Der Mittelstand pro NRW ist
einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine
politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt
Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das
Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!
Man muß viel gelernt haben, um
über das, was man nicht weiß, fragen zu können.
Linke Verführungskünste,
besser "Desinformation", um
die Bevölkerung kritiklos und änderungswillig zu machen.
Lenin: "Lüge ist erlaubtes Mittel zum Zweck."
Deshalb versteht man sich
auch so gut mit den Taqiyya-Kämpfern des Islamismus und
fördert diesen unter bewußter Benachteiligung der deutschen
Urbevölkerung.
Das hochmoderne
Täuschungsmittel nennt man "Perzeptionsmanagment",
rückblickend massiv benutzt von KGB, Stasi bis FBI,
Sozialisten, Kommunisten,Grünen und Greenpeace. Was ist
das?
Der Begriff „Perzeptionsmanagement“ hat mittlerweile Eingang
in den allgemeinen Sprachschatz gefunden. Das
US-Verteidigungsministerium definiert den Begriff sogar in
einem seiner Handbücher. Also scheint das Militär dieses
Thema mittlerweile sehr ernst zu nehmen. Eine ganze Reihe
von PR-Firmen bieten mittlerweile Perzeptionsmanagement an,
kurz „PM“ genannt. Dabei hat es den Anschein, als gäbe es
noch keine ausgewiesene Spezialisten auf diesem Gebiet, die
sich perfekt in diesem Job verstehen. Wenn man eine große
Lüge erschaffen will, muss man offenbar darauf spezialisiert
sein. PMs sind keine
Spin Doctors, denn sie verdrehen keine Fakten,
sondern erschaffen sie und verkaufen sie der Weltdann als
Wahrheit. Beim sogenannten Perzeptionsmanagement
kommt es auf Wahrnehmungen und Wertungen an.
Das ist, um Mark Twain zu zitieren, ein Unterschied
wie der zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitz.
Mithilfe
dieser Methode kann man bedeutsame und möglicherweise
folgenschwere Unwahrheiten überall auf der Welt insbesondere
heute mit neuen Kommunikationstechniken so schnell
und überzeugend etablieren, das selbst gründliche
Nachforschungen sie nicht mehr aus dem allgemeinen
Bewusstsein der Menschen vertreiben können. Das
Perzeptionsmanagement hat deswegen einen großen
Gefahrenanteil, zumal dann, wenn es einen ideologischen
Hintergrund und die verbreitungswillige unterwanderte Presse
den Multiplikator für diese Unwahrheiten gegenüber
Halb-Gebildeten darstellt.
Waldsterben, "kein Blut für Öl", Ende der Ölvorkommen,
Klimakatastrophe, aussterben von Tiergattungen, sind die
bisherigen, insbesondere aus den biologisch linken Lagern,
von Sozialisten aller Prägungen bis zu Greenpeace, kommenden PMs=Perzeptionsmanagern
Im "Zeichen der Angst", altbewährtes
"Hausmittel" für Politiker zur Beeinflussung des dummen Massenvolkes (Max
Frisch: Biedermänner)
Chrichton (Engl. Titel: State of fear) im November 2008 verstorben, behandelt in seinem Roman das Zeitgeist-Thema "Klimawandel", untermauert durch
zahllose Fakten und Fundangaben und macht dabei deutlich, dass es sich um das
größte Betrugsthema unserer Zeit handelt nach dem Motto: Weltuntergangsprognosen
haben schon immer am besten dazu gedient, die Mitmenschen und Völker kritiklos
und gefügig zu
machen. Obwohl seine anderen Werke in Deutschland sehr beliebt sind, konnte
er mit "Welt in Angst" keine große Aufmerksamkeit erlangen. Das Werk wurde im
"Land der 200Prozenter" kurz kleingeredet und dann verschwiegen. Sein Buch
bekommt man in der Regel nur auf Bestellung. Noch....
Dieses immer wieder bewährten negativen
Prophezeiungs-Mittels bedient sich die Sozialistische und
Kommunistische Internationale, Chrichton legt die entsprechende Aktivität in
Bezug auf Verbreitung der Weltuntergangprognose im Zusammenhang mit
Klimakatastrophe in seinem Roman zwar in die Hände einer
kriminellen Umweltschutz-Gesellschaft, kommt aber gleichwohl an zwei oder drei
Stellen mit klaren Hinweisen auf die tatsächlichen Quellen und Verursacher der
Zeitgeisthysterie, die Kommunisten, ausdrücklich zu sprechen. Während alle
anderen seiner Werke, wie gesagt, jeweils hoch gelobt wurden, verstieß sein diesbezügliches
Werk gegen die
Political Correctness
und findet sich nur schwer, wenn überhaupt,
im öffentlichen Buchhandel. In den Medien und auch ansonsten bleibt er
unerwähnt. Diese beschäftigen sich lieber ideoloisch gelenkt mit der Verbreitung der Zeitgeist-Lüge
und zeigen zur Demonstration in der Regel immer wieder die gleichen Videos von
kalbenden Gletschern und einsamen Eisbären zur Bekräftigung der linken Lebenslüge, von sich ansonsten
anderweitig aufbauenden Gletschern der Südhalbkugel wird bewusst nicht gesprochen. Das
Werk von Chrichton ist nicht nur sehr spannend geschrieben, vielmehr auch ein
Augenöffner
Linke
Klimalüge
Fritz
Vahrenholt
/die Welt
.2.2012
Geht die
Klimakatastrophe
an der Erde
vorbei?
Jahrelang
hat er die
Thesen des
Klimarates
verbreitet.
Jetzt
vollzieht
Ex-Umweltsenator
und Manager
Fritz
Vahrenholt
einen
Sinneswandel.
Im Interview
erklärt er
sich.
In seinem
Buch „Die
kalte Sonne.
Warum die
Klimakatastrophe
nicht
stattfindet“
vertritt
Prof. Fritz
Vahrenholt,
Vorstandsvorsitzender
der Firma
RWE Innogy,
die These,
dass die
globale
Klimaerwärmung
deutlich
geringer
ausfallen
wird als
bislang
gedacht. Bis
zum Ende des
Jahrhunderts
soll es nur
einen
Anstieg um
ein Grad
Celsius
geben. Der
Einfluss der
Sonne auf
das Klima
der Erde sei
bislang
deutlich
unterschätzt
worden.
Welt Online:
Sie haben ja
selber viele
Jahre lang
die Thesen
des
Weltklimarates
verbreitet.
Nun
veröffentlichen
Sie ein
Buch, in dem
Sie die
Lehrmeinung
vom globalen
Klimawandel
infrage
stellen. Wie
kam es zu
diesem
Sinneswandel?
Fritz
Vahrenholt:
Ja, ich war
ein aktiver
Verfechter
der CO2-Theorie.
Doch dann
hatte ich
zwei
Schlüsselerlebnisse,
die mich zum
Überprüfen
meiner
Position
angeregt
haben.
Zum einen
war ich im
Februar 2010
als
wissenschaftlicher
Reviewer für
den Report
des IPCC zu
erneuerbaren
Energien
nach
Washington
eingeladen.
Dort musste
ich
feststellen,
dass es bei
der Arbeit
alles andere
als
wissenschaftlich
zuging. In
dem Bericht
wimmelte es
nur so von
Fehlern. Am
Ende durfte
der
Vertreter
von
Greenpeace
die
Endfassung
redigieren.
Das Ergebnis
war die
unsinnige
Behauptung,
dass sich 80
Prozent des
gesamten
Weltenergiebedarfs
mit den
Erneuerbaren
decken
lassen.
Das hat mich
aufgerüttelt.
Ich dachte,
wenn das
hier so
läuft, dann
ist das bei
anderen
Panels des
IPCC
vielleicht
auch so. Von
den 34
Mitgliedern
des
UN-Sekretariats
stammt der
überwiegende
Teil aus dem
Süden – etwa
aus Kuba,
Sudan,
Madagaskar,
Iran oder
China. Diese
Länder haben
alle ein
Interesse an
Transferleistungen.
Früher hatte
ich gedacht,
da würden
sich
Wissenschaftler
treffen und
miteinander
diskutieren.
Nein, es
sind
Delegierte
von –
überdies
nicht immer
demokratisch
strukturierten
– Staaten.
Sie
vertreten
Interessen
und üben
Einfluss
aus.
Welt Online:
Und das
zweite
Schlüsselerlebnis?
Vahrenholt:
Wir wurden
bei RWE
Innogy damit
konfrontiert,
dass der
Wind und die
entsprechende
Stromproduktion
in
nennenswertem
Umfang
zurückgingen.
Ich bin
diesem
Phänomen
wissenschaftlich
nachgegangen
und stellte
fest, dass
es nichts
mit CO2
und der
Erderwärmung
zu tun hat,
sondern dass
dafür
schlicht
natürliche
Klimaprozesse
verantwortlich
sind. Die
Aktivität
der Sonne
spielt dabei
eine große
Rolle. Ich
habe mich in
die Sache
hineingearbeitet
und dann ein
Jahr lang an
dem Buch
geschrieben.
Welt Online:
Sie sprechen
von
Delegierten,
die sich bei
UN-Meetings
treffen.
Doch die
Wissenschaftler
in
Deutschland
und anderswo
sind nach
wie vor
mehrheitlich
davon
überzeugt,
dass der
Mensch durch
den Ausstoß
von CO2
maßgeblich
für den
Klimawandel
mitverantwortlich
ist.
Vahrenholt:
Diese
Wissenschaftler
werden aber
nicht
gefragt, wie
der
Abschlussbericht
aussieht.
Sie werden
lediglich
zitiert. Und
es gibt
einen
unglaublichen
Druck auf
diese
Forscher,
sich dem
Mainstream
anzupassen.
Wer das
nicht tut,
erhält keine
Fördermittel
oder wird
von
Vorträgen
ausgeschlossen.
So ist es
mir selbst
ergangen.
Die
Universität
Osnabrück
hat mich
ausgeladen,
weil ich
dieses Buch
geschrieben
habe.
Abweichende
Meinungen
sind nicht
mehr
zugelassen.
Welt Online:
Auf welcher
fachlichen
Basis steht
Ihre Kritik
an der
Mehrheitsmeinung?
Vahrenholt:
Ich bin
natürlich
kein
Klimatologe,
doch ich
arbeite in
der gleichen
Weise wie
das IPCC.
Ich schaue
mir Tausende
wissenschaftliche
Veröffentlichungen
zum Thema an
und gebe im
Buch auch
denjenigen
eine
Plattform,
die bei der
Verkürzung
auf dem
IPCC-Endbericht
herausgefallen
sind. Das
sogenannte
Core Writing
Team des
IPCC, das
die Daten
nach
politischen
Zielen
auswählt,
besteht zu
30 Prozent
aus Leuten,
die
Greenpeace
oder dem WWF
verbunden
sind. Das
hatte ich
früher auch
nicht
gewusst.
Welt Online:
Was sind im
Kern die
inhaltlichen
Erkenntnisse,
die Sie zum
Umdenken
bewogen
haben?
Vahrenholt:
Mir war
früher nicht
bewusst, das
CO2
an sich ein
relativ
bescheiden
wirkendes
Klimagas
ist. Nur
durch
Verstärkungseffekte
kommt man zu
einer
katastrophalen
Zuspitzung.
Der Einfluss
der Sonne
für unser
Klima wird
bislang
unterschätzt.
An dieser
Stelle muss
man einfach
neu denken.
Mein Buch
ist zwar ein
Anti-IPCC-Buch,
doch ich
stelle mich
nicht gegen
die
Wissenschaftler,
die gute und
wichtige
Forschungsarbeit
leisten.
Aber es sind
eben nicht
die
Wissenschaftler,
die am Ende
politisch
zuspitzen
und sagen,
wenn ihr
nicht dieses
und jenes
bis zum Jahr
2020 tut,
dann wird
die Welt ins
Chaos
stürzen.
Welt Online:
Sie
verneinen
also nicht,
dass CO2
zur
Klimaerwärmung
beiträgt?
Vahrenholt:
Es hat
zweifelsohne
einen
Beitrag,
doch einen
sehr viel
geringeren,
als bislang
angenommen.
Das IPCC
sagt, dass
95 Prozent
der
bisherigen
Erwärmung
auf das
Konto von CO2
und anderen
Klimagasen
gehen. Durch
Vergleich
mit der
Klimaentwicklung
der
vergangenen
2000 Jahr
kommen wir
zu dem
Schluss,
dass die
Sonne einen
deutlich
stärkeren
Einfluss
hat. Im 20.
Jahrhundert
ist nicht
nur die CO2-Konzentration
in der
Atmosphäre
angestiegen,
sondern auch
die
Strahlung
und das
Magnetfeld
der Sonne.
Ich kann
jetzt nicht
genau sagen,
ob der
Anteil des
CO2
an der
Klimaerwärmung
40, 50 oder
60 Prozent
ausmacht.
Doch beide
Faktoren
spielen eine
Rolle, und
wahrscheinlich
ist der
Einfluss der
Sonne sogar
ein wenig
stärker als
der des CO2.
Die
Erdatmosphäre
wirkt wie
das Glas
eines
Treibhauses
oder auch
wie die
Scheiben
eines Autos:
Kurzwelliges
Sonnenlicht
gelangt
weitgehend
ungehindert
hindurch und
wird von der
Erdoberfläche
aufgenommen.
Diese
erwärmt sich
dabei und
gibt einen
Teil der
eingestrahlten
Energie als
langwellige
Wärmestrahlung
(IR) wieder
ab. IR-Licht
wird aber
von einigen
Spurengasen
absorbiert,
in der
Atmosphäre
gehalten und
erst nach
und nach
wieder an
den Weltraum
abgegeben.
Gäbe es
diesen
natürlichen
Treibhauseffekt
nicht, wäre
die globale
Durchschnittstemperatur
nicht plus
15 Grad,
sondern
minus 18
Grad.
Der
wichtigste
Effekt ist
die
Konzentrationszunahme
bei
Kohlendioxid,
Methan und
Lachgas. Vor
allem
Kohlendioxid
aus der
Verbrennung
fossiler
Energierohstoffe
lässt die
Temperatur
steigen.
Dieser
Prozess hat
sich in den
vergangenen
Jahrzehnten
beschleunigt.
Die aktuelle
CO2-Menge in
der
Atmosphäre
ist die
höchste seit
mindestens
800.000
Jahren, wie
im Eis der
Antarktis
eingeschlossene
Luftbläschen
aus dieser
Zeit
beweisen.
Seit Beginn
der
Industrialisierung
hat ist der
CO2-Gehalt
der Luft von
278 auf 387
Teile pro
eine Million
Teile Luft (ppm)
geklettert.
Aber auch
die Menge an
Methan und
Lachgas in
der
Atmosphäre
steigt.
Methan ist
heute um
über 124
Prozent
höher in der
Luft
angereichert
als je zuvor
in den
letzten
800.000
Jahren.
Zurzeit ist
es so warm,
wie nie
zuvor in der
Geschichte
der
Zivilisation.
Wärmer war
es, wenn
überhaupt,
vielleicht
vor 125.000
Jahren in
der
Eem-Warmzeit,
sagen
Klimarekonstruktionen.
Eine neue
Untersuchung
sagt: Seit
200.000
Jahren war
es nicht so
warm. Auf
Zehntelgrad
genaue
Messungen
belegen:
2005 war das
wärmste Jahr
seit Beginn
der
meteorologischen
Datenerfassung,
insgesamt
war das
vergangene
Jahrzehnt
das wärmste
Jahrzehnt
seither.
Eine
kurzzeitige
Temperaturspitze
in den
1940er-Jahren,
die
allerdings
niedriger
ausfiel als
die heutigen
Temperaturen,
dürfte auf
den Einfluss
der Sonne
zurückgehen.
Welt Online:
Wie kommen
Sie darauf?
Vahrenholt:
Wir haben
seit dem
Ende der
Kleinen
Eiszeit eine
Erwärmung um
0,8 Grad
Celsius
erlebt. Das
ist in
erster Linie
auf den
großen
tausendjährigen
Klimazyklus
zurückzuführen,
bei dem sich
die Erde
jeweils in
den ersten
200 Jahren
wieder
erwärmt.
Zwischen
1970 und
2000 gibt es
einen
starken
Anstieg bei
der
mittleren
Temperatur,
doch den
gleichen
Anstieg
sieht man
auch
zwischen
1910 und
1940 und
zwischen
1860 und
1880.
Das ist
nichts
Außergewöhnliches.
Wenn man
genau
hinschaut,
sieht man,
dass dies
mit einem
60-Jahres-Zyklus
der globalen
Meeresströmungen
zusammenhängt.
Die
Pazifische
dekadische
Oszillation
hat einen
Einfluss auf
die
Temperatur
der Erde.
1977 trat
dieser
Effekt in
eine
positive
Phase. Er
hatte dann
um die
Jahrtausendwende
ein Maximum
und befindet
sich nun
wieder im
Abschwung.
Die
Atlantische
dekadische
Oszillation
ist, ein
wenig
zeitversetzt,
ebenfalls im
Abschwung.
Ein Teil der
Erwärmung
ist also
diesen
natürlichen
Effekten
geschuldet.
Der
entscheidende
Fehler des
IPCC besteht
darin, dass
die
Erwärmung
von 1977 bis
2000 in den
Klimamodellen
als CO2-bedingt
einfach bis
2100
fortgeschrieben
wurde. Ein
anderes
Problem ist,
dass die
Bedeutung
von Ruß
unterschätzt
wird. Ruß
hat rund 55
Prozent der
vom IPCC
prognostizierten
Klimawirkung
des CO2.
Auch an
dieser
Stelle muss
also CO2
ein Teil
seiner
bisherigen
Bedeutung
als
Verursacher
der
Klimaerwärmung
abgeben.
Wir stellen
fest, dass
wir uns seit
zwölf Jahren
bei den
Temperaturen
auf einem
Plateau
befinden.
Die
Erklärungen
der
Klimaforscher
dazu reichen
nicht aus.
Die
Pazifische
und
Atlantische
Oszillation
wird in
ihren
Modellen
noch immer
nicht
berücksichtigt.
Welt Online:
Wird es
jetzt also
sogar wieder
kälter?
Vahrenholt:
Erstens
befinden
sich die
kleinen
Sonnenzyklen
im Abschwung
– der
Gleissberg-
und der
Suesszyklus.
Zweitens
gehen die
dekadischen
Oszillationen
der für die
nächsten 30
Jahre in die
negative
Phase. Und
drittens
haben wir
einen der
schwächsten
Sonnenzyklen
seit 80
Jahren. Es
könnte sein,
dass der
nächste
Sonnenzyklus
sogar noch
schwächer
ausfällt.
Alles
zusammen
führt uns zu
der
Auffassung,
dass wir
einem
sogenannten
Dalton-Minimum,
einer
Abkühlung,
entgegen
gehen, wie
es zwischen
1790 und
1830 der
Fall war.
Die
Erwärmung
des Klimas,
wie sie
unbestritten
durch CO2
und andere
Gase
verursacht
wird, wird
in den
kommenden
Jahren und
Jahrzehnten
durch
andere,
natürliche
Effekte in
erheblichen
Umfang
kompensiert.
Unter dem
Strich kommt
es damit bis
2100 nur zu
einer
globalen
Erwärmung
von einem
Grad –
vorausgesetzt,
dass sich
die Zyklen
auch künftig
so
verhalten,
wie in den
vergangenen
7000 Jahren.
Welt Online:
Doch
Klimaforscher
warnen
davor, dass
inzwischen
die
Konzentration
des CO2
in der
Erdatmosphäre
ein so hohes
Niveau
erreicht
habe, dass
die
natürlichen
Regelprozesse,
von denen
Sie
sprechen,
möglicherweise
gar nicht
mehr
funktionieren.
Wenn das
stimmt,
hätten wir
ein Problem?
Vahrenholt:
Die Sonne
lässt sich
nicht vom CO2
auf der Erde
beeinflussen
und die
Stratosphäre
auch nicht.
Der Zuwachs
an
Kohlendioxid
von 0,028
Prozent auf
0,038
Prozent in
der
Atmosphäre
ist nichts
Weltbewegendes.
Die meisten
wissen
nicht, dass
CO2
nur deswegen
so kritisch
ist, weil
seine
Klimawirkung
durch
Wasserdampf
verstärkt
wird. Wenn
durch das CO2
die
Temperaturen
steigen, so
die
Argumentation,
dann nimmt
auch die
Konzentration
von
Wasserdampf
in der
Atmosphäre
zu. Dieser
Wasserdampf
trägt sehr
viel stärker
zum
Treibhauseffekt
bei als das
CO2.
Doch
glücklicherweise
gibt es hier
Mechanismen,
die
korrigierend
eingreifen.
Mehr
Wasserdampf
bedeutet
auch mehr
Wolkenbildung.
Und Wolken
schirmen die
Strahlung
der Sonne
ab. Ich
glaube, die
Mutter Natur
ist schon
ein recht
stabiles
System,
sonst wären
wir im Laufe
der langen
Erdgeschichte
schon längst
ein heißer,
wasserloser
Planet wie
die Venus
geworden.
Welt Online:
Wir können
uns also
zurücklehnen
und den
Klimawandel
vergessen.
Mutter Natur
wird es
schon
richten?
Vahrenholt:
Nein, nein,
das sage ich
nicht. Auch
eine
Temperaturerhöhung
um ein Grad
ist ja schon
eine ganze
Menge. Das
entspricht
dem
klimatischen
Unterschied
zwischen
Hamburg und
Freiburg.
Auch wenn
wir keinen
Anstieg um
zwei, drei
oder vier
Grad
befürchten
müssen, so
gibt es doch
gute Gründe,
den
energiepolitischen
Kurs, den
Ausstoß von
CO2
zu senken,
im Fokus zu
behalten und
erneuerbare
Energien
weiter zu
entwickeln –
auch aus
Gründen von
Importabhängigkeiten
und
Reichweiten.
Die
Forschung
sollte sogar
intensiviert
werden. Die
gute Sonne
gibt uns die
nächsten 30
Jahre Zeit,
das
vernünftig
zu machen.
Deswegen
müssen wir
nicht bis
2020
zigtausende
von Megawatt
Fotovoltaik
auf die
Dächer und
in die
Landschaft
stellen.
Dieser
Irrweg ist
nur einer
aus den
Fugen
geratenden
Diskussion
geschuldet.
Da ist Angst
und Hysterie
entstanden,
sodass viele
denken, wenn
das mit dem
Klimawandel
so
dramatisch
wird, dann
müssen wir
wohl acht
Milliarden
Euro pro
Jahr dafür
abdrücken.
Meine
Botschaft
ist nun: Wir
können und
sollten uns
Zeit nehmen,
um die
erneuerbaren
Energien
dort nutzen
zu können,
wo sie
wirklich
effizient
sind – also
etwa in
Südeuropa
oder in
Nordafrika.
Wir müssen
hierzulande
in diesem
Jahrzehnt
nicht unser
ganzes
Energiesystem
hysterisch
unter
Zeitdruck
umbauen.
Welt Online:
Der Anteil
von Erdgas
an der
Stromerzeugung
wird global
zunehmen.
Experten
warnen, dass
durch
Leckagen
entsprechend
mehr Methan
in die
Atmosphäre
gelangen
wird. Da
Methan eine
viel größere
Klimawirkung
als CO2
hat, könnte
sich daraus
eine ganz
neue
Situation
ergeben.
Vahrenholt:
Das ist
richtig.
Durch die
Fixierung
auf das CO2
hat man
andere
Faktoren wie
Methan oder
Ruß bislang
vernachlässigt.
Welt Online:
Behandeln
Sie denn das
Thema Methan
in Ihrem
Buch?
Vahrenholt:
Nein. Da
gibt es
bislang auch
keine
definitiven
Zahlen. Hier
besteht also
in der Tat
ein großer
Forschungsbedarf.
Welt Online:
In
Deutschland
wurde eine
Energiewende
beschlossen.
Hoffen Sie,
dass Ihr
Buch eine
Kurskorrektur
bewirkt?
Vahrenholt:
Die
Energiewende
gleicht
bislang
einer
riesigen
Großbaustelle
ohne Kräne.
Um sie
Wirklichkeit
werden zu
lassen,
bräuchten
wir einen
gigantischen
Netzausbau
sowie eine
große Zahl
von
Speichern
für
elektrische
Energie. Ich
sehe nicht,
wie das in
absehbarer
Zeit gegen
die
Widerstände
in der
Bevölkerung
durchgesetzt
werden
könnte. Wir
haben in
Deutschland
schon heute
eine
Kapazität
von 25.000
Megawatt
Fotovoltaik
und 29.000
Megawatt
Windkraft.
Diese
Energiequellen
sind sehr
volatil.
Es gibt
Tage, an
denen es
praktisch
kein Wind-
oder
Sonnenstrom
produziert
werden kann
– manchmal
fällt auch
beides
gleichzeitig
aus. Um das
ausgleichen
zu können,
werden wir
noch in den
nächsten 50
Jahren
konventionelle
Kraftwerke
brauchen.
Doch im
Moment
fahren wir
mit Vollgas
in eine
Sackgasse.
Die
Energiewende
wird nicht
funktionieren,
wenn wir
glauben, in
zehn Jahren
auf fossile
Energien
weitgehend
verzichten
zu können.
Neue fossile
Kraftwerke
sind der
ideale
Partner der
Erneuerbaren,
weil sie
mittlerweile
schnell
herauf- und
heruntergefahren
werden
können. Man
darf es mit
den
Erneuerbaren
nicht
überstürzen.
Die Sonne
gewährt uns
Aufschub.
Frau Merkel
könnte nach
der Lektüre
des Buches
durchaus
sagen: „Was
haben wir
doch für ein
Glück.“
Welt Online:
Wie hoch
schätzen Sie
aktuell das
Risiko für
einen
Strom-Blackout
ein?
Vahrenholt:
Einer, der
es wissen
muss, der
scheidende
Präsident
der
Bundesnetzagentur,
hat
sinngemäß
dazu gesagt:
Wir tanzen
hier auf
einer
Rasierklinge.
Eine
Kälteperiode,
wie wir sie
gerade
erleben,
bedeutet
Alarmstufe
1. Die
Tschechen
und
Franzosen,
von denen
wir sonst
Strom
importieren,
brauchen
ihren Strom
jetzt selber
– zum
Heizen.
Derzeit
befriedigen
wir unseren
Importbedarf
mit einem
Ölkraftwerk
in
Österreich.
Hoffen wir,
dass in den
kommenden
zwei Wochen
angesichts
der eisigen
Kälte nicht
noch etwas
schiefgeht.
Wenn Herr
Röttgen
sagt, dass
Solarenergie
die
Wahrscheinlichkeit
eines
Blackouts
reduziert,
zeigt das,
wie wenig
Ahnung
dieser Mann
hat. Die
Höchstnachfrage
im Netz
besteht im
Winter am
frühen
Abend, wenn
der
Solarstrom
auf null
gesunken
ist.
____________
Was man noch
wissen
sollte
(welt
7.2.2012)
Nasa zeigt
(angebliche)
Erderwärmung
seit 1884 im
Zeitraffer
(Video)
Ist die
Erderwärmung
nicht seit
einigen
Jahren
gestoppt?
In den
vergangenen
zehn Jahren
hat sich die
Erderwärmung
verlangsamt.
Das erklären
Forscher mit
zyklisch
verlaufenden
natürlichen
Einflüssen.
Sie bremsen
die
voranschreitende
Erwärmung
derzeit.
Verantwortlich
ist, so eine
Vermutung,
das
Aufwallen
kalter
Meeresströmungen.
Schwingen
diese Zyklen
wieder in
die
entgegengesetzte
Richtung,
steigt auch
die
Erdtemperatur
wieder
stärker an.
Diese
Zusammenhänge
sind nicht
vollständig
erklärbar.
Mathematische
Analysen
zeigen aber,
dass die
Temperaturen
in den
letzten
Jahren –
pickt man
nicht
willkürlich
einige
Anfangs- und
Endwerte
heraus –
durchaus
weiter
gestiegen
sind, nur
abgeschwächt.
Und das auf
insgesamt
hohem
Niveau. Die
vergangenen
zehn Jahre
waren das
heißeste
Jahrzehnt
seit Beginn
der
meteorologischen
Aufzeichnungen.
Der
Klimaskandal
an der
Universität
von East
Anglia zeigt
doch, dass
Temperaturdaten
gefälscht
wurden?
Bisher
handelt es
sich nur um
eine
unbewiesene
Behauptung
aufgrund
eines
kriminellen
Angriffs auf
persönliche
E-Mails. Der
Fall wird
derzeit
untersucht.
Ein
Editorial in
der
aktuellen
Ausgabe des
renommierten
Fachmagazins
„Nature"
verweist
darauf, dass
die
Forschungsergebnisse
der
beschuldigten
Forscher von
mehreren
vollkommen
unabhängigen
Wissenschaftlergruppen
gestützt
werden. Der
Hackerangriff
unmittelbar
vor der
Kopenhagener
Konferenz
deutet eher
darauf hin,
dass die
Ergebnisse
der
überwältigenden
Mehrheit der
Forscher
verunglimpft
und das
politische
Ziel der
Konferenz
torpediert
werden
sollen.
Was hat es
mit der
„Hockeyschläger"-Kurve
auf sich?
Im Jahr 1999
veröffentlichte
der
US-Forscher
Michael Mann
eine Grafik
der
Erdtemperatur
der letzten
tausend
Jahre. Sie
zeigte, dass
die
Temperaturkurve
mehr oder
weniger
gerade
verlief und
erst in der
zweiten
Hälfte des
20..Jahrhunderts
nach oben
schoss. Die
Kurve ähnelt
einem
Hockeyschläger.
Manns Studie
wurde wegen
methodischer
Mängel
heftig
angegriffen.
Mehrere
Folgestudien
bestätigten
die Kurve
dann aber
weitgehend.
Die
Bezeichnung
Hockeyschläger
darf man
aber nicht
ganz
wörtlich
nehmen. Fakt
ist: Es gab
in den
letzten
tausend
Jahren
Schwankungen.
Neben
kleinen,
immer
vorkommenden
Variationen
gab es vor
allem das
mittelalterliche
„Wärmeoptimum",
eine milde
Phase
zwischen
etwa 900 und
1200 als
vorübergehend
Grönland
besiedelt
war. Damals
war die
Sonne
besonders
aktiv, und
es gab
wenige
Vulkanausbrüche,
wodurch
wenig Asche
in der
Atmosphäre
die
Sonnenstrahlen
reflektierte.
Möglicherweise
gab es auch
eine
wärmende
Schwankung
im
Nordatlantikstrom.
Selbst in
dieser
milden Phase
war die Erde
im
Durchschnitt
noch etwa
0,7 Grad
kühler als
heute. In
der „Kleinen
Eiszeit"
zwischen
1500 und
1700 war es
bis zu etwa
1,4 Grad
kühler als
heute.
Gletscher
rückten vor,
es kam zu
Missernten,
und man
verfolgte
„Hexen" als
vermeintliche
Übeltäter.
Ursachen der
Kaltphase
waren
vermutlich
eine geringe
Strahlungsstärke
der Sonne,
starke
Vulkaneruptionen
und eine
Schwäche des
Golfstroms.
Es ist aber
nicht
schlüssig
bewiesen, ob
die Kleine
Eiszeit
weltumspannend
Kälte
brachte.
Weiterhin
gab es ein
kurzes
„Zwischenhoch"
in den
1940er-Jahren.
Auch das ist
vermutlich
auf eine
erhöhte
Sonnenaktivität
zurückzuführen
– aber
danach
liefert die
Sonne keine
Erklärung
mehr. Für
den steilen
Anstieg ab
1980 sind
nur die
Treibhausgaskonzentrationen
plausibel.
Welche
natürlichen
Faktoren
beeinflussen
das Klima?
Die
wichtigsten
natürlichen
Klimafaktoren
waren in der
Vergangenheit
die mal
stärker, mal
schwächer
scheinende
Sonne, sich
verschiebende
Kontinentalplatten,
was zum
Beispiel
Meeresströmungen
und damit
den
Wasseraustausch
mit der
kalten
Tiefsee
veränderte,
und sich
aufwölbende
Hochplateaus,
was den
Strahlungshaushalt
der Erde
veränderte.
Außerdem
Vulkanausbrüche,
die mit
ihrer Asche
Sonnenlicht
reflektieren.
Welche Rolle
spielt genau
die Sonne?
Unser
Zentralgestirn
schwankt zum
einen in
seiner
direkten
Strahlkraft.
In den
zurückliegenden
Jahrzehnten
hat sich
hier wenig
verändert.
In den
letzten
Jahren hätte
sich die
Erde
aufgrund der
leicht
sinkenden
Sonnenaktivität
sogar leicht
abkühlen
müssen. Es
gibt auch
eine
Theorie,
wonach
kosmische
Strahlung in
der
Atmosphäre
Partikel
erzeugt, die
die
Wolkenbildung
anregen – es
bilden sich
Kondensationskerne.
Das ist
nicht
bewiesen,
aber ein
entsprechendes
Experiment
ist jüngst
beim
europäischen
Kernforschungszentrum
Cern
angelaufen.
So viel
scheint
klar: In
Zeiten, in
denen der
Sonnenwind
stark war,
wurde die
kosmische
Strahlung
schwach.
Starker
Sonnenwind
könnte die
Wolkenbildung
tatsächlich
erschweren,
was wiederum
zu starkem
Sonnenlicht
auf der Erde
und damit zu
Erwärmung
führt. In
den
vergangenen
400 Jahren
gab es eine
Parallelität
zwischen
Sonnenflecken
und
Temperatur.
Ein
prominenter
Vertreter
dieser
Position,
Sami Solanki
von der
Max-Planck-Gesellschaft,
geht
allerdings
davon aus,
dass die
Sonne
„höchstens
für einen
kleinen Teil
der
Erwärmung
während der
letzten 20
bis 30 Jahre
verantwortlich
sein kann".
Die Mehrheit
der Forscher
teilt diese
Meinung.
Woher
stammen die
von Menschen
produzierten
Treibhausgase?
Nach ihrer
Wirkung
gewichtet
(Methan
beispielsweise
ein
stärkeres
Treibhausgas
als
Kohlendioxid)
stammen die
Emissionen
aus diesen
Sektoren:
Kraftwerke
26%,
Industrie
19%,
Forstwirtschaft
17%,
Landwirtschaft
14%, Verkehr
13%, Wohnen
und Arbeiten
8%, Abfälle
und Abwasser
3%.
Kohlendioxid
ist von
seiner
Wirkung das
bedeutendste
menschgemachte
(anthropogene)
Treibhausgas.
Im Jahr 2008
wurden 31,9
Milliarden
Tonnen in
die
Atmosphäre
entlassen,
41% mehr als
1990, dem
Basisjahr
des
aktuellen
UN-Kyoto-Protokolls.
Hauptemittent
ist knapp
vor den USA
China mit
gut sechs
Milliarden
Tonnen.
Deutschland
liegt mit
523
Millionen
Tonnen nach
Russland,
Indien und
Japan auf
Platz 6.
Welche Rolle
spielen die
Rodung von
Wäldern und
die
Landwirtschaft?
Im Jahr 2007
waren die
CO2-Emissionen
noch etwas
höher als
2008. Das
liegt vor
allem daran,
dass das
Abholzen und
Brandroden
von Wäldern
rückläufig
war. Wälder
sind
„Kohlenstoffsenken":
Sie nehmen
mit der
Photosynthese
CO2 auf.
Werden sie
gerodet,
raubt das
Kapazitäten
zum Dämpfen
des
CO2-Ausstoßes.
Beim
Verbrennen
(Brandrodung)
wird alles
CO2 wieder
freigesetzt,
was im Laufe
des
Baumlebens
absorbiert
wurde. Die
Landwirtschaft
macht vor
allem über
Düngung und
Viehhaltung
18 Prozent
der globalen
anthropogenen
Treibhausgaswirkung
aus. Die
Gase stammen
aus
Fermentationsprozessen
in Kuhmägen
und der
Zersetzung
von Dung
(Methan),
aus dem
Abbau von
Düngemitteln
(Lachgas)
sowie aus
Landmaschinen
(CO2).
Welcher
Anteil an
CO2 wird von
den Meeren
und den
Pflanzen
absorbiert?
Man weiß
sehr gut,
wie viel
Kohle, Öl
und Erdgas
verbrannt
werden und
wie groß die
CO2-Emissionen
sind. Auch
wird CO2 in
der Luft
seit gut 50
Jahren exakt
gemessen.
Aus der
Differenz
ergibt sich,
dass bis vor
wenigen
Jahren etwa
60 Prozent
des
menschgemachten
CO2 von
Pflanzen
aufgenommen
und in
Meeren
gelöst
wurde.
Vegetation
und Ozeane
sind also
CO2-Puffer.
Die aktuelle
Forschung
zeigt, dass
der Puffer
in den
vergangenen
Jahren auf
55 Prozent
gesunken
ist, es
bleibt also
etwas mehr
in der Luft.
Das ist noch
kein klarer
Trend, aber
es passt zu
dem, was man
über die
Meere weiß:
Warmes und
durch
gelöstes CO2
angesäuertes
Wasser löst
weniger CO2
als kaltes
und
neutrales.
Die
Vegetation
nimmt weiter
CO2 auf und
bildet
daraus
Biomasse. Ob
das endlos
weiter geht,
weiß man
nicht. Es
gibt
Hinweise,
dass
Pflanzen
unter Wärme-
und
Schädlingsstress
und eine
wegen Dürre
generell
schwindende
Vegetation
nicht endlos
als
CO2-Puffer
funktioniert.
Welchen
Anteil hat
der Mensch?
Das lässt
sich schwer
in exakten
Zahlen
fassen. Die
große
Mehrheit der
Forscher
sagt: Die
globale
Erwärmung
geht
überwiegend
auf den
Menschen
zurück. Das
zeige der
enge
Zusammenhang
mit dem
Anstieg der
Treibhausgaskonzentrationen.
Für die
vergangenen
etwa 100
Jahre lässt
sich grob
sagen:
Mindestens
zwei Drittel
der
Klimaveränderungen
sind auf den
Menschen
zurückzuführen.
Das Klima
hat sich
immer
verändert.
Warum lassen
wir ihm
nicht ihren
Lauf?
Die komplexe
Anpassung
der Menschen
an ihre
Lebensräume
lässt das
nicht zu,
sagen
Experten. In
den
vergangenen
5000 Jahren,
in denen das
Klima
relativ
stabil war,
haben
Menschen
alle
Lebensräume
entsprechend
ihrer
Ausstattung
mehr oder
weniger
dicht
besiedelt.
Ändern sich
diese
Lebensräume
von 6,8
Milliarden
Menschen und
werden sie
von
Überflutung,
Stürmen und
Dürren
bedroht, so
wird es
starke
zivilisatorische
Verwerfungen
geben.
Deshalb
müsse die
Weltgemeinschaft,
sagen
Wissenschaftler
und
Politiker,
an den
Schrauben
drehen, auf
die sie
Zugriff hat:
die
Verringerung
des
CO2-Ausstoßes
und
Maßnahmen
zur
Anpassung an
die
Veränderungen,
die
unvermeidlich
sind. Davon
abgesehen
sind auch
Maßnahmen zu
Anpassung an
die sich
verändernde
Umwelt
nötig.
Beides wird
wohl nötig
sein. Wie
man die
Mittel auf
beides
verteilen
sollte, ist
eine
schwierige
politisch-wirtschaftliche
Abwägung.
Welche
Wirkung auf
das
Klimageschehen
hat der
Luftverkehr?
Flugzeuge
geben neben
CO2 auch
Stickoxide
ab, die in
Reiseflughöhe
das starke
Treibhausgas
Ozon bilden.
Kondensstreifen
spielen eine
eher geringe
Rolle.
Insgesamt
ist die
Klimawirkung
von
Flugzeugen
etwa dreimal
stärker als
vergleichbare
Emissionen
am Boden.
Umweltschonendere
Treibstoffe
als Kerosin
sind nicht
in Sicht.
Noch trägt
der
Flugverkehr
eher wenig
zum
Klimawandel
bei.
Forscher
rechneten
für das Jahr
2000 mit
einem
Beitrag der
Luftfahrt
von 0,02 bis
0,03 Grad an
den
insgesamt
0,7 Grad
Erderwärmung.
Welche Rolle
spielen
Staub und
Ruß
(Aerosole)?
Ruß aus
Öfen, Autos
und
Industrie
absorbieren
Sonnenlicht
und
verstärken
den
Treibhauseffekt.
Staub aus
Sandstürmen
und Vulkanen
und
Meeressalzpartikel
reflektieren
dagegen das
Licht und
unterstützen
die Bildung
von
reflektierenden
Wolken.
Dieser Staub
schwächt den
Treibhauseffekt.
Alles in
allem würde
die
Erderwärmung
ganz ohne
diese
Aerosole
etwas
stärker
ausfallen.
Ein
spezieller
Fall ist Ruß
auf
Gletschern.
US-Forscher
verwiesen
kürzlich
darauf, dass
dunkle
Rußpartikel,
die sich
dort
absetzen,
die
Absorption
von
Sonnenlicht
verstärken
und so das
Eis rascher
abschmelzen
lassen. Das
sei
besonders in
der
rußreichen
Luft
Südasiens
und für die
Gletscher
des
Himalajas
von
Bedeutung.
Die dort
gebundenen
Wassermassen
speisen die
Flüsse Indus
und Ganges
und sind
enorm
wichtig für
die
Landwirtschaft
Südasiens.
Wie lauten
die
Temperaturvoraussagen
der
Forscher?
Klimaforscher
nutzen den
Begriff
Voraussagen
nicht, der
ist für das
kurzfristig
berechnete
Wetter
reserviert.
Klimaforscher
sprechen von
„Szenarien",
die stark
abhängig
sind vom
politischen
und
wirtschaftlichen
Rahmen: vor
allem davon,
wie sich
wachstumsstarke
Länder wie
China und
Indien
entwickeln
und was die
Staatengemeinschaft
gegen
Treibhausgas-Emissionen
unternimmt.
Klimaszenarien
gehen im
günstigsten
Falle von
einer
Temperaturerhöhung
von zwei
Grad aus, im
weniger
günstigen
gut vier
Grad, ein
Szenarium
reicht gar
bis knapp
sieben Grad
über dem
Stand vor
150 Jahren.
Wenn sich
die
CO2-Konzentration
in der Luft
bis 2100
gegenüber
vorindustrieller
Zeit (278
ppm)
verdoppelt,
wird es zwei
bis vier
Grad wärmer.
Nehmen die
Wirbelstürme
zu?
Die Stärke
von Stürmen
hängt von
der Energie
in der
Atmosphäre
ab. Höhere
Temperaturen
und, damit
verbunden,
mehr
Feuchtigkeit
kurbeln die
Sturmaktivitäten
an. Der
Weltklimarat
IPCC
verweist auf
eine Zunahme
der Stärke
von
tropischen
Wirbelstürmen
seit der
Mitte der
70er-Jahre.
Auch ihre
Dauer habe
zugenommen.
Dieser Trend
läuft
parallel zu
den
steigenden
Temperaturen
der Meere.
Eine neue
Analyse von
Satellitendaten
zurück bis
1980 kommt
zu dem
Schluss,
dass eine
globale
Temperaturerhöhung
von einem
Grad eine
30-prozentige
Zunahme
schwerer
Hurrikans
von Stärke 4
und 5
bedeutet.
Bisher hat
die
Erdtemperatur
um 0,7 bis
0,8 Grad
zugenommen.
Parallel
dazu nimmt
auch die
Stärke der
Niederschläge
zu: Regen
fällt
heftiger,
dafür
unregelmäßiger.
In manchen
Regionen
wird es
möglicherweise
nicht
trockener,
aber weil
der Regen
seltener und
heftiger
fällt,
fließt das
Wasser sehr
schnell ab
und wird
nicht vom
Boden
aufgenommen
– so kommt
es häufiger
zu
Überschwemmungen.
Dehnen sich
die Wüsten
aus?
Wissenschaftler
gehen davon
aus, dass
sich die
Klima- und
Vegetationszonen
verschieben.
Konkret: Die
Sahara
wandert
nordwärts
und bringt
Südeuropa
Trockenheit.
Teile der
heutigen
Sahara
dürften aber
feuchter und
günstiger
für die
Landwirtschaft
werden.
Insgesamt
aber sagen
Experten
global eine
Ausbreitung
der
Trockengebiete
voraus.
Schon in den
vergangenen
drei
Jahrzehnten
haben sich
global die
Dürregebiete
um 30
Prozent
ausgedehnt.
Allerdings
spielen hier
auch andere
Effekte
hinein, zum
Beispiel die
Überweidung
von Steppen
durch
Nutzvieh.
Schmilzt das
Eis überall
in den
Polargebieten?
Im Laufe des
Jahres 2009
haben sich
die Hinweise
gehäuft,
wonach die
Eisdecke des
arktischen
Meeres
schneller
schrumpft
als
vorausgesehen.
Das betrifft
sowohl die
Fläche, als
auch die
Dicke.
Kürzlich
berichteten
kanadische
Forscher,
dass sich
das mehrere
Meter dicke
mehrjährige
Eis von
einst bis zu
90 Prozent
der Fläche
auf 17
Prozent
verringert
hat.
Eisbären
benötigen
zur Jagd und
zum Ruhen
mehrjähriges
Eis. Eine
ähnlich
beschleunigte
Gletscherschmelze
fanden
Polarforscher
auch auf
Grönland. In
nur wenigen
Jahren hat
sich die
Masse des
abgeschmolzenen
Eises
verdoppelt
(Zeitraum
2004 bis
2006 im
Vergleich zu
2002 bis
2004). Nach
unterschiedlichen
Messungen
beträgt der
Verlust 215
bis 400
Milliarden
Tonnen pro
Jahr.
Hintergrund
ist die
Tatsache,
dass die
Arktis sich
weit stärker
erwärmt
(hat) als
der Rest der
Welt: 2,5
Grad im
20..Jahrhundert
gegenüber
etwa 0,6
Grad global.
In der
Antarktis
sieht es
nicht so
dramatisch
aus – sie
erwärmt sich
weniger (0,2
Grad im
20..Jahrhundert).
Der
antarktische
Eisschelf
verlor
zwischen
2002 und
2005 pro
Jahr etwa
135
Milliarden
Tonnen Eis.
Zwischen
1985 und
1994 hatten
im Inneren
der
Antarktis
die
Schneefälle
zugenommen,
sodass die
Eisschmelze
an der Küste
noch
teilweise
ausgeglichen
wurde. Nach
1995 ist in
fast allen
Regionen der
Antarktis
weniger
Schnee
gefallen.
Besonders
auffällig
war der
Verlust beim
Abbrechen
des
Larsen-B-Eisschelfs
im Jahr
2002. Ein
Schelf ist
eine
Eisplatte,
die mit
einem
Gletscher an
Land
verbunden
ist, aber
auf dem Meer
schwimmt.
Damals brach
die
Schelfplatte
mit einer
Fläche von
3250
Quadratkilometer
ab – mehr
als die
Größe des
Saarlandes.
Schrumpfen
alle
Gletscher in
den
Hochgebirgen?
In den
Hochgebirgen
rücken die
Gletscher
seit Mitte
des 19.
Jahrhunderts
fast überall
zurück, die
Mehrheit hat
an Masse
verloren.
Ausnahmen
bilden die
Gletscher in
Neuseeland,
Norwegen,
Island und
in der
östlichen
Antarktis,
wobei sich
dieser Trend
in den
ersten
beiden
Ländern nach
der
Jahrtausendwende
abgeschwächt
hat. Die
wenigen
Gletscher,
die an Masse
gewinnen,
verdanken
dies
stärkerem
Schneefall,
nicht
sinkenden
Temperaturen.
Wer
verändern
sich Klima-
und
Vegetationszonen?
Die heißen
Trockengürtel
um die
Wendekreise
– auf der
Nordhalbkugel
um die
Sahara –
breitet sich
aus,
beispielsweise
der
Südwesten
der USA und
Südeuropa
werden
heißer und
trockener,
Wasser wird
knapper, die
Touristen
könnten
ausbleiben.
Vielleicht
verschiebt
sich aber
auch die
Saison, und
die Besucher
kommen im
angenehm
warmen
Winter.
Hochgebirgsgletscher
schmelzen zu
großen
Teilen, es
fällt
weniger
Schnee. Die
Alpen als
Wasserspeicher
verlieren so
an
Bedeutung.
Der Westen
Europas wird
zunehmend
feuchter,
der Osten
trockener.
In den
Tundren des
Nordens taut
der
Permafrostboden.
Im nächsten
Jahrhundert
könnte dann
verstärkt
Methangas –
selbst ein
potentes
Treibhausgas
–
entweichen.
Wie sieht
Deutschlands
Klimazukunft
aus?
Es wird
wärmer. Die
Temperaturen
steigen vor
allem im
Süden. Das
kann ganz
angenehm
sein, und
der
Tourismus,
vor allem am
Meer, dürfte
profitieren.
Es besteht
aber auch
die Gefahr
von
unangenehmen
Hitzesommern,
vor allem im
Südwesten
und am
Rhein. Die
Weinanbaugebiete
wandern nach
Norden, am
Rand des
Harzes
könnte
Riesling
angebaut
werden, in
klassischen
Riesling-Gebieten
wie dem
Rheingau
gedeiht
möglicherweise
Rotwein wie
heute in
Burgund. In
den
Skigebieten
wird es
grüner, die
Schneekanone
könnte zu
ihrem Symbol
werden.
Zugleich
steigt in
den Alpen
die Gefahr
von
Felsstürzen,
weil das Eis
Felsbrocken
bisher wie
ein Kleber
zusammenhält.
Tier- und
Pflanzenarten
bewegen sich
nordwärts.
Neue Arten
wandern ein,
heute
ansässige
verziehen
sich
nordwärts.
Einige Arten
verschwinden,
weil sie nur
in kühlen
Gebirgen
leben
konnten. Zu
den
Neuankömmlingen
könnten auch
Insekten
gehören, die
Krankheiten
übertragen.
An der
Nordsee
steigt die
Gefahr für
Stürme und
Sturmfluten.
Vor allem im
Osten
Deutschlands
wird es
trockener,
die Region
könnte
versteppen,
die
Waldbrandgefahr
steigt. Weil
die
Niederschläge
unregelmäßiger
und heftiger
fallen,
fließt ein
größerer
Teil des
Wassers
schnell ab,
statt zu
versickern.
So kommt es
häufiger zu
Überschwemmungen,
in anderen
Zeiten
herrscht
Wassermangel.
Das
behindert
die
Schifffahrt
und die
Kühlung von
Kraftwerken.
Trockenzeiten
könnten
Stromausfälle
bringen.
Um wie weit
steigt der
Meeresspiegel?
Der
Meeresspiegel
steigt
derzeit um
drei
Millimeter
pro Jahr.
Der
Weltklimarat
sagte vor
einigen
Jahren eine
Erhöhung bis
zum Jahr
2100 um 19
bis 58
Zentimeter
voraus.
Durch neue
Erkenntnisse
über die
beschleunigte
Eisschmelze
gestützt
kommen
Studien
jetzt auf
Werte von
mindestens
einem bis zu
zwei Metern.
Eine
aktuelle
Studie geht
von 1,40
Meter aus.
Relevant ist
das für
knapp über
dem
Meersspiegel
liegende
Siedlungsgebiete
wie in
Venedig,
Hamburg,
Bangladesch,
Indonesien
oder auf
Inselstaaten.
Norddeutschland
und die
Niederlande
mögen durch
Deiche noch
zu schützen
sein, für
Küstengebiete
in
Entwicklungsländern
und für
kleine
Inselstaaten
gilt das
kaum.
Wichtig ist
auch:
Ausschlaggebend
für die
Flutgefahr
ist nicht
der normale
Pegel des
mittleren
Hochwassers,
sondern es
sind
Sturmfluten.
Auf die
Pegel, die
diese mit
sich
bringen,
setzen sich
die 50 oder
150
Zentimeter
Meersspiegelanstieg
noch „oben
drauf".
Übrigens
steigen die
Meere nicht
nur, weil
das Eis der
Polkappen
schmilzt,
sondern auch
wegen der
Volumenzunahme
des
Meerwassers
mit der
steigenden
Temperatur.
Das macht
etwa die
Hälfte des
Anstiegs
aus.
Gibt es auch
Klimagewinner?
Ja, höhere
Temperaturen
sind nicht
per se
schlecht. So
könnten
Skandinavien,
Grönland,
Kanada und
Russland
davon
profitieren,
dass dort
zukünftig
bis in hohe
Breiten
Getreide
gedeiht.
Doch wenn
der
Permafrostboden
dort bis in
große Tiefen
auftaut,
entstehen
riesige
Sümpfe, in
denen
Dörfer,
Straßen,
Flugplätze,
Bahnlinien
und
Gaspipelines
versinken.
Das
erfordert
teure
bauliche
Gegenmaßnahmen.
Was sind
„Kipppunkte"
(tipping
points)?
Damit sind
eine Reihe
von Regionen
und
Phänomenen
gemeint, die
bei kleinen
Temperaturerhöhungen
mit
irreversiblen
und starken
Veränderungen
reagieren
oder eine
schnelle
Spirale in
Bewegung
setzen. Es
handelt sich
teilweise um
sogenannte
nichtlineare
Effekte, die
sind schwer
berechenbar.
Ein tipping
point ist
die Arktis.
Durch die
Eisschmelze
nimmt der
eisfreie
Ozean mehr
Sonnenlicht
auf, und das
Meer erwärmt
sich stärker
als zuvor.
Das
erschwert
wiederum die
Eisbildung
im
Folgewinter.
Ein anderer
tipping
point ist
das
Absterben
der
nordischen
Nadelwälder
durch Hitze
und
Schädlinge,
was CO2
freisetzen
und eine
wichtige
CO2-Senke
zerstören
würde.
Gleiches
gilt für das
Abholzen der
tropischen
Regenwälder.
Andere
Kipppunkte
sind eine
starke und
irreversible
Veränderung
der
Monsunregen
in Asien und
Afrika und
die
Übersäuerung
der Meere.
Durch
Übersäuerung
(und auch
Erwärmung)
werden große
Mengen des
gelösten
Treibhausgases
Kohlendioxids
freigesetzt,
was die
Erwärmung
beschleunigen
würde.
Kann der
Klimawandel
abgewendet
werden?
Nein, er ist
bereits im
Gange.
Selbst wenn
jetzt alle
Staaten die
Produktion
von
Treibhausgasen
sofort auf
Null
drosseln
könnten,
ginge die
Erwärmung
noch
Jahrzehnte
weiter. Das
Klimasystem
reagiert
sehr träge.
Das in
Kopenhagen
angepeilte
Zwei-Grad-Ziel
bis 2100 ist
ambitioniert,
es zu
erreichen
wäre ein
großer
Erfolg.
Kann der
Klimaschutz
warten, bis
mehr Details
bekannt
sind?
Die große
Mehrheit der
Experten
hält die
Plus-Zwei-Grad-Grenze
für noch
handhabbar.
Sie mag
willkürlich
erscheinen,
denn niemand
kann mit
Sicherheit
vorhersagen,
ob
Sturmhäufigkeit,
Niederschläge,
Ernten und
Gesellschaften
bei 1,8,
oder 3,8
Grad in
einen nicht
mehr
rückführbaren
kritischen
Zustand
kippen. Doch
Forschung
und Politik
sagen: Es
sind
genügend
Fakten auf
dem Tisch,
um jetzt zu
handeln. Es
wäre
unverantwortlich
abzuwarten,
bis alle
Details klar
sind.
_______________________
Die große
Luftnummer
die Welt
5.7.11
Während sich
der Rest der
Welt
langsam,
aber sicher
von der Idee
des
menschengemachten
Klimawandels
verabschiedet,
hält
Deutschland
unverdrossen
daran fest,
dass der
CO2-Ausstoß
etwas kosten
sollte. Eine
Gegenrede zu
Ottmar
Edenhofers
Essay
"Müllhalde
Atmosphäre"
Alle
Parteien der
Industriestaaten,
ob rechts
oder links,
werden die
CO2-Erderwärmungstheorie
übernehmen.
Dies ist
eine
einmalige
Chance, die
Luft zum
Atmen zu
besteuern.
Weil sie
damit
angeblich
die Welt vor
dem Hitzetod
bewahren,
erhalten die
Politiker
dafür auch
noch
Beifall.
Keine Partei
wird dieser
Versuchung
widerstehen."
Dies
prophezeite
mir schon
1998 Nigel
Calder, der
vielfach
ausgezeichnete
britische
Wissenschaftsjournalist,
jahrelanger
Herausgeber
vom "New
Scientist"
und
BBC-Autor.
Zusammen mit
den
dänischen
Physikern
Hendrik
Svensmark
und Egil
Friis-Christensen
vom
renommierten
Niels-Bohr-Institut
hatte er
1997 das
Buch "The
Manic Sun -
die
launische
Sonne"
veröffentlicht,
in dem sie
anhand von
Forschungen
die Sonne
für unser
Klima
verantwortlich
machen.
Er hat mit
seiner
Einschätzung
der Parteien
recht
behalten.
Die
Ergebnisse
der
Forscher,
die
wissenschaftliche
Arbeiten
über die
Auswirkungen
der Sonne
und der
Strahlungen
aus dem
Weltall auf
unser Klima
beinhalten,
aber werden
weitgehend
totgeschwiegen.
Damit können
die
Politiker
nichts
anfangen.
Das würde
bedeuten,
dass die
Flut von
Gesetzen,
mit denen
die Bürger
zu immer
neuen
Abgaben und
Steuern
gezwungen
werden, um
die Welt zu
retten,
nicht mehr
zu
rechtfertigen
wäre. Weder
Glühbirnenverbot
noch die
gigantischen
Subventionen
für die
sogenannte
erneuerbare
Energie
würden einen
Sinn machen.
Statt mit
Steuern den
Klimawandel
zu
beeinflussen,
müssten sie
sich mit den
Folgen des
natürlichen
Klimawandels
beschäftigen.
Eine Debatte
über die
Ursachen für
den
Klimawandel
gibt es im
politischen
Deutschland
nicht. Da
wird einfach
erklärt:
"Der Ausstoß
von
Treibhausgasen
führt zur
Erderwärmung,
das ist
weitgehend
unstrittig",
so Ottmar
Edenhofer,
der
Chefökonom
und
Vizedirektor
des
Potsdamer
Instituts
für
Klimafolgeforschung
("Müllhalde
Atmosphäre"
in der
"Welt" vom
4.7.). Sein
Kollege
Stefan
Rahmstorf
hat die
Debatte über
die Ursachen
des
Klimawandels
einfach für
beendet
erklärt. Die
Partei der
Grünen, die
die von
Menschen
gemachte
Klimahybris
zum
Parteiprogramm
erhoben hat,
empörte sich
in einer
Anfrage an
die
Bundesregierung,
ob sie
wisse, dass
Klimaleugner
in den
Räumen des
Bundestags
sprechen
durften. Auf
Einladung
des
FDP-Abgeordneten
Paul
Friedhoff
referierte
der
Begründer
der
Nasa-Meteorologie
und vielfach
ausgezeichnete
US-Wissenschaftler
Fred Singer
über seine
Forschungsergebnisse.
Schon wer
sich
unabhängig
mit dem
Klimadiktat
auseinandersetzt,
wird der
Häresie
angeklagt.
Doch was als
unerschütterliche
Wahrheit
daherkommt,
kann als
geschickte,
ja geniale
Propaganda
enttarnen,
wer sich
nicht nur
einseitig
informiert.
Es gibt aus
den letzten
Jahren circa
800
wissenschaftliche
Veröffentlichungen,
die die
CO2-Treibhausthesen
widerlegen.
Der
Hauptunterschied
zu den
Klimamodellierern:
Sie legen
Versuche mit
Messungen
vor, während
die vom IPCC
(der gern
als
"Weltklimarat"
bezeichneten
internationalen
Behörde)
veröffentlichten
Studien auf
Computermodellen
und
Berechnungen
basieren.
Auf einen
kurzen
Nenner
gebracht,
lautet der
Gegensatz:
Fakten gegen
Berechnungen.
Wenn aber
die Fakten
nicht von
der
Öffentlichkeit
wahrgenommen
werden,
haben sie in
der
politischen
Entscheidungsfindung
auch keinen
Einfluss.
Dabei sollte
die immer
wieder
vorgetragene
Behauptung
der
Klimamodellierer
schon
misstrauisch
machen: "Die
wissenschaftliche
Debatte über
den
menschengemachten
Klimawandel
ist
beendet."
Das ist an
Hybris und
Arroganz
nicht zu
überbieten
und
widerspricht
jeglicher
Definition
von
Wissenschaft.
Als Beleg
für die
endgültige
Treibhausgastheorie
wird immer
wieder
vorgebracht:
97 Prozent
der
Wissenschaftler
seien sich
einig.
Nachzulesen
im
"Spiegel",
wiederholt
im ZDF in
"Frontal 21"
und von
Guido Knopps
"History".
"97
Prozent!" -
da müssten
doch alle
journalistischen
Warnsignale
aufleuchten.
Zum
Beispiel: 97
Prozent von
wie vielen
Wissenschaftlern?
Und welche
Wissenschaftler
zählen dazu?
Wer hat sie
ausgewählt?
Zweimal in
den letzten
beiden
Jahren haben
sich in
Berlin die
kritischen
Wissenschaftler
aus aller
Welt
getroffen,
um ihre
Forschungen
vorzustellen,
die zu
anderen
Ergebnissen
kommen als
die
IPCC-Macher
und ihre
Gläubigen.
Doch dann
glänzt das
Potsdamer
Institut
durch
Abwesenheit,
kaum ein
Bundestagsabgeordneter
und kaum ein
Journalist
machen sich
die Mühe,
sich zu
informieren.
Ein weiterer
Trick, der
die Debatte
ersticken
soll, ist
die
Behauptung,
dass der
Einfluss des
CO2 auf das
Klima schon
seit 150
Jahren
bekannt sei.
Damit wird
auf den
schwedischen
Chemiker und
Allroundwissenschaftler
Svente
Arrhenius
verwiesen,
der rein
hypothetisch,
ohne
Beweise,
davon
ausging,
dass CO2 das
Klima
erwärmen
würde, was
er
allerdings
für einen
großen Segen
für die
Menschheit
hielt. Außer
Hochrechnungen
haben die
CO2-Klimaerwärmer
bis heute
nichts
Handfestes
zu bieten.
Die
Basiszahlen
für die
Berechnungen
des IPCC
sind im
federführenden
britischen
Institut der
Universität
Norwich
vernichtet
worden. Für
seine die
Welt
aufrüttelnden
Beispiele in
seinem Film
"Eine
unbequeme
Wahrheit"
hat sich das
Büro Al
Gores
entschuldigt.
Die Zahlen
und Daten
seien
ungeprüft
von der
Münchner
Rückversicherung
übernommen
worden,
schrieb
Roger Pielke
jr. in der
"New York
Times" vom
23. Februar
2009. Der
Film ist
wegen seiner
Fehler
übrigens vom
High Court
in England
und Wales
für den
Schulunterricht
verboten,
wenn er ohne
Berichtigungen
gezeigt
wird. In
Deutschland
ist er immer
noch
Unterrichtsstoff.
Gleichwohl baut die Bundesregierung
samt
Opposition
auf dem
Modell eines
menschengemachten
Klimawandels
eine
preistreibende
Energiepolitik
auf, die die
deutsche
Volkswirtschaft
dreistellige
Milliardenbeträge
kostet. Dass
sie damit
zunehmend
allein in
der Welt
steht, macht
ihr nichts
aus. Von der
deutschen
Öffentlichkeit
fast
unbemerkt
haben sich
beim letzten
G-8-Gipfel
in Deauville
Kanada,
Japan,
Russland und
Frankreich
versichert,
dass sie an
keinen
Konferenzen
mehr für ein
Kyoto-Nachfolgeprotokoll
teilnehmen
werden. Die
USA wollen
nur noch
Beobachter
schicken.
Während die
Berater der
Kanzlerin in
Klimafragen
vom
Potsdamer
Institut
noch an
Szenarien
basteln, wie
in Zukunft
das CO2
durch eine
weltumspannende
Behörde
gerecht
verteilt
werden kann,
was
natürlich
die
wirtschaftliche
Wettbewerbsfähigkeit
eines jeden
Landes
mitbestimmt,
verabschiedet
sich der
Rest der
Welt so
langsam aus
diesem neuen
babylonischen
Turmbau, der
die Zentrale
Planungsbehörde
der UdSSR
marginalisiert
hätte. In
den USA ist
die
CO2-Börse
geplatzt, in
Asien wurde
sie gar
nicht erst
eingeführt,
in
Australien
stürzen
darüber
Regierungen
- nur in
Europa und
unter der
Führung
Deutschlands
soll CO2
einen Preis
haben. Es
ist eine
echte
Luftnummer.
Tragisch
nur: Selbst
wenn keiner
mehr
mitmacht, so
sind die
deutschen
Parteien
trotzdem
entschlossen,
die
Bepreisung
von CO2
durchzuziehen.
Als Vorbild
für die
ganze Welt.
Mit
Energiewende
und
Umweltschutz
hat das
alles nichts
zu tun.
Nigel Calder
hatte dafür
1998 auch
schon eine
Begründung.
"Am Anfang
war die CO2-
und
Erderwärmungstheorie
eine
angelsächsische
Erfindung,
die nicht
zuletzt von
der
Nuklearindustrie
gefördert
wurde, die
für sich
eine
Wiederbelebung
erhoffte.
Aber dann
wurde daraus
mehr und
mehr ein
Szenarium
für den
Weltuntergang,
und das
widerstrebt
den
nüchternen
Angelsachsen.
Da erinnerte
man sich im
IPCC: The
Germans are
best for
doomsday
theories!"
Wenn es um
den
Weltuntergang
geht, sind
die
Deutschen am
besten. So
wurde die
Klima-Treibhaus-Untergangstheorie
den
Deutschen
übergeben.
Ich fürchte:
Nigel Calder
hat hier
auch wieder
recht.
Der Autor
(70) ist
Wirtschaftsjournalist,
Filmemacher
und
Publizist.
In seinem
2011
erschienenen
Buch "Träum
weiter,
Deutschland!"
kritisiert
er die
deutsche
Staatsgläubigkeit
in Bereichen
wie Bildung,
Klimawandel
und
Staatsverschuldung.
Der Text von
Ottmar
Edenhofer,
auf den
Günter
Ederer hier
antwortet,
lässt sich
im Internet
nachlesen
unter
www.welt.de
_____________________________________
Die Sonne
soll schuld
sein
welt
28.11.11
Kritiker
präsentieren
parallel zur
Klimakonferenz
eigene
Theorien
Kurz vor
Beginn des
Gipfels in
Durban haben
auch die
Kritiker der
Klimawandel-Theorie
ihre
aktuellen
Ergebnisse
vorgestellt.
So sei der
"Sonnenwind"
im
Zusammenspiel
mit der
kosmischen
Strahlung
weit stärker
als bisher
angenommen -
und auch
weit stärker
für die
Klimaschwankungen
der letzten
Jahre
verantwortlich
als das
seiner
Ansicht nach
überschätzte
Kohlendioxid,
erklärte
Henrik
Svensmark
vom
staatlichen
dänischen
"National
Space
Institute" (NSI).
Sowohl beim
Sonnenwind
als auch bei
der
kosmischen
Strahlung
handelt es
sich um
einen
"ionisierten",
also atomar
geladenen
Teilchenstrom.
Das
Zusammenspiel
beider übe
einen
starken
Einfluss auf
die globale
Wolkenbildung
und damit
auf das
Weltklima
aus,
erläuterte
Svensmark
auf einer
gemeinsamen
Tagung des
"Europäischen
Instituts
für Klima
und Energie"
(Eike) sowie
des "Berlin
Manhattan
Instituts"
in München.
Die
Ergebnisse
von
Svensmarks
langjähriger
Forschung
wurden
demnach erst
vor wenigen
Wochen durch
ein
aufwendig
angelegtes
Experiment
am
europäischen
Teilchenbeschleuniger
CERN bei
Genf
bestätigt.
Sie lassen
sich etwa so
zusammenfassen:
Für die
Wolkenbildung
rund um die
Erde ist in
starkem Maße
die
galaktische
kosmische
Strahlung
verantwortlich,
die wiederum
vom
ionisierten,
in seiner
Stärke
schwankenden
"Sonnenwind"
gesteuert
wird. Eine
aktive
Sonne,
sichtbar an
der höheren
Zahl von
Sonnenflecken,
verhindert
die
Wolkenbildung
und erhöht
so die
globale
Temperatur.
Sind weniger
Flecken auf
der Sonne
sichtbar,
heizt sie
die Erde
entsprechend
weniger auf.
Svensmark
erklärte
jetzt in
München,
dass seine
Laborversuche
- und die
des CERN -
inzwischen
durch
Satellitenbeobachtungen
bestätigt
worden
seien. Die
Tatsache,
dass die
globalen
Temperaturen
im letzten
Jahrzehnt
eher leicht
zurückgegangen
sind, obwohl
das
Kohlendioxid
in der
Atmosphäre
in
Rekordtempo
zugenommen
hatte,
könnte den
Ansatz des
dänischen
Universitätsprofessors
stützen. Die
Sonnenaktivität
ist seit
mehreren
Jahren auf
einem
langjährigen
Tiefstand
angelangt,
gleichzeitig
legte nicht
nur die
globale
Erwärmung
eine Pause
ein, auch
wurde in den
letzten
beiden
Jahren ein
Rückgang des
Meeresspiegels
registriert,
einhergehend
mit einem
Abfall der
Meerestemperatur.
Lebhaft
diskutiertes
Thema auf
der
Münchener
Tagung war
die
neuerliche
Veröffentlichung
brisanter
Details aus
dem internen
E-Mail-Verkehr
von
Klimaforschern.
Zwei Jahre
nach der "Climategate"-Affäre,
in deren
Verlauf ein
fragwürdiger
Umgang
mehrerer
Klimawissenschaftler
mit ihren
Forschungsergebnissen
ans Licht
kam, wurden
jetzt erneut
viele
tausend
elektronische
Briefe aus
der
Korrespondenz
von
Forschern
des
Weltklimarats
IPCC
bekannt. Wie
damals schon
tauchten sie
auch jetzt
wieder auf
einem
russischen
Server auf.
Wie in
München
verlautete,
soll es sich
dieses Mal
um mehrere
Hunderttausend
Mails
handeln.
Auch vor
zwei Jahren
schon
gelangten
die E-Mails
kurz vor dem
Klimagipfel
an die
Öffentlichkeit.
Der
Buchautor
Andrew
Montfort
erklärte,
eine erste
Auswertung
der Mails
mache eine
"Politisierung"
der
wissenschaftlichen
Arbeit des
Weltklimarates
IPCC
deutlich.
Wie beim
letzten Mal
vor zwei
Jahren auch
schon würden
gehörige
Unsicherheiten
in den
Ergebnissen
der
Klimaforscher
deutlich,
die sie
verbergen
wollten.
Mehrere
Gremien
untersuchten
damals die
Korrespondenz
der Forscher
des IPCC und
entlasteten
die
IPCC-Forscher.
Kritiker werfen den Untersuchungsausschüssen
allerdings
eine zu
große Nähe
zu den
Schreibern
und
Empfängern
der Mails
vor, die
deshalb
voreilig
entlastet
worden
seien. Aus
dem Hinweis
eines
Klimaforschers
per Mail an
einen
Kollegen,
wie man am
besten einen
unwillkommenen
Rückgang von
Temperaturen
statistisch
verstecken
könnte,
entstand
inzwischen
ein
beliebtes
Lied von
Kritikern
des IPCC: "Hide
the decline"
("Vertusche
den
Rückgang").
____________________________________
Katrina" aus
dem All
bringt das
Chaos
24.2.2011
Stürmisch
wird's: Auf
der
Sonnenoberfläche
toben Stürme
wie seit
langem nicht
mehr. Die
Sonne nähert
sich in
diesen Tagen
der
aktivsten
Phase ihres
Elf-Jahres-Zyklus.
Gewaltige
Eruptionen
schleudern
erhöhte
Strahlung
ins All.
Diese
erreichen
mit rasender
Beschleunigung
die Erde.
US-Wissenschaftler
befürchten
gewaltige
Eruptionen,
die
Satelliten,
Datenleitungen
und
Stromnetze
lahmlegen
könnten.
Bereits
vergangene
Woche war
eine
Radioübertragung
in China
unterbrochen
worden. Die
Forscher
malen ein
Szenario von
gewaltigem
Ausmaß: Die
Folgen der
Sonnenstürme
könnten auf
so
zerstörerisch
sein wie der
Hurrikan "Katrina"
vor sechs
Jahren -
allerdings
im globalen
Maßstab.
Bild: NASA
Viel
drastischer
kann in den
USA wohl
kaum vor den
Folgen einer
möglichen
Naturkastrophe
gewarnt
werden. Was
Forscher auf
der weltweit
wichtigsten
Wissenschaftlertagung
erklärten,
lässt
Schlimmes
befürchten:
Die
schwersten
Stürme auf
der
Sonnenoberfläche
seit Jahren
könnten auf
der Erde so
zerstörisch
wie der
Hurrikan "Katrina"
sein, der im
Jahr 2005
den Süden
der USA
verwüstete.
Als eine der
verheerendsten
Naturkatastrophen
in die
Geschichte
der
Vereinigten
Staaten,
kamen durch
diesen Sturm
Tausende
Menschen ums
Leben.
Insbesondere
die Stadt
New Orleans
war überaus
stark
betroffen.
Das
Katastrophen-Szenario,
das die
Forscher nun
aber in
Bezug auf
den
Übertritt
der Sonne in
die aktivste
Phase ihres
Elf-Jahres-Zyklus
erklärten,
zeichnen sie
global - mit
zerstörerischen
Folgen auf
dem gesamten
Erdball.
GPS-Satelliten,
Datenleitungen
und ganze
Stromnetze
könnten
lahmgelegt
werden.
________________________________________
Fontänen
sind die
Heizung der
Sonnenatmosphäre
Warum,
so
fragten
sich
lange
Zeit
Sonnenforscher,
ist
die
Atmosphäre,
die
Korona,
der
Sonne
so
viel
heißer
als
ihre
Oberfläche?
Sie
bringt
es
auf
Temperaturen,
die
Millionen
Grad
heißer
sind
als
die
ihrer
Oberfläche.
Nun
berichten
Wissenschaftler
um
Bart
De
Pontieu
vom
Solar
and
Astrophysics
Laboratory
von
Lockheed
Martin
im
Journal
"Science",
dass
sie
Aufnahmen
gemacht
haben,
die
das
Rätsel
ein
wenig
lösen
können.
Sie
haben
auf
Ultraviolettaufnahmen
sogenannte
Spiculae,
also
schmale
Fontänen
oder
Jets,
analysiert.
Diese
schleudern
heißes
Plasma
aus
dem
Inneren
der
Sonne
in
die
Korona.
Sie
galten
schon
in
den
1980er-Jahren
als
mögliche
Heizung
der
Korona,
schienen
dann
aber
doch
nicht
heiß
genug
zu
sein.
"Das
Aufheizen
der
Spiculae
auf
Millionen
Grad
ist
zuvor
noch
niemals
direkt
beobachtet
worden",
sagt
De
Pontieu.
Noch
allerdings
ist
nicht
klar,
woher
die
Fontänen
ihre
Energie
und
Hitze
nehmen.
"Eine
unserer
größten
Herausforderungen
ist
es
jetzt
zu
verstehen,
was
das
Material
in
den
Jets
antreibt
und
aufheizt."
die
Welt
10.1.2011
________________________________________
Die kalte Sonne
die Welt 22.12.2010
Die Winter werden merklich
strenger. Das beunruhigt all
jene, die der Frage
nachgehen, warum die
Erderwärmung offenbar
pausiert. Aber beunruhigt
das auch die Klimaforscher?
Der zweite
außergewöhnlich kalte
Winter in Nordeuropa und
Nordamerika kündigt sich
an, und schon gibt es
erste Zweifel an der
durch Klimagase
verursachten globalen
Erwärmung. Mojib Latif,
einer der Protagonisten
der Klimaforschung,
überraschte kürzlich mit
der Aussage: Die
Erwärmung verstecke sich
hinter der Abkühlung.
Gibt es denn neben den
Klimagasen noch eine
Kraft, die das Klima auf
der Erde beeinflussen
kann? Natürlich, it's
the sun, stupid! Nun
rächt sich, dass es zum
unumstößlichen Credo der
Klimaforschungsgemeinde
gehörte, den Einfluss
der Sonne zu negieren
oder als irrelevant
abzutun. Wenn die
Realitäten durch die
ausgefeilten Modelle
nicht mehr erklärt
werden können, entsteht
ein
Glaubwürdigkeitsproblem.
In England hat der
Klimarat IPCC nach den
Falschaussagen schon
längst die
Deutungshoheit verloren.
Zudem hat sich seit 1998
die globale Temperatur
nicht weiter erhöht und
verharrt auf einem 0,8
Grad Celsius höheren
Niveau im Vergleich zum
vorindustriellen
Zeitalter. Kevin
Trenberth, maßgeblicher
Autor der IPCC-Berichte
2001 und 2007, bekannte
nun: "Es ist eine
Schande, dass die
Wissenschaft die
derzeitige Pause der
Erderwärmung nicht
erklären kann."
Es steht viel auf dem
Spiel: die Akzeptanz zur
Bekämpfung der
Klimagase. Der
Zusammenhang zwischen
Erwärmung und der
Zunahme der Klimagase
ist unbestritten. Wenn
aber die Klimaforscher
zwar mit wohlfeilen
Szenarien zum Ende
dieses Jahrhunderts
aufwarten, aber die
Gegenwart und die nahe
Zukunft nicht erklären
können, werden immer
weniger Menschen bereit
sein, ihre Warnungen
ernst zu nehmen.
Ungewöhnliche
Wetterdaten,
Hitzeereignisse,
Waldbrände, Haie vor der
ägyptischen Küste: Immer
wieder fand sich ein
Klimaforscher, der einen
Zusammenhang zur
CO2-bedingten
Klimaveränderung
konstruierte. Und die
Politik reagierte immer
kurzatmiger. 20, 30, ja
40 Prozent CO2-Minderung
in zehn Jahren wurden
als Lackmustest für
nachhaltige
Energiepolitik
ausgegeben. In einer Art
Torschlusspanik
entschloss sich
Deutschland, das
hinsichtlich der
Sonneneinstrahlung mit
Alaska zu vergleichen
ist, in den nächsten
Jahren weit über 100
Milliarden in
uneffiziente
Fotovoltaikanlagen zu
versenken, Finanzmittel,
die fehlen werden, wenn
es wirklich darum geht,
den Ländern des Südens
bei der Umstellung auf
eine nachhaltige
Energieversorgung zu
helfen.
So ist es verdienstvoll,
dass der englische
Klimaforscher Mike
Lockwood Mitte dieses
Jahres den Nachweis
führen konnte, dass die
heißen Sommer in
Russland und die kalten
Winter in Nordeuropa die
gleiche Ursache haben:
Veränderungen der
Sonnenflecken. Es ist
schon seit Langem
bekannt, dass die Sonne
einem elfjährigen Zyklus
unterworfen ist. Starke
solare Aktivität
wechselt sich regelmäßig
ab mit einer Phase, in
der keine Sonnenflecken
auftreten. Lockwood fand
nun heraus, dass in
Phasen niedriger solarer
Aktivität der Jetstream,
der normalerweise im
Winter warme Westwinde
bringt, in Europa und
Amerika nach Süden
abgedrängt wird, und
somit arktische und
sibirische Kälte unser
Wetter bestimmt. Das
erklärt im Übrigen auch
die beiden letzten
schlechten Windjahre in
Nordeuropa. Westwinde im
Winter sind warm und
stark, Ostwinde kalt und
schwach. Im Sommer lädt
sich der abgedrängte
Jetstream in Nordafrika
auf und verstärkt in
Russland die
Hochdruckwetterlage.
Trotzdem wollen uns
Klimaforscher glauben
machen, der russische
Sommer mit seinen
Waldbränden sei eine
Folge des Klimawandels.
So wie nicht
verdeutlicht wurde, dass
1998 ein El-Niño-Jahr
war, wie auch das erste
Halbjahr 2010, was ein
Gutteil der Erwärmung in
diesen Jahren erklärt.
Als El Niño bezeichnet
man eine Klimaanomalie,
die im Pazifikraum in
zwei- bis siebenjährigen
Abständen auftritt und
zu jeweils warmen Jahren
führt, die damit wohl
kaum durch den Menschen
verursacht wurden.
Natürliche Zusammenhänge
zu verschweigen kostet
am Ende die Reputation.
Die Änderung des
Jetstreams erkennt man
am Azorenhoch und am
Islandtief. In Zeiten
verringerter solarer
Aktivität kann sich
dieser Druckunterschied
umdrehen. Zurzeit haben
wir ein Islandhoch und
ein Azorentief. Diese
sogenannte
Nordatlantische
Oszillation könnte für
uns nunmehr sehr viel
unangenehmer werden.
Noch kann man die
Hoffnung haben, dass es
sich um einen regionalen
Sondereffekt ohne
Einfluss auf das globale
Klima handelt. Aber es
deutet viel darauf hin,
dass die Sonne in einen
außerordentlichen
schwachen Zyklus
eintritt, nachdem die
letzten drei Zyklen von
einer besonders hohen
Sonnenaktivität und sehr
vielen Sonnenflecken
geprägt waren.
Sonnenforscher, wie
Cornelius de Jager und
Silvia Duhau, kommen zu
der Schlussfolgerung:
"Das System erlebt einen
Übergang vom jetzigen
großen Maximum auf eine
Periode niedriger
Sonnenaktivität. Nach
2014 könnte ein
Abkühlung wie um 1810 im
Dalton-Minimum
einsetzen." Im
Dalton-Minimum, einem
Zeitraum von 1790 bis
1830, fielen die
Temperaturen um bis zu
0,7 Grad Celsius, in
Deutschland um zwei
Grad. Missernten und
Hungersnöte waren an der
Tagesordnung. Manche
Forscher sehen sogar die
Gefahr für ein lang
anhaltendes
Maunder-Minimum wie
während der sogenannten
"kleinen Eiszeit" von
1645 bis 1715, einer
entbehrungsreichen Zeit
mit bitterkalten Wintern
und einem weltweiten
Absinken der Temperatur
um bis zu zwei Grad.
Da ist es nur ein
kleiner Trost, dass der
Potsdamer Klimaforscher
Stefan Rahmstorf den
Fall des Ausbleibens der
Sonnenflecken in sein
Modell einprogrammiert
hat und nachgewiesen
haben will, dass es nur
zu einem Absinken von
0,3 Grad Temperatur
kommen wird. Damit wäre
die anthropogene
Erwärmung bei Weitem
nicht aufgewogen. Ob
sich die Sonne nach dem
Potsdamer Modell verhält
oder wie in der kleinen
Eiszeit - wir wissen
nicht, was die Natur
bereithält. Aber ein
wenig Demut und
rechtzeitige Aufklärung
über die Unwägbarkeiten
unseres Zentralgestirns
würde den Klimaforschern
am Ende mehr Akzeptanz
bei den Menschen
bescheren, die sich für
eine nachhaltige
Energiepolitik werden
einschränken müssen.
Der Autor ist Chef von
RWE Innogy, der Tochter
für erneuerbare Energien
im RWE-Konzern. Der
promovierte Chemiker
lehrt an der Universität
Hamburg und war von 1991
bis 1997 Umweltsenator
in Hamburg.
Die Welt|
Klima
Übertriebene
Warnungen
Das Eis auf den großen Bergzügen
dieser Welt ist wichtig für die
Versorgung der Menschen mit
Wasser. Deshalb wird im
Zusammenhang mit der
Erderwärmung vor Wassernot
gewarnt. Forscher der
Universität Innsbruck schreiben
nun im Fachjournal PNAS, dass
nicht in jedem Fall die
Wasserversorgung großer
Siedlungsgebiete bedroht sei.
"Hier wurden Zahlen genannt, die
einer genaueren Prüfung nicht
standhalten", so der Gletscher-
und Klimaforscher Georg Kaser.
Zu behaupten, das Abschmelzen
der Gletscher gefährde die
Wasserversorgung von zwei
Milliarden Menschen, sei stark
übertrieben. ph
9.11.2010
Der
ewige Winter
Die
"Kleine Eiszeit" brachte den
Menschen nach dem Mittelalter für
Jahrhunderte Not und Elend. Die
Schuld gab man den Hexen
Es war Januar, stetig fanden die
Wasser des Mains, noch frei von
jedem Eis, ihren Weg in Richtung
Rhein. Nasskaltes
Wetter herrschte,
ungemütliches Wetter, wie seit
vielen Jahrzehnten in dieser
ungemütlichen Zeit, sommers wie
winters. Doch was nun folgte,
war ohne Beispiel. Aus dem hohen
Norden kam sie über Europa: eine
mächtige Walze aus eiskalter
Luft. Etwas schneller als eine
Expresskutsche rollte sie nach
Süden. Ein Zeitgenosse schrieb
in seine Annalen: "Anno 1709,
den 6. Januarii, vor
Mitternacht, hatte es noch stark
geregnet, dergleichen nasses und
feuchtes Wetter auch vorher im
Dezember gewesen: Nach
Mitternacht aber ist eine so
grimmige Kälte jähling
eingefallen, daß der Mayn den
11. dieses Monats zugefroren.
Die Kälte war so groß, als sie
bey Mannes-Gedencken nicht
gewesen." Einer der großen
deutschen Flüsse war binnen fünf
Tagen komplett zu Eis
geworden.Über den Main rollte
sie hinweg, die Walze, über die
Alpen, als wären sie eine
Hügelkette. Am nächsten Mittag
war sie am Mittelmeer, ließ dort
die Küstenwellen wie
Momentaufnahmen erstarren, von
der Adria bis zur Riviera. Vögel
fielen tot vom Himmel,
gestandene Obst- und Olivenbäume
starben ab, schwarz gefroren.
Reisende, die es ohne warme
Kleidung erwischte, starben den
Kältetod. Wälder, Gemarkungen,
Flüsse, Ortschaften - was die
Front überrollte, und das war
alles zwischen Balkan und
Atlantik, kühlte in wenigen
Stunden um 20 bis 25 Grad
Celsius ab, vereiste, zerbarst,
schied dahin. Bis heute kennt
das "Mannes-Gedencken" keinen
solchen Winter. Er war der
Höhepunkt der "Kleinen Eiszeit".
In unseren Tagen, in der Debatte
um die Erwärmung des Klimas und
seine Geschichte, steht sie als
das Beispiel am anderen Ende der
Temperaturskala. In Winterzeiten
können wir das, was damals
passierte, noch am ehesten
nachvollziehen. Tatsächlich aber
übersteigt das Geschehene unsere
Vorstellung.
In den 30er-Jahren des 20.
Jahrhunderts kam die Bezeichnung
"Kleine Eiszeit" auf für die Ära
zwischen dem 15. und dem 18.
Jahrhundert, und ihre
Berechtigung zieht sie aus dem,
was Eiszeiten ausmacht: aus den
Gletschern. Es war die Zeit, als
sie hinunterkamen, ins Tal. Als
manche von ihnen, nur winzig
zuvor, zu dem heranwuchsen, was
heute als normal gilt. Doch für
die heute so bekannten
Bilderfolgen, die anhand des
Rückzugs der Alpengletscher die
Klimaerwärmung dokumentieren,
gibt es historische Beispiele
mit genau umgekehrtem
Vorzeichen: Zum Beispiel beim
Grindelwaldgletscher in der
Schweiz. Anhand alter Malereien
sehen wir, wie dort das "ewige"
Eis aus einer Größenordnung
heraus, die der derzeitigen,
geschrumpften entspricht, damals
erst heranwuchs. Im 17.
Jahrhundert so zügig, "dass
dieser Berg dergestalt wachse
und seinen Grund oder Erden vor
sich herschiebe, dass wo zuvor
schöne Wiesen gewesen, dieselbe
davon vergehe und zum rauen
wüsten Berg werde", heißt es in
der "Topographia Helvetiae" des
Verlegers Matthäus Merian, "ja
an etlichen Orten man ihme umb
seines Wachsthumbs willen mit
denen darauf und daran stehenden
Bawren Häusern oder Hütten habe
weichen müssen." Das
Gletscherwachstum war Teil der
damaligen Klimakatastrophe. Bei
Grindelwald dauerte sie bis ins
19. Jahrhundert, Teile des Ortes
mussten aufgegeben werden.
Ähnlich bei den meisten
Alpengletschern: Weit geringere
Ausmaße als heute hatten sie im
angeblich so finsteren
Mittelalter, das meteorologisch
warm und sonnig war. Bis das
Klima dann im Zeitalter der
vornehmen Renaissance und im
Barock in bittere Kälte
umschlug. In deren Folge die
deutschen Lande verheert wurden
von Naturkatastrophen, von
Hungersnöten ohne Ende und
aufkommenden Epidemien, auch von
Kriegen.
Zwischen 1409 und 1573 war der
Bodensee im Durchschnitt alle
zwölf Jahre komplett zugefroren,
zwischen 1560 und 1575 sogar
alle fünf. Reisen, Handel und
Schmuggel zwischen dem
Schwäbischen und dem
Thurgauischen, Volksvergnügen -
über Jahrhunderte zählte
Deutschlands größter See im
Winter wenigstens streckenweise
zur begehbaren Welt. Nicht nur
die großen Alpenseen, auch der
Rhein, die Themse, ja die
gesamte Ostsee waren in jenen
Jahren oft genug komplett und
bisweilen sogar bis auf den
Grund von Eis durchdrungen, auch
der Po, sogar der Arno in
Florenz und selbst spanische
Flüsse. Nicht mal die Bucht von
Marseille im Mittelmeer blieb im
Winter verschont. Venedig war
von Mestre mit dem Wagen zu
erreichen, 1491 fand auf dem
Canal Grande ein Ritterturnier
statt. Unendlich viele solcher
fantastisch anmutenden
Klimaereignisse zählt Wolfgang
Behringer in seinem Buch
"Kulturgeschichte des Klimas"
auf. Zahlreiche
Bilder namhafter Künstler
über den nahezu durchgängigen
Winter - am bekanntesten sind
jene von Pieter Brueghel d.Ä. -
dokumentieren heute die Dramatik
von damals.
Doch so plastisch, so
spielerisch die Erkenntnisse der
Klimahistoriker über die "Seegfrörni"
(dieser Schweizer Begriff
entstand damals) sich anhören,
so groß war die Not in den
kalten Jahrhunderten: "Der Wein
gefror im Keller und die Tinte
in den Tintenfässern", schreibt
Behringer, "das Vieh erfror im
Keller und die Tiere in den
Wäldern." Wenn die Kühe in den
kalten Sommerzeiten überhaupt
noch auf die Berge getrieben
wurden, so mussten sie oft genug
noch im Juli von den
verschneiten Almen gerettet
werden, ohne Aussicht auf
ausreichend Futter im Dorf
unten. Nicht nur die Heuernte
ertrank über viele Jahre
hintereinander im nasskalten
Sommer ohne Sonnenschein, beim
Getreide folgten oft auf sieben
magere Jahre sogleich die
nächsten sieben.
Not und Elend hierzulande
spiegelten internationale, ja
globale Verwerfungen wider. Die
Packeisgrenze drang nach Süden
vor, Grönland wurde aufgegeben,
aus Island flüchteten die
Menschen. Wer blieb, fand auf
dem Land nichts Essbares mehr,
konnte sich nur noch von Fisch
ernähren. Bis auch die Schwärme
nach Süden wanderten. Eine
Richtung, die auch die
Vegetationsgrenzen der
Pflanzenarten einschlugen.
Bekanntestes Beispiel: Der Wein,
der im Klimaoptimum des
Mittelalters auch in Norwegen
wuchs, zog sich in den
mediterranen Raum zurück. Auch
in Süddeutschland avancierte
damals das Bier zur ebenbürtigen
- bleibenden - Konkurrenz.
Viele jener Anpassungen, zu der
das Klima damals die Natur
herausforderte, hat Bestand bis
heute, gilt deshalb - zu Unrecht
- als "Normalität", die durch
die Erderwärmung nun in
Unordnung gerate. Nicht nur das
massive Gletscherwachstum zählt
dazu. Auch die Ausbreitung der
Sahara-Wüste, von der zuvor im
Mittelalter, als es etwas wärmer
war als heute, größere Teile
noch fruchtbar und von
ganzjährigen Flüssen durchzogen
waren. Die "Kleine Eiszeit" war
es, die die klimatische
Ausgangsbasis der Zeit vor der
Industrialisierung schuf, auch
in Russland, in China, in
Nordamerika.
Das Land, das nun seine eigenen
Bewohner nicht mehr ernähren
konnte, hatte erst recht nichts
mehr übrig für die Menschen in
den Städten. Das große Sterben
setzte ein, ab dem 18.
Jahrhundert auch die
Auswanderung nach Amerika. Die
Einwohnerzahlen in vielen Orten
verringerten sich dramatisch.
Die Bleibenden, Überlebenden
wurden aufgrund des Mangels
anfällig für die großen Seuchen:
Pest, Tuberkulose, Ruhr, Typhus.
Das Wachstum der Weltbevölkerung
schlug zwischenzeitlich um in
eine Schrumpfung. An der Wende
vom 16. zum 17. Jahrhundert
waren die Menschen im
Durchschnitt plötzlich kleiner
als je zuvor und je danach. Wer
aber trug die Schuld an all dem?
Die "Kleine Eiszeit" war die
große Zeit der
Hexenverfolgungen, in der ein
Buch das Standardwerk war:
"Hexenhammer". Früh schon, im
Jahre 1486 schrieb der
Dominikaner in diesem Machwerk
den Hexen die ganze
Verantwortung für die
Klimakatastrophe zu. Bis ins 17.
Jahrhundert erschienen
europaweit insgesamt 29
Auflagen. Mit grausamen Folgen.
Der Historiker Christian Pfister
ermittelte für die Jahre 1560
bis 1670 einen frappanten
statistischen Zusammenhang
zwischen dem Aufkommen von
Extremkälte und Hexenjagden.
Insgesamt seien damals zwischen
20 000 und 25 000 Opfer auf dem
Scheiterhaufen verbrannt.
Die wahre Schuldige an der
"Kleinen Eiszeit", darüber ist
sich die Forschung heute nahezu
einig, war die Sonne. Ihre
Aktivität erreichte in jenen
Jahrhunderten ihr lang
anhaltendes Minimum. Damit sind
nicht die ausbleibenden
wärmenden Strahlen gemeint,
sondern ihr Ausstoß von
Partikeln: Setzt dieser
"Sonnenwind" aus, erhöht sich
die Wolkenbildung auf der Erde
und kühlt sie ab, damals um
durchschnittlich zwei Grad. Zur
Faulheit der Sonne gesellten
sich auch verschiedene größere
Vulkanausbrüche, die die Sonne
obendrein verdunkelten. Viele
Jahre blieben deshalb damals
ohne Sommer
Allein
unter Klimakämpfern
Die
öffentlich-rechtliche Deutsche Welle
veranstaltete in Bonn die Konferenz
"The Heat is on - Klimawandel und
die Medien" - Wir waren dabei
von Ulli Kulke
Bonn - Viel ist
geschehen in einem
Vierteljahrhundert. Damals,
Mitte der Achtziger, im alten
muffigen Plenarsaal des Bonner
Bundestages am Rheinufer,
demonstrierte Joschka Fischer
noch durch saftige Rüpeleien die
Außenseiterrolle der grünen
Ökopaxe und ihres Anhangs.
Prinzip Frechheit. Milde
belächelt von Presse, Funk und
Fernsehen. Heute steht an
derselben Stelle ein
luftig-lichter Neubau, das World
Conference Center Bonn. Der
wurde dieser Tage Zeuge davon,
wie das Umfeld der Grünen 25
Jahre nach deren ersten
Parlamentsjahren unterschwellig
den gesellschaftlichen
Mainstream repräsentiert. Wie
sehr das Milieu nach seinem -
persönlich wie geistig - so
überaus erfolgreichen Marsch
durch die Institutionen, vor
allem durch die Medien, heute
den Ton angibt. Und: Wie sehr
man Renegaten, Abweichler
ausgrenzen will.
"The
Heat is on - Klimawandel und die
Medien", das war der Titel einer
Konferenz, welche die Deutsche
Welle, renommierte
öffentlich-rechtliche
Sendeanstalt, jetzt in jenem
Bonner Konferenzzentrum abhielt.
Die Botschaft der Veranstalter
an die Journalisten wird aus den
Titeln von Workshops und
Plenarsitzungen deutlich: Noch
stärker und effizienter als
heute sollen die Medien vor den
Gefahren des Klimawandels warnen
und noch stärker, natürlich, die
Schuld des Menschen klarer
herausstellen. Eines der
Schulungsseminare war besonders
gut besucht. Der Titel: "Wie
gehen wir professionell mit dem
Klimaskeptizismus um". Gemeint
war: Wie können wir diejenigen
Forscher und Experten, die
Zweifel an der menschengemachten
Klimakatastrophe hegen und sich
öffentlich dazu bekennen, aus
dem Diskurs heraushalten.
Der Klimawandel, so beteuerte
der Moderator, Bernhard Pötter
von der "Tageszeitung", sei für
die Journalisten schließlich das
wichtigste Thema des 21.
Jahrhunderts. Und da wolle man
Hilfestellung geben für
Chefredakteure, Autoren und
andere Journalisten, wie man
sich am besten verhalte bei
einer unverhofften Konfrontation
mit einem "Klimaskeptiker". Als
Referentin geladen war eine
Wissenschaftlerin der
Universität von Kalifornien, die
Geologin und
Wissenschaftshistorikerin Naomi
Oreskes, die als Erstes den
Begriff abschaffen wollte.
"Skepsis" sei schließlich
positiv besetzt, in der Tat
zählt sie gerade in der
Wissenschaft zu den Tugenden.
Deshalb, so erklärte Oreskes in
ihrem englisch gehaltenen
Referat, sei es ab sofort
besser, von "Contrarians" zu
sprechen, was man mit "Gegner"
oder "Widersprecher" übersetzen
könnte. Und noch ein Unwort
listete sie auf: "Klimadebatte".
Kein Wunder, klagte Oreskes,
dass die Menschen meinten, die
Wissenschaft diskutiere noch
über den Klimawandel, wenn in
den Zeitungen immer wieder von
einer "Debatte" zu lesen sei.
Dabei sei die längst vorbei, der
"Klimawandel" sei ein
"wissenschaftlich bewiesener
Fakt" (eine These, die so
formuliert in der Tat unstrittig
ist, was aber auf die
Verantwortung des Menschen für
diesen Wandel eben nicht
zutrifft). Wichtig für die
Journalisten sei jedenfalls die
Botschaft: Die Debatte ist
beendet.
Generell vermisst Oreskes in den
Medien Beiträge, die in der
gebührenden Schärfe vor dem
Klimawandel warnten, und für
dieses Defizit seien die "Contrarians"
verantwortlich, die in Oreskes'
Augen ohne Ausnahme nur von
einem Motiv getrieben seien: die
Gelder der Industrie, mit denen
sie allesamt geschmiert seien
und mit denen auch seit Jahren
direkter wirtschaftlicher Druck
ausgeübt werde auf die
Chefredakteure, damit die den
Klimawandel auftragsgemäß von
ihren Schreibern verharmlosen
ließen.
Die Performance des
grün-alternativen Milieus in der
Öffentlichkeit mag sich in
unfassbarer Weise gesteigert
haben, mag Einzug gehalten haben
in die etablierte Medienwelt,
die - wie nun die Deutsche Welle
- sich deren Anliegen zu eigen
macht. Eines aber klingt noch
wie früher: Presse, Funk und
Fernsehen sieht man vor allem
als Mittel zum Zweck. Wie sonst
kann das Motto der Veranstaltung
zu verstehen sein, das der
erstaunte Leser im Tagungsband
lesen muss: Das Prinzip "Lass
beide Seiten zu Wort kommen, und
gib dem Publikum die
Möglichkeit, sich seine Meinung
zu bilden" will die Sendeanstalt
- die ihren Etat übrigens allein
aus Steuergeldern finanziert -
beim Thema Klimawandel ganz
unverhohlen außer Kraft setzen.
Weiter heißt es in ihrer
Ankündigung zu dem Seminar:
"Eine 'neutrale' Position
einzunehmen bedeutet, den
Skeptikern in die Karten zu
spielen, und zwar auf Kosten der
Basis allen Lebens."
Grußworte für den Tagungsband
verfassten jetzt Bonns
Oberbürgermeister Jürgen
Nimptsch (SPD),
Nordrhein-Westfalens
Integrationsminister Armin
Laschet (CDU) sowie
Außenminister Guido Westerwelle
(FDP). Der Marsch durch die
Institutionen verlief auch durch
die etablierten Parteien.
Man darf schon fragen, welche
Medien die kalifornische
Wissenschaftlerin konsumiert,
wenn sie das Thema
Klimakatastrophe allen Ernstes
in den Zeitungen als verharmlost
dargestellt ansieht. In den
Jahren vor und nach der
Vorstellung des letzten
Weltklimarat-Berichtes von 2007
ließen Presse und Fernsehen die
Welt beinahe täglich untergehen,
auch weil es zum guten Ton
gehörte, in Amerika wie in
Europa. Dies ist seit einem
halben Jahr anders.
Ungereimtheiten, Vertuschungen,
grobe Schnitzer und vor allem
Übertreibungen der Klimaforscher
kamen ans Licht. Einige von
ihnen gestanden ihre Fehler ein.
Sogar regelrechte Komplotte der
Forscher gegen skeptische
Kollegen wurden öffentlich. Die
Medien nahmen sich in ihrem
Alarmismus fortan ein wenig
zurück. Und man hat den
Anschein, dass seither bei
diesem Thema die
journalistischen Prinzipien
wieder stärkeres Gewicht
bekamen. Womit manche offenbar
ein Problem haben.
Geschäftsmann in Sachen Klima
Von Ulli Kulke 22. Dezember 2009, 04:00 Uhr Die Welt
Der
Inder
Rajendra Pachauri ist Präsident des Weltklimarats
der UN. Jetzt wird über diverse Nebentätigkeiten berichtet
Rajendra Pachauri ist viel beschäftigt. Bekannt ist der
Inder als Chef des Intergovernmental Panel on Climate Change
(IPCC),
des Weltklimarats, der alle paar Jahre einen Bericht zur
Lage des globalen Klimas herausgibt. Bei der
Weltklimakonferenz in Kopenhagen stand Pachauri im
Mittelpunkt des Geschehens.
Pachauri ist auch im Sport zu Hause. 2007, als der IPCC mit
seinen Berichten besonders laut vor einem drohenden
Klimakollaps warnte und mit einem Tross Tausender Experten
und Beobachter von Konferenz zu Konferenz um die Welt
jettete, wurde es Pachauri zwischendurch zu viel. Von einer
Tagung in New York flog er für nur einen Tag in seine Heimat
nach Delhi, um dort als Kricket-Spieler aufzutreten und
anschließend - wieder für nur einen Tag - zurückzueilen.
Die
britische Zeitung "Daily Telegraph" hat nun in ihrer
Sonntagausgabe ein weiteres, bislang eher unbekanntes
Interessengebiet des promovierten Ökonomen beleuchtet, das
zwar näher dran ist am Klimageschehen als Kricket, dafür
aber umso problematischer für die Glaubwürdigkeit eines
unabhängigen Chefs einer UN-Organisation: der
wirtschaftliche Erfolg als Unternehmer im klimaindustriellen
Komplex. "Dr. Pachauri hat ein erstaunliches weltweites
Portfolio aufgebaut mit Geschäftsinteressen und
milliardenschweren Investitionen, deren Erfolg von
Empfehlungen des IPCC abhängt", schreibt das Blatt. Zum
Beispiel meint der "Telegraph" damit die Tätigkeit als
Beirat an der Chicago Climate Exchange, der "größten und
lukrativsten Börse für den Handel mit Rechten für den
Kohlendioxidausstoß" - einem Geschäft, das man getrost als
Ergebnis des IPCC-Prozesses ansehen darf.
"Doch
dies sind nur Peanuts", meint der "Telegraph", "im Vergleich
zu den zahlreichen Posten, die Dr. Pachauri antrat, seit die
UN ihn zum obersten Klimawandel-Beamten ernannten."
Risikokapitalfirmen im Bereich erneuerbarer Energien haben
ihn als Berater geangelt, große, weltweit operierende
Versicherungsgesellschaften und Banken setzen auf ihn und
seine strategischen Ideen, wenn sie viele Milliarden schwere
Fonds oder Gesellschaften in diesem Bereich auflegen.
Insbesondere seine Tätigkeit beim indischen
Energieforschungsinstitut TERI - einem Ableger des in dem
Land sehr einflussreichen multinationalen Stahl-, Energie-
und Autokonzerns Tata, dem inzwischen Land Rover und Jaguar
gehören - hat dem Chef des Weltklimarates einschlägige Jobs
verschafft. So sei TERI in Bio-Energieanlagen engagiert,
finanziert von der EU. In einem anderen Projekt,
kofinanziert vom Londoner Umweltministerium und der
Münchener Rückversicherung, erarbeite man gerade eine
zukunftsträchtige Studie: Sie soll aufzeigen, wie die
indische Versicherungsbranche - in der auch Tata engagiert
ist - die angenommenen Risiken eines Klimawandels am
lukrativsten nutzen könne. "Warum britische Steuerzahler
eine Studie finanzieren, um die Profite indischer
Versicherungsunternehmen zu verbessern, wird nicht erklärt",
merkt das Blatt trocken an.
Die
angenommenen Gefahren eines Klimawandels kommen dabei der
indischen Wirtschaft nicht nur über steuerfinanzierte
Studien aus Europa zugute. Die Gesetze des Handels mit
Emissionsrechten, in dem Pachauri ja ebenso engagiert ist,
führten laut "Telegraph" zum Beispiel auch dazu, dass die
Produktion von jährlich drei Millionen Tonnen Stahl aus dem
Werk von Corus im britischen Redcar nach Orissa in Indien
wandert. Besitzer von Corus: der Tata-Konzern. 1700
Beschäftigte in Redcar verlieren ihren Job im Namen des
Weltklimas, an dem sich wenig ändert durch die Verlagerung
nach Indien.
Die
weltweite Vernetzung Pachauris macht klar, warum der kurze
Jet-Sprung zum Kricket-Spiel nach Delhi für ihn nichts
Außergewöhnliches war. Er ist Chef des Klimainstitutes der
Yale-Universität, bestens ausgestattet mit Geldern der
US-Regierung und von Unternehmen. Er ist Klimawandel-Berater
der Deutschen Bank, Direktor des japanischen Institute for
Global Environmental Strategies und war bis vor Kurzem
Berater von Toyota. Es fügt sich, dass, wie der "Telegraph"
zitiert, Pachauri in der Zeitschrift seines TERI-Institutes
vor Kopenhagen dafür warb, dass die US-Regierung auch
unabhängig von der Zustimmung des Kongresses die
CO2-Minderung und den Zertifikatehandel vorantreiben solle,
die Industrieländer insgesamt konkrete Zusagen treffen
müssten, Entwicklungsländer wie Indien sich dagegen auf
keine Reduktionsziele festlegen lassen sollten.
Der
"Telegraph" bezieht sich in seinem Beitrag vor allem auf
einen offenen Brief, in dem zwei Amerikaner - erklärte
Gegner des UN-Klimaschutz-Prozesses - ihre Recherchen
zusammengetragen hatten zu Pachauris "Nebentätigkeiten",
über die in dessen Munzinger-Biografie nichts steht. Der
Brief wurde in Kopenhagen an die Delegierten der 190
Teilnehmerstaaten verteilt. Über ein Dementi des IPCC oder
Pachauris ist nichts bekannt. Eine entsprechende Anfrage der
WELT blieb gestern unbeantwortet.
#19 johannwi
(22. Dez 2009 13:25)
der hammer ist ja wohl folgendes: Although Dr Pachauri is often presented as a scientist
(he was even once described by the BBC as “the world’s top
climate scientist”), as a former railway engineer with a
PhD in economics he has no qualifications in climate
science at all…..
Al Gore bekommt pro
Auftritt 175.000 US Dollar, die er angeblich wieder in
“klimafreundliche” Projekte steckt.
Er war angetreten, die Welt zu retten. Doch jetzt kämpft
Rajendra Pachauri um seinen Job. Fehlleistungen häufen sich.
Die Übertreibungen entlarven den Leiter des Weltklimarats
als Propagandisten.
Von Alex Reichmuth
Noch vor gut zwei Jahren stand der Inder Rajendra Pachauri
auf dem Gipfel seiner Karriere. Im Oktober 2007 erhielt der
Weltklimarat (IPCC) unter seiner Leitung den
Friedensnobelpreis zugesprochen, zusammen mit dem
amerikanischen Klimaaktivisten Al Gore. Es war die Zeit, als
der Weltklimarat mit seinem Chef Pachauri als unangefochtene
Instanz galt, die den Skeptikern des menschengemachten
Klimawandels wissenschaftlich und moralisch haushoch
überlegen schien. Inzwischen ist von den Lorbeeren kaum mehr
etwas übriggeblieben: Führende Wissenschaftler des IPCC sind
der Manipulation überführt worden, in den Berichten des
Weltklimarates tauchen irritierende Fehler auf und Chef
Pachauri blamiert sich im Umgang mit wissenschaftlicher
Kritik immer aufs Neue.
Das Unheil begann im vergangenen November, als der
Mail-Verkehr zwischen führenden Klimawissenschaftlern an die
Öffentlichkeit gelangte. Er belegte, dass die Forscher
während Jahren versucht hatten, wissenschaftliche Ergebnisse
zu manipulieren und skeptische Kollegen kaltzustellen. Mitte
Januar dann musste Pachauri einen peinlichen Fehler im
jüngsten IPCC-Bericht zugeben: Die Aussage, dass der
Grossteil der Himalajagletscher bis 2035 abschmelzen könnte,
hatte sich als wissenschaftlich unhaltbar erwiesen. «Sind
Fehler nicht menschlich?», verteidigte sich Pachauri vor
einigen Tagen.
Das Problem ist aber nicht der Fehler allein, sondern die
Art, wie er zustande kam – und wie Pachauri damit umging.
Als im November eine indische Studie der These der
schmelzenden Himalajagletscher widersprochen hatte,
verspottete Pachauri dies als «Voodoo-Wisssenschaft». Auch
andere Wissenschaftler hatten ihn noch vor der
Klimakonferenz in Kopenhagen aufgefordert, die Aussage der
schmelzenden Himalajagletscher zu korrigieren. Pachauri
hatte es nicht getan – gemäss Kritikern, um mit
alarmistischen Prognosen weiterhin Fördergelder für sein
eigenes Forschungsinstitut zu generieren. Erst als der New
Scientist vor einem Monat aufdeckte, dass hinter der
Behauptung des schmelzenden Himalaia-Eises nicht
wissenschaftliche Ergebnisse stehen, sondern lediglich ein
fehlerhafter Bericht des WWF, musste Pachauri die Panne
eingestehen.
Schon seit Jahren hat der indische Ingenieur und Ökonom die
Leitung des Weltklimarats nicht als wissenschaftliche
Aufgabe verstanden, sondern als Mission, die Welt auf den
richtigen Weg zu führen. Den jüngsten Bericht des IPCC
kommentierte Pachauri im Frühling 2007 so: «Ich hoffe, dass
dies die Regierungen so schockiert, dass sie handeln.» Man
habe einen Krieg gegen die Erde begonnen, predigte er bei
der Verleihung des Friedensnobelpreises, und es drohe eine
Zerstörung wie einst auf dem Höhepunkt der Atomrüstung. Und
statt sich vom Propagandafilm «Eine unbequeme Wahrheit» von
Al Gore mit seinen unhaltbaren Übertreibungen zu
distanzieren, lobte Pachauri den Film: «Er hat mir gefallen.
Er emotionalisiert die Debatte zwar, aber das muss er wohl.»
Kritiker des Weltklimarats pflegte Pachauri jeweils in
drastischen Worten niederzumachen. So verglich er etwa den
dänischen Statistiker Bjørn Lomborg, der den Nutzen von
Klimaschutzmassnahmen bestreitet, mit Hitler: «Wenn Sie
Lomborgs Denken folgen sollten, war das, was Hitler getan
hat, möglicherweise richtig.» Und in einem Interview des
Tages-Anzeigers kommentierte er Einwände gegen die These vom
menschengemachten Klimawandel süffisant: «Es gibt immer
Skeptiker, die glauben, die Erde sei flach und nicht rund.»
Effekte statt Erkenntnisse
Alles, was in die Berichte des Weltklimarats einfliesse,
unterliege strengen wissenschaftlichen Kriterien und werde
durchgehend gutachterlich geprüft, hatte Pachauri noch vor
kurzem versichert. Der für den Asien-Teil zuständige Autor
des IPCC gestand vor einigen Tagen nun ein, gewusst zu
haben, dass die Behauptung der schmelzenden
Himalajagletscher wissenschaftlich ungeprüft war: «Wir
dachten, wenn wir das gross herausbringen, wird es einen
Effekt auf die Politiker haben und sie ermutigen, konkrete
Schritte einzuleiten.» Weltweit durchforsten jetzt kritische
Wissenschaftler und Journalisten den IPCC-Bericht nach
weiteren «weichen» Quellen – und werden fündig: Die Warnung,
dass vierzig Prozent des Regenwaldes im Amazonasbecken durch
den Klimawandel gefährdet seien, soll sich ebenfalls nur auf
einen WWF-Bericht abstützen. Aussagen über schwindendes Eis
in den Anden, in den Alpen und in Afrika beruhen offenbar
lediglich auf Angaben eines Bergsteigermagazins und
Äusserungen von Bergführern. Ein Kanadier will bereits
zwanzig Stellen im Bericht des Weltklimarats gesichtet
haben, denen wissenschaftlich ungeprüfte Fakten zugrunde
liegen.
Noch schlägt Rajendra Pachauri alle Rücktrittsforderungen in
den Wind. Doch selbst wenn er im Amt bleiben sollte: Seine
Zeit als quasi unfehlbare wissenschaftliche Instanz, die
Kritiker von der hohen Warte aus abkanzelt, ist definitiv
vorbei.
Zusammenfassung:
Die Konferenz von Kopenhagen über eine angebliche
globale Erwärmung hat ein starkes
religiös-apokalyptisches Element, da sie von
fanatischen, hysterischen NROs mit solcher Kraft
vorangetrieben wird, dass sie die Politiker unter Druck
setzt - was auch die Globalisierungs-Organisationen wie
die EU und die UNO tun. Die Religion ist ein Kult der
Mutter Erde, Gaia der alten Griechen, mit luziferischen
Vorstellungen von menschlicher Göttlichkeit, und dass
Gott die Natur sei (Pantheismus). Nach 40 Jahren
ätzender Mentalhygiene sind nicht nur Laien - sondern
auch Kirchen weithin entchristlicht. So viele schliessen
sich dieser heidnischen Religion an, die keinen Platz
für Christus als den Erlöser des Menschen von dem Tode
hat. Stattdessen verehrt sie seine Schöpfung - werde
auch mehr tote Rituale einführen, wie eine Segnung der
Tiere, die angeblich auch auferstehen werden: "Die Macht
der Auferstehung ist in unsere Hände gelegt", sagen
diese verrückten Priester. Die Moral der Gaia-Religion
sind nicht Christi Gebote - sondern die Lenins durch
Gorbatschows "Erd-Charta", die
Nachhaltigkeits-Ideologie. Als Beweis für die Einheit
dieser neuen Welt-Religion werden Kirchen in Nordamerika
und Nordeuropa die Glocken als Alarm für die Schöpfung
mit 350 Schlägen je in einem Staffelgeläute von
Svalbard bis nach Kopenhagen durch Norwegen und
Schweden läuten. 350 Schläge, weil der Betrüger, James
Hansen von der NASA-GISS, ohne Nachweis behauptet, dass
alle atmosphärischen CO2-Konzentrationen von mehr als
350 Teilen pro Million gefährlich seien. Kein Wunder,
dass ein englisches Gericht die grüne Bewegung für eine
Religion erklärt hat. Die katholische Kirche schließt
sich voll und ganz der heidnischen Gaia Religio an, die
mit der Interfaith Bewegung des Papstes verbunden ist -
einem Ableger der United Religions Initiative
Rockefellers, des Werkzeugs, um Menschen in seinem
Welt-Staat zu befrieden.
Der Klima-Betrug hat sich als den grössten
Skandal in der Geschichte der Wissenschaft
herausgestellt.
Die Climate Research Unit
Gruppe liefert die Temperaturen für die
Weltuntergangs-Klimavorhersagen an den Nobel
Preisträger, den NRO, das IPCC, auf dem die
Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7.-13, Dezember mit
etwa 16 Tausend Delegierten, Journalisten und Aktivisten
aus der ganzen Welt basiert.
Was die globalistische Bewegung apokalyptisch
macht, ist, dass diese Bewegung eine
Welt-Religion
für Mutter Erde, die alt-griechische Göttin, Gaia,
geworden ist. Die Menschen in der westlichen Welt wurden
durch einen teuflisch ausgedachten Plan namens
Mental-Hygiene
entchristlicht. Dänische und britische Sozialdemokraten
haben erklärt, sie wollen die Alte Weltordnung durch
muslimische Massen-Einwanderung
radikal ändern/zerstören.
Dies und die Tatsache, dass die gesamte Medienwelt den
Globalisten in die Hand arbeitet, hat zum Wegfall des
Christentums und der dazugehörigen Kultur geführt. Dies
hat sogar einen
Religionswechsel
auf den gnostischen Umweltschützer-Götzendienst der
ersten Götter der Menschheit:
Gaia und Luzifer
gebracht. Dieser Wechsel ist auf viele Kirchen
hinübergeschwappt, die nun fanatische Teilnehmer in dem
grossen Chor sind, die Gaia anbeten und preisen, die
Göttin des Eine-Welt-Staats für den grösseren Gewinn der
Manipulatoren der Menschheit, derjenigen, die sich
Illuministen
nennen – wie die EU Elite
explanatory statement. Wie im
Teil I über Klima-Religion und Kopenhagen
zu sehen ist, ist der Gaia-Kult mit einer anderen Lüge
stark verknüpft: der “gobalen Erwärmung”.
Dahinter steckt die
Erd-Charta
von Steven Rockefeller, Michael Gorbatschow und Maurice
Strong.
Die Erd-Charta-Initiative ist weitreichend. Sie will das
Herz und die Seele der Menschen ändern und damit die
Einführung der kommunistischen
Ideologie der Erd-Charta, die kommunistische "Nachhaltigkeit"
in einem
Welt- Regieren,
und
hier,
bewerkstelligen.
Die Aufgabe
der Erd Charta Initiative
(ECI) ist es, den
Übergang zu nachhaltigen Formen
des Lebens und eine
globale Gesellschaft
sicherzustellen,
die auf einem gemeinsamen ethischen Rahmen basiert, der
die Achtung und Fürsorge vor der Gemeinschaft des
Lebens, der ökologischen Integrität, den universellen
Menschenrechten, der Achtung vor der Vielfalt,
wirtschaftlicher Gerechtigkeit (Kommunismus),
der Demokratie und einer Kultur des Friedens garantiert.
Vision
Wir zielen auf Einzelpersonen, Organisationen,
Unternehmen, Regierungen und multilaterale Institutionen
auf der ganzen Welt, einschließlich der
Generalversammlung der Vereinten Nationen und
UN-Agenturen, die
Anerkennung der
Erd-Charta, umarmen
ihre Werte und Prinzipien, und arbeiten gemeinsam an dem
gerechten, nachhaltigen Aufbau friedlicher
Gesellschaften
.
Zwischen 2007 und 2008 hat die ECI ein
Projekt über Religion und Nachhaltigkeit umgesetzt, die
sich auf aktives Zugehen auf religiöse Gruppen und
Führungskräfte konzentriert, um ihre Institutionen zum
Engagement an der Erd-Charta zu bewegen. Dieses Projekt
umfasst auch Forschung und die Entwicklung von
Unterrichtsmaterialien, die speziell für ein religiöses
Publikum konzipiert sind. Im Frühjahr 2009 wurde eine
Spezialgruppe für Religion, Geistigkeit und Ethik
als Teil der ECI Dezentralisierungs-Strategie gegründet.
Diese Spezialgruppe soll eine breite Palette von
Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen
engagieren, die sich mit der Religion, Geistigkeit,
Ethik befassen, um
die Erd-Charta in ihren Bemühungen zur Schaffung einer
gerechten, friedlichen nachhaltigen Zukunft für die
Weltgemeinschaft zu benutzen.
Also, was hat die Erd-Charta-Initiative erreicht?
Die Erdcharta ist vom 76.
Allgemeinen Konvent der Episcopal Church USA,
angenommen worden, wie auch von der
United Church of Christ Tampa.
Radio new Zealand 8. Febr. 2009: Das
Oberhaupt der anglikanischen Kirche in Neuseeland
hat Kirchenführer weltweit dazu aufgerufen,die
moralische Führung in der Kampagne gegen die globale
Erwärmung zu zeigen.
The Boston Globe 7. Dec. 2008 Kirchen
und Tempel in den nordwestlichen Vororten von Boston
nehmen ein
Grün-ist-fast-Gottesfurcht Haltung
in Bezug auf ihre Kirchen ein.
The Guardian 20. Nov. 2009: Ein
Tory-Abgeordneter hat die Kirche von England
beschuldigt, den "religiösen Glauben ganz aufgegeben und
stattdessen die neue Religion des Klima-Alarmismus angenommen
zu haben".
Roger Helmer, der auf den Tory-Vordersitz in Europa
verzichtete, als die Westminster Führung ihr
angekündigtes Referendum über den Lissabon-Vertrag
fallen liess, verwendete einen Zeitschriftenartikel, um
die Kirche dazu zu drängen,
zum " Evangelium zurückzukehren".
Klimawandel gestaltet die Natur der Schöpfung um.
“Der Himmel, das Meer,
das Land, die Pflanzen, die Tiere sind alle durch das
sich verändernde Klima der Schöpfung Gottes betroffen.
In deiner Liebe hast du die Kraft der Auferstehung
gegeben, Auferstehung, die über die Menschlichkeit
hinaus reicht und sich auf alle Schöpfung erstreckt.
Diese Kraft der Auferstehung hast du in unsere Hände und
Füße gelegt.
(Hinweis: Dem Menschen -
nicht Christus - würde die Kraft der Auferstehung also
gegeben!
Christus sagt in Matth. 28:18: "Mir ist gegeben alle
Gewalt im Himmel und auf Erden."!)
Moderator: Gib uns einen Geist der Sorge um
die Zukunft unserer Umwelt; Bring ein Ende der
Ausbeutung der knappen Ressourcen der Erde, ermutige
uns, verantwortungsvolle Verwalter deiner Schöpfung zu
sein.
Antwort:
Schöpfer Gott,
mach uns Propheten unserer Zeit.
Moderator:
Gib uns einen Geist des Respekts, der Anerkennung des
Wertes und der Integrität der gesamten Schöpfung,
ermutige uns, uns selbst und andere zu akzeptieren. Wir
beten für die Offenbarung, dass
wir dich in der ganzen Schöpfung sehen
und nach Möglichkeiten suchen, in denen wir die
Schöpfung in einer Weise
schützen, nachaltig gebrauchen und bewahren
können, damit deine Herrlichkeit von allen gesehen
werden kann.
Gott wohnt nicht in einem Tempel, sondern in all der
Schöpfung (Pantheismus).Es ist dieser Segen, der
uns erlaubt, uns von unseren Wegen abzuwenden und zu
beginnen, Gottes
Schöpfung zu erneuern,
die uns umgibt. Wir wissen jetzt, dass
die Verantwortung für den globalen Klimawandel auf
Menschen beruht,
und dass der
Zyklus der extremen Armut durch menschliche Sünde,
einschließlich Unterlassungssünden
verewigt wird.
Als Gottes Kinder sind wir mit der Fortführung der
Versöhnung, die Jesus Christus begann, beauftragt.
Dies bedeutet, das Leben
in Harmonie mit dem Rest der Schöpfung zu leben, sowohl
mit unseren Brüdern und Schwestern, die in Armut leben
als auch mit der Umwelt, die uns alle umgibt. Im Leben,
Tod und der Auferstehung von Jesus Christ
hat Gott all die Schöpfung zu Gott zurück versöhnt.
Warnung an die Teilnehmer in Kopenhagen ist nicht der
Beginn des neuen Kirchen-Glocken-Läutens.
The
Massachusetts Conference of the United Church of Christ ist aktiv
an einer internationalen Kampagne zur Sensibilisierung
für die Notwendigkeit,
Kohlendioxyd-Teile pro Million
(ppm) in der Atmosphäre zu verringern. Das nachhaltige
Niveau ist
350 ppm
(das aktuelle Niveau ist fast 450 ppm.)
Die UCC Massachusetts hat unsere Kirchen gebeten, von
ihrem Kirchturm (oder anderswo) ihre Glocken
350 Mal vor dem 350. Tag des Jahres 2008 zu läuten.
Wir ermutigten die teilnehmenden Kirchen, so viel lokale
Werbung für ihr Handeln wie möglich zu suchen.
Wikipedia:
Step It Up 2007 ist eine bundesweite
Basisorganisation für eine Umwelt-Kampagne gestartet von
Bill McKibben, um Maßnahmen gegen die globale
Erwärmung durch den US-Kongress zu verlangen. McKibben
ist in der methodistischen Kirche aktiv.Das
gleiche Team startete eine neue Kampagne März 2008 –
benannt 350.org.
Die organisatorische Bemühung, die sich auf den gesamten
Erdball richtet, bekam ihren Namen nach der
Behauptung des (betrügerischen)
Klimaforschers, James Hansens, alle
atmosphärischen Konzentrationen von Kohlendioxid (CO2)
über 350 Teilen pro Million seien gefährlich. Rechts:
Bill McKibbern.
Nur eine holistische Vision der"ökologischen
Gerechtigkeit" wird
angemessen über die Identität und die Mission unserer
Kirchen aufklären.
Hier sind einige Ideen für die Begrünung Ihrer
Gemeinde. Anbetung.
Machen Sie die
Bewahrung der Schöpfung einen integralen Bestandteil der
Gottesdienst-Liturgien,
Hymnen, Bekenntnisse, Gebete, Predigten, Segen, des
Raums des grünen Gottesdienstes.
Einführung einer Vier-Wochen "Jahreszeit der
Schöpfung"
in das Kirchen-Jahr. Feiert den
Erd-Sonntag
(d. 11. Oktober 2010). Macht eine
Segnung der Tiere. Wie
der Gottesdienst eine innige Verbindung mit Gott und
anderen Menschen wiederherstellt, so sollte die
Anbetung eine enge Verbindung mit der Erde
wiederherstellen.
Im Rahmen des Internationalen Tags der Klima-Aktion,
am 24. Oktober 2009,
laden wir Kirchen, die es nicht bereits getan haben,
dazu ein, Ihre Kirchenglocken 350 Male zu läuten. Der
Ökumenische Rat der Kirchen
stimmt der 350 Glockenläuten-Kampagne zu.
Pastor Dr. Jim Antal, Konferenz-Pfarrer und Präsident
der Massachusetts Konferenz, United Church of Christ,
zieht am Seil.
Wir sind Gottes Wachtposten - jetzt heisst es Alarm um
das Klima zu blasen. (Hesekiel 33:3):
Bis zum 15.
Dezember 2008 wählen Sie einen Termin, vor dem Sie Ihre
Glocke
350 Male
als Teil einer Kampagne läuten lassen, was mindestens
350
unserer 400 MACUCC Kirchen engagieren sollte,
das Gleiche zu tun.
“Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker” (für
Gaia / Lucifer - nicht für Christus) Was
ich Sie zu tun bitte: Viele
Gemeinden haben bereits
aktive Umweltschutz Ausschüsse.10.
Ich habe angefangen, dem
Klerus zu sagen, man müsse innerhalb der nächsten 2 oder
3 Jahre,
jede 3. oder 4. Predigt oder mindestens jede 3. oder 4.
Gebetsversammlung irgendwie auf die sehr breite Palette
von Fragen im Zusammenhang mit Pflege der Schöpfung und
Heilung der Erde fokussieren lassen.
Die Wallfahrt für Gaia
North Humberland Today (Kanada):
Gegen den Klimawandel:
Lokale Glocken werden
350 Male läuten.
Auf der Website
www.350.org wurden
4396 Veranstaltungen in 172 Ländern am Samstag
aufgeführt - etwa 150 in Kanada.
Samstag d. 24. Oktober 2009 wird als "Tag
der Aktion" für Kopenhagen
bezeichnet.
TV-Kommentar des Umweltschützers, David Suzuki, sagte,
der Weg zum Ansporn von Gesetzesänderungen sei es,
100.000 Studenten auf dem Parliament Hill zu versammeln.
Der Rat Kanadischer
Domkapitel,
darunter das von Northumberland, haben
Busse zum Füllen des Hügels in Ottawa organisiert.
Nun schliessen sich europäische Kirchen diesem
unheiligen, luziferischen
Chor der New
Age
, der Neuen
Weltordnung
, der Erd Charta, an, der keinen Platz für Christus
hat – sondern stattdessen seine Schöpfung anbetet
– wie es die Menschheit im heidnischen Altertum tat.
Nothilfe der dänischen Volkskirche 05.10.2009:
In jenen Tagen haben die Kirchenglocken als Alarmglocken
gedient, wenn die Stadt oder das Land angegriffen wurde.
Am 13. Dezember 2009 um 3 Uhr werden die
Glocken nochmals Alarm läuten - 350 Male. Der Alarm
ertönt für das Klima - für die Schöpfung. Kirchen
auf der ganzen Welt sind wegen der Konzentration von CO2
in der Atmosphäre besorgt.
Das Staffel-Geläute. Die Kirchen stellen von der
Huldigung von Christus auf die Huldigung von Gaia/Luzifer
um
Die Kirche
von Svalbard
wird ein Staffe-Läuten nach Süden durch Norwegen und
Schweden bis nach Kopenhagen von Svalbard aus starten,
und zwar als eine Mahnung an die korrupten Politiker und
"Klimatologen", um den Planeten vor dem Bösen, das heißt
der
eingebildeten
globalen Erwärmung. zu erlösen – zum Nutzen des
Welt-Kommunismus und der Super-Banker.
Independent Catholic News 4 Dec. 2009:
Mindestens 20 hochrangige Kirchenführer werden sich
morgen “der Welle” anschliessen,
um ein “ehrgeiziges, faires und effizientes Abkommen
in Kopenhagen" zu verlangen.
Dr. Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury und
Erzbischof Vincent Nichols, Leiter der katholischen
Kirche in England und Wales, werden da sein, weil
die Kirchen "eindeutig erkennen, dass es eine moralische
Verpflichtung ist,
die Ursachen der globalen Erwärmung zu bekämpfen".
Die
20 hochrangigen Führer der christlichen Kirchen
im Vereinigten Königreich werden an einem ökumenischen
Gottesdienst am 5. Dezember in London teilnehmen.
Mindestens 3000
Christen werden erwartet, sich ihnen anzuschließen, und
sie tragen eine Reihe von
bunten Fahnen und werden in blau gekleidet sein.
Es wird erwartet, dass dies die bisher größte
Demonstration im Vereinigten Königreich zur
Unterstützung der Maßnahmen gegen den Klimawandel vor
den entscheidenden UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen
wird.
Independent Catholic News:
Letzte Woche erklärte der Heilige Stuhl bei den
Vereinten Nationen, eine "ökologische Bekehrung” sei
notwendig, damit nachhaltige Entwicklung (ein
kommunistisches Konzept) stattfinden könne. Die
Erklärung wurde vom ständigen Vertreter des Heiligen
Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof
Celestino Migliore, vor dem Ausschuss für
Nachhaltige Entwicklung und Ökologie der
Generalversammlung gemacht. Migliore vertritt in
Kopenhagen den
Papst, der dem nachhaltigen,
luziferischen
kopenhagener Zirkus Erfolg wünscht.
The New York Times 8. Febr. 2006:
Trotz des Widerstandes von einigen ihrer Kollegen, haben
86 evangelikale christliche Führer
entschieden, eine große Initiative zur Bekämpfung der
globalen Erwärmung zu unterstützen.
Zweiundzwanzig hochrangige Kirchenleiter haben einen
Brief unterzeichnet und darin ablehnend erklärt,"Die
globale Erwärmung ist kein
Konsens-Problem."
Kommentar Es scheint, dass alle
Kirchen mehr oder weniger von der Klimaideologie der
Neuen Weltordnung - der Religion der Gaia – befallen
sind. In dieser Religion lernt der Mensch, die
Schöpfung, verkörpert als Mutter Erde, Gaia, statt des
Schöpfers der Natur zu verehren, der Nachhaltigkeit
statt Christi Geboten zu folgen. Dies ist eine
heidnische pantheistische Religion und eine
kommunistische Ideologie,ohne
Platz für Jesus Christus als den Erlöser des Menschen,
weil er nicht allen das ewige Leben geben will – und
somit alles beim Alten in aller Ewiggkeit belassen.
Christi Neue Weltordnung ist nicht Rotschilds – im
Gegenteil. Sie
ist eine Religion, die
die Kraft der Auferstehung dem Menschen gibt
-
anstelle von Christus
-
und damit mit dem zentralen Punkt der Lehre Christi
bricht. Auch
grotesk ist die Segnung der Tiere und das Versprechen
von deren Auferstehung! Christus hat ein Angebot in die
Welt gebracht, das eine Annahme oder eine Ablehnung
voraussetzt, ihm zu folgen, dh. er verlangt
Denkvermögen. Aber die Gaia-Kirchen sagen jetzt:
"Diese Gewalt der Auferstehung erstreckt sich auf die
gesamte Schöpfung, und du hast sie in unsere Hände
gelegt"!
.
Können sie überhaupt denken?
Die Gaia-Anbeter wähnen, Götter zu sein.
Gaia
Luzifer, das Gehirn hinter der Phantasie des Menschen,
Gott zu sein
(1. Buch Mose 3:5),
hat viele Kirchen der Welt dazu bewegt, sich der
Gaia-Anbetung anzuschließen
- blind glaubend, was ihnen die betrügerischen und alarmistischen
CRU, NASA-GISS und das politische IPCC ihnen einbilden.
Man kann es nicht
lassen, sie zu bedauern: Nach der Verkündigung Christi
seit 2000 Jahren offenbaren sich die
Kirchen jetzt wieder einmal als politische
Instrumente der Herrscher der Welt
-
widersetzen sich den Geboten Christi, indem sie ihre
Zuneigung dem Materialismus statt des Geistes schenken:
Gaia, verehren sie im Dienste der
Interfaith-Religion
der Welt Regierung, eines Werkzeugs, um den
Eine-Welt-Staat zu zementieren - und die Streitigkeiten
zwischen den Religionen zu vermeiden.
Gut? Mindestens ein Bruch mit Christus - wieder einmal.
Dahinter steckt die
United Religions Initiative -
von
Rockefellers Aspen-Institut
getragen – mit dem Zweck dem Weltstaat der
Neuen Weltordnung
den Weg zu ebnen. "Und
der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres und sie
beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und
beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier
gleich, und wer kann mit ihm kriegen?”
(Offenbarung 13:3-4).
Climate-Gate: Der Rückzieher von Al Gore
Wolfgang Effenberger
Für den 16. Dezember 2009, dem Höhepunkt des
Weltklimagipfels, hatte Oskar-Gewinner und
Nobelpreisträger Al Gore sein Multimedia-Ereignis in
Kopenhagen geplant. Schon im August war die Rede unter
dem vielsagenden Titel »Climate Conclusion«
(»Klima-Schlussfolgerung«) angekündigt worden.
Termingerecht wollte der Klima-Apostel auch sein neues
Buch »Our Choice« mit persönlicher Widmung an den Mann
oder die Frau bringen. Über 3.000 Karten waren bereits
für dieses Medienereignis verkauft worden.
Der Klimawandel wird von keinem ernsthaft
bestritten, es geht nur darum, ob er, wie behauptet,
menschengemacht ist. Eigentlich ein Thema für spannende
Diskussionen. In der demokratischen Öffentlichkeit,
heißt es, werden die divergierenden Argumente
vorgestellt, ausgetauscht, geprüft, gewogen, und
irgendwann ergeben sich plausible Ergebnisse, auf deren
Grundlage der Bürger seine politische Entscheidung
trifft.
In der Realität der Medien aber wird gar
nichts geprüft und ausgetauscht, es herrscht de facto
Gleichschaltung. Reichen die Anzeigen, die die
Bundesregierung in den großen Zeitungen schaltet, als
Linsengericht bereits aus, um die Informationsfreiheit
und Meinungsvielfalt zu verhökern? Oder gehen die
Hoffnungen der Pressekonzerne, Geld vom Staat zu
bekommen, und die Käuflichkeit der Journalisten sogar
noch weiter?
Statt Information nur Manipulationsversuche und die
Überwältigung durch Emotionen. Die Fernsehbilder vom
bröckelnden grönländischen Packeis und von Eisbären,
deren Schollen dahinschmelzen – belegen sie tatsächlich
die menschengemachte Katastrophe? Grönland heißt
Grünland. So erlebten es die Wikinger vor 1.000 Jahren,
was ein erdgeschichtlicher Wimpernschlag ist. Es gab
damals eine Wärmeperiode.
In Pommern und Südschottland war
Weinanbau möglich, in Norwegen wurde bis zum Polarkreis
Getreide geerntet. Die Wissenschaft hält mehrere
Ursachen für denkbar: Sonnenaktivitäten, sinkende
Vulkan-Aktivitäten, eine periodische Schwankungen des
Golfstroms. Industrie mit CO-2-Ausstoß gab es damals
nicht.
Starke Worte und Drohungen
Ich bin für den Umweltschutz, für Abgasfilter,
Katalasytoren, für Energieeinsparungen, gegen
Waldabholzungen usw. Als ich 1984 von der Ostsee zum
Studium ins Industriezentrum Leipzig kam, mußte ich mich
nach einem Monat krank schreiben lassen, weil die
verdreckte Luft meine Atmung blockierte. Bei der
Klimadebatte aber geht es um etwas anderes.
Einige Stichworte. Bereits der Schritt von der Umwelt-
zur Klimapolitik stimmt mißtrauisch: Um Maßnahmen für
den Umweltschutz zu begründen, muß man Kausalitäten
nachweisen. Für die Klimapolitik, die in viel
komplexeren Regionen operiert, gilt das nicht. Dafür
gibt es starke Worte und Drohungen. Der Exekutivsekretär
der Vereinten Nationen Yvo de Boer, sagte im November
2007, den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um
ihn zu bremsen, sei „kriminell verantwortungslos“.
Erhält der Paragraph 130 demnächst einen Zusatz?
Auffällig auch, wie dem Handlungs- und Steuerungsdrang
in Klimafragen die Handlungsunlust und -unfähigkeit in
Bereichen gegenübersteht, wo die Datenbasis viel
belastbarer ist und solide Prognosen erlaubt, etwa in
der Renten- und Gesundheitsversicherung. Besteht hier
vielleicht ein Zusammenhang? Die Abstände der Kampagnen
um Rinderwahnsinn, Vogel- und jetzt die Schweingrippe
werden immer kürzer.
Eine permanente, wohltemperierte Unruhe
Eine permanente, wohltemperierte Unruhe
und Sorge wird erzeugt, aus der die Technokraten und
Politiker den Leute Erlösung versprechen, wenn sie sich
nur ihren liebevollen Ratschlüssen fügen. So wird
Folgsamkeit generiert - und Macht. Das heißt nicht
zwingend, daß es die „große Verschwörung“ gibt. Im
Massenmenschen existiert auch das entsprechende
Bedürfnis. Seine Sinnleere wird aufgefüllt, sein Sinnen
und Trachten erhalten wieder Richtung und Struktur.
Apropos Macht: Angela Merkel hatte sich in ihrer ersten
Amtszeit konsequent als „Klimakanzlerin“ profiliert. Als
promovierte Naturwissenschaftlerin muß sie aber um die
Unsicherheit der Faktenbasis wissen, auf der die
Klimapolitik beruht. Zuerst dachte ich, das hätte mit
ihrer Stellung in der Großen Koalition zu tun. Als
Kanzlerin brauchte sie halt ein unanfechtbares
Markenzeichen, das ihr Autorität gegenüber dem gleich
großen Koalitionspartner verleiht. Ich habe sie
unterschätzt.
Die überzeugungsneutrale Merkel ist ein monströses
Trüffelschwein der Macht, das früher als andere wittert,
wo neue Machtquellen sprudeln. Sie sieht die Entstehung
neuer, supranationaler Herrschaftsstrukturen voraus, die
selbst in der Theorie keiner demokratischen Legitimation
mehr bedürfen. An denen will sie teilhaben. Auch
deswegen hat mich das Scheitern der Konferenz von
Kopenhagen erleichtert.
JF12.2009
Unser Sonnensystem wandert durch eine Materiewolke – die
es eigentlich gar nicht geben dürfte!
Andreas von Rétyi
Warum sie doch existiert, scheint jetzt geklärt zu sein.
Doch auch die Erklärung verlangt bereits nach der
nächsten Erklärung. Denn der ganzen Sache haftet auch
weiterhin ein Mysterium an.
Auch der
Minimalkonsens in
Kopenhagen ist ein
Aprilscherz. Merkel
lehnt sich nicht nur
als Physikerin weit
aus dem Fenster,
vielmehr auch als
Bundeskanzlerin.
Mehr und mehr läßt
sie sich in die
Klimalüge
hineindrängen. Ein
Desaster für sie als
Kanzler, wenn die
Lüge aufgedeckt
wird. Wen hat sie
eigentlich als
Berater um sich?
Offensichtlich
strategische Nieten,
denn wer wirklich
hinter die
Klimachaotenchöre
schaut, findet
schnell heraus:
Klimawahn
und
Kapitalvernichtung –
eine Zwischenbilanz
vor Kopenhagen
Je näher der für
Dezember in
Kopenhagen
anberaumte
Weltklimagipfel
rückt, desto mehr
heizt sich zwar
nicht die Erde, aber
doch die Debatte
auf. Konkret geht es
darum, wer wie viele
Milliarden an wen
zahlt, damit die
Erde nicht „kocht”,
wie das
einflussreiche,
extrem
systemkonforme
Wirtschaftsmagazin
„Economist” in
seiner Ausgabe vom
17. Oktober
unterstellt.
Im „DeutschlandBrief”
vom August/September
2008 (und in
eigentümlich frei
vom September 2008)
habe ich mich schon
einmal ausführlich
mit der Klimadebatte
befasst. Seitdem ist
die Kampagne eher
noch schriller
geworden, und auch
die neue
Bundesregierung
macht keine
Anstalten, zu einer
rationalen
Energiepolitik
zurückzukehren. Zeit
also, das Thema noch
einmal aufzugreifen.
Denn es geht um sehr
viel Geld. Im
Zeitraum von 2008
bis 2020 werden die
klimapolitischen
Maßnahmen der
Bundesregierung und
der EU-Kommission
allein die
Verbraucher und die
Industrie in
Deutschland
schätzungsweise 420
Milliarden Euro
kosten, nachzulesen
in der Nummer 8/2008
des „Manager
Magazins”. Eine
enorme Summe in
Zeiten leerer
Staatskassen und
stagnierender
Einkommen, die mit
den irrsinnigen
Kosten der
Bankenrettung auf
eine Stufe gestellt
werden kann.
Zunächst einige
grundlegende Fakten.
Erstens ist das
Spurengas
Kohlendioxid kein
Gift, sondern eine
Voraussetzung allen
Lebens auf der Erde.
Zweitens ist der
Gehalt in der
Atmosphäre in den
letzten hundert
Jahren von 0,03 auf
0,038% gestiegen,
und im selben
Zeitraum hat sich
die
durchschnittliche
Oberflächentemperatur
der Erde um etwa ein
Grad Celsius erhöht.
Drittens produzieren
menschliche
Aktivitäten nur
einen Bruchteil des
CO2, das ständig
durch die Natur
freigesetzt wird.
Viertens wird das
Klima auf der Erde
durch die Sonne
bestimmt, was schon
daraus hervorgeht,
dass sie auf unseren
Planeten mehr als
das 10.000-fache
dessen abstrahlt,
was von der
Weltbevölkerung an
Energie umgesetzt
wird. Fünftens haben
sich in der
Erdgeschichte auch
vor der
Industrialisierung
kalte und warme
Perioden
abgewechselt; die
mittelalterliche
Warmzeit dauerte je
nach Region bis zum
14. oder bis Anfang
des 15.
Jahrhunderts, die
darauf folgende
Kleine Eiszeit etwa
bis Mitte des 19.
Jahrhunderts. Und
sechstens zeigt die
Erdgeschichte zwar
einen losen
Zusammenhang
zwischen CO2 und
Klima – es lässt
sich jedoch nicht
belegen, dass mehr
CO2 die Ursache für
höhere Temperaturen
war. Die Abfolge war
auch schon
umgekehrt.
Allein diese Fakten
entziehen der
offiziellen
Klimadoktrin den
wissenschaftlichen
Boden. Mit anderen
Legenden und
Irrtümern hat sich
jetzt Ian Plimer,
Professor für Erd-
und
Umweltwissenschaften
an der australischen
Universität
Adelaide, in einem
neuen Buch befasst.
Plimer ist Träger
zahlreicher
wissenschaftlicher
Auszeichnungen und
hat zweimal den
australischen Eureka
Prize erhalten.
Seine Gegner
beschimpfen ihn als
„climat change
denialist”, als
Klimawandelleugner.
Sein Buch trägt den
Titel „Heaven and
Earth: Global
Warming, the Missing
Science” und ist in
Europa bei dem
britischen Verlag
Quartet Books
erhältlich.
Erste Feststellung
von Professor Plimer:
Es gibt kein Problem
der globalen
Erwärmung. „Sie
endete 1998.” Und
dies, obwohl seitdem
25 Prozent mehr
fossile Brennstoffe
verbraucht wurden.
Noch erstaunlicher:
Am 16. November
durchbrach der
„Spiegel” die
selbstverhängte
Nachrichtensperre
und teilte seinen
Lesern mit, dass die
globale
Durchschnittstemperatur
seit zehn Jahren
nicht weiter
ansteigt und in
weiten Gebieten
Nordamerikas, im
westlichen Pazifik
und auf der
Arabischen Halbinsel
sogar absinkt. Seit
zehn Jahren!
Dasselbe konnten Sie
in eigentümlich frei
schon im September
2008 lesen: dass die
jüngste
Temperaturspitze auf
das Jahr 1998 fiel
und dass seitdem der
globale
Temperaturanstieg
zeitgleich mit einem
Rückgang der
Sonnenfleckenaktivität
zum Stillstand
gekommen ist.
Professor Plimer
zitiert dann eine
Reihe von
wissenschaftlichen
Studien, die die
Behauptung
widerlegen, die
Atmosphäre
funktioniere wie ein
Treibhaus, und er
betont, dass die
Klimapolitiker keine
Erklärung dafür
haben, warum sich
die Erde in früheren
Zeiten – ohne
Industrialisierung –
überhaupt erwärmen
konnte.
Dubios seien auch
die Geschichten vom
Aussterben der
Eisbären, die immer
wieder vom Fernsehen
wegen ihres hohen
Emotionsgehaltes
verbreitet werden.
Tatsächlich haben
die Eisbären über
Tausende von Jahren
sowohl kalte als
auch warme Perioden
überlebt. In der
kanadischen Baffin
Bay, wo die
Temperaturen seit
einigen Jahren
zurückgehen, haben
gleichzeitig die
Eisbären abgenommen.
Und dort wo es
wärmer wurde, wie
zum Beispiel an der
Beringstraße, ist
die Anzahl der
Eisbären gestiegen.
Gefährdet sind die
Eisbären nicht durch
eine globale
Erwärmung, sagt
Plimer, sondern
durch „Ökotouristen,
Bürokraten und
Jäger”.
Auch sei der
Eindruck falsch, die
von den Medien
verbreitete
Klimatheorie werde
durch die
überwiegende
Mehrheit der
Wissenschaftler
gedeckt. Allein in
den USA haben
Tausende von
Wissenschaftlern die
Oregon-Petition
unterschrieben, in
der die These von
der
menschengemachten
Erderwärmung
abgelehnt wird.
Initiator der
Petition ist
Frederick Seitz, der
Vorsitzende des
Oregon Institute of
Science and Medicine
und ehemaliger
Präsident der
National Academy of
Sciences
(nachzulesen unter
www.oism.org).
Ähnlich der
Heidelberger Appell,
den bis heute über
4.000
Wissenschaftler aus
mehr als hundert
Ländern
unterschrieben
haben, darunter 74
Nobelpreisträger und
davon wiederum sechs
deutsche (siehe
auch:
www.eike-klima-energie.eu).
Frage: Wann haben
Sie das letzte Mal
in einer deutschen
Zeitung von diesen
Petitionen gelesen?
Stattdessen stützen
sich die Medien
unbesehen auf die
Berichte einer
Regierungsorganisation,
des
Intergovernmental
Panel on Climate
Change (IPCC), die
angeblich von 2.500
Wissenschaftlern
verfasst werden.
„Tatsächlich”, sagt
Plimer, „werden die
Berichte von 25
Wissenschaftlern
geschrieben, die von
einer noch kleineren
Zahl kontrolliert
werden”. Das IPCC
gebe
Regierungsansichten
wieder, nicht aber
irgendeinen
wissenschaftlichen
Konsens.
So entpuppt sich der
nicht zuletzt von
der „Klimakanzlerin”
Angela Merkel
propagierte Mythos
als krude Mischung
aus Lobbyismus,
Halluzination und
Ersatzreligion. Mit
dem Hinweis auf
Fakten ist dieser
Manie nicht so
schnell beizukommen.
Dafür profitieren zu
viele davon: die
Wissenschaftler, die
von
Regierungsaufträgen
leben; die
Mitarbeiter der
Umweltschutzorganisationen,
die auf Spenden und
öffentliche Mittel
(auch solche der EU)
angewiesen sind; die
Lobby der in
Deutschland völlig
unrentablen
Photovoltaik
(Solartechnik), die
sich auf Kosten der
Verbraucher mästet;
die Atomindustrie,
die mit der
CO2-Vermeidung
endlich ein
schlagkräftiges
Argument gefunden
hat; multinationale
Konzerne wie BP, die
sich mit verlogenem
Greenwashing als
Umweltschützer
aufspielen; die
Regierungen und ihre
Bürokratien, die
eine neue
Existenzberechtigung
darin finden, dass
sie den Planeten
retten müssen; und
die Sozialisten
jeder Couleur, die
selbstverständlich
nach allem greifen,
mit dem sich mehr
Staatseinfluss, mehr
Planwirtschaft und
höhere Steuern und
Abgaben begründen
lassen.
Und schließlich ist
die wahnhafte
Klimapolitik, die
ein nicht
vorhandenes Problem
zu lösen vorgibt,
auch aus moralischer
Sicht höchst
fragwürdig. Mit den
immensen Geldern,
die sie versenkt,
könnte man Wälder
aufforsten, die
Überfischung der
Meere beenden, die
Schwarzafrikaner mit
sauberem Trinkwasser
versorgen und –
besonders wichtig –
die Erforschung
preiswerter neuer
Energiequellen
vorantreiben. Ein
Scheitern der
Klimakonferenz in
Kopenhagen wäre
jedenfalls keine
schlechte Nachricht.
Der tote Michael Chrichton läßt
grüßen
Natürlich heftig dementiert
durch die linken
Politagitatoren, nämlich:
Klimatheorie neu
Der Mann, der die
Wolken ergründet
Von Michael Miersch 15. Dezember
2009, 04:00 Uhr Die Welt
Henrik Svensmark hat die
Klimatheorie erschüttert. Er ist
einem kosmischen Geschehen auf
der Spur, das die Temperatur der
Erde stärker beeinflusst als
Treibhausgase
Er sah seinen Kontrahenten an.
Die Kamera war in diesem Moment
voll auf seinem Gesicht. Er
holte Luft, wollte antworten -
und brach zusammen. Am
Sonntagabend, mitten in einer
Live-Diskussion zwischen
Forschern und Politikern im
dänischen Fernsehen DR 1,
rebellierte das Herz des
Klimaforschers Henrik Svensmark.
Er musste ins Krankenhaus
gebracht werden, inzwischen geht
es ihm wieder etwas besser.
Der Vorfall wirkt wie ein
Gleichnis für die Härte, die die
Diskussion über die Ursachen des
Klimawandels inzwischen
angenommen hat. Der Physiker
Svensmark gehört zu den
Wissenschaftlern, die den
Einfluss des Kohlendioxids (CO2)
für überbewertet halten.
Dafür wurde er über zehn Jahre
lang von den führenden Köpfen
des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental
Panel on Climate Change)
ausgegrenzt und diffamiert.
Die politisch vorherrschende
Forschergilde behandelte ihn wie
einen Paria. Erst als man
seine Befunde nicht mehr
beiseiteschieben konnte, mussten
sie ihm ein wenig Anerkennung
zollen.
"Klimaforschung", sagt
er, "ist keine normale
Wissenschaft mehr. Sie wurde
völlig politisiert. In den
letzten Jahren besteht gar
kein Interesse mehr an neuen
Erkenntnissen. Man hat sich
auf eine Theorie geeinigt und
fertig. Das widerspricht
zutiefst den Prinzipien von
Wissenschaft." Er klingt nicht
wütend, wenn er das sagt, eher
ein bisschen resigniert.
Angesprochen auf den "Climategate"
genannten Skandal um
Datenmanipulation beim
mächtigen britischen
Klimaforschungsinstitut CRU (Climate
Research Unit), sagt Svensmark:
"Vorher dachte ich, schlimm,
dass es so viel Selbstzensur
unter Klimaforschern gibt.
Jetzt wissen wir, es gab
echte Zensur."
Dass das CO2 die Schuld am
Klimawandel trägt, ist bei den
Politikern nahezu Konsens.
Diplomaten und Atomkraftmanager,
Umweltverbände und EU-Beamte auf
dem Klimagipfel in Kopenhagen
zweifeln nicht an der Theorie
des IPCC, dass ein Überschuss an
CO2, der aus Kraftwerken,
Fabriken und Autos aufsteigt,
den Treibhauseffekt verstärkt
und es dadurch bald zu warm auf
der Erde wird.
Gar nicht weit vom
Tagungszentrum des Klimagipfels
entfernt, arbeitet Henrik
Svensmark, der sich mit der
CO2-Erklärung nicht
zufriedengibt. Er fragt sich,
warum sich das Klima in der
Vergangenheit immer wieder
wandelte, bevor der Mensch
Motoren erfand. Svensmark
leitet das Centre for
Sun-Climate Research des Danish
National Space Centre (DNSC).
Seine Arbeiten zeigen, dass
andere, größere Systeme das
Klima antreiben: die Sonne und
die kosmische Strahlung.
Der 51-Jährige spricht leise und
ohne Eifer, wenn er seine
Forschung erklärt. Er trägt die
generationstypische Kleidung,
schwarzer Leinenanzug, schwarzes
T-Shirt, und sieht jünger aus,
als er ist. Nur selten huscht
ihm unverhofft ein Lächeln über
das blasse Gesicht. Er wirkt
erschöpft, als hätte er keine
Lust mehr auf den ewigen Streit.
Auf seinem Gebiet ist er weit
gekommen. Er ist einer der
weltweit führenden
Wissenschaftler auf dem Gebiet
der Wolkenbildung und der
kosmischen Strahlung. Kosmische
Strahlung? Das kann man sich wie
einen unsichtbaren Sandsturm aus
dem All vorstellen, der auf die
Erde niedergeht, nur dass die
"Sandkörnchen" Protonen,
Elektronen und ionisierte Atome
sind. Sie stammen von
explodierten Sternen. Svensmark
und sein Team fanden heraus,
dass diese winzigen Partikel zum
Entstehen der Wolken in der
unteren Atmosphäre beitragen.
Die Wolkendecke wiederum
beeinflusst die Temperatur der
Erde.
Kosmische Strahlung ist nicht zu
allen Zeiten gleich stark. Die
Sonne beeinflusst das Geschehen.
Ihre Magnetfelder erzeugen die
sogenannten Sonnenwinde.
Eruptionen mit einer ungeheuren
Energie, eine Milliarde mal
stärker als eine
Wasserstoffbombe. "Je stärker
das Magnetfeld der Sonne", sagt
Svensmark, "desto mehr schirmt
es die Erde gegen den
Partikelsturm aus dem All ab."
Der Gedanke, dass die Sonne
nicht allein durch Licht und
Wärme die Erde beeinflusst,
liegt nahe. Sonnenwinde sind
Ströme aus geladenen Teilchen,
die von der Sonne ins All wehen.
Werden sie besonders heftig,
stören sie den Funkverkehr und
die Kommunikation mit
Satelliten. Über die Folgen
dieser Sonnenaktivität für das
Leben auf der Erde hatte sich
bereits vor 200 Jahren der
deutsch-britische Astronom
Wilhelm Herschel Gedanken
gemacht. Ihm war ein seltsamer
Gleichklang aufgefallen. In
Zeiten, in denen er besonders
viele Sonnenflecken durch sein
Fernrohr beobachten konnte,
fielen die Weizenpreise. Blieben
die Flecken aus, stiegen sie an.
Herschel glaubte, dass die
Sonnenflecken das
Getreidewachstum fördern. Diese
Theorie war falsch. Doch ein
Zusammenhang zwischen der
Sonnenaktivität und den
Ernteerträgen könnte durchaus
bestehen, indem das Magnetfeld
der Sonne das Klima beeinflusst,
je nachdem, ob es viel oder
wenig kosmische Strahlung
durchlässt.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts
wurde das Magnetfeld der Sonne
stärker. Der Globus war in
dieser Zeit besonders gut gegen
den Partikelsturm abgeschirmt.
Es bildeten sich weniger
kühlende Wolken, und dadurch
wurde es wärmer. "Dieser
Prozess", sagt Svensmark,
"erklärt den größten Teil des
Anstiegs der globalen
Durchschnittstemperatur in der
zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts."
2005 konnte er im Laborversuch
nachweisen, dass
Strahlungspartikel tatsächlich
Kondensationskeime erzeugen, die
zur Wolkenbildung führen. In
seinem Institut führte er über
mehrere Jahre das sogenannte
Sky-Experiment durch, er
untersuchte, wie Wolken geboren
werden. Im Zentrum stand dabei
eine Art Nebelkammer. Teilchen,
die beim Zusammenprall von
Strahlungspartikeln mit
Luftmolekülen entstehen und von
außen in die Versuchskammer
eindringen, sollten dort als
Kondensationskeime dienen. In
einer komplizierten
Kettenreaktion produzierten sie
tatsächlich Keime, um die sich
winzige Tröpfchen bildeten: der
Stoff, aus dem die Wolken sind.
Svensmark stellte seine
Ergebnisse in
naturwissenschaftlichen
Fachzeitschriften vor. Dadurch
angeregt, aber unabhängig von
seinen dänischen Kollegen
untersucht inzwischen ein Team
von Teilchenphysikern diesen
Prozess am Cern, der
Europäischen Organisation für
Kernforschung in der Nähe von
Genf. Zwei Wochen vor dem
Klimagipfel in Kopenhagen begann
dort ein Experiment, dessen
Ausgang die vorherrschende
Klimatheorie erschüttern könnte.
Nicht nur die Experimente sind
ziemlich kompliziert, auch die
Messung des realen
Klimageschehens steckt voller
Tücken. "Die Wolkendecke der
Erde zu messen ist sehr
schwierig", sagt Svensmark. "Wir
haben mit den besten
Satellitendaten gearbeitet, die
es gibt, und fanden eine sehr
gute Korrelation zwischen
kosmischer Strahlung und
Wolkenbildung. Aber eine
Korrelation ist noch kein
Beweis. Deshalb haben wir den
Sky-Versuch durchgeführt. Und
wir werden sehen, ob das
Cern-Experiment unsere Resultate
bestätigt."
Ob das etwas ändern wird?
Svensmarks Erkenntnisse über die
Sonne und die
kosmische Strahlung werden von
den meisten Politikern
des Klimagipfels ignoriert.
Und seine eigene Regierung?
Interessiert die sich für seine
Forschung? Schließlich ist er
Däne und einer der weltweit
führenden Experten auf seinem
Gebiet. "Politiker mögen den
Gedanken nicht, dass wir
Menschen den größten Teil des
Klimageschehens nicht
beeinflussen können", sagt er.
"Wenn es so ist, gäbe es nichts
mehr zu regulieren. Sie würden
nicht gebraucht." Dann schweigt
er einen Moment und sagt: "Dabei
wäre es gar nicht so schlimm für
sie. Es gibt doch genug
Umweltprobleme, um die sie sich
kümmern könnten."
Essay
Die
Klima-Krieger
Von
Hans von Storch
3. Dezember 2009, 04:00 Uhr
Die Welt
Die Kabale zwischen Alarmisten
und Skeptikern verstellt den
Blick auf das Wesentliche: dass
der Mensch sich an die wärmer
werdende Erde anpassen muss
In einigen Tagen beginnt die
Weltklimakonferenz in
Kopenhagen, und die Aufregung
ringsumher nimmt zu. Auch in der
Wissenschaft, wo derzeit zwei
Gruppen um die Deutungshoheit
kämpfen. Um die richtige
Deutung, aus der sich angeblich
unmittelbar politische
Folgerungen ergeben. Eine Gruppe
spricht von der letzten Chance,
die Klimakatastrophe zu
vermeiden, Wirtschaft und
Gesellschaft klimakonform
umzubauen, der Dritten Welt
Gerechtigkeit zukommen zu lassen
und so die Schuld der
entwickelten Welt abzutragen.
Diese "Alarmisten" finden
Unterstützung durch öffentlich
bekannte Klimaforscher, die
pessimistische, angeblich
wissenschaftlich abgesicherte
Zukunftsperspektiven
veröffentlichen.
Vor wenigen Tagen war es die
"Kopenhagener Diagnose", die auf
die bisherige Dramatik noch
einmal aufsattelte. Mit den
üblichen Zutaten: der Auswahl
von dramatischen Einzelaspekten
und Einzelansichten, die
emotionalisieren sollen, oder
dem inzwischen berühmt
gewordenen "Trick", Daten aus
verschiedenen Quellen so
zusammenzusetzen, dass das
richtige Resultat entsteht; mit
der Wiederholung von
Behauptungen, die sich als
falsch oder zumindest als
problematisch erwiesen haben;
kurz: mit den schon altbekannten
Mitteln zur Dramatisierung der
öffentlichen Kommunikation.
Pech, dass zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung die Nachricht
von den im Climatic Research
Unit (CRU) der University of
East Anglia im britischen
Norwich gestohlenen E-Mails
herauskam. Der elektronische
Verkehr belegt, wie Forscher
versucht haben, unliebsame
Ergebnisse von Kollegen zu
unterdrücken und erwünschte
Ergebnisse mit "Tricks" zu
konstruieren. Doch nicht nur in
dieser Hinsicht stellt sich die
Rolle von einigen der 26 Autoren
in diesen E-Mails als zumindest
problematisch dar.
Die CRU-Mails belegen nämlich
vor allem die Gründung eines
Kartells zur Durchsetzung der
Sicht und Wahrnehmung seiner
Mitglieder, das dafür sorgen
soll, dass abweichende Meinungen
im wissenschaftlichen
Review-Prozess scheitern und,
wenn nicht, dann zumindest im
IPCC-Prozess keine Rolle
spielen; dass wesentliche
Vorgänge in der Gemeinschaft der
Klimaforscher nicht den eigenen
Interessen widersprechen und
dass wesentliche Äußerungen mit
den eigenen Ideen konsistent
sind. Angeblich in der gut
verstandenen Absicht, die
"Skeptiker" herauszuhalten
(wegen ihrer negativen
politischen Wirkung). Und was
einen Skeptiker ausmacht, wird
selbst bestimmt: nämlich
jedermann, der eine andere
Meinung hat.
Die extremen Vertreter dieser
Spezies bilden den Gegenpol zur
herrschenden Meinung: Für sie
existiert der menschengemachte
Klimawandel nicht oder ist
zumindest insignifikant. Sie
behaupten, dass er von einer
ideologisierten Gruppe von
Verschwörern (beziehungsweise
Weltverbesserern) ausgedacht und
an den Tatsachen vorbei
konstruiert wurde. Diese
Skeptiker sehen sich durch die
CRU-Mails bestätigt, dass hier
eine als "Team" bekannte,
machtvolle Gruppe Daten und
somit den ganzen
wissenschaftlichen Prozess
manipuliert hat. Sie betonen,
dass derzeit die Temperaturen
fallen und dies ein schlagender
Beweis dafür sei, dass es sich
bei der Behauptung vom
menschengemachten Klimawandel
nur um eine im Widerspruch zu
empirischen Beobachtungen
stehende Hypothese handelt. Die
CRU-Mails seien "Nägel im Sarg
des menschengemachten
Klimawandels". Und das Treffen
in Kopenhagen im Dezember könne,
ja solle man am besten gleich
absagen.
Der Klimagipfel wird dennoch
stattfinden. Ich erwarte eine
Reihe von schön klingenden
Erklärungen ("greenwash"), von
denen einige vermutlich wirklich
umgesetzt werden. Die Temperatur
aber wird dennoch weiter steigen
- hoffentlich viel weniger als
ohne Klimagipfel, aber
vielleicht auch nur ein bisschen
weniger.
Es ist unerfreulich, dass sich
die sachliche, ruhige und
ergebnisoffene Wissenschaft in
einem politisch-wertgetriebenen
Kraftfeld zwischen zwei
machtvollen Polen wiederfindet.
Doch so eine Situation entsteht
nicht überraschend, sondern fast
zwangsweise - sie wird mit dem
Ausdruck der "postnormalen
Wissenschaft" treffend
beschrieben, wie schon früher im
Falle des berühmt-berüchtigten
Waldsterbens. In so einem Fall
sind die wissenschaftlichen
Aussagen unsicher, mit
Vorbehalten versehen und nur
schwierig zu falsifizieren; es
entstehen fast automatisch
vielerlei Gegenpositionen. Diese
Vielstimmigkeit ist Ausdruck des
wissenschaftlichen
Erkenntnisvorgangs und nicht
etwa die Folge davon, dass die
beteiligten Wissenschaftler zu
dumm sind, die "richtige"
Antwort zu finden. Erschwerend
kommt hinzu, dass die möglichen
Folgerungen jedes anerkannten
Wissens als politisch
signifikant wahrgenommen werden.
In dieser Situation geht es für
die Politik darum,
Entscheidungen wissenschaftlich
zu legitimieren; die
entsprechenden Wissensansprüche
werden zu wesentlichen
Ressourcen im Kampf um
gesellschaftliche
Entscheidungen. Nicht die
Genauigkeit, die
Widerspruchsfreiheit
wissenschaftlicher Aussagen sind
entscheidend, sondern die
Akzeptanz der Ergebnisse in der
Öffentlichkeit, in den Medien
und unter Politikern. Die
kritische Größe ist die
politische Nützlichkeit, nicht
die Wissenschaftlichkeit der
Methodik, die an sich die
Autorität wissenschaftlicher
Aussagen begründet.
In gewisser Weise sind beide
Gruppen, die Alarmisten und die
Skeptiker, geistesverwandt. Sie
haben beide eine festgelegte
Weltsicht, und sie haben beide
keine Hemmungen, Wissenschaft
als Handlanger einer "guten
Politik" zu instrumentalisieren.
Beide Gruppen beschädigen die
Unabhängigkeit der
gesellschaftlichen Einrichtung
"Wissenschaft", und beide
beschädigen den demokratischen
Willensbildungsprozess.
Es stellt sich die Frage, was
für eine Art von Wissenschaft
denn gesellschaftlich erwünscht
oder gar erforderlich ist.
Sicher nicht eine als
Wissenschaft verkleidete Politik
und auch kein Thinktank, der die
Randbedingungen für vorab
bestimmte wertbasierte
politische Programme
herausarbeitet. Wohl doch eher
eine unabhängige Einrichtung,
die der Gesellschaft hilft,
Probleme und komplexe Phänomene
zu verstehen sowie die Nachteile
und Vorteile von
Lösungsmöglichkeiten zu
identifizieren. Dadurch
ermöglicht die Wissenschaft der
Gesellschaft, rationale
Entscheidungen, die konsistent
mit dem Wertehintergrund sind,
zu bestimmen. Es ist ja das
Vorrecht des demokratischen
Systems, am Ende gemeinsam zu
entscheiden und zu beschließen -
auch wenn man heute unter
aktivistischen Wissenschaftlern
bisweilen Zweifel an der
Zweckmäßigkeit dieses Systems
hören kann.
Wissenschaft beantwortet also
"Was wäre wenn"- Fragen - etwa
diese: Was geschieht mit
Temperatur, Wasserstand und
Gebirgsfröschen, wenn wir
unvermindert Treibhausgase in
die Atmosphäre entlassen? Um wie
viel wird die Temperatur noch
steigen, wenn wir die Emissionen
um 80 Prozent bis 2080
reduzieren? Wissenschaft kann
nicht sagen, dass die Menschheit
das Zwei-Grad-Ziel akzeptieren
muss, aber sie kann sagen, was
dazu nötig wäre. Es ist der
demokratische
Willensbildungsprozess der
Gesellschaft, der darüber zu
befinden hat, ob man sich das
Zwei-Grad-Ziel vornimmt. Und
genau das ist geschehen - die
Gesellschaft will keine
gefährlichen Klimaänderungen
hinnehmen und glaubt, dass
dieses Ziel gut beschrieben
wird, wenn die Erde sich nicht
um mehr als zwei Grad erwärmt.
Dies ist eine gesellschaftliche
Verabredung, keine
wissenschaftliche "Wahrheit".
Und ich persönlich erwarte, dass
diese Verabredung in Kopenhagen
weiter gefestigt wird. Um der
Gesellschaft vernünftige
Beschlüsse zu ermöglichen,
braucht sie Wissen über die
Dynamik, Zusammenhänge und
Lösungsmöglichkeiten, welche die
Wissenschaft kalt und
leidenschaftslos zu erarbeiten
hat. Der Katalog der
Möglichkeiten beinhaltet so
verschiedene Dinge wie die
Vermeidung von Klimaänderungen
durch Emissionsreduktion oder
globales und lokales
Geo-Engineering (etwa durch
Rücknahme der Stadterwärmung),
aber auch weitreichende
Anpassungsmaßnahmen, um die
Gefährlichkeit des gegenwärtigen
und eines zukünftig veränderten
Klimas zu vermindern.
Unerfreulicherweise hat das
Klimakartell der Alarmisten eine
Einengung der Diskussion der
Möglichkeiten bewirkt. Es ist
immer nur eine Option besprochen
worden, die Vermeidung der
Klimaerwärmung aufgrund
verminderter Emissionen.
Natürlich ist es eine wichtige
Aufgabe, das gesellschaftlich
legitimierte Zwei-Grad-Ziel
politisch umzusetzen. Inzwischen
ist aber längst klar, dass ein
vollständiges "Anhalten" des
menschengemachten Klimawandels
in den nächsten Jahrzehnten
unrealistisch ist. Es ist daher
genauso wichtig und
gesellschaftlich unmittelbar
relevant, dass für die nicht
mehr vermeidbaren
Klimaänderungen weitreichende
Anpassungsmaßnahmen erforscht,
getestet und implementiert
werden müssen. Mit ihrem
Negieren beziehungsweise
Dramatisieren helfen uns weder
Alarmisten noch Skeptiker bei
dieser Aufgabe. Sie lenken nur
ab.
Der Autor ist Professor am
Institut für Meteorologie der
Universität Hamburg und seit dem
Jahr 2001 Leiter des "Instituts
für Küstenforschung" am
GKSS-Forschungszentrum in
Geesthacht.
Die Macht der Sonne
Forscher haben in Russland
entdeckt, wie der Planet unsere
Erde bedrohen kann
von Harald Czycholl
(die Welt 28.6.2010)
Als im Norden Australiens im
vergangenen Jahr plötzlich
die Spannung in den
Hochspannungsleitungen
schwankte, konnte sich das
zunächst niemand erklären.
Die Kraftwerke liefen ganz
normal, ein Gewitter hatte
es nicht gegeben und der
Verbrauch war auch nicht
überdurchschnittlich.
Forscher standen vor einem
Rätsel. Dann erkannte
Richard Marshall vom
Australian Bureau of
Meteorology, dass es
zeitgleich einen Sonnensturm
gegeben hatte, berichtet das
Fachmagazin "New Scientist".
Neben ihrem intensiven Licht
sendet die Sonne einen
kontinuierlichen
Teilchenstrom, den
Sonnenwind. Als Sturm rast
dieser in Form gewaltiger
Gaswolken mit einer
Geschwindigkeit von etwa
3000 Kilometern pro Sekunde
durchs All. Erreichen deren
Ausläufer die Erde, können
sie für chaotische Zustände
für die Menschen sorgen.
Dennoch haben sie auch
positive Effekte. Denn neben
Gas führen sie auch kleinste
Metallpartikel mit sich, die
das Nordlicht verursachen,
das regelmäßig während der
dunklen polaren Winter den
Himmel bunt färbt. Sie
verändern jedoch auch das
Magnetfeld der Erde - und
das hat wiederum
Auswirkungen auf alles, was
elektrische Leitungen
braucht. Das kann die
Stromversorgung genauso
betreffen wie das
Telefonnetz. Sogar
Navigationsgeräte können die
kosmischen Turbulenzen
durcheinanderwirbeln. Der
stärkste jemals registrierte
Sonnensturm fand 1859 statt.
Elektrischen Strom gab es
damals noch nicht - wohl
aber seit 15 Jahren die
Telegrafie - die daraufhin
komplett ausfiel. Ähnliche
Intensität erreichte ein
Sonnensturm im Jahr 1989. Er
führte zu einem
neunstündigen Stromausfall
in Quebec in Kanada. Vor
einem Rätsel stand zunächst
auch der Betreiber einer
Eisenbahnlinie im Nordwesten
Russlands. Dort spielten
zwischen 2000 und 2005
regelmäßig die Signale an
Bahnübergängen verrückt. Das
Puschkow-Institut
untersuchte die Vorfälle in
einer Studie und fand
heraus, dass es in 16 Fällen
zeitgleich einen Sonnensturm
gegeben hatte.
Wirre Lichtsignale bei der
Bahn oder schwankende
Spannung in der
Hochspannungsleitung sind
meist noch relativ harmlos -
was aber, wenn die Ausläufer
eines wirklich heftigen
Sonnensturms auf die Erde
treffen? Ein solches
Szenario hat die National
Academy of Science kürzlich
in den USA vorgestellt. Es
gleicht einem kleinen
Weltuntergang: Bis zu 80
Prozent der Stromnetze der
USA könnten infolge des
starken Solarsturms
ausfallen, Millionen
Menschen wären innerhalb von
Sekunden ohne Strom und ohne
Trinkwasser. Die NASA
erwartet einen solchen
Sonnensturm in nächster Zeit
- schließlich sei die Sonne
in den vergangenen Jahren
verdächtig ruhig gewesen.
Riesige Tsunamis auf der Sonne nachgewiesen
Von Anatol Johansen 27. November 2009, 15:13 Uhr Die
Welt
Früher hielt man sie für eine optische Täuschung, doch
jetzt haben US-Forscher sie mithilfe von neuen
Satellitendaten zweifelsfrei nachgewiesen: Riesige
Tsunami-Wellen auf der Sonne. Im Form gigantischer Wogen
rasen sie mit 250 Kilometer pro Sekunde über die
Sonnenoberfläche.
Auch Bilder können den Wissenschaftlern helfen, die
komplexe Physik zu verstehen, die auf der Sonne
abläuft...
Eindrucksvolle Bilder der Sonne
Riesige Tsunami-Wellen gibt es auch auf der Sonne. Das
meldet jetzt das Goddard Space Flight Center der Nasa in
Greenbelt im US-Staat Maryland. Sie haben allerdings
derartig gewaltige Ausmaße, dass man bei früheren
Beobachtungen sie wohl registrierte, allerdings dazu
neigte, sie für optische Täuschungen oder das Ergebnis
von Messfehlern zu halten. Jetzt jedoch haben Messungen
zweier Satelliten vom Typ "Stereo" den eindeutigen
Beweis für die Riesenwellen erbracht. Die Satelliten
wurden im Oktober 2006 zur Beobachtung des Systems
Sonne-Erde gestartet. Natürlich handelte es sich um
keine Wasserwelle, sondern um eine gigantische Woge aus
heißem Material.
Die Satelliten machten die entscheidende Beobachtung im
Februar diesen Jahres nach einer gewaltigen CME-Eruption
(Coronal Mass Ejection), also nach dem Auswurf von
Plasma aus der Sonnenkorona, dem dünnen Strahlenkranz
unseres Zentralgestirns. Die Eruption fand im
Sonnenflecken Nr. 11012 statt, wo Milliarden Tonnen von
elektrisch geladenem Gas ins Weltall geschleudert wurde.
Anschließend baute sich eine etwa 100.000 Kilometer hohe
Welle mit einer Geschwindigkeit von 250 Kilometer pro
Sekunde auf und zog über Teile der Sonnenoberfläche. "Es
war definitiv eine Welle", berichtete jetzt Spiros
Patsourakos von der George-Mason-Universität in Fairfax
(US-Staat Virginia) in den "Astrophysical Journal
Letters". Das war "zwar keine Wasserwelle aber eine
gigantische Welle aus heißem Plasma und Magnetismus",
wie Patsourakos sagt.
Die beiden Stereo-Satelliten beobachteten die Welle von
zwei Positionen aus, die im rechten Winkel zueinander
lagen, sodass auf Grund dieser optimalen
Beobachtungsmöglichkeit am Wellencharakter des solaren
Tsunamis kein Zweifel besteht. Es handele sich eindeutig
um eine Welle aus elektrisch geladenem Plasma, meinen
die Wissenschaftler.
"Jetzt wissen wir es endgültig", freute sich auch Joe
Gurman vom Solarphysikalischen Labor des Goddard Space
Flight Centers, "es gibt sie tatsächlich, die solaren
Tsunamis".
Tsunamis aus heißem Gas auf der Sonne
nachgewiesen
Von Anatol Johansen 27. November 2009, 04:00 Uhr
Greenbelt - Riesige Tsunami-Wellen gibt es auch auf der
Sonne.Das meldet jetzt das Goddard Space Flight Center
der Nasa in Greenbelt (US-Staat Maryland).Sie haben
allerdings derartig gewaltige Ausmaße, dass man bei
früheren Beobachtungen sie wohl registrierte, allerdings
dazu neigte, sie für optische Täuschungen oder das
Ergebnis von Messfehlern zu halten. Jetzt jedoch haben
Messungen zweier Satelliten vom Typ "Stereo"- sie wurden
im Oktober 2006 zur Beobachtung des Systems Sonne-Erde
gestartet - den eindeutigen Beweis für die Riesenwellen
erbracht.
Greenbelt
- Riesige Tsunami-Wellen gibt es auch auf der Sonne. Das
meldet jetzt das Goddard Space Flight Center der Nasa in
Greenbelt (US-Staat Maryland). Sie haben allerdings
derartig gewaltige Ausmaße, dass man bei früheren
Beobachtungen sie wohl registrierte, allerdings dazu
neigte, sie für optische Täuschungen oder das Ergebnis
von Messfehlern zu halten. Jetzt jedoch haben Messungen
zweier Satelliten vom Typ "Stereo"- sie wurden im
Oktober 2006 zur Beobachtung des Systems Sonne-Erde
gestartet - den eindeutigen Beweis für die Riesenwellen
erbracht. Natürlich handelte es sich um keine
Wasserwelle, sondern um eine gigantische Woge aus heißem
Material.
Die Satelliten machten die entscheidende Beobachtung im
Februar diesen Jahres nach einer gewaltigen CME-Eruption
(Coronal Mass Ejection), also nach dem Auswurf von
Plasma aus der Sonnenkorona, dem dünnen Strahlenkranz
unseres Zentralgestirns. Die Eruption fand im
Sonnenflecken Nr. 11 012 statt, wo Milliarden Tonnen von
elektrisch geladenem Gas ins Weltall geschleudert wurde.
Anschließend baute sich eine etwa 100 000 Kilometer hohe
Welle mit einer Geschwindigkeit von 250 Kilometer pro
Sekunde auf und zog über Teile der Sonnenoberfläche. "Es
war definitiv eine Welle", berichtete jetzt Spiros
Patsourakos von der George-Mason-Universität in Fairfax
(US-Staat Virginia) in den "Astrophysical Journal
Letters". Das war "zwar keine Wasserwelle aber eine
gigantische Welle aus heißem Plasma und Magnetismus",
wie Patsourakos sagt.
Die beiden Stereo-Satelliten beobachteten die Welle von
zwei Positionen aus, die im rechten Winkel zueinander
lagen, sodass auf Grund dieser optimalen
Beobachtungsmöglichkeit am Wellencharakter des solaren
Tsunamis kein Zweifel besteht. Es handele sich eindeutig
um eine Welle aus elektrisch geladenem Plasma, meinen
die Wissenschaftler. "Jetzt wissen wir es endgültig",
freute sich auch Joe Gurman vom Solarphysikalischen
Labor des Goddard Space Flight Centers, "es gibt sie
tatsächlich, die solaren Tsunamis". A.J.
Diese Stellungnahme von Professor Henrik Svensmark wurde
am 9. September in der Dänischen Zeitung „Jyllands
Posten“ veröffentlicht. Übersetzung von der Seite
WattsUpWithThat durch “Wetterfrosch”
HENRIK SVENSMARK, Professor, DTU, Kopenhagen
Der Stern, der uns Leben gibt, zeigt über
die letzten Jahre keine Sonnenflecken, die sichtbaren
Zeichen der solaren magnetischen Aktivität.
Vergangene Woche berichtete das
Wissenschaftlerteam des Sohosatellitten (Solar und
Heliospherisches Observatorium), dass die Anzahl der
fleckenfreien Tage auf die niedrigste Aktivität der
vergangenen 100 Jahre hin deutet. Alles deutet darauf
hin, dass die Sonne in einen Tiefschlaf-ähnlichen
Zustand gleitet, und es stellt sich die Frage, welche
Bedeutung das für uns auf der Erde hat.
Wenn sie das IPCC (International
Panel on Climate Change) fragen, welches die
derzeitige Konsensmeinung zum Klimawandel repräsentiert,
so lautet die Antwort „nichts“. Aber Geschichte und
neuere Forschungen zeigen, dass dies möglicherweise
absolut falsch ist. Lassen sie uns näher anschauen,
warum.
Die Sonnenaktivität hat sich schon immer
verändert. Um das Jahr 1000 war eine Periode hoher
solarer Aktivität, was einher ging mit der MWP. In
dieser Zeit war Frost im Mai ein weitaus unbekanntes
Phänomen und wichtig für eine gute Ernte. Die Wikinger
siedelten in Grönland und entdeckten die Küste
Nordamerikas. Und die Chinesische Bevölkerung zum
Beispiel verdoppelte sich in dieser Zeit. Aber um das
Jahr 1300 begann die Erde kälter zu werden und das war
der Beginn der Zeit, die wir die Kleine Eiszeit nennen.
Damals verschwanden alle Siedlungen der Wikinger in
Grönland. Die Schweden wunderten sich über den Frost in
Dänemark und die Themse in London fror wiederholt zu.
Immer häufiger gab es Missernten, was zur Unterernährung
der armen Bevölkerung führte, Krankheit und Hunger
ließen die europäische Bevölkerung um 30% schrumpfen.
Es ist wichtig festzustellen, dass die
Kleine Eiszeit ein globales Ereignis darstellte. Sie
dauerte bis in das späte 19. Jahrhundert, wo die solare
Aktivität sich verstärkte. In den letzten 50 Jahren war
die Sonne am höchsten in 100 Jahren seit der MWP. Und
nun scheint es das die Sonne sich in Richtung eines
„tiefen Minimums“ bewegt, wie wir es aus der kleinen
Eiszeit kennen.
Der Zusammenhang von Solaraktivität und
Klima durch die Jahrhunderte wurde versucht als zufällig
zu erklären. Aber es stellte sich heraus, dass es fast
egal war, welchen Zeitraum man betrachtete, nicht nur
die letzten 1000 Jahre passen zusammen. Die Aktivität
der Sonne wechselt über die vergangenen 10000 Jahre
wiederholt zwischen hoch und niedrig. Bis jetzt befand
sich die Sonne dabei 17% der Zeit im Tiefschlaf, gefolgt
von einer Abkühlung der Erde.
Man wird sich vielleicht wundern, dass
das IPCC glaubt, die wechselnde Sonnenaktivität hat
keinen Einfluss auf das Klima – der Grund ist einfach,
dass sie lediglich die Veränderung der Solarstrahlung
berücksichtigen.
Satellitenmessungen der Solarstrahlung
haben gezeigt, dass die Variationen zu gering sind für
eine Klimaänderung, aber man hielt die Augen
verschlossen vor einem zweiten, viel kräftigeren Weg,
auf dem die Sonne in der Laage ist das Klima zu
beeinflussen.
1996 entdeckten wir einen überraschenden
Einfluss der Sonne – ihre Auswirkungen auf die
Wolkenbedeckung der Erde. Ausgestossene energiereiche
Teilchen explodierender Sterne, die kosmische Strahlung,
unterstützen die Wolkenbildung.
Ist die Sonne aktiv, schirmt ihr
Magnetfeld die kosmische Strahlung aus dem All ab, bevor
sie die Erde erreicht. Mit der Änderung der
Wolkenbedeckung kann die Sonne die Temperaturen der Erde
erhöhen oder senken. Höhere Aktivität bewirkt weniger
Wolken und es wird wärmer. Niedrige Aktivität hingegen
verringert den Schutz gegen die kosmische Strahlung ,
mit dem Ergebnis zunehmender Wolkenbedeckung und deshalb
wird es kühler.
Da das Magnetfeld der Sonne sich im
20.Jahrhundert in der Stärke verdoppelt hat, kann dies
für einen Großteil der globalen Erwärmung in dieser Zeit
verantwortlich sein.
Das erklärt auch, warum die meisten
Klimawissenschaftler bestrebt sind diese Möglichkeit zu
ignorieren. Es ist in der Tat zugunsten der Idee, dass
der Anstieg der Temperatur im 20. Jahrhundert
hauptsächlich auf die menschlichen CO2- Emissionen
zurückzuführen ist.Wenn die Sonne einen signifikanten
Beitrag zur Erwärmung geleistet hätte, wäre der Anteil
des CO2 notwendiger Weise geringer.
Seit unsere Theorie 1996 herausgebracht
wurde, war sie scharfer Kritik ausgesetzt, was normal in
der Wissenschaft ist.
Zuerst wurde behauptet dass eine
Verbindung zwischen Wolkenbildung und Solaraktivität auf
Grund des unbekannten physikalischen Mechanismus nicht
möglich sei. Aber im Jahr 2006 konnten wir nach vielen
Jahren Arbeit Experimente am DTU Space durchführen, wo
wir die Existenz des physikalischen Mechanismus
demonstrieren konnten. Die kosmische Strahlung
unterstützt die Bildung von Aerosolen, die die Grundlage
für die Wolkenbildung sind.
Darauf folgte die Kritik, dass der von
uns im Labor gefundene Mechanismus in der realen
Atmosphäre keinen Bestand haben kann und deshalb
praktisch wirkungslos sei. Aber diese Kritik haben wir
ausdrücklich zurückgegeben. Es stellte sich heraus, dass
die Sonne selbst tat, was wir natürliche Experimente
nennen würden. Gigantische solare Flares können die
kosmische Strahlung auf der Erde für einige Tage
zurückdrängen. In den Tagen nach der Eruption
verringerte sich die Wolkenbedeckung um 7%. Man kann
sagen, die Wolken werden im All gemacht.
Deswegen beobachteten wir die solare
magnetische Aktivität mit steigender Aufmerksamkeit, als
sie Mitte der 90er Jahre begann zu schwinden.
Das die Sonne in ein tiefes Minimum
(Tiefschlaf) fallen könnte wurde vor 2 Jahren auf einem
Meeting in Kiruna (Schweden) bekannt gegeben. Als Nigel
Calder und ich deshalb unser Buch „The Chilling Stars”
überarbeiteten, Schrieben wir ein wenig provokativ: „Wir
empfehlen unseren Freunden sich an der globalen
Erwärmung zu erfreuen, so lange sie noch anhält.“
Tatsächlich endete die globale Erwärmung
und eine Abkühlung beginnt. Letzte Woche erklärte Mojib
Latif von der Uni Kiel auf der Weltklimakonverenz in
Geneva, dass die Abkühlung 10-20 Jahre anhalten könnte.
Er erklärte es mit Veränderung der
Nordatlantischen Oszillation, nicht mit der solaren
Aktivität. Aber egal wie man es interpretiert, die
natürlichen Variationen des Klimas werden immer
deutlicher.
In der Konsequenz kann die Sonne selber
ihre besondere Rolle für das Klima zeigen, um die
Theorien der globalen Erwärmung zu prüfen. Im Gegensatz
dazu hat kein Klimamodell eine Abkühlung der Erde
vorhergesagt.
Das bedeutet, dass Projektionen des
zukünftigen Klimas unberechenbar sind. Eine Vorhersage,
dass es für die nächsten 50 Jahre wärmer oder kälter
werden könnte, ist nicht besonders brauchbar, denn es
ist nicht möglich, die solare Aktivität vorherzusagen.
In vielerei Hinsicht stehen
wir am Scheideweg. Die nächste Zukunft wird extrem
interessant werden und ich denke, es ist wichtig zu
verstehen, dass die Natur völlig unabhängig davon ist,
was wir über sie denken. Wird die Treibhaustheorie eine
signifikante Abkühlung der Erde überstehen? Nicht in der
derzeitigen beherrschenden Form. Leider werden
zukünftige Klimaentwicklungen völlig anders verlaufen
als die Treibhaustheorie- Vorhersagen, und
möglicherweise wird es wieder populärer, den Einfluss
der Sonne auf das Klima der Erde zu erforschen.
Professor Henrik Svensmark ist Direktor des „Center for
Sun-Climate Research at DTU Space“. Sein Buch „The
Chilling Stars” ist auch in Dänisch erschienen als „Climate
and the Cosmos” (Gads Forlag, DK ISBN 9788712043508)
Sonnenwind gibt Antworten zum Klimawandel
von Ulli Kulke
23. November 2009, 17:16 Uhr Die Welt
Im Cern bei Genf läuft neben dem Teilchenbeschleuniger
noch eine andere Zaubermaschine. Ihr Ziel: die kosmische
Strahlung zu simulieren, die ständig aus dem äußeren
Weltraum die Erde bombardiert. Der Versuch könnte das
Image von Kohlendioxid als Klimakiller ändern.
Kurz bevor die Sonne abgedimmt hinterm Horizont
verschwindet, können wir ihn manchmal bestaunen, einen
der mysteriösen Sonnenflecken. Himmelskörper zwischen
Erde und Sonne sah man früher darin, dunkle Schlünde
oder schwimmende Schlacken auf der Oberfläche.
Wundersam hörte es sich dann an, was vor 200 Jahren der
aus Hannover stammende Astronom und Komponist Wilhelm
Herschel herausfand: Immer dann, wenn es besonders
wenige Sonnenflecken gab, sei in den vorigen fünfeinhalb
Jahrzehnten der Weizenpreis angestiegen. Bei vielen
Sonnenflecken dagegen? sei er wieder gefallen. Herschel
vermutete, dass Sonnenflecken fruchtbare Strahlen
aussenden. Blieben sie aus, bremse dies wohl das
Wachstum beim Weizen und mache ihn teuer.
Bis vor wenigen Jahren noch galt die Parallele von
Sonnenflecken und Weizenpreisen als Zufall, der
vermutete Zusammenhang als purer Unfug. Noch heute dient
er in Wirtschaftsseminaren über die Preisentwicklung als
Paradebeispiel für zufällige, statistische Korrelationen
ohne Aussagekraft.
Das könnte sich bald ändern. Und noch einiges mehr.
Allerjüngste Forschungen deuten an, dass die Anzahl der
Flecken ein Maß ist für Sonnenaktivitäten, die wiederum
einen äußerst wirkmächtigen Einfluss ausüben auf unser
Klima und die globale Temperatur. Die Diskussion um die
Erderwärmung, die Rolle des Kohlendioxids und den
Klimaschutz könnte um eine bedeutende Facette reicher
werden.
Erst Ende Oktober warnten die drei Direktoren der großen
deutschen Geoforschungsinstitute, dass das erwünschte
Ziel, den globalen Temperaturanstieg bei zwei Grad zu
begrenzen, „aus geowissenschaftlicher Sicht nicht
haltbar“ sei. Und zwar nicht, weil der CO2-Anstieg
ungebremst weiterläuft, sondern weil „deutlich wird,
dass wir grundsätzliche Zusammenhänge nicht verstehen“,
wie Reinhard Hüttl, Chef des Geoforschungszentrums
Potsdam, anmahnt; zum Beispiel „Veränderungen im
Erdmagnetfeld, die einen Einfluss auf die Magnetosphäre
und damit auf die Atmosphäre haben.“ Was hierbei
womöglich stark unterbewertet ist: die Kraft des
Sonnenwindes, ablesbar am Wandel der Sonnenflecken.
Seit Herschel hat sich nicht nur der statistische
Zusammenhang von Sonnenflecken und Klima erhärtet. Auch
die Theorie über den dahinter stehenden Mechanismus
wurde in den letzten Jahren stabiler: er funktioniert
offensichtlich über das Auf und Ab der Wolkenbildung.
Soeben laufen in der Schweiz physikalische Versuche an,
die diese Hypothese auch empirisch absichern könnten.
Wie es aussieht, erwächst zur Jahreswende, da die Welt
auf den anstehenden Gipfel in Kopenhagen schaut, eine
dritte Fraktion im Diskurs um die Erderwärmung: zwischen
jenen Klimaforschern einerseits, die im Weltklimarat
IPCC den Ton angeben und am liebsten jeglichen Ausstoß
des „Klimakillers“ CO2 verbieten würden, und den
„Skeptikern“ andererseits, die dies für Humbug halten
und vor dem Abwürgen der Weltwirtschaft warnen.
Ende der Debatte? Die erklärte Hoffnung mancher
Klimaforscher könnte schnell platzen. Was, wenn sich
bald schon wissenschaftlich erhärtet, dass für
Klimaschwankungen die Sonne stärker verantwortlich ist
als Kohlendioxid?
Vor Kurzem kam auf dem Gelände der Europäischen
Organisation für Kernforschung (Cern) in der Nähe von
Genf ein größeres Paket an: ein in Plastikfolie
eingeschweißter Edelstahltank, vier Meter hoch und drei
im Durchmesser; äußerlich eine Mischung aus Jules Vernes
„Nautilus“ und einer Raumkapsel. Der Behälter ist fast
leer, aber versehen mit geradezu galaktischer Hightech:
ein „Sternenhimmel“ aus 250 Ultraviolett-Lichtern, die
über Quartzfasern eingestrahlt werden, ein Gitter für
elektrische Felder sowie ein „Pionen-Strahl“, der vom „Proton-Synchroton“
des Cern ins Innere des Tanks hineingeleitet wird.
Simulation kosmischer Strahlung
Vergangenen Mittwoch warfen die Forscher um den
Teilchenphysiker Jasper Kirkby ihre Zaubermaschine an.
Ihr Ziel: die kosmische Strahlung zu simulieren, die
ständig aus dem äußeren Weltraum die Erde bombardiert.
Permanent und massenhaft strömen elektrisch geladene
Partikel heran, die dazu beitragen können, dass sich
kleine Schwebteilchen, „Aerosole“, bilden, die wiederum
– und das ist die dahinter stehende Vermutung – zur
Bildung von Wolken in der unteren Atmosphäre beitragen.
Dringen viele Partikel für längere Zeit in unsere
Atmosphäre, könnte dies bisweilen über Jahrzehnte eine
verstärkte Wolkenbildung bewirken. Lässt aber die
kosmische Strahlung nach, ist der Himmel klar. Mit
Folgen: Wolken in den unteren Schichten kühlen die Erde
ab, ein klarer Himmel dagegen erwärmt sie.
Dieses Wechselspiel hängt in immer größerer Deutlichkeit
mit der Stärke und dem Ausmaß der Sonnenflecken
zusammen. Mit ihrem Aufkommen verbunden ist nämlich eine
Verstärkung des Sonnenwindes, ebenfalls ein Strom
geladener Teilchen: Atome, Elektronen, Ionen.? Ein
starker Sonnenwind kann Satelliten ausfallen lassen, den
Funkverkehr, Radaranlagen. Er schenkt uns andererseits
die wunderschönen Polarlichter – sowie nach den
neuerlichen Forschungen auch schönes Wetter, und zwar
nachhaltig: Der Sonnenwind, so zeichnet sich ab, hält
bedeutende Teile der kosmische Strahlung aus der
Erdatmosphäre fern, verhindert so, dass sich aus ihr
heraus verstärkt Wolken bilden, heizt so unseren Globus
auf. Ablesbar zum Beispiel an der Erwärmung der letzten
drei Jahrzehnte im 20. Jahrhundert.
Solarwind nicht auf der Rechnung
Elf Jahre dauert ein Zyklus mit Sonnenflecken im
Durchschnitt. Dieser kurze Rhythmus wird überlagert
durch Perioden von 50 oder 70 Jahren, in denen die
einzelnen Zyklen mal stärker, mal schwächer ausfallen –
oder auch mal fast ganz ausfallen, wie während der
Kleinen Eiszeit. Stärke und Anzahl der Flecken dürften
das Klima beeinflussen, aber auch die Dauer der kurzen
Zyklen.
Wenn das IPCC feststellt, der Wechsel in der Intensität
der Sonnenstrahlen sei viel zu gering, um die
Klimaschwankungen und insbesondere die Klimaerwärmung im
20. Jahrhundert zu erklären, so stimmt dies wohl. Das,
was wir als Sonnenschein fühlen, wechselt nur minimal.
Die enormen Schwankungen des Teilchenstromes aber, den
die Sonne ausstößt, den Solarwind, hat der Weltklimarat
nicht auf seiner Rechnung – obwohl seit zwölf Jahren
intensiv in der Debatte.
Die Zusammenhänge zwischen der kosmischen Strahlung und
der Wolkenbildung hätten sich allesamt nicht bestätigt,
meint dazu Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für
Klimafolgenforschung (PIK), einer der deutschen Autoren
des letzten Berichts des Weltklimarates. Dies schrieb
Rahmstorf zwar schon im Jahr 2004, doch das Statement
genießt auf seiner heutigen Homepage offenbar noch
Gültigkeit. Ob das IPCC aber dauerhaft die Augen
zukneifen kann vor der Sonne? Das Büro des
Weltklimarates wollte sich auf Anfrage dazu nicht
äußern.
Nasa warnt nicht mehr
Rahmstorf, der – was die Wissenschaftler angeht – immer
einsamer behauptet, die globale Temperaturkurve zeige
auch im laufenden Jahrzehnt noch nach oben, und dem
deshalb Max-Planck-Klimaforscher Jochem Marotzke im
jüngsten „Spiegel“ vorhält, ihn habe es „argumentativ
aus der Kurve getragen“, erntet nun auch von der Nasa
Widerspruch. Dabei kamen aus der US-Raumfahrtagentur
stets die lautesten Warnungen vor dem menschengemachten
Hitzetod der Erde. David Rind vom Goddard-Institut der
Nasa aber erkannte kürzlich in einer Studie nicht nur
die derzeitige Pause in der Erderwärmung an. Er erklärte
auch, diese verlaufe „analog zur verringerten
Solaraktivität zwischen 2002 und 2008“.
Auch Sami Solanki, Direktor am Max-Planck-Institut für
Sonnensystemforschung, sagt über die schon jahrelang
ausbleibende Sonnenaktivität, es sei die längste
fleckenlose Zeit seit 100 Jahren. „Wir waren verwöhnt“,
meinte er im Interview, „gut 60 Jahre lang war die
Sonnenaktivität ungewöhnlich hoch – höher als jemals
zuvor in 8000 Jahren. Jetzt pendelt sie sich vermutlich
wieder auf normales Niveau ein.“
Erst Rekordaktivität, jetzt Stille – damit liefert
Solanki angesichts der genau das widerspiegelnden
globalen Temperaturkurven den Klimaskeptikern Munition;
jenen, die sagen, die Sonne lenke das Klima und nicht
das CO2. Das will Solanki nicht: Auf seiner
Homepage meint er, betonen zu müssen, er gehöre nicht zu
diesen „Leugnern“.
Wer will schon zu den Skeptikern gezählt werden, die
nicht selten stigmatisiert werden, weil sie die
Hauptverantwortung des CO2 und deshalb auch
den Umbau der globalen Energieversorgung infrage
stellen, wo sich doch alle so einig sind? Und dies auch
noch vor dem Gipfel von Kopenhagen, wo – so sagen die
Klimaschützer – es um die Zukunft der Menschheit,
unserer Kinder geht? Auch Professor Joachim Curtius
nicht, 40-jähriger Atmosphärenforscher an der
Goethe-Universität Frankfurt/Main und Vater von drei
Kindern. Er ist Teilnehmer an Kirkbys Cloud-Projekt beim
Cern.
Kommentar aus Die Welt
Horrorszenarien beim Klimawandel nutzen sich ab
Von Ulli Kulke
24. November 2009, 17:07 Uhr
"Alles noch viel schlimmer", sagen einige Klimaforscher
– sinngemäß. Die gleichen Forscher sind geradezu
verzweifelt darüber, dass sie für die Pause in der
Erderwärmung seit dieser Dekade keine Erklärung liefern
können. Doch auch Horrorszenarien nutzen sich irgendwann
ab.
Es werde alles noch viel schlimmer als vermutet, erklärt
eine Gruppe von Klimaforschern aus dem Umfeld des
Weltklimarates IPCC. Jetzt würde es zum Ende des
Jahrhunderts um sieben Grad wärmer als zu Beginn der
Industrialisierung, also nicht mehr nur um vier Grad,
wie bisher prognostiziert. Vor dem Klimagipfel von
Kopenhagen, so war zu erwarten, werden die Prognosen
noch einmal richtig düster. Und ob die noch
weitergehende Vorhersage jener Forscher zutrifft, dass
dies ihre letzte Warnung sei, wird sich herausstellen.
Bei Lichte betrachtet, verwundert die Korrektur der
Daten ins noch Katastrophalere zu diesem Zeitpunkt. Eine
seit den letzten Veröffentlichungen sich beschleunigende
Erderwärmung kann kaum dahinter stehen. Im Gegenteil:
Jene Klimaforscher sind geradezu verzweifelt darüber,
dass sie für die Pause in der Erderwärmung seit dieser
Dekade keine Erklärung liefern können. Das geht auch aus
dem jetzt von Hackern an die Öffentlichkeit gebrachten
E-Mail-Verkehr eines der bedeutendsten Institute hervor,
die dem Weltklima-Rat ihre Daten liefern. Eine Anpassung
an die neue Datenlage hätte eine Korrektur der Prognosen
eher nach unten als nach oben erwarten lassen.
Unterdessen mehren sich die Stimmen jener Klimaforscher
aus renommierten Geoforschungsinstituten, die wie der
IPCC durchaus von einem deutlichen Anteil des Menschen
an der Klimaerwärmung ausgehen, die aber dennoch vor
Horrorszenarien warnen, weil solche Negativbilder sich
irgendwann abnutzen.
Die Glaubwürdigkeit mancher Klimaforscher und ihrer
Darstellungen ist
durch jenen Hacker-Skandal
angekratzt. Durch Übertreibungen gewinnt die Branche sie
nicht zurück.
Perzeptionsmanagementergebnis:
Manipulationsvorwürfe (Die Welt)
Die
Tricks der Forscher beim Klimawandel
Von Ulli Kulke
22. November 2009, 19:03 Uhr (Die Welt)
Hacker haben 1072 interne E-Mails von Forschern eines
renommierten britischen Klimawandel-Forschungsinstituts
im Internet publiziert. Die so an die Öffentlichkeit
gebrachten Dokumente erregen nun unter anderem den
Verdacht, dass Datensätze verändert wurden. Das beschert
der Zunft ein Glaubwürdigkeitsproblem.
In Anspielung an den großen Skandal, der einst Richard
Nixon zum Rücktritt zwang, schreibt der Londoner
„Telegraf“ schon vom „Climate Gate“. Die „New York
Times“ zitiert einen Forscher, der statt von einem
„rauchenden Colt“ gleich von einem „Atompilz“ spricht.
Die Klimaforschung hat knapp zwei Wochen vor der
Kopenhagener Gipfelkonferenz zum Thema ein kleines
Glaubwürdigkeitsproblem, nachdem es Hackern vergangene
Woche gelungen war, in das Computersystem des englischen
Klimaforschungsinstituts (CRU) der University of East
Anglia einzudringen.
Das CRU zählt zu den wichtigsten Datenlieferanten für
den Weltklimarat
IPCC( keine
UN-Institution, vielmehr selbst benannt und fragwürdig
geworden),
der seit Jahren davor warnt, dass die Menschheit vor
einer selbst verschuldeten Klimakatastrophe stehe.
Skeptiker bezweifeln die Aussicht auf diese Katastrophe
sowie die Hauptschuld des Menschen an der Klimaerwärmung
im 20. Jahrhundert. Die durch Hacker an die
Öffentlichkeit gebrachten Dokumente des Instituts, vor
allem 1072 E-Mails, erregen nun einen vielfältigen
Verdacht: unter anderem, dass Datensätze verändert
wurden, um Trends zur Abkühlung zu verdecken, dass
kritische Wissenschaftler aus der Meinungsfindung
entfernt werden sollen, dass intern über die Abwehr
unliebsamer Forschungsergebnisse diskutiert wird, und
dass bestimmte E-Mails besser gelöscht werden sollten.
Das Institut bestätigte einen Hackerangriff, die
Einschaltung der Polizei – sowie die Authentizität von
veröffentlichten Dokumenten. Ob dies für den kompletten
Datensatz gilt, ist derweil noch nicht gesichert. Viele
der auf den E-Mails aus den vergangenen zehn Jahren
auftauchenden Wissenschaftler sollen indes die Echtheit
bestätigt haben. Hinweise auf Fälschungen sind bislang
nicht bekannt.
Viele der E-Mails bergen Erklärungsbedarf. Etwa wenn
Phil Jones, prominenter CRU-Forscher, an einen Kollegen
mailte, er habe gerade „einen Trick“ von Michael Mann
angewandt, um einen sinkenden Temperaturverlauf „zu
verstecken“. Mann ist Autor der sogenannten
Hockeyschläger-Kurve, laut der die globalen Temperaturen
im letzten Jahrtausend fast unverändert verliefen und
sich erst seit etwa 150 Jahren verändert hätten, mit
steilem Verlauf nach oben. Sie ist in der Klimadebatte
heftig umstritten und war Bestandteil des IPCC-Berichts
von 2001. Mann, Professor an der Pennsylvania State
University, meinte dazu: Die Wortwahl von Jones sei
unglücklich, Wissenschaftler würden aber oft den Begriff
„Trick“ benutzen, wenn sie eine Problemlösung gefunden
hätten, es gehe „nicht um etwas Geheimes“. Jones selbst
nahm zu den aktuellen Entwicklungen nicht Stellung.
Kevin Trenberth, ein Atmosphärenforscher des National
Center for Atmospheric Research, gesteht – soweit die
Veröffentlichung korrekt ist – in einer E-Mail ein:
„Fakt ist, dass wir das derzeitige Ausbleiben der
Erwärmung einfach nicht erklären können, und es ist ein
Hohn, dass wir es nicht können.“ Vielerlei, auch
Harmloses, könnte hinter der Aufforderung in einer jener
veröffentlichten E-Mails stehen, die der Empfänger auf
Bitte des Absenders an Dritte weitergeben möge:
„Könntest Du den gesamten E-Mail-Verkehr löschen, den Du
möglicherweise mit Keith hattest, Keith wird es auch
tun.“
das gesamte veröffentlichte Datenpaket, dürfte das
Anliegen zu Spekulationen veranlassen: Wer ist Keith?
Keith Briffa etwa, jener Klimaforscher, der die
Hockeyschlägerkurve weiterhin verteidigt? Vor Monaten
waren die CRU-Forscher kritisiert worden, weil sie sich
weigerten, Kritikern die Basisdaten für die publizierten
Temperaturtrends zugänglich zu machen. Der Wille zu
größtmöglicher Zurückhaltung hierbei ist ebenfalls Thema
in den nun durch Hacker illegal veröffentlichten
E-Mails.
Als ein – nicht unumstrittener – Gradmesser für
wissenschaftliche Zuverlässigkeit von Studien gilt, ob
diese „peer reviewed“ seien, auf Deutsch: von einem
Fachkollegenkreis geprüft. Lange Zeit beriefen sich die
Klimaforscher im Umfeld des Weltklimarats darauf, dass
die Argumente ihrer Kritiker niemals „peer reviewed“ in
Fachzeitschriften erschienen. Tatsächlich traf der
Vorwurf genau genommen nie zu. Gerade in letzter Zeit
aber konnten Skeptiker zunehmend einschlägig geprüfte
Untersuchungen in Fachzeitschriften veröffentlichen.
„Das war die Gefahr, dass wir uns immer auf das ,Peer
reviewed'-Argument verlassen haben“, heißt es darüber in
einer der jetzt vorliegenden E-Mails. Dessen Autor
schlägt deshalb vor, künftig jene Zeitschriften, in
denen Kritiker zu Wort kommen, durch einen gemeinsamen
Boykott unter Druck zu setzen.
Einer der Schreiber der jetzt in die Öffentlichkeit
gebrachten E-Mails, Gavin Schmidt, sagte zu der Affäre:
„Wissenschaft funktioniert nicht, weil wir alle nett
sind. Newton könnte ein ‚Arsch' gewesen sein, aber die
Schwerkraft gilt dennoch.“ Was immer die Aufklärung um
die „gehackten“ Daten ergeben wird: Sie sind Ausdruck
dafür, dass die Klimadebatte sich verhärtet hat.
Erderwärmung
Getrickst? Klimaforscher Jones
lässt Amt ruhen
Von
Ulli Kulke
2. Dezember 2009, 17:21 Uhr
Die Welt
Haben Klimaforscher übertrieben?
Hacker hatten kürzlich E-Mails
abgefischt, die beweisen sollen,
dass einige Klimaforscher bei
ihren Warnungen vor steigenden
Temperaturen getrickst haben.
Nun lässt mit Phil Jones eines
der Hacker-Opfer sein Amt ruhen.
Seine Datenerhebungen sollen
geprüft werden.
Monat für Monat konnte man auf
der Tabelle einer Webseite
verfolgen, welche globale
Durchschnittstemperatur die
Klimaforscher der Universität
von East Anglia gerade neu
ermittelten. Bis vergangene
Woche. Da hatten die Forscher
des Klimainstituts (CRU) der
Universität plötzlich ihre
eigenen Daten der letzten neun
Monate wieder gelöscht. Eine
Sprecherin der Universität
begründete dies gegenüber WELT
ONLINE: Man „fürchte, dies habe
mit dem Angriff auf den
CRU-Server zu tun“.
Das könnte stimmen: Nachdem
Hacker einen Teil des
E-Mail-Verkehrs des Instituts
veröffentlichten, besteht nun
der Verdacht, dass bei den
Temperatur-Angaben des CRU
Unstimmigkeiten aufgetreten
seien. Und dass aus dem Institut
heraus die Heftigkeit der
weltweiten Erwärmung womöglich
bewusst übertrieben dargestellt
worden sein könnte. Nach dem
Datenschwund fehlt nun obendrein
auch noch der Chef: Phil Jones,
Direktor des Instituts, zentrale
Figur des Weltklimarats IPCC und
dessen wichtigster
Temperaturmesser, lässt sein Amt
ruhen – zumindest bis seine
Temperaturerhebungen von
unabhängiger Seite überprüft
wurden.
Seine Begründung: „Wichtig ist,
dass das CRU in seiner weltweit
führenden Forschung reibungslos
fortfahren kann.“ Und Jones ist
nicht der Einzige, dessen
Datenerhebung nach dem Angriff
der Hacker überprüft werden
soll.
Die Pennsylvania State
University in den USA hat
angekündigt, die Klimaforschung
ihres Professors Michael Mann
unter die Lupe zu nehmen. Das
ist jener Forscher, der die in
der Klimaforschung bekannte
„Hockeyschläger-Kurve“ in die
Diskussion brachte. Dabei
handelte es sich um eine
statistische Darstellung, die
für die letzten 1000 Jahre einen
nahezu gleichbleibenden globalen
Temperaturverlauf aufzeigt, der
erst seit Beginn der
Industrialisierung durch einen
dramatisch steilen Anstieg
gebrochen sei. Mann sieht dies
als Beweis für die Einmaligkeit
der heutigen Erderwärmung. Auch
Mann, ebenfalls ein
Schwergewicht in der
Klimaforschung, ist Betroffener
des „Climategate“ genannten
Hacker-Vorgangs.
Eine der „gehackten“ E-Mails des
CRU-Direktors Jones nämlich wird
seit einer Woche besonders
eifrig diskutiert. Darin
offenbart Jones einem Kollegen,
er habe soeben für seine
statistische Kurve Michael Manns
„Trick“ angewandt, um einen
Temperaturrückgang „zu
verstecken“. Er und Kollegen
räumten jetzt ein, die Wortwahl
sei problematisch, der Begriff
„Trick“ stehe aber nur für die
„kluge Lösung“ eines Problems,
die wissenschaftlich statthaft
sei.
Hintergrund jenes Tricks: Mann
wollte für seine
Hockeyschläger-Kurve das Klima
der letzten 1000 Jahre anhand
von Proxy-Daten wie zum Beispiel
Baumringen nachzeichnen, stellte
aber bei seinen hölzernen Zeugen
der Vergangenheit fest, dass der
Rhythmus der Baumringe nach 1960
eine Abkühlung statt der
tatsächlichen Erwärmung
signalisierten.
Also setzte Mann für seine
Darstellung des Klimas des
letzten Jahrtausends kurzerhand
für die jüngste Zeit die an
Thermometern gemessenen
Temperaturen ein. Kritiker
bemängeln daran zwei Dinge: Zum
einen sei dieser „Trick“ nicht
genügend transparent. Zum
zweiten mag das Thermometer seit
1960 zwar die richtigen
Temperaturen angezeigt haben.
Aber wenn da Manns Proxy-Daten
so falsch lagen, wie könne sich
der Forscher dann sicher sein,
dass sie für die vergangenen
1000 Jahre korrekt waren?
„Klimaskeptiker“, die die
Dramatik des Klimawandels und
die Hauptschuld des Menschen
daran anzweifeln, gehen davon
aus, dass die an die
Öffentlichkeit gebrachten
E-Mails noch andere Vorwürfe
gegenüber Jones und seinen
Kollegen rechtfertigen. Von
Druck, der auf Redaktionen von
Fachzeitschriften ausgeübt
werde, um die Veröffentlichung
von „skeptischen“ Beiträgen zu
verhindern, ist ebenso die Rede
wie vom Löschen unbequemer
E-Mails und Daten.
"Potenzielle
kriminelle
Machenschaften"
Von
Ulli
Kulke
3.
Dezember
2009,
04:00
Uhr
Die
Welt
Phil
Jones
ist eine
zentrale
Figur in
der
Debatte
um die
Erderwärmung.
Jetzt
lässt er
sein Amt
ruhen
wegen
Zweifeln
an
seinen
Forschungsmethoden
Monat
für
Monat
konnte
man auf
der
Tabelle
einer
Webseite
verfolgen,
welche
globale
Durchschnittstemperatur
die
Klimaforscher
der
Universität
von East
Anglia
gerade
neu
ermittelten.
Bis
vergangene
Woche.
Da
hatten
die
Forscher
des
Klimainstituts
(CRU)
der
Universität
plötzlich
ihre
eigenen
Daten
der
letzten
neun
Monate
wieder
gelöscht.
Eine
Sprecherin
der
Universität
begründete
dies
gegenüber
der
WELT:
Man
"fürchte,
dies
habe mit
dem
Angriff
auf den
CRU-Server
zu tun".
Das
könnte
stimmen:
Nachdem
Hacker
einen
Teil des
E-Mail-Verkehrs
des
Instituts
veröffentlichten,
besteht
nun der
Verdacht,
dass bei
den
Temperatur-Angaben
des CRU
Unstimmigkeiten
aufgetreten
seien.
Und dass
aus dem
Institut
heraus
die
Heftigkeit
der
weltwei-ten
Erwärmung
womöglich
bewusst
übertrieben
dargestellt
worden
sein
könnte.
Nach dem
Datenschwund
fehlt
nun
obendrein
auch
noch der
Chef:
Phil
Jones,
Direktor
des
Instituts,
zentrale
Figur
des
Weltklimarats
IPCC und
dessen
wichtigster
Temperaturmesser,
lässt
sein Amt
ruhen -
zumindest
bis
seine
Temperaturerhebungen
von
unabhängiger
Seite
überprüft
wurden.
Seine
Begründung:
"Wichtig
ist,
dass das
CRU in
seiner
weltweit
führenden
Forschung
reibungslos
fortfahren
kann."
Und
Jones
ist
nicht
der
Einzige,
dessen
Datenerhebung
nach dem
Coup der
Hacker
überprüft
werden
soll.
Die
Pennsylvania
State
University
in den
USA hat
angekündigt,
die
Klimaforschung
ihres
Professors
Michael
Mann
unter
die Lupe
zu
nehmen.
Das ist
jener
Forscher,
der die
in der
Klimaforschung
bekannte
"Hockeyschläger-Kurve"
in die
Diskussion
brachte.
Dabei
handelte
es sich
um eine
statistische
Darstellung,
die für
die
letzten
1000
Jahre
einen
nahezu
gleichbleibenden
globalen
Temperaturverlauf
aufzeigt,
der erst
seit
Beginn
der
Industrialisierung
durch
einen
dramatisch
steilen
Anstieg
gebrochen
sei.
Mann
sieht
dies als
Beweis
für die
Einmaligkeit
der
heutigen
Erderwärmung.
Auch
Mann,
ebenfalls
ein
Schwergewicht
in der
Klimaforschung,
ist
Betroffener
des "Climategate"
genannten
Hacker-Vorgangs.
Eine der
"gehackten"
E-Mails
des
CRU-Direktors
Jones
nämlich
wird
seit
einer
Woche
besonders
eifrig
diskutiert.
Darin
offenbart
Jones
einem
Kollegen,
er habe
soeben
für
seine
statistische
Kurve
Michael
Manns
"Trick"
angewandt,
um einen
Temperaturrückgang
"zu
verstecken".
Er und
Kollegen
räumten
jetzt
ein, die
Wortwahl
sei
problematisch,
der
Begriff
"Trick"
stehe
aber nur
für die
"kluge
Lösung"
eines
Problems,
die
wissenschaftlich
statthaft
sei.
Hintergrund
jenes
Tricks:
Mann
wollte
für
seine
Hockeyschläger-Kurve
das
Klima
für
viele
vergangene
Jahrhunderte
anhand
von
Proxy-Daten
wie zum
Beispiel
Baumringen
nachzeichnen,
stellte
aber bei
seinen
hölzernen
Zeugen
der
Vergangenheit
fest,
dass der
Rhythmus
der
Baumringe
in den
letzten
Jahrzehnten
eine
Abkühlung
statt
der
tatsächlichen
Erwärmung
signalisierten.
Also
setzte
Mann für
seine
Darstellung
des
Klimas
des
letzten
Jahrtausends
kurzerhand
für die
jüngste
Zeit die
an
Thermometern
gemessenen
Temperaturen
ein.
Kritiker
bemängeln
daran
zwei
Dinge:
Zum
einen
sei
dieser
"Trick"
nicht
genügend
transparent.
Zum
zweiten
mag das
Thermometer
für das
letzte
Drittel
des 20.
Jahrhunderts
zwar die
richtigen
Temperaturen
angezeigt
haben.
Aber
wenn da
Manns
Proxy-Daten
so
falsch
lagen,
wie
könne
sich der
Forscher
dann
sicher
sein,
dass sie
für die
vergangenen
1000
Jahre
korrekt
waren?
"Klimaskeptiker",
die die
Dramatik
des
Klimawandels
und die
Hauptschuld
des
Menschen
daran
anzweifeln,
gehen
davon
aus,
dass die
an die
Öffentlich-keit
gebrachten
E-Mails
noch
weitere
Vorwürfe
gegenüber
Jones
und
seinen
Kollegen
rechtfertigen.
Von
Druck,
der auf
Redaktionen
von
Fachzeitschriften
ausgeübt
werde,
um die
Veröffentlichung
von
"skeptischen"
Beiträgen
zu
verhindern
ist
ebenso
die Rede
wie vom
Löschen
unbequemer
E-Mails
und
Daten.
Anders
als in
deutschsprachigen
Zeitungen,
in denen
Climategate
kaum
Beachtung
fand,
wird die
Affäre
in den
großen
englischen
und
US-amerikanischen
Blättern
seit
einer
Woche
lebhaft
diskutiert.
Jones
wurde
dabei
nicht
nur von
Skeptikern
unter
Beschuss
genommen.
Im
"Guardian"
forderte
einer
der
bekanntesten
Köpfe
der
britischen
Umweltszene,
der
Autor
und
Klimaschützer
George
Monbiot,
sogar
seinen
Rücktritt.
"Klimaskeptiker
haben
gelogen,
vernebelt
und uns
veralbert",
schrieb
er, "so
müssen
wir an
uns den
höchsten
Maßstab
anlegen."
Wenn
Jones
dazu
auffordere,
Enttarnendes
aus dem
Computer
zu
löschen,
so
"verteidigt
er
potenzielle
kriminelle
Machenschaften",
schimpft
Monbiot.
Die
Klimaforscher
gehen
wohl zu
Recht
davon
aus,
dass der
Hacker-Angriff
auf das
CRU
gezielt
im
Vorfeld
des
Kopenhagener
Klimagipfels
stattfand.
Die
Beurlaubung
von
Jones so
kurz vor
der
großen
Konferenz
dürfte
von
gehörigem
Druck am
CRU
zeugen -
nimmt
man mit
diesem
Paukenschlag
doch in
Kauf,
dass die
Glaubwürdigkeit
der
Klimaforschung
in
Kopenhagen
nicht
gerade
gewachsen
sein
wird.
Wohin
das
führt,
zeichnet
sich
seit
vergangener
Woche im
US-Parlament
ab. Die
oppositionellen
Republikaner,
angeführt
in
dieser
Frage
vom
Senator
und
Klimaskeptiker
James
Inhofe,
sowie
auch
mancher
von
Obamas
Demokraten
im
Kongress,
die
gegen
das auf
Eis
liegende
Klimaschutzgesetz
in
Washington
kämpfen,
bringen
neben
wirtschaftlichen
Bedenken
nun
zunehmend
auch
wissenschaftliche
Zweifel
gegen
den
Klimawandel
vor. Es
ist noch
ein
bisschen
schwieriger
geworden
für
Präsident
Obama,
mit
festen
Versprechen
nach
Kopenhagen
zu
reisen.
"Potenzielle
kriminelle
Machenschaften"
Von
Ulli
Kulke
3.
Dezember
2009,
04:00
Uhr
Die
Welt
Phil
Jones
ist eine
zentrale
Figur in
der
Debatte
um die
Erderwärmung.
Jetzt
lässt er
sein Amt
ruhen
wegen
Zweifeln
an
seinen
Forschungsmethoden
Monat
für
Monat
konnte
man auf
der
Tabelle
einer
Webseite
verfolgen,
welche
globale
Durchschnittstemperatur
die
Klimaforscher
der
Universität
von East
Anglia
gerade
neu
ermittelten.
Bis
vergangene
Woche.
Da
hatten
die
Forscher
des
Klimainstituts
(CRU)
der
Universität
plötzlich
ihre
eigenen
Daten
der
letzten
neun
Monate
wieder
gelöscht.
Eine
Sprecherin
der
Universität
begründete
dies
gegenüber
der
WELT:
Man
"fürchte,
dies
habe mit
dem
Angriff
auf den
CRU-Server
zu tun".
Das
könnte
stimmen:
Nachdem
Hacker
einen
Teil des
E-Mail-Verkehrs
des
Instituts
veröffentlichten,
besteht
nun der
Verdacht,
dass bei
den
Temperatur-Angaben
des CRU
Unstimmigkeiten
aufgetreten
seien.
Und dass
aus dem
Institut
heraus
die
Heftigkeit
der
weltwei-ten
Erwärmung
womöglich
bewusst
übertrieben
dargestellt
worden
sein
könnte.
Nach dem
Datenschwund
fehlt
nun
obendrein
auch
noch der
Chef:
Phil
Jones,
Direktor
des
Instituts,
zentrale
Figur
des
Weltklimarats
IPCC und
dessen
wichtigster
Temperaturmesser,
lässt
sein Amt
ruhen -
zumindest
bis
seine
Temperaturerhebungen
von
unabhängiger
Seite
überprüft
wurden.
Seine
Begründung:
"Wichtig
ist,
dass das
CRU in
seiner
weltweit
führenden
Forschung
reibungslos
fortfahren
kann."
Und
Jones
ist
nicht
der
Einzige,
dessen
Datenerhebung
nach dem
Coup der
Hacker
überprüft
werden
soll.
Die
Pennsylvania
State
University
in den
USA hat
angekündigt,
die
Klimaforschung
ihres
Professors
Michael
Mann
unter
die Lupe
zu
nehmen.
Das ist
jener
Forscher,
der die
in der
Klimaforschung
bekannte
"Hockeyschläger-Kurve"
in die
Diskussion
brachte.
Dabei
handelte
es sich
um eine
statistische
Darstellung,
die für
die
letzten
1000
Jahre
einen
nahezu
gleichbleibenden
globalen
Temperaturverlauf
aufzeigt,
der erst
seit
Beginn
der
Industrialisierung
durch
einen
dramatisch
steilen
Anstieg
gebrochen
sei.
Mann
sieht
dies als
Beweis
für die
Einmaligkeit
der
heutigen
Erderwärmung.
Auch
Mann,
ebenfalls
ein
Schwergewicht
in der
Klimaforschung,
ist
Betroffener
des "Climategate"
genannten
Hacker-Vorgangs.
Eine der
"gehackten"
E-Mails
des
CRU-Direktors
Jones
nämlich
wird
seit
einer
Woche
besonders
eifrig
diskutiert.
Darin
offenbart
Jones
einem
Kollegen,
er habe
soeben
für
seine
statistische
Kurve
Michael
Manns
"Trick"
angewandt,
um einen
Temperaturrückgang
"zu
verstecken".
Er und
Kollegen
räumten
jetzt
ein, die
Wortwahl
sei
problematisch,
der
Begriff
"Trick"
stehe
aber nur
für die
"kluge
Lösung"
eines
Problems,
die
wissenschaftlich
statthaft
sei.
Hintergrund
jenes
Tricks:
Mann
wollte
für
seine
Hockeyschläger-Kurve
das
Klima
für
viele
vergangene
Jahrhunderte
anhand
von
Proxy-Daten
wie zum
Beispiel
Baumringen
nachzeichnen,
stellte
aber bei
seinen
hölzernen
Zeugen
der
Vergangenheit
fest,
dass der
Rhythmus
der
Baumringe
in den
letzten
Jahrzehnten
eine
Abkühlung
statt
der
tatsächlichen
Erwärmung
signalisierten.
Also
setzte
Mann für
seine
Darstellung
des
Klimas
des
letzten
Jahrtausends
kurzerhand
für die
jüngste
Zeit die
an
Thermometern
gemessenen
Temperaturen
ein.
Kritiker
bemängeln
daran
zwei
Dinge:
Zum
einen
sei
dieser
"Trick"
nicht
genügend
transparent.
Zum
zweiten
mag das
Thermometer
für das
letzte
Drittel
des 20.
Jahrhunderts
zwar die
richtigen
Temperaturen
angezeigt
haben.
Aber
wenn da
Manns
Proxy-Daten
so
falsch
lagen,
wie
könne
sich der
Forscher
dann
sicher
sein,
dass sie
für die
vergangenen
1000
Jahre
korrekt
waren?
"Klimaskeptiker",
die die
Dramatik
des
Klimawandels
und die
Hauptschuld
des
Menschen
daran
anzweifeln,
gehen
davon
aus,
dass die
an die
Öffentlich-keit
gebrachten
E-Mails
noch
weitere
Vorwürfe
gegenüber
Jones
und
seinen
Kollegen
rechtfertigen.
Von
Druck,
der auf
Redaktionen
von
Fachzeitschriften
ausgeübt
werde,
um die
Veröffentlichung
von
"skeptischen"
Beiträgen
zu
verhindern
ist
ebenso
die Rede
wie vom
Löschen
unbequemer
E-Mails
und
Daten.
Anders
als in
deutschsprachigen
Zeitungen,
in denen
Climategate
kaum
Beachtung
fand,
wird die
Affäre
in den
großen
englischen
und
US-amerikanischen
Blättern
seit
einer
Woche
lebhaft
diskutiert.
Jones
wurde
dabei
nicht
nur von
Skeptikern
unter
Beschuss
genommen.
Im
"Guardian"
forderte
einer
der
bekanntesten
Köpfe
der
britischen
Umweltszene,
der
Autor
und
Klimaschützer
George
Monbiot,
sogar
seinen
Rücktritt.
"Klimaskeptiker
haben
gelogen,
vernebelt
und uns
veralbert",
schrieb
er, "so
müssen
wir an
uns den
höchsten
Maßstab
anlegen."
Wenn
Jones
dazu
auffordere,
Enttarnendes
aus dem
Computer
zu
löschen,
so
"verteidigt
er
potenzielle
kriminelle
Machenschaften",
schimpft
Monbiot.
Die
Klimaforscher
gehen
wohl zu
Recht
davon
aus,
dass der
Hacker-Angriff
auf das
CRU
gezielt
im
Vorfeld
des
Kopenhagener
Klimagipfels
stattfand.
Die
Beurlaubung
von
Jones so
kurz vor
der
großen
Konferenz
dürfte
von
gehörigem
Druck am
CRU
zeugen -
nimmt
man mit
diesem
Paukenschlag
doch in
Kauf,
dass die
Glaubwürdigkeit
der
Klimaforschung
in
Kopenhagen
nicht
gerade
gewachsen
sein
wird.
Wohin
das
führt,
zeichnet
sich
seit
vergangener
Woche im
US-Parlament
ab. Die
oppositionellen
Republikaner,
angeführt
in
dieser
Frage
vom
Senator
und
Klimaskeptiker
James
Inhofe,
sowie
auch
mancher
von
Obamas
Demokraten
im
Kongress,
die
gegen
das auf
Eis
liegende
Klimaschutzgesetz
in
Washington
kämpfen,
bringen
neben
wirtschaftlichen
Bedenken
nun
zunehmend
auch
wissenschaftliche
Zweifel
gegen
den
Klimawandel
vor. Es
ist noch
ein
bisschen
schwieriger
geworden
für
Präsident
Obama,
mit
festen
Versprechen
nach
Kopenhagen
zu
reisen.
Klimaforscher Phil Jones
beurlaubt (Die
Welt)
Von
Ulli Kulke
3. Dezember 2009, 04:00 Uhr
Vorwurf der Datenmanipulation
kurz vor dem Kopenhagener Gipfel
Berlin - Kurz vor der
Eröffnung des Klimagipfels in
Kopenha-gen hat die
Veröffentlichung des
E-Mail-Verkehrs eines der
wichtigsten
Klimaforschungsinstitute durch
Hacker zu ersten Konsequenzen
geführt. Phil Jones, einer der
zentralen Köpfe des
Weltklimarates
IPCC,ist von seinem
Posten als Institutsdirektor an
der Universität von East Anglia
beurlaubt. Dies gelte, hieß es,
bis seine Arbeit von
unabhängigen Experten
begutachtet worden sei. Diese
Woche schon könnten erste
Ergebnisse vorliegen.
Jones' Angaben zur globalen
Temperaturentwicklung zählen zu
den wichtigsten Daten für den
IPCC. Seit
Veröffentlichung der E-Mails
geht es um mehrere Vorwürfe:
Jones habe Daten zur
Erderwärmung dramatisiert,
Kollegen zur Löschung
entlarvender E-Mails
aufgefordert und mit Kollegen
beraten, wie kritische Beiträge
aus Fachzeitschriften
herausgehalten werden können.
Mit dem letzten Vorwurf setzt
sich heute in der WELT der
renommierte Klimaforscher Hans
von Storch auseinander. Der
Leiter des Helmholtz-Instituts
für Küstenforschung schreibt in
seinem Beitrag: Die gehackten
Mails "belegen die Gründung
eines Kartells zur Durchsetzung
der Sicht und Wahrnehmung seiner
Mitglieder". ulk
Umwelt
Wo riesige Mengen Treibhausgase verschwinden
Von Wolfgang W.
Merkel 19. November 2009, 08:29 Uhr
Die Fähigkeit der Ozeane und der Vegetation,
Kohlendioxid aufzunehmen, entscheidet über den
Klimawandel mit. Denn als CO2-Senken dämpfen sie die
Erderwärmung. Jetzt haben US-Forscher diese
Aufnahmefähigkeit bis 1765 zurückberechnet – mit
überraschenden Ergebnissen.
Foto: pa
Kohlendioxid macht Meere sauer, ist aber Dünger für
Pflanzen. Die Nasa-Aufnahme zeigt die Verteilung von
pflanzlichem Leben auf dem Festland und in den Gewässern
der Erde. Landstriche mit wenig oder keiner Vegetation,
wie die Antarktis oder die Wüste, erscheinen im Bild
braun, Gebiete mit viel Pflanzenwuchs, wie der Regenwald
im Amazonasgebiet, grün.
Die Meere enthielten demnach im vergangenen Jahr rund
510 Milliarden Tonnen an Kohlendioxid (CO2)
aus der Verbrennung fossiler Energieträger. Die Aufnahme
sei um das Jahr 1950 herum sprunghaft gestiegen, seit
2000 zeigt die Kurve jedoch eine „Delle“, berichten die
Forscher um Samar Khatiwala von der Columbia-Universität
in New York in der Fachzeitschrift „Nature“.
Ungewöhnlich ist, dass die Vegetation bis 1940 mehr
Kohlendioxid abgegeben als aufgenommen hat, erst seither
ist sie ebenfalls eine Senke, die CO2
„aufsaugt“.
Die Wissenschaftler hatten von Messdaten und
Indikatoren, wie etwa dem Salzgehalt und der Temperatur
der Meere, die Verteilung menschgemachten Kohlendioxids
in den Ozeanen rekonstruiert. Im Meer ist es zum
Großteil physikalisch gelöst. Hinzu kommen chemische
Prozesse, wenn CO2 mit Wasser zu Bikarbonat
reagiert. Zusätzlich bauen Photosynthese treibende
Organismen wie Algen aus CO2 Biomasse auf.
Sterben diese Organismen ab, werden als Sediment am
Meeresgrund abgelagert.
Während des gesamten Industriezeitalters speicherten die
Ozeane massiv Kohlendioxid. Bis 2008 hatten sie den
Berechnungen zufolge etwa 513 Milliarden Tonnen fossilen
Kohlendioxids aufgenommen, allein im Jahr 2008 etwa 8,4
Milliarden Tonnen. Die Absorption sei seit den
1950er-Jahren als Reaktion auf den steigenden
Kohlendioxidgehalt der Luft dramatisch angestiegen, in
den vergangenen Jahren habe sie dagegen leicht
abgenommen.
Genauer: Der prozentuale Anteil der Aufnahme in den
Meeren verglichen mit der Vegetation auf den Kontinenten
hat abgenommen, in absoluten Zahlen ist es nicht weniger
geworden.
Es sind vor allem die kalten antarktischen Gewässer, in
denen sich Kohlendioxid besonders gut löst. Das
zirkumpolare Südmeer speichert insgesamt 40 Prozent des
gesamten ozeanischen Kohlendioxids. Denn kaltes Wasser
vermag viel mehr CO2 zu lösen als warmes.
Meeresströmungen verteilen das gelöste Treibhausgas dann
von den südlichen Meeren um die Welt. Insgesamt nähmen
die Ozeane 20 bis 35 Prozent des von Menschen
freigesetzten Kohlendioxids auf.
Leitartikel in die
welt 10.8.2009: Die Weltklimakonferenz wirft ihre
Schatten voraus
AnschwellendesPanikorchester
Von
Michael Miersch
10. August 2009, 04:00 Uhr
Über das Klima kann man
wenig Verlässliches vorhersagen. So kam es für viele
Klima-Modellrechner ziemlich überraschend, dass die
globale Durchschnittstemperatur seit Beginn der Dekade
nicht mehr wärmer wurde. Auch die Forschungsergebnisse
über den Einfluss der zyklischen Erwärmung im Südlichen
Pazifik, die als El Ninõ bekannt ist, wirken
irritierend. Demnach gehen zwei Drittel der bisherigen
Erderwärmung auf das Konto dieses natürlichen
Einflusses. Die Suche nach den Triebkräften des
Klimawandels bleibt spannend und ist keinesfalls
abgeschlossen, wie Al Gore unentwegt behauptet. Nur auf
eines kann man sich dabei verlassen: Immer, wenn eine
internationale Klimakonferenz bevorsteht, nimmt die
Dramatik der Prognosen zu. Dürren, Unwetter, schmelzende
Pole, versinkende Inseln und ertrinkende Eisbären werden
im schrillen Ton verkündet. Dabei fällt alles unter den
Tisch, was nicht ins geschlossene Weltbild passt. Dass
das Südpol-Eis stabil ist und vom Nordpol vergangenen
Winter rekordverdächtige Eisdicke gemeldet wurde, der
Meeresspiegelanstieg seit vielen Jahren im
Millimeterbereich liegt, die Zahl der schweren Unwetter
nicht zunimmt, der Rand der Sahara ergrünt und die
Eisbären sich vermehren: All dies mag nicht viel
bedeuten. Vielleicht ist es die Ruhe vor dem großen
Sturm, vielleicht hat die globale Erwärmung lediglich
eine Pause eingelegt. Aber das Verschweigen aller
gegenläufigen Trends stärkt nicht gerade die
Glaubwürdigkeit der Prognosen.
Über das Klima kann man
wenig Verlässliches vorhersagen. So kam es für viele
Klima-Modellrechner ziemlich überraschend, dass die
globale Durchschnittstemperatur seit Beginn der Dekade
nicht mehr wärmer wurde. Auch die Forschungsergebnisse
über den Einfluss der zyklischen Erwärmung im Südlichen
Pazifik, die als El Ninõ bekannt ist, wirken
irritierend. Demnach gehen zwei Drittel der bisherigen
Erderwärmung auf das Konto dieses natürlichen
Einflusses. Die Suche nach den Triebkräften des
Klimawandels bleibt spannend und ist keinesfalls
abgeschlossen, wie Al Gore unentwegt behauptet. Nur auf
eines kann man sich dabei verlassen: Immer, wenn eine
internationale Klimakonferenz bevorsteht, nimmt die
Dramatik der Prognosen zu. Dürren, Unwetter, schmelzende
Pole, versinkende Inseln und ertrinkende Eisbären werden
im schrillen Ton verkündet. Dabei fällt alles unter den
Tisch, was nicht ins geschlossene Weltbild passt. Dass
das Südpol-Eis stabil ist und vom Nordpol vergangenen
Winter rekordverdächtige Eisdicke gemeldet wurde, der
Meeresspiegelanstieg seit vielen Jahren im
Millimeterbereich liegt, die Zahl der schweren Unwetter
nicht zunimmt, der Rand der Sahara ergrünt und die
Eisbären sich vermehren: All dies mag nicht viel
bedeuten. Vielleicht ist es die Ruhe vor dem großen
Sturm, vielleicht hat die globale Erwärmung lediglich
eine Pause eingelegt. Aber das Verschweigen aller
gegenläufigen Trends stärkt nicht gerade die
Glaubwürdigkeit der Prognosen.
Jedes noch so schwache
Indiz wird dagegen zum Beleg der These herbeigezerrt.
Wenn ein Klimaforscher sagt, der Jahresmittelwert in
Potsdam sei in 120 Jahren um zwei Grad gestiegen, wird
dies mit Entsetzen registriert. Wenn Meteorologen in
Berlin einen wesentlich geringeren Anstieg um 0,25 Grad
in 300 Jahren melden, sinkt die Aufmerksamkeit merklich.
Wenn eine wissenschaftliche Arbeit darüber erscheint,
dass auf den Äußeren Hebriden die Schafe angeblich
infolge des Klimawandels schrumpfen, nimmt die
Öffentlichkeit dies als Beleg für die dräuende
Katastrophe wahr.
Die Trennung zwischen
Prognosen und messbaren Tatsachen existiert nicht mehr.
Um des dramatischen Effekts wird beides vermischt.
Aktivisten erklären das soziale Elend in Afrika zur
Folge der Klimaerwärmung und bekommen dafür mehr Gehör
als Wirtschaftsexperten, die sehr gut belegen können,
dass die Armut ökonomische und politische Ursachen hat.
Doch um dies zu ändern, reicht es nicht, den Ausstoß von
Kohlendioxid zu reduzieren.
Sprachliche Schludrigkeit
hat dazu geführt, dass Klimaschutz, Umweltschutz und
Naturschutz mittlerweile gleichgesetzt werden. Diese
falsche Gleichung führt zu der Erwartung, man müsse nur
weniger klimarelevante Gase emittieren, und schon sei
die Umwelt sauber und die Natur gerettet. Das ist nicht
der Fall. Man kann durchaus engagierter Umweltschützer
sein und die Klimalobby skeptisch betrachten.
Manche Maßnahmen, die mit
Klimaschutz begründet werden, stehen im Widerspruch zu
den Zielen von Umwelt- und Naturschutz. Zum Beispiel die
Errichtung von Staudämmen zur Stromgewinnung und die
Abholzung des Regenwaldes zum Anbau von Palmöl als
alternativem Treibstoff.
Das Klimagas Kohlendioxid
verschmutzt nicht die Umwelt in dem Sinne wie etwa
Schwefeldioxid oder Feinstaub. Es ist wie Sauerstoff
Grundlage des Lebens auf der Erde und fördert das
Pflanzenwachstum. Es gibt sogar mehrere Studien, die
einen Teil der Erwärmung auf die Erfolge der westlichen
Länder im Umweltschutz zurückführen. Denn die dreckigen
Wolken aus alten Fabriken kühlen die Atmosphäre. Auch
manche Naturschützer sehen eine mögliche Erwärmung nicht
nur negativ. Schließlich waren die erdgeschichtlichen
Warmzeiten Höhepunkte der Artenvielfalt.
All dies ließe sich
sachlich abwägen. Doch auch ohne Prognose vom
Großcomputer kann man getrost voraussagen, dass solche
Diskussionen in den nächsten vier Monaten nicht
stattfinden werden. Wie bei allen 15
Weltklimakonferenzen, die seit 1995 stattfanden, wird
auch im Vorfeld von Kopenhagen das
Panikorchester immer lauter aufspielen. Bis
endlich alle zustimmen, dass Kohlendioxid das größte,
wichtigste und einzige Weltproblem ist.
Die Aufklärer formieren sich
Von Klaus Peter Krause Die Welt
Das Wort des Jahres 2007" war "Klimakatastrophe". Das Wort kennzeichne die bedrohliche Entwicklung des Weltklimas und sei für den Sprachgebrauch des Jahres prägend gewesen, meinte die Gesellschaft für deutsche Sprache. Das wirklich Bedrohliche wird freilich nicht wahrgenommen. Sehr viel mehr nämlich kennzeichnet das Wort die allgemeine Hysterie, mit der Medien, politische Führung, Verbände und Wirtschaft die vermeintliche oder tatsächliche Bedrohung durch das Klima global für die eigenen Interessen nutzen und zu Lasten der Bürger mißbrauchen. Medien tun es im Konkurrenzkampf um Aufmerksamkeit, Politiker zur Ausdehnung ihrer Macht, die übrigen als berufliche und geschäftliche Profiteure.
Bisher ist es dieser Klimaschutzbewegung gelungen, ihr Bedrohungsszenarium den Bürgern als politisch und global wirksames Meinungsmonopol aufzuzwingen. Gegenmeinungen werden unterdrückt oder diffamiert. Erst allmählich setzte eine Gegenbewegung ein, und nun formiert auch sie sich. So hat Anfang März in New York ihre erste internationale Konferenz stattgefunden. The 2008 International Conference on Climate Change vereinte nicht nur ein paar geistig verwirrte Querköpfe, sondern rund 500 Wissenschaftler, Berater und Politiker aus aller Herren Länder.
Ihre unbeirrbaren Gegner sitzen im Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Uno. Von diesem Gremium geht die indoktrinierende Botschaft um den Erdball, daß die Menschheit zuviel Kohlendioxid (CO2) ausstoße, daß dieses Gas die Erde wie Glas in einem Treibhaus umgebe, daß daher die Erde aufgeheizt werde, daß dieser Treibhauseffekt das Klima auf der Erde gefährlich und mit katastrophalen Folgen erwärme und daß daher das (bisherige) Klima zu schützen sei. Mit dieser (ebenfalls von Wissenschaftlern unterstützten) Meinung beherrscht es die Klimadebatte in selbstherrlicher Weise. Die globale Meinungsherrschaft macht das IPCC, gestützt von den meisten medialen Mitläufern, zu einer politisch schwer einnehmbaren Festung. Zuviele Menschen glauben an die gängige IPCC-Botschaft, und die meisten Politiker folgen ihr ebenfalls.
Ovationen für
tschechischen
Präsidenten Václav Klaus
Eine herausragende
Ausnahme unter ihnen ist
Václav Klaus (JF 3/08).
Der tschechische
Präsident reiste auch
nach New York. Seine
dortige Warnung, sich
beim Klimawandel vor
großen Fehlern zu hüten,
wurde mit Ovationen
bedacht. Andere
Vortragende legten die
natürlichen Ursachen des
Klimawandels dar oder
sprachen darüber, daß
Natur das Klima
beherrsche, nicht
menschliche Aktivität,
daß nicht CO2 das Klima
steuere, sondern die
Ozeane. Oder sie warnten
davor, daß Gesetze, die
den Klimawandel
verhindern sollen,
Bürgerrechte rückgängig
machen würden.
Es
ist sicher vernünftig,
die für die Atemluft
schädlichen Autoabgase,
darunter den Ausstoß von
Kohlendioxid und anderen
Schadstoffen, so gering
wie möglich zu halten.
Das ist es aber nicht
deswegen, um den Wandel
zu einem wärmeren oder
kälteren Klima zu
verhindern oder
abzumildern, also nicht
um "das Klima zu
schützen". Denn für die
Untauglichkeit dieser
Klimaschutzbegründung
gibt es zu viele
Wissenschaftler,
Abhandlungen und
sachkundige Bücher, die
darlegen, warum
Kohlendioxid erstens in
der Atmosphäre nicht wie
ein Treibhaus für die
Erde wirken kann, warum
zweitens ein höherer
CO2-Gehalt der
Atmosphäre für einen (in
der Erdgeschichte schon
immer erlebten)
Klimawandel nicht
verantwortlich ist und
warum daher drittens
Kohlendioxid für das
Klima auf der Erde so
gut wie keine Rolle
spielt.
Ebenso leugnen die
Klimaschützer, daß
erstens der Anteil des
menschenverursachten
(anthropogenen)
Kohlendioxids in der
Erdatmosphäre gegenüber
dem des dort
naturbedingt vorhandenen
CO2 ohnehin
verschwindend gering
ist, daß sich zweitens
das Klima mit dem
Verringern des
anthropogenen
CO2-Ausstoßes überhaupt
nicht schützen läßt und
daß drittens die
entscheidende Rolle für
Klimaveränderungen der
Sonnenaktivität zukommt.
Aber alle diese Stimmen
sind zu wenigen Menschen
bekannt, denn sie
dringen nicht durch; die
politischen,
fiskalischen und
ökonomischen Interessen
von Medien, Politik,
Verbänden und Wirtschaft
sind zu groß, zu
einflußreich und (noch)
zu mächtig, als daß die
gegenteiligen Stimmen
der bedachtsam-kundigen
Nichtangepaßten in der
breiten Öffentlichkeit
Gehör finden und diesen
Interessen dann schaden.
In
Wirklichkeit wird der
"Klimaschutz" als
Vorwand genutzt, den
Bürgern für den Fiskus
und die anderen
Nutznießer noch mehr
Geld abzupressen, ein
Vorwand, gegen den sich
die Bürger mangels
Information und Macht
nicht wehren können -
oder (noch) nicht zu
wehren wagen. Dieser
"Klimaschutz" gebärdet
sich wie eine
Ersatzreligion samt
heiliger Inquisition
gegen die Unbotmäßigen.
Die Auseinandersetzung
ist eine zwischen
Schwindlern und
Aufklärern. Einst durfte
die Erde nur als Scheibe
gelten. Nun reden sich
Menschen ein, sie
könnten die Erde vor
einem Klimawandel
schützen.
Die Erde wird durch die Sonne erwärmt. Der von der
Sonne aufgenommene Energiebetrag entspricht dem
von Erdoberfläche und Atmosphäre in den Weltraum
abgestrahlten Energiebetrag. Einen entscheidenden
Einfluß auf das Klima üben die schwankenden
Aktivitäten der Sonnenstrahlung aus. Die Erdtemperatur
korreliert
eng mit der Länge der Sonnenfleckenperioden.
Unter Klima versteht man die Mittelwerte der
Wetterparameter von 30 Jahren. Das Klima ändert sich
beständig,
seitdem es Wolken gibt. Es gibt kein globales Klima,
sondern nur eine Vielzahl von Klimazonen. Es
gibt kein „natürliches“ Klima, das der Mensch schützen
könnte. Den entscheidenden Einfluß auf das Klima
üben die schwankenden Aktivitäten der Sonne aus.
Um
politische Unruhe zu schaffen reicht diese Feststellung
aber Ideologen nicht.
Deshalb muß die Desinformation, kommunistisches
Handwerkszeug, her, um zu bewegen:...und Alle machen mit?!
Wer sagt was?
Letzte Untersuchungen bezüglich der Qualität
wissenschaftlicher Untersuchungen haben den alten Grundsatz "Wes Brot ich eß.
des Lied ich sing" erneut bekräftigt. Die Mehrzahl der angeblichen
wissenschaftlichen Erkenntnisse ist manipuliert und hat wirtschaftlich
finanziellen Hintergrund. Sie, lieber Leser sollten sich, bevor Sie solche Dinge
zur Kenntnis nehmen nehmen darüber klar werden, wer Ihnen gerade was "
verkaufen will. Das gilt besonders in Bezug auf die angebliche
"Klimakatastrophe", eine der bisher größten und wirkungsvollsten
PR-Desinformastionslügen der linken Ideologie, um den erfolgreichen Kapitalismus
durch finanzielle Überbelastung in die Knie zu bekommen.
Die überwiegende Mehrheit der politisch
unabhängigen Fachwissenschaftler lehnt die
Klimakatastrophen-Hypothese ab. In den letzten Jahren ist
eine Reihe von Sachbüchern erschienen, welche
dieKlimakatastrophen-Hypothese kritisch beleuchten.
Gegen die Hypothese der Anthropogenen Globalen Erwärmung
spricht jedoch eine Reihe von Argumenten.
"Es gibt keinen meßbaren Zusammenhang zwischen
anthropogener CO2 Emission und Globaltemperatur!"
„Das Wirtschaftswachstum und der
Klimawandel haben sich entkoppelt.“
Dr. Corinne Le Quéré kommentiert die
Ergebnisse ihrer neuen Studie, die
eine Gruppe von Wissenschaftler der
University of East Anglia (UEA) und
des British Antarctic Survey (BAS)
jetzt vorlegen: „Die Treibhausgase
in der Lufthülle steigen rascher als
die Weltwirtschaft wächst“.
Schnell bemüht man bei solchen Hiobs-Botschaften
zur Steigerung von deren Glaubhaftmachung den "Weltklima-Rat":
Der Weltklimarat IPCC ist kein wissenschaftliches
Gremium
Die Bezeichnung
„Klimakatastrophe“ wurde in Deutschland kreiert. Am
11.08.1986 wurde sie erstmalig von „Der Spiegel“ mit einem
reißend aufgemachten bebilderten Artikel als Angstmacher in
weltweiten Umlauf gebracht. Titelbild: Kölner Dom, nur noch
mit Turmspitzen aus dem Nordseewasser
herausragend.Unmittelbar nach Erscheinen des
Spiegel-Berichts wurde in den USA in „einflußreichen
Kreisen“ darüber beratschlagt, wie das Wort
„Klimakatastrophe“ kommerzialisiert werden könne. In den
Jahren 1986-87 wurde entsprechend beschlossen, die
Klimakatastrophe zu einem „long lasting gigantic business“
zu entwickeln. Wegen der hohen Bedeutung dieses gigantischen
Business wurde vereinbart, nicht den für entsprechende
„Umweltfragen“ bereits existierenden Arm der UNO, die UNEP,
zu beauftragen, sondern eine eigene Organisation neu zu
schaffen.
„Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst
erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung
Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze
Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch
die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde
gegeben, seit es sie gibt." (Altbundeskanzler Helmut Schmidt
2007)
Die Auffassung der Bundesregierung zum
Klimawandel basiert auf den Verlautbarungen des
Weltklimarates. Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on
Climate Change IPCC) wertet zwar wissenschaftliche Aussagen
aus, ist aber kein wissenschaftliches, sondern ein
politisches Gremium. Aufgabe des IPCC ist nicht, den
Wahrheitsgehalt der Klimakatastrophen-Hypothese zu
untersuchen, sondern die von vorneherein als Dogma
festgelegte Klimakatastrophen-Hypothese zu propagieren
(siehe www.iavg.org/iavg035.pdf).
Häufig bedient man sich zur
Glaubhaftmachung der Desinformation des "Weltklima-Rates".
Hört sich wichtig an aber:
Der Weltklimarat ist kein wissenschaftliches Gremium
Die Bezeichnung „Klimakatastrophe“ wurde in Deutschland
kreiert. Am 11.08.1986 wurde sie erstmalig von
„Der Spiegel“ mit einem reißend aufgemachten bebilderten
Artikel als Angstmacher in weltweiten Umlauf
gebracht. Titelbild: Kölner Dom, nur noch mit Turmspitzen
aus dem Nordseewasser herausragend.
Unmittelbar nach Erscheinen des Spiegel-Berichts wurde in
den USA in „einflußreichen Kreisen“ darüber
beratschlagt, wie das Wort „Klimakatastrophe“
kommerzialisiert werden könne. In den Jahren 1986-87 wurde
entsprechend beschlossen, die Klimakatastrophe zu einem „long
lasting gigantic business“ zu entwickeln.
Wegen der hohen Bedeutung dieses gigantischen Business
wurde vereinbart, nicht den für entsprechende
„Umweltfragen“ bereits existierenden Arm der UNO, die
UNEP, zu beauftragen, sondern eine eigene Organisation
neu zu schaffen.
„Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den
hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-
Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte
ist hysterisch, überhitzt, auch und vor
allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf
dieser Erde gegeben, seit es sie gibt." (Altbundeskanzler
Helmut Schmidt 2007)
Die Auffassung der Bundesregierung zum Klimawandel
basiert auf den Verlautbarungen des Weltklimarates.
Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate
Change IPCC) wertet zwar wissenschaftliche Aussagen
aus, ist aber kein wissenschaftliches, sondern ein
politisches Gremium. Aufgabe des IPCC ist nicht, den
Wahrheitsgehalt der Klimakatastrophen-Hypothese zu
untersuchen, sondern die von vorneherein als Dogma
festgelegte Klimakatastrophen-Hypothese zu propagieren
(siehe www.iavg.org/iavg035.pdf).
Eine riesige Lüge eben!
Die Klimakatastrophen-Hypothese hat ideologische
Hintergründe
Ideologie, die eine Desindustrialisierung anstrebt.
Welch ein Zufall?!
Wie kann man eine einheitliche einseitige Hörigkeit
von Völkern weltweit für eine
Ideologie zur Durchsetzung Ihrer eigenen Interessen durchsetzen?
Ganz
einfach, Rezepte dazu findet man bei den Religionen, z. B. auch der Bibel.
Es bedarf eines Propheten auf dem Berg, der den Weltuntergang predigt und
alle hören erschrocken und willig zur Mithilfe zu und befolgen unkritisch
alle Anweisungen zur Rettung. Fehlende Bildung oder Halbbildung vereinfachen
die Prozedur; Medienherrschaft und Ideologiekader, die den Blödsinn
verbreiten, braucht man auch. Wer könnte von solchem Sendungsbewußtsein
befallen sein? neuzeitliche Sozialisten und Kommunisten haben sich dies zu
Nutze gemacht, mit Hilfe der Bildung eines Meinungsmonopls durch
Unterwanderung von Medien. Dies ist ihnen seit den 68er-Jahren
erfolgreich gelungen. Im Rahmen der ergangenen Klima-Kampagnen wurde dabei
mehr als deutlich, dass auch die "Grünen", was der eingeweihte immer schon
beobachten konnte, ebenfalls den sozialistisch-kommunistischen Weg gehen und
nach der Roten-Armee-Fraktion als nächste Fraktionen den Weg in die
ideologische Klimadebatte führen sollten. Dies haben sie ebenfalls mit Erfolg
geschafft.
Erneuerbare Energien waren plötzlich das Heil der Welt!
Warum Kommunisten Rußland fördern.
dass die meisten Darstellungen und Äußerungen nur "warme
Luft" waren und sind, zeigt die weitere Entwicklung, die insoweit absehbar
war.
Die Begeisterung für die erneuerbaren Energien hat sich
nunmehr merklich abgekühlt. Was dem Wirtschaftsexperten voraussehbar war,
wird jetzt wiederum als neue Erkenntnis verbreitet. Biosprit schadet dem
Klima mehr, als er ihm hilft! Wind- und Sonnen-Kraftwerke liefern zu
wenig und viel zu teuren Strom; notwendig wird eine Generalsrevision in der
gesamten grün-rot-linken Umwelt- und Energiepolitik, da sie in dieser
Förderungsform in eine Sackgasse führt.
Die Herstellung von Biokraftstoff rechnet sich in
Deutschland nicht. Der Preis für die Tonne Getreide ist im Jahre 2007
aufgrund der weltweiten Nachfrage nach diesem wichtigen Rohstoff für
Biosprit-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie regelrecht explodiert. Von
einem Preis von 70 EUR stieg sie auf230 EUR. Die ursprünglich vorgesehene
große Aktion der Ideologen wollte Zwangsbeimischung von 10% Ethanol
stattfinden lassen. Die Ideologen mussten nun zurückrudern, weil von der
Technik bereits vorausgesagte Unmöglichkeiten letztlich zwangsweise, bedingt
durch die Realität, eingesehen werden mussten, dass nämlich viele alte
Motoren diese Beimischung nicht verkraften würden. Unabhängig davon war auch
zu keinem Zeitpunkt geklärt, wo die für die Beimischung benötigte Menge von
jährlich 1, 5 Millionen m³ deutscher Biosprit-Fabrikationen hätten herkommen
sollen, weil die deutsche Produktionskapazität trotz umfangreicher
Subventionen bereits nicht ausreichte. Es hätten insoweit Importe aus
Brasilien stattfinden müssen.
Um Verluste zu begrenzen, beginnen viele Raffinerie in zu
schließen. Die ideologisch bedingte linke Vision insbesondere bezüglich der
Ethanol-Beimischung bleibt in ihrer Realisierungsmöglichkeit völlig offen.
Auch in den USA, wo staatliche Subventionen von jährlich 7, 3 Milliarden USD
erfolgten, beginnen die ersten Ethanolraffinerien den Betrieb einzustellen.
Auf linke Euphorie erfolgt also müde Ernüchterung. In Euphorie- Stimmung
hatte sowohl die deutsche als auch die amerikanische Politik auf den
massiven Ausbau von "erneuerbaren Energien" gesetzt und nach dem
Gießkannenprinzip gefördert. Gleichzeitig schossen überall Windmühlen wie
Spargel aus den Böden. Millionen Quadratmeter von Dachflächen wurden mit
Solarzellen zugepflastert. Es wurden Riesenstaudämme aus dem Boden gestampft
und abertausende tiefe Löcher in den Planeten gebohrt, um die Erdwärme
anzuzapfen. Linke Ideologen stilisierten insbesondere In Deutschland Wind,
Sonne, Erdwärme und Biogasproduktion zu Wundermitteln. Obwohl eine ganze
Reihe von Wissenschaftlern und Wirtschaftsexperten auf "Unsinn" wiederholt
hinwies, erfolgten zu keinem Zeitpunkt Untersuchungen, wann die Förderung
ökonomisch Sinn mache und welchen Nutzen die Technologien für das Klima
überhaupt haben können und würden. Prognosen von Sachverständigen werden
mittlerweile Wirklichkeit, indem sich herausstellt, dass die so genannten
"regenerativen Energien" jedenfalls nach heutiger technischer Verfassung
allenthalben zum Teil das halten, was ihre ideologischen Verfechter stets
großmundig versprochen haben. Ein Großteil der Aktionen überlebt nur
deshalb, weil reichlich Fördergelder von den verschiedenen Ländern
zugeordnet werden. In der Regel garantieren Gesetze den Betreibern von
Wind-, Biomasse- und Solaranlagen, dass sie ihren Strom in unbegrenzter Höhe
ins öffentliche Netz gegen Entgelt einspeisen dürfen, also zu festen
Tarifen, die teilweise deutlich über den eigentlichen Marktpreisen liegen.
Der dumme Verbraucher wurde darüber nicht informiert, insbesondere auch
nicht über die Tatsache, dass nach dem normalen kaufmännischen
Umlegungsprinzip (Sozialisten nennen so etwas ideologisch-technisch
Umverteilung) der später die Zeche dafür zahlen werden müsse. Heute holt ihn
dieses Dilemma ein, was die fast monatlich steigenden Energiepreise belegen.
Der Impetus zu diesem Unsinn kommt dabei nicht allein aus
Deutschland, vielmehr zwischenzeitlich im Rahmen der Europäischenunion aus
Brüssel, auch dort sitzen aber zwischenzeitlich zahlreiche
Sozialisten/Kommunisten zentral steuernd in den Schaltstellen, die ebenfalls
Zu diesem Zwecke systematisch unterwandert wurden. Europa wird auf diese
Art und Weise immer mehr in Abhängigkeit zu den eigentlichen
Energielieferanten (wie u.a. Rußland) getrieben, wozu aufgrund der dortigen Entwicklung
Russland immer mehr sich entwickelt. Dies ist das Lieblingsland der linken
Ideologen, u.a. weil Wirkungsstätte des ersten Ideologieumsetzers marxscher
Ideologie, Lenin, welches sich mehr und mehr als der Monopol-Energielieferant
herausstellt und damit willfährig, entsprechende Beispiele hat er in letzter
Zeit wiederholt geliefert, über die Energieverteilung entscheiden kann,
indem er sie im Zweifelsfalle sogar völlig kappt. wir sich also fragt, warum
gerade linke Ideologen sich für Energiepolitik so interessieren, sollte an
dieser Stelle nachgraben. Unsere Politiker scheint dies jedenfalls aber
nicht zu interessieren oder sie sind ebenfalls bereits so unterwandert, dass
sie diese Abhängigkeit des Westens bewusst betreiben. Die Zukunft wird
zeigen, ob diese Mutmaßung richtig ist oder schlichtweg nur
energiepolitische Dummheit am Werke ist.
Nach Vorgabe der Europäischen Union müssen alle Länder
bis zum Jahre 2020 mindestens 5,5% mehr erneuerbare Energien einsetzen, in
Deutschland soll dabei der Anteil erneuerbarer Energie auf 18% steigen;
derzeit liegt er bei 9%.Man hält also Europa auf diesem Sektor beschäftigt,
während auf dem Sektor der konventionellen Energiepolitik zunehmend darauf
geachtet wird, dass kein Nachschub in Form von neuen Kernkraftwerken
erstellt wird.
In der Energie hat bisher die viel versprechenden
Ergebnisse geliefert. Windenergie deckt bereits 4% der europäischen
Stromnachfrage. Bis 2020 soll dieser Anteil im Strommix auf 12% steigen, 1/3
davon in Offshore-Anlagen. Fachleute bezweifeln aber, dass das Uhr Wachstum
wie in den vergangenen Jahren sich so weiterentwickeln wird. Die Windbranche
leidet unter den steigenden Kosten für Kupfer und Stahl, wie vermehrt von
China und Indien geordert werden. Deutschland hat keine ausreichende
Infrastruktur; in Europa fehlen außerdem Techniker und Ingenieure mit den
erforderlichen Fachkenntnissen (mangelnde Schulbildung).
Zudem entstehen mit der Einspeisung von Windstrom in die Netze große
Probleme.
Solarenergie ist vor diesem Hintergrund nur von mäßigem
Erfolg. Erst neuartige Solarzellen, die hoch konzentriertes
Sonnenlicht umwandeln, verdoppeln den Wirkungsgrad, in Deutschland wirkt
sich aber das schlechte Wetter negativ aus. Effektivität tritt erst in
sonnenreichen Regionen auf, weil ieben diese neuen Solarzellen direkte
Sonnenstrahlung benötigen.
Der immer wieder von links gepriesene Biosprit ist bei
näherem Hinsehen ein ökologischer Albtraum. So ist der Energieaufwand für
dessen Herstellung höher als der Energiegehalt des gewonnenen Benzins. Hinzu
kommen Belastungen für Böden und Luft durch Düngemittel, um das Wachstum zu
fördern. Außerdem bedroht der massenhafte Anbau der für die Erzeugung des
Biosprits nötigen Pflanzen den Regenwald in Amazonien, obwohl dies von der
brasilianischen Regierung wiederholt bestritten wird.
Absehbar aber nie prognostiziert waren die drohenden
sozialen Verwerfungen, die durch die ansteigenden Lebensmittelpreise
verursacht werden. Die weltweite Verarbeitung von Mais, Zuckerrüben, Raps,
Soja, Zuckerrohr oder Getreide zu Benzin hat überall die Preise der
Lebensmittel kräftig in die Höhe getrieben. Viele Bauern steigen auf
Produktion von Pflanzen für die Benzinproduktion um. Dies selbst in China.
Die dortige Regierung hat deshalb bereits die Herstellung von Methanol aus
Getreide, Reis und Mais verboten.
Dies alles sollte der Senkung der CO2 -Emissionen dienen.
Schaden entsteht aber in weitaus höherem Maße z.B. allein durch die zu
intensive Düngung, die notwendig wird, um Raps, Weizen oder Mais intensiv
wachsen zu lassen. In der Düngemittelproduktion und beim Einsatz von Stoffen
auf dem Feld werden große Mengen an Lachgas freigesetzt, welches 310-Mal
klimaschädlicher ist als Kohlendioxid.
Als Quintessenz ist daraus zu entnehmen, dass die neuen
Techniken und Verfahren nicht ausgereift sind. Es geht auch nicht darum,
diese ins abseits zu stellen, vielmehr ist Forschung und weiterer Ausbau
erforderlich, um zu einem effizienten und Produktivität bringenden
Endergebnisse zu gelangen, ohne dass wie derzeitige Bevölkerungen finanziell
ausgenommen werden, um unprofessionell und unwissenschaftlich durchgeführte
Technikversuche finanzieren zu müssen, sei es durch direkte Steuern, sei es
durch erhöhte Energiepreise oder erhöhte Lebensmittelpreise. Gerade die, wie
immer angeblich für die Armen eintreten, nämlich Sozialisten und
Kommunisten, sind die Hauptverantwortlichen an der Ideologisierung dieses
Themenbereiches und schaden damit nachdrücklich ihrer eigenen Klientel, umso
mehr deutlich macht, dass es um die Förderung des ideologischen Partners
"Russland" (trojanisches Pferd=Putin) primär geht, um dies zu stärken und
den Westen in energiepolitische Abhängigkeit zu diesem Land zu bringen.
Bis die neuen Techniken ausgereift sind und im großen
Maßstabstrom und Kraftstoff hoffentlich einmal liefern können, werden also
noch viele Jahre vergehen. Gestoppt werden muss der Subventionswahn, der
nicht durch wissenschaftliche und wirtschaftliche Erwägungen getragen wird,
vielmehr rein ideologisch bedingt ist. Wichtig ist also, die den
ideologischen Scheuklappenmechanismus zu beseitigen und die
entsprechenden Leute, die dies Verbreiten auszuschalten und an die
hochinteressante Problematik mit Fachwissen, sei sie wissenschaftlich oder
kaufmännisch, heranzugehen. Bis heute hat die Menschheit immer noch ihre
Energieprobleme auf dieser Basis wirksam lösen können.
29.4.2008 JC
Ansteckungsgefahr
Ansteckungsgefährliche
Infektionskrankheiten treten nach Experten Angaben immer häufiger auch an
europäischen Urlaubszielen auf. So seien im Sommer 2007 mehr als 200 Fälle
von hochgefährlichem Fieber in Norditalien gemeldet worden. Die aus Afrika
stammende Virusinfektion wird durch Mücken übertragen. In der Türkei und
Russland sind zur gleichen Zeit mehrere 100 Menschen am von Zecken
übertragenen Krim-Kongo-Fieber erkrankt.
23.4.2008 JC
Wenn es
wärmer wird, wen hätten wir als Verursacher dazu wohl zuerst? Richtig, die
Sonne, sie läßt sich aber nicht dimmen oder sonstwie beeinflussen, ihre
Wechsel muß man also im Rahmen der Erdgeschichte zwangsläufig hinnehmen. Auf
und ab hat es immer gegeben, wie die Wissenschaften belegen.
Für sendungsbewußte
Weltveränderer also nicht zum Nutzen der Verbreitung der Ideologie
verwendbar, weil keine überzeugende Einflußmöglichkeit des Retters und
Propheten auch bei dem Dümmsten möglich wäre. Versucht man es also mit
menschengemachten Einflüssen, das kapiert Jeder,oder?
Wüsten breiten sich aus. Millionen Menschen verhungern. Gleichzeitig
schmelzen die Eismassen an den Polen. Mit weiteren gewaltigen
Überschwemmungen muss gerechnet werden. Schuld ist die Klimaerwärmung -
verursacht durch den Menschen. Er erzeugt durch seinen Verbrauch von
Kohle, Öl und Gas den Treibhauseffekt. So zumindest sehen es viele
Politiker und Wissenschaftler. Es gibt aber auch andere Theorien.
Henrik
Svensmark vom Dänischen Institut für Weltraumforschung gehört zu der
kleinen, aber immer größer werdenden Gruppe von Wissenschaftlern, die
einen anderen Schuldigen für die weltweite Klimaerwärmung ausgemacht
haben: Die Sonne. Sie ist ein glühender Ball und auf ihrer Oberfläche
werden gewaltige Kräfte frei. Seit etwa fünfzig Jahren wissen Forscher,
dass sich die magnetischen Aktivitäten der Sonne bis auf die Erde
auswirken. Der Weltraumphysiker Svensmark hat diesen Prozess genauer
untersucht.
Immer, wenn er seine Ergebnisse Forschern vorstellte, die normalerweise
mit der Theorie vom Treibhauseffekt und der Kohlendioxidbelastung
arbeiteten, stieß er auf enorm starken Widerstand und Kritik. Es hieß,
das sei völlig unmöglich und er läge total falsch. Auf der Sonne
herrschen sehr starke Magnetfelder. Wenn sie sich entladen, werden
enorme Mengen kleinster Teilchen in den Weltraum geschleudert. Die
Energie ist eine Milliarde mal stärker als bei Wasserstoffbomben. Die
Teilchen bilden den sogenannten Sonnenwind, der auch die Erde erreicht.
Bezüglich
der Sonne und der von ihr ausgehenden Energie war jahrelang von der
Sonnenkonstante die Rede. Darin liegt eine gewisse Ironie, denn die
Sonne ist keineswegs konstant. Sie verändert sich ständig - und das war
immer so. Es gibt kleine Veränderungen im Sekunden- und Minutenbereich
und große Wechsel in Jahrtausend-Schritten. Vom Beginn des vorigen
Jahrhunderts an bis etwa 1940 stieg die durchschnittliche Erdtemperatur.
Dann sank sie viele Jahre lang. Doch um 1980 begannen die Temperaturen
wieder zu steigen. Henrik Svensmark kam auf die Idee, dass die
wechselnde Sonnenaktivität das Klima auf der Erde beeinflussen könnte -
und zwar über die Wolkenbildung.
Selbst kleine Veränderungen der Wolkendecke reichen aus, um die Erde
abzukühlen oder zu erwärmen. Svensmark verglich diese Veränderungen mit
den Schwankungen der Sonnenaktivität und konnte beweisen: Je mehr
Sonnenaktivität, desto mehr Sonnenwind und desto weniger Wolken. Die
Schwankungen der Erdtemperatur lagen im letzten Jahrhundert genau im
Einklang mit der Sonnenaktivität. Der Klimaforscher sieht darin einen
wichtigen Hinweis, dass vor allem die Sonne das Klima beeinflusst - und
nicht der Mensch allein. Henrik Svensmark kann nicht verstehen, dass es
bisher nur so wenige Meteorologen gibt, die diese Entdeckung wahrhaben
wollen.
Mit dieser Erkenntnis kann man aber, wie gesagt, keine
Menschen manipulieren. Deshalb muß in der Zeit des heutigen
Widerspruchsgeistes, den linke Einflußpolitik über die 68er wirksam und
erkennbar eingeführt hat, die Prophetie wieder herhalten. Sonne kann man
nicht dimmen; durch Vermittlung des Gefühls du bist schuld“ und „die Welt
geht deshalb unter“, kann man widerspruchslose Mitwirkung veranlassen. Bei
Gutachten bestimmt immer der Auftraggeber die Richtung, passt das Gutachten
in diese Richtung, wird es publikativ bekannt gemacht; passt es nicht wird
es verschwiegen. Gutachter, die nicht im Gutachten bringen, was der
Auftraggeber erwartet („wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ sagt das alte
Sprichwort), sind „schlechte“ Gutachter und werden nicht mehr genommen.
Bestens sind ideologisch gleichgeschaltete Gutachter, die hat man von
der Lehre her, was gewollt ist, in der Hand.Die CO2-Kreisläufe und Wechselwirkungen sind heute
jedoch noch nicht so genau erfasst, wie dies unter politischer
Zweckverfolgung so gerne dargestellt wird.
Prüfen Sie selbst: Die Bibel, reich an
Prophetien lässt schon verlauten: "An den Taten, nicht an den Worten sollt
Ihr sie erkennen.“ Kat, Filter, Stadtzufahrtbeschränkungen; 30er Fahrt und
Verunglimpfung des „Rasers“; Bodenschwellen usw. alles weitere Regelungen,
die den freien Menschen beschränken sollen.und werden und dem Staat massiv
Einfluß geben. Alle wegen Autos und CO2! Was ist aber mit der mangelnden
Abhilfe bei wirklichen CO2 Verursachern, wie Autostaus in den Städten durch
Unzahlen von Umwegen mittels Einbahnstraßen; ideologische Abschaffung von
„grüner Welle“ bei Ampeln. Vergleichen Sie die 80er – 97er Jahre und was
seither in diesem Sinne ideologisch im Straßenverkehr bewirkt wurde mit der
Folgewirkung der Abgas- und CO2 Entstehung. Was ist mit der Abscheidung von
CO2 bei allen Grünpflanzen und Bäumen, was mit Vulkaneruptionen, was mit den
Methanblasen im Sargassomeer und dem Viktoriasee in Afrika und sonstigen
Gewässern? Hier dreht sich die öffentliche Diskussion allenthalben um die
Blähungen von Kühen.
JC 14.1.2009
Studie
Klima schwankt im
Sonnentakt
Die
Temperaturschwankungen der Erde hängen auch von der Sonne ab, die
unterschiedlich stark strahlt. Eine neue Studie beweist diesen Zusammenhang.
Die Sonne befindet sich gerade in einer Phase geringer Aktivität
Satellitendaten aus fünf Jahrzehnten belegen erstmals weltweite
Temperaturschwankungen im Rhythmus der Sonnenaktivität. Die Stärke der
Sonnenstrahlung schwankt leicht in einem etwa elfjährigen Aktivitätszyklus,
in Abhängigkeit davon ließen sich nun Temperaturschwankungen auf der Erde
nachweisen.
0,2 Grad wärmer allein durch Sonnenstrahlung
Zu Zeiten des solaren Maximums, wenn die Sonnenstrahlung besonders intensiv
ist, ist es auf der Erde demnach im globalen Mittel fast 0,2 Grad Celsius
wärmer als im Minimum, wie das britische Magazin „New Scientist“ berichtet.
Temperaturänderungen durch den Sonnenzyklus waren stets vermutet worden,
ließen sich jedoch bisher nur regional messen, nicht global. Die Forscher
Ka-Kit Tung und Charles Camp von der Universität von Washington in Seattle
werten ihre Analyse als weitere Bestätigung für den menschlichen Einfluss
auf den Klimawandel. So belege die Studie mit unabhängigen Messungen auch,
dass die Klimamodelle die Auswirkungen zusätzlicher Energie in der
Atmosphäre korrekt voraussagen können.
Der Aufschwung im Sonnenzyklus steht bevor
Da sich die Sonne gerade in einem Minimum ihres Aktivitätszyklus befinde,
könne der Erdatmosphäre eine weitere deutliche Erwärmung in den nächsten
fünf Jahren bevorstehen, falls nicht andere Klimaphänomene wie
Vulkanausbrüche oder El Niño diese dämpften, meint Tung. Der Aufschwung im
Sonnenzyklus werde dabei die menschengemachte Erwärmung verstärken.
cst/dpa
Wenn Sie sich einen
generellen Überblick über die Klimafrage verschaffen möchten, sollten Sie
mit dieser Seite anfangen
Von: Christian Bartsch (Neue Freiheit www.neuefreiheit.de)
Die
Ankündigung einer Klimakatastrophe durch vom Menschen freigesetztes
(anthropogenes) Kohlendioxid (CO2) wurde von den Medien kritiklos übernommen
- auch weil sich daraus wunderbare Schlagzeilen zimmern ließen. Doch kaum
einer der Autoren machte sich die Mühe, den Wahrheitsgehalt der Behauptungen
des Weltklimarates (IPCC / Intergovernmental Panel on Climate Change)
nachzuprüfen. Unbedarften Journalisten und Politikern könnte man immerhin
übertriebene Ehrfurcht gegenüber dem IPCC zugute halten, denn der
Weltklimarat wurde vor fast zwei Jahrzehnten immerhin vom Uno-Umweltprogramm
(Unep) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen.
Zunächst
waren es nur vereinzelte Stimmen wie die des früheren ZDF-Wettermannes
Wolfgang Thüne ("Freispruch für CO2", Edition Steinherz 2002), die im
deutschen Sprachraum gegen die "Klimaexperten" anschrieben, doch inzwischen
mehren sich die Autoren, die gegen die in der Öffentlichkeit kaum
hinterfragten IPCC-Klimatheorien energisch Stellung beziehen.
Einer von
ihnen ist der Wissenschaftsjournalist Kurt G. Blüchel, langjähriger
Herausgeber der Zeitschriften Draußen und Natur. 1979 veröffentlichte er mit
Heinz Sielmann und Horst Stern den Erfolgsband "Naturwunder Deutschland",
1992 zusammen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald das alarmierende
Buch "Tropischer Regenwald - der Garten Eden darf nicht sterben". Kürzlich
hat der Naturfreund Blüchel ein Buch mit dem provokanten Titel "Der
Klimaschwindel" herausgebracht. Er untersucht zunächst die Bedingungen nach
Ende der letzten Eiszeit, unter denen die ersten Hochkulturen der Menschheit
entstanden sind. Er kommt zu dem von vielen Naturwissenschaftlern
bestätigten Schluß, daß diese Kulturen ohne den abrupten Klimawechsel nie
entstanden wären.
"Das
gigantischste Betrugswerk der Neuzeit"
In der rund
100.000 Jahre andauernden Eiszeit sank der CO2-Gehalt der Luft auf den
beängstigend niedrigen Wert von 260 Teilen pro Million (ppm), um seither
wieder anzusteigen. Ein langes Kapitel am Ende des Buches enthält die
Wetterchronik des 20. Jahrhunderts. Gegen manche Jahre ist der verregnete
Sommer 2007 ein laues Lüftchen. Blüchels Fazit lautet daher: Einen
Klimawandel gab es immer und er hat zugleich auch immer die Kultur mit
gewandelt. Im Kapitel "Porträt eines 'Killers'" erläutert er, warum nicht
die Absenkung der CO2-Konzentration, sondern die Erhöhung (wie in
Gewächshäusern praktiziert) dem Pflanzenwachstum nutzen würde.
Die beklagte
Erderwärmung resultiere nicht aus dem anthropogenen CO2-Ausstoß, sondern sei
Folge der Sonnenaktivität. Auch daß das Klima anhand von
Computersimulationen vom IPCC vorhergesagt werde, hält er für nicht seriös.
Für wirklich klimarelevant hält Blüchel das am Grunde der Ozeane
gespeicherte Methan (CH4). Die Sprache des Buches ist oft drastisch und
polemisch, aber es liefert dank der klaren Aussagen reichlich Argumente für
Diskussionen mit IPCC-"Jüngern".
Auch der
Wirtschaftspublizist Hartmut Bachmann hat sich dem Kampf gegen die
Meinungsdiktatur des IPCC verschrieben. Sein neues Buch "Die Lüge der
Klimakatastrophe" trägt den Untertitel "Das gigantischste Betrugswerk der
Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht". Bachmann, der Aerodynamik
und Meteorologie studierte, war viele Jahre in den USA Chef einer Firma, die
sich mit Klimafragen beschäftigte. So war er berufsbedingt jahrelang
Teilnehmer von Abspracherunden der "Großen von Wirtschaft und Politik" zum
Thema Klimaschutz. Er beschreibt, wie und wo die Beschlüsse gefaßt wurden,
die aus der "Klimakatastrophe" ein lohnendes Geschäft und Machtinstrument
für Politiker machten.
Bachmann
benennt die Wirtschaftszweige, denen das Geld für den Klimaschutz zugute
kommen wird: Energieversorger, Kraftwerksbauer, Auto-, Elektro- und
Bauindustrie, Metall- oder Pharmaindustrie - und alle, die vom Handel mit
den neuen Emissionszertifikaten profitieren. Das Buch provoziert Politiker,
Umweltschützer und Wirtschaft gleichermaßen - genauso wie sein zuvor
erschienenes über "Die Reformverhinderer. Parteien- und Beamtendiktatur in
Deutschland".
Umfangreich beschrieben wird
dieses riesige Lügengebilde , mit dem man Menschen durch Angst "weltweit"
gefügig machen kann romanhaft durch Michael Chrichton in "State of Fear"
(siehe oben) JC
7.12.2009
Flucht vor dem
Klimawandel
Von Florian Hassel24. November 2009,
04:00 Uhr Die Welt
Für die Einwohner
empfindlicher Weltregionen ist die Veränderung des
Klimas bereits Realität. Sie verursacht hohe Kosten.
Betroffene berichten
Wenn Isaiah
Kipyegon Toroitich frühere Bekannte oder Nachbarn
treffen will, muss er nicht weit fahren. Zwar ist
seine Heimat im ostafrikanischen Kenia, das Dorf
Kator im Bezirk Baringo, knapp 400 Kilometer von
seinem Wohnort Nairobi entfernt. Doch seit einigen
Jahren fliehen viele Bauern oder Viehhirten aus dem
Baringo-Bezirk in die Hauptstadt Kenias. "Sie
kommen, weil ihre Äcker ausgedörrt sind, ihre Kühe
verdurstet oder verhungert", sagt Toroitich.
Die
Einwohner von Kator, wo Toroitichs Familie früher
Mais, Bohnen und andere Gemüse anbaute, haben in
diesem Jahr das fünfte Dürrejahr in Folge erlebt.
"Wir Kenianer sind Dürren gewohnt - aber nicht eine
nach der anderen", sagt Toroitich. "Früher konnten
sich die Menschen, das Vieh und das Land in normalen
Jahren von der Dürre erholen - jetzt nicht mehr."
Toroitichs Familie gab erst ihr Vieh auf, dann den
Mais- und Gemüseanbau. Kenias Region Kericho gehörte
früher zu den Gegenden mit Regen während des ganzen
Jahres. Das hat sich geändert. Lange Dürren trocknen
das Land aus. Und wenn es endlich heftig regne,
werde guter Boden weggespült. Durch das wärmere
Klima gebe es auch mehr Krankheiten und Schädlinge
auf den Feldern, zitiert Toroitich die 50 Jahre alte
Farmerin Nelly Chepkoskei. "Für uns Kenianer ist der
Klimawandel keine Frage der Zukunft", sagte
Toroitich bei einem Aufenthalt in Deutschland
kürzlich der WELT. "Er findet schon heute statt. Und
wir zahlen einen hohen Preis."
In der Tat
spricht einiges dafür, dass die Dürren in Kenia
keine kurzfristige Laune der Natur sind, sondern
Ausdruck eines Klimawandels - eines Wandels, der die
Wirtschaft in den von der Landwirtschaft und der
Viehzucht abhängigen Ländern Afrikas, Asiens und
Lateinamerikas unmittelbar trifft. Und der die
ohnehin empfindlichen Länder wirtschaftlich noch
stärker abhängig von ausländischer Hilfe macht.
Gewiss
gehören Dürreperioden etwa in vielen Ländern Afrikas
zur Existenz. Mitte des 20. Jahrhunderts rechneten
Bauern und Hirten mit einer Dürre pro Jahrzehnt.
Doch allein in den vergangenen drei Jahrzehnten hat
sich die Zahl der Trockenzeiten dem metereologischen
Dienst Kenias zufolge vervierfacht. Das passt zu den
Prognosen von Klimaforschern, denen zufolge ohnehin
trockene Weltgegenden noch mehr Hitze und
Trockenheit erleben würden.
Anfang
November beschrieb ein Team um den US-Forscher
Lonnie Thompson den sich beschleunigenden
Gletscherschwund auf Kenias weltberühmten
Kilimandscharo-Gipfel. Das Fazit der Forscher: Für
die Eisschmelze gebe es in der gesamten, 11 700
Jahre langen Geschichte des Gletschers keine
Parallele. Schon in einem Jahrzehnt könne das
gesamte Eis des Kilimandscharo verschwunden sein.
Um den
Mount Kenia, dessen Gletscher wie der des
Kilimandscharo schmilzt und von dessen Schmelzwasser
sieben Millionen Kenianer abhängen, bleiben von 27
Flüssen 20 über weite Strecken trocken. Die Massai,
Kenias nomadische Viehhirten, waren gewöhnt,
Dutzende Kilometer zu Wasserlöchern oder Flüssen
zurücklegen zu müssen, um ihre meist Hunderte Köpfe
starken Rinderherden zu tränken. Doch nun sind immer
mehr Wasserlöcher und Flüsse ausgetrocknet. Im
Kajaido-Bezirk, 150 Kilometer südlich von Nairobi,
verloren der Hirte Issac Lepilal und seine Kollegen
am Ende der mehr als ein halbes Jahr dauernden Dürre
an einem einzigen Tag mehr als 450 Schafe, Ziegen
und Rinder. "Für einen Kenianer ist sein Vieh
Bankkonto, Ersparnisse und Versicherung in einem",
sagt Toroitich. "Verliert er sein Vieh, verliert er
alles."
Mitte
Oktober kam endlich Regen - doch nun so heftig, dass
er in vielen Teilen Kenias zu Überschwemmungen und
einer Cholerawelle führte. Hirten wie Issac Lepilal
haben nun keine Tiere mehr, um sie auf die Weide zu
treiben, berichteten sie Helfern der englischen
Organisation Practical Action. Beim Nachbar Sudan
war der Kampf um knappes Wasser und Land schon eine
wichtige Triebfeder des Bürgerkrieges, bei dem bis
2005 mehr als zwei Millionen Menschen starben und
vier Millionen zu Flüchtlingen wurden. Im Norden
Kenias kämpfen die Stämme der Pokot, Turkana und der
Karamajong heftig um knapper werdendes Wasser und
Weidegründe.
In den
vergangenen Dürrejahren haben von Kenias zuvor rund
drei Millionen umherziehenden Viehhirten knapp eine
Million aufgegeben. Viele von ihnen gehören zu
Hunderttausenden "Umweltflüchtlingen": Die versuchen
sich nun in kleinen Städten Kenias oder in Nairobi
als Kleinhändler oder Fahrer durchzuschlagen oder
leben von Hilfslieferungen. Allein in diesem Jahr
fehlen in Kenia mehrere hunderttausend Tonnen
Getreide. Bis zu zehn Millionen Kenianer sollen nun
auf internationale Hilfe angewiesen sein.
Auch andere
Länder Afrikas wie Äthiopien und Somalia, Niger und
Sudan, Tansania und Mosambik bekommen den
Klimawandel schon zu spüren: durch längere
Dürreperioden, vorrückende Wüsten und zunehmende
Sandstürme im Inneren. Und durch kürzere, heftigere
Regenfälle, die Ackerland hinwegspülen oder
Überschwemmungen auslösen. In Lateinamerika sind
Länder wie Mexiko, Peru oder Brasilien stark
betroffen, in Asien Indien, Bangladesch oder
Vietnam.
Oder Nepal.
Dort sind die Felder der Bauern im
2000-Einwohner-Dorf Sikles im Süden des
Annapurna-Massivs auf 2000 Meter Höhe in die
Berghänge hineingeschlagen, wie an vielen Stellen
des Himalaja-Gebirges. Das Wasser für die Mais- und
Reisfelder kommt vor allem von Regen und Schnee -
jedenfalls früher. Es ist so warm geworden, dass
erstmals noch über 3500 Meter Höhe Moskitos
gesichtet werden. Auch die Wetterzyklen ändern sich.
"Im Winter
schneit es monatelang überhaupt nicht - dafür dann
plötzlich erst im Mai", berichtete der WELT der in
Sikles aufgewachsene Geograf Gehendra Gurung auf
einer Klimakonferenz der Hilfsorganisation Brot für
die Welt. "Im Sommer kommt der Regen nicht, wenn die
Bauern die Maissaat oder die Reissetzlinge
vorbereitet haben, sondern Wochen oder Monate
später." Die letzte Reisernte sei um zwei Drittel
geringer ausgefallen als sonst. "Der Regen kommt
seltener und heftiger. So heftig, dass er ganze
Ackerterassen mit davonspült - und mit ihnen die
Existenz vieler Bauern", so Gurung.
Sikles und
andere Orte im Himalaja sind nicht nur durch
veränderte Regenzyklen bedroht. Der Klimabericht des
Spezialistenpanels der Vereinten Nationen (IPCC)
stellte schon 2007 fest, dass die Gletscher des
Himalaja - die größten Eisspeicher außerhalb von
Nord- und Südpol - so schnell schmelzen, dass sie
schon 2035 verschwunden sein könnten. "Sehen Sie",
sagt Gurung und zieht Bilder des auf 5000 Meter Höhe
liegenden Imja-Gletscher in Nepal hervor. "Noch in
den 50er-Jahren gab es am Fuß des Gletschers nichts
als Eis. Heute hat Schmelzwasser dort einen mehr als
1,5 Kilometer langen, 42 Meter tiefen See gebildet."
Dutzende
solcher Gletscherseen im Himalaja sind den Vereinten
Nationen zufolge Zeitbomben, falls sie brechen und
als gigantische Lawine aus Wasser, Eisbrocken und
Felsbrocken zu Tal stürzen sollten. "Früher war in
den Bergen über Sikles ein großer Teil des Gerölls
mit Eis vermischt und hielt am Berg fest", erzählt
Gurung. "In den letzten Jahren beginnt auch dieses
Eis aufzutauen - die Folge sind immer mehr Erd- und
Geröllrutsche."
Das
Schmelzen der Gletscher des Himalaja und anderer
Bergregionen in Asien wird zunehmend Folgen für 1,3
Milliarden Menschen haben, die in Indien und
Bangladesch, China und Myanmar (Birma) vom Wasser
der aus den Bergen gespeisten Ströme und Flüsse
abhängen. Im armen Bangladesch zum Beispiel wird
geringerer Süßwasserzustrom aus den Bergen nicht nur
weniger Trinkwasser bedeuten, sondern auch die
ohnehin zunehmende Versalzung der tief liegenden
Küstenregion verstärken, die heute Heimat von rund
35 Millionen Menschen ist.
Bangladesch
erlebt immer kürzere Abstände zwischen tropischen
Wirbelstürmen, Trockenzeiten und Überschwemmungen.
"Allein 2008 sorgten zwei Überflutungen und der
Zyklon "Sidr" für Schäden von fast drei Milliarden
Dollar - das waren vier Prozent unserer gesamten
Wirtschaftsleistung", erzählt Sazzadur Chowdury von
der Hilfsorganisation Prodipan. "Allein durch Sidr
haben knapp 300 000 Menschen ihren Lebensunterhalt
verloren." Chowdury schätzt, dass schon in den
vergangenen zehn Jahren mehr als drei Millionen
Menschen nach dem Verlust ihrer Existenz die
Küstenregionen verlassen haben und in die Städte
geflüchtet sind. "Dort schlagen sie sich als
Rikschafahrer oder mit Aushilfsjobs durch."
Ein mit den
Klimawandel einhergehender Anstieg des
Meeresspiegels um nur einen Meter würde Schätzungen
von Klimaforschern zufolge rund ein Fünftel
Bangladeschs überfluten und in dem am dichtesten
besiedelten Land der Erde bis zu 40 Millionen
Menschen zu Flüchtlingen machen. Chowdhury und seine
Kollegen versuchen derweil, mehr Bangladeschi
krisenfest zu machen. "Wir importieren Reissorten
aus Indien, denen auch etwas Salzwasser nichts
anhaben kann. Wir erklären den Menschen, dass sie
sich an die Klimaveränderung anpassen und sich
künftig auf andere Produkte umstellen müssen: zum
Beispiel auf den Anbau von Schilfrohr, aus dem man
wiederum Matten und Zäune bauen kann."
Schon
werden manche Häuser auf flutresistenten
Betonsockeln gebaut und in manchen Dörfern
Reservesaatgut-Depots angelegt. Regenwasserspeicher
und kleine Entsalzungsanlagen sollen Gemeinden auch
bei steigendem Wasserspiegel noch überlebensfähig
machen. Mit Kleinkrediten bauen frühere Farmer
Garnelenzuchten auf oder eröffnen eine kleinere
Schneiderei. "Wir können das Klima nicht im
Alleingang ändern", sagt Chowdury. "Wir können nur
versuchen, uns so gut wie möglich anzupassen."
Copyright - MCCF Legal & Trade Collections England/ Repräsentant
RA J.P. Clouth, Köln
Bei Fragen oder Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Website, wenden Sie sich
bitte an info@rechtsanwalt-clouth.de
Stand: 18. Oktober 2011.