Mittelstand PRO NRW             

aufgeschlossen konservativ -  freiheitlich  - verfassungstreu  - strikt antikommunistisch

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW,

der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt

 

 

              

Videos, die den nachfolgenden Beitrag untermauern:(leider nur in Englisch!)

 

Under cover mosques

http://video.google.com/videoplay?docid=2515587181120245843#

 Under cover mosque:Return 1

http://video.google.com/videoplay?docid=2515587181120245843#

 Under cover mosque:Return 2

http://www.veoh.com/browse/videos/category/culture/watch/v158111663TsncAWY#

 Under cover mosque:Return 3

http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v15811165MZYg4Xgc#

 UK: Tackling Muslim Radicalisation. TruthTube.Tv

http://www.truthtube.tv/play.php?vid=960

                   

Kreuz und Halbmond

Von Dietrich Alexander;Sophie Mühlmann;Alfred Hackensberger;Micha 4. Dezember 2009, 04:00 Uhr    Die Welt

Das Schweizer Minarettverbot hat Empörung ausgelöst. Aber wie halten es die Muslime mit christlichen Minderheiten in ihren Ländern?

Seit Jahrhunderten lebten und leben Christen und Muslime im Orient zusammen, oft zum gegenseitigen Nutzen: Armenier in der Türkei, Maroniten im Libanon, Kopten in Ägypten, Chaldäer im Irak und Syrien sowie Orthodoxe im ganzen Nahen Osten. Doch Islamisierung und Nahost-Konflikt, Vertreibung und Drangsalierung haben die Zahl der Christen dezimiert: Rund zehn Millionen leben heute noch in Ländern mit islamischer Bevölkerungsmehrheit. Nirgendwo ist ihnen freie Religionsausübung, Kirchenbau oder unbeschränkte Gemeindearbeit gestattet. Die WELT schildert die Situation der Christen in sechs islamischen Staaten.

Marokko

Im westlichsten Land der arabisch-islamischen Welt sind nur 1,1 Prozent der Bevölkerung Christen, doch mit den Kirchen gibt es im Reich von König Mohammed VI. keine Probleme. Es werden allerdings auch keine neuen mehr gebaut, da die christliche Bevölkerung sich immer weiter verringert. In Tanger lebten vor 60 Jahren 113 000 Katholiken, heute sind es noch 2000. In der Hauptstadt Rabat waren es 400 000, heute sind es noch 20 000. In Tanger gibt es zwölf katholische Kirchen und Klöster, neben evangelischen und anglikanischen Kirchen. Benutzt werden nur drei.

Erst mit der Ankunft der Immigranten aus Schwarzafrika erlebte das Christentum in Marokko eine kleine Renaissance: 80 Prozent der Mitglieder in den christlichen Gemeinden sind heute Afrikaner, nur 20 Prozent Europäer. Noch vor zehn Jahren war es umgekehrt. Der Vater des jetzigen Königs, Hassan II., hatte die katholische Kirche 1983 in einem Brief an den damaligen Papst Johannes Paul II. offiziell anerkannt. 1985 kam Johannes Paul II. ins Stadion von Casablanca und sprach vor 80 000 Menschen.

Das Läuten der Kirchenglocken ist seit 1960 offiziell verboten. Es wird als Werbung für den christlichen Glauben angesehen, was untersagt ist. Dieses Verbot ist religiös begründbar, steht jedoch zur Verfassung im Widerspruch: "Der Staat garantiert die freie Religionsausübung für jedermann."

Generell können Christen ohne Beschränkungen ihren Glauben ausüben. Probleme gibt es nur bei Missionierung und Konversion vom Islam zum Christentum. Im März dieses Jahres wurden fünf Missionare, vier Spanier und eine Deutsche, ausgewiesen. Sie hatten geheime Messen und Bibelstunden abgehalten. Laut Jean-Luc Blanc, Pastor der evangelischen Gemeinde in Casablanca, hat die Missionierung nach dem 11. September 2001 und mit dem Beginn des Irak-Kriegs zugenommen: "Es sind sehr viele amerikanische Missionare gekommen, um Muslime zum Christentum zu bekehren." In Tanger wurde lange die Höhe des Kirchturmes der spanischen Kathedrale beklagt. Als der Neubau einer Moschee unter König Mohammed V., dem Großvater des jetzigen Königs, anstand, musste das Minarett natürlich einige Meter höher sein.

Ägypten

Kommentatoren und Leitartikler am Nil sind sich einig: Das Schweizer Votum vertieft das Gefühl der Muslime, im Westen diskriminiert zu werden. Kein Wort allerdings wird darüber verloren, wie das 77-Millionen-Volk selbst mit seiner christlichen Minderheit umgeht, die etwa zehn Prozent der Bevölkerung ausmacht. Das koptische Weihnachtsfest Anfang Januar konnte nur unter hohen Sicherheitsvorkehrungen gefeiert werden. Polizei und Armee bewachten die Kirchen. Man befürchtete "unfreundliche" Aktionen fundamentalistischer Muslime. "Die Spannungen zwischen Muslimen und Kopten in Ägypten haben dramatisch zugenommen", sagt der Direktor der Ägyptischen Initiative für Menschenrechte, Hossam Bahgat. "Bis vor einem Jahr noch verzeichneten wir lediglich lokale Zwischenfälle in Oberägypten, Alexandria und Teilen von Kairo", so Bahgat. "Heute sprechen wir von einem nationalen Phänomen."

Immerhin wurde die Entscheidung darüber, ob eine Kirche renoviert, erweitert oder neu gebaut wird, vor vier Jahren in die Hände der Gouverneure übergeben. Inzwischen gibt es allein in Kairo fünf Kirchenneubauten. "Alle diese koptischen Unternehmungen sind aber, mangels einklagbarer eigener Rechte, mehr oder weniger direkt von der Gunst von Staatspräsident Husni Mubarak abhängig", sagt der theologische Referent der deutschen katholischen Markusgemeinde in Kairo, Frank van der Velden. Aber was wird, wenn der inzwischen 81-jährige Präsident abtritt? Bisher beschränkt sich der Streit zwischen Muslimen und Christen in den Gemeinden vor allem darauf, ob die Kirchenglocken lauter sein dürfen als der Ruf des Muezzins aus dem Lautsprecher des Minaretts. Die Auseinandersetzung soll möglichst auf dieser Ebene bleiben.

Türkei

Es gibt nur wenige Christen in der Türkei nach der Vertreibung der christlichen Bevölkerungen der Griechen und Armenier. Selten wollen die etablierten Kirchen neue Gotteshäuser bauen. Das dringendste Problem ist der Erhalt der vorhandenen sowie die Rückgabe Tausender Kirchen, die sich der türkische Staat durch Enteignung einverleibt hat. Grundsätzlich gilt für alle Religionsgemeinschaften in der Türkei, dass sie keine eigenständige Rechtsperson darstellen und somit nicht selbst Eigentum erwerben können, also auch keine Kirchen bauen können. Oder Moscheen - denn dies gilt genauso für islamische Gemeinden.

Letztere sind über die staatliche Religionsbehörde organisiert, alle Imame sind Staatsangestellte, die Moscheen baut und unterhält der Staat. Christliche Gemeinden müssen andere Wege suchen. In der Regel gründen sie eine Stiftung oder einen Verein. Ein Beispiel ist die relativ neue deutsche katholische Kirche in Antalya. Da als Betreiber ein Verein auftritt, konnte das Gotteshaus, eine einfache Mietwohnung, nicht "Kirche" genannt werden.

Es sind vor allem evangelikale Gruppen (Freikirchen), die für ihre rund 4000 Konvertiten in der Türkei neue Gotteshäuser brauchen. Auch sie etablieren sich vor allem als Vereine. Das Stiftungsrecht wurde vor einiger Zeit reformiert und enthält nun einige Erleichterungen. Stiftungen dürfen jetzt Geld aus dem Ausland annehmen.

Kirchenbau ist in der Türkei im Grunde Staatsmonopol, meist auf Restaurationsprojekte beschränkt, und die Kirchen werden dann zu Museen erklärt - wie die alte armenische Kirche auf der Insel Aghtamar, die 2006 instand gesetzt wurde, aber kein Gotteshaus sein und kein Kreuz tragen darf.

Saudi-Arabien

Obwohl in Saudi-Arabien mindestens eine Million christliche Gastarbeiter leben, gibt es in dem Land nicht eine einzige Kirche. Einige wenige wohlhabende Christen fliegen manchmal in die benachbarten Emirate, um die hohen Feste zu feiern. Im Scheichtum Katar wurde 2008 eine Kirche eingeweiht - wenn auch ohne Kirchturm, ohne Kreuz und ohne Glocken. Der Koran und die Überlieferung zum Wirken des Propheten Mohammed sind die Verfassung Saudi-Arabiens, das Scharia-Gesetz ist Grundlage aller Rechtsprechung. Christen erhalten vor Zivilgerichten nur 50 Prozent der Entschädigungssumme, die einem Muslim im selben Fall zustehen würde.

Das Land ist so intolerant in Sachen Religion, dass sogar Muslime, die nicht dem fundamentalistischen Wahhabismus angehören, Diskriminierungen ausgesetzt sind. So sind bei der Pilgerfahrt in die Heilige Stadt Mekka schiitische Muslime von Sicherheitskräften als "Ungläubige" bezeichnet worden.

Es ist in Saudi-Arabien offiziell verboten, eine andere Religion als den Islam öffentlich zu praktizieren. Auf den Übertritt vom Islam zum Christentum steht die Todesstrafe, Bibeln sind verboten.

Iran

Von den 66 Millionen Einwohnern des Iran sind ungefähr 300 000 Christen. Obwohl der schiitische Islam Staatsreligion ist, werden in der Verfassung einige religiöse Gruppen - darunter auch die Christen - anerkannt. So gibt es immerhin 600 Kirchen im Iran. 90 Prozent der iranischen Christen gehören zur armenisch-apostolischen Kirche, daneben gibt es noch einige Tausend assyrische und chaldäische Christen. Sie sind in einigen Bereichen benachteiligt, haben sich aber mit dem Status quo abgefunden und können weitgehend ungestört von der Obrigkeit ihren Glauben praktizieren.

Neben diesen drei traditionellen Strömungen gibt es im Iran aber auch noch 10 000 bis 15 000 Anhänger protestantischer Strömungen, gegen die das Regime seit einigen Jahren verstärkt vorgeht. Sie haben mit Festnahmen, Einschüchterungen und Kirchenschließungen zu kämpfen. 1994 verschwanden zwei evangelische Pfarrer - beide wurden ermordet aufgefunden.

Das Regime reagiert rigoros, weil die protestantischen Kirchen einen moderaten, aber merklichen Zulauf von Konvertiten haben. Dabei herrscht im Iran ein Missionsverbot. Bisher fand sich der Straftatbestand der Apostasie, also der Beleidigung des Islams durch einen Übertritt zu einer anderen Religion, nicht im Gesetz. Dennoch gab es immer wieder Verfahren. Am 9. September hat nun das iranische Parlament für die Einführung der Todesstrafe für Menschen gestimmt, die sich vom Islam abgewendet haben. Der Entwurf könnte noch in diesem Jahr Gesetz werden.

Indonesien

In Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Erde, leben rund 19 Millionen Protestanten und acht Millionen Katholiken. Die Verfassung des südostasiatischen Inselstaates garantiert religiöse Freiheit, allerdings ist der Bau von Kirchen streng reguliert: Voraussetzungen für den Bau einer Glaubensstätte sind seit 2006 die Unterschriften von 90 Erwachsenen sowie die Zustimmung von mindestens 60 Personen anderen Glaubens aus der Nachbarschaft. Das örtliche "Forum für religiöse Harmonie" muss dem Antrag ebenfalls seinen Segen geben.

Viele Gemeinden sind zu klein, um die Unterschriften zusammenzubekommen. Sie werden zudem von Extremistengruppen eingeschüchtert. Pater Adolf Heuken, Autor und Betreiber eines katholischen Verlags, lebt seit 45 Jahren in Indonesien. Er hält die Gesetzeslage für "nicht so schlecht". Das Problem: "Mit den Gesetzen kommt man nicht weit, wenn ein aufgehetzter Mob auf die Barrikaden geht." al/BS/hack/mib/oky/som


 

Europa und die Türkei  aus "RADIO Freiheit

Von Handalf • 23. März 2009 • Kategorie: Gastbeitrag
Soslan Khan Aliatasi

Eine zeitkritische Anmerkung von Soslan Khan Aliatasi

Die weltweit tobende Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt immer höhere Wellen. Wie CBC News unlängst mit Berufung auf eine islamische Website berichtete, sind selbst militante Gruppen wie die in Afghanistan kämpfenden Taliban mittlerweile mit den Auswirkungen des globalen Abschwungs konfrontiert. Offenbar nimmt der globale Abschwung damit bereits Einfluß auf aktuelle Kriegsschauplätze. Diese radikal-islamistische Gruppierung spürt die Effekte der Krise in ihrem Kampf gegen die Nato-Truppen: die Spendenflüsse zu ihrer Unterstützung sind fast völlig versiegt. Angesichts des schwindenden monetären Rückhalts durch Finanziers aus dem Nahen Osten und der Türkei, hat das gleichzeitig zu einer Explosion der Preise für Munition und Waffen auf dem Schwarzmarkt geführt. Wie die Tageszeitung (Onlineausgabe) „Die Presse“ berichtet, bedroht die Finanzkrise jedoch auch den Anti-Terror-Kampf auf der Gegenseite. Die Terroreinheiten aus der Türkei, Usbekistan und anderen islamischen Staaten sind allerdings wesentlich stärker betroffen.

Das wäre zwar eine gute Nachricht, wenn, ja wenn nicht dabei eindeutig nachgewiesen wäre, daß die Taliban aus der Türkei durch »Kämpfer« – in diesem Fall: Terroristen – und Finanzhilfe unterstützt würden. Ein angeblich »europäisches Land« unterstützt Terroristen? Gemach! Noch ist die Türkei kein Mitglied der EU. Aber die Betonung liegt auf „noch“. Gewisse Gruppierungen in der EU wollen partout den Wahnsinn begehen, durchzuboxen, daß die Türkei „ohne Wenn und Aber“ bis 2012 in die EU aufgenommen wird. Dieses Ansinnen trägt eindeutig die Handschrift der USA, welche die EU durch die Aufnahme eines islamischen Staates schwächen wollen, auf daß die EU kein Gegengewicht zu den weiterhin imperialistischen Absichten der USA bilden könne. Das ist absolut keine Hetze wider die USA, sondern nur die Einsicht von jemandem, der 2 und 2 zusammenzählen kann. Die Anwesenheit von Personen, die sich selbst mit Stolz als Angehörige der „Grauen Wölfe“ bezeichnen, ist in Österreich evident (der Verfasser hat selbst einige davon kennengelernt, da ihn diese für ihresgleichen hielten, weil er keinen typisch österreichischen Namen trägt). Der Kampf gegen die kurdischen Separatisten wurde dabei lächelnd als vorgeschobenes Motiv erzählt. Was sie wollen ist etwas ganz anderes: die Errichtung von islamischen Staaten in Europa durch Umvolkung. Und diese könnte den Türken wesentlich erleichtert werden, wenn die Türkei ein Vollmitglied der EU wäre.

Was du säest wirst du ernten…

Es war vor dreißig Jahren, als Cyrus Vance und Zbignie Brezinsky, Harold Brown, Bernard Lewis und Richard Falk zusammenkamen und eine weltweit unheilvolle Entwicklung in Gang setzten: die Errichtung des Islamic Green Belt – begonnen durch die Vertreibung des Shah von Persien und der Errichtung der Islamischen Republik Iran. Es war den oben Genannten bekannt, wes Geistes Kind Ayatollah Khomeini war, daß er (sollte er an die Macht kommen) ein Terrorregime in Persien errichten würde, das Persien zurücktreiben würde ins allerfinsterste Mittelalter. Aber der Regierung Carters – und den damals mächtigsten Männern der westlichen Welt, Valery Giscard d’ Estaing, Helmut Schmidt und James Callaghan – war vor allem General Robert Hyser recht, um die kaiserlichen Streitkräfte Persiens zu zerstören. Sie wollten dem Regime Khomeinis zum Sieg verhelfen – was ihnen leider gelang. Sie haben damit eine Entwicklung in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten war. Dem sowjetrussischen Imperium wurde der „Islamic Green Belt“ entgegengesetzt. Ob diesen verblendeten Politikern bekannt war, daß sie damit die gesamte westliche Welt ins Chaos einer Islamisierung stürzen würden? Oder war es ihnen schlichtweg gleichgültig? Es scheint so. Diese Männer haben die Saat gelegt – die Ernte ist grausam und schauerlich. Die grauenvollen Einzelheiten kann man hier übergehen, weil sie allbekannt sind. Fast könnte man meinen, daß die USA Europa im gesamten durch diese Handlungsweise nicht nur schwächen, sondern als wirtschaftliche Rivalen ausschalten wollten. Wem zu Nutz und Frommen? Den USA ging es um die Vorherrschaft in der Welt – und jedes Mittel war ihnen dazu recht. Zuerst wollten sie die Macht der kommunistischen Sowjetunion brechen – und Europa konnte man mit Hilfe der Moslemin schwächen. Das ist leider gelungen – und nun drängen gewisse Kreise in der EU – Vasallen der USA – darauf die Türkei, die bekannterweise von radikalen Islamisten stark durchsetzt ist, mit fadenscheinigen Gründen in die EU aufzunehmen. Wohin diese Umvolkung – eingeleitet durch die Zuwanderung von billigen türkischen Arbeitskräften (angelockt durch gewisse Kreise von Wirtschaft und Industrie) – bislang zum Beispiel in Deutschland geführt hat, ist evident. Die Türken bilden in Deutschland bereits einen Staat im Staat.

Es ist fraglich, wie lange es in Brüssel dauern wird, bis die – vom Volk nicht gewählten – Verwalter und Globalisierer begreifen, daß Rußland ur-europäischer Boden ist. Rußland ist ein sehr wichtiger und großer Bestandteil Europas. So lange Rußland nicht ein integraler Bestandteil der EU ist, hat ein asiatisches, von Islamisten durchsetztes Land wie die Türkei in der EU nicht das Geringste verloren! Ob Rußland überhaupt Interesse hat, ein Bestandteil der EU zu werden, ist eine andere Frage. Wer nämlich an einen „starken Bündnispartner“ denkt begeht einen schweren Denkfehler: Starke lassen sich nicht binden. Selbstverständlich hat auch Rußland gewaltige Probleme, da es an den Altlasten des Sowjetregimes schwer zu tragen hat – aber Rußland weiß auch um die Problematik mit den Radikalen. Die EU führt sich aber – sollte es tatsächlich zur Aufnahme der Türkei in die EU kommen – selbst ad absurdum. Man mag mich für rückständig halten, aber die einzige Chance Europas liegt in der Re-Nationalisierung der Völker Europas. Ein Völkergemisch nach dem Muster von »Multikulti« würde die Kultur Europas – der europäischen Völker – zerstören und damit den islamischen Radikalen durch Umvolkung ermöglichen, Europa zu islamisieren.

Wollen SIE unter dem Terror der „Sharia“ leben?

Der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer hat inzwischen eine Unterschriftenaktion gestartet. Mit Hilfe dieser Petition, die der österreichischen Bundesregierung vorgelegt werden wird, soll die Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU durch eine Volksabstimmung verhindert werden. Fragen auch SIE nach den Unterschriftenlisten!

Wer ist der Verfasser?

  1. Mein leiblicher Vater trug diesen Namen, der bewußt zur roten Armee ging, um in die Freiheit flüchten zu können. Er war adeliger Herkunft (was sich ja aus dem Titel »Khan« leicht ersehen läßt). Allerdings wurde er noch vor meiner Geburt von den Stalinisten erschlagen, da er enttarnt worden war (er hatte auf Seiten der Deutschen gegen den roten Terror gekämpft).
    Meine Mutter hat in ihrer Not einen Österreicher geheiratet, der lange Zeit als mein leiblicher Vater gegolten hat. Erst am Totenbett meiner Mutter erfuhr ich meine tatsächliche Abstammung. Ich ∫⁄~daher ein echter Aliatasi Khan – auch wenn ich als bürgerlichen Namen den Namen eines Fremden mit mir herumschleppen muß. Sobald meine finanziellen Mittel reichen (als Künstler lebe ich am Rande des Existenzminimums), werde ich auch den wahren Namen unseres Geschlechtes tragen. Deutsch aber bin ich, deutsch bleibe ich – auch wenn ich aus tschetschenischem Adel stamme !!

    Selbstverständlich dürfen Sie weitere Artikel und Gedanken von mir erwarten, soferne diese willkommen sind. Ich kämpfe mit den Waffen des Geistes gegen die Umvolkung – als Schriftsteller, als Künstler, als Redakteur einer heimattreuen Zeitung. Was heute not tut, ist eine Besinnung auf unsere deutsche Kultur – eingebettet in die Ströme der europäischen Völker. Aber: in erster Linie wird Europa eine Re-Nationalisierung brauchen – und die werden wir am besten mit den Waffen des Geistes und unserer Kultur erreichen. Wer sich zu unserer Kultur bekennt und sie auch tatsächlich pflegt, kann sich rühmen, daß, wenn eines Volkes – des deutschen Volkes gedacht wird – auch Er (oder sie) mitgedacht wird!

 

 

 


 aus "Die Welt" 23. Juli 2008, 09:18 Uhr
Von Ansgar Graw
Todesdrohungen

Islamkritiker auf der Flucht vor Extremisten

Im Internet kursiert ein antiislamisches Hassvideo. Ein junges Paar pöbelt auf unterstem Niveau gegen Muslime. Islamische Extremisten verbreiten jedoch, das Video stamme von zwei anderen Menschen: vom islamkritischen Publizisten Udo Ulfkotte und seiner Frau. Jetzt ist das Ehepaar auf der Flucht und fürchtet um sein Leben.
Eine junge Frau, bekleidet, scheinbar bieder, babyspeckig im Gesicht, liegt auf einem Bett; auf der Kante sitzt ein junger Mann; beide pöbeln feixend in eine Web-Kamera: über den Islam und über Türken. Übelste Schimpfworte, Beleidigungen und Drohungen fallen. Bastarde. Alle vergasen. Elende Kinderschänder. Dreck zu Dreck.
Die Personen auf dem bösartigen Machwerk, das am 20. Juni auf die Internet-Plattform Youtube gestellt wurde, sind ermittelt. Ein 22-jähriger Gelsenkirchener und seine 23-jährige Freundin. Demnächst müssen sie sich wegen Volksverhetzung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten verantworten.
Weiterführende links
Aber die Geschichte ist damit längst nicht zu Ende. Eine Frau und ein Mann, die mit dem Video und seinen Machern nichts zu tun haben, leben wegen des Clips seit einem Monat auf der Flucht. Im Internet zirkulieren Mordaufrufe. Auf die Frau ist ein Kopfgeld ausgesetzt.

Bei den Bedrohten handelt sich um Doris Ulfkotte und ihren Mann, den Nahost-Experten und entschiedenen Islam-Kritiker Udo Ulfkotte. Am 22. Juni, so erzählt es Udo Ulfkotte, rief ein in Deutschland lebender Türke bei ihm an. Ob er wisse, dass man ihn umbringen wolle? Wegen des Videos auf Youtube?

Erst danach googelten sich die Ulfkottes, die den Anruf zunächst als üblen Scherz abtun wollten, zu dem Streifen durch. Da hätte längst jemand einen Link hinzugefügt zur Website "Akte Islam". Für sie zeichnet Doris Ulfkotte verantwortlich. "Für Europa, gegen Eurabien", heißt es dort. Sie sei die Frau auf dem menschenverachtenden Video. Jemand stellte ihren Namen und die Adresse ins Netz. "Die Frau wohnt dort - bitte alle dahin - die Frau darf nicht mehr leben - wenn ihr es nicht glaubt, hier die Seite, wo ich das her habe", heißt es in - gewollt oder ungewollt - fehlerhaftem Deutsch.
 

"du misgeburt bist schon tot"

 
Hunderte weiterer Mordaufrufe folgten. "Doris, du misgeburt bist schon tot und dein schwuchtelhans auch." Im Netz tauchen Fotos und Filme von Wohnung und Klingelschild auf. Es gebe auch Ketten-SMS, mit denen Islamisten in Deutschland derartige Mordaufrufe weiterschicken, sagt Ulfkotte.
Die Polizei nimmt die Sache ernst. Den Ulfkottes wird Personenschutz angeboten. Sie ziehen es vor, die Wohnung zu verlassen und bei Freunden, Verwandten und Bekannten unterzutauchen. Eine Nacht hier, die nächste dort. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der Mordaufrufe. Aus Sicherheitsgründen wird die Adresse der Ulfkottes nicht einmal in den Akten genannt.

Die Warnung vor dem Islam ist das große Thema des Ehepaars. Udo Ulfkotte lebte lange Zeit in islamischen Staaten. Der 48-Jährige war von 1986 bis 2001 außenpolitischer Redakteur der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", danach schrieb er kurz für Axel Springer und arbeitete anschließend für Gruner + Jahr. Der Jurist und Politikwissenschaftler hat ein Buch geschrieben über den "Krieg in unseren Städten", in dem er die Islamisierung der Gesellschaft als größte Gefahr Deutschlands und Europas bezeichnet. Muslimische Verbände haben ihm Falschdarstellungen vorgeworfen und gegen ihn geklagt. Zur Bürgerschaftswahl in Hamburg wollte er mit einer Partei antreten, die die Gefahr des Islamismus ins Zentrum ihrer Botschaften stellen wollte. Ulfkotte, der vom Journalisten zum Missionar wurde, gründete den Verein "Pax Europa", um die "christlich-jüdische Tradition" des Kontinents zu verteidigen.
 

Gedanken an Theo van Gogh und Ayaan Hirsi Ali

 
Von Rechtsextremisten, die seine Thesen gern aufgreifen, hat sich Ulfkotte immer wieder distanziert. Aber die Unbedingtheit, mit der er seine Warnungen verbreitet, wirkt gleichwohl befremdlich, fast schon manisch. Doch Hasstiraden wie auf dem Youtube-Video findet man in seinen Artikeln und in den Vorträgen, mit denen er gern übers Land reist, an keiner Stelle.
Längst hat Youtube das Video von seiner Webpage genommen. Aber es zirkuliert im Netz weiter. Und die Verfasser der Mordaufrufe, die längst in türkischen, arabischen und islamischen Foren verbreitet wurden, dürften kaum von der üblen Fehlinformation über die Identität der pöbelnden Frau vor der Kamera erfahren haben.
 
"Die Medien berichten so gut wie gar nicht über unsere Situation", klagt Ulfkotte. Wäre es umgekehrt, sagt er, wäre ein Muslim von christlichen Eiferern bedroht worden oder von Rechtsradikalen, ja, dann wären Reporter und Kameras sofort da, sagt er. Ulfkotte hat schon öfter Morddrohungen bekommen und seine einstigen Recherchen im Irak oder in Afghanistan erforderten eine stabile Statur. Aber, das wird im Gespräch deutlich, die aktuelle Kampagne, die sich auch gegen seine Frau richtet, zerrt an den Nerven. Ulfkotte muss zwischendurch an die niederländischen Islam-Kritiker Theo van Gogh und Ayaan Hirsi Ali denken. Er wurde ermordet, sie zur Flucht in die USA gezwungen.

Ulfkotte hatte gehofft, türkische und islamische Medien und Verbände würden den Fall aufgreifen, ihre Klientel über die Hintergründe informieren und gegen die Morddrohungen vorgehen. Aber, sagt Ulfkotte, dort habe man ihm gesagt: "Wir haben nicht zum Mord aufgerufen, also müssen wir uns auch nicht distanzieren."

 

aus "Die Welt"  13. August 2008, 08:34 Uhr

Von Alexander Ritzmann
Terrororganisation

Die Hisbollah wird in Deutschland unterschätzt

Deutschland hat gute Kontakte zur libanesischen Hisbollah. Im Gegenzug verschonen die Kämpfer Deutschland mit Anschlägen. Inzwischen kommen aber Zweifel auf, dass die vom Iran unterstützte Organisation Deutschland tatsächlich nur als Ruheraum nutzt. Neue Erkenntnisse geben Anlass zu Beunruhigung.

Als jetzt Terrorwarnungen aus vertraulichen Dossiers deutscher Sicherheitsbehörden bekannt wurden, traute manch einer seinen Augen kaum. Denn diesmal ging es nicht wie gewöhnlich um al-Qaida, sondern um die pro-iranische Hisbollah. Laut Bundekriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz verfügt die libanesische Hisbollah ("Partei Gottes“) über "die Logistik, in Deutschland groß angelegte objekt- und personenbezogene Anschläge durchzuführen“. Ihre hierzulande 900 bekannten Mitglieder könnten im Falle einer Krise im Nahen Osten "jederzeit für terroristische Aktivitäten“ in Deutschland eingesetzt werden.

 

Dazu passt, dass Mitte Juli ein Göttinger Medizinstudent in Israel wegen Spionageverdachts für die Hisbollah verhaftet worden ist. Der 29-Jährige Khaled K., ein Palästinenser mit israelischem Pass, soll sich über Jahre hinweg mit Kadern der Hisbollah in Deutschland getroffen haben, auch um weitere Studenten anzuwerben.

Khaled K.s "Führungsoffizier“ war laut israelischer Anklageschrift Hisham H., der Vorsitzende des "Waisenkinderprojekts Libanon e.V.". Die Bundesregierung sprach bisher sehr zurückhaltend davon, dass es Anhaltspunkte für Verbindungen des Vereins zur Hisbollah gebe. Wenn sich der Verdacht bestätigt, heißt das: Spenden an die Hisbollah sind in Deutschland steuerlich absetzbar.

Aber was will die Hisbollah überhaupt in Deutschland? Im Grunde konzentriert sich die im Auftrag des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Khomeini gegründete Organisation darauf, langfristig im Libanon einen Gottesstaat nach iranischem Vorbild zu errichten. Im politischen Tagesgeschäft Libanons ist die Hisbollah aber zu allerlei Kompromissen bereit. Sie unterstützt zudem palästinensische Terrororganisationen, will Israel vernichten und hat bei Entführungen und Terroranschlägen weltweit mehrere Hundert Zivilisten getötet.

Relevant für Deutschland wird sie in erster Linie als außenpolitisches Werkzeug des Iran. Die geschätzten 200 Millionen US-Dollar pro Jahr aus Teheran nutzt die Hisbollah, um ihre Waffenkäufe und umfangreichen sozialen wie politischen Aktivitäten zu finanzieren.

Dafür hat, wie Paul Salem vom Carnegie Middle East Center in Beirut formuliert, der Iran nicht nur eine strategische Waffe, einen “Flugzeugträger vor der israelischen Grenze”. In den letzten 20 Jahren hat die Hisbollah unter iranischer Führung auch Terroranschläge etwa in Paris, Berlin oder Buenos Aires durchgeführt.

Die Anhänger der Hisbollah in Deutschland treffen sich in 30 Kultur- und Moscheevereinen. Viele davon stehen unter Kontrolle des Iran. Dazu zählen das Islamische Zentrum in Hamburg und das Imam-Mahdi-Zentrum in Münster-Hiltrup.

 

Die Hisbollah rekrutiert in Deutschland Kämpfer

Die Hisbollah rekrutiert Kämpfer in Deutschland – so 1997 den deutschen Konvertiten Stefan Smyrek, der einen Anschlag in Israel verüben sollte – und radikalisiert Muslime in Deutschland. Al-Manar TV, ihr Fernsehsender, ist in Deutschland frei empfangbar. Dort erzählen Mütter von Selbstmordattentätern vom Glück über den "Märtyrertod“ ihrer Söhne und erhoffen dieses Ende auch für ihre anderen Kinder. Und der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte beispielsweise während des Karikaturenstreits im Februar 2006 über den Sender Muslime aufgefordert, sich zu "opfern“, um die Ehre des Propheten zu verteidigen.

Und warum agiert die Hisbollah in Deutschland unbehelligt? Deutschland unterhält seit Mitte der neunziger Jahre besondere Beziehungen zur Partei Gottes. So hat der Bundesnachrichtendienst erst kürzlich wieder einen Gefangenenaustausch zwischen den Israel und der Hisbollah vermittelt.

Das Bundesministerium des Inneren stellte im letzten Jahr fest, dass die Haltung der Hisbollah- Anhänger in Deutschland „durch eine weitgehend uneingeschränkte Akzeptanz der Ideologie und Politik (der Hisbollah) gekennzeichnet ist“. Von den Anhängern gehe gerade deshalb „gegenwärtig keine konkrete Gefahr aus, da diese sich der Aufforderung der Beiruter Zentrale folgend weitgehend gesetzeskonform verhalten“. Im Klartext: Die Bundesregierung toleriert eine Organisation, die in der Lage ist, Anschläge in Deutschland vorzubereiten oder zu verüben, im Moment aber still hält.

Dabei ermöglicht die Gesetzeslage ein entschiedenes Vorgehen gegen Vereine und Personen, die etwa gegen den Gedanken der Völkerverständigung wirken. Gegen den Spendenverein al-Aksa der Hamas, die islamistische Hizb-ut-Tahrir und die kurdische PKK wurden gerichtlich bestätigte Verbote verhängt.

Gegen ein entschiedenes Auftreten gegenüber der Hisbollah werden jedoch Argumente bezüglich der Sicherheit von Deutschen im Ausland sowie der deutschen UNIFIL Truppe im Libanon ins Feld geführt.

Zweifel, dass die Hisbollah Deutschland nur als Ruheraum nutzt

Nun aber kommen bei den Sicherheitsbehörden zunehmend Zweifel an der These auf, dass Deutschland von der Hisbollah nur als Ruheraum genutzt werde, auch weil ein jahrelang existierendes informelles Stillhalteabkommen zwischen der Bundesregierung und der Hisbollah nicht mehr gilt.

Wann wird die Hisbollah Anschläge in Deutschland verüben? Der britische Inlandsnachrichtendienst MI5 berichtete bereits im Frühjahr diesen Jahres, dass dortige Zellen der Hisbollah gedroht hätten, im Falle eines Angriffs auf den Iran Anschläge in Großbritannien zu verüben. Und am 30. Januar wurden Mitglieder der Hisbollah in einem Pariser Apartment festgenommen. Zu den beschlagnahmten Dokumenten gehörten Stadtpläne von Paris, Madrid, Rom und Berlin, die mit Markierungen versehen waren. Zudem hat die Hisbollah bereits 1989 und 2003 israelische, jüdische und amerikanische Einrichtungen in Deutschland als Anschlagsziele ausspähen lassen.


Bei einer Verschärfung Atomstreits mit dem Iran könnten also Menschen in Deutschland Opfer von Anschlägen werden. Als weitere Anlässe gelten eine mögliche Verschärfung des Palästinakonflikts und eine Eskalation an der libanesisch-israelischen Grenze. Bereits angekündigt sind Vergeltungsmaßnahmen für den Tod ihres Top-Terroristen Imad Mughniyah.

In Deutschland wird die Hisbollah solange aktiv sein, wie sie von der Politik unterschätzt und von den Sicherheitsbehörden gefürchtet wird. Aber die von vielen immer noch als politische Partei angesehene Hisbollah ist in Wahrheit die am besten finanzierte, ausgerüstete, trainierte und vernetzte Terrororganisation der Welt.

Alexander Ritzmann ist Politischer Analyst bei der "European Foundation for Democracy“ in Brüssel. Seine Arbeit konzentriert sich auf Islamismus und Terrorismus in Europa. Er berät Abgeordnete des Deutschen Bundestags, des U.S. Congress und des Europäischen Parlaments. Seine An- und Einsichten zum Islamismus erscheinen wöchentlich in der Kolumne "Dschihad auf Deutsch“ .


      
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