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Pro Mittelstand NRW Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik! |
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Ronald Reagan Erinnerungen Kapitel 14/15 S. 102 ff.
Als der Zweite Weltkrieg endete, war er ein überzeugter Anhänger des New Deal und meinte, die Regierung könne alle unsere Probleme lösen, genauso wie sie die „Depression“ vor dem Krieg beendet und den Krieg gewonnen hatte. Wie viele Leute seiner Generation hatte er nach der Depression und dem Krieg gedacht, dass nun eine bessere und gerechtere Welt aufkommen werde. Er hatte wirklich geglaubt, Amerika hätte den Krieg zur Beendigung aller Kriege ausgefochten. Aber manche Dinge, wie er nach dem Kriege vor Ort sah, gefielen ihm nicht. Sein eigener Industriezweig, der Film, wurde von einem bitterem Streit um Arbeitnehmerrechte zerrissen. Was ihm am meisten Sorgen machte, war etwas, was er zunächst irrtümlich als das Aufkommen des Faschismus im eigenen Land ansah, genau das, was man zuvor so lange bekämpft hatte, um es auf der Welt zu schaffen. Dutzende von neuen Veteranen-Gruppen waren überall im Land entstanden und versuchten etwas von dem „Gift faschistischer Heuchelei“ unter die Leute zu bringen, was man gerade ebenfalls im Krieg besiegt hatten. Reagan hatte längere Zeit gegen einen Zusammenschluss mehrerer Gewerkschaften unter der Conference of Studio Unions (CSU) politisch agiert. Es stellte sich dabei schnell heraus, dass es sich bei den dortigen Gewerkschaften um Führungen handelte, die Mitgliedern der kommunistischen Partei in Hollywood zuzuordnen waren. Nach dem Zusammenbruch des Streiks im Jahre 1947 waren Mitglieder der kommunistischen Partei in Hollywood an die Öffentlichkeit getreten. Sie beschrieben in allen Einzelheiten, wie Moskau die Filmindustrie zu unterwandern versuchte. Der Ausschuss für „unamerikanische Umtriebe“ des kalifornischen Senats bestätigte nach einer längeren Untersuchung, dass der Streik Teil eines Versuches der Sowjetunion war, Hollywood und den Inhalt der dort produzierten Filme unter ihre Kontrolle zu bringen. Obwohl der eigentliche Streikführer dem Kongress erzählte, er sei nie Kommunist gewesen, erbrachte die Untersuchung eindeutige Beweise, die nach Ansicht des Kongresses auf seine heimliche Parteimitgliedschaft hindeuteten. Ein Jahr später kamen die Vorsitzenden der Gewerkschaft zu dem Ergebnis, dass er sich "mutwillig und bewusst mit Gruppen zusammengetan hatte, die der kommunistischen Partei untergeordnet und dienstbar gewesen seien". In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg machten amerikanische Filme 70% aller Kinoprogramme der Welt aus. Von daher war nachvollziehbar, warum Josef Stalin sich vorgenommen hatte, Hollywood in eine Propagandamaschine für sein sowjetisches Expansionsprogramm zu verwandeln, um die ganze Welt kommunistisch zu machen. Insoweit dauerte der Kampf um die Kontrolle über Hollywood auch nach dem Streit an. Reagan musste damals nach eigener Einschätzung sehr schnell feststellen, dass viele seiner Mitbürger einfach nicht akzeptieren konnten, dass Moskau Böses im Schilde führte oder das Hollywood und viele andere Industrien durch Unterwanderung erobert werden sollten und dass Stalin ein mörderischer Gangster war. Für diese naiven Mitmenschen war der Kampf gegen den kommunistischen Totalitarismus eine "Hexenjagd" und "Kommunistenfresserei", weil sie bereits ideologisch verführt waren. Reagan wurde über Kontakte des FBI sehr schnell klar, dass die Kommunistische Partei nicht nur die Kontrolle über die Arbeiterschaft in Hollywood zu gewinnen trachtete, vielmehr auch den Inhalt der Filme zu beeinflussen suchte und zwar durch die Arbeit verschiedener prominenter Filmautoren und Schauspieler, die Mitglieder oder Sympathisanten der Partei waren, ein Verfahren , welches auch heute in den gegenwärtigen Medien Deutschlands und Europas bewährt weiter verfolgt wird. Die Kommunisten gewannen damals in Amerika und heute hier in Europa in allen Institutionen, in denen sie damals zunehmend vertreten waren, die Kontrolle über die Vereinigungen und Institutionen durch harte Arbeit , gute Organisation und Besetzung der Schlüsselstellungen, die fortan nur mit ideologietreuen Nachfolgern besetzt werden. Eine Minderheit von vielleicht einem Prozent trat ein, kam früh, blieb länger als alle anderen und übernahm freiwillig die harte Arbeit für die wohlmeinenden, sich liberal gebenden Mitglieder. Akademiker kennen dies aus der Studentenzeit, in der Entscheidungen des Studentenparlamentes auf gleiche Art und Weise, in Köln z.B. durch den kommunistischen SDS, so zu eigenem ideologischen Vorteil ausgesessen wurden. Reagan hatte dann relativ schnell durchschaut, dass die gesamten Aktionen mehr waren als der Versuch der Kommunisten, Hollywood zu übernehmen und damit einen Einfluss auf dessen weltweites Publikum von mehr als 500 Millionen Menschen wöchentlich zu gewinnen, was ihn insoweit zur Annahme des Postens als Vorsitzender der Screen Actors Guild werden ließ, was gleichzeitig von ihm als Beginn seiner politischen Tätigkeit betrachtet wurde. Die massenhafte Ansprache des weltweiten Publikums macht für den Eingeweihten klar, weshalb in den Massenköpfen des Westens in der Zeit nach den 60er-Jahren eine zunehmend sozialistisch und kommunistisch freundlichere Gleichschaltung durch Desinformation erfolgen konnte. Noch heute ist deshalb vielen amerikanischen Filmwerken der zugrundeliegende Gleichschaltungswille im Sinne linken Denkens nicht fremd und als Propagandamittel einzuordnen. Der Masse fällt das nicht auf! Als sich die Nachricht verbreitete, dass Moskau Hollywood zu übernehmen versuchte, wurde die Filmstadt wegen des von ihr ausgehenden Zaubers damals laut Reagan zu einer beliebten Zielscheibe für Politiker, die für sich Werbung machen wollten und zu diesem Zweck auch die Macht ihres Amtes missbrauchten. Einige dieser Mitglieder missachteten die Gebote der Wahrheitsliebe und des Fairplays, fielen damals über Unschuldige her und bezichtigten sie der Mitgliedschaft des Kommunismus und versuchten sie aus Eigennutz auf eine schwarze Liste zu setzen. Jimmy Cagney, Humphrey Bogart und andere gute Amerikaner wurden so fälschlich beschuldigt, Kommunisten zu sein. Die antikommunistische Bewegung geriet damals auf diese Art und Weise außer Kontrolle. Reagan gründete mit anderen damals deshalb zur Abhilfe einen Gegenrat, der den insoweit zu Unrecht Betroffenen Hilfe anbot. Mit bestimmter Methode wurde den Betreffenden ermöglicht, sich zu entlasten und sie funktionierte. Nach Darlegung Reagan‘s waren dies die Jahre, in denen ihm die Augen aufgingen. Als er nach dem Kriege zu Warner Brothers zurückgekommen war, hatte er zunächst ebenfalls die damals gängige liberale Ansicht vertreten, Kommunisten - falls es wirklich welche gebe - seien vorübergehend aus der Bahn geworfen Liberale oder was auch immer, jedenfalls schienen sie weder ihn noch irgend jemand sonst in nennenswerter Weise zu bedrohen. Er habe zwar Leute flüstern hören, „Moskau wolle das mächtigste Medium der Welt infiltrieren“, hatte diese aber für irrationale und leicht erregbare "Kommunistenfresser" gehalten und ihre Warnungen in den Wind geschlagen. Seit dieser neuen Erlebnisse habe er aus eigener Erfahrung mitbekommen, wie Kommunisten sich mittels Lügen, Betrug, Gewalt und jeder anderen Taktik, die ihnen geeignet erscheint, für die Sache des sowjetischen Expansionismus und der ideologischen Lehre von Marx und dem real-strategischen Weiterdenker Lenin einsetzten. Er wusste aus seiner eigenen Erfahrung der handgreiflichen Gewalt, das Amerika von keiner heimtückischeren und größeren Gefahr als dem Kommunismus seither bedroht war. |
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