Artikel 5
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Die Kultur als Werk aller Menschen und als gemeinsames Erbe der Menschheit sowie die Bildung im weitesten Sinne bieten Männern und Frauen immer wirksamere Mittel der Anpassung und ermöglichen es ihnen, nicht nur zu bestätigen, dass sie gleich an Würde und Rechten geboren sind, sondern auch zu erkennen, dass sie das Recht aller Gruppen auf eigene kulturelle Identität und die Entwicklung ihres spezifischen kulturellen Lebens auf nationaler und internationaler Ebene achten sollten, wobei vorausgesetzt wird, dass es jeder Gruppe unbenommen bleibt, in voller Freiheit über die Beibehaltung und gegebenenfalls Anpassung oder Bereicherung der Werte zu entscheiden, die sie als für ihre Identität wesentlich betrachtet.
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Die Massenmedien und diejenigen, die sie leiten oder für sie arbeiten, sowie alle organisierten Gruppierungen innerhalb der nationalen Gemeinschaften werden - unter gebührender Berücksichtigung der in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte niedergelegten Grundsätze - aufgefordert, Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen Personen und Gruppen zu fördern und zur Ausmerzung von Rassismus, rassistischer Diskriminierung und rassistischen Vorurteilen insbesondere dadurch beizutragen, dass sie kein stereotypes, parteiisches, einseitiges oder tendenzielles Bild von Personen oder verschiedenen Gruppen von Menschen zeichnen. Die Kommunikation zwischen "Rassen-" und Volksgruppen muss ein wechselseitiger Vorgang sein, der es ihnen ermöglicht, sich völlig ungehindert auszudrücken und Gehör zu verschaffen. Die Massenmedien sollten daher für Vorstellungen von Personen und Gruppen empfänglich sein, die diese Kommunikation erleichtern.
Das genau das gezielt und gesteuert nicht in Europa geschieht, vielmehr die europäische Bevölkerung von kulturfremden und eingliederungsunwilligen Migranten (anders als die reibungslos erfolgte Eingliederung christlicher Abendländer wie Spanier, Portugiesen, Italiener usw.) überlaufen wird, die auch die Landnahme demographisch für die nächsten 20 Jahre selbst durch ihre Führungen ankündigen. Jede Kritik und Beschwerde dagegen wird bewußt von unseren führenden Politikern (von denen viele eine kommunistische Historie haben) überhört und im Rahmen der Political Correctness, leitend geführt durch eigennützige Sozialisten, Grüne und Kommunisten, mit dem Bestreben, Polarisierung durch Beschimpfung und Volksverhetzung, um anders Denkende in der Volksmasse zu entwürdigen, eigennützig zu betreiben. Stalin, Honecker und auch Hitler wären in dieser Strategierichtung sicherlich stolz auf diese polit-verbrecherischen Betreiber.
Es bedarf keiner Diskussion, das der "Knabe"( jedenfalls nach seiniger geistigen Verfassung so erscheinend) aus Norwegen im Juli 2011 unfaßbar grauenhafte und psychopathische Schritte vollzogen hat, die durch nichts zu rechtfertigen sind, um auf die europaweite verhängnisvolle Entwicklung aufmerksam zu machen. Gleichwohl stellt er, wie einige andere, genau die bei solchen Entwicklungen zu erwartenden Schwachstellen dar, ähnlich der Killer in den Schulen wie Wenningen u.a., die die land- und personenvereinnahmende Entwicklung klar erkennen und in Ausweglosigkeitsvorstellungen verfallen mit dem grauenhaften Entschluß, die Öffentlichkeit auf die Vorgänge durch einen riesigen "Knall" aufmerksam zu machen. Unruhebetreiber wie die von Links wissen das aus eigener Entwicklung und Menschenkenntnis, zumal die Stasi wieder reichlicher Ratgeber ist, wie der aufmerksame Beobachter beweisfest schnell erkennen kann. Diesbezüglich verfügt man als Nutzung schmorenden Einsatzmittels schon Erfahrung seit 1848 und schreitet angesichts Norwegenvorfall zur eigennützigen Auswertung gegen anders Denkende.
Der Masse der Bevölkerung wird die Sicht der Entwicklung zu Gunsten der kommunistisch/sozialistischen Sache durch eingleisige Berichterstattung von unterwanderten Medien vorenthalten. Über die anders Denkenden wird der Bann der Nichtberichtung gelegt, wovon insbesondere die PRO-Bewegung reichlich berichten kann. Gleichzeitig ist im Rahmen der Strategie, solche Machtposition zu erreichen, die die geeignete Beeinflussungsgrundlage europaweit bis weltweit gewährleistet. Die Linke ist durch Delegation an sie, was deren Realisierung betrifft, über die UNESCO Erklärung 1978 in diese Macht-Position gelangt. Die UNESCO hat die weltweite Realisierung der von den Staaten innergesetzlich übernommene Erklärung 1978 nach unten delegiert (UNESCO-Unterwanderung). Für Europa erhielten linke Organisationen damit die Befähigung, zu bestimmen, wer "Rassist" und "Nazi" und wer das nicht ist (siehe Lenin: Begriffsbesetzung). Man selbst ist als "Wachmann" natürlich schon zum Anti-Rassisten auserkoren. Im Rahmen der angesprochenen nachweislichen Jugendbeeinflussung durch Institutionen wie Kita, Schulen und LagerCamps wurde der Linken damit das geeignete moderne Mittel gegeben, zum politischen Eigennutz die Political Correctness in Europa (!) mit Leben zu erfüllen. Davon macht sie reichlich Gebrauch, auch jetzt gerade in Norwegen, wo der Täter sich bewußt auf ein solches sozialistisches Ausbildungscamp konzentrierte. Eines der getöteten Kinder war erst 7. Was machen als Vorfrage Kinder in diesem Alter bei Lagern mit Palästina- und anderen linken Diskussionen?
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4099122,00.html
Norway youths discussed Palestine prior to attack
Forty-eight hours before Friday massacre, teens participating in ruling party youth camp met with Norwegian foreign minister. Some called for boycott of Israel
The teenagers who took part in Norway's ruling party youth camp in the island of Utoya met with Foreign Minister Jonas Gahr Stoere and demanded he recognize Palestine on Wednesday, two days before the deadly terror attack which left many of them dead. Gahr Stoere told the youths that the Palestinians deserve a country of their own and that the occupation must end, Norwegian website Politisk reported. Several of the youths waved signs reading: "Boycott Israel."
Earlier this week, Palestinian President Mahmoud Abbas visited Norway and was told that Oslo will recognize Palestine, but not just yet.
Ruling
party youth camp prior to attack
The Norwegian FM told the youths Oslo is waiting for the official Palestinian proposal to be submitted to the UN in September.
Eskil Pedersen, leader of the Workers' Youth League said that the movement endorses a financial embargo on Israel.
He said that they will pursue a more active policy in the Middle East and expressed support for the resumption of peace talks. Gahr Stoere agreed, but said a boycott was not the way, explaining it will turn the dialogue into a monologue
Vom Hintergrund her fragt man sich auch nach dem Campbetreiber bzw. Veranstalter der Campdarbietung. Hierzu:
The ‘summer youth camp’ expression used in so many newspaper articles is vague and inaccurate: This was a gathering of the Arbeidaranes Ungdomsfylking, AUF (Workers’ Youth League) which represents the merger, in 1927, of the Left Communist Youth League and the Socialist Youth League of Norway. AUF is a full member of the International Union of Socialist Youth and a joint member of Young European Socialists. This particular camp was holding Socialist political workshops, among which was one on “Combatting Islamophobia and Xenophobia” and it had just held a pro-palestinian gathering. The ‘youth’, to judge from survivors’ stated ages, were in their early 20s and 30s.
Die Insel Utoeya, auf der der Tatort lag, ist Eigentum der norwegischen kommunistisch/sozialistischen Arbeiterpartei. Um nachzuvollziehen, warum ausgerechnet das Ausbildungscamp als Terrorziel gewählt wurde, muss man die besuchte Insel auch als politische Landschaft sehen. Die Insel ist seit 1950 in Besitz der AUF, der Jugendorganisation der Arbeiterpartei und seit einem halben Jahrhundert ein Treffpunkt, eine Gedankenschmiede und ein Sammelplatz für die Jugend der Partei, die gerne scherzhaft behauptet, die Insel sei der beste Ort, um sozialdemokratische Jugend auszutesten. Zumindest stimmt das insoweit, dass viele politische Allianzen und Freundschaften dort ihren Ausgangspunkt haben. Praktisch gesehen haben alle in der Leitung und Organisation der norwegischen Arbeiterpartei ihre Schulung und Karriere auf der Insel begonnen. Und nicht zuletzt war dieses Idyll ein Ort, an dem die politische Elite sich mit ihren oft oppositionellen Kronprinzen ein Gefecht liefert. Allein in der Tatwoche waren die ehemaligen Ministerpräsidenten Brundlandt und der Außenminister zu Besuch, ebenfalls der jetzige Ministerpräsident Stoltenberg.
Der Täter hatte seiner Wahl wohl sorgfältiger getroffen, als man vermutete. Er griff dort an, wo es am tiefsten trifft und am meisten blutet. Ministerpräsident Stoltenberg stellte dazu fest, „Utoeya, das Paradies meiner Jugend, ist in einer Höhle verwandelt worden"
Wohlgemerkt, die Taten Breiviks sind durch nichts zu rechtfertigen!
Darum geht es aber in der Beurteilung der jetzigen Medienattacke auf angebliche Mittäter und Anstifter (man nennt Sarrazin, Broder, Kelec in einem Zug) gar nicht. Vielmehr tritt auch hier die stasigeführte Strategie linker Umstürzler ebenso wie die menschlische Abartigkeit atheistischer kommunistisch-sozialistischer Handlungsweise auf der Basis der Political Correctness zu Tage. Solche Naturen realisieren und wahren stellvertretend für die zunehmend von links und Islamseite besetzten hehren, westlich geprägten Menschenrechts-Grundsätze der UNESCO Erklärung?
Verhöhnung der norwegischen Opfer mittels völlig überzogener Politreaktion aus Eigennutz
Es war insoweit abzusehen, daß sich die politische und gesellschaftliche Linke die Gelegenheit nicht entgehen lassen würde, die Attentate von Norwegen für einen Rundumschlag gegen all Diejenigen zu mißbrauchen, die der ungebremsten Einwanderung, der schleichenden Islamisierung und der Utopie von "Multikulti" kritisch gegenüberstehen. Eine menschlische Abartigkeit im politischen Handeln, wie sie schon Stalin, Hitler, Honecker, Mugabe, Chavez und vielen anderen Akteuren dieser Ideologierichtung kennzeichnend zu eigen war und ist. Abartig, weil sie aus Gründen der politischen Niedertracht und politischem Eigennutz eingesetzt wird. Niedertracht wegen des bewußt eingesetzten Reflexes auf getötete "Kinder" um den politischen Gegner als unmenschlisch zu deklarieren. Aus Eigennutz um sich meinungspolitisch populistisch Land nehmend in die Übernahmemacht zu versetzen und aus dem Thema im Rahmen des "Kampfes gegen Rechts weitere Finanzierungsgelder in Höhe von Millionenbeträgen u.a. durch das Bundesfamilienministerium locker zu machen.Tote Kinder werden so zum Eigenzweck instrumentalisiert.Die ideologischen Versuche der totalen Machtübernahme dauern bekanntlich und täglich erkennbar an. Letztlich wirdin linken Pressebereichen gar behauptet, man habe die Niederschrift von Beweik bei pro NRW bzw. pro Köln erhalten.Abgesehen davon, dass der Täter diesen Institutionen unbekannt war, wer lädt sich eine angeblich 8 GB große Datei von einem Fremden herunter?Ideologen machen aber vor keiner Intrige halt.Wer hätte als Kenner auch anderes erwartet. Die können als Ideologen nicht anders, weil ihr Programm ihnen das vorschreibt! Ähnlich wie Koran und Scharia den Islamisten.
Was aber gilt beim Täter? Hier gibt ein Forschungsergebnis klare Anhaltspunkte dafür, dass solche Eruptionen wie in Norwegen ihren Auslöser benötigen. Europaweit werden es jedenfalls für die nahe Zukunft Islamisierung und kommunistische Schützenhilfe sein. Vorfälle wie in Norwegen oder den Schulen nebst Killerüberfällen werden sich häufen, europaweit. Ausgeglichenheit des Volkes läßt sich nur in dem Gefühl der Sicherheit erzielen. Genau das wird aber durch die linke Bewegung bewußt konterkariert:
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Aggression ist kein Urtrieb des Menschen welt 27.7.11
Freud lag falsch: Die Annahme, dass Gewalt zur menschlichen Natur gehört, ist ein Mythos. Nun beweisen Studien die wahren Ursachen für Aggression.
Aggression beruht auf den natürlichen Trieben des Menschen. So sah es Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, und lange war diese These wenig umstritten. Dass dem nicht so ist, zeigt der Freiburger Psychiater Joachim Bauer in seinem Buch „Schmerzgrenze“.
Darin hat er Daten aus allen Feldern der Wissenschaft gesammelt, um damit ein modernes Verständnis von Aggressivität und Gewalt zu schaffen. Neurobiologische Forschungen haben es möglich gemacht, mehr über die „Triebe“ der Menschen zu erfahren.
So besitzt das Gehirn ein Motivationssystem. Dort werden Botenstoffe ausgeschüttet, die uns ein gutes Gefühl geben, wenn wir bestimmte Erfahrungen machen oder uns auf bestimmte Art und Weise verhalten. Das wird dann als „Trieb“ bezeichnet.
Geschwister beeinflussen Glück und Partnerschaft
Allerdings ist belegt, dass keinerlei Glücksbotenstoffe ausgeschüttet werden oder das Motivationssystem angeregt wird, wenn man jemandem Leid zufügt, ohne dass man provoziert wurde. Jedenfalls gilt das für Menschen mit gesunder Psyche. Das spricht gegen Freuds These.
„Angst und Aggression benützen im Gehirn sehr ähnliche Strukturen“, so Bauer. Es muss also ein Auslöser von außen kommen, der es nötig macht, mit Angst oder Aggression zu reagieren. Der Mensch reagiert also nur aggressiv, wenn es einen Auslöser gab – in den meisten Fällen ist das eine körperliche Attacke.
Auf Kränkung folgt Aggression
Die amerikanische Neuropsychologin Naomi Eisenberger fand jedoch heraus, dass das Gehirn soziale Ausgrenzung, Demütigung oder Armut genauso empfindet und mit Aggression beantwortet, wie wenn körperliche Gewalt zugefügt wird. Psychologen wissen schon lange, dass Kränkung aggressiv macht. Doch das wurde nun durch Eisenberger auch neurobiologisch bestätigt.
„Dabei werden Teile des neuronalen Schmerzsystems aktiviert, die eigentlich für die Wahrnehmung körperlicher Schmerzen zuständig sind. Das ist der Grund, warum wir nicht nur bei physischem Schmerz mit Aggression reagieren, sondern auch dann, wen man uns sozial zurückweist“, sagt Bauer.
Im Team spielen
"Ganz wichtig ist, dass man Solidarität mit seinen Kollegen zeigt", rät Susanne Helbach-Grosser, Trainerin für Business-Etikette in Schwäbisch-Gmünd. "Man darf niemanden ins offene Messer laufen lassen, sondern muss einen Kollegen warnen, wenn man weiß, dass ihm ein unangenehmes Gespräch mit dem Chef bevorsteht."
Auch Charles Darwin wusste das schon. Er war der Meinung, dass Aggression zwar ein biologisches Verhaltensprogramm ist, jedoch immer als Reaktion.
Dass jedoch alle Menschen, die in Armut leben, gleich aggressiv sind, ist natürlich ein Trugschluss. Viel eher kommt es dazu, wenn Wohlstand und Armut aufeinandertreffen – im extremen Sinne. Denn dann fühlen sich die Ärmeren ausgegrenzt. (unsere Anmerkung dazu: im Rahmen der Migration werden von den Befürwortern die Grundsätze der Affirmative Action=positive Diskriminierung praktiziert. Der vermeintlich Schwächere - Migrant-wird bevorteilt, der vermeintlich Stärkere -Urbevölkerung- bewußt benachteiligt, d.h. ausgegrenzt im obigen Sinne mit dem gleichen Aggressionseffekt) Dazu hat Bauer sowohl soziologische als auch politische Studien untersucht.
So gibt es den „Gini-Index“, der die Ungleichverteilung von Vermögen oder Einkommen aufzeigt. Außerdem gibt es Daten über die Anzahl der jährlichen Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Homizid-Rate. Bauer hat beides verglichen und festgestellt, dass die Homizid-Rate größer ist, je mehr Ungleichverteilung herrscht.
Dass wir ein egalitäres, gleichmacherisches Gehirn haben, heiße nicht, dass es kommunistisch veranlagt ist, erklärt Bauer. Ein gewisses Maß von Ungleichheit werde toleriert. Jenseits einer gewissen Grenze werde die Ungleichverteilung der Ressourcen jedoch als unfair angesehen. „Krasse Armut im Angesicht von großem Wohlstand wird dann als Ausgrenzung und Ungerechtigkeit erlebt und mit Aggression beantwortet.“
Eine Ursache dafür sieht Bauer in unserer evolutionären Vergangenheit. Der Mensch habe sich im Verlauf von Millionen von Jahren zu einem „sozialen Tier“ entwickelt. „Zusammenhalt und Intelligenz waren und sind das evolutionäre Prinzip des Menschen.“
Wenn vor vielen Jahren, als die Menschen noch in Gruppen gelebt haben, jemand ausgegrenzt wurde, war das für die Person nicht nur eine Demütigung – es war ein Todesurteil. Daher wurde es wohl auch als körperlicher Schmerz gefühlt.
Doch das war erst der Anfang. Etwa 10.000 vor Christus kam es im Vorderen Orient zur Neolithischen Revolution. Die Menschen begannen, sesshaft zu werden, Ackerbau zu betreiben und Vieh zu züchten. „Der Einzug des ökonomischen Prinzips in das menschliche Zusammenleben war eine Zäsur“, meint der Neurowissenschaftler.
„Die mit der Sesshaftigkeit einhergehende Erfindung des Eigentums und die Notwendigkeit, Erwerbsarbeit zu leisten, bedeutete, dass man jetzt wissen wollte, für wen man schuftete.“ Der zivilisatorische Prozess setzte ein. Und mit ihm ein neues Moralsystem. „Meine These ist, dass die Formulierung erster ‚expliziter Moralsysteme' eine Reaktion des Menschen auf die massive Zunahme von Gewalt war, mit der der Mensch am Beginn der zivilisatorischen Epoche konfrontiert war.“
Im Gegensatz zu ‚impliziten Moralsystemen', die es schon seit Jahrhunderttausenden gegeben hat, seien explizite Moralsysteme Regeln, die als religiöse Verpflichtungen oder Rechtssysteme formal festgelegt worden seien. Damit wollte man den entstandenen Aggressionen Herr werden.
Doch trotz dieser neuen Erkenntnisse wird sich die weltweite Lage wohl nicht so bald entspannen. „Die Begrenzung globaler Ressourcen wird zu einer Zunahme von Verteilungskonflikten führen. Diese Situation bedeutet für den Menschen bereits heute eine Stresssituation, die sich in der Zukunft noch massiv zuspitzen wird“, ist Bauer überzeugt. Die Frage der Gerechtigkeit werde sich immer dringender stellen.
Allerdings kann man im überschaubaren Rahmen beginnen. Mobbing in Familien, Kindergärten, Schule und Arbeitsplätzen ist keine Seltenheit. Für Bauer ist es essenziell, solche Konflikte anzugehen. „Mobbing ist Gift.“ Man solle bei Konflikten aufeinander zugehen, miteinander reden und den Sachverhalt klären.
Wenn das nicht möglich sei und man sich trennen müsse, etwa in Arbeitsverhältnissen, sollte dies zügig und ohne eine längere Phase der sozialen Ausgrenzung oder Demütigung vollzogen werden. „Denn Mobbing schadet nicht nur dem ausgegrenzten Kollegen, sondern immer auch dem Arbeitgeber.“
Durch solche Situationen kommt es auch zur „verschobenen Gewalt“. Dabei staut sich die Wut kontinuierlich in einem auf. Und irgendwann platzt die Bombe: Die betroffene Person lässt ihre Wut raus, meist zu völlig unverständlichen Zeitpunkten und an unbeteiligten Personen. Diese verschobene Gewalt wirkt wie ein Urtrieb – auch wenn es definitiv keiner ist.
Ein weiterer Grund für scheinbar unnötige Aggression kann in der Kindheit liegen. Auch hier kann ein Kind Ausgrenzung erfahren, indem es keine Bindungsperson hat. Seien es nun die Eltern, Geschwister oder Verwandten, irgendjemand sollte dem Kind das Gefühl geben, dass es jemandem viel bedeutet, und man es unterstützt.
„Kinder, die keine tragfähigen Beziehungen zu ihren Eltern haben, leben im Zustand der permanenten Ausgrenzung. Eine solche Situation ist ein Risikofaktor für spätere aggressive Verhaltensstörungen“, erklärt Bauer.
Dass das an sich keine neue Erkenntnis ist, weiß er. Doch dank Eisenberger kann man das Verhalten nun erklären, auch aus neurobiologischer Sicht. Und unter Umständen hilft dieses Wissen dabei, neue Wege gegen Gewalt zu finden
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Auch die Entwicklung des europäischen Volkes durch die bewußt durch Migration und Afirmative Action geschaffene Konfliktsituation und politische Spannung mit dem Gefühl des Unwohleins und zusammen mit der Tatsache, dass die fatale Entwicklung entgegen der UNESCO Erklärung 1978 durch ideologische Unterwanderung der freien Presse bewußt nicht offen gelegt wird, führt zur allgemeinen Frustration des Volkes, nämlich:
Depression
Zahl der Patienten in Deutschland steigt rasant an
Die Zahl der Menschen, die mit einer Depression ins Krankenhaus eingeliefert werden, hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Sie stieg seit dem Jahr 2000 um 117 Prozent, wie die Krankenkasse Barmer GEK berichtete. Gab es vor zehn Jahren statistisch gesehen noch 1,1 Fälle auf 1000 Versicherte, so waren es 2010 schon 2,3 Fälle. Insgesamt kommen demnach immer mehr Menschen wegen psychischer Störungen ins Krankenhaus. Ihre Zahl nahm in den letzten 20 Jahren um 129 Prozent zu. Waren 1990 noch rund 3,7 von 1000 Versicherten betroffen, so wurden 2010 bereits 8,5 Patienten statistisch erfasst. Gleichzeitig reduzierte sich die Verweildauer von 45 auf 31 Tage.
Welt 27.7.2011
