Der Mittelstand pro NRW ist
einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine
politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt
Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das
Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!
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Palästinaproblem? Anerkennung als Staat?
Pat
Condell: die Palästinalüge
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Wie es sich auch in Deutschland beim
importierten Islam-Armenhaus weiter entwickelt,
läßt die
nordafrikanische Entwicklung
erkennen. Rot-Rot-Grün ist der
Mit-Verursacher. Wann fällt man den Landesverrätern endlich in
den Arm?
Die
Parte "Die Freiheit" hatte kürzlich eine Zusammenstellung,
wie man auf die Islamisierung zutreffend reagieren könnte.
Stürzenbergers
“Thesenpapier gegen die Islamisierung” .
Das sind die
Inhalte des Papiers:
1. Medien und
Politik müssen unverzüglich eine offene
tabulose Diskussion über das wahre Wesen
des Islams zulassen. Hierbei sind das
Leben des Propheten Mohammed (der
“vollkommene Mensch” im Islam und das
“perfekte Vorbild” für alle Moslems),
seine dokumentierten Handlungen in der
Sunna
und seine zeitlos gültigen Befehle im
Koran in allen Details darzustellen.
2. Nach
abgeschlossener Faktenanalyse, auch
unter Einbeziehung des Urteils von
Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht
Schachtschneider (“Der Islam ist
verfassungswidrig“) wird das Ergebnis
mit hoher Wahrscheinlichkeit lauten: Der
Islam ist eine Machtideologie im
Deckmantel einer Religion, die die Welt
in höhergestellte Rechtgläubige und
minderwertige Ungläubige aufteilt. Mit
totalitärem weltlichen
Herrschaftsanspruch, Intoleranz,
Gewaltbereitschaft und
Tötungslegitimation.
3. Die Regierung
der Bundesrepublik Deutschland muss in
der Konsequenz dieser Erkenntnis alle
islamischen Verbände unmissverständlich
und unverzüglich dazu auffordern, sich
sofort und für alle Zeiten gültig vom
weltlichen Machtanspruch, von der
Intoleranz, von der Gewalt und der
Tötungsbereitschaft zu verabschieden.
Außerdem unbefristet auf die Scharia,
das islamische Rechtssystem, zu
verzichten. Und verbindlich zu erklären,
dass alle Menschen, unabhängig von ihrer
Religionszugehörigkeit, die gleichen
Rechte haben. Ebenso vorbehaltlos zu
akzeptieren, dass Frauen und Männer vor
dem Gesetz und im Alltag gleichgestellt
sind.
4. Alle Muslime in
Deutschland werden, nachdem sie über die
Inhalte ihrer “Religion” umfassend
aufgeklärt wurden, dazu aufgefordert,
Druck auf ihre Verbände zu machen, dass
die aufgelisteten Forderungen
unverzüglich unterschrieben werden.
5. Wenn diese
Forderungen nicht von den islamischen
Verbänden verbindlich unterzeichnet
werden, werden sie als
verfassungsfeindlich erklärt und
letztlich verboten, es erfolgt ein
sofortiger Baustopp von Moscheen, die
Schließung von Koranschulen und die
Unterbindung von Gebetsversammlungen in
vorhandenen Moscheen.
Die Studie
des Familienministeriums über Zwangsehen in Deutschland
zeigt blinde Flecken: Über den bizarren Versuch von
Migrationsforschern, den Islam als kulturell unbedeutend zu
erklären
Die Zahl
von 3345 Hilfe suchenden Frauen, die sich im Jahr 2008 von
Zwangsverheiratung bedroht fühlten oder betroffen waren, ist
erschreckend. Sie wirft ein Schlaglicht auf ein
fortwährendes Drama, das erstmals durch eine Studie des
Familienministeriums empirisch untersucht wurde. Wird hier
doch die von Islam-, Migrantenverbänden und
Migrationsforschern verbreitete Legende, es handele sich bei
Zwangsehen um Einzelfälle, zu Grabe getragen. Es sind meist
junge Frauen, die zur Schule gehen, sie sind Migranten der
x-ten Generation und Muslime. Oft werden sie zur Heirat in
die Heimat der Eltern verschleppt. Und doch sind die 3345
Fälle nur die Spitze des Eisbergs. Die Lawaetz-Stiftung, die
die Untersuchung durchgeführt hat, kommt auf diese zufällige
Zahl, nachdem sie 1500 Beratungsstellen angefragt hatte und
von 830 eine Antwort erhalten hat. Sogar die Forscher gehen
davon aus, dass nur die Mutigen Hilfe gesucht und gefunden
haben, und erklären schlicht, die Dunkelziffer von
Zwangsverheiratungen in Deutschland sei nicht einzuschätzen.
Selbst eine
Auskunft darüber, wie groß denn die von Zwangsheirat
potenziell bedrohte Gruppe ist, mochten sie nicht geben.
Denn um diese "Risikogruppe" zu benennen, hätten sie ihre
Scheuklappen ablegen müssen. Zum einen weigern sie sich
anzuerkennen, dass Zwangsheirat auch etwas mit einer
kulturellen Disposition zu tun hat. Zwar wird festgestellt,
dass fast alle Ratsuchenden einen Migrationshintergrund
haben und 83 Prozent als Religion den Islam angeben. Dieser
Zusammenhang "dürfe uns nicht kaltlassen", sagte
Familienministerin Kristina Schröder. Doch die Schwäche der
Studie hat auch mit der eingeschränkten Sichtweise zu tun,
die Kultur des Islam bei der Betrachtung des Problems nicht
zu berücksichtigen. Hierbei geht es konkret um die
Abgrenzung zwischen Zwangsehe und arrangierter Ehe. Die
Forscher möchten die Unterscheidung zwischen diesen Formen
der Eheanbahnung durch das subjektive Empfinden der
Betroffenen ziehen. Eine arrangierte Ehe ist für sie demnach
in Ordnung und dann nicht zu untersuchen, wenn die Braut dem
von den Eltern ausgesuchten Ehemann zustimmt.
Dieser
Ansatz besteht darauf, die Angelegenheit als individuelles
Problem zu betrachten und weigert sich, gesellschaftliche
Strukturen oder kulturelle Dimensionen wie Gruppenzwang zu
berücksichtigen. Religionszugehörigkeit sei, so der Beirat
der Studie, eine "leere Variable", also uninteressant. Dass
es nachgewiesenermaßen einen "Zwang zur Ehe" in der
islamischen Kultur gibt, wird von den Wissenschaftlern
geleugnet. Sexualität ist im Islam bekanntermaßen nur in der
Ehe legitim, und die Eltern haben ihre religiöse Pflicht
erst erfüllt, wenn sie die Kinder verheiratet haben - ob
freiwillig oder mit Druck. Wer die gesellschaftliche
Dimension von Religion negiert, macht einen methodischen
Fehler, kommt in der Analyse zu schrägen Ergebnissen und
zieht die falschen Schlüsse. Ich bin mir sicher, das
Ergebnis einer empirisch sauberen Erhebung über Zwangsehen
und arrangierten Ehen mit dieser Fragestellung wäre weitaus
dramatischer, als die Studie jetzt vorgibt.
Die Ursache
für diesen wissenschaftlichen Unsinn ist bei dem
wissenschaftlichen Beirat der Studie zu suchen. Die dort
unter anderem versammelten Professorinnen Ursula
Boos-Nüning,
Birgit Rommelsbacher
und Gaby Straßburger und ihre Mitstreiter in den Instituten
setzen seit Jahren alles daran, die "Kulturalisierung" von
Integrationsproblemen speziell auch der Heiratspraxis zu
verhindern. Sie meinen jetzt der Ministerin in einer
Protestnote unterstellen zu müssen, man habe sie
hintergangen, weil entgegen ihrem ausdrücklichen Votum der
Islam in der Bewertung von Zwangsheirat erwähnt wurde. Der
Islam hat nach Auffassung der Universitätsprofessorinnen
kausal mit Zwangsheirat nichts zu tun, wer anderes
behauptet, wird von den
Migrationsbeamten
"zwangsrelegiert" nach dem Motto: Was erlauben Sie sich,
Frau Ministerin! Auch die Forscher der
Lawaetz-Stiftung
haben sich offenbar gegen diese
Peer-Group
nicht wehren können. Die monokausalen Definitionen der
Studie zeigen, wie diese
Migrationsforscherlobby in der
Lage ist, Wissenschaft zu ideologisieren und
Integrationsprobleme immer zunächst auf soziale, ökonomische
und Bildungsdefizite zu reduzieren. Und wenn auch das nicht
hilft, bemüht man die "Stammesgepflogenheiten" als Ursache,
ohne zu fragen, woher Tradition kommt, wer sie legitimiert
und warum die Lage der Frauen und die Heiratspraxis sich in
islamischen Gesellschaften weltweit so ähneln. Gehören die
alle einem Stamm an? Eine naiv-romantische Vorstellung von
gesellschaftlichen Strukturen und Verhalten, die an
deutschen Universitäten Blüten treibt.
Trotzdem:
Die Studie ist zu begrüßen, weil sie erstmals aufzeigt, dass
wir es bei Zwangsehen mit einem weit verbreiteten Missstand
und mit einer Straftat gegen Frauen zu tun haben; dass sie
Gewalt in der Familie ausgesetzt sind, dass nicht nur die
ökonomisch Schwachen, nicht nur die Ungebildeten Täter wie
Opfer sind. Und sie macht deutlich, dass die deutsche
Staatsangehörigkeit oder die deutsche Sprache nicht vor
Zwangsverheiratung schützt - und auch als
Integrationsparameter nur bedingt tauglich ist. Zumindest -
das ist ein schwacher Trost - versetzen Sprachkenntnisse die
Betroffenen eher in die Lage, Hilfe zu holen. Die
Integrationsbeauftragte Maria Böhmer und Familienministerin
Kristina Schröder wollen ein bundesweites Hilfe-Telefon
einrichten und die Aufklärung vor allem an Schulen
verstärken. Das ist sehr zu begrüßen, denn Zuspruch,
Aufklärung, die Kenntnis der eigenen Rechte und die
Gewissheit, dass Lehrer, Polizei, Freunde und Nachbarn einen
verstehen und schützen werden, ist enorm wichtig. Nur so
kann sich die Erkenntnis durchsetzen, dass jeder Mensch das
Recht hat, selbst zu entscheiden, ob, wann und wen er
heiraten will.
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Ägypten verschleiert sich
Welt 2.12.2011
Muslimbrüder schneiden gut ab bei der
Wahl. Aber auch die noch radikaleren
Salafisten
Ultrakonservative
Islamisten
avancieren im ersten Wahlgang zur zweitstärksten Kraft
Alexandria
Sie tragen
lange, meist weiße Gewänder, Sandalen, Bart und gehäkelte
Käppis. Ihre Frauen sind bis auf einen Augenschlitz schwarz
verschleiert. Die Salafisten
sind im Straßenbild von Alexandria
omnipräsent.
Es zeichnet sich ab, dass sie in der zweitgrößten Stadt
Ägyptens die zweitstärkste politische Kraft geworden sind.
Zusammen mit den Muslimbrüdern und deren Freiheits- und
Gerechtigkeitspartei haben sie bei den Stimmen für die
Direktkandidaten eine komfortable Mehrheit erringen können.
Sie rechnen damit, dass sie 15 von den zu vergebenden 24
Sitzen für Alexandria gewinnen konnten. Zwar werden die
Ergebnisse für die Parteienliste erst Mitte Januar
feststehen, wenn in allen 27 Provinzen gewählt wurde. Doch
der Trend scheint klar in Richtung islamischer Parteien zu
gehen. Die Salafisten-Partei
al-Nur
(das Licht) dürfte künftig auch landesweit ein gewichtiges
Wort mitzureden haben.
Man spreche
zwar mit Journalisten, aber nicht mit Frauen, lautet die
rüde Absage auf den Versuch, mehr Hintergründe über den
kometenhaften Aufstieg dieser fundamentalistischen
Gruppierung in Ägypten zu erfahren. Abdel
Monem
al-Schahat,
der Chef der Nur-Partei
in Alexandria, ist dem Westen nicht wohlgesinnt. Er halte
das westliche Konzept von Demokratie nicht vereinbar mit dem
Islam, sagte er im Wahlkampf. Über den Schutz von
Minderheiten spottet er: "Demnächst werden sie uns fragen,
ob wir christliche Vorbeter in der Moschee erlauben werden."
Strenge
Geschlechtertrennung ist ebenso Programm wie ein geradezu
verklemmter Umgang mit Sexualität: Bei einer Kundgebung in
Alexandria verhüllten
Salafisten eine Skulptur mit
Stoff, weil darauf "leicht bekleidete Frauen" zu sehen
waren. Wahlzettel weiblicher Kandidaten wiesen kein Foto,
sondern symbolisch eine Rose auf.
Al-Schahat
verlangte in einer Talkshow im ägyptischen Fernsehen eine
Trennwand zwischen sich und einem weiblichen Gast. Seine
Wahlbotschaft: "Demokratie ist ,Haram'
(im Islam verboten) und die
pharaonische Kultur zu
verabscheuen. Die Jugendlichen der Revolution sind Verräter
und stehen im Dienst anderer Mächte. Wähle mich, damit du
ins Paradies kommst." Das haben in Alexandria offenbar mehr
als 20 Prozent der Wähler getan.
Ein
gutes Abschneiden der insgesamt 15 islamischen Parteien, die
für diese Parlamentswahlen ins Rennen gehen, wird erwartet.
Dabei hat die Muslimbruderschaft als größte und am besten
organisierte Bewegung die besten Chancen. Sie existiert
bereits seit 1928, war nach der Ermordung von Ex-Präsident
Anwar al-Sadat
verboten, und Nachfolger Husni Mubarak ließ Tausende
Muslimbrüder ins Gefängnis werfen. Doch als unabhängige
Kandidaten konnten sie immer wieder Sitze im Parlament
erringen, anders als die
Salafisten. Durch
Unterdrückung, Folter und Vertreibung glaubte Mubarak, das
Salafisten-Problem
gelöst zu haben. In der Folge enthielten sie sich
politischer Stellungnahmen und konzentrierten sich auf
soziale und gesellschaftliche Arbeit. Nach dem Sturz
Mubaraks können sie jetzt offen auftreten.
Die massive
Zunahme von Ganzkörperverschleierung und die Verbreitung
salafistischen
Gedankenguts seien das Ergebnis, meint Andreas Jacobs, Chef
der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo. Trotzdem sei es
bemerkenswert, dass sie innerhalb so kurzer Zeit einen
derartigen Wahlerfolg erzielen können. In Windeseile seien
Parteistrukturen und Kandidaten aufgebaut worden. Zum
Opferfest Anfang September verteilten sie subventioniertes
Fleisch. "Wenn die Armen für die traditionelle Lammkeule nur
die Hälfte bezahlen müssen und sich noch ein Stück extra
leisten können, dann merkt man sich den Gönner."
Der Begriff
"Salafiyya"
bedeutet wörtlich die Orientierung an den frommen
Altvorderen. Heute werden
Salafisten jedoch als Anhänger
des fundamentalen, saudi-arabischen
Wahhabismus
angesehen. Viele ihrer bis zu 100 000 Mitglieder in Ägypten
hätten in Saudi-Arabien gearbeitet und seien in den 70er-
und 80er-Jahren von dort zurückgekommen, sagt Said
Ghallab,
Professor für Politikwissenschaften an der
Pharos-Universität
in Alexandria. Das sei der Grund dafür, dass gerade in
seiner Stadt diese Bewegung so viel Zuspruch habe. Von
ländlichen Städten wie Kafr
al-Sheik
oder Tanta
im Nildelta seien sie dann in die Großstadt Alexandria
gezogen, um hier Arbeit zu finden. Die Verbindungen nach
Saudi-Arabien seien aber geblieben.
Ghallab
vermutet, dass saudische Organisationen bis zu 100 Millionen
Dollar zur Unterstützung der
Salafisten in Ägypten ausgeben.
Er prophezeit heftige Auseinandersetzungen, wenn es im
nächsten Jahr um die Ausarbeitung der Verfassung geht. Dann
werden Liberale und Säkulare mit den
Salafisten
aneinandergeraten, die keinen Hehl daraus machen, dass sie
aus Ägypten einen Gottesstaat machen wollen. "Wenn dann das
jetzt zu wählende Parlament über das politische System für
die Zukunft Ägyptens entscheiden muss, brauchen wir sehr
wahrscheinlich wieder einen
Tahrir", sagt
Ghallab.
Interessant werde auch die Haltung der Muslimbrüder
gegenüber den Salafisten
sein. Dann werde sich zeigen, wofür die Freiheits- und
Gerechtigkeitspartei wirklich steht
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Wir, die
säkularen Muslime in Deutschland,
(die Welt
30.7.2011)
verurteilen
die abscheuliche Tat von Anders Behring
Breivik
zuschärfst. Der terroristische Anschlag in Norwegen hat uns
alle erschüttert, und wir hoffen, dass er seine gerechte
Strafe erhalten wird. Nichts rechtfertigt solch eine Tat.
Dennoch sind wir der Meinung, dass die Islamkritik nicht
tabuisiert werden darf und es bestimmte Kräfte gibt,
die versuchen, diese Gelegenheit auszunutzen, um den
Islamkritikern einen Maulkorb zu verpassen, ja sie sogar
mitverantwortlich zu machen. Allerdings distanzieren auch
wir uns von Plattformen, die im Deckmantel der Islamkritik
Bevölkerungsgruppen gezielt angreifen und diffamieren.
Dennoch müssen wir legitime Islamkritik betreiben und
eine Akademisierung der islamischen Theologie
ermöglichen, um zu verhindern, dass Teilzeit-Imame junge
Muslime politisch-ideologisch indoktrinieren. Wir wehren
uns gegen das von den Medien einseitig vermittelte Bild
von Muslimen und Musliminnen
in der Bundesrepublik, in dem der Bevölkerung suggeriert
wird, dass
salafistische
Hassprediger die Mehrheit repräsentieren, obwohl diese für
die Steinigung sind und unsere Verfassung offenkundig
ablehnen. Ebenso wehren wir uns gegen Islamverbände, die
Propaganda für ein Rechtssystem jenseits der Verfassung
betreiben und der Meinung sind, dass die Scharia
mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Ihr Ziel ist es, wie
in Großbritannien, schariaistische
Elemente in das Recht einzuführen. Doch unsere Pflicht ist
es, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen.
Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind wir ebenso
dazu verpflichtet, auf Missstände in der Gesellschaft
aufmerksam zu machen.
Wenn
nicht muslimische Schüler nur deshalb
gemobbt
werden, weil sie Schweinefleisch verzehren oder nicht fasten,
werden wir uns für ihre Rechte einsetzen. Und
wenn
wir sehen, dass eine kritische Persönlichkeit aus Bezirken
gemobbt
wird und diese zu sozial befreiten Zonen erklärt werden,
werden wir ebenso darauf aufmerksam machen. Denn derzeit
ist eine Integrationsindustrie entstanden, die Profit auf
dem Rücken der Einwanderer schlägt und sich immer wieder
neue Mündel sucht, um sie somit zu bevormunden.
Wir werden es nicht
zulassen, dass die Islamkritik tabuisiert wird und somit
Missstände verschwiegen werden.
Cengiz
Dursun,
Gruppe der säkularen Muslime und
Musliminnen
in Deutschland
___________________
Rückbrief
Sehr geehrter Herr Dursun,
auf einen solchen Brief habe ich,
haben wir, die PRO Bewegung seit langem gewartet. Offen und
ehrlich kritisch und genau im Rahmen der Anforderungen der
UNESCO-Erklärung 1978
(Rassen und
Rassenvorurteile) liegend. Beide Seiten haben
Verpflichtungen, Migranten wie Urbevölkerung. Von
linkslastigen Ideologen wird immer unterstellt, wir seien
gegen alle Muslime, obwohl wir immer dargestellt haben, dass
wie gegen säkular denkende Muslime ebenso wenig haben wie
z.B. gegen bereits eingebürgerte Südeuropäer. Aus der
Türkei sind die dortigen Problemverhältnisse zwischen
säkularen und fundamental Muslimen uns ebenso bekannt, wie
die Tatsache, dass nach Atatürk unter Erdogan dunkle Wolken
aufzuziehen beginnen, soweit er sich nicht als säkularer
Muslim, vielmehr Fundamental-Muslim herausstellen sollte.
Die diesbezüglichen Beängstigungen z.B in der Türkei
lebender säkularer Muslime sind uns aus Gesprächen bekannt.
Stabilität in den Moscheen herrschte nach Atatürk, weil
dortige Imame wenig Möglichkeiten zur Indoktrinierung
fundamentaler Islamisierung hatten und bei Verstoß
disziplinarisch bis landverweisend verfolgt wurden. Mit
Erdogan weichen diese Grundsätze merklich auf.
Ihren Ausführungen entnehmen wir,
dass sie die Problempunke aufrichtig kritisch genauso sehen
wie wir. Trotzdem stellt sich die Frage, warum diese
Klarstellung zeitlich erst jetzt erfolgt, wo weitgehend von
Fundamentalisten , wie auch in England, Fakten bereits
geschaffen wurden. Wir gehen davon aus, dass Ihre korrekten
Feststellungen und viel versprechenden Entschlüsse nicht
reine Lippenbekenntnisse bleiben und werden das genauestens
beobachten. Ihren Ausführungen nach stellen die
Fundamental-Akteure eine Minderheit dar. Noch, weil sie noch
nicht die Machtstärke zu anderen Reaktionen hatten. Die
National-Sozialisten waren vor der Machtübernahme auch eine
Minderheit. Nachdem sie die Macht ergriffen hatten, gab es
urplötzlich National-Sozialisten millionenfach, der Einzelne
wollte damit seine Familie, seine Existenz retten. Wie
wollen Sie das bei Fundamental-Islamisten und Ihren
säkularen Interessen künftig verhindern? Als säkularem
Moslem droht Ihnen unter deren Machtverhältnissen
bekanntlich u.a. die Todesstrafe.
"Wir werden es nicht
zulassen, dass die Islamkritik tabuisiert wird und somit
Missstände verschwiegen werden."
Ok!Zeigen Sie in Zukunft Flagge
zum eigenen Schutz, dem Schutz unserer Urbevölkerung und
nennen Sie Roß und Reiter, wer die einseitige
Mediendarstellung betreibt, ebenso, wer die "berechtigte
Islamkritik" zu eigenem Nutzen und Vorteil tabuisiert. Wir
sind auf Ihrer Seite für gemeinsamem Interessenausgleich als
gemeinsame Bürger des künftigen Deutschlands.
Mit freundlichen Grüßen
P. Blower
Mittelstand Pro NRW
30.7.2011
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Ideologie der Macht
die Welt 2.5.2011
Der Islam als Weltanschauung gehört nicht zu Europa. Denn er
will Religion, Gesellschaft und Politik nicht getrennt
betrachten. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung,
ist ihm fremd
Jeder Mensch, unabhängig davon, welcher Rasse oder Religion
er angehört, kann sich als Individuum in Europa heimisch
fühlen, vorausgesetzt, er akzeptiert und integriert die
wesentlichen Werte der europäischen Zivilisation. Sie wurden
über Jahrhunderte in schweren Kämpfen zwischen Staat und
Religion, zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen
Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Glauben erstritten. Der
Kern der europäischen Aufklärung ist die Freiheit des
Individuums. Diese Freiheit ist das höchste der Güter, sie
geht einher mit der Freiheit, Überliefertes infrage zu
stellen, ein anderes Leben als das vom Kollektiv
vorgeschriebene zu wählen. Diese Freiheit wurde oft mit dem
Leben bezahlt. Menschen haben sich auf dem Scheiterhaufen
verbrennen lassen, Folter, Verfolgung, Ermordung
hingenommen. Wir wissen, dass "Fortschritt in der
Geistigkeit" (Freud) keine Einbahnstraße ist, dass in der
europäischen Aufklärung Rückschritte oft gewaltiger waren
als die Fortschritte, dass Barbarei immer und überall eine
Realität war. Dennoch, an dieser Zivilisationsidee kommt die
Welt nicht vorbei. Und an der Idee von Freiheit wird auch
der Islam scheitern. Wir sind als Europäer nicht bereit,
unsere Idee von Freiheit preiszugeben.
Es
geht hier nicht um das Individuum, das aus dem islamischen
Kulturkreis kommt und Muslim sein will, sondern es geht um
den Islam als Weltanschauung und "Zivilisationsidee". Der
Islam gehört nicht zu Europa, weil er Religion, Kultur,
Gesellschaft und Politik nicht getrennt betrachten will,
sondern entschieden für ihre Einheit eintritt. Diese
Vorstellungswelt ist der europäischen Geschichte nicht
fremd. Sowohl das Judentum wie auch das Christentum kennen
diese Einheitsidee unter dem Banner des Glaubens. Alle
Religionen möchten
zivilisationsstiftend wirken, nur hat
sich Europa in einem mühevollen Kampf von der Vorstellung
einer Allmacht der Religion verabschiedet.
Der Islam hingegen gehört nicht zu Europa, weil er
diesbezüglich Jahrhunderte hinterherhinkt. Weil er den
Glauben über Wissenschaft und Aufklärung stellt. Er kennt
keine Reformation, er hat den schmerzhaften Kampf zwischen
Philosophie, Wissenschaft und Kirche nicht durchgemacht, den
die Kirche mit dem Verzicht auf ihren Allmachtsanspruch
bezahlt hat. Bei aller Toleranz gegenüber
Glaubensvorstellungen kann die europäische Zivilisation die
Überlegenheit des Glaubens über Philosophie, Wissenschaft,
Kunst und Aufklärung nicht akzeptieren. Der Islam gehört vor
allem deswegen nicht zu Europa, weil ihm, trotz Atatürk, die
Trennung von Politik und Religion wesensfremd ist. Der Islam
ist in seinem Wesen eine politische Theologie, seine
Verbreitung hat nicht zufällig mit dem Schwerte
stattgefunden. Der Islam ist eine Ideologie der Macht. In
seiner Entstehungsphase war er nicht getragen von einer
Tradition der Ohnmacht wie das Judentum ("Wir waren Sklaven
in Ägypten") und das Christentum, die sich gegen Verfolgung
und Unterdrückung zur Wehr setzen mussten. Der Islam dagegen
trat von Anfang an als der Herr der Welt auf. Wenn auch
davon kaum etwas übrig geblieben ist, so scheint doch der
Anspruch verinnerlicht.
Der Islam ist nicht europäisch, weil er das Kollektiv über
das Individuum stellt, weil er das Individuum nicht gegen
das Kollektiv zu verteidigen bereit ist, weil er die Rechte
der Minderheiten missachtet und weil er, allen
Lippenbekenntnissen zum Trotz, an der Höherwertigkeit des
Mannes festhält. Die kulturell verinnerlichte
Minderwertigkeit der Frau ist seit Jahrhunderten Realität im
Islam. Man muss sich viel Sand in die Augen streuen lassen,
um dies zu rechtfertigen oder zu verleugnen. Der Islam kann
niemals europäisch sein, weil der Nichtmuslim ein nur
unvollkommener Mensch ist. Der Islam kann nicht zu Europa
gehören, weil Kritik an ihm verboten ist, weil die Abkehr
des Muslim von seiner Religion mit dem Tode bestraft wird,
weil Häresie schwerer geahndet wird als alle Verbrechen des
zivilen Rechts. Der Islam gehört nicht zu Europa, weil er
sexuelle Minderheiten grausam verfolgt und zu keiner
praktischen Toleranz fähig ist.
All diese Gründe bilden die Ursachen für die Rückständigkeit
der islamischen Welt, für ihre Abneigung gegenüber
Wissenschaft, Kunst und Aufklärung. Jeder Muslim kann
Europäer werden und innerhalb der europäischen Zivilisation
seine Religion praktizieren. Der Islam als Zivilisationsidee
kann wegen seiner Archaismen nicht als ein Teil Europas
anerkannt werden. Europa würde sich selbst beschränken, wir
würden uns dem aggressiven Anspruch des Islam beugen.
Anzeige
Wir
müssen zwischen dem Islam als Religion und dem Islam als
Zivilisation klar unterscheiden. Der Islam begnügt sich
nicht damit, Glaubensbekenntnis zu sein, sondern bedroht die
säkulare europäische Zivilisation mit einem imaginären
Gegenentwurf. Diese Idee einer islamischen Zivilisation muss
Europa zurückweisen. Viele Europäer wiegen sich in
Illusionen, wenn sie den Herrschaftsanspruch des Islam nicht
ernst nehmen. Sie verkennen, dass diese Pseudoidee einer
Zivilisation Millionen Muslime, die die Welt von unserer
"Dekadenz" befreien wollen, antreibt.
Europäer müssen in der Diskussion darauf insistieren, dass
es nicht um Religion geht; diese kann jeder im Rahmen des
allgemeinen Rechts ausüben. Es geht um die Frage, was der
Islam sonst zu bieten hat. Welche Zivilisation hat er uns
vorzuschlagen, welches Rechtssystem, welche öffentliche
Ordnung, welches Bildungssystem, welche Infrastruktur,
welche Opernhäuser, welche Bibliotheken und Krankenhäuser,
welche Antworten auf ökologische Fragen. Denn nur die
Organisation dieser Dinge kann den Namen Zivilisation
beanspruchen! Überall, wo der Islam in den letzten 600
Jahren "zivilisatorisch" gewirkt hat, hat er Armut,
Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen. Der Islam
hat zivilisatorisch vollkommen versagt, er hat die Moderne
bereits seit der Renaissance verschlafen. Wer mit seinem
Latein am Ende ist, bietet gerne Religion als Heilmittel an.
In diesem Fall ist Religion keine geistesgeschichtliche
Erbschaft, sondern wirklich nur noch Opium fürs Volk.
Der Autor wurde 1951 in Afghanistan geboren und kam 1960
nach Deutschland. Als Nervenarzt und Psychoanalytiker
arbeitet er derzeit in Zürich, als Lehranalytiker ist er in
Paris und Berlin tätig.
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Das
Problem heißt Islam
die Welt 9.2.2011
Die Aufstände in Tunesien und
Ägypten verdienen Respekt. Aber solange Religion und
panarabische Identität dominieren, besteht wenig
Aussicht auf bessere Zeiten
Was derzeit in der
arabischen Welt passiert, kann man aus zwei
Blickwinkeln betrachten. Man kann darin eine tief
verankerte Bewegung sehen, die nun auch für die
Gesellschaften dieser Region Demokratie beansprucht.
Vor allem die Jugendlichen stellen solche
Forderungen, weil sie offener sind als ihre Eltern -
dank Fernsehen, Internet, sozialen Netzwerken,
Mobiltelefonen und Bildungsniveau. Ein Grund ist
aber auch die Liberalisierung der Wirtschaft in
diesen Ländern, die viele Menschen alleingelassen
hat. Sie waren auf diese Liberalisierung im Zuge der
Globalisierung nicht vorbereitet worden. Das
natürliche Interesse der Jugend für Sport und
Popmusik und die
Bilder,
die ihnen darüber vermittelt werden, haben ebenfalls
eine Rolle gespielt. Sie haben ihnen Appetit gemacht
auf Erfolg, auf Heldentaten und Luxus, auf das
schnelle Geld und Reisen. Figuren wie Zinedine Zidane
oder Michael Jackson sind ein hervorragendes
Aufputschmittel für die Jugendlichen.
Den Wunsch, von einem demokratischen Regime regiert
zu werden, findet man auf eine andere Weise auch bei
den Islamisten und den
einfachen Milieus, die ihnen nahestehen. Diese
Kategorie von Islamisten
und Konservativen glaubt nicht (oder nicht mehr) an
eine Machtergreifung durch Waffen oder Gewalt. Sie
wollen sie an den Urnen erreichen, um nicht die
Armee zu verschrecken und die einheimischen
liberalen Familien und die Länder des Westens. Ihre
Vorbilder sind die Regimes im Iran, in Saudi-Arabien
oder der Türkei. Es wäre wohl nur die erste Etappe.
Einmal an der Macht, gingen sie wahrscheinlich den
bekannten Weg der Radikalisierung - um sich zu
konsolidieren und wegen des Drucks der
Ultrakonservativen und der aktuellen Probleme, vor
allem der ökonomischen.
Die andere Lesart der aktuellen Bewegung ist, dass
sie nur eine neue Episode darstellt in den Kämpfen
der Clans an der Spitze des Staates. In den
arabischen Ländern ist die Macht eine illegitime.
Jeden Tag muss - je nach Agenda - ein neues
Gleichgewicht gefunden werden zwischen den
verschiedenen Clans. Meistens ist eine Einigung
schnell gefunden, man teilt sich problemlos den
Gewinn. Aber manchmal muss lange verhandelt werden,
manchmal greift man zu den Waffen, und die
effizienteste Waffe ist das Volk. Das haben sie von
Mao gelernt, der sich auf die Jugend stützte bei
seiner Kulturrevolution und der jene niederschlug,
die seine Macht infrage stellten und die das Regime
ein wenig reformieren wollten. Der Aufruhr in
Algerien vom Oktober 1988 ist dafür ein typisches
Beispiel. Präsident Chadli
stützte sich auf den legitimen Zorn des Volkes (der
allerdings auch durch künstliche Knappheit
provoziert wurde, die die Preise in die Höhe trieb),
um sich der Einheitspartei und der Geheimdienste zu
entledigen, die ihn daran hinderten, so zu regieren,
wie er wollte: nämlich die algerische Wirtschaft
liberalisieren, ganz nach der damals gültigen Bibel,
diktiert vom Internationalen Währungsfonds und den
westlichen Staaten, bei denen Algerien tief
verschuldet war.
Ich glaube allerdings, dass das größte Problem noch
bevorsteht: Es wird der Moment sein, an dem sich die
verschiedenen sozialen Strömungen direkt
gegenüberstehen: Islamisten,
Christen, Nationalisten, Demokraten, Arbeitslose,
Gewerkschaften, Armee, Bourgeoisie. Wird es ihnen
gelingen, einen Dialog untereinander zu führen und
ein gemeinsames Projekt zustande zu bringen? Oder
werden sie einen Krieg beginnen, ein jeder, um sein
eigenes Projekt durchzusetzen? Das wäre der Weg in
den Bürgerkrieg oder, schlimmstenfalls, zur Teilung
des Landes. Genau das ist 1988 nach den Aufständen
in Algerien und der Einsetzung eines
"demokratischen" Regimes passiert. Meine persönliche
Einschätzung ist, dass sich kurz- und mittelfristig
gar nichts ändern wird außer einigen Korrekturen an
der Fassade. Denn in der ganzen arabischen Welt hat
sich bisher noch niemand vom traditionellen Diskurs
gelöst und die Autonomie des eigenen Landes und die
Vorherrschaft der Demokratie beschworen.
Die Frage des Islam ist der eigentliche Stein des
Anstoßes. Doch sie wird nie angegangen, ganz im
Gegenteil: Alle - Demokraten wie Laizisten -
beziehen sich auf die Religion. Mohammed
al-Baradei,
der sich als Demokrat internationalen Zuschnitts
positioniert, wählte als seine erste Geste das
gemeinsame Gebet mit den Islamisten
auf offener Straße (er hätte auch mal in eine Kirche
zu den Kopten gehen sollen), anstatt vor allem seine
oppositionellen ideologischen Positionen zu betonen.
Unter den aktuellen Bedingungen auf der Straße zu
beten ist kein neutraler oder unverfänglicher Akt,
es ist ein politisches Zeichen der schlechtesten
Sorte. Es zeigt, dass viele von der Zukunft und der
Demokratie sprechen, während sie sich zugleich
ausgerechnet auf die Kräfte beziehen, die für das
Gestern und die Ablehnung der Demokratie stehen.
Anzeige
Der arabische Nationalismus, der ein großes
Hindernis ist auf dem Weg zur Demokratie, wird immer
noch als ein Grundwert angesehen. Keiner wagt, ihm
den Prozess zu machen und klar zu benennen, was ihn
so gefährlich und ausgrenzend macht: Er ist eine
rassistische, antidemokratische, antiwestliche,
antisemitische und antiisraelische Ideologie. Man
stelle sich vor, Europa erhöbe den Anspruch (so wie
es einige Parteien der extremen Rechten gerne
hätten), dass allein die europäisch-christliche
Rasse Trägerin demokratischer Werte sei!
Wenn sich die Ägypter, Algerier, Tunesier endlich
als Ägypter, Algerier, Tunesier definieren und nicht
auch als Araber oder Muslime - dann wären sie
wirklich auf dem Weg zur Demokratie. Dann könnten
sie auf eine ganz natürliche Art den anderen
akzeptieren, den Christen, den Juden, den Laizisten
und den Fremden, der in ihrem Land lebt und
heiratet, ohne gezwungen zu sein, zu konvertieren
oder seine Identität zu verleugnen.
Es
gibt noch den ganzen Rest von Problemen: das
Justizwesen, die Verwaltung, die Ökonomie, die man
befreien und dem Volk übergeben muss. Aber das sind
sekundäre Aspekte. Priorität hat die Klärung der
zentralen Fragen: die der Macht, die der Religion
und die des arabischen Nationalismus.
Der Autor ist ein algerischer Schriftsteller, der
den ersten arabischen Roman über den Holocaust
geschrieben hat.
Aus dem Französischen von Rainer
Haubric
____________________________
Geheimdienste:
Islamistische 'Subkultur' am Rhein immer gefährlicher
16.01.11 | 12:19 Uhr
Bonner General Anzeiger
Die islamistische
'Subkultur' im rheinischen Bonn wird nach der jüngsten Einschätzung der
Verfassungsschützer immer
gefährlicher. Von der früheren Bundeshauptstadt würden die islamistischen
Netzwerke ins gesamte
Bundesgebiet 'immer enger geknüpft', bestätigten Berliner Sicherheitskreise der
Nachrichtenagentur dapd am
Sonntag.
Bonn/Berlin (dapd).
Seit der Gründung der
saudischen König-Fahd-Akademie in Bonn-Bad Godesberg Mitte der 90er Jahre habe
sich am Rhein nach und nach ein 'Terror-Kern' von Islamisten entwickelt, 'von
dem wir befürchten, dass er jetzt jederzeit schwere Anschläge im Bundesgebiet
verüben könnte', berichtete ein Berliner
Verfassungsschützer. Die
Akademie, die zahlreiche islamistische
Fundamentalisten aus arabischen Ländern nach Bonn angezogen hat und in der zum
'Heiligen Krieg' gegen die Ungläubigen aufgerufen wurde, wurde seinerzeit von
den Behörden 'ausgetrocknet'. Die Geheimdienstler sind besonders über die
'konspirative somalische Clique' besorgt, die sich in Bonn neben den anderen
Dschihadisten, den
Gotteskriegern, etabliert hat. Diese Gruppe nennt sich 'Deutsche Shabab' und ist nach den
Erkenntnissen der Fahnder mit den somalischen
Al-Shabab-Milizen eng verbunden. Sie wollen in
Somalia einen Gottesstaat errichten, haben das ostafrikanische Land ins Chaos
gestürzt und beherrschen bereits Süd- und Zentralsomalia. Die Al-Shabab-Milizen kooperieren
nach Feststellung westlicher Geheimdienste genauso wie die Taliban in Afghanistan eng
mit der Terrororganisation Al-Kaida.
'Diese Kombinationen beunruhigen uns sehr, weil sie zu Anschlägen in
Deutschland führen können', sagte ein Experte des Verfassungsschutzes dapd. 175 Personen im islamistisch-terroristischen
Potenzial Der Bonner 'General-Anzeiger' berichtete von Ermittlungen des
nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA), wonach für Bonn von 175
Personen ausgegangen werden muss, die als 'mögliche Angehörige des islamistisch-terroristischen
Personenpotenzials' eingestuft werden müssen. Die Ermittler würden damit
rechnen, dass sich die islamistische
Szene in Bonn 'weiter etabliert und verdichtet'.
Zu den Dschihadisten in Bonn sollen
auch Personen gehören, die Verbindung zu den
islamistischen Attentätern vom 11. September 2001
in den USA hatten. Sie sollen schon 2005 nach Bonn gekommen sein. Zuvor waren
sie Aktivisten in der Hamburger Al-Quds-Moschee,
die spätere Taiba-Moschee,
die im vergangenen August von den Behörden wegen verfassungsfeindlicher Umtriebe
geschlossen wurde. In dieser Hamburger Moschee hatte damals der Todespilot gegen
die Twin Towers in New
York, Mohammed Atta,
mit seinen Komplizen verkehrt. 'Aus all diesen
islamistischen Kreisen hat sich in Bonn ein total
undurchsichtiges Geflecht zusammengefunden, das uns ständig zu größter
Wachsamkeit zwingt', erläuterte ein Verfassungsschützer.
Bonn auch Zentrum für Salafisten Bonn ist auch für
die Salafisten in
Deutschland ein wichtiges Zentrum. Hier läuft das
salafistische Netzwerk zusammen. Der Salafismus, die 'Orientierung
an den Altvorderen', gilt wegen seiner 'wortwörtlichen Interpretation' des Koran
als fundamentalistische und radikale Strömung des Islam. Die Salafisten wollen einen
islamischen Gottesstaat mit der Scharia,
dem islamischen Strafrecht, errichten. Sie lehnen die westliche Lebensweise
strikt ab. Die Salafisten
gelten als eine besonders gefährliche Strömung des Islamismus. 'Das bereitet uns
natürlich noch größere Sorgen', war aus Verfassungsschutzkreisen zu hören. Im
Visier der Ermittler steht der Bonner Konvertit Pierre Vogel alias Abu Hamza. Der 32-Jährige ist
nach Aussage von Sicherheitsleuten der populärste Vorbeter und Prediger des
Salafismus in der
Bundesrepublik. Der ehemalige Profi-Boxer aus Frechen konvertierte 2001 zum
Islam. Vogel gibt sich als Missionar, der die einzig 'wahre Religion' verkündet.
Vogel war besonders in die Schlagzeilen geraten, als er bei einem Auftritt
Bundeskanzlerin Angela Merkel geraten hat, in Problemvierteln wie in
Berlin-Neukölln die Scharia einzuführen. Beispielsweise sollte bei einem
Raubüberfall dem Täter die 'Hand abgenommen werden'. Der Prediger meinte: 'Dann
wollen wir mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt'.
dapd
_______________________________________________
Geheimpapier: LKA
hat 175 Personen im Visier
Bonn. Die Stadt Bonn hat eine
herausragende Bedeutung für die islamistische
Szene in Deutschland.Entsprechende
Erkenntnisse aus einem Geheimpapier des Landeskriminalamts (LKA) liegen dem
General-Anzeiger vor.
Für Bonn gehen die Ermittler in
dem Bericht aus dem Jahr 2010 von 175 Personen aus, die sie als "mögliche
Angehörige des islamistisch-terroristischen
Personenpotenzials" bezeichnen. Bonns
Polizeipräsident Wolfgang
Albers sagte auf Anfrage, man könne davon ausgehen, dass die Zahl der
tatsächlich gewaltbereiten Islamisten
bei "deutlich unter 20 liegt". Aber er sagte auch: "Die Situation ist schon
ernst zu nehmen." Bonn spielt dem LKA-Bericht zufolge eine besondere Rolle in
der dschihadistisch-terroristischen
Szene. Nach Erkenntnissen der Düsseldorfer Behörde sind "namentlich bekannte
Islamisten überwiegend
aus dem Bereich Bonn aus Deutschland in den
Dschihad ausgereist", heißt es in dem Bericht, über
den der "Focus" bereits berichtete.
Es könne nicht ausgeschlossen
werden, dass ein Teil der Personen als ausgebildete Dschihadisten
(Gotteskrieger) nach
Deutschland zurückkehren werde, so das LKA weiter. "Je nach individuellem
Radikalisierungsgrad ist davon auszugehen, dass diese Personen grundsätzlich
bereit sind, im In- oder Ausland (Selbstmord-)Anschläge
zu begehen." Diesen Personen komme mit Blick auf die Gefährdungslage in NRW
besondere Bedeutung zu. Albers sagte, dass es zurzeit keine konkreten Hinweise
auf geplante Anschläge gebe. Für die Bonner
Islamisten-Szene haben die LKA-Ermittler die 175
Personen in zwei Rankings mit "möglichen Ausführern"
und "Führungspersonen" eingeteilt. Auf den hinteren Plätzen sind auch Vertreter
des Rats der Muslime in Bonn und von Moscheen aufgeführt. Zwei spielen in diesem
und einem zweiten LKA-Bericht vom Mai 2010 zufolge eine zentrale Rolle als
Treffpunkte der Islamisten.
Sie gelten als Orte, "in denen radikales Gedankengut verbreitet wird" und "die
auf Islamisten anderer
Bundesländer eine gewisse Sogwirkung entfalten". Die Ermittler rechnen damit,
dass sich die islamistische
Szene in Bonn "weiter etabliert und verdichtet". Grund dafür sei ein schon
vorhandenes gutes Netzwerk.
Türkenprobleme ohne Ende
Dieser Artikel eines der
bekanntesten Historiker
Deutschlands, Hans-Ulrich
Wehler, der gerne aus
innerer Überzeugung gegen
den Stachel löckt, ist,
obwohl von 2007, aktuell wie
damals, denn an den
Umständen hat sich nichts
geändert, die Türkenlobby
schaltet und waltet nach
belieben!
Ralph Giordano, einer der
großen alten Männer der
deutschen politischen
Publizistik, muss sich als
Holocaust-Überlebender
Morddrohungen gefallen
lassen, weil er es gewagt
hat, die Megalomanie des
Kölner Moscheeprojekts mit
vorzüglichen Gründen zu
kritisieren. Der deutsche
Ableger des türkischen
Religionsministeriums, die
DITIB,
plant ein Exempel purer
Machtarchitektur mit zwei
Minaretts, deren Höhe nur
noch vom Kölner Dom
übertroffen wird.
Hans Ulrich Wehler,
profunder deutscher
Historiker
5000 Muslime soll die
Moschee beim Freitagsgebet
aufnehmen können, während in
ihrer Umgebung gerade einmal
130 Parkplätze vorhanden
sind. Der gewaltige Komplex
wird Köln-Ehrenfeld über
kurz oder lang in ein
türkisches Viertel
verwandeln. Offensichtlich
haben sich die politischen
Parteien im heiligen Köln
von dieser Demonstration
muslimischen
Gleichberechtigungswillen
überrumpeln lassen.
Inzwischen suchen sie nach
Kompromisslösungen, die
bisher aber alle an der
unerschütterlichen
Unnachgiebigkeit der DITIB
gescheitert sind.
Dieser
Machtbeweis mit der
Brechstange dementiert die
Bereitschaft zur
Integration, er betoniert
vielmehr die bislang nicht
aufgegebene Entscheidung,
sich in einer eigenen
Subkultur einzuigeln und
jede Assimilation zu
verweigern.
Die rund drei Millionen
Muslime in der
Bundesrepublik, unter denen
Türken die erdrückende
Mehrheit stellen, haben sich
bisher nur punktuell in ihr
Zuwanderungsland eingefügt.
In der
größten türkischen Stadt
Europas, in Berlin, kannten
unlängst 94 Prozent aller
eingeschulten Kinder
türkischer Herkunft kein
Wort Deutsch. Zwei Drittel
aller 14- bis 25-jährigen
Türken, alle aus der dritten
Generation mit ihrer
wachsenden Neigung zu einem
fundamentalistischen
Islamismus, waren dort wegen
des fehlenden
Schulabschlusses und der
mangelhaften Sprachkompetenz
arbeitslos.
Allgemein lag die türkische
Arbeitslosenquote doppelt so
hoch wie die deutsche, bei
40 Prozent. Die Anzahl
türkischer
Sozialhilfeempfänger stieg
dreimal so hoch wie der
türkische Anteil an der
Stadtbevölkerung. Wegen
vermeintlicher
Berufsunfähigkeit wurde die
Rente durchweg vom 50.
Lebensjahr ab in Anspruch
genommen, so dass jedes
vernünftige Verhältnis
zwischen Einzahlung und
Auszahlung zerstört wird.
Der Anteil türkischer
Gymnasialschüler und
Studenten ist im Vergleich
mit dem Nachwuchs aus
ehemaligen italienischen,
spanischen, griechischen
Gastarbeiterfamilien
erschreckend schmal
geblieben. Die Bildungsferne
der überwiegend aus
Anatolien stammenden
Zuwanderer, oft – namentlich
die Frauen – Analphabeten,
hat sich verhängnisvoll
fortgesetzt.
Dem
Argument, dass die Deutschen
schon wegen ihrer
schrumpfenden Kinderzahl auf
türkische Zuwanderung
angewiesen seien, um die
Sozialsysteme zu
stabilisieren, muss
entgegengehalten werden,
dass die türkischen
Arbeitsmigranten
bereits seit langem ein
Zuschussgeschäft für den
deutschen Sozialstaat sind
und alles andere tun, als
zur Stabilisierung der
disproportional
beanspruchten
Versicherungssysteme
beizutragen.
Wenn man ein politisch
explosives ethnisches
Subproletariat in
ghettoähnlichen
Wohnquartieren der deutschen
Großstädte vermeiden will,
muss die mehr als zögerliche
staatliche
Integrationspolitik endlich
forciert werden. Diese
Überzeugung liegt
Innenminister Schäubles
Islamkonferenzen zugrunde,
die eine langwierige
Diskussion zur Erleichterung
der Annäherung eröffnen
sollen.
Wes
Geistes Kind jedoch manche
Verbandsfunktionäre sind,
die durchweg kleine
Minderheiten der hierzulande
lebenden Muslime vertreten,
trat vor der letzten Sitzung
unmissverständlich zutage.
Soeben war das veränderte
Zuwanderungsgesetz im
regulären
Gesetzgebungsverfahren von
Bundestag und Bundesrat
verabschiedet worden. Es
hatte gegen den
routinemäßigen Import
minderjähriger Bräute aus
Anatolien ohne jede deutsche
Sprachkenntnis endlich eine
Hürde errichtet. Daraufhin
band ein Teil der türkischen
Lobby die Teilnahme an der
Konferenz an eine Revision
dieses Gesetzes im Sinne
ihres Macho-Weltbildes, sie
wollte mit ihrem Veto als
eine Art von
Ersatzgesetzgeber fungieren.
Während diese Verbände
verbal stets versuchen, auf
dem Boden des Grundgesetzes
zu stehen, enthüllte diese
Reaktion entweder eine
erschreckende Unkenntnis des
legislativen Verfahrens oder
eine krasse Missachtung der
politischen Verfahrensregeln
in der Bundesrepublik.
Beide Streitpunkte: die
Kölner Moschee (ein
ähnliches Frankfurter
Projekt ist soeben
angekündigt worden) und das
Auftrumpfen der Lobby in
Berlin, unterstützen die
Forderung von Ralph
Giordano, endlich eine
offenherzige Diskussion über
die Stellung der deutschen
Muslime zu führen, auch über
ihre
Integrationsunwilligkeit und
Demokratieunfähigkeit. Wer
kann unter den derzeitigen
Umständen noch für eine
Vollmitgliedschaft der
Türkei in der EU plädieren,
da doch ihr Beitritt die
Anzahl der Muslime in der
Bundesrepublik im Nu
verdoppeln würde?
Jahrgang 1931, ist einer der
bekanntesten deutschen
Historiker, auch
Wissenschaftshistoriker. Er
studierte Geschichte,
Ökonomie und Soziologie in
Köln und Bonn sowie an der
Ohio University. Während
seiner langen Lehrtätigkeit
in Köln, Berlin und
Bielefeld befasste sich
Wehler vorwiegend mit der
deutschen Geschichte des 19.
und 20. Jahrhunderts, vor
allem seine Abhandlungen zum
deutschen Kaiserreich wurden
zu Standardwerken. Mit
seinem bisher in drei Bänden
vorliegenden, auf vier Bände
angelegten Projekt einer
“Deutschen
Gesellschaftsgeschichte”
wagte Wehler als erster
Historiker den Versuch, die
deutsche Geschichte seit der
frühen Neuzeit unter
konsequent
sozialgeschichtlicher
Perspektive zu schreiben.
Jüngste Veröffentlichungen:
“Umbruch und Kontinuität.
Essays zum 20. Jahrhundert”;
“Historisches Denken am Ende
des 20. Jahrhundert.
1945-2000″; “Nationalismus.
Geschichte, Formen, Folgen”.
Frankreichs "Besetzung ohne
Panzer"
Die Welt 21.12.10
Marine Le Pen steht ihrem
Vater in nichts nach:
Fremdenfeindlich,
populistisch, polemisch
Die 42-Jährige will dem
Front National wieder zu
alter Wirkmacht verhelfen
Paris
Gezielt provozieren, die
öffentliche Empörung an sich
abprallen lassen und sich
danach über steigende
Umfragewerte freuen - dies
war lange Jahre die
Strategie, mit der
Jean-Marie Le Pen die
Wahlerfolge des Front
National (FN) erzielte. Vor
knapp zwei Wochen hat seine
Tochter Marine Le Pen
endgültig unter Beweis
gestellt, dass sie dieses
schwefelige Talent von ihrem
Vater geerbt hat - und damit
ihren Anspruch bekräftigt,
diesen als Führer der
rechtsextremen Partei
abzulösen. Bei einem
Auftritt in Lyon verglich
die 42-jährige Muslime, die
in manchen Vierteln
französischer Großstädte
freitags auf der Straße
beten, weil es nicht genug
Platz in den Gebetshäusern
gibt, mit der Besetzung
Frankreichs durch die
Nationalsozialisten zwischen
1940 und 1944.
Vor
zehn Jahren sei der Schleier
aufgetaucht, begann Marine
Le Pen ihre Ausführungen,
inzwischen gebe es mehr und
mehr Schleier in Frankreich.
Dann sei die Burka
gekommen, inzwischen gebe es
mehr und mehr Burkas,
behauptete die Frau mit der
Stimme einer
Stadionsprecherin. Und dann
fügte sie betont umständlich
und verschachtelt jenen
perfiden Vergleich an, der
in der Folge sämtliche
Kommentatoren der
französischen
Medienlandschaft gut eine
Woche lang beschäftigte: "Es
tut mir leid, aber für
diejenigen, die gerne vom
Zweiten Weltkrieg reden,
wenn es darum geht, über
Besetzung zu sprechen, dann
könnte man dies in diesem
Fall so nennen, denn das,
das ist eine Besetzung von
Territorium." Diese geschehe
zwar "ohne Panzer" und
"Soldaten", "gleichwohl ist
es eine Besetzung", so
Marine Le Pen.
Indem
sie das nationale Trauma der
"occupation"
heraufbeschwor,
deligitimierte
Marine Le Pen einerseits den
Anspruch der muslimischen
Bevölkerung auf einen Platz
in der französischen
Gesellschaft, andererseits
hob sie das verbreitete
Unbehagen gegenüber Muslimen
in den Rang eines nationalen
Widerstandsakts. Wer sich in
Frankreich über Open Air
betende Muslime aufregt,
darf sich damit fortan als
eine Art passiver
Résistance-Kämpfer
verstehen.
Anzeige
Es
dürfte sich bei dieser
rhetorischen Pirouette um
eine
wohlkalkulierte
Frivolität gehandelt haben.
Marine Le Pen will Mitte
Januar auf dem
FN-Parteitag
in Tours
den Vorsitz der Partei von
ihrem Vater übernehmen und
muss sich dabei gegen den
Rivalen Bruno
Gollnisch
durchsetzen.
Gollnisch
gilt als der traditionellere
Kandidat, im Gegensatz zu
der medienwirksamen und
ideologisch relativ
geschmeidigen Marine, die
sich bemüht, dem FN
ein moderner scheinendes
Image zu verpassen, hat der
60-jährige
Japanischprofessor
Gollnisch
seine Unterstützer vor allem
bei den orthodoxeren Recken
der Partei.
Es
gibt an der Parteibasis
nicht wenige, die Marine Le
Pen ideologisch nicht mehr
ganz folgen können, wenn
diese sich gegen die
muslimische Besetzung
öffentlichen Raums
ausspricht und im nächsten
Satz beklagt, dass es in
Frankreich deshalb Orte
gebe, "in denen es nicht gut
ist, Frau zu sein,
homosexuell oder Jude, nicht
einmal französisch oder
weiß". Frauen, Homosexuelle
und Juden galten bislang
nicht als
FN-Zielgruppe.
Für Jean-Marie Le Pen war
die Vernichtung der Juden
durch die
Nationalsozialisten "ein
Detail der Geschichte".
Die
Wahl zwischen
Gollnisch
und Le Pen wird für die
FN-Mitglieder
daher zu einer
Richtungsentscheidung
zwischen rechtsextremer
Hausmannskost und einer
ideologischen
Nouvelle
Cuisine.
Marine Le Pen hat begriffen,
dass zeitgemäßer
Rechtsextremismus zumindest
ein paar gesellschaftlichen
Liberalisierungstendenzen
Rechnung tragen muss, um
über eine demografisch
schrumpfende Gruppe hinaus
wählbar zu bleiben. Für sie
liegt die Zukunft der
Bewegung in der geschickten
Mischung von scheinbarer
Liberalität, vermeintlichem
Common Sense und der
Beschwörung traditioneller
Werte. Bei Bedarf ist sie
jedoch jederzeit in der
Lage, vorhandene
Ressentiments zu pflegen und
in politische Zustimmung zu
verwandeln. 27 Prozent der
Franzosen haben eine
"positive Meinung" von ihr,
rund 14 Prozent geben an,
bei der nächsten
Präsidentschaftswahl 2012
für die Juristin stimmen zu
wollen.
Jüngsten Umfragen zufolge
finden 54 Prozent der
Anhänger von Nicolas
Sarkozys Regierungspartei
UMP Marine Le Pens Vergleich
zwischen Muslimen und
deutscher Besetzung
"zutreffend". Diese Quote
deutet das Problem an, das
auf Sarkozy bei der
Präsidentschaftswahl im Mai
2012 zukommt: Indem er die
Lieblingsmelodien des Front
National nachträllerte,
wollte er die Konkurrenz am
rechten Rand überflüssig
machen. 2007 war diese
Strategie noch aufgegangen.
Jetzt nicht mehr.
Stattdessen hat Sarkozy den
FN gesellschaftsfähig
gemacht.
Wohin
steuert
die
Türkei?
von Gerd Held Die Welt 28.6.2010
War das abrupte Ende der Flottenexpedition nach gaza im Grunde kein "Fall Israel" sondern ein "Fall Türkei"? Die Türkei trat nicht nur als Schirmherrin des Blockadebruchs auf, sondern war auch sofort mit weiteren Eskalationsschritten zur Stelle: überzogenen Anklagen, der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit Israel. Damit setzt sich die Regierung in Ankara dem Verdacht aus, sich als Seemacht an der Ostküste des Mittelmeers etablieren zu wollen. Beginnt so, mit Pazifisten an Deck, eine neue Kanonenbootpolitik? Schon vorher hatte die Türkei dem iranischen Regime Avancen gemacht, just in dem Moment, in dem das Regime die Opposition mit Folter und Mord unterdrückte. Allerdings trifft die Vermutung, am Bosporus entstehe ein islamistisches Regime, die Sache nicht. Etwas anderes droht, und es betrifft alle Länder der Region: Die Türkei versucht, die Stellung eines regionalen Hegemons zu erringen. Sie will die unumgehbare Brücke zwischen Europa und dem Nahen Osten sein. Zu einer solchen Monopolstellung gehört es, Positionen in allen möglichen Himmelsrichtungen zu errichten. In der arabischen Welt ebenso wie in der Europäischen Union, auf dem Balkan und am Schwarzen Meer ebenso wie am Nil. Die Türkei ist auf dem Weg, zu "osmanischen" Maßstäben und Ansprüchen zurückzukehren.
Der Gegensatz "islamisch" gegen "europäisch" führt die Beobachter in die Irre. Die großtürkische Politik spielt auf beiden Registern, wenn es ihr nutzt. Man will Mitglied der EU sein und zugleich Führungsmacht im muslimischen Lager. Schon in den Neunzigerjahren war eine neue Tonlage in der Außenpolitik zu vernehmen. Man erklärte, die Türkei sei eine "multiregionale Macht", deren Einfluss sich über den Balkan, den Mittleren Osten, den Kaukasus und Nordafrika erstrecke. Istanbul sei die "eurasische" Hauptstadt in einer aufstrebenden Weltzone von 400 Millionen Einwohnern. Bemerkenswert ist, dass solche Stimmen nicht nur von den üblichen Islamismus-Verdächtigen stammten, sondern auch von Politikern mit Atatürk-Tradition und europäischer Bildung. Der Zusammenbruch des sozialistischen Lagers setzte neue Ansprüche frei, manches erinnert an die "großserbischen" Ideen. Manches erinnert aber auch an die unseligen deutschen "Ideen von 1914", bei denen mit Kultur Staat gemacht wird: Die weitverzweigten kulturellen Wurzeln, die es überall gibt, werden für Hegemonialansprüche missbraucht. So entdeckt man jetzt in der Türkei die osmanischen Jahrhunderte wieder, die sowohl dem Balkan als auch der arabischen Halbinsel Toleranz und Fortschritt gebracht hätten. Dagegen wird die eigenständige Staatenbildung der Neuzeit nun gerne als Quelle von Unfrieden und Unheil dargestellt. Angesichts dieser neuen Tonlage sollten daher nicht nur die südosteuropäischen Staaten und Israel aufhorchen, sondern auch arabische Staaten wie Syrien, der Irak oder Jordanien. Ebenso erscheint jene "Kölner Rede" des türkischen Ministerpräsidenten, in der er vor der "Assimilierung" in Deutschland warnte, in neuem Licht - als ein Versuch, die Migranten als Außenposten dienstbar zu machen. Der provozierte Zwischenfall der "Friedensflotte" ist kein singuläres Ereignis.
Doch wird, wo so deutlich ein Machtmonopol angesteuert wird, bei Nachbarn und Partnern ganz unvermeidlich die Frage aufkommen: Wie sehr brauchen wir die Türkei eigentlich? Die anderen Länder werden entdecken, dass es heute viele Wege zwischen Europa und dem Nahen Osten gibt. Die politische Geografie ist pluralistisch geworden, im Norden und Süden des Bosporus gibt es viele Brücken. Auch können die europäischen und arabischen Länder sehr gut direkt miteinander sprechen. Sie brauchen keine "eurasische" Zentralmacht. So ist jetzt ein Pluralismus der Außenpolitik das Gebot der Stunde. Antiamerikanische oder antirussische Reflexe sind jetzt ebenso schädlich wie eine Unterschätzung der feingliedrigen griechischen oder libanesischen Netzwerke. Gerade Deutschland hat allen Grund, die unseligen Frontstellungen von 1914 nicht noch einmal zu wiederholen.
Brauchen wir also die Türkei? Ja, als selbstbewusstes, maßvolles Land würden wir sie immer schätzen und verteidigen - auch unsere Landsleute türkischer Herkunft. Aber ebenso wichtig ist jetzt ein "Nein": Wir brauchen die Türkei nicht um jeden Preis. Es geht auch ohne sie. Die Regierung in Ankara sollte sich der Gefahr ihres großtürkischen Kurses bewusst werden. Dieser Kurs wird das Land über kurz oder lang isolieren. Die Türkei könnte leicht zum einsamen Mann am Bosporus werden
Fällt
Israel,
fallen
auch
wir
von Michael Stürmer Die Welt 28.6.2010
Manchmal denkt man, die Vernunft gehöre zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Da konnten die Hamas-Truppen nach Abzug der Israelis aus Gaza vor drei Jahren gegen die Regierung des Präsidenten Mahmud Abbas putschen und Hunderte von Fatah-Konkurrenten abschlachten oder aus dem 17. Stockwerk stürzen. Die arabische Welt zuckte mit den Schultern. Die Europäer, immerhin, nannten die Hamas eine Terrororganisation. Dass die nachfolgende Blockade der Israelis keine mittelalterliche Belagerung auf Tod oder Kapitulation war und stattdessen Öl, Wasser und vielerlei lebenswichtige Güter passieren ließ - das war keinen Kommentar wert. Jetzt aber ist der Empörung kein Ende: Nicht darüber, dass die türkische Regierung es mit den Islamisten hält, sondern dass die israelischen Kommandosoldaten schossen, um sich ihrer Haut zu wehren.
José María Aznar, Premier Spaniens von 1996 bis 2004, ist ein Mann der deutlichen Aussprache. Dieser Tage schrieb er in der Londoner "Times": "Israel braucht Unterstützung: Wenn Israel untergeht, gehen wir mit unter." Aznar nennt die Ereignisse in Gaza eine Ablenkung. Israel sei der beste Alliierte des Westens in der Region. "In einer idealen Welt hätte der Angriff der israelischen Kommandosoldaten nicht mit neun Toten geendet und vielen Verwundeten. In einer idealen Welt wären die Soldaten friedlich empfangen worden. In einer idealen Welt hätte kein Staat, schon gar nicht ein alter Alliierter Israels wie die Türkei, eine Flottille unterstützt, deren einziger Zweck darin lag, eine für Israel unakzeptable Lage zu schaffen: die Blockade und die eigene Sicherheit preiszugeben oder den Zorn der Welt auf sich zu nehmen."
Israel entstand 1948 aufgrund eines UN-Beschlusses. Die Legitimität des Staates, anders als Hamastan in Gaza, steht nicht in Zweifel. Israel hat demokratische Institutionen, die auch die arabische Minderheit umfassen. Es ist eine dynamische, westlich orientierte Nation. Europa endet nicht an den Küsten des Mittelmeers, sondern östlich von Jerusalem. Israel ist immer wieder existenziell bedroht worden, die Menschen messen ihr Leben an den Kriegen. Zuerst Panzerkriege, dann Selbstmordattentate und nunmehr eine Kampagne der Delegitimierung, die den jüdischen Staat zum Paria unter den Nationen machen soll. Auch nach 62 Jahren geht es noch immer ums Überleben. Kein westlicher Staat hat Ähnliches zu erleiden.
Die wirkliche Bedrohung regionaler Stabilität liegt im Aufstieg des radikalen Islamismus und damit in der religiös vermummten Revolution, die der Iran mit dem Griff nach Nuklearwaffen ins Apokalyptische steigert, während er durch Hisbollah und Hamas Israel bedroht und zugleich die arabische Straße aufwiegelt. Aznar schreibt: "Israel seinem Schicksal zu überlassen, ausgerechnet in dieser kritischen Lage, würde nur zeigen, wie tief wir gesunken sind und wie unausweichlich unser eigener Niedergang ist."
Videos, die den
nachfolgenden Beitrag
untermauern:(leider
nur in Englisch!)
Von Wolfgang G.
Schwanitz
24. Juli 2008, 12:12 Uhr
Die Welt
Der
Westen muss muslimischen
Reformern entschlossen dabei
helfen, den Islam von
Fanatikern zu befreien, sagt
Islamexperte Bernard Lewis.
Furcht ermutige die Gegner,
die Schwächen der Demokratie
auszunutzen. Im Interview
mit WELT ONLINE schließt
Lewis neue Anschläge auf den
Westen nicht aus.
WELT
ONLINE:
Als jüngst die
Mittelmeer-Union gegründet
wurde, gab es Debatten, ob
man denn mit vermuteten
Sponsoren von Terroristen
wie Syriens Präsident
Baschar
al-Assad
verhandeln solle. Nun hat er
es in den
Élysée-Palast
geschafft, wie einst Jassir
Arafat in das Weiße Haus.
Verliert die freie Welt den
Kampf gegen die radikalen
Islamisten?
Bernard Lewis:
Das
Ringen mit denen
Islamisten
ist weder verloren noch
gewonnen. Wir haben
überlebt, weil die Feinde
noch größere Fehler als wir
gemacht haben. Man sollte
aber nicht mit Terroristen
verhandeln. Denn sie können
keineswegs durch Gespräche
verwandelt werden. Das ist
die Erfahrung meiner
Generation, die das Beugen
vor der Terrorgefahr mit der
Politik der Beschwichtigung,
appeasement,
des damaligen britischen
Premiers Chamberlain und dem
Münchner Abkommen verbindet.
Zwar leben wir in einer
anderen Zeit. Doch sind die
Grundprinzipien des
menschlichen Benehmens
gleich: Schwäche und Furcht
ermutigen den Gegner.
WELT
ONLINE:
Aber
die Menschheit hat schon den
Nazismus und den
Bolschewismus überwunden.
Wird die Niederlage des
Islamismus unsere Befreiung
sein?
Lewis:
Vor allem die Befreiung des
Islam, aber auch unsere.
Wenn wir sie nicht von ihren
Tyranneien befreien, dann
werden sie uns zerstören. So
war es auch mit den Nazis
und den Bolschewiki. Alle
drei Gruppen haben viel
gemein – und voneinander
gelernt.
WELT
ONLINE:
Zum
Beispiel, im Mantel sozialer
Wohltaten daherzukommen wie
die libanesische Hisbollah?
Lewis:
Die drei genannten Gruppen
eint auch ihre Fähigkeit,
die Schwächen in unserer
Gesellschaft zu entdecken
und auszunutzen. Zum
Beispiel unsere
pluralistische Offenheit und
der Mangel an Konsequenz in
Zeiten, in denen Konsequenz
besonders nötig ist.
WELT
ONLINE:
Das
scheint umso fataler, als es
im Westen den "Kurs des
vorauseilenden
Zurückschreckens“ gibt, des
"preemptive cringe“.
Lewis:
Ja, nach dem Motto: "Was
haben wir nur getan, um sie
zu verärgern, und wie können
wir es korrigieren?“
WELT
ONLINE:
Der
Iran hat gerade Syrien mit
Konsequenzen gedroht wegen
seiner informellen Gespräche
mit Israel, die zu einer
Anerkennung des jüdischen
Staates führen könnten.
Zeigen sich da Risse in der
merkwürdigen Achse
Iran-Syrien?
Lewis:
Diese Gespräche sind
beiderseits eher taktischer
Art. Doch ist die Achse
tatsächlich in Gefahr: Im
Irak geht es nun wesentlich
besser. Das Regime
stabilisiert sich. Viele
Teile des Landes zeigen sich
friedlich und normal. Das
gefährdet das benachbarte
Syrien und den Iran, deren
Regime weder friedlich noch
normal sind. Die religiösen
Fanatiker wie die von Syrien
unterstützte libanesische
Hisbollah sehen im
apokalyptischen Kampf den
Triumph ihrer Sache. Das
gilt nicht minder für
al-Qaida
und den iranischen
Präsidenten Mahmud
Ahmadinedschad.
Der Iran feiert im nächsten
Jahr das 30. Jubiläum seiner
Islamischen Revolution.
Dieser aber geht es heute
schlechter als je zuvor.
WELT
ONLINE:
Woher
kommt dort der extreme Hass
gegen die Juden und den
israelischen Staat?
Lewis:
Im Iran ging es Juden zwar
nicht so gut wie in der
Türkei, aber doch relativ
gut. Obwohl Deutsche dorthin
eine Art des europäischen
Antisemitismus gebracht
haben. Die Nazis betonten
nicht zu Unrecht, dass
"Arier“ und "Iran“ dieselbe
linguistische Wurzel haben.
Überdies meinten sie, dass
die Iraner nicht so wie all
diese "semitischen Völker“
rundherum seien. Diese
deutsche Propaganda war im
Zweiten Weltkrieg recht
effektiv. Sie zeitigt noch
immer ihre Spuren. Zudem
hatte Schah Reza
Pahlawi
diplomatische Beziehungen zu
Israel hergestellt.
WELT
ONLINE:
Dadurch, dass Teheran die
radikalislamische Hamas und
die Hisbollah unterstützt,
wurde es zu einem
Hauptakteur im
israelisch-palästinensischen
Konflikt, obwohl es fernab
liegt. Und wenn der Westen
nicht einheitlich vorgeht,
könnte dieses Regime, das
Israel von der Landkarte
fegen möchte, bald über
Atomwaffen verfügen.
Lewis:
Das ist eine große Gefahr.
Es gibt auch weitere
iranische Vorstöße, durch
den Irak und Syrien nach dem
Libanon, im Süden zu den
palästinensischen Gebieten,
im Osten durch Afghanistan
nach Zentralasien. Die
Iraner propagieren auch dort
messianisch ihre Islamische
Revolution.
WELT
ONLINE:
Stichwort Afghanistan: Ist
der Westen gegenüber den
Taliban
am Hindukusch konsequent
genug?
Lewis:
Nein, eher zeigt sich die
Entschlossenheit der
afghanischen Regierung gegen
die
Islamisten.
Der Westen sollte mehr tun.
Die
Taliban
nutzen die Schwächen der
demokratischen Ordnungen
aus, wo man allzu leicht zum
"Chamberlain-Gambit“
neigt: "Lasst uns verhandeln
und sehen, was wir für sie
tun können.“
WELT
ONLINE:
Auch
in der Türkei entbrennt ein
harter Machtkampf zwischen
Säkularen und Islamisten...
Lewis:
Der ist sehr ernst und läuft
auf eine größere innere
Konfrontation zu. Früher
intervenierte das Militär.
Doch heute sorgt es sich für
diesen Fall um den
angestrebten Beitritt in die
Europäische Union.
WELT
ONLINE:
Ist
Ankara nicht mehr die große
Hoffnung für den
Reform-Islam?
Lewis:
Doch, Anhänger des
türkischen Premiers Recep
Tayyip Erdogan betonen, in
Europa gebe es
christlich-demokratische und
christliche Parteien, die
zuweilen die Regierung
bilden. Warum solle das
nicht in einer islamischen
Demokratie so sein? Ein
gutes Argument, wobei sie
dessen Wahrheitsgehalt erst
noch beweisen müssen.
WELT
ONLINE:
Kommen
wir zum Erdöl: Auch im Nahen
Osten befördern Energie- und
Klimawandel das Ende der
Erdöl-Ära. Was bedeutet das
für diese Länder?
Lewis:
Den Militanten würde eine
Finanzierungsquelle
ausgehen. Ihr Fanatismus
lebt bekanntlich von
Ignoranz. Der Erdölreichtum
war doch ein Desaster. Ein
geflügeltes amerikanisches
Wort lautet: "Keine Steuern
ohne repräsentative
Vertretung.“ Arabern flossen
die Erdölprofite nur so zu,
ohne dass sie im Innern eine
repräsentative Vertretung
entfalten mussten. Das
stärkte die autokratischen
Regime und es blockierte
viele andere Arten der
wirtschaftlichen
Entwicklung.
WELT
ONLINE:
Zum
Beispiel die Bildung. Die
Misere in der arabischen
Bildung besteht fort, wo
nach wie vor ein
beträchtlicher Teil vor
allem der weiblichen
Bevölkerung nicht lesen und
schreiben kann. Ist
Besserung in Sicht?
Lewis:
Frauen sind die beste
Hoffnung für islamische
Regionen. Das haben dortige
Autoren vor zwei
Jahrhunderten schon erkannt.
Sie fragten, warum ihr Raum,
der doch so lange die
zivilisatorische Entwicklung
anführte, so stark
zurückgefallen sei. Ein
türkischer Autor spitzte es
einmal zu: "Wie können wir
mit dem Westen konkurrieren,
wenn wir nur die Hälfte der
Talente unserer Bevölkerung
nutzen?“ Übrigens haben im
Irak die Frauen viel
Fortschritt zu verzeichnen.
Und dies im gesamten vorigen
Jahrhundert.
WELT
ONLINE:
Es
gibt also Hoffnung an
Euphrat und Tigris. Wird
Amerika länger im Irak
militärisch präsent sein?
Lewis:
Möglich, aber ich halte es
für weniger wahrscheinlich.
Ich vermute, diese Präsenz
wird sobald es geht beendet
werden. Wie viel Staub
wirbelten die amerikanischen
Truppen auf, die nur zum
Schutz Saudi-Arabiens gegen
Saddam Hussein da waren. Und
Amerika hegte dort keinerlei
imperiale Interessen,
erregte aber durch seine
zeitweilige Militärpräsenz
viel Feindschaft. Dies rief
auch Osama Bin Laden auf den
Plan, wie er es selbst
erklärt hat. Man darf nicht
vergessen, dass für Muslime
Saudi-Arabien das Heilige
Land ist, nicht Palästina.
WELT
ONLINE:
Das
US-Magazin "New Yorker"
brachte unlängst eine
Karikatur Barack Obamas:
Er ist darauf islamisch
gekleidet, seine Frau
erscheint als militanter
Angela-Davis-Typ, an der
Wand hängt ein Bild Bin
Ladens und im Kamin brennt
eine US-Flagge. Obama
erfährt viele Sympathien im
islamischen Raum;
Hamas-Führer traten sogar
für ihn ein. Schadet ihm das
daheim?
Lewis:
Die Karikatur sollte Obama
verteidigen und eine Satire
auf Leute sein, die gegen
ihn sind. Aber das ging nach
hinten los. Wir kennen
Obamas
Stand noch nicht. Bei ihm
geht noch viel hin und her.
Viel wichtiger ist, welche
Botschaft wir den Militanten
übermitteln, gegen die wir
im Irak kämpfen. Sie
verstehen nichts von
Demokratie und legen das
übliche Hickhack vor Wahlen
als Schwäche, Furcht und
Unentschlossenheit aus. All
das ermutigt sie.
WELT
ONLINE:
Rechnen Sie mit neuen
terroristischen
Großanschlägen im Westen?
Lewis:
Sie sind nicht
auszuschließen. Viel hängt
davon ab, welche Politik der
nächste Präsident Amerikas
verfolgt. Fällt er in den
Stil der 1990er Jahre
zurück, werden wir wieder
Angriffe erleben. Der Fehler
lag besonders darin, keine
effektiven Gegenmaßnahmen
ergriffen zu haben.
Terroristen würden nicht
zögern, nukleare Waffen zu
benutzen. Für sie, mit ihrer
apokalyptischen Vision,
wirkt eine derartige
Zerstörung nur noch viel
verlockender.
WELT
ONLINE:
Der
Orientalist Carl Heinrich
Becker meinte, der große
Gegensatz bestehe nicht
zwischen Christentum und
Islam, sondern zwischen
mittel- und fernöstlichen
Religionen, wenn man hier
einmal das Judentum, das
Christentum und den Islam
als Religionen aus dem
mittelöstlichen Raum gelten
lässt. Meinen Sie, dass
Indien und China ein
Gegengewicht bilden werden?
Lewis:
Bei China bin ich mir nicht
so sicher, welchen Weg es
einschlagen wird. Es hat
eine beträchtliche
Minderheit von Muslimen, die
zu einem gewissen Maße auch
politisch aktiv ist. Aber
davon dringt wenig nach
außen. Das demokratische
Indien hingegen wird in
jedem Falle eine große Rolle
spielen. Es ist zwar kein
islamisches Land, hat aber
eine immens große islamische
Minderheit: Nach Indonesien
die zahlenmäßig
zweitstärkste islamische
Gemeinschaft der Erde. In
Indien leben immerhin mehr
Muslime als in Pakistan.
Auch von dieser Warte her
befindet sich Indien in
einer speziellen Position.
Es wird die Entwicklung in
der Welt stärker
beeinflussen. Man sollte
überdies die Muslime
Russlands und die auf dem
Balkan nicht vergessen,
wobei letztere anders als
die heute üblichen
Einwanderer nach Europa
oftmals gar die gleiche
Ethnizität
und Sprache wie die übrigen
Einwohner dieser Region
haben.
WELT
ONLINE:
Meinen
Sie noch immer dass Europa
Ende des Jahrhunderts
islamisch sein wird?
weiter, wird es zum E
Lewis:
Möglich, vielleicht weniger
wahrscheinlich. Vor allem
wegen des neuen Bewusstseins
in Europa. Die Hauptsache
sind demografische Trends,
Migration und Geburtsrate.
Sicher, Einwanderer passen
sich an. Sie sehen dies an
Israels Arabern: Sie haben
mehr Kinder als die
jüdischen Einwohner, aber
weniger als ihre arabischen
Nachbarn. Dennoch, geht dies
in Europa so
nde
des Jahrhunderts eine
muslimische Mehrheit haben.
Überdies ist Polygamie zwar
gegen das Gesetz. Wenn sie
aber in muslimischen
Familien vor der
Einwanderung bestand, dulden
sie einige Regierungen
Europas auch danach. Mit
allen Folgen für die
Sozialleistungen.
Gastkommentar:
Minarett-Abstimmung: Votum
gegen die Eliten
Fremd im eigenen Land
Von Matthias Heitmann
4.
Dezember 2009, 04:00 Uhr
aus Die
Welt
Man
könnte es sich leicht machen
und die Schweizer des
Antiislamismus bezichtigen.
Doch dies ginge an der
Realität genauso
vorbei.Das
Ergebnis des Schweizer
Volksentscheids für ein
Bauverbot von Minaretten
zeigt, dass sich die
Eidgenossen fremd im eigenen
Land fühlen. Dieses Gefühl
hängt jedoch nicht an vier
Minaretten.
Man
könnte es sich leicht machen
und die Schweizer des
Antiislamismus bezichtigen.
Doch dies ginge an der
Realität genauso vorbei. Das
Ergebnis des Schweizer
Volksentscheids für ein
Bauverbot von Minaretten
zeigt, dass sich die
Eidgenossen fremd im eigenen
Land fühlen. Dieses Gefühl
hängt jedoch nicht an vier
Minaretten. Die Abstimmung
bot nur die Plattform, einem
grundsätzlichen Befremden
Ausdruck zu verleihen. Dass
sich die Befremdensbekundung
gegen das
naheliegendste
Befremdende richtet,
verwundert nicht, sollte
aber auch nicht von ihrem
Ursprung ablenken: der immer
größer werdenden Distanz
zwischen Eliten und
Bevölkerung und der daraus
resultierenden
Unzufriedenheit. Es ist
diese Kluft, die die
Existenz weniger Moscheen
und relativ kleiner
muslimischer Gemeinden erst
als Bedrohung erscheinen
lässt. Dass gläubige Muslims
zu wissen scheinen, was sie
wollen, ist für viele
Europäer, die weder an Gott
glauben noch ihren gewählten
irdischen Führern Vertrauen
entgegenbringen, schwer
nachvollziehbar.
Gleichzeitig unterstreichen
die Diskussionen über die
Gefahr von Volksentscheiden
und die angekündigten
internationalen Maßnahmen
gegen die Schweiz, wie groß
die Distanz zwischen
europäischer Politik und
Bürgern tatsächlich ist.
Noch vor Kurzem von
deutschen
Demokratiestrategen als
"progressives Instrument"
diskutiert, erscheinen
Volksentscheide nun als
Gefahr für das demokratische
Europa. Offensichtlich haben
die Schweizer der Politik
vor Augen geführt, wie wenig
Kontrolle diese noch hat.
Sicherlich führt das
Heraustrennen politischer
Fragen nicht automatisch
dazu, dass sich die
Öffentlichkeit plötzlich für
Gesamtzusammenhänge
interessiert. Andererseits
ist gerade die neue
Bundesregierung selbst kaum
in der Lage, ihrerseits
zusammenhängende politische
Vorhaben zu entwickeln. Das
Problem heute sind nicht
Volksentscheide, sondern die
Tatsache, dass selbst die
etablierte Politik meint,
den Bürgern nicht erklären
zu müssen, was sie warum tut
und wie es funktionieren
soll. Dass sich immer mehr
Bürger von diesem entarteten
politischen Prozess abwenden
und ihr Heil in
Protestabstimmungen suchen,
ist verständlich. Das Votum
der Schweizer nun zum Anlass
zu nehmen, um
Volksentscheide zu
kritisieren, ist nicht mehr
als ein antidemokratischer
Impuls der Eliten. Ihre
Kritik richtet sich nicht
gegen das Instrument des
Volksentscheids, sondern
gegen die Vorstellung, dass
das Volk überhaupt etwas
entscheiden solle.
Der
Autor ist Chefredakteur
Online des Debattenmagazins
"NovoArgumente"
(www.novo-argumente.com)
Unter Konservativen wächst
die Skepsis gegenüber
Einwanderern
Von Karen Merkel
4.
Dezember 2009, 04:00 Uhr
Die Welt
Eine
transatlantische Studie
zeigt, dass Europäer und
Nordamerikaner den Anteil
von Immigranten in ihren
Gesellschaften weit
überschätzen
Das
Minarettverbot in der
Schweiz mit einer
irrationalen Angst vor dem
Fremden zu erklären wäre zu
kurz gegriffen. Neben dem
klassischen Nein aus dem
rechten Milieu sei auch die
Wahrnehmung des Islam
wichtig, um das
Abstimmungsergebnis zu
verstehen, sagt der Züricher
Politologe Michael Hermann.
Als Beispiel dafür nennt er
die große Anzahl der Frauen,
die für das Verbot gestimmt
haben. "Das weibliche Ja zum
Verbot richtet sich vor
allem gegen die als
aggressiv männlich
wahrgenommene Kultur des
Islam", sagte Hermann der
WELT.
Wie
Immigranten in Europa und
den USA wahrgenommen werden,
untersucht auch eine
aktuelle Studie des German
Marshall Fund. Die
repräsentative Befragung
zeigt, dass politische und
kulturelle Vorprägungen die
Einstellung gegenüber
Einwanderern stärker
beeinflussen als zum
Beispiel wirtschaftliche
Faktoren. Die Auswirkungen
der Weltwirtschaftskrise
schlagen sich demnach kaum
in einer größeren Angst vor
Zuwanderung nieder.
Das
jedenfalls hat laut Studie
ein Vergleich mit Daten aus
dem Vorjahr ergeben, die
kurz vor dem Beginn der
Weltwirtschaftskrise erhoben
wurden. In beiden Jahren
wurden gezielt
Einwandererstaaten mit
unterschiedlichen
Migrationsgeschichten
ausgewählt: Darunter
befanden sich Staaten, deren
Einwanderungspolitik lange
von ihrer Kolonialgeschichte
geprägt war wie Frankreich,
Großbritannien und die
Niederlande, aber auch
Staaten mit einer jüngeren
Einwanderungsgeschichte wie
Deutschland, Italien und
Spanien. Außerdem ist neben
den Vereinigten Staaten
erstmals auch Kanada Teil
der Erhebung, dessen
Einwanderungspolitik als
musterhaft gilt.
Die
Tendenz, Einwanderung eher
als Problem denn als Chance
zu sehen, ist zwar bei
denjenigen stärker
ausgeprägt, deren
wirtschaftliche Situation
sich in den vergangenen
zwölf Monaten verschlechtert
hat. In Deutschland ist zum
Beispiel die Skepsis der von
der Krise Betroffenen um
fünf Prozent stärker
gestiegen als bei den
restlichen Befragten.
"Dennoch wirkt eine
schwierige wirtschaftliche
Situation sich nur leicht
auf die Einstellung
gegenüber Immigranten aus",
sagt Antje
Ziebarth,
Projektleiterin der Studie.
Ausschlaggebender für eine
vermehrte Skepsis gegenüber
Einwanderern ist dagegen die
politische Orientierung.
Während das linke Lager in
Europa ähnlich den
Demokraten in den USA
Einwanderung nach wie vor
allem als Chance begreift,
findet sich im konservativen
Lager verstärkt eine
ablehnende Haltung. Die
US-amerikanischen
Republikaner sahen in diesem
Jahr zu 73 Prozent
Einwanderung skeptisch, das
ist gegenüber 2008 eine
Steigerung von 15 Prozent.
Auch in Europa ist der
politisch konservative
Flügel mittlerweile zu 65
Prozent skeptisch gegenüber
Einwanderung, um sieben
Prozent mehr als noch im
vergangenen Jahr.
Die
subjektive Wahrnehmung der
Einwanderungsthematik weicht
dabei in allen Ländern stark
von der realen Situation ab.
In den sechs europäischen
Staaten wurde der Anteil der
Migranten
der Bevölkerung im
Durchschnitt auf 36 Prozent
geschätzt - real sind es nur
elf Prozent. Die befragten
Spanier nahmen an, dass rund
57 Prozent ihrer Bevölkerung
aus anderen Ländern
stammten. Tatsächlich sind
es nur sieben Prozent. Das
ist in Deutschland ebenso,
dennoch wurde der
Ausländeranteil auf 33
Prozent geschätzt.
Bei
diesen starken Abweichungen
muss berücksichtigt werden,
dass die Studie nur
Einwanderer der ersten
Generation als Immigranten
zählt. Einwanderer der
zweiten und dritten
Generation, die in vielen
Fällen bereits eingebürgert
sind, aber von der
Bevölkerung dennoch als
Immigranten wahrgenommen
werden, erfasst die
Statistik nicht. "Dennoch
zeigen diese Zahlen, dass in
allen Staaten noch
Aufklärungsbedarf über die
reale Zuwanderungssituation
besteht", sagt
Ziebarth.
Eine generelle Skepsis
gegenüber Einwanderern lasse
sich aus diesen Zahlen aber
nicht ableiten. "Allerdings
schätzen diejenigen, denen
'zu viele' Einwanderer im
Land lebten, den Prozentsatz
grundsätzlich noch höher",
sagt
Ziebarth.
Deutschland sieht dabei mehr
als andere Staaten (60
Prozent) die Immigranten in
der Verantwortung, wenn die
Integration misslingt. Dafür
sind im Gegenzug 71 Prozent
zufrieden mit der
Migrationspolitik der
Bundesregierung.
Islam-Kritiker Ralph Giordano rechnet mit
Multi-Kulti
ab
„Ich bin kein Türken-Schreck, aber...“
(aus BILD)
Wird nun die Mehrheit der Eidgenossen zu lauter
verkappten Faschisten erklärt? Jede Kritik am Islam
als Beleidigung denunziert? Und jeder Kritiker als
Rassist enttarnt?
Schluss, endlich Schluss mit den Totschlagargumenten
einer „political
correctness“, die mit
der Autorität einer Staatsräson auftritt!
Ein Gemisch aus
Multikulti-Illusionismus, Sozialromantik,
Gutmenschtum und
Umarmungstendenzen. Kurz, eine Haltung, die sich von
Grund auf scheut, anti-emanzipatorische und
menschenrechtsferne Mentalitäten, Sitten, Gebräuche
und Traditionen der muslimischen Minderheit auch nur
anzusprechen, geschweige denn zu thematisieren.
Dabei sind das größte Tabu die
Integrationshemmnisse, die aus der Minderheit selbst
kommen. Zustände, die mit Grundgesetz und
Menschenrechten nicht vereinbar sind.
Migration und Integration sind längst eines der
großen Probleme der deutschen (und europäischen)
Innenpolitik geworden, und werden es wahrscheinlich
quer durch das 21. Jahrhundert auch bleiben.
Auf keinem Gebiet aber ist die Kluft zwischen
veröffentlichter und öffentlicher Meinung, also
zwischen politischer Klasse/Medien und „gewöhnlichen
Bürgern“ größer als auf diesem. Die Reaktionen auf
die
Schweizer Volksabstimmung
haben das nur noch einmal bestätigt.
Diagnosen tun weh.
Durch eine total verfehlte
Immigrationspolitik stoßen hier zwei Kulturkreise
in jeweils sehr unterschiedlichen
Entwicklungsstadien aufeinander:
• Der abendländisch-christliche Kreis, der in den
letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance,
Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer
Fortschreibung durch die Jahrhunderte einen
gewaltigen Sprung nach vorn getan hat.
• Der islamische Kreis, eine Welt, die nach einem
Kulturhoch am Ausgang des Mittelalters, von dem
Europa nur beschämt werden konnte, auf eine
verstörende Weise stagniert. Anpassungsversuche an
die Moderne führen zu schweren Erschütterungen.
Dabei zeigt gerade die Türkei auf mannigfache Weise,
wie schwer es selbst eine teilsäkularisierte
muslimische Gesellschaft mit Reformen hat.
In
dieser Auseinandersetzung ist mir unbeabsichtigt
eine Schlüsselrolle zugefallen. In einem Gespräch
mit dem Vorsitzenden der Kölner
DITIB
(Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion
e. V.),
Bekir
Alboga, am 11. März 2007 habe ich vor laufender
Kamera den Bau der Köln-Ehrenfelder Großmoschee und
Pläne für fast zweihundert weitere Bauten dieser Art
zu hinterfragen gewagt.
Die Wirkung war explosiv, der lokale Rahmen sofort
gesprengt. Ich bekam Hunderte und Aberhunderte von
Briefen, die alle den gleichen Tenor hatten: „Wir
sind wie Sie über Erscheinungen der
Migrationsszene
beunruhigt, wagen es aber nicht, uns öffentlich zu
äußern, weil wir dann in die rechte Ecke gestellt
werden – wo wir nicht hingehören.“ Unter diesen
Briefen, ich habe eine Nase dafür, war kein einziger
ausländer- oder fremdenfeindlicher. Ich hatte
ausgesprochen, was viele gedacht, sich aber nicht zu
sagen getraut hatten.
Was sich seither zeigte, ist erschreckend: In einer
Atmosphäre weitverbreiteter Einschüchterung macht
der aus der Nazizeit überhängende Schulddruck es
auch den völlig schuldlosen Generationen unserer
Gegenwart noch zusätzlich schwer, kritische Fragen
zu stellen.
Das
aber tut niemand schärfer als Muslime selbst,
darunter
Muslima
wie
NeclaKelek
oder SeyranAtes,
denen niemand Islamophobie
vorwerfen kann. Sie sind es, die im Interesse der
Integration den Finger in die Wunde legen, wieder
und wieder. Kronzeuginnen für Verhältnisse, deren
Behebung nur im ureigensten Interesse der
muslimischen Minderheit liegen können. Allen voran
die inakzeptable Rolle der Frau in der islamischen
Gesellschaft, Fokus aller Reformen überhaupt.
Dass einem in dieser Auseinandersetzung die falschen
„Bundesgenossen“ von rechts auf die Schulter zu
klopfen versuchen, kann mich nicht mundtot machen.
Ihretwegen werde ich weder der „kritischen Methode“
abschwören, noch mir eine Schere im Kopf verpassen.
Es
bleibt die Ehre der Nation, wie die meine, sich
schützend vor jede Muslima,
jeden Muslim zu stellen, die von der Pest deutscher
Ausländer- und Fremdenfeinde attackiert werden –
hier, heute und immer! Aber man braucht kein
Überlebender des Holocaust zu sein, um seine
kritische Stimme zu erheben, wenn man meint, sie
erheben zu müssen.
Das bedeutet nicht, die muslimische Minderheit unter
Generalverdacht zu stellen. Es bedeutet, sich um die
Integration zu sorgen. Meine Beteiligung, meine
Reden, Schriften und Vorträge haben nie einen
anderen Sinn gehabt – weil die Lösung nur eine
friedliche sein kann. Es gibt aber Kräfte,
muslimische und nichtmuslimische, die daran
desinteressiert sind.
Gegen sie richte ich mich, nicht gegen „die“
Muslime.
Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von
Minderheiten auszuweisen, war ich doch lebenslang
nichts anderes, nachdem ich einst selbst einer
tödlich bedrohten Minderheit angehört habe.
Mehr zum Thema
Ich bin kein Türkenschreck, kein Anti-Muslim-Guru,
ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Ich habe
durch kritische Fragen dazu beigetragen, einem von
feigen deutschen Politikern und
integrationsunwilligen
Migranten verdrängten und geschönten Problem
zu verstärktem öffentlichen Diskurs zu verhelfen.
Muss ich hier gebetsmühlenhaft abspulen, dass in
dieser Auseinandersetzung Grundgesetz und
Menschenrechte mein Kompass sind? So wie ich mein
ganzes Leben gegen Nazismus, Faschismus und
Stalinismus gekämpft habe, so werde ich überall da
antreten, wo muslimischerseits
die Gesellschaftsform angegriffen wird, in der ich
mich nach bitteren biografischen
Vergleichsmöglichkeiten einzig sicher fühle: in der
demokratischen Republik.
Dabei stößt jede pauschale Ächtung, jede generelle
Dämonisierung von Muslimen auf meinen Widerstand.
Aber wann immer ich mit Riten, Sitten und Gebräuchen
konfrontiert werde, die gegen meine Wertewelt
gerichtet sind, werde ich auf meiner kulturellen
Selbstbehauptung bestehen – so wie es die Schweizer
mit ihrer Initiative gegen den Neubau von Minaretten
getan haben!
In
dieser erkämpften und erlittenen Position bin ich
Rassist, Hetzer, Nazi und Judenschwein genannt
worden. Neben Morddrohungen im Namen Allahs, die
auch einen terrorgewohnten Mann wie mich schocken
konnten, obwohl ich mein ganzes publizistisches
Leben lang von rechts bedroht worden bin.
Von meiner kritischen Methode als Grundformel wird
mich das so wenig abbringen wie von dem Reflex, der
mir noch jedes Mal kommt, wenn mir Kinder mit
offensichtlichem „Migrationshintergrund“
begegnen: Es soll ihnen gut gehen, es soll ihnen,
verdammt noch mal, gut gehen!
Dazu will ich weiter das Meine beitragen – an der
Seite kritischer Muslime.
Aktuell
Der jüdische Autor Ralph Giordano (86, „Die
Bertinis“) gehört zu den
angesehensten Schriftstellern und Regisseuren
Deutschlands. Von den Nazis verfolgt überlebte seine
Familie den Holocaust versteckt in Hamburger
Kellern. In zahlreichen Beiträgen wehrt sich
Giordano seit Jahren gegen einen radikalen
Islamismus, bekam sogar Morddrohungen, weil er sich
gegen eine geplante Kölner Großmoschee engagiert.
Islam - Kinder mit zehn oder zwölf Jahren können
gute Ehefrauen sein?!
In vielen islamischen Ländern
ist es an der Tagesordnung, daß minderjährige
Mädchen, sprich Kinder, an ältere Männer
zwangsverheiratet werden. Jetzt hat der Mufti
von Saudi-Arabien, Scheich Abdulasis al-Alscheich, jede Kritik daran zurückgewiesen.
Der Scheich ist die höchste religiöse Autorität
des islamischen Königreiches. Er lehnt auch die
Einführung eines Mindestalters für die Ehe ab.
Kinder mit zehn oder zwölf Jahren könnten “gute
Ehefrauen” sein, so der Geistliche.
Mit seiner Entscheidung
antwortete er einer Frau, die sich von ihm ein
islamisches Rechtsgutachten gegen die
Zwangsverheiratung von Minderjährigen erhofft
hatte. Die Frau hatte argumentiert, eine
Zwölfjährige könne nicht frei entscheiden, ob
sie heiraten wolle oder nicht. Man tue einem
Mädchen Unrecht, wenn man sage, daß es mit zehn
Jahren zu jung sei, um zu heiraten, sagte der
Mufti der Zeitung “Al-Hayat”.
Schon erstaunlich,
daß die
europäischen Gutmenschlein, die sonst bei jeder
noch so kleinen Menschenrechtsverletzung Zeter
und Mordio schreien, mit dieser Kultur von
Halbwilden und Pädophilen offenbar gar kein
Problem haben. Im Gegenteil, sie akzeptieren
diese frühmittelalterliche Totschlägerideologie
so, wie sie ist, und öffnen ihr Tür und Tor. Man
ist ja tolerant…
In vielen islamischen
Ländern ist es an der Tagesordnung, daß
minderjährige Mädchen, sprich Kinder, an ältere Männer
zwangsverheiratet werden. Jetzt hat der Mufti von Saudi-Arabien,
Scheich Abdulasis al-Alscheich,
jede Kritik daran zurückgewiesen. Der Scheich ist die höchste
religiöse Autorität des islamischen Königreiches. Er lehnt auch
die Einführung eines Mindestalters für die Ehe ab. Kinder mit
zehn oder zwölf Jahren könnten “gute Ehefrauen” sein, so der
Geistliche.
Mit seiner Entscheidung
antwortete er einer Frau, die sich von ihm ein islamisches
Rechtsgutachten gegen die Zwangsverheiratung von Minderjährigen
erhofft hatte. Die Frau hatte argumentiert, eine Zwölfjährige
könne nicht frei entscheiden, ob sie heiraten wolle oder nicht.
Man tue einem Mädchen Unrecht, wenn man sage, daß es mit
zehn Jahren zu jung sei, um zu heiraten, sagte der Mufti der
Zeitung “Al-Hayat”.
Schon erstaunlich,
daß
die europäischen Gutmenschen, die sonst bei jeder noch so
kleinen Menschenrechtsverletzung Zeter und Mordio schreien, mit
dieser nach westlichen Maßstäben mittelalterlichen Kultur
offenbar gar kein Problem im Rahmen der Migration haben.
Im Gegenteil, sie akzeptieren diese frühmittelalterliche
Totschlägerideologie so, wie sie ist, und öffnen ihr Tür und
Tor. Man ist ja tolerant und offensichtlich dafür bereit,
"vorwärts in die Vergangenheit zu gehen", natürlich ohne das
Volk zu fragen. Kommunistische Avantgarde weiß es schließlich
besser und es hilft der gewünschten Staatszersetzung zu Lasten
der deutschen Urbevölkerung.
Aber....? Machen wir uns nichts vor, bei uns
war diese Einstellung im Mittelalter auch dominierend,
der Islam befindet sich nach eigener Zeitrechnung erst im 15.
Jahrhundert!
"Die Probleme hierzulande könnten aber nicht nur auf
die Moslems beschränkt werden, sondern seien auch bei den
Deutschen selbst
zu suchen. Diese würden ihre Kinder
massenhaft abtreiben und hätten ihre Werte aufgegeben.
Wenn man also der Islamisierung etwas entgegensetzen wolle, müsse man zuerst an
sich selbst arbeiten."
Bei aller Kritik: Wenn er recht hat, hat er recht!
Kulturkampf:
In vielen muslimischen Ländern werden
Christen immer massiver verfolgt
In diesem
Augenblick findet eine der größten
Christenverfolgungen der Neuzeit statt.
Ignoriert von der europäischen
Öffentlichkeit, die hier auf ein böswillig
konstruiertes Feindbild hofft, schreitet ein
zunehmend radikaler Islam voran. Nicht nur
mitten in Europa, auch in vielen
muslimischen Staaten sprießen derzeit neue
Moscheen empor,
Ausdruck einer zunehmenden Religiosität der
Gesellschaft?
Ihr in
Europa
müßt
verstehen,
daß
Eure
mangelnde
Solidarität
mit uns,
euren
Glaubensbrüdern
im
Osten,
am Ende
unser
aller
Verhängnis
sein
wird.
Ihr
müßt
verstehen,
daß
die
islamische
Welt
nicht
unterscheidet
zwischen
den
Christen
im Osten
und dem
säkularen
Europa.
Wenn ihr
Mohammed
in
Karikaturen
verspottet,
brennen
unsere
Kirchen.
Wenn
ihr, wie
der
Papst in
seiner
Regensburger
Rede,
den
Islam
kritisiert,
werden
wir
dafür
angegriffen,
verfolgt
und
getötet.
Ob ihr
wollt
oder
nicht,
wir sind
ein
Leib.
Und
glaubt
nicht,
daß
der
militante
Islam
innehält,
wenn er
sein
Ziel,
die
Christenheit
im Irak
zu
zerstören,
erreicht
hat. Im
Gegenteil,
dies
würde
nur
einen
Ansporn
bedeuten,
im
ganzen
Orient
so zu
verfahren!
Und auch
vor
Europa
wird er
nicht
haltmachen,
wenn
sich
dort der
Islam
immer
weiter
durchsetzt:
heute
wir,
morgen
ihr.
Von den
Moslems vertriebener Priester wegen „Islamophobie“
vor Gericht
Ein in der Türkei
geborener Geistlicher kennt das Leben unter Moslems aus eigener
Erfahrung. Doch in seiner neuen Heimat besitzt er einen noch
größeren Feind: die belgische Magistratur.
Der Priester Samuel Ozdemir
wurde 1942 als Sohn einer christlichen Familie in der Stadt Midyat geboren.
Midyat
befindet sich im Südosten der Türkei.
Der türkische Familienname Ozdemir war
seiner nichttürkischen, aramäischen Familie von den Behörden
aufgezwungen worden.
Anfang der 70er Jahre mußte er nach
Belgien fliehen. Er nahm die belgische Staatsbürgerschaft und den
Namen Charles-Clément Boniface
an. Doch bei
seinen
Gläubigen und in der Öffentlichkeit ist er als Pater Samuel bekannt.
Pater Samuel ließ sich in der Diözese Tournai – im
Westen Belgiens – nieder und wurde dort inkardiniert.
Anschließend war er als Pfarrer tätig.
Wegen seines Traditionalismus und seiner
Kritik an den schweren Mißständen
in der kirchlichen Hierarchie kam es immer wieder zu Schwierigkeiten
mit seinem kirchlichen Vorgesetzten.
Im Jahr 2001 wurde er vom damaligen Bischof
von Tournai,
Mons. Jean Huard
(† 2002), suspendiert.
Kurzentschlossen kaufte sich Pater Samuel
daraufhin die Kirche St. Antonius von Padua in Montignies-sur-Sambre,
einem sehr armen Stadtteil von Charleroi.
Charleroi befindet sich in der vorwiegend
französischsprachigen südbelgischen Region Wallonien.
In der Antoniuskirche liest Pater Samuel die
lateinische Messe nach dem Alten Ritus. Über die Grenzen Belgiens
hinaus ist er auch als Exorzist bekannt.
An Sonntagen ist seine Kirche prallvoll. Unter
den Gläubigen befinden sich viele Jugendliche und junge Familien mit
kleinen Kindern.Am vorletzten Sonntag wohnten zum Beispiel mehr als
2000 Gläubige dem lateinischen Gottesdienst bei.
In seinen Predigten und auf seiner
französischsprachigen Homepage
Non Ali! findet Pater Samuel scharfe Worte
gegen die islamische Invasion in Belgien.Der Geistliche spricht aus
eigener Erfahrung. Denn während seiner Zeit in der Türkei habe er
erlebt, wie die Zukunft Europas aussehen werde. Pater Samuel
befürchtet in Belgien einen Bürgerkrieg: „Sogenannt gemäßigte
Muslime gibt es nicht.“Doch die belgischen Gerichte wollen
seine klaren Worte nicht hören.
Darum muß
sich der Priester gegenwärtig wegen angeblicher Islamophobie und
Rassismus vor einem belgischen Lokalgericht verantworten.Gegenstand
der Anklage sind Äußerungen, die der Geistliche im Jahre 2002 im
Fernsehen machte.Damals erklärte der Priester, daß "jedes
in Europa geborene moslemische Kind für die Einheimischen zu einer
Zeitbombe werde": „Die Einheimischen werden verfolgt,
sobald sie im eigenen Land zur Minderheit geworden sind.“
Bei einer Gerichtsverhandlung am 23. März 2006
erschien Pater Samuel mit drei Anwälten. Einer erklärte, daß ein
„herrlicher und faszinierender“ Prozeß
bevorstehe.Pater Samuel scheute sich nicht, seine Aussage aus dem
Jahr 2002 während und nach der Gerichtsverhandlung zu wiederholen.
Er erklärte auch, daß
es ihm eine Ehre wäre, für seine Worte ins Gefängnis zu gehen.
"Auch Christus sei verurteilt worden".
Vor der Verhandlung hatte er die Gläubigen
während der Sonntagspredigt aufgerufen, ihn in den Gerichtssaal zu
begleiten: „Wir werden einen Ausflug machen und in vollen Bussen
hinfahren.“Die Gläubigen kamen in Scharen zur Verhandlung, die
hinter verschlossenen Türen stattfand.
Doch Pater Samuel ließ seine Schäfchen nicht
uninformiert: „Ich glaube, daß
die Frau die Zukunft des Menschen ist, und der Richter war eine
Frau. Aber es gab noch den Staatsanwalt, ein eingebildeter
Ignorant“, – erklärte der Geistliche.
Mer kennt sich, mer hülf‘ sich!(man
kennt und hilft sich)
Nachdem
Polizeipräsident Polizeipräsident Steffenhagen noch kürzlich im Rundfunk getönt
hatte, man werde den Anti-Islamkongress jederzeit abbrechen während er laufe,
sollten die Vorträge etwas wiedergeben, was nicht tragbar sei, außerdem lasse
man die entsprechenden ausländischen Reden durch Übersetzer kontrollieren und
werde gegebenenfalls die Versammlung abbrechen, musste er sich angesichts dieser
unhaltbaren rechtlichen Auffassung zwischenzeitlich durch ein Gutachten, das die
Polizei erstellen ließ, eines Besseren belehren lassen.
Nach den Vorschriften
zur Versammlungsfreiheit muss die Kundgebung geduldet werden, so sehr auch die
gesamte Linke dagegen wettert und versucht, dies national zu unterbinden.
Diese
Konsequenz ergab sich aus dem bezeichneten Gutachten für die Kölner Polizei.
Diese hat kein Recht, eine Versammlung aufzuheben oder zu verteilen. Dies
bestätigte auch der Polizeipräsident. Erst bei Gefahr für die öffentliche
Sicherheit könne man ein Verbot aussprechen. Man sei an Recht und Gesetz
gebunden, ob einem die Inhalte der Veranstaltung passen würden oder nicht.
Mit diesem
Rückzieher will sich die Linke nicht zufrieden geben, wenn sie schon national
die Versammlung akzeptieren muss, versucht sie nunmehr, dies auf internationalen
Wege zu verhindern. Zunächst wurde der malaysische Außenminister aktiviert, der
vor einigen Tagen versuchte, ein Verbot des Kongresses durchzusetzen. Jetzt
meldet sich auch Teheran, das gerne mit Kommunisten zwecks Subversion
zusammenarbeitet, gerade noch gab es ein Treffen zwischen dem iranischen
Präsidenten und dem kommunistischen Präsidenten von Kolumbien, Morales, der sein
Land entgegen seinen bisherigen kapitalistischen Kurses auf sozialistischen Kurs
zwingen will. Zuvor traf sich der iranische Präsident noch mit dem Kommunisten
Charvez/Venezuela. Die von Morales gerade vorgenommenen beziehungsweise in Gang
gesetzten kolumbianischen Verfassungsänderungen wurden gerade vom nationalen
Verfassungsgericht als unberechtigt und nicht wirksam zurückgewiesen, so dass er
bereits wie zuvor auch schon
Charvez zurückrudern musste.
Dass eine
Zusammenarbeit deutscher Kommunisten, in Führung DIE LINKE, und dem Iran
existiert, beweist die laufende Zusammenarbeit zwischen der Linken und den
ausländischen Terroristen in den verschiedenen Dritt-Ländern, darunter
Venezuela, Kolumbien, Iran sowie der Hamas im Libanon und vielen anderen. Auf
Kölsch würde man sagen, „mer kennt sich,
mer hülf‘ sich“ Deshalb
verwundert nicht der nachfolgende Bericht:
4. September
2008:
Teheran
fordert
Kongreßverbot
Die Regierung
des Iran hat die Europäische Union dazu aufgefordert, den Anti-Islamisierungskongreß der Bürgerbewegung pro Köln am 19./20. September 2008
zu verbieten. Derzeit hatte Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft inne. Deshalb
bestellte das iranische Außenministerium in Teheran den Geschäftsträger der
französischen Botschaft zu einem Gespräch ein, um das Verbot der Versammlung zu
fordern. Die iranischen Diplomaten beklagten dabei eine „zunehmende
Islam-Feindlichkeit“ in Europa. Der französische Gesandte hat daraufhin
keineswegs gekontert und etwa die Frage nach der Einhaltung der Menschenrechte
im Iran thematisiert, sondern „jede Art von Rassismus verurteilt“ und
zugesichert, der Sache nachzugehen, meldet Irna. Das heißt: Die französischen
EU-Diplomaten prüfen nun also Möglichkeiten, den Interessen der Regierung des
Herrn
Ahmadinejadin Europa zu genügen und den Anti-Islamisierungskongreß zu
verbieten.
Dabei werden
sie allerdings an die Grenzen ihrer politischen Möglichkeiten stoßen. Denn noch
gilt in Deutschland das Grundgesetze und nicht die
Scharia! Noch gibt es eine
Versammlungsfreiheit, die uns das Recht einer kritischen Auseinandersetzung mit
dem
Islamisierungsprozeß einräumt!
Immerhin macht
die diplomatische Intervention aus Teheran klar, wo die Fronten verlaufen: Der
Bau großer Moscheen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern sowie die
islamische Mission durch Zuwanderung sind offenbar doch nicht nur die
Privatangelegenheit der hier bei uns lebenden Muslime. Diese Entwicklung liegt
vielmehr im Interesse
u.a. des Iran, dessen diplomatische Vertreter dann auch
aktiv werden und ihre (Verbots-)Wünsche äußern.
Schade,
daß
wir keinen
Einfluß auf die offizielle Antwort der EU an den Iran haben! Eine
Regierung, die oppositionelle Staatsbürger und religiöse „Abweichler“
willkürlich verhaften läßt und bereits im 23. Jahr unter dem Deckmäntelchen
ziviler Forschung erfolglos an einer Atombombe zur Auslöschung Israels arbeitet,
hat sicher kein Mandat, uns Europäer Moral zu lehren und uns vorzuschreiben,
welche politischen Versammlungen in unseren Ländern stattfinden dürfen und
welche nicht!
Bemerkenswert
ist das große Maß an Rücksichtnahme,
daß die deutschen Massenmedien und
selbstverständlich erst recht unsere Politiker in Berlin und Brüssel gegenüber
Ahmadinejads Verbotsforderungen an den Tag legen, statt sich dessen dreiste
Einmischung in deutsche und europäische Angelegenheiten zu verbitten. Was uns
heute fehlt, ist ein König Leonidas, der eine deutliche Sprache spricht und
Teheran in die Schranken verweist!
Den Rednern
des Anti-Islamisierungskongresses ist allerdings von den persischen Diplomaten
ein thematisches Geschenk gemacht worden, das sie dankbar annehmenwerden. Die, die aber noch den "weißen Ritter" zu spielen versuchten
haben ihre eigene blutige Geschichte. Am 11.02.1979 war das Regime von SchahPahlevi Geschichte geworden. Am 1. Februar bereitete die Bevölkerung dem
aus dem Exil zurückkehrenden Khomeini einen triumphalen Empfang in der Annahme,
jetzt komme der Frühling und die Freiheit. Doch der Frühling der Freiheit währte
nicht lange. Im Sommer 1981 übernahm die Khomeini Fraktion die totale Kontrolle
über das Land. Das ging einher mit einer Hinrichtungswelle und einer
Massenflucht ins Ausland. Und
für jeden, der sich bislang noch nicht klar war, ob er zur Verteidigung der
Demokratie und zur Verhinderung des Islamisierungsprozesses am 20. September
hätteZeit
opfern und nach Köln kommen Sollen, sollte ab sofort die Losung lauten:
Jetzt erst recht! Ich war beim zweiten AntiIslamisierung-Kongress am 09.05.2009!
10.6.2009 PB
Interims-Statement der PRO's
1.September 2008
Zum Islamismus mehr als dämlichen
Stellungnahmen der örtlichen Kölner Politiker der etablierten Parteien, aber
auch der überörtlichen Politiker, vor allen Dingen auf Seiten der Linken, die
die Tagespresse füllt und sich im übrigen proletisch lautstark auf der Straße
insbesondere bei Auftritten von PRO Köln und PRO NRW auf der
Gegenseite stark macht, indem lautstark Bambule gemacht wird und man nicht
Argumente gelten lässt, viel mehr abartigen Zirkus-Rummel, zuletzt dargestellt
vor dem Kölner Rathaus anlässlich der Mahnwache von pro NRW gegen die
Verbreiterung des Islams in Deutschland. Dieses Erscheinungsbild der nimmer
lernenden Ideologen führt nicht an dem Weg der Erkenntnis vorbei, dass die
gesamte linke Seite offensichtlich die feste Absicht hat, Deutschland abermals
in den Abgrund zu führen. Wie wenig dabei Argumentation eine Rolle spielt, merkt
der aufmerksame Beobachter schnell selbst, schauen Sie sich auf unserer
Eingangsseite das Video über die Mahnwache vor dem Kölner Rathaus an. Die
Gegenseite sucht auch gar nicht erst die Diskussion, versucht vielmehr durch
Nazi-Rufe und die sofortige Einordnung jedes Kritikers in diese Ecke durch
plumpe Desinformation beim Volk Vorteile zu erlangen. Begrüßenswert ist dabei,
dass hier bereits maßlos so übertrieben wird, dass selbst einfach Denkende auf
der Straße mittlerweile merken, dass man sie desinformiert.
Insbesondere weil man in der näheren
Umgebung bereits merkt, wie der Islamismus Besitz ergreifend um sich tatsächlich
wirkt ( Obst und Gemüsemärkte werden dominierend ebenso übernommen wie z. B.
auch das Taxigewerbe, Kioske usw.), werden viele Bürger stutzig. Auch die
Bürgerkommentierungen der Ereignisse machen insoweit deutlich, wie die Masse der
Bürger selbst aktuell wirklich denkt. Auch hier verweisen wir wieder auf die
Eingangsseite zu unserer Homepage und der dortigen Umfrage, die die Zeitung "Die
Welt" durchführte. Insgesamt zeigte sich bereits einen Tag nach der Abstimmung
bei rund 3500 Befragten das Ergebnis: 13 % fanden die Abstimmung des
Stadtrates in Ordnung ,87 % waren dagegen! Noch stärker kann man die
Diskrepanz nicht verspüren, die zwischen den Parlamentariern, die ja die Stimme
des Volkes sein sollen und den eigentlichen Bürgern entsteht. Wie in den
vergangenen diktatorischen Systemen wird trotz der vorbezeichneten erhebliche
Mehrheit einfach dagegen gestimmt, weil es der Ideologie dient, den Vorteilen
der eigenen Partei, das Wohl des Volkes ist dabei nur von untergeordneter.
Bedeutung.
Auch die Darstellung, die PRO's seien
gegen Islamismus und die Islamisten (kommunistischer, in den täglichen Gebrauch
zwischenzeitlich eingebürgerter Begriff: Rassisten) in Deutschland wird
von der linken Seite immer bewusst falsch dargestellt.
Aus der Sicht der Islamisten gesehen
sind deren Aktionen zur Landnahme natürlich zu deren Vorteil und aus dieser
Sicht auch in Ordnung, weil man mit der Übernahme merklich wegen der Schwäche
der deutschen Führung Boden macht. Aus unserer Sicht, wird unsere Ordnung
gestört von einer Besitz ergreifenden Kultur, eben nicht einer
reinen Religion (siehe Huntington; "Kampf der Kulturen"), wie der in dieser
Hinsicht jedenfalls naive Oberbürgermeister Kölns Schramma immer verlauten
lässt, die in demographischer Hinsicht (deren Waffen für die Besitzergreifung
sind die Gebärmutter ihrer Frauen, wie sie selbst erklären) unser Land
übernehmen, zulasten unserer Kinder und deren Nachkommen.
Das, was herkömmlich als deutsche
Leitkultur bezeichnet wird, wird insoweit bewusst unterwandert und unterminiert,
wobei die deutschen Kommunisten und Sozialisten ebenso wie Grüne bei diesem
Vorgang maßgeblich ud massiv in der Meinungsbildung über die Linkspresse mit
beteiligt sind. Insoweit ist es bei Demonstrationen gegen den Islamismus
auch nicht aus unserer Sicht verwunderlich, dass wir als Gegner so gut wie gar
keine Islamisten vorfinden, vielmehr zu 99 % mit Kommunisten und Sozialisten
konfrontiert sind.
Die Gegnerschaft zum Islamismus im
Rahmen einer Rivalität in Europa ist auch nicht eine Erfindung der PRO's.
Selbst Ralf Giordano und Udo Ulfkotte sind
zwischenzeitlich auf den Trichter gekommen, dass diese Entwicklung mehr als
tödlich für unser Land sein wird. Auch sie stehen dabei nicht alleine;
derjenige, der von den Lesern dieser Niederschrift sich tatsächlich für die
Frage, "ist der Islam eine Bedrohung oder nicht", interessiert, sollte
Huntington, "Clash of Civilisations"= Zusammenprall der Zvilisationen (das
entsprechende Buch in Deutsch heißt nach Auffassung des Verfassers
fälschlicherweise "Kampf der Kulturen": dringend lesen, was uns jegliche
weitere Argumentation bezüglich der Gefahren der islamischen Kultur erspart.) Dieses Werk wurde im Jahre 1995 bereits
geschrieben mit entsprechenden Prognosen in Bezug auf die demographische
Aggression des Islamismus. Dem Leser wird dabei im Vergleich zu heute sehr
schnell klar, dass der Verfasser leider mehr als recht hat.
Neben diesem Werk gibt es eine Unzahl
von Linken schlichtweg ignorierte (weil nicht in die ideologische Richtlinie
passend) anderen Werken. Es gibt zahlreiche mehr als bedrohliche Äußerungen von islamistischen Imamen selbst, die wir in Kürze selbst in einem Bericht noch
zusammenfassen. Die Bedrohung und der Untergang sowie die Vernichtung der
Christen ist daher aktuelle nach wie vor das Thema und nicht nur blutige
Auseinandersetzungs- Geschichte der letzten 1400 Jahre (nach Mohammed).
Wie vor diesem Hintergrund angesichts
der die Bürger auch sachlich aufklärenden Aktionen der PRO's von "volksverhetzenden"
Tätigkeiten plakativ von seiten der Linken gesprochen wird, lässt sich nur der
Schluss zu, dass man einerseits so bescheuert nicht sein kann, diese unzähligen
Tatsachen und auch eigenen Erklärungen der Islamistenführung zu ignorieren, es
sei denn, man verfolgt damit eine bestimmte ideologische-politische Absicht der
Mitwirkung und vermuteten künftigen Partnerschaft, eine Idiotie, der bereits die
Kommunisten im Iran unterfielen.
Khomeini hat dann diesen Irrtum direkt
korrigiert, nachdem er im Sattel saß und hatte die Linken, die er erwischen
konnte, liquidiert. Ein Teil derer, die noch rechtzeitig fliehen konnten,
bevölkert heute ebenfalls unser Land und dürfte sich, weil ideologische
Gemeinsamkeiten bestehen, als Mitkämpfer auf Seiten der Linken befinden.Aber da
fragen Sie besser den Führungskommunisten Claus Ludwig, wenn er bei seiner
Wühlarbeit dazu noch Zeiit haben sollte.
Hier der Bericht über die Folgereaktion
der Öffentlichkeit nach der Mahnwache der PRO's:
30. August 2008:
Experten
räumen pro NRW Chancen auf einen Landtagseinzug 2010 ein!
Die erneut
hochgekochte Diskussion über die Kölner Großmoschee hat ein landesweites
Medienecho ausgelöst, auch und gerade hinsichtlich der Rolle von pro Köln und
pro NRW in der politischen Landschaft Nordrhein-Westfalens. Aktuell findet man
zum Beispiel im Internet bei der „Google-News-Suche“ weit über 400 (!) Artikel,
die sich mit der pro-Bewegung auseinandersetzen. Eine klassische Presseschau ist
so gar nicht mehr möglich. Wir wollen deshalb an dieser Stelle nur die beiden
wohl bemerkenswertesten Zitate zu pro Köln und pro NRW festhalten, die zum einen
aus der renommierten „Berliner Zeitung“ und zum anderen aus der „Welt“ stammen.
In ersterem wird in einem fast ganzseitigem Feuilleton-Beitrag über den
„beispiellosen Siegeszug“ der pro-Bewegung geschrieben und das zutreffende
Resümee gezogen: „Die Debatte bestimmten die Rechtspopulisten“. In dem Beitrag
vom 28. August heißt es weiter: „Mit ‚pro Köln’ hat sich in Deutschland erstmals
eine rechtspopulistische Gruppe mit enormen Erfolg als ‚Bürgerbewegung’ insz
eniert. An der Stelle plumper ‚Ausländer raus’-Parolen sind geschickte
Strategien getreten, mit denen man die Argumente der Gegner für sich vereinnahmt
… Wie erfolgreich die ‚pro’-Bewegung noch werden wird, muss die Zukunft weisen.“
Einen Fingerzeig
für diese mögliche Zukunft gab „Welt-Online“:
„Die Diskussion
um den Moscheebau gab der radikalen Protestpartei ‚Pro Köln/Pro NRW’ derartigen
Auftrieb, dass sie ins Stadtparlament einzog. Experten räumen ihr sogar Chancen
ein, 2010 in den Landtag einzuziehen mit ihrer Stimmungsmixtur aus ‚Angst vor
der Islam-Ausbreitung, Unbehagen gegenüber Zuwanderung und Abneigung gegen
politische Korrektheit’, so der Bonner Parteienforscher Frank Decker.“
Dem ist
eigentlich nur noch hinzuzufügen, daß wir uns selbstverständlich nicht nur als
„Bürgerbewegung inszenieren“, sondern zutiefst vom Willen zu mehr Mitbestimmung
der einheimischen Bevölkerung angetrieben sind. Den übrigen Wertungen bezüglich
unseres bisherigen Erfolges und der hervorragenden Chancen bei den Kommunal- und
Landtagswahlen können wir uns dagegen weitgehend anschließen. Die Bürger dieses
Landes hätten es auf jeden Fall verdient, endlich echte Interessensvertreter in
den Parlamenten zu haben!
Besonders wehren wir uns gegen die mit der Islamisierung einhergehende
Sitten, die sich mit christlichem Denken nicht in Einklang bringen lassen. So
wurden zum Beispiel im August 2008 in Pakistan gerade 5 Frauen beerdigt. Dies,
weil sie ihre Ehemänner selbst aussuchen wollten. Ein Abgeordneter in Islamabad
verteidigte dies als Hinrichtung nach alter Tradition.
Wie
sagt man nach noch deutscher Leitkultur?: "Gut Ding will Weile haben"
Wir
bleiben am Ball; einfältige Gegner , zu denen auch Ideologen gehören, waren in
der Geschichte schon immer nur ein Spielball nicht
einfältige Bürger könnten mithelfen, dem Spuk schnell sein ideologisches Ende zu
bereiten; mehr als 80 Millionen Welt-Tote im Zuge der kommunistischen Ideologie
sowie die belegte Blutspur des Islamismus sollten auch dem dümmsten Gutmenschen
klar machen, wo jedenfalls der Irrweg liegt
begleiten Sie unseren neuen Fernsehsender VERITAS (die Wahrheit) bei
der Aufklärung dessen, was im rahmen der Political Correctness verschwiegen
wird.
www.mogulus.com/pronrw
der Wahrheit wegen!
aus Die Welt
Köln und die große
Moschee im Schatten des Doms
In „Die Welt“Von Till-R.
Stoldt 30. August 2008, 11:38 Uhr
Der Stadtrat hat dem
umstrittenen Bau der ersten Zentralmoschee in Köln zugestimmt. Die Fehden um die
"islamische Gefahr" werden dennoch weitergehen. Die Diskussion um den Bau gab
der radikalen Protestpartei "Pro Köln/Pro NRW" solchen Auftrieb, dass sie ins
Stadtparlament einzog. Nächstes Ziel: der Landtag.Im Jahre 2011 wird Architekt
Böhm gefeuert, weil er nicht den Wünschen im Bau entspreche. Die Moschee wurde
als Kölsche Moschee von den verantwortlichen der Stadt "mit viel Transparenz"
gelobt. Als es baulich 2011 an die "Transparenz" ging, wollte man Böhm
loswerden. Taquyya, die
Unwahrheit sagen ist nach wie vor islamisches Grundprinzip. Schon Lenin
wußte für seine Ideologie: Lüge erlaubt, wenn sie die Ideologie
weiter bringt. Die Moschee droht zur Bauruine zu werden.
verurteilen die abscheuliche Tat von Anders Behring
Breivik zuschärfst. Der
terroristische Anschlag in Norwegen hat uns alle erschüttert, und wir hoffen,
dass er seine gerechte Strafe erhalten wird. Nichts rechtfertigt solch eine Tat.
Dennoch sind wir der Meinung, dass die Islamkritik nicht tabuisiert werden darf
und es bestimmte Kräfte gibt, die versuchen, diese Gelegenheit auszunutzen, um
den Islamkritikern einen Maulkorb zu verpassen, ja sie sogar mitverantwortlich
zu machen. Allerdings distanzieren auch wir uns von Plattformen, die im
Deckmantel der Islamkritik Bevölkerungsgruppen gezielt angreifen und
diffamieren. Dennoch müssen wir legitime Islamkritik betreiben und eine
Akademisierung der islamischen Theologie ermöglichen, um zu verhindern, dass
Teilzeit-Imame junge Muslime politisch-ideologisch indoktrinieren. Wir wehren
uns gegen das von den Medien einseitig vermittelte Bild von Muslimen und
Musliminnen in der Bundesrepublik, in dem der Bevölkerung suggeriert wird, dass
salafistische Hassprediger die Mehrheit repräsentieren, obwohl diese für die
Steinigung sind und unsere Verfassung offenkundig ablehnen. Ebenso wehren wir
uns gegen Islamverbände, die Propaganda für ein Rechtssystem jenseits der
Verfassung betreiben und der Meinung sind, dass die
Scharia mit dem Grundgesetz
vereinbar sei. Ihr Ziel ist es, wie in Großbritannien,
schariaistische Elemente
in das Recht einzuführen. Doch unsere Pflicht ist es, die
freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen. Als Bürger der
Bundesrepublik Deutschland sind wir ebenso dazu verpflichtet, auf Missstände in
der Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Wenn
nicht muslimische Schüler nur deshalb gemobbt werden, weil sie Schweinefleisch
verzehren oder nicht fasten, werden wir uns für ihre Rechte einsetzen. Und wenn
wir sehen, dass eine kritische Persönlichkeit aus Bezirken gemobbt wird und
diese zu sozial befreiten Zonen erklärt werden, werden wir ebenso darauf
aufmerksam machen. Denn derzeit ist eine Integrationsindustrie entstanden, die
Profit auf dem Rücken der Einwanderer schlägt und sich immer wieder neue Mündel
sucht, um sie somit zu bevormunden. Wir werden es nicht zulassen, dass die
Islamkritik tabuisiert wird und somit Missstände verschwiegen werden.
Cengiz
Dursun, Gruppe der säkularen Muslime und
Musliminnen in Deutschland
Der Weg für den
umstrittenen Bau einer Großmoschee in Köln schien zunächst frei. Doch die Kölner fühlen sich
von dem Bauwerk weiterhin bedroht. "Mir lasse de Dom in Kölle" - dazu kommt
jetzt noch eine Moschee.
Die katholische Domstadt
Köln hat den 120.000 muslimischen Kölnern nun ihre Reverenz erwiesen. Am
Donnerstag segnete der Stadtrat den Bauplan für die erste repräsentative
Großmoschee Kölns ab: einem Bau mit wuchtiger, 36 Meter hoher Kuppel, mit zwei
55 Meter hohen Minaretten und Platz für rund 1200 Betende. Doch so sehr rote und
grüne Lokalpolitiker dies auch beschworen – als integrierendes Signal taugt der
Beschluss trotzdem nicht.
Gleichzeitige Leser-Umfrage in „Die Welt:
Was halten Sie von dem
nun genehmigten Bau einer Großmoschee in Köln?
87% !
Das war die falsche Entscheidung und belegt sich durch die Weiterentwicklung
3870 abgegebene Stimmen
Dabei standen die Chancen
für ein harmonisches Finale des Streits lange Zeit günstig. Denn die fast
zweijährige Diskussion zwischen Politikern, Publizisten, Kirchenleuten und dem
türkischen Muslimverband DITIB war durchaus fruchtbar. So begriffen die
DITIB-Funktionäre als Bauherrn zwar spät, aber auch nicht zu spät, wie
verbreitet die Skepsis gegenüber muslimischen Prachtbauten ist.
Sie akzeptierten, welches Sorgenknäuel aus Islamisierungs- und
Überfremdungsängsten mit ihrem Plan einer üppigen Moschee verbunden wurde. Und
spätestens als der Holocaust-Überlebende und Schriftsteller Ralph Giordano den
Bauplan mit wüsten Worten zum Symbol der Islamisierung kürte, dämmerte auch dem
Letzten, dass solche Ängste keineswegs von rechtsradikaler Gesinnung zeugen.
Um guten Willen zu
demonstrieren (allerdings auch um zu sparen), verzichteten die Bauherrn daher
auf so manches, was ihnen lieb und teuer war, vor allem auf einen außerhalb der
Moschee hörbaren Muezzin-Ruf. Außerdem reduzierten sie den ursprünglichen
Bauumfang. Und immer wieder betonten DITIB-Sprecher, die Moschee werde ja im
Schatten des katholischen Doms stehen – und daran wolle niemand etwas ändern.
Wer Menschenrechte fordert, muss Moscheen
bauen
Aber auch die skeptische
Mehrheit lernte ein paar Selbstverständlichkeiten zu akzeptieren. War 2006 noch
jeder zweite Kölner gegen den Moscheebau, plädierten 2007 zwei von drei Kölnern
für eine Moschee, allerdings für eine etwas kleinere. An einer Einsicht rüttelte
die übergroße Mehrheit nicht mehr: Wer an Menschenrechten samt Religionsfreiheit
festhalten will, wer sich mit diesen Werten gar brüstet, muss auch den Bau einer
Prachtmoschee dulden.
Gotteshäuser
unterschieden sich
Kirchenführer und
Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) argumentierten zudem,
eine schöne Moschee diene der Integration. Müssten die Muslime nämlich weiterhin
in Hinterhöfen und alten Fabrikhallen beten, würde dies bei Muslimen den
Eindruck stärken, wegen ihres Glaubens zu Bürgern zweiter Klasse zu mutieren.
Sogar eine politische Flurbereinigung schien mit dem Moscheestreit
einherzugehen. Denn die radikalsten Moscheebaukritiker in der Kölner CDU
verließen die Partei und traten der rechtsradikalen Protestbewegung "Pro
Köln/Pro NRW" bei.
Nur wurden Kölns Christdemokraten dadurch nicht einiger. Je offensiver Fritz
Schramma für den Bau warb, umso skeptischer wurde seine Fraktion. Weshalb sie am
Donnerstag auch gegen den Bauplan stimmte. Begründung: Ob die Predigten im
Gotteshaus ins Deutsche übersetzt würden und ob Frauen dort ausreichend Platz
erhielten, sei ungeklärt.
Außerdem lenke der türkische Staat den Muslimenverband und habe daher zu großen
Einfluss auf die Moschee. Und schließlich falle dieser Bau zu protzig aus
angesichts der Sorgen vieler Alteingesessener.
Zwar besitzt die CDU-Ratsfraktion keine Mehrheit, ihr Votum blieb also
folgenlos. Aber umgehend spießten türkische Zeitungen die CDU-Argumentation als
muslimfeindlich auf. Schließlich reibe sich ja auch niemand an polnischen
Gottesdiensten ohne Übersetzung. Auch Frauenmuseen dulde die CDU, obwohl dort
die Hälfte der Bevölkerung wegen ihres Geschlechts oft überhaupt keinen Platz
erhalte. Und Gotteshäuser nur im Kleinformat zu akzeptieren – das widerspreche
der theoretisch so gepriesenen Religionsfreiheit.
Wie auch immer. Als
starke, freundschaftliche Geste an die hiesigen Muslime taugt der Ratsbeschluss
nun jedenfalls kaum mehr.
Ein harmonisches Streit-Ende misslang aber noch aus anderem Grund. Die
Diskussion um den Moscheebau gab der radikalen Protestpartei "Pro Köln/Pro NRW"
derartigen Auftrieb, dass sie ins Stadtparlament einzog. Experten räumen ihr
sogar Chancen ein, 2010 in den Landtag einzuziehen mit ihrer Stimmungsmixtur aus
"Angst vor der Islam-Ausbreitung, Unbehagen gegenüber Zuwanderung und Abneigung
gegen politische Korrektheit", so der Bonner Parteienforscher Frank Decker.
Auf dieser Linie bewegt
sich auch die nächste Aktion der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei. Am
20. September wird sie in Köln einen Anti-Islamisierungs-Kongress veranstalten.
Einige tausend Anhänger, darunter Rechtspopulisten vom belgischen Vlaams Belang
über die österreichische FPÖ bis zur italienischen Lega Nord, wollen gegen den
beschlossenen Moscheebau und die „islamische Gefahr“ demonstrieren. Von Köln, so
verkündeten die Radikalen, solle ein Zeichen ausgehen. Es solle Gleichgesinnte
überall dort zum Protest ermuntern, wo derzeit Moscheen gebaut werden. In
Deutschland sind das mindestens 120 Orte.
In der Türkei
erobern die Islamisten Schritt für Schritt die
Bastionen der Macht und bedrohen nicht nur in
den Augen des Militärs die strikte Trennung von
Staat und Religion. Islam-Experten sagen eine
ähnliche Entwicklung für Europa voraus. Auch
Deutschland wird kein mehrheitlich christlich
geprägtes Land bleiben, wenn die Entwicklung so
weitergeht.
München - Es
ist eine schockierende Vision, mit der der
britische Islam-Experte Bernard Lewis versucht,
die westliche Welt aufzurütteln: „Europa wird
islamisch, die Christen werden zur Minderheit” -
und das in wenigen Jahrzehnten. Inmitten dieser
neuen Ordnung wird Deutschland sicher keine
Insel bilden, wenn nicht gravierende
Veränderungen den Vormarsch der Muslime deutlich
bremsen.
Koran oder
Grundgesetz: Jeder
dritte türkische Muslim
in Deutschland hält
beides für unvereinbar.
Die
Integration hatte nie eine reelle Chance. Alle
Muslime sind davon überzeugt, im Besitz der
göttlichen Offenbarung zu sein, die einzig wahre
Religion zu besitzen und damit allen anderen
Religionsgemeinschaften überlegen zu sein. So
steht es im Koran. Hinzu kommt ein ausgeprägtes
Selbstbewusstsein, das in Verbindung mit dem
Absolutheitsanspruch eine Integration nahezu
unmöglich macht.
Und wenn
überhaupt miteinander geredet wird, dann - so
ein Islamistenführer - nur unter der
Voraussetzung, dass „am Ende alle Religionen zum
Islam konvertieren”. Scheich Mahmud, einst
Rektor der Al-Azhar-Universität in Kairo, einer
der höchsten religiösen Instanzen des Islam,
geht noch weiter: „Christen sind wie eine
bösartige und ansteckende Krankheit. Muslime
müssen sie ungerecht behandeln, verachten,
boykottieren und hart anfassen, um sie zur
Annahme des Islam zu zwingen.” Deutlicher lässt
sich kaum machen, wie sehr der Islam Denken und
Handeln der Muslime in allen Lebensbereichen
prägt.
Im
Jahr 2025 werden 40 Millionen Muslime in Europa
leben
Die
Integration ist gescheitert, und das bedeutet
nicht nur in Deutschland: es entstehen
Parallelgesellschaften - in Berlin (das Muslime
als „Diaspora-Istanbul” bezeichnen), Hamburg und
Köln, aber auch in München. Mehr als 15
Millionen Muslime leben derzeit in Westeuropa
(rund 3,5 Millionen in der Bundesrepublik).
Bereits um das Jahr 2025 wird ihre Zahl auf 30
bis 40 Millionen hochschnellen. Die damit
verbundenen Veränderungen dürften gravierend
sein: „Während die alteingesessene deutsche
Bevölkerung schrumpft, hat die muslimische in
Deutschland eine jährliche Wachstumsrate von
derzeit 6,6 Prozent”, schreibt der Islam-Kenner
Udo Ulfkotte in seinem neuesten Buch „Heiliger
Krieg in Europa”.
Bereits für das Jahr 2065 prognostizieren
Wissenschaftler den Anteil der Muslime an der
deutschen Gesamtbevölkerung auf dann „etwa 50
Prozent”. Am Rande notiert: In Brüssel (Belgien)
waren 2005 bereits 57 Prozent der Neugeborenen
muslimisch, in Frankreich sind schon jetzt 25
Prozent aller Schüler islamischen Glaubens.
Die Zahl der
muslimischen und türkischen Gemeinden steigt
sprunghaft. Ebenso die Zahl der Moscheen und
regelmäßig als Gebetsstätten genutzten
Räumlichkeiten: Rund 380 sind es in Bayern, 45
allein in München - bundesweit geht ihre Zahl in
die Tausende. Hunderte weitere Moscheen sind in
Planung.
Allein die
Türken betreiben laut Auswärtigem Amt etwa 3000
Moscheen und Gebetsräume. Über etwa 870
Moscheevereine hält der DITIB (Türkisch
Islamische Union der Anstalt für Religion), eine
Anstalt des türkischen Staates, seine schützende
Hand. Sitz der DITIB in Deutschland ist Köln.
Experten haben festgestellt, dass die Türkei -
und vor allem die konservativ-islamische
AKP-Partei unter Führung von Regierungschef
Erdogan - jährlich bis zu 1000 Imame nach
Deutschland schickt. Es ist davon auszugehen,
dass ein Großteil dieser speziell ausgebildeten
Prediger die Aufgabe hat, die islamistische
Heilsideologie zu exportieren, die
türkisch-stämmige Bevölkerung Deutschlands
islamistisch und türkisch-nationalistisch zu
organisieren - letztlich also Integration zu
verhindern.
Jede vierte deutsche Moschee steht unter
Islamismusverdacht
Kein Wunder,
dass Mohammed Mahdi Akef, oberster Führer der
fundamentalisten Muslimbruderschaft, jubelt:
„Der Islam verbreitet sich wie ein Lauffeuer in
den Straßen Europas.” Bei der Muslimbruderschaft
handelt es sich um die Dachorganisation nahezu
aller in Deutschland tätigen und vom
Verfassungsschutz beobachteten
Islamisten-Gruppierungen, zu denen auch die in
München beheimatete „Islamische Gemeinschaft in
Deutschland” (IGD) gehört. Daraus allerdings
einen Generalverdacht auf Muslime ableiten zu
wollen, wäre blanker Unsinn.
Nachdenklich
stimmen sollte aber, dass etwa 40 der insgesamt
160 großen deutschen Moscheen unter
Islamismusverdacht stehen. Dazu zählt die
Berliner „Al-Nur-Moschee”, die
Verfassungsschützer als „Muttergeschwür des
Islamismus” bezeichnen, oder die Hamburger
Al-Quds-Moschee, in deren Dunstkreis Mohammed
Atta und seine Kumpane vor dem Angriff auf das
World Trade Center vom 11. September 2001 gelebt
haben. Es handelt sich um Treffpunkte
potentieller Täter, alle jung, meist arbeitslos,
oft kleinkriminell und auf der Suche nach Halt
im Leben. Einem Halt, so Terrorismusexperte
Elmar Theveßen, „den sie im Koran zu finden
glauben”. Diese Leute - die ihren Hass mit
Bildern aus dem Irak und Afghanistan befeuern -
mit radikalen Ideen zu impfen, ist relativ
einfach.
Islam
und deutsches Grundgesetz - einfach unvereinbar?
Nachdenklich
stimmen sollte auch, dass Umfragen zufolge
nahezu 50 Prozent der in Deutschland lebenden
türkischstämmigen Muslime glauben, dass die
Regeln des Islam mit den Regeln der deutschen
Gesellschaft nicht vereinbar sind; dass 30
Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime
Islam und Grundgesetz für unvereinbar halten.
Auch wenn es in muslimischen Kreisen an
Lippenbekenntnissen zur europäischen
Werte-Orientierung nicht mangelt: Der Streit um
das Tragen von Kopftüchern, deren politischer
Inhalt eine antiwestliche Weltanschauung ist,
spricht eine andere Sprache. Ebenso, dass im
Oktober 2004 in Frankreich erstmals eine Muslima
in Europa gesteinigt wurde. Die westlichen
Behörden scheinen das „Spiel” mitzumachen: So
hat ein Schweizer Gericht festgestellt, dass es
zum Recht auf freie Meinungsäußerung gehört, die
Steinigung von Frauen zu rechtfertigen. In
Großbritannien wird in stark muslimisch
geprägten Städten und Vierteln eine
Rechtsprechung nach der Scharia geduldet, und in
Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht
einem Metzger das Schächten von Tieren ohne
vorherige Betäubung aus religiösen Gründen
erlaubt, obwohl das Schächten laut
Tierschutzgesetz verboten ist. Weitere
gravierende Veränderungen im Bereich des
Prozess-, Erb- und Eherechts dürften folgen.
Schleichende Legalisierung auch in Sachen
Polygamie: Schon jetzt sind in Deutschland
muslimische Zweit- und Drittfrauen in der
gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei
mitversichert, berichtet Ulfkotte.
Wenn der neue Koordinierungsrat der Muslime -
dessen Kompetenz umstritten ist - eine
rechtliche Gleichstellung des Islams mit anderen
Religionen fordert, beschreitet er nur einen
Weg, den die Grünen seit langem zu ebnen
versuchen: Bereits vor Jahren hat Renate Künast,
damals noch Bundesministerin, gefragt: „Warum
sollte man nur die Inhalte der Bibel, nicht aber
des Korans vermitteln?” - und eine rechtliche
Gleichstellung des Islams gefordert.
Es scheint in der Tat nur eine Frage der Zeit zu
sein, bis die Lewis-Vision von einem islamisch
dominierten Europa Realität wird. So, wie es
auch der charismatische Gründer der
Muslimbruderschaft, Hassan al-Banna,
vorausgesagt hat: „Wir brauchen drei
Generationen, um unsere Pläne verwirklichen zu
können: eine zum Zuhören, eine zum Kämpfen und
eine zum Siegen.”
WERNER MENNER
23. April 2008:
Islamverein gab sich
natürlich harmlos
Pressekonferenz des
VIKZ. Von links nach
rechts: Guna Vogelsang
(Leiter eines
VIKZ-Wohnheims in
Duisburg), Mustafa Imal
(Vizepräsident), Ersoy
Sam (Juristischer
Berater), Nigar Yardim
(Frauen- und
Integrationsbeauftragte)
und Erol Pürlü
(Dialogbeauftragter).
Der nach Veröffentlichungen
aus einem Polizei-Dossier in die Kritik geratene
Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) hat
am 23. April 2008 zu einer Pressekonferenz in
die verbandseigene Villa Hahnenburg nach
Köln-Mülheim eingeladen. Auch politische
Fachzeitschriften standen im Presseverteiler des
Vereins, so daß Manfred Rouhs als Herausgeber
von nation24.de den Termin wahrnehmen konnte.
Ihn begleitete das pro-Köln-Ratsmitglied Regina
Wilden, das einige grundsätzliche Fragen an die
Führung des VIKZ vorbereitet hatte.
Die betonte zunächst die Gesetzestreue ihres
Verbandes und dessen guten Willen, an der
Integration der in Deutschland lebenden Türken
sunnitischen Glaubens in die
Mehrheitsgesellschaft mitwirken zu wollen. Daß
der VIKZ trotzdem durchaus einer verbindlichen
Auslegung des Islam zuneigt, wurde durch eine
positive Bezugnahme des Dialogbeauftragten Pürlü
auf den Sufismus deutlich, der Mystik des Islam.
Der VIKZ unterhält keine Internate im engeren
Sinne, sondern Wohnheime, in denen die
nachschulische Betreuung von Jungen und Mädchen
betrieben wird, deren Eltern dafür an den
Verband Zahlungen leisten. Gebetet wird fünf Mal
am Tag. Islamischer Religionsunterricht gehört
genauso zum Programm wie eine Hilfe für die in
der Regelschule ausgegebenen Hausaufgaben.
Regina Wilden zitierte aus dem Koran den Satz,
nach dem Moslems keine Freundschaft mit Juden
und Christen schließen sollen. Sie wollte
wissen, ob die Vertreter des VIKZ bestätigen
können, daß dies tatsächlich so im Koran steht
und ob sie diese Forderung in ihr Lehrprogramm
einfließen lassen würden. Der Dialogbeauftragte
Erol Pürlü führte dazu aus, man dürfe eine
solche Formulierung nicht wörtlich nehmen,
sondern müsse sie im Zusammenhang mit anderen
Suren des Koran sehen, die den Juden und
Christen als Anhänger von Buchreligionen, die
mit dem Islam verwandt seien, eine besondere
Stellung zuweisen würden. Guna Vogelsang verwies
als Leiter eines Duisburger VIKZ-Wohnheims auf
zahlreiche Kontakte, die sein Verband zu
jüdischen und christlichen Gemeinden unterhalte.
Manfred Rouhs wollte wissen, ob Herr Vogelsang
Konvertit sei und als repräsentativ für die
Leiter der VIKZ-Wohnheime gelten könnte und
welche Sprache dort insbesondere im Unterricht
gesprochen werden würde. Herr Vogelsang gab an,
er sei kein Moslem, viele Mitarbeiter der
Wohnheime seien genau wie er nicht-muslimische
Deutsche, und ihre Jugendarbeit sei zunächst von
pragmatischer Natur. In- wie außerhalb des
Unterrichts werde teils deutsch und teils
türkisch gesprochen.
Eine Frage von Rouhs nach den religiösen
Lehrinhalten deutete dann aber ein etwas anderes
Bild zumindest für den Bereich des
Religionsunterrichts an. Lehrpläne in der Art,
wie sie für den Unterricht in den deutschen
Regelschulen aufgestellt und verbindlich sind,
gibt es nicht. Mithin läßt sich das Lehrprogramm
im einzelnen auch nicht wie ein deutscher
Unterrichts-Lehrplan durch außenstehende
überprüfen. Gelehrt wird vielmehr klassische
islamische Theologie, und zwar in türkischer und
in arabischer Sprache. Das ist durchaus
schlüssig, denn ein Versuch, den Koran auf
Deutsch auszulegen, dürfte wohl kaum allzu viel
hergeben. Das heilige Buch der Moslems ist im
Original bekanntlich in arabischer Sprache
verfaßt worden. Der sprachlichen Integration
wird ein solcher Religionsunterricht wohl kaum
dienen.
Der VIKZ ist auch wirtschaftlich keine
unbedeutende Klitsche. Er unterhält vielmehr ein
Immobilienvermögen im Wert von rund 102
Millionen Euro. Darauf lasten aber nach Auskunft
der Verbandsspitze Hypotheken in Höhe von etwa
100 Millionen Euro.
Rouhs erkundigte sich nach den 2005
aufgetretenen steuerlichen Problemen des VIKZ.
Da seien versehentlich Steuern nicht bezahlt
worden, bestätigten die Sprecher des Verbandes.
Und zwar in Höhe von 10 Millionen Euro! Nach
Bekanntwerden des Mißgeschicks sei der Verband
bei den Banken nicht mehr kreditwürdig gewesen.
Man habe die 10 Millionen Euro Außenstände durch
Mitgliedsbeiträge, Spenden und Privatdarlehen
von Mitgliedern aufbringen können, erklärte der
Vizepräsident Mustafa Imal.
Wer immer die privaten Geldgeber auch im
einzelnen gewesen sein mögen: Hinter dem VIKZ
stehen offenbar Moslems, die über nicht ganz
unerhebliche finanzielle Mittel verfügen. Und
denen die pragmatische und religiöse
nachschulische Betreuung muslimischer Kinder und
junger Erwachsener im engeren Sinne des Wortes
lieb und teuer ist.
Von denen waren übrigens einige Dutzend in der
Villa Hahnenburg anwesend, und zwar
ausschließlich männlichen Geschlechts. Sie
machten durchweg einen sehr disziplinierten und
ordentlichen Eindruck. Die Vorhut eines künftig
nach den Vorstellungen der VIKZ zunehmend
islamisch geprägten Mitteleuropa gab sich große
Mühe, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Die
Frage von Regina Wilden, wo denn die Frauen der
vielen anwesenden Herren seien und warum diese
mit Ausnahme von Frau Yardim nicht an der
Pressekonferenz teilnehmen würden, schien keiner
der Angesprochenen so richtig verstanden zu
haben.
Problembewußt gab sich die VIKZ-Führung im
Zusammenhang mit der Eröffnung eines Wohnheims
in Waltrop, für das keine behördliche Erlaubnis
erteilt worden war. Der Vorgang sei mit der
Zentrale in Köln nicht abgesprochen gewesen,
hieß es. Man werde über die Möglichkeit interner
Sanktionen gegen die Verantwortlichen
nachdenken.
Dumm nur, daß auch in Bergisch Gladbach eine
VIKZ-Einrichtung ohne behördliche Erlaubnis
eröffnet worden ist. In diesem Fall handelte es
sich um eine Moschee. Die Distanzierung der
VIKZ-Führung von den dortigen
Verbandsmitgliedern steht bislang noch aus.
Die Pressekonferenz konnte insgesamt den
Eindruck nicht entkräften, daß Verbände wie der
VIKZ einen Staat im Staate bilden, die
Parallelgesellschaft verfestigen und ganz im
Sinne des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan
denjenigen in Deutschland lebenden Türken den
Rücken stärken, die den deutschen Staat und die
deutsche Mehrheitsgesellschaft nur in dem Maße
akzeptieren, in dem dies für sie unvermeidbar
ist. Die als sunnitische Türken nach Deutschland
gekommen sind und mit dem Sufismus mehr anfangen
können als mit der innenpolitischen Entwicklung
der Bundesrepublik Deutschland. Die ihre
Sprache, ihre Kultur und insbesondere ihre
Religion niemals aufgeben werden und nicht im
Traum daran denken, dem Innenminister den
Gefallen zu tun, Deutsche zu werden.
Genau dieser Personenkreis ist es, von dem wir
feststellen müssen, daß er prinzipiell jetzt und
in Zukunft nicht integrierbar ist, weil er in
seiner eigenen Welt nach anderen Spielregeln
lebt als denen, die für uns Mitteleuropäer
gültig sind.
Hinter dem Tor zur Villa Hahnenburg beginnt der
Orient. Eine Welt mit durchaus eindeutigen und
gewiß respektablen Spielregeln – aber, bitte,
wirklich nicht unsere Welt!
24.4.2008
19. April 2008:
Groß-Moschee: Medienbericht führt in die Irre Der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ verbreitet seit heute online einen hier
dokumentierten Bericht der Nachrichtenagentur DDP, in dem
behauptet wird, die türkisch-islamische Union DITIB könnte
bereits im Frühsommer 2008 mit dem Bau ihrer seit Jahren
geplanten Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere
Kanalstraße beginnen. Dieser Bericht hat in Ehrenfeld für
erhebliche Verunsicherung gesorgt. Er ist schlicht falsch. Es
handelt sich hierbei wohlgemerkt nicht um einen redaktionellen
Beitrag des „Kölner Stadt-Anzeiger“, sondern um die
Veröffentlichung eines Journalisten der Nachrichtenagentur
„Deutscher Depeschendienst“ (DDP), der möglicherweise mit den
Einzelheiten der Großmoschee-Debatte und den Schwierigkeiten,
vor denen die DITIB bei der Umsetzung ihrer ehrgeizigen Pläne
steht, nicht vertraut ist.
Die DITIB kann keinen genehmigungsfähigen Bauantrag stellen,
bevor der Bebauungsplan geändert worden ist. Ausweislich einer
Mitteilung der Verwaltung im Stadtentwicklungsausschuß, die der
Fraktion pro Köln vorliegt, soll eine entsprechende
Verwaltungsvorlage frühestens im August 2008 dem Rat der Stadt
Köln vorgelegt werden. Die bisher gefaßten Beschlüsse müssen
modifiziert werden, nachdem es pro Köln gelang, die Vergabe
öffentlicher Mittel zur Förderung des DITIB-Bauprojektes
politisch zu verhindern. Die entsprechenden Gelder, die
beispielsweise im Falle der in Duisburg-Marxloh im Bau
befindlichen Groß-Moschee vom Steuerzahler beigesteuert wurden,
fehlen der DITIB für ihr Kölner Prestige-Projekt. Das formale
Verfahren für den Großmoschee-Bau mußte danach noch einmal neu
aufgerollt werden.
Die Vorstellung, daß bereits „in wenigen Monaten“, wie es in der
DDP-Meldung heißt, mit dem Bau begonnen werden könnte, ist
insofern völlig illusionär.
Noch ist nichts entscheiden! Der politische Widerstand gegen die
Baupläne der DITIB geht nicht nur weiter, er kommt vielmehr
gerade jetzt erst richtig in Fahrt!
Köln
- Die Bauherren der lange geplanten Moschee in Köln wollen in
wenigen Monaten mit dem Bau beginnen. "Wir hoffen, den
Grundstein im Frühsommer legen zu können", sagte der
Vorstandsvorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt
für Religion (Ditib),
Sadi Arslan, am Freitagabend in Köln.
"Dieses Projekt wird die Toleranz in der deutschen Gesellschaft
beweisen." Nur eine Minderheit habe gegen das muslimische
Gotteshaus Widerstand geleistet. "Wir haben keine Alternative
zum friedlichen Zusammenleben der Religionen", unterstrich
Arslan: "Wir müssen Respekt vor der Religion anderer haben.
Denselben Respekt erwarten wir für den Islam." Der
Vorstandsvorsitzende äußerte sich bei einer
Ditib-Veranstaltung,
bei der muslimische und christliche Theologen vor rund 250
Gästen Vorträge über das Zusammenleben der Religionen hielten.
Bundesweite Debatte
Gegen den Moscheebau im Stadtteil Ehrenfeld hatte es Proteste
von Anwohnern und der rechtspopulistischen
Organisation "Pro Köln" gegeben. Auch der Publizist Ralph
Giordano übte Kritik. Darauf folgte eine bundesweite
Debatte über Moscheen in Deutschland. Im Januar hatten die
Bauherren Änderungen an den Bauplänen von Architekt Paul Böhm
angekündigt. Demnach sollen der Gebetsraum und die Fläche für
Verkaufsräume verkleinert werden. Die Moschee soll nun Platz für
1.200 statt für 2.000 Menschen bieten. DieMinarette
werden den Plänen zufolge die von Böhm geplante Höhe von 55
Metern behalten, aber schmaler werden. Medien hatten über
Finanzprobleme der Bauherren berichtet. Ditib setzt bei der
Finanzierung auf Spenden aus seinen bundes-weit mehr als 800
Vereinen.
(ddp)“
Islamentwicklung nicht nur in Deutschland; der gesamte Westen
hat das Problem
In England und Australien st die islamische Einwanderung bereits
sehr weiter fortgeschritten, was mit der Entwicklung Englands
zum Commonwealth zu tun hat. Da viele von den Einwanderern
seinerzeit den englischen Pass erhalten hatten, also als
britische Citizens (Britische Herkunft) behandelt wurden, war
ihre Einwanderung für sie insoweit problemlos und für die
englischen Behörden unvermeidbar. Zwischenzeitlich versucht man
das zu unterbinden, weil sich, negativ für den Staat
entwickelnd, Parallelgesellschaften herausgebildet haben, die
fast gänzlich islamisch beherrscht sind. Die
aktuelle europäische Idee beruhte auf der historisch gewachsenen
Gemeinschaft verschiedener Nationen mit verwandten Traditionen
und christlich-humanistischen Werten, dem steht die aktuelle
fundamentalistisch-islamische rückschrittliche Entwicklung im
europäischen Raum unvereinbar gegenüber.
Die gleiche Entwicklung hat sich auch in Australien gezeigt. In
England ist zum Beispiel die Stadt Blackburn so mit
Islamisten
übervölkert, dass man kaum noch Engländer findet. Man schlägt
uns mit den eigenen Waffen im Rahmen der bestehenden Demokratie.
Da die Mehrheit bestimmt, was läuft, ist insoweit in solchen
Gemeinden es mittlerweile üblich, dass die Islamisten die
Einführung der Scharia wünschen, ein aufkommendes Problem, gegen
welches sich kritische Demokraten zunehmend schwieriger zur Wehr
setzen können mit der Folge, dass, soweit man solches zulässt,
der Islamismus stellenweise bereits faktisch das Tagesleben
übernimmt. Gebürtige Engländer weichen zunehmend aus oder
versuchen es erfolglos. Die schrittweise Übernahme findet auch
optisch statt und führte gerade derzeit zu erheblichen
Wutäußerungen und heftigem Widerspruch der untergebutterten
ursprünglichen Bevölkerung.
Wie erwartet wird nunmehr von den dortigen Islamisten, nachdem
man das Kopftuch mehr oder minder durchgesetzt hat und auch in
der Regel trägt, als nächster strategischer Schritt des
Weltislams der Tschador eingeführt, der öffentlich immer mehr
Unmut mit sich bringt, weil niemand erkennen kann, wer sich
darin tatsächlich verbirgt. Man kann also die weitere
Entwicklung auch in Deutschland absehen, wenn keine Grenzen wie
z.B. im türkischen Laizismus gesetzt werden.
Dies machte der bisherige Premierminister John Howard in
Australien deutlich, wobei der oben genannte englische
Zeitungsberichts-Text wie folgt auf Deutsch sinngemäß lautet:
Muslime, die unter dem Recht der islamischen Scharia leben
wollen wurden aufgefordert, Australien zu verlassen, in dem die
Regierung zur Bekämpfung potentieller Terrorattacken zum
Verlassen des Landes aufforderte.
Zusätzlich ärgerte Premierminister Howard
einige australische
Muslims, indem er mitteilte, er unterstütze die Überwachung von
Moscheen in Australien.
Zitat:
(PDF
Version zum Verschicken)
„Immigranten und nicht Australier sind diejenigen, die sich
anpassen müssen! Entweder tut es oder haut ab. Mir reicht die
Diskussion in dieser Nation, die sich darüber Sorgen macht, ob
wir einige Individuen persönlich oder ihre Kultur beleidigen.
Seit der terroristischen Attacken in Bali vermerken wir eine
Woge an Patriotismus von der Mehrheit der Australier.
Diese Kultur wurde in über zwei Jahrhunderten durch Kampf,
Gerichtsverfahren und Siegen von Millionen von Männern und
Frauen entwickelt, die Frieden gesucht haben. Wir sprechen
hauptsächlich Englisch und nicht Spanisch, Libanesisch,
Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch oder irgend eine
andere Sprache. Deshalb, wenn Sie ein Teil unserer Gemeinschaft
werden wollen: lernen Sie die Sprache!
Viele Australier glauben an Gott, wobei dies nicht irgendein
Christ, kein Fall von Rechtsradikalismus oder politischem
Verstoß, vielmehr Tatsache ist. Christliche Männer und
christliche Frauen, indiziert von christlichen Prinzipien,
gründeten dieser Nation und dies ist eindeutig dokumentiert. Man
sollte sogar so weit gehen, dies auf unseren Schulwänden zu
dokumentieren. Wenn der von Christen verehrte Gott Sie verletzen
oder beleidigen sollte, sollten Sie sich darüber Gedanken
machen, einen anderen Teil der Welt als Ihr neues Zuhause zu
wählen, denn Gott ist Teil unserer Kultur.
Wir sind bereit, Ihren Glauben zu akzeptieren und stellen dabei
keine Fragen, warum Sie so und das glauben, was Sie vertreten.
Alles was wir fordern ist, dass Sie unsere Kultur und Religion
akzeptieren und mit uns in Harmonie und friedlicher Lebensfreude
zusammenleben.
Das ist unser Land, unser Boden und unser Lebensstil und wir
geben Ihnen jede denkbare Gelegenheit, dies zu genießen.
Sobald Sie damit fertig sind, sich zu beklagen, zu wimmern, sich
aufzuregen und zu meckern über unsere Flagge, unsere Versprechen
und Zusagen, unseren christlichen Glauben und unseren
Lebensstil, empfehle und ermutige ich Sie, einen anderen großen
Vorteil unserer Errungenschaften zu nutzen:
Nehmen Sie das Recht auf Auswanderung wahr.
Wenn Sie hier nicht froh werden, dann
verlassen Sie das Land. Wir haben Sie zum Kommen nicht
gezwungen. Sie baten, herkommen zu dürfen. So akzeptieren Sie
das Land wie bei der Einwanderung akzeptiert.“
Anmerkung australischer Versender:
Hoffen wir, indem wir diese Rede verteilen, daß Bürger britischer
Herkunft denselben Rückhalt gewinnen, um offen die Wahrheit
auszusprechen. Wenn Sie den Ausführungen zustimmen, leiten Sie
sie weiter!
Original:
Prime Minister John Howard - Australia
Muslims who want to live under Islamic Sharia law were told on
Wednesday to get out of Australia , as the government targeted
radicals in a bid to head off potential terror attacks.
Separately, Howard angered some Australian Muslims on Wednesday
by saying he supported spy agencies monitoring the nation's
mosques. Quote: 'IMMIGRANTS, NOT AUSTRALIANS, MUST ADAPT. Take
It Or Leave It. I am tired of this nation worrying about whether
we are offending some individual or their culture. Since the
terrorist attacks on Bali , we have experienced a surge in
patriotism by the majority of Australians.'
'This culture has been developed over two centuries of
struggles, trials and victories by millions of men and women who
have sought freedom'.
'We speak mainly ENGLISH; not Spanish, Lebanese, Arabic,
Chinese, Japanese, Russian, or any other language. Therefore, if
you wish to become part of our society . Learn the language!'
'Most Australians believe in God. This is not some Christian,
right wing, political push, but a fact, because Christian men
and women, on Christian principles, founded this nation, and
this is clearly documented. It is certainly appropriate to
display it on the walls of our schools. If God offends you, then
I suggest you consider another part of the world as your new
home, because God is part of our culture.'
'We will accept yo ur beliefs, and will not question why. All we
ask is that you accept ours, and live in harmony and peaceful
enjoyment with us.'
'This is OUR COUNTRY, OUR LAND, and OUR LIFESTYLE, and we will
allow you every opportunity to enjoy all this. But once you are
done complaining, whining, and griping about Our Flag, Our
Pledge, Our Christian beliefs, or Our Way of Life, I highly
encourage you take advantage of one other great Australian
freedom,
'THE RIGHT TO LEAVE'.'
'If you aren't happy here then LEAVE. We didn't force you to
come here. You asked to be here. So accept the country YOU
accepted.'
Maybe if we circulate this amongst ourselves, British citizens
will find the backbone to start speaking and voicing the same
truths. If you
agree please SEND
THIS ON
18. Februar 2008:
Köln soll Städtebündnis gegen Islamisierung beitreten
Die Fraktion pro Köln beantragt für die nächste Sitzung des
Rates am 4. März 2008 den Beitritt der Stadt Köln zum Bündnis „Städte
gegen die Islamisierung“. Der Bund besteht zunächst aus den
Städten Köln, Wien und Antwerpen. Er geht auf eine von pro Köln
mitgetragene Initiative zurück: Europäische Patrioten haben in
Antwerpen eine enge politische Kooperation im Kampf gegen die
Islamisierung der europäischen Großstädte beschlossen. Nächster
Höhepunkt der europaweiten Aktivitäten dieses Städtebündnisses
wird der „Anti-Islamisierungs-Kongreß“ im Herbst 2008 in Köln
sein.
Sprecher des Städtebündnisses sind der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, der Vorsitzende der
Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), HC Strache, sowie der
Antwerpener Fraktionsvorsitzende des Vlaams Belang, Filip
Dewinter. Mit dem obenstehenden Beschluß soll dieses von unten
ins Leben gerufene Städtebündnis zunächst durch den Kölner Rat,
dem sodann das Land Wien und die Stadt Antwerpen mit analogen
Beschlüssen folgen, auf die institutionelle Ebene gehoben
werden.
Die Städte bekennen sich zu folgender Charta:
Feststellungen
“Städte gegen Islamisierung“ stellt fest, dass die westliche
Welt im Allgemeinem und Europa im besonderen seit der
Renaissance die religiösen Dogmen abgeworfen hat und die Normen,
die daraus hervorgingen, zugunsten einer Zahl Normen und
Rechtssätze, die auf einer Vielzahl von Quellen gegründet sind,
ersetzt hat. Beispiele sind: das klassische Altertum, die
jüdisch-christliche Werte, der Humanismus, die Ideen der
Aufklärung, der Nationalismus, der Liberalismus usw.
Infolge dieser Evolution wird unsere Zivilisation jetzt vom
Respekt für die grundsätzlichen Rechte und Freiheiten
gekennzeichnet und ist diese Zivilisation gegründet auf Werte
wie die Trennung von Kirche und Staat, Demokratie, das Recht der
freien Meinungsäußerung, die Gleichheit von Mann und Frau, usw.
Andererseits werden die westeuropäischen Städte zu Beginn des
21. Jahrhunderts durch die zu lasche Zuwanderungspolitik
unterschiedlicher Behörden in ihrer eigenen Bevölkerung mit
erheblichen islamischen Minderheiten konfrontiert. Diese
Minderheiten sind keineswegs integriert und konzentrieren sich
in immer größer werdenden Gettobezirken.
“Städte gegen Islamisierung“ stellt fest, dass der
Islam
viel mehr als eine Religion auch eine Gesellschaftsordnung
vertritt, die auf der Scharia (die islamische
Gesetzgebung, dem Koran und
Hadith
entsprossen) und der
Umma(die
gesamtislamische Glaubensgemeinschaft;
Das religiöse Konzept
der Umma steht in Konkurrenz zum in Europa entwickelten Konzept
der Nation, beispielsweise der "arabischen Nation", arabisch:
الامة العربية (al-Umma al-arabiyya).) gegründet ist
und deshalb nicht zu vereinen ist mit dem Ganzen der Werte und
Normen, das unserer europäischen Gesellschaft eigen sind.
“Städte gegen Islamisierung“ stellt auch fest, dass
zumindest ein Teil unserer Muslime die islamitischen göttlichen
Gesetze den bürgerlichen Gesetzen vorzieht. Unter der
Muslimbevölkerung herrscht obendrein ein Hang zur
Radikalisierung, der sich äußert in einer zunehmenden
Feindlichkeit gegen unsere westliche Zivilisation und die Werte,
auf die sie gegründet ist.
Moscheen wirken nachweislich als Katalysatoren für die
Islamisierung der Stadtviertel, weil sie innerhalb der
Muslimgemeinschaft als zentrale Autorität die strikte Befolgung
des Islams einfordern und so auch eine religiös-weltliche
Hemmung für die Integration der Muslimminderheiten bilden.
Ausgangspunkte
“Städte gegen Islamisierung“ widersetzt sich der
multikulturellen
Ideologie,
die dazu führt, dass die hier ansässigen Muslime in zunehmenden
Maße ihre eigene Werte auch in der Öffentlichkeit befolgen
können, was de facto zu einer Institutionalisierung dieser
Religion führt.
“Städte gegen Islamisierung“ setzt sich zur Wehr gegen
die Institutionalisierung des Islams, die Anerkennung von
Moscheen, die Subventionierung islamischer Vereine, der
Koranschulen und der Moscheen, die Bezuschussung der Imams usw.
Die Institutionalisierung des Islams wird zwangsläufig, weil
ideologisch findamentiert,zur Errichtung einer islamischen
Gruppierung führen, die die Integration der Muslimgemeinschaft
im Allgemeinen bereits abbremst.
“Städte gegen Islamisierung“ wehrt sich gegen die
Nachgiebigkeit der Politiker dem Islam gegenüber, die zur Folge
hat, dass die westlichen Werte und Normen in zunehmenden Maßen
zugunsten islamitischer Bräuche, Traditionen und Werte, die
nicht mit unserer westlichen Lebensweise vereinbar sind,
verdrängt werden.
“Städte gegen Islamisierung“ ist der Meinung, dass die
individuelle und freie Religionsausübung bleibend gewährleistet
werden soll, auch für den Islam, der durch das Grundgesetz
gewährte Grundsatz derReligionsfreiheit kann und darf jedoch nie ein freies
Geleit sein für die Einführung oder die Generalisierung
diskriminierender oder antidemokratischer Bräuche und
Handlungen. „Städte gegen Islamisierung“ widerstellt sich
denn auch nachdrücklich der Einführung der Scharia als Ersetzung
der in Europa geltenden Rechtssätze.
Initiative
Die Islamisierung ist kein örtliches Problem. Es betrifft ein
Phänomen, dass sich in fast allen westeuropäischen Ländern und
Städten ergibt. Die schnelle demographische Zunahme der im
Westen wohnhaften islamischen Bevölkerung führt dazu, dass in
einigen Jahrzehnten zahlreiche westeuropäische Städte mit
islamitischen Mehrheiten konfrontiert werden.
Die teilnehmenden Organisationen verpflichten sich deswegen
dazu, ihre künftigen Initiative im Kampf gegen die Islamisierung
aufeinander abzustimmen, gemeinsame Aktionen zu unternehmen und
gegenseitig Information auszuwechseln, mit dem Ziel, auf eine
koordinierte und besser informierte Weise die Islamisierung der
westeuropäischen Städte bekämpfen zu können.
Islamkritiker planen
Kongreß in Köln
"Städte-Bündnis gegen Islamisierung" in
Antwerpen gegründet
KÖLN. Für den 19.
September ist in Köln ein zweitägiger
internationaler Anti-Islamisierungskongreß
geplant. Veranstalter ist die im Stadtrat
vertretene Bürgerbewegung „Pro Köln“ und ihr
landespolitischer Ableger „Pro NRW“.
Neben bundesdeutschen,
elsässischen und südtiroler
Kommunalpolitikern haben auch
Spitzenpolitiker der FPÖ, des belgischen
Vlaams Belang (VB) und des französischen
Front National (FN) ihre Teilnahme bereits
angekündigt. Britische, dänische,
niederländische und schweizerische
Islamisierungskritiker sollen ebenfalls für
eine Teilnahme gewonnen werden.
„Köln ist inzwischen zu
einem symbolträchtigen Ort in der
europaweiten Auseinandersetzung mit der
Islamisierung und Überfremdung des
Abendlandes geworden“, sagte „Pro-Köln“-Chef
Markus Beisicht, dessen Kommunalpartei mit
ihrem Kampf gegen die geplante Kölner
Großmoschee deutschlandweit für Aufsehen
sorgte.
"Städte-Bündnis
gegen Islamisierung"
Am 17. Januar wurde in
Antwerpen unter der Federführung des Vlaams
Belang sowie der FPÖ bereits ein
europaweites
„Städte-Bündnis gegen Islamisierung“
gegründet. Der Gründungsveranstaltung in
Flandern wohnten auch Delegationen aus
Dänemark, Frankreich, Italien (Lisistrata)
und Spanien (Tierra y Pueblo) bei.
Deutschland war unter anderem durch die
Vizechefin der Republikaner, Uschi
Winkelsett, und „Pro Köln“ vertreten.
Laut VB-Fraktionschef
Filip Dewinter gehören dem Bündnis
(flämisch: „Steden tegen Islamisering“)
bereits Kommunalvertreter der Städte
Brüssel, Gent, Antwerpen, Mechelen, Wien,
Graz, Rotterdam, Utrecht, München, Berlin,
Köln, Rom, Bologna, Venedig, Lille,
Straßburg, Paris und Marseille an. Der
FPÖ-Europaabgeordnete Andreas Mölzer betonte
aber, daß sich das Bündnis nicht gegen den
Islam als Religion wende. Dieser verdiene
als eine der monotheistischen Weltreligionen
„unseren Respekt“.
Der Islam als
zweitgrößte Religion der Welt könne auf
Traditionen und Errungenschaften
zurückblicken, die unser christliches
Abendland wesentlich mitgeprägt hätten,
sagte Mölzer. Der Islam sei aber kein Teil
europäischer Leitkultur. Das Problem sei der
islamische Fundamentalismus, der für die
europäischen Gesellschaften wegen der
muslimischen Massenzuwanderung eine immer
größer werdende Bedrohung darstelle. Die
bürgerlichen Rechte seien zentrale Elemente
des europäischen Selbstverständnisses.
Europa habe diese Werte
erst nach einer langen Schreckensgeschichte
von religiösen und politischen
Fundamentalismen gesichert: den
Konfessionskriegen des 16. und 17.
Jahrhunderts, totalitären Ideologien des 19.
und 20. Jahrhunderts. „In Anbetracht dieser
Erfahrungen ist ohne Wenn und Aber
festzuhalten, daß für antidemokratische
Ideologien und religiöse Fundamentalisten im
politischen Leben Österreichs und Europas
kein Platz ist“, erläuterte Mölzer.
Copyright - MCCF Legal & Trade Collections England/ Repräsentant
RA J.P. Clouth, Köln
Bei Fragen oder Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Website, wenden Sie sich
bitte an info@rechtsanwalt-clouth.de
Stand: 18. Oktober 2011.
Das sind die Inhalte des Papiers:
1. Medien und Politik müssen unverzüglich eine offene tabulose Diskussion über das wahre Wesen des Islams zulassen. Hierbei sind das Leben des Propheten Mohammed (der “vollkommene Mensch” im Islam und das “perfekte Vorbild” für alle Moslems), seine dokumentierten Handlungen in der Sunna und seine zeitlos gültigen Befehle im Koran in allen Details darzustellen.
2. Nach abgeschlossener Faktenanalyse, auch unter Einbeziehung des Urteils von Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (“Der Islam ist verfassungswidrig“) wird das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit lauten: Der Islam ist eine Machtideologie im Deckmantel einer Religion, die die Welt in höhergestellte Rechtgläubige und minderwertige Ungläubige aufteilt. Mit totalitärem weltlichen Herrschaftsanspruch, Intoleranz, Gewaltbereitschaft und Tötungslegitimation.
3. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland muss in der Konsequenz dieser Erkenntnis alle islamischen Verbände unmissverständlich und unverzüglich dazu auffordern, sich sofort und für alle Zeiten gültig vom weltlichen Machtanspruch, von der Intoleranz, von der Gewalt und der Tötungsbereitschaft zu verabschieden. Außerdem unbefristet auf die Scharia, das islamische Rechtssystem, zu verzichten. Und verbindlich zu erklären, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, die gleichen Rechte haben. Ebenso vorbehaltlos zu akzeptieren, dass Frauen und Männer vor dem Gesetz und im Alltag gleichgestellt sind.
4. Alle Muslime in Deutschland werden, nachdem sie über die Inhalte ihrer “Religion” umfassend aufgeklärt wurden, dazu aufgefordert, Druck auf ihre Verbände zu machen, dass die aufgelisteten Forderungen unverzüglich unterschrieben werden.
5. Wenn diese Forderungen nicht von den islamischen Verbänden verbindlich unterzeichnet werden, werden sie als verfassungsfeindlich erklärt und letztlich verboten, es erfolgt ein sofortiger Baustopp von Moscheen, die Schließung von Koranschulen und die Unterbindung von Gebetsversammlungen in vorhandenen Moscheen.