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Der kommunistische Verbrecher Mugabe in Simbabwe/Afrika!

Mugabe gehört mit zu den politischen Verbrechern wie Stalin,
Lenin, die im Rahmen der kommunistischen Lehre eine Unzahl von Leichen als
kommunistische Praktiker im Keller haben. Dabei ist er merklich und stetig
bemüht, die Unzahl von Toten, die sich bereits zu Lasten der kommunistischen
Lehre und Praxis
aus
dem Schwarzbuch des Kommunismus nachverfolgen lassen durch
gebührenden Eigenanteil zu erhöhen.
Er hat schon in den Achtzigern des
letzten Jahrhunderts Tausende ermorden lassen mit Militär und Polizei seit
Jahren die Simbabwer drangsaliert, seine Mord-Brenner ganze Siedlungen von
Oppositionsanhängern dem Erdboden gleich machen lassen, Hunderte wurden
gefoltert. In weniger als dreißig Jahren hat er aus dem einstigen Modellstaat
Afrikas ein völliges Armenhaus gemacht. Die Inflationsrate liegt nach
unabhängigen Schätzungen bei bis zu 40.000 %, die Wirtschaft ist praktisch
kollabiert, viele Menschen leiden Hunger. Von der Linken, die sonst immer
gleich vorneweg mit Kritik bei solchen Fällen auftritt, hört man darüber
überhaupt nicht, schließlich ist er einer der ihren, nämlich Kommunist.
Außerdem muss er sich für all das nicht vor den Internationalen Gerichtshof
verantworten. Er bekommt jetzt im Rahmen einer Abmachung mit der Opposition,
obwohl er in der Volkswahl nicht die Mehrheit der Stimmen erhielt, den
Präsidentenposten. Wieder mal!
Obwohl seine Schergen ganz offenkundig
die Wahl anfangs des Jahres 2008 gefälscht haben und er sein Volk an die Urnen
hat prügeln lassen, wird er an der Regierung beteiligt. Den Oppositionsführer
Tsvangiraiwie ließ er letztes Jahr in der Haft so stark foltern, dass dieser
anschließend auf die Intensivstation gebracht werden musste.
Jetzt musste dieser klein beigeben und
nach monatelangen Verhandlungen einer Machtteilung mit dem Verbrecher zustimmen.
Auch hierzu kein Wort aus der linken
Ecke, schließlich hat man ja das erreicht, was die Komintern erreichen will!
Die Sothern African Development
Community und vor allem Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, der in der Simbabwe
-Krise seit Jahren vermitteln soll, hat sich erschreckend offen auf die Seite
Mugabes gestellt, nachdem er dies in der Vergangenheit nur verdeckt getan hatte.
So von kommunistischem Kollege zu kommunistischem Kollege, der ANC ist
schließlich auch eine kommunistische Organisation. Statt Mugabe zu
kritisieren hatte Mbeki sich immer wieder, umjubelt von Anhängern von Mugabes
Partei Zanu-PF, mit ihm in Harare gezeigt und öffentlich erklärt, es gebe "keine
Krise"in diesem Nachbarland..
Derzeit wird in vielen Medien Mugabes kommunistische Regierung
verharmlosend wieder so dargestellt, als herrsche er erst seit seinem letzten
Wahldebakel im Jahre 2000 so brutal und blutig, wie es derzeit tut. Man kommt in
den Links-Medien aber jetzt auch nur auf ihn zu sprechen, weil sein mörderisches
Gehabe sich nicht länger weltweit vertuschen lässt. Dabei ist auch nicht
richtig, dass er erst seit diesem Zeitpunkt wegen des drohenden Machtverlustes
zu immer brutaleren Mitteln gegriffen habe. Er benahm sich nämlich als
kommunistischer Praktiker immer schon so.
Die Vita des 84-jährigen selbsterklärten Marxisten
zeigt, dass er jahrelang von der europäischen Linken als Lichtgestalt
gefeiert wurde, indem man über seine Missetaten hinweg sah, wie dies immer
bei kommunistischen Führern bei ihrer Praxisausübung der Fall ist. Man muss sich
dabei wieder vor Augen führen, dass Marx lediglich der Theoretiker war, wie die
kommunistische Lehre aber in der Praxis umgesetzt werden sollte, in seinen
Werken nicht beantwortete. Der erste praktizierende Massenmörder war Lenin, oft
kopiert, wie man auch im vorliegenden Fall sieht, seine kommunistischen Epigonen
versuchen es aber immer noch besser zu machen. So auch Mugabe.Selbst der
südafrikanische Friedensnobelpreisträger Tutu, der zu der kleinen Menge von
afrikanischen Kritikern an Mugabe gehört, kommt nicht mehr umhin, diesen einen
Staatsterroristen zu nennen.
Wie es schon Lenin und Stalin taten, die er offensichtlich in
seiner Praxisausübung als Kommunist zum Vorbild nimmt, verbreitet Mugabe unter
den Menschen Angst und Schrecken, um daraus politisches Kapital zu schlagen.
Zunächst hatte er in Südafrika studierte. In der Zeit nach
1950 war er dann als Lehrer in Ghana und Sambia beschäftigt. 1960 kehrte er in
seine damals noch britisch regierte Heimat Rhodesien zurück. Zunächst wurde er
dort verhaftet, kurz nach seiner Freilassung putschte er im Jahre 1974 gegen den
damaligen Führer der Befreiungsbewegung Zanu und setzte sich dann an die Spitze
dieser Bewegung. Seither hat er Simbabwe korrigiert.
Während seiner Regierungszeit duldete er wie Lenin und Stalin
Niemanden, der seine Führung infrage stellte. Seine politischen Gegner starben
auf mysteriöse Weise. Viele wurden von ihm ins Exil gedrängt. Der Westen,
unterwandert auch in den Medien durch kommunistische Gesinnungsgenossen,
ignorierte diese Vorgänge. Im Oktober 1980, kurz nach der Unabhängigkeit
Simbabwes schloss der selbsterklärte Marxist ein Abkommen mit dem
kommunistischen Nordkorea. Dort ließ er eine Sondereinheit ausbilden, die gegen
interne Gegner in seinem Land vorgehen sollte und dies dann auch tatsächlich
tat.
Stets
war sein Sinnen und trachten darauf ausgerichtet, in Zimbabwe einen
kommunistischen Einparteienstaat zu errichten und seine politischen Rivalen
auszuschalten. Deshalb warf er 1982 auch seinen politischen Gegenspieler Joshua
Nkomo aus der gemeinsamen Regierung. Mugabe gehört zur Volksgruppe der Shona,
die ethnisch im Streit zur Volksgruppe der Ndebele stand und steht. Er schickte
die von den Nordkoreanern ausgebildete fünfte Brigade in das Matabeleland im
Süden von Zimbabwe. Zwischen 1982 und 1987 massakrierten diese Soldaten dort
mehr als 20.000 Angehörige der Ndebele.
Der Westen schwieg abermals, teilweise wird das darauf
zurückgeführt, dass er damals noch die Weißen verschonte; tatsächlich hing es
mit Vertuschung und Verschweigemaßnahmen, ausgelöst durch die
Komintern,
zusammen. In den folgenden 15 Jahren wurde Mugabe sogar hofiert. Man überraschte
ihn mit zahlreichen Auszeichnungen, die Engländer schlugen ihn sogar zum Ritter,
eine Auszeichnung, die aufgrund der jetzigen Ereignisse von der Queen 2008
zurückgezogen wurde.
Dies alles soll damit zusammengehangen haben, dass Mugabe
automatisch eine "höhere Moral" zugebilligt wurde, weil er gegen ein weißes
Kolonialregime gekämpft hatte. Antikolonialismus ist ohnehin eines der
unausgegorene Hauptthemen der Kommunisten, ohne dass sie sich kritisch und
differenziert mit diesen Problemen geistig auseinander gesetzt haben bzw.
setzen, weil es sich hervorragend eignet, "schwarze Massen" aufsässig zu machen. Es wird plakativ im Rahmen der Ideologie zulasten der Kolonialherren
ausgelegt und die schwarze Masse verhetzt. Die Tatsache, dass viele ehemalige
afrikanische Kornkammern heute völlig durch Kommunisten ruiniert, fast
handlungsunfähig geworden sind, wird vor diesem Hintergrund abermals bewusst
verdrängt und nicht zur Kenntnis genommen. Auch
hier scheint die Weltöffentlichkeit zu schweigen.
Mugabe will auch deshalb nicht freiwillig abtreten, weil er
zu Recht Angst hat, für seine Verbrechen gegen das eigene Volk vor ein
internationales Tribunal, wie den Strafgerichtshof in Den Haag, gestellt zu
werden. Dies wäre aber die einzige richtige Maßnahme, um auch abschreckend auf
andere kommunistische Vasallen in den anderen afrikanischen Staaten einzuwirken.
So könnte der kommunistische Gewalttäter rasch auch dafür
angeklagt werden, dass er vor drei Jahren aus Angst vor einem Aufstand der Armen
zahlreiche Elendsviertel plattwalzen ließ. Eine Million Menschen sind damals
mitten im Winter obdachlos geworden, Tausende starben.
Das Mugabe seit Jahren fast ungestört
kommunistisch Amok laufen kann, hat
nur teilweise afrikanische Gründe. Teilweise ist sie in seiner
marxistisch-kommunistischen Ausrichtung begründet, die von der
Komintern
überwacht und für den Weltkommunismus gefördert wird.
Einer der afrikanischen Gründe liegt darin, dass, anders als
im Westen, Mugabe in Afrika bisher nicht als "Politgangster", vielmehr als
bewunderte Politiker, der der westlichen Welt so gegenübertritt, wie es sich
viele Schwarze insgeheim wünschen, auftritt. Nach Auffassung einiger
Kritiker soll sich dieses Phänomen damit erklären, dass auf Seiten der schwarzen
Ressentiments gegen die Weißen bestehen. Was man also früher den Weißen vorwarf,
betreiben heute die Schwarzen, nämlich Rassismus.
Ursache für den emotionalen Drang, es den Weißen
heimzuzahlen, sollen tief sitzende Minderwertigkeitskomplex der Schwarzen sein.
Diese Würdigung ist nicht nur auf Simbabwe beschränkt, lässt sich vielmehr
auch in den anderen afrikanischen Staaten deutlich erkennen.
Mugabe kann sich auf die Unterstützung seiner oberen Ränge in
Armee, Polizei und Geheimdienst nach wie vor verlassen. Die dortige
kommunistische Kommandozentrale des Landes stellt die eigentliche Macht hinter
Mugabe dar und droht auch bei einem Austausch der Person Mugabe so zu bleiben.
Dafür wird die Komintern schon sorgen.
Angeblich wurde immer der Republik Südafrika aufgegeben, auf Mugabe
einzuwirken und ihn von seinen kommunistischen Vorhaben abzubringen. Man hat
dort jedoch den Bock zum Gärtner gemacht. Mandelas ANC ist eine
kommunistische Regierung und Organisation, derzeitiger Präsident Mbeki spielt
deshalb zwar äußerlich den kritischen Beobachter, anhand seines Verhaltens ist
aber festzustellen, dass das Verhalten seines kommunistischen Kollegen und
Genossen durch Verschweigen und Überdecken geduldet wird. Schließlich handelt er
im Sinne der Lehre und um Afrika kommunistisch zu machen. Eine Änderung wird
sich in Simbabwe nur durch gewaltsamen antikommunistischen Einfluss auf
die Regierung durchführen lassen, das Volk wird darunter bis zu diesem
Zeitpunkt, der kommen wird, weiter maßgeblich zu leiden haben.
30.6.2008 P.B.
Mugabe
würgt mit Gesetz zarten Aufschwung in Simbabwe ab
Von
Christian Putsch
2. März 2010, 04:00 Uhr Die Welt
Harare - Die Pläne waren bereits
ausgearbeitet.Der Hamburger Unternehmer Wilfried Pabst
besitzt im südlichen Afrika mehrere Minen.Zuletzt wollte
der 66-Jährige sein Geschäft in Simbabwe ausweiten, dort
betreibt er schon ein Tierreservat. Der Kauf einer
Tantalerz-Mine im Südosten des Landes stand kurz vor dem
Abschluss - mit Investitionen von mehreren Millionen
Euro und 500 neuen Arbeitsplätzen.
Harare
- Die Pläne waren bereits ausgearbeitet. Der Hamburger
Unternehmer Wilfried Pabst besitzt im südlichen Afrika
mehrere Minen. Zuletzt wollte der 66-Jährige sein
Geschäft in Simbabwe ausweiten, dort betreibt er schon
ein Tierreservat. Der Kauf einer Tantalerz-Mine im
Südosten des Landes stand kurz vor dem Abschluss - mit
Investitionen von mehreren Millionen Euro und 500 neuen
Arbeitsplätzen. "Dann kam dieser Nuklearangriff auf die
Wirtschaft Simbabwes", sagt Pabst.
Jetzt sind die
Ausführungsbestimmungen der "Indigenisation Bill"
in Kraft getreten: 51 Prozent aller Firmen im Wert von
mehr als 500 000 Dollar müssen nach dem Gesetz an
Simbabwer verkauft werden, die vor der Unabhängigkeit im
Jahr 1980 benachteiligt waren. Betroffen sind also vor
allem die weiße Minderheit und ausländische Investoren.
Innerhalb von 45 Tagen müssen die Firmen erklären, wie
sie die Mehrheitsanteile abtreten wollen. Danach werden
individuell Fristen vereinbart, die können zwar mehrere
Jahre lang sein, aber bei Nichteinhaltung in eine
Gefängnisstrafe übergehen.
Den Menschen
des gebeutelten Landes droht das Ende des zarten
Wirtschaftsaufschwungs, der im vergangenen Jahr nach der
Einführung des Dollar als Währung eingesetzt hat. Auch
die deutschen Unternehmer in Simbabwe - kaum ein Dutzend
- sind in Aufruhr, es gab mehrere Krisensitzungen bei
der deutschen Botschaft in Harare, die Regierung
erreichen derzeit von vielen Auslandsvertretungen
Verbalnoten. Einer der betroffenen Deutschen wohnt seit
mehr als zehn Jahren nahe Harare. Bei einer Tasse Kaffee
in seinem Haus erzählt er gern, will aber anonym
bleiben. "Das Gesetz gibt es seit Jahren, aber wir haben
verdrängt, dass es in Kraft treten könnte", sagt der
Mittelständler. "Als meine Frau vor zwei Wochen las,
dass es zum 1. März so weit sein soll, hat sie gesagt:
Das war es dann wohl." Aufgeben will er nicht, zumal es
noch immer Unklarheit über Details gibt. Aus
Steuergründen zählt zum Beispiel das Wohnhaus zum
Firmenbesitz, es ist völlig offen, ob dieser Wert
mitgerechnet wird für die 500 000-Dollar-Grenze. Sollte
das Gesetz wirklich in vollem Umfang durchgesetzt
werden, will der Geschäftsmann einige seiner führenden
Angestellten beteiligen: "Zu denen habe ich genug
Vertrauen."
In der
Zweck-Ehe von Präsident Robert Mugabes Partei Zanu-PF
und der MDC von Ministerpräsident Morgan Tsvangirai wird
noch heftig über das Gesetz gestritten. Die MDC ist für
die baldige Abschaffung, aus Sorge um die Wirtschaft.
Mugabe jedoch, mit 86 Jahren gesundheitlich zunehmend
angeschlagen, betonte jüngst, ausländische Investoren
sollten mit 49 Prozent zufrieden sein: "Nur dumme
Unternehmen werden dazu Nein sagen." Es bröckelt also
weiter im künstlichen Regierungsgebilde, das nur dazu
diente, das Land nach der von Mugabe manipulierten Wahl
2008 aus dem Stillstand zu führen. Selten wurde
deutlicher als dieser Tage, dass die ideologische
Politik der Zanu-PF den Pragmatismus der MDC blockiert.
Deutschlands Botschafter in Simbabwe, Albrecht Conze,
bringt es auf den Punkt: "Das ist so, als würde in
Deutschland Honecker zusammen mit Merkel regieren."
Mugabe bereitet seine Vereidigung
vor
Weltweit wird die Präsidentenwahl in Simbabwe als
undemokratisch verurteilt. Amtsinhaber Robert Mugabe
bereitet offenbar dennoch seine Vereidigung vor.
Justizminister Patrick Chinamasa fordert vom Ausland:
"Lasst uns in Ruhe". US-Präsident George W. Bush denkt
an Sanktionen und ein Waffenembargo.
Die Bürger von Simbabwe
haben gewählt (?). Im ganzen Land...
Wenige Stunden nach der weltweit als undemokratisch
kritisierten Präsidentenwahl in Simbabwe mit
Amtsinhaber Robert Mugabe als einzigem Kandidaten
haben die Vorbereitungen für seine Vereidigung
begonnen. In der Hauptstadt Harare berichteten
Augenzeugen über Zelte, die auf dem Gelände des
Präsidentenpalastes errichtet würden. Die
Wahlkommission hatte eine Bekanntgabe des
Ergebnisses für das Wochenende in Aussicht gestellt,
da Mugabe an dem am Montag beginnenden Gipfel der
Afrikanischen Union (AU) in Ägypten teilnehmen will.
Beobachter gehen davon aus, dass seine Vereidigung
vor seiner Abreise stattfinden wird.
Derweil verschärfte sich die internationale Kritik
an Mugabe. US-Präsident George W. Bush verurteilte
den Wahlgang vom Freitag in ungewöhnlich scharfer
Form und machte sich sich für Sanktionen und ein
Waffenembargo gegen das Land stark. In einer am
Samstag vom Weißen Haus veröffentlichen Erklärung
sprach Bush von „gefälschten Wahlen“. „Wir werden
auf starke Aktionen durch die Vereinten Nationen
drängen, einschließlich eines Waffenembargos für
Simbabwe und Reisebeschränkungen für Vertreter des
Regimes“, kündigte Bush an. Außerdem werde die
US-Regierung weitere bilaterale Sanktionen prüfen.
Auch die EU schlug am Samstag schärfere Töne
gegenüber Harare an.
Einmischung verbeten
Die simbabwische Führung hat unterdessen das Ausland
vor einer Einmischung in die Angelegenheiten des
Landes gewarnt. Justizminister Patrick Chinamasa
sagtedem südafrikanischen Fernsehsender SABC, die
Regierungspartei ZANU-PF sei bereit, weiter an den
vom südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki
geleiteten Vermittlungsbemühungen teilzunehmen,
weise aber jeglichen Druck von außen zurück. „Lasst
uns in Ruhe miteinander reden, ohne jegliche
Einmischung von außen, ohne Druck auf die
Verhandlungsführer“, sagte Chinamasa. „Lasst uns in
Ruhe.“
Ungültige Stimmen
Nach ersten Informationen gab es bei der Stichwahl
vor allem in städtischen Hochburgen der Opposition
eine hohe Anzahl ungültiger Stimmen. Auf dem Land
wurde von Fällen der Einschüchterung berichtet. Die
Staatsmedien berichteten dagegen am Samstag über
eine „massive Wahlbeteiligung“. Die Stimmen würden
ausgezählt.
Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hatte sich wegen
der blutigen Gewalt gegen seine Anhänger am
vergangenen Sonntag aus dem Rennen zurückgezogen und
Zuflucht in der niederländischen Botschaft in Harare
gesucht. Im ersten Wahlgang vor drei Monaten hatte
er die meisten Stimmen errungen, nach offiziellen
Angaben aber die nötige absolute Mehrheit verfehlt.
Knapp 400 Oppositionsanhänger, die sich in die
südafrikanische Botschaft in Harare geflüchtet
hatten, sind in die Obhut des Roten Kreuzes genommen
worden. Unter ihnen befinden sich auch Simbabwer,
die zuvor vor der deutschen Botschaft Schutz gesucht
hatten, teilte ein Mitarbeiter der Vertretung am
Samstag mit. In Simbabwe hat es nach dem ersten
Wahlgang eine Welle der Gewalt gegen Anhänger der
Opposition gegeben, bei der nach Angaben von
Tsvangirais Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC)
mindestens 86 Menschen getötet und Tausende verletzt
worden sind.
Die slowenische EU-Ratspräsidentschaft erklärte, die
Union behalte sich „die Möglichkeit vor, gegenüber
den Verantwortlichen der tragischen Ereignisse der
vergangenen Monate angemessene Maßnahmen zu
ergreifen“. In der EU gibt es bereits seit längerem
ein Einreiseverbot gegen Regierungsvertreter, eine
Blockade von Vermögenswerten und ein Verbot von
Waffenverkäufen in das Land im südlichen Afrika.
Journalisten festgenommen
In Simbabwe sind am Samstag nach Polizeiangaben zwei
südafrikanische Fernsehjournalisten festgenommen
worden. Der Reporter und der Kameramann des privaten
Fernsehsenders e.tv seien am Freitag in der Stadt
Beitbridge an der Grenze zu Südafrika festgenommen
worden, wo sie Interviews geführt hätten, sagte
Polizeisprecher Wayne Bvudzijena. Der 28-Jährige und
der 31-Jährige hätten ohne Genehmigung
journalistisch gearbeitet. Sie befänden sich in
Polizeigewahrsam und sollten am Montag einem Richter
vorgeführt werden.
Die simbabwischen Behörden hatten e.tv wie den
meisten ausländischen Medien die Berichterstattung
über die Präsidentschaftswahl untersagt. Seit der
umstrittenen ersten Runde der Präsidentschaftswahl
im März waren in Simbabwe mehrere ausländische
Journalisten ohne Akkreditierung sowie Techniker und
Fahrer, die für Medien arbeiteten, vorübergehend
festgenommen worden.
Das Regime von Mugabe schüchtert einem britischen
Zeitungsbericht zufolge auch im Ausland
oppositionelle Kräfte massiv ein. Etliche der in der
ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien lebenden
Dissidenten sowie deren Familienmitglieder in
Simbabwe seien bedroht worden, sie würden überwacht
und mit nächtlichen Telefonanrufen terrorisiert,
berichtete der „Independent“ amSamstag.
29.6.2008 P.B.
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