Agitatoren und Organisatoren während des Veranstaltungsablaufes schnell festzustellen, dass man sich sehr gut kannte und über den Veranstaltungsverlauf offensichtlich einer Meinung war. Auffallend auch, dass einige von der normalen Straßenpolizei den gleichen Bekanntheitsgrad bei den Kommunisten zu haben schienen, offensichtlich auch den gleichen freundschaftlichen Hintergrund, jedenfalls wirkte das auf den Außenstehenden im Rahmen der Mimik und der Gesprächsintensivität so.

Erwartungsgemäß verliefen die Pressemitteilungen pro kommunistisch und pro Veranstaltungsorganisatoren; die bewußt von den Veranstaltern provozierte Verunglimpfung und üble Nachrede gegenüber Pro NRW wurde, wenn auch nicht wörtlich, so jedenfalls im Rahmen der emotionalen Übermittlung der Artikel aufrechterhalten und indirekt bestätigt.

Undemokraten befinden sich also in voller Breite sowohl bei der Organisation als auch der Berichterstattung und den Medien. Im Rahmen der eingangs zitierten Bestimmungen der Landesverfassung, die auch die Bundesverfassung zum Gegenstand macht, wäre zwischen wahren "Demokraten" zu erwarten, dass es zum Gespräch kommen. Ein solches wird von der gesamten Linken taktisch und ideologisch bedingt vermieden, weil es sonst aus der "Aktion gegen Rechts" mangels wirklichen "Feindbildes von Rechts" keine "Kohle" gäbe; die örtliche  Links-Presse versucht durch verschweigen die Bedeutung von PRO Köln und pro NRW herunterzuspielen und die Undemokraten, obwohl als solche für den aufmerksamen Beobachter erkennbar, dadurch zu unterstützen. Anders kann man die unwahre Berichterstattung, die Betrug am Leser enthalten dürfte, nicht interpretieren.

Dass das Taktik hat, ergibt sich aus einem Bericht anlässlich einer weiteren "Aktion gegen Rechts", die unter Mitwirkung eines weiteren" nützlichen Idioten" (Lenin) in Köln hofiert wurde.

Auch hier wird wieder mit großen Teilnehmer-Zahlen argumentiert, indem angeblich 2.700 Schüler einen Aufstand verursachten. Tatsächlich zeigt das Bild aus der Presse den nützlichen Idioten (Lenin) einschließlich 17 jugendlicher "Loser", die ihren ärmlichen kindlichen Bildungsstand, verursacht durch Undemokraten, offensichtlich als angebliche "Gewinner" noch nicht erfasst haben. Wenn dann die Undemokratin, die die Schirmherrschaft dieser Aktion übernommen hat, von sich gibt: "seit einiger Zeit erdulden wir pro Köln im Rat" wird bereits das undemokratische selbstverständlich mehr als deutlich. Pro Köln ist als ordentliche Fraktion in den Kölner Rat von Kölner Bürgern gewählt worden, was heißt also hier "erdulden". Jedenfalls wird dadurch die Sprache deutlich, mit der durch geistige Infiltration die Schüler politisch verdummt werden und dass zu eigenem Vorteil der Undemokraten. Gleichzeitig hält die Undemokratin fest:

"die anderen Fraktionen haben vereinbart, sich möglichst wenig öffentlich mit der Bürgerbewegung auseinander zusetzen, obwohl das verdammt schwer ist" Abgesehen von der Tatsache, dass eine wirkliche Lady die nicht flucht; einiges Persönliches wird damit über den Hintergrund der Schirmherrin deutlich, wird hier deutlich, dass man von Grund auf im politischen verfassungswidrig (siehe oben) undemokratisch ist, außer der eigenen Meinung also nichts Anderes gelten lässt und auch nicht bereit ist, mittels Diskussionen oder Auseinandersetzung im Sinne der verfassungsmäßigen Vorschriften den Anderen anzusprechen und dessen Auffassung kennen zu lernen. PRO KÖLN  und PRO NRW werden als "rechtsextrem" den Schülern gegenüber betitelt, aber auch ansonsten in der Öffentlichkeit Kölns und Leverkusens auf gleiche Art und Weise verunglimpft. Nirgendwo, tatsächlich nirgendwo, wird der Beweis dieser Behauptung angetreten, weder lassen sich Rückschlüsse oder Verbindungen zu wirklich rechtsextremen Parteien herstellen, noch ein Bezug zur National-Sozialistischen Zeit Adolf Hitlers, so dass die Äußerungen mangels Hinterlegung durch Fakten reine üble Nachrede, Verunglimpfung, Rufmord, politische Disqualifizierung, darstellen. Unterstellt, dass selbst keine kommunistische Ausrichtung der Schirmherrin zugrunde liegt, ist auch Mitläufertum von "Prominenten" (?) nach dem Motto, "mitgefangen mit gehangen" stete Bekundung gerade dieser "Prominenten", was abermals die Verlogenheit derartiger  Stellungnahmen offenkundig macht.

Von solchen Leuten werden unsere Kinder verbildet und desinformiert und zu Aktionen gebracht, wie sie auch die Hitlerjugend, verführt durch die National-Sozialisten, später auch die vereinnahmte Jugend unter dem kommunistischen System in der DDR, mitmachen musste. Diesen hat man bereits Jahre der Jugend geklaut, das gleiche findet schon wieder statt, abermals mit ideologisierte im Hintergrund und wieder aus der sozialistischen Kramkiste.

Helfen Sie mit, diesen Unterwanderungszustand und die Verführung unserer Jugend durch undemokratische Demagogen zu stoppen. Mit PRO KÖLN und PRO NRW sind Sie dabei auf dem richtigen Weg. Mit Rechtsextremismus haben wir überhaupt nichts zu tun, wir sind eine Partei mit aufgeschlossen konservativen Mitgliedern, Leute wie Strauß, Dregger, hätten keine Probleme, sich uns anzuschließen.

Es geht um Ihre, insbesondere aber auch um die Zukunft Ihrer Kinder, wollen wir nicht das gleiche Debakel wiederholen, dass bereits zweimal Deutschland eingeholt hat.

                                                                                                20.6.2008  P.B.

       


 

Werden die Menschen des Abendlandes immer dümmer und primitiver?

Seit Jahren stieg die Durchschnittsintelligenz der westeuropäischen Menschen kontinuierlich an. Mittlerweile zeigt sich, dass dieser zunächst zu verzeichnenden Anstieg zum Stillstand zu kommen scheint. Menschen älterer Generation bemerken diesen Umstand schon am Miteinander der neueren Generationen. Es geht zunehmend primitiver und weniger intelligent im menschlichen Miteinander zu. Werte und wertebezogene Verhaltensweisen sind für die jüngeren Generationen zunehmend Fremdworte. Man merkt, dass sie selbst etwas im täglichen Miteinander vermissen, gleichzeitig aber nicht wissen , was es ist, was fehlt.

Das aber ist eine Intelligenz-, Wissens- und Erziehungsfrage. Dabei gibt es erste Hinweise für einen Rückgang der westeuropäischen Durchschnittsintelligenz.

Zunächst war es der neuseeländische Politikwissenschaftler  James Flynn, der 1987 den ständigen Anstieg der durchschnittlichen IQ-Werte in den westlichen Gesellschaften seit dem zweiten Weltkrieg entdeckte. Seitdem sprechen Psychologen vom  "Flynn-Effekt". Wissenschaftler bemerken die erste Änderung. Mit Beginn der Neunziger Jahre hörte die Steigerung der IQ-Werte auf. Seit 1999 beobachtet man eine Rückgang.

Was ist der Grund für diese bemerkte Trendumkehr?

Die Beantwortung ist schwierig, weil zunächst unklar erscheint, was zunächst den Anstieg der IQ-Werte bewirkte. Teilweise vermuten Wissenschaftler biologische Gründe, insbesondere die besser Ernährungssituation. Andere weisen das zurück und verweisen auf die Änderung der Schulsysteme in den fünfziger und  sechziger Jahren, die dann in den Folgejahren nachweislich durch linke Schulideen  wieder und weiter paralysiert wurden. Seit den 68er-Jahren und den siebziger Jahren hat sich in den Schulen  Westeuropas durch den Durchzug der sozialistischen Ideen und durch diese durchsetzten Lehrer nur Nachteiliges getan. Das klassische preußische Schulsystem wurde, was Deutschland bzw. die Bundesrepublik betrifft von links, insbesondere unter dem Einfluß der linken GEW, systematisch durch Ideologieeinfluß faktisch zerstört. früher wurden Lehrer nach bestandenem ersten oder zweiten Examen einem Schulamt zugewiesenen. Der Schulrat teilte die neuen Lehrer einer Schule damals zu. Unbemerkt erfolgte eine Änderung. Heute haben Schulleiterfunktionen des Schul Rates übernommen. Zwangsläufig kommt dabei die britische Einstellung des Schul Rates, soweit er ideologisch verfärbt ist, in Funktion und kann Wegbereiter und für die Ideologie tätigwerden. Schon "Adolf" und Honecker wussten: wer die Jugend hat, hat die Zukunft.Seitdem ging es nachweisbar abwärts.neue Kollegen werden insoweit vom Schulleiter eingestellt, nachdem sie sich einem "Gremium", bestehend aus künftigen Kollegen aus dem Kollegium, vorgestellt haben. Wie von einer Reihe von Lehrern bestätigt, befinden sich in diesem Gremium in den meisten Fällen ideologisch verfärbte Maulwürfe der kommunistischen Lehre ein. In der Praxis sieht es dabei so aus:

Der Schulleiter beziehungsweise die Schulleiterin und zwei gewählte Kollegen bilden das so genannte Gremium, bei dem sich der neue Kollege vorstellen muss. Unterhält man sich mit vielen dieser Schulleitungen privat, kommt schnell zum Vorschein, dass sie nach eigenem Bekenntnis politisch "stramm links" stehen. Die nicht ideologisierte Kollegen kuschen und machen in der Regel Dienst nach Vorschrift. Bei den ideologisierten kommt es dabei zu Äußerungen wie "bedauerlich, dass nach dem Mauerfall kein weiteres sozialistisches Experiment in der DDR versucht wurde", auftrat sich diese Einstellung auch mit Lehrern als Funktionsträgern bei der GEW ( Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft). Dementsprechend fällt auch die Wahl und die Entscheidung des Gremiums aus. Vorzugsweise dient dabei wieder das richtige Parteibuch (da war doch schon mal so was?) für die Aufnahme in das Kollegium, noch besser, man zeigt selbst ideologisierte Einstellung, natürlich Richtung "links" vermehrt ist insoweit festzustellen, dass sich Kollegien eindeutiger linker politischer Ausbildung in deutschen Schulen bilden. Das ungehindert von der Landespolitik jeweils Vorort, unbemerkt von Eltern und Vorgesetzten der Schulbehörde.

Zu dieser Analyse passen entgegen gesetzte Schulsystemtendenzen aus Ländern wie Singapur und Süd Korea. Dort werden noch immer Verbesserungen und Reformen in den Schulen durchgeführt; gleichzeitig steigen weiterhin dort die durchschnittlichen IQ-Werte. Verbesserung, nicht ideologische Beeinflussung und Verschlechterung der Schulsysteme führen zur stetigen Steigerung der IQ-Werte.

Mit dieser Schultheorie ist aber der Rückgang der Intelligenz  nicht alleine erklärt. Sinkende IQ_Werte hängen auch  mit immer weniger Interesse der jungen Bevölkerung an akademischer Ausbildung zusammen.

Flynn sieht das drastischer: In der Geschichte der Menschheit hat Wohlstand immer zur Dekadenz geführt. Dies war schon bei den Römern und Griechen so, das wird auch bei uns so weiter gehen.

Wir haben in Deutschland bekanntlich zu wenig Bodenschätze. Unser Kapital liegt in Ausbildung und Intelligenz der Urbevölkerung, wie sie sich in den westeuropäischen Ländern bisher eindeutig bewährt hat. Dieses "Kapital" durch Ideologie und Wohlstand verwahrlosen zu lassen, wird sich für uns ähnlich kulturtödlich und Wohlstand zerstörend auswirken, wie bei Römern und Griechen.

                                                                                                       20.6.2008 JC

 


 

Benachteiligung hoch Intelligenter im egalitären, sozialistisch ausgelegten Schulsystem?

Praktische Beispiele aus dem Eltern-Leben

Studie: Deutschlands Eltern unter Druck 

Immer mehr Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Foto: Pixelio

BERLIN. Deutschlands Eltern sind steigendem gesellschaftlichem Druck ausgesetzt. Dies geht aus der Studie „Eltern unter Druck - Selbstverständnisse, Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Eltern in verschiedenen Lebenswelten“ hervor, welche die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung heute in Berlin vorgestellt hat.

In der Studie wird die Lebenssituation der heutigen Elterngeneration untersucht. Kinder seien für die heutige Gesellschaft immer weniger selbstverständlich geworden. Christine Henry-Huthmacher von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die die Studie wissenschaftlich begleitete, faßte es so zusammen: „Elternschaft ist heute eine Option unter anderen Lebens- und Partnerschaftsformen geworden. Elternschaft paßt heute mit den besonderen Abhängigkeiten immer weniger in den gesellschaftlichen Mainstream.“

Andererseits besitzen diese ihren Kindern gegenüber ein Maß an Verantwortung, „das es in früheren Elterngenerationen so nicht gegeben hat,“ was sich nicht selten für die Eltern in psychischer und  finanzieller Belastung äußert: „Eltern sehen sich heute vielfältigem Druck ausgesetzt, sind zu großen Teilen verunsichert und versuchen den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden (...) So beherrscht nicht selten Zeitdruck, Organisations- und Leistungsdruck den Alltag von Eltern.“

Ein Drittel fühlt sich gestreßt

Ein Drittel der Eltern fühle sich im Erziehungsalltag „oft“ bis „fast täglich“ gestreßt, knapp die Hälfte „gelegentlich“. „Bildungsdruck, Erziehungsdruck, die kaum zufriedenstellende Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch der finanzielle Druck, den vor allem sozialschwache Familien erleben, erschweren Eltern den Alltag mit Kindern.“

Dabei ist vor allem die „bürgerliche Mitte“ betroffen. Mit einem nur durchschnittlichen Haushaltseinkommen zur Verfügung, übt sie häufig persönlichen Verzicht, um in eine bessere Bildung ihrer Kinder zu investieren, die sie nicht mehr von der öffentlichen Erziehung erwarten. Mütter dieser Gruppe sind dann nicht aus persönlicher Neigung erwerbstätig, sondern um ihrem Kind beispielsweise den Besuch einer Privatschule zu ermöglichen.

Oft bleibt es auch bei diesem einen Kind, da ein zweites für diese Familien nicht mehr finanzierbar wäre. Für dieses eine Kind wird einiges an Unbill in Kauf genommen, bis hin zum Wohnungswechsel, wenn die Kinder schulpflichtig werden. Denn „Elternschaft ist keine Solidargemeinschaft mehr“, wie Henry-Huthmacher feststellt. Statt dessen würde man sich abgrenzen.

Buschkowsky: "Bei den Kindern hört die Toleranz auf"

Dies muß auch der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky feststellen: „Wir sind attraktiv für junge Menschen, für Künstler und Studenten – bis sie eine Familie gründen. Dann ziehen die ersten weg“, sagte er in einem Gespräch mit der
Welt. Dies beträfe „an allererster Stelle die bildungsorientierten Migranten.

Sie telefonieren die Schulen ab und erkundigen sich nach dem Ausländeranteil. Aber auch taz-Leser und Grünen-Wähler kehren Neukölln den Rücken oder melden ihre Kinder bei der Oma in Wilmersdorf an,“ denn „spätestens bei den Kindern hört die Toleranz auf“, heißt es in der Studie.

                                                                                                                      2.3.2008


 

Gewalttaten an Schulen durch Schüler, Tötung von Lehrern und Mitschülern und Selbstmord

Computerspiele schuld? Falscher Umgang? Falsches Elternhaus? Oder Endlösung für einen Überintelligenten, der, bildungsmäßig ausgegrenzt, unterfordert, ausgebremst, seine ausgebremste Jugend als behindernd und betrachtet und mit einem monströsen Gewaltakt den Schlußstrich in der für ihn als ausweglos angesehenen Lebenssituation, die durch unterdrückenden sozialistisch initiierten Egalitarismus bedrängt wird,  zieht.

(folgt in Kürze)                           20.2.2008


Erziehung und Familie
Die Dialektik staatlicher Hilfe
 

In einer Sendung von Anne Will, Sonntagabend in der ARD (Nachfolgesendung von Sabine Christiansen), ging es um die Misere deutscher Bildung und Erziehung. Aufhänger für dieses Thema war die Verleihung der Nobelpreise für Chemie und Physik 2007 an die deutschen Wissenschaftler Gerhard Ertl und Peter Grünberg sowie die Ergebnisse jüngster Pisa- und OECD-Studien. Hoch im Kurs standen auch in dieser Sendung Forderungen, das traditionelle dreigliedrige Schulsystem in Deutschland zu zerschlagen und durch eine staatliche Einheitsschule zu ersetzen.

Im Beisein der frischgebackenen Nobelpreisträger gab der SPD-Bildungsfachmann Karl Lauterbach die schizophrene Parole aus, durch noch stärkere Egalisierung im Bildungssystem könne man die Zahl potentieller Nobelpreisträger erhöhen. Wörtlich beklagte er, daß nach wie vor Beamte und Akademiker zu einem hohen Prozentsatz ihre Kinder auf das Gymnasium schicken könnten, obwohl deren Begabung nicht höher liege als diejenige von Kindern aus Arbeiterfamilien, die die Hauptschulen füllten. Also alle zwangsweise zusammenpferchen? Irrsinn: Schon jetzt vollziehen die Eltern, die es sich leisten können, eine Abstimmung mit den Füßen und flüchten vor den durch antiautoritäre Experimente und Spaßpädagogik ruinierten staatlichen Schulen und vor Klassen mit hohem Ausländeranteil in Scharen zur privaten Konkurrenz.

Es ist eine uralte Klage, daß Kinder aus „besserem Hause“ auch bessere Chancen in ihrer Schullaufbahn haben. Warum sollte das aber eigentlich anders sein? Es ist eine Kulturleistung eines Volkes, gebildete, leistungsstarke, intakte Familienstrukturen hervorzubringen. Der Staat hat sich in fast allen Kulturnationen deshalb an allererster Stelle dazu verpflichtet, den Stand der Familie zu schützen. Die Familie ist der erste und wichtigste Ort, an dem Kinder ihre Prägung und Bildung erfahren. Hier lernen sie ihre Muttersprache, hier wird der Keim für religiöse Bindung, Sinn für Schönheit, Literatur und Musik und charakterliche Tugenden gelegt - auch in Arbeiterfamilien. Die Etablierung der Volksbildung durch Schulpflicht und öffentliche Bildungsstätten hat das Fundament für den industriellen Aufstieg Deutschlands im 19. Jahrhundert gelegt. Aber: Die völlige Egalisierung war nicht beabsichtigt. Die Durchlässigkeit des Bildungssystems und die Möglichkeit zum gesellschaftlichen Aufstieg setzt Willen zu Leistung und Eigeninitiative voraus. Die Rückbesinnung auf bewährte Standards in allen Schulformen ist das Gebot der Stunde.

Der Staat sollte darüber hinaus sogar das Gegenteil des derzeit Diskutierten tun: Nicht eine Ausweitung von Erziehungs- und Betreuungsangeboten ist die Lösung, sondern der Rückzug auf Aufgaben, die von der Familie zu leisten sind - die von Gender-Ministerin von der Leyen denunzierte „Herdprämie“ ist ein Beispiel. Die Privilegierung der Erziehungsleistung der Familie muß betont und nicht abgeschwächt werden. Eine solidarische Gesellschaft hilft Kindern aus weniger privilegierten Verhältnissen, der Staat darf aber nicht die Illusion vortäuschen, die Leistung der Familie ersetzen oder nivellieren zu können. Ansonsten zerstört er die Familie und damit sich selbst.                                                                                    20.2.2008

 

Alle regten sich im Sinne der SPD Propaganda über 16 Jahre Kohl vor der vorletzten Wahl auf. 30 Jahre  mit Herrn Rau in NRW machten diesen sogar zum Bundespräsidenten. 30 Jahre sozialistische Wühlarbeit unter seiner Verantwortung in NRW im Erziehungs- und Bildungswesen mit dem Gesamtschul- und PISA Ergebnis wurden so noch honoriert. Wie offen und ungeniert hier von maßgeblicher linker Seite agiert wird, ist nicht zu fassen:

 

 Kampf der Gleichmacherei 

SPD versuchte, Pisa zu beeinflussen

Boykottdrohungen auch von den Gewerkschaften - Max-Planck-Institut schließt Fehler aus. Forscher des Max-Planck-Instituts weisen Kritik an der vor einiger Zeit veröffentlichten "Pisa-Studie" zurück. "Wir sind in den vergangenen Jahren mit einer Flut von mehr oder weniger begründeter Kritik überhäuft worden", sagt Cordula Artelt, die am Institut mit der Studie befasst war. Sie weist die Vermutung zurück, das Institut habe auf "irgendeine Einflussnahme Rücksicht genommen".

Im Vorfeld gab es nachweislich bereits Widerstand gegen den weltweit größten Lernleistungstest. In einem Brief des SPD-Bundesvorstands vom 9. August 1999 an die SPD-Kultusminister in den Ländern wurden Befürchtungen der SPD formuliert, Pisa werde beweisen, dass die Gesamtschule dem dreigliedrigen Schulsystem unterlegen sei. In dem Schreiben wurden vor allem gegen Teil zwei der Studie, den Bundesländervergleich erhoben.Man hatte also das Problem erkannt, versuchte aber zu verhinderen, dass auch das Volk das erkennt Die ehemalige Bundesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung und Briefautorin Brigitte Speth, drängte darauf, Einfluss auf die Stichprobenziehung durch das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) zu nehmen, welches die Daten erhebt.

Die Kultusminister werden von Speth "dringend" gebeten, "auf eine A-Länder-Koordination zu drängen, in der ihr über die Vorbedingungen der Stichprobe beratet". Unter "A-Ländern" werden SPD-geführte Bundesländer verstanden, werden Unions-regierte Bundesländer als "B-Länder" bezeichnet werden. Ansonsten, so die Landtagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen, sei "ohne Test vorher zu sagen, dass Länder mit selektiven Schulsystemen, die den Strukturreformen der letzten 30 Jahre widerstanden haben, bessere Schülerleistungen in allen Schulformen haben werden". Das "wäre eine Art Selbstverurteilung der Reformpolitik der letzten 30 Jahre".

Speth begründete im Schreiben ihre Vorbehalte wie folgt: Die Stichprobe berücksichtige nicht die tatsächliche Anzahl bestimmter Schulformen in einem Bundesland, sondern teste überall die gleiche Anzahl von Schulen jeden Typs. Zudem fürchtete Speth, dass das MPIB dem System der Leistungsdifferenzierung an Gesamtschulen nicht Rechnung trägt. "Über die Ergebnisse der Gesamtschulen lässt sich nur dann etwas aussagen, wenn sie mit dem voraussichtlichen Abschluss gekoppelt werden." Der Hamburger Stadtrat Hermann Lange (parteilos), ein weiterer Empfänger des Briefes. der Pisa für die Kultusministerkonferenz koordiniert., bemühte sich seinerzeit umgehend, die Bedenken der SPD auszuräumen. "Erhebungsfehler können definitiv ausgeschlossen werden", wiederholt Lange auch heute. Dies habe er seinerzeit auch der SPD klar gemacht.

Auch die GEW hat in einer Reihe von Anfragen an das MPIB Vorbehalte gegen Pisa erkennen lassen. "Plakativ" und "teilweise naiv" nennt Artelt vom MPIB deren Einwände. Wirksam waren sie gleichwohl. Bis zuletzt stand über Pisa eine "Boykottdrohung" durch die GEW. Durch hohe Transparenz und Wissenschaftlichkeit sei es dem MPIB gelungen, den Widerstand der Gewerkschaften zu brechen.

Bildung ist immer noch eine Investition in die Zukunft

Seit Jahren, und nicht erst seit bekannt werden der so genannten Pisa-Studie, haben wir in Deutschland eine heftige Diskussion über Wert und Unwert, Sinn und Unsinn der Bildung. Lohnen Investitionen für die Bildung noch? Lohnt es sich noch, zu lernen, Wissen zu erwerben, Verzicht zu üben zu Gunsten nichtmaterieller Werte, sich zu disziplinieren und zu kultivieren?

Oder gelten im Gegenteil muntere Sätze wie die folgenden, die man heute oft hört - dass Arbeit die Welt ruiniere, Entdeckerfreude sie versklave, Kultur sie vergewaltige durch zerstörerische Umprägung ursprünglicher Identitäten? Gilt statt des Imperativs "Lernen, lernen, lernen!" für die Zukunft vielleicht eher Aimé Césaires antiwestlicher Lobpreis des aggressiven Nichtstuns: "Hurra für jene, die niemals etwas erfanden. Hurra für jene, die niemals etwas erforschten! Hurra für jene, die niemals etwas bezwangen!"?

Ein kurzer Blick zurück auf die Bildungsreform. Die sechziger bis achtziger Jahre waren weltweit eine Zeit der Bildungsreformen. Erstmals erfasste eine pädagogische Bewegung den ganzen Erdball. Während zahlreiche Entwicklungsländer den Schritt zu Schriftkultur und Alphabetisierung taten, weitete sich in den entwickelten Ländern das Schul- und Hochschulwesen aus.

Zumindest äußerlich und quantitativ kann sich das Ergebnis sehen lassen. 1964 hatten wir in der Bundesrepublik rund 50 000 Studienberechtigte, 3,5 Prozent des Altersjahrgangs; heute sind es (mit den neuen Ländern) rund 300 000 (33 Prozent des Altersjahrgangs). Lehrer gab es 1964 knapp 300 000; heute sind es rund 550 000. Die regionale und soziale Verteilung der Bildungschancen ist günstiger geworden. 1965 gaben Bund, Länder und Kommunen für Bildung, Wissenschaft und Kultur rund 20 Milliarden Mark aus; heute sind es über 110 Milliarden Mark.

Aber wie in der Politik im Allgemeinen, so gilt auch in der Bildungspolitik: Kein Gewinn ohne Verlust. Den Aktivposten der Bildungsreform stehen ebenso unleugbare Passiva gegenüber. Stichworte mögen genügen: Die Schulen gerieten unter den Druck gesellschaftspolitischer Forderungen; sie wurden überwiegend danach beurteilt, welchen Beitrag sie für die berufliche und soziale Entfaltung, für den Aufstieg, das Lebenszeiteinkommen leisten konnten - die pädagogische Perspektive trat demgegenüber zurück.

Vor lauter Lernen fürs Leben vergaß man das Leben in der Schule. Auf den Präsentierteller öffentlicher Aufmerksamkeit (oft auch des sozialen Neides!) gestellt, verlor die Schule Zug um Zug ihre alte Freiheit: Sie geriet unter Rechtskontrollen, die oft alles vernünftige pädagogische Maß überschritten. Ein Geist berechnender Kühle zog in die Schule ein - vom Jean-Paulschen "Miteinanderhausen und Ineinanderwohnen", von Lausbuben- und Lausmädchenstreichen, von Feuerzangenbowle-Stimmung war bald nicht mehr die Rede.

Noch größer waren die Verluste in den Hochschulen. Auch dort führte der Zustrom einer rund sechs Mal so großen Studentenzahl, mehr noch die von den Gerichten vorangetriebene rechtliche Egalisierung (unter dem sozialen Gesichtspunkt von Anspruch und Teilhabe) zu tief greifenden Veränderungen. Die pathologischen Befunde sind bekannt: die Forschung an den Hochschulen ist beeinträchtigt, teilweise verkümmert (durchaus nicht nur im Osten, auch im Westen!); der Druck der Studentenzahlen erzwingt stetig Priorität für die (schulmäßige) Lehre; ein nennenswerter Wettbewerb zwischen den Hochschulen existiert kaum mehr; der Sockel des Elementarunterrichts wird täglich breiter, international konkurrenzfähige Spitzenleistung seltener.

Es fehlt nicht an Vorschlägen, wie man der Krise in deutschen Schulen und Hochschulen - einer Krise der "excellence", nicht der Egalität! - Herr werden kann. Patentrezepte gibt es keine. Doch kann man Wünsche äußern. Eltern, Schüler und Studenten sollten ihre Ansprüche auf Qualität erhöhen, diejenigen auf Egalisierung mäßigen; die Gerichte, voran das Bundesverfassungsgericht, sollten den Egalitätsdruck lockern und gestuften und unterschiedlichen Formen der "Teilhabe" an Bildungseinrichtungen eine Chance geben. In keinem Land der Welt ist die Verrechtlichung des Bildungswesens so weit gediehen wie in Deutschland.

Ist es denn wirklich nötig, auch noch der letzten Klage gegen eine Fachnote stattzugeben? Kann der pädagogische Freiraum des Lehrers nicht wieder ausgedehnt, statt immer weiter beschränkt werden? Endlich sollte sich auch der deutsche Föderalismus angesichts der Fesselung des Bildungswesens durch echte oder erfundene Gleichheitsdogmen herausgefordert fühlen. Muss föderalistische Vielfalt denn immer schon im voraus "koordiniert" werden, ehe sie ihr Eigenes entwickeln und entfalten kann?

Es wäre jedenfalls erlösend, würden einzelne Bildungseinrichtungen, einzelne Bildungspolitiker endlich aus der Kumpanei der Gleichmacher und Lohndrücker ausscheren und wieder auf besondere Leistungen setzen - auf das Bessere, das nun einmal der Feind des Guten (und sicher des Mittelmäßigen) ist. Der Gleichmacherei, dem Billiglohnprinzip ist in der deutschen Bildungspolitik inzwischen genug gehuldigt worden - es käme jetzt darauf an, den Brotkorb wieder höher zu hängen, damit sich die geistigen Hälse recken.

Neue Herausforderungen

Wir werden die Altlasten der Bildungsreform in die kommenden Jahre mitnehmen müssen. Sie werden uns umso sicherer begleiten, als die finanzpolitischen Spielräume der Reformzeit nicht mehr existieren: Seit den neunziger Jahren stagniert der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttosozialprodukt, in den letzten Jahren ist er sogar zurückgegangen.

Inzwischen hat sich die Diskussion vom Institutionellen und Organisatorischen stärker zum Inhaltlichen gewandt. Neue Herausforderungen kommen auf das Bildungswesen zu. Erstens verändert die technische Revolution in stürmischem Tempo das Umfeld der Bildungsvorgänge. Sodann sind - neben Elternhaus, Schule, Gleichaltrigen - die Medien zu Miterziehern der Jugend geworden. Endlich internationalisiert sich das Bildungswesen vornehmlich im EU-Bereich immer rascher; die alte Gleichung des Nationalstaats: Elternhaus = Muttersprache = Schule geht immer weniger auf.

Aktuell und drängend ist vor allem das technologische Problem. Die hoch technisierte Welt wird immer komplexer, differenzierter und unüberschaubarer. Jeder Technologieschub wälzt neue Wissensmassen auf die ohnehin überlastete - und in ihrer Unterrichtszeit seit 30 Jahren ständig verkürzte! - Schule zu. Zur Verarbeitung, pädagogischen Aufbereitung und Weitergabe bleibt oft zu wenig Zeit. Experten behaupten, dass sich die Informationsmenge derzeit etwa alle sechs Jahre verdoppelt. Die Informationsverarbeitung wird immer perfekter. Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Bildungswesen liegen auf der Hand: Wozu noch rechnen, wenn der solargespeiste Taschenrechner bereits billiger ist als ein Taschenbuch, wenn der Fahrscheinautomat "weiß", wie viel Wechselgeld er hergeben muss?

Wozu noch Rechtschreiben, wenn heute bereits Sprech/Schreibautomaten Sprache in Texte verwandeln, wenn die künftige Generation "intelligenter" Computer nach modernen Musterkennungsverfahren sogar Bilder - Fotos oder Personen - identifizieren kann? Wozu noch Aufsätze schreiben, wenn im Leben nur noch computerleserliche Formblätter auszufüllen sind, angefangen von der Steuererklärung bis zum Multiple-choice-Fragebogen der Führerscheinprüfung oder des Medizinerexamens? Wozu noch Latein, Griechisch oder das Nibelungenlied im Zeitalter der Networks, der Rechner und der Prozesssteuerung?

Stofflich ist das Problem der allgemeinen Bildung in modernen Zivilisationen kaum zu lösen. Denn die Entropie des Wissens schreitet fort - die stetig expandierende und zugleich sich aufzehrende Stofffülle bringt die Bildungsanstalten in Bedrängnis. Wenn Bildung Form ist, geprägte, persönliche Form aus allgemein zugänglichen Erkenntnissen und Erfahrungen, dann hat sie es in der heutigen Gesellschaft schwer, die nötige Konsistenz zu gewinnen. Leicht geht zu einem Ohr hinaus, was zum anderen hineingeht, wie überhaupt der aus Bild- und Tonmedien sprudelnde Informationsfluss die bedächtig lernende und übende, auf Wort gestellte Schule ständig überschwemmt und überholt.

Die Wissensüberflutung wirft die Frage nach der Allgemeinbildung auf. Hier ist neue Konsensbildung über Wissenswürdiges und -notwendiges nötig. Allgemeinbildung sollte kein Unternehmen enzyklopädischer Häufung von Wissen sein. Sie sollte als ordnende Orientierung verstanden werden. Das bleibt eine wichtige Aufgabe in einer Zeit, in der die Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung so sprunghaft angewachsen sind wie nie seit der frühen Neuzeit; eine schwierige Aufgabe zugleich, weil tragende religiöse und erzieherische Mächte schwächer geworden sind und weil neben dem Elternhaus und den Gleichaltrigen heute viele Miterzieher - voran die Medien - stehen.

In den USA hat heute ein Jugendlicher von 16 Jahren im Durchschnitt 15 000 Stunden, also fast zwei volle Jahre, vor dem Fernsehschirm zugebracht. Europäische Untersuchungen zeigen, dass der alte Kontinent den neuen im Fernsehkonsum einzuholen, ja zu überbieten beginnt. Vor allem bei den Kindern steigen die Zahlen. Man kann auch bei uns damit rechnen, dass schon die Drei- bis Sechsjährigen fünf bis sechs Stunden in der Woche vor der Mattscheibe sitzen. Sie haben runde 1200 Stunden Fernsehen hinter sich, wenn sie in die Schule kommen. In den Jahren danach erhöht sich die Zahl der Fernsehstunden nochmals, bevor sie dann zu Gunsten der Tonmedien zurückgeht, die ja heute die eigentlichen Jugendmedien sind (Pop, Rock, Rap, Techno, Disko-Kultur).

Und nun das Problem der Schule und der Bildung: Sprechen, Sich-Ausdrücken, mündlich und später schriftlich, das lernt man heute sehr viel ausschließlicher als früher in der Schule. Weniger im Elternhaus, weniger auf der Straße. Die Schule spielt in der die Jugendlichen umströmenden Medienflut die notwendige, aber oft undankbare Rolle des kognitiven Widerparts. Sie bietet gewissermaßen unerbetene Schwimmhilfen. Ein großer Teil der weltweiten Unpopularität von Schule und Bildung kommt daher, dass man sich in einer Gesellschaft, in der Freizeit ständig zu wachsen und Zwang ständig abzunehmen scheint, lieber von Medien tragen lässt, als sein Leben, seine Unterhaltung selbst in die Hand zu nehmen.

Welcher Part kommt der Schule, der Bildung im Zeitalter der Medien zu? Es ist ein kritisch-korrigierender, ein Gleichgewicht herstellender Part. Und die Orientierungspunkte heißen, im Unterschied zu den auf Bild und Ton gestellten Medien, Sprechen, Denken, Begreifen, Unterscheiden, Verarbeiten. Die Schule muss heute nicht mehr auf so vieles hinweisen wie früher. "Opas Zeigestock" ist überlebt. Internet und Fernsehen bringen die Welt ins Haus. Daher kann die Schule auf stoffliche Kunde geringeres Gewicht legen. Wichtiger ist die Einübung von Denk- und Urteilsfähigkeit.

Das ist nicht möglich ohne Sprachfähigkeit, und so bleibt es die wichtigste Aufgabe des Bildungswesens, sprechen zu lehren und Sprache zu pflegen. Angesichts der suggestiven Bild- und Toneindrücke und einer nur allzu oft vor Bild und Ton verstummenden Umwelt (das gilt oft genug auch für das Elternhaus) muss die Schule die diffusen und bruchstückhaften Vorstellungen von Welt und Leben in den Köpfen junger Menschen zu einem Ganzen ordnen: indem sie sie zur Sprache bringt.

Endlich Internationalität und Inter-Kulturalität. Unser Bildungswesen wird sich in den nächsten Jahren noch stärker internationalisieren als bisher. Das heißt, das Bildungswesen wird verstärkt und dauerhaft auf Kinder, Schüler, Studenten anderer Nationalitäten Rücksicht nehmen müssen. Es kann nicht mehr einfach voraussetzen, dass die Kinder aus einem Elternhaus mit Deutsch als Muttersprache kommen und dass die Schule diese Muttersprache nur entwickeln, in Regeln fassen, weiter entfalten muss, nicht aber die Aufgabe hat, sie von Grund auf im Elementarunterricht aufzubauen.

Bisher sind Elementarschulen, Volksschulen in Europa keine Sprachenschulen. Sie rechnen in der Tradition des Nationalstaats mit der Gleichung Muttersprache = Elternhaus = muttersprachliche Schulen. Das wird sich - zunächst in den Ländern der Europäischen Union - im Lauf der nächsten Jahre und Jahrzehnte gründlich ändern. Sprachminderheiten werden Einlass begehren, und zwar nicht als Zaungäste, sondern als Partner auf Dauer. Was das für die traditionellen Schuleinrichtungen bedeuten wird, ist noch kaum abzusehen.

Lohnt Bildung noch?

Bildungspolitik lebt ebenso vom Konsens wie von der Neuerung. In den sechziger, siebziger Jahren war Bildung nicht etwas für kleine feine Minderheiten. Im Gegenteil, sie zog viele Menschen an, weil sie etwas versprach, was über Bildung weit hinausging: bessere Aufstiegsmöglichkeiten, eine gerechtere Verteilung des Sozialprodukts, Ausgleich für Benachteiligungen, Chancen für Minderheiten. So verwundert es kaum, dass Bildung auf der Traktandenliste der Politik ganz oben stand, in den USA wie in Europa. Nicht einmal störrisch-solide Finanzpolitiker konnten dem diskreten Charme der Bildung wiederstehen: "Du willst Geld? Sag ,education'!" hieß ein ermunternder Spruch in amerikanischen Stiftungskreisen.

Er galt bald auch für Europa. Bildung schien sich nicht nur durch ihr Alter, ihre Würde, ihre Aura auszuzeichnen (auch das!), sondern auch durch ihre Modernität, ihre Beliebtheit, ihre Nützlichkeit, ihren Anlagewert. Wer sich ihr verschrieb, so schien es, verbesserte sein Lebenslos. Er investierte in die Zukunft. Das taten damals viele, und daher wuchs die Bewegung, die mehr Bildung für mehr Menschen verhieß, fast von selbst zu einer beträchtlichen Größe an. Nicht zufällig sprach man von einer "zweiten Aufklärung".

Das ist nun einige Jahre her. Inzwischen haben sich die Gemüter abgekühlt. Enttäuschung verbreitet sich, weil nicht alle Blütenträume reiften, nicht alle Hoffnungen sich erfüllten. So hat man das Thema "soziale Wirkungen (oder Nebenwirkungen) der Bildung" in den USA und auch in Europa inzwischen mehr oder minder stillschweigend ad acta gelegt - bedauerlich, weil die gemachten Erfahrungen, ob nun ermutigend oder enttäuschend, durchaus eine genauere Würdigung verdient hätten.

Wäre es nicht interessant zu wissen, wie sich der umfängliche Schul- und Hochschulausbau in Deutschland seit den sechziger und siebziger Jahren auf die soziale Infrastruktur, die Einzugsbereiche der Bildung, die Mentalitäten der Beteiligten, das Stadt-Land-Verhältnis ausgewirkt haben?

Was bedeutet es, daß der Süden Deutschlands bei diesem Ausbau seine alten Defizite kompensieren konnte? Wie wird sich das neue Selbstbewußtsein der Regionen - der südlichen vor allem, aber auch der östlichen - gegenüber den einheitsstaatlichen Tendenzen des Nordens und der Mitte behaupten? Was bedeutet das alles für die sich vorbereitenden europäischen Bildungsstrukturen?

Es ist begreiflich, dass die Überforderung von Schulen und Hochschulen im Dienst der Gesellschaftspolitik - oft der Gesellschaftsveränderung! - auch Enttäuschungen hinterlassen hat. So wollen viele, die gestern noch vom lebenslangen Lernen schwärmten, heute von der Schule nichts mehr wissen.

Nach Jahren der Schulüberschätzung erleben wir gegenwärtig eine Welle heftiger Schulkritik, bis zur Schulverneinung. Foucault und Illich folgend, entdecken Schulforscher im Antlitz der ehrwürdigen Institution greisenhafte Züge, und nicht nur das: auch Spuren des Zwanges, der Strafe, der Überwachung, der Uniformierung, der Verneinung des Persönlichen, lndividuellen, der Identitäts- und Kulturzerstörung. Gerade die kulturellen und sozialen Dimensionen der Bildung, ihre normierenden und "normalisierenden" Wirkungen - der Aufklärung besonders teuer! - wurden zum Ansatzpunkt der Kritik.

Darf Schule wirklich erziehen und prägen, dürfen Lehrpläne die schweifenden Gedanken junger Menschen einfangen und zu Recht richten, dürfen Lernziele ein Richtmaß für alle aufstellen - und das alles mit der Sanktion von Note und Zeugnis, von Beurteilung und Bewertung? Wird Schule damit nicht zu einem Instrument des Freiheitsentzugs?

Schon nennen wackere Einzelkämpfer die allgemeine Schulpflicht, dieses Kronjuwel der Aufklärung, ungeniert-respektlos ein überlebtes Rechtsaltertum. Und in der Tat: In vielen Problemzonen der industriealisierten Welt ist diese Schulpflicht nur noch mit staatlichen Zwangsmittel aufrecht zu halten. Die alten Anreize: der Wille, sich auszuzeichnen, sich durchzusetzen, aufzusteigen, reichen angesichts wachsender Arbeitslosigkeit und kultureller Isolierung für viele Menschen an vielen Orten nicht mehr aus.

Bildung kann in der heutigen Welt nicht mehr von ihren sozialen Prämien leben. Aber wie steht es mit der Anziehungskraft der Bildung selbst? Fasziniert sie noch? Die Antwort kann kein einfaches Ja oder Nein, sie muss ein Einerseits - Anderseits sein. Auf der einen Seite bietet die gegenwärtige Situation durchaus Chancen für die Bildung: die sekundären Motivationen sind weggefallen, der Blick auf Zwecke und Nebenzwecke trübt die Sicht nicht mehr.

So könnte eine neue Diskussion darüber beginnen, was Bildung ist - nach der alten Diskussion darüber, was Bildung "bringt". In der Tat rühren sich einige Initiativen in dieser Richtung. Nach Bildung und Erziehung wird wieder gefragt - direkt, prinzipiell, ohne instrumentale Vermittlungen und organisatorische Umschweife. Das ist ermutigend und zeigt eine neue Diskussionslage an. Erzieher und Wissenschaftler können wieder aus eigener Autonomie sprechen, Anregungen geben, Forderungen stellen; sie brauchen keine Übersetzer, keine Vermittler mehr.

Auf der anderen Seite soll man nicht meinen, dass damit alles geklärt sei, dass damit über die Zukunft unserer Bildung schon positiv entschieden wäre. Es wäre eine Illusion zu glauben, nach den Kämpfen um den Ausbau und die Organisation des Bildungswesens in den vergangenen Jahrzehnten fiele uns nun ein fertiger, anerkannter, unbestrittener, umfassend begründeter Begriff von Bildung einfach in den Schoß.

Die Diskussionsfronten sind auf den ersten Blick recht kompliziert. Vereinfacht kann man sagen, dass zwei Konzeptionen einander gegenüber stehen, eine - in Toynbees Sprache - "universalistische" und eine "parochiale": die eine von einem menschheitlichen Ansatz her denkend und alle Kulturen in einem einheitlichen Zusammenhang betrachtend, die andere, schroff entgegengesetzt, von inkompatiblen kulturellen Identitäten ausgehend, deren jede sich ihre eigene Geschichte erschafft. Die universalistische Konzeption sieht alte Kulturen in die "Eine Welt" einmünden; die andere zerschlägt in Gedanken die "Eine Welt" (und ihre Bildung) und setzt an ihre Stelle Weltanschauungen, die kommunikationslos nebeneinander stehen: abgrenzende, exklusive, ethnozentrische, religiös-fundamentalistische; Ideologien also fast in jeder Richtung.

Erstaunlich ist das Verbot jeder Art von interkultureller Berührung. Transformation, Veränderung, das große Wehe über Entdeckung, Ausbreitung, Akkulturation schlechthin. "Hurra für jene, die niemals etwas erfanden." In der neuen Gigantomachie um die Inhalte der Bildung tauchen radikalisiert und verschärft die alten sozialen Probleme der sechziger Jahre wieder auf - nur dass es jetzt nicht mehr um Entwicklungsprogramme geht, um Starthilfen, Aufholkonzepte, Kompensationen (nach den Maßstäben westlicher Kultur), sondern um die herausfordernde Proklamation eigener geschichtlicher Welten mit absolutem, irreduziblem Anspruch.

Dabei kommt es oft zu einer verzweifelten Aufkündigung von Realität und Rationalität: Damit die schwarzen Slumbewohner in der Bronx den Mut nicht ganz sinken lassen, muss Kleopatra zur Schwarzen werden; damit die indianische Urbevölkerung beider Amerika neue Hoffnung schöpfen kann, muss dem Killer Kolumbus der Prozess gemacht werden. Wann sind Gutenberg, Leonardo, Bacon, Descartes an der Reihe? Für die von oben verordnete Political Correctness sind sie ohnehin schon lange nichts als "tote weiße Männer" - ohne Grund zu Schulbuchehren gekommen, allzu lange überschätzt und schleunigst durch andere (quotierte!) Personen und Beispiele (Frauen und Männer) aus den unterdrückten Kulturen zu ersetzen!

Die europäischen Schulen und Hochschulen stünden diesem bald skurrilen, bald bedrohlichen Treiben, diesen trotzigen Tendenzen zur Isolierung und Verabsolutierung kultureller Identitäten mit mehr Selbstbewusstsein und Abwehrkraft gegenüber, hätte nicht Europa in den letzten Jahrzehnten selbst oft genug die eigenen kulturellen Überlieferungen missachtet und in Zweifel gezogen. Ein milder Relativismus verbreitete sich in jüngster Zeit rings um den lange so eifersüchtig verteidigten "Lehrplan des Abendlandes". Bildung verlor ihre Kontur - jene anschaubare geschichtliche Gestalt, die Goethe meinte, wenn er sagte: "Wer nicht von 3000 Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben . . ."

Kein Wunder, dass ihre Autorität sank, dass das Leistungsprinzip in Schulen und Hochschulen den Rückzug antrat, dass die alte aufklärerische Strenge, das Lernen, Üben, Exerzieren, verschwand und an vielen Stellen durch Meditationskurse und pädagogische Heublumenbäder ersetzt wurde.

Primäre und ursprüngliche Bildung kann unter heutigen Bedingungen in Schulen und Hochschulen gewiss nicht einfach herbeizitiert und herbeigezwungen werden. Spiritistisches Tischrücken - oder fundamentalistischer Zwang - sind für solche Beschwörung ein ungeeignetes Mittel. In einer Zeit der Verflüchtigung von Primärerfahrungen bleibt vieles verborgen, was früher offen - vielleicht auch nur scheinbar offen - am Tage lag. Doch die Türen der Schulen und Hochschulen sollten für fremde Gäste und verborgene Besucher nicht verschlossen bleiben. Die Bildungseinrichtungen sollten, in einer Zeit totaler Verfügbarkeit, Platz lassen für das Unverfügbare. Nur wenn etwas von dem Geist erkennbar wird, der uns zu Menschen bildet, wächst Erziehung über Routine und mechanische Weitergabe des Überlieferten hinaus. Nur wenn wir das Bild in Ehren halten, von dem alle Bildung ihren Sinn empfängt, haben unsere Bildungseinrichtungen eine Zukunft.





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Stand: 28. Juni 2011.