Pro Mittelstand NRW

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt


Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!

 

 

 

Thousands of Deadly Islamic Terror Attacks Since 9/11

 

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Palästinaproblem? Anerkennung als Staat?

 

Pat Condell: die Palästinalüge

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Wie es sich auch in Deutschland beim importierten Islam-Armenhaus weiter entwickelt, läßt die nordafrikanische Entwicklung erkennen. Rot-Rot-Grün ist der Mit-Verursacher. Wann fällt man den Landesverrätern endlich in den Arm?

Die Parte "Die Freiheit" hatte kürzlich eine Zusammenstellung, wie man auf die Islamisierung zutreffend reagieren könnte.

 

 

Stürzenbergers “Thesenpapier gegen die Islamisierung” .

 

Das sind die Inhalte des Papiers:

1. Medien und Politik müssen unverzüglich eine offene tabulose Diskussion über das wahre Wesen des Islams zulassen. Hierbei sind das Leben des Propheten Mohammed (der “vollkommene Mensch” im Islam und das “perfekte Vorbild” für alle Moslems), seine dokumentierten Handlungen in der Sunna und seine zeitlos gültigen Befehle im Koran in allen Details darzustellen.

2. Nach abgeschlossener Faktenanalyse, auch unter Einbeziehung des Urteils von Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (“Der Islam ist verfassungswidrig“) wird das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit lauten: Der Islam ist eine Machtideologie im Deckmantel einer Religion, die die Welt in höhergestellte Rechtgläubige und minderwertige Ungläubige aufteilt. Mit totalitärem weltlichen Herrschaftsanspruch, Intoleranz, Gewaltbereitschaft und Tötungslegitimation.

3. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland muss in der Konsequenz dieser Erkenntnis alle islamischen Verbände unmissverständlich und unverzüglich dazu auffordern, sich sofort und für alle Zeiten gültig vom weltlichen Machtanspruch, von der Intoleranz, von der Gewalt und der Tötungsbereitschaft zu verabschieden. Außerdem unbefristet auf die Scharia, das islamische Rechtssystem, zu verzichten. Und verbindlich zu erklären, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, die gleichen Rechte haben. Ebenso vorbehaltlos zu akzeptieren, dass Frauen und Männer vor dem Gesetz und im Alltag gleichgestellt sind.

4. Alle Muslime in Deutschland werden, nachdem sie über die Inhalte ihrer “Religion” umfassend aufgeklärt wurden, dazu aufgefordert, Druck auf ihre Verbände zu machen, dass die aufgelisteten Forderungen unverzüglich unterschrieben werden.

5. Wenn diese Forderungen nicht von den islamischen Verbänden verbindlich unterzeichnet werden, werden sie als verfassungsfeindlich erklärt und letztlich verboten, es erfolgt ein sofortiger Baustopp von Moscheen, die Schließung von Koranschulen und die Unterbindung von Gebetsversammlungen in vorhandenen Moscheen.

 

 

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Unter dem Schleier  Die Welt Necla Kelek 6.12.11

 

Die Studie des Familienministeriums über Zwangsehen in Deutschland zeigt blinde Flecken: Über den bizarren Versuch von Migrationsforschern, den Islam als kulturell unbedeutend zu erklären

Die Zahl von 3345 Hilfe suchenden Frauen, die sich im Jahr 2008 von Zwangsverheiratung bedroht fühlten oder betroffen waren, ist erschreckend. Sie wirft ein Schlaglicht auf ein fortwährendes Drama, das erstmals durch eine Studie des Familienministeriums empirisch untersucht wurde. Wird hier doch die von Islam-, Migrantenverbänden und Migrationsforschern verbreitete Legende, es handele sich bei Zwangsehen um Einzelfälle, zu Grabe getragen. Es sind meist junge Frauen, die zur Schule gehen, sie sind Migranten der x-ten Generation und Muslime. Oft werden sie zur Heirat in die Heimat der Eltern verschleppt. Und doch sind die 3345 Fälle nur die Spitze des Eisbergs. Die Lawaetz-Stiftung, die die Untersuchung durchgeführt hat, kommt auf diese zufällige Zahl, nachdem sie 1500 Beratungsstellen angefragt hatte und von 830 eine Antwort erhalten hat. Sogar die Forscher gehen davon aus, dass nur die Mutigen Hilfe gesucht und gefunden haben, und erklären schlicht, die Dunkelziffer von Zwangsverheiratungen in Deutschland sei nicht einzuschätzen.

Selbst eine Auskunft darüber, wie groß denn die von Zwangsheirat potenziell bedrohte Gruppe ist, mochten sie nicht geben. Denn um diese "Risikogruppe" zu benennen, hätten sie ihre Scheuklappen ablegen müssen. Zum einen weigern sie sich anzuerkennen, dass Zwangsheirat auch etwas mit einer kulturellen Disposition zu tun hat. Zwar wird festgestellt, dass fast alle Ratsuchenden einen Migrationshintergrund haben und 83 Prozent als Religion den Islam angeben. Dieser Zusammenhang "dürfe uns nicht kaltlassen", sagte Familienministerin Kristina Schröder. Doch die Schwäche der Studie hat auch mit der eingeschränkten Sichtweise zu tun, die Kultur des Islam bei der Betrachtung des Problems nicht zu berücksichtigen. Hierbei geht es konkret um die Abgrenzung zwischen Zwangsehe und arrangierter Ehe. Die Forscher möchten die Unterscheidung zwischen diesen Formen der Eheanbahnung durch das subjektive Empfinden der Betroffenen ziehen. Eine arrangierte Ehe ist für sie demnach in Ordnung und dann nicht zu untersuchen, wenn die Braut dem von den Eltern ausgesuchten Ehemann zustimmt.

Dieser Ansatz besteht darauf, die Angelegenheit als individuelles Problem zu betrachten und weigert sich, gesellschaftliche Strukturen oder kulturelle Dimensionen wie Gruppenzwang zu berücksichtigen. Religionszugehörigkeit sei, so der Beirat der Studie, eine "leere Variable", also uninteressant. Dass es nachgewiesenermaßen einen "Zwang zur Ehe" in der islamischen Kultur gibt, wird von den Wissenschaftlern geleugnet. Sexualität ist im Islam bekanntermaßen nur in der Ehe legitim, und die Eltern haben ihre religiöse Pflicht erst erfüllt, wenn sie die Kinder verheiratet haben - ob freiwillig oder mit Druck. Wer die gesellschaftliche Dimension von Religion negiert, macht einen methodischen Fehler, kommt in der Analyse zu schrägen Ergebnissen und zieht die falschen Schlüsse. Ich bin mir sicher, das Ergebnis einer empirisch sauberen Erhebung über Zwangsehen und arrangierten Ehen mit dieser Fragestellung wäre weitaus dramatischer, als die Studie jetzt vorgibt.

Die Ursache für diesen wissenschaftlichen Unsinn ist bei dem wissenschaftlichen Beirat der Studie zu suchen. Die dort unter anderem versammelten Professorinnen Ursula Boos-Nüning, Birgit Rommelsbacher und Gaby Straßburger und ihre Mitstreiter in den Instituten setzen seit Jahren alles daran, die "Kulturalisierung" von Integrationsproblemen speziell auch der Heiratspraxis zu verhindern. Sie meinen jetzt der Ministerin in einer Protestnote unterstellen zu müssen, man habe sie hintergangen, weil entgegen ihrem ausdrücklichen Votum der Islam in der Bewertung von Zwangsheirat erwähnt wurde. Der Islam hat nach Auffassung der Universitätsprofessorinnen kausal mit Zwangsheirat nichts zu tun, wer anderes behauptet, wird von den Migrationsbeamten "zwangsrelegiert" nach dem Motto: Was erlauben Sie sich, Frau Ministerin! Auch die Forscher der Lawaetz-Stiftung haben sich offenbar gegen diese Peer-Group nicht wehren können. Die monokausalen Definitionen der Studie zeigen, wie diese Migrationsforscherlobby in der Lage ist, Wissenschaft zu ideologisieren und Integrationsprobleme immer zunächst auf soziale, ökonomische und Bildungsdefizite zu reduzieren. Und wenn auch das nicht hilft, bemüht man die "Stammesgepflogenheiten" als Ursache, ohne zu fragen, woher Tradition kommt, wer sie legitimiert und warum die Lage der Frauen und die Heiratspraxis sich in islamischen Gesellschaften weltweit so ähneln. Gehören die alle einem Stamm an? Eine naiv-romantische Vorstellung von gesellschaftlichen Strukturen und Verhalten, die an deutschen Universitäten Blüten treibt.

Trotzdem: Die Studie ist zu begrüßen, weil sie erstmals aufzeigt, dass wir es bei Zwangsehen mit einem weit verbreiteten Missstand und mit einer Straftat gegen Frauen zu tun haben; dass sie Gewalt in der Familie ausgesetzt sind, dass nicht nur die ökonomisch Schwachen, nicht nur die Ungebildeten Täter wie Opfer sind. Und sie macht deutlich, dass die deutsche Staatsangehörigkeit oder die deutsche Sprache nicht vor Zwangsverheiratung schützt - und auch als Integrationsparameter nur bedingt tauglich ist. Zumindest - das ist ein schwacher Trost - versetzen Sprachkenntnisse die Betroffenen eher in die Lage, Hilfe zu holen. Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer und Familienministerin Kristina Schröder wollen ein bundesweites Hilfe-Telefon einrichten und die Aufklärung vor allem an Schulen verstärken. Das ist sehr zu begrüßen, denn Zuspruch, Aufklärung, die Kenntnis der eigenen Rechte und die Gewissheit, dass Lehrer, Polizei, Freunde und Nachbarn einen verstehen und schützen werden, ist enorm wichtig. Nur so kann sich die Erkenntnis durchsetzen, dass jeder Mensch das Recht hat, selbst zu entscheiden, ob, wann und wen er heiraten will.

 

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Ägypten verschleiert sich Welt 2.12.2011

Muslimbrüder schneiden gut ab bei der Wahl. Aber auch die noch radikaleren Salafisten

Ultrakonservative Islamisten avancieren im ersten Wahlgang zur zweitstärksten Kraft

Alexandria

Sie tragen lange, meist weiße Gewänder, Sandalen, Bart und gehäkelte Käppis. Ihre Frauen sind bis auf einen Augenschlitz schwarz verschleiert. Die Salafisten sind im Straßenbild von Alexandria omnipräsent. Es zeichnet sich ab, dass sie in der zweitgrößten Stadt Ägyptens die zweitstärkste politische Kraft geworden sind. Zusammen mit den Muslimbrüdern und deren Freiheits- und Gerechtigkeitspartei haben sie bei den Stimmen für die Direktkandidaten eine komfortable Mehrheit erringen können. Sie rechnen damit, dass sie 15 von den zu vergebenden 24 Sitzen für Alexandria gewinnen konnten. Zwar werden die Ergebnisse für die Parteienliste erst Mitte Januar feststehen, wenn in allen 27 Provinzen gewählt wurde. Doch der Trend scheint klar in Richtung islamischer Parteien zu gehen. Die Salafisten-Partei al-Nur (das Licht) dürfte künftig auch landesweit ein gewichtiges Wort mitzureden haben.

Man spreche zwar mit Journalisten, aber nicht mit Frauen, lautet die rüde Absage auf den Versuch, mehr Hintergründe über den kometenhaften Aufstieg dieser fundamentalistischen Gruppierung in Ägypten zu erfahren. Abdel Monem al-Schahat, der Chef der Nur-Partei in Alexandria, ist dem Westen nicht wohlgesinnt. Er halte das westliche Konzept von Demokratie nicht vereinbar mit dem Islam, sagte er im Wahlkampf. Über den Schutz von Minderheiten spottet er: "Demnächst werden sie uns fragen, ob wir christliche Vorbeter in der Moschee erlauben werden."

Strenge Geschlechtertrennung ist ebenso Programm wie ein geradezu verklemmter Umgang mit Sexualität: Bei einer Kundgebung in Alexandria verhüllten Salafisten eine Skulptur mit Stoff, weil darauf "leicht bekleidete Frauen" zu sehen waren. Wahlzettel weiblicher Kandidaten wiesen kein Foto, sondern symbolisch eine Rose auf. Al-Schahat verlangte in einer Talkshow im ägyptischen Fernsehen eine Trennwand zwischen sich und einem weiblichen Gast. Seine Wahlbotschaft: "Demokratie ist ,Haram' (im Islam verboten) und die pharaonische Kultur zu verabscheuen. Die Jugendlichen der Revolution sind Verräter und stehen im Dienst anderer Mächte. Wähle mich, damit du ins Paradies kommst." Das haben in Alexandria offenbar mehr als 20 Prozent der Wähler getan.

Ein gutes Abschneiden der insgesamt 15 islamischen Parteien, die für diese Parlamentswahlen ins Rennen gehen, wird erwartet. Dabei hat die Muslimbruderschaft als größte und am besten organisierte Bewegung die besten Chancen. Sie existiert bereits seit 1928, war nach der Ermordung von Ex-Präsident Anwar al-Sadat verboten, und Nachfolger Husni Mubarak ließ Tausende Muslimbrüder ins Gefängnis werfen. Doch als unabhängige Kandidaten konnten sie immer wieder Sitze im Parlament erringen, anders als die Salafisten. Durch Unterdrückung, Folter und Vertreibung glaubte Mubarak, das Salafisten-Problem gelöst zu haben. In der Folge enthielten sie sich politischer Stellungnahmen und konzentrierten sich auf soziale und gesellschaftliche Arbeit. Nach dem Sturz Mubaraks können sie jetzt offen auftreten.

Die massive Zunahme von Ganzkörperverschleierung und die Verbreitung salafistischen Gedankenguts seien das Ergebnis, meint Andreas Jacobs, Chef der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo. Trotzdem sei es bemerkenswert, dass sie innerhalb so kurzer Zeit einen derartigen Wahlerfolg erzielen können. In Windeseile seien Parteistrukturen und Kandidaten aufgebaut worden. Zum Opferfest Anfang September verteilten sie subventioniertes Fleisch. "Wenn die Armen für die traditionelle Lammkeule nur die Hälfte bezahlen müssen und sich noch ein Stück extra leisten können, dann merkt man sich den Gönner."

Der Begriff "Salafiyya" bedeutet wörtlich die Orientierung an den frommen Altvorderen. Heute werden Salafisten jedoch als Anhänger des fundamentalen, saudi-arabischen Wahhabismus angesehen. Viele ihrer bis zu 100 000 Mitglieder in Ägypten hätten in Saudi-Arabien gearbeitet und seien in den 70er- und 80er-Jahren von dort zurückgekommen, sagt Said Ghallab, Professor für Politikwissenschaften an der Pharos-Universität in Alexandria. Das sei der Grund dafür, dass gerade in seiner Stadt diese Bewegung so viel Zuspruch habe. Von ländlichen Städten wie Kafr al-Sheik oder Tanta im Nildelta seien sie dann in die Großstadt Alexandria gezogen, um hier Arbeit zu finden. Die Verbindungen nach Saudi-Arabien seien aber geblieben.

Ghallab vermutet, dass saudische Organisationen bis zu 100 Millionen Dollar zur Unterstützung der Salafisten in Ägypten ausgeben. Er prophezeit heftige Auseinandersetzungen, wenn es im nächsten Jahr um die Ausarbeitung der Verfassung geht. Dann werden Liberale und Säkulare mit den Salafisten aneinandergeraten, die keinen Hehl daraus machen, dass sie aus Ägypten einen Gottesstaat machen wollen. "Wenn dann das jetzt zu wählende Parlament über das politische System für die Zukunft Ägyptens entscheiden muss, brauchen wir sehr wahrscheinlich wieder einen Tahrir", sagt Ghallab. Interessant werde auch die Haltung der Muslimbrüder gegenüber den Salafisten sein. Dann werde sich zeigen, wofür die Freiheits- und Gerechtigkeitspartei wirklich steht

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Wir, die säkularen Muslime in Deutschland, (die Welt 30.7.2011)

 

verurteilen die abscheuliche Tat von Anders Behring Breivik zuschärfst. Der terroristische Anschlag in Norwegen hat uns alle erschüttert, und wir hoffen, dass er seine gerechte Strafe erhalten wird. Nichts rechtfertigt solch eine Tat. Dennoch sind wir der Meinung, dass die Islamkritik nicht tabuisiert werden darf und es bestimmte Kräfte gibt, die versuchen, diese Gelegenheit auszunutzen, um den Islamkritikern einen Maulkorb zu verpassen, ja sie sogar mitverantwortlich zu machen. Allerdings distanzieren auch wir uns von Plattformen, die im Deckmantel der Islamkritik Bevölkerungsgruppen gezielt angreifen und diffamieren. Dennoch müssen wir legitime Islamkritik betreiben und eine Akademisierung der islamischen Theologie ermöglichen, um zu verhindern, dass Teilzeit-Imame junge Muslime politisch-ideologisch indoktrinieren. Wir wehren uns gegen das von den Medien einseitig vermittelte Bild von Muslimen und Musliminnen in der Bundesrepublik, in dem der Bevölkerung suggeriert wird, dass salafistische Hassprediger die Mehrheit repräsentieren, obwohl diese für die Steinigung sind und unsere Verfassung offenkundig ablehnen. Ebenso wehren wir uns gegen Islamverbände, die Propaganda für ein Rechtssystem jenseits der Verfassung betreiben und der Meinung sind, dass die Scharia mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Ihr Ziel ist es, wie in Großbritannien, schariaistische Elemente in das Recht einzuführen. Doch unsere Pflicht ist es, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen. Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind wir ebenso dazu verpflichtet, auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Wenn nicht muslimische Schüler nur deshalb gemobbt werden, weil sie Schweinefleisch verzehren oder nicht fasten, werden wir uns für ihre Rechte einsetzen. Und wenn wir sehen, dass eine kritische Persönlichkeit aus Bezirken gemobbt wird und diese zu sozial befreiten Zonen erklärt werden, werden wir ebenso darauf aufmerksam machen. Denn derzeit ist eine Integrationsindustrie entstanden, die Profit auf dem Rücken der Einwanderer schlägt und sich immer wieder neue Mündel sucht, um sie somit zu bevormunden. Wir werden es nicht zulassen, dass die Islamkritik tabuisiert wird und somit Missstände verschwiegen werden.

 

Cengiz Dursun, Gruppe der säkularen Muslime und Musliminnen in Deutschland

 

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Rückbrief

Sehr geehrter Herr Dursun,

 

auf einen solchen Brief habe ich, haben wir, die PRO Bewegung seit langem gewartet. Offen und ehrlich kritisch und genau im Rahmen der Anforderungen der UNESCO-Erklärung 1978 (Rassen und Rassenvorurteile) liegend. Beide Seiten haben Verpflichtungen, Migranten wie Urbevölkerung. Von linkslastigen Ideologen wird immer unterstellt, wir seien gegen alle Muslime, obwohl wir immer dargestellt haben, dass wie gegen säkular denkende Muslime ebenso wenig haben wie z.B.  gegen bereits eingebürgerte Südeuropäer. Aus der Türkei sind die dortigen Problemverhältnisse  zwischen säkularen und fundamental Muslimen uns ebenso bekannt, wie die Tatsache, dass nach Atatürk unter Erdogan dunkle Wolken aufzuziehen beginnen, soweit er sich nicht als säkularer Muslim, vielmehr Fundamental-Muslim herausstellen sollte. Die diesbezüglichen Beängstigungen z.B in der Türkei lebender säkularer Muslime sind uns aus Gesprächen bekannt. Stabilität in den Moscheen herrschte nach Atatürk, weil dortige Imame wenig Möglichkeiten zur Indoktrinierung fundamentaler Islamisierung hatten und bei Verstoß disziplinarisch bis landverweisend verfolgt wurden. Mit Erdogan weichen diese Grundsätze merklich auf.

Ihren Ausführungen entnehmen wir, dass sie die Problempunke aufrichtig kritisch genauso sehen wie wir. Trotzdem stellt sich die Frage, warum diese Klarstellung zeitlich erst jetzt erfolgt, wo weitgehend von Fundamentalisten , wie auch in England, Fakten bereits geschaffen wurden. Wir gehen davon aus, dass Ihre korrekten Feststellungen und viel versprechenden Entschlüsse nicht reine Lippenbekenntnisse bleiben und werden das genauestens beobachten. Ihren Ausführungen nach stellen die Fundamental-Akteure eine Minderheit dar. Noch, weil sie noch nicht die Machtstärke zu anderen Reaktionen hatten. Die National-Sozialisten waren vor der Machtübernahme auch eine Minderheit. Nachdem sie die Macht ergriffen hatten, gab es urplötzlich National-Sozialisten millionenfach, der Einzelne wollte damit seine Familie, seine Existenz retten. Wie wollen Sie das bei Fundamental-Islamisten und Ihren säkularen Interessen künftig verhindern? Als säkularem Moslem droht Ihnen unter deren Machtverhältnissen bekanntlich u.a. die Todesstrafe.

"Wir werden es nicht zulassen, dass die Islamkritik tabuisiert wird und somit Missstände verschwiegen werden."

Ok!Zeigen Sie in Zukunft Flagge zum eigenen Schutz, dem Schutz unserer Urbevölkerung und nennen Sie Roß und Reiter, wer die einseitige Mediendarstellung betreibt, ebenso, wer die "berechtigte Islamkritik" zu eigenem Nutzen und Vorteil tabuisiert. Wir sind auf Ihrer Seite für gemeinsamem Interessenausgleich als gemeinsame Bürger des künftigen Deutschlands.

Mit freundlichen Grüßen

P. Blower

Mittelstand Pro NRW                           30.7.2011

 

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Ideologie der Macht die Welt 2.5.2011

Der Islam als Weltanschauung gehört nicht zu Europa. Denn er will Religion, Gesellschaft und Politik nicht getrennt betrachten. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd

Jeder Mensch, unabhängig davon, welcher Rasse oder Religion er angehört, kann sich als Individuum in Europa heimisch fühlen, vorausgesetzt, er akzeptiert und integriert die wesentlichen Werte der europäischen Zivilisation. Sie wurden über Jahrhunderte in schweren Kämpfen zwischen Staat und Religion, zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Glauben erstritten. Der Kern der europäischen Aufklärung ist die Freiheit des Individuums. Diese Freiheit ist das höchste der Güter, sie geht einher mit der Freiheit, Überliefertes infrage zu stellen, ein anderes Leben als das vom Kollektiv vorgeschriebene zu wählen. Diese Freiheit wurde oft mit dem Leben bezahlt. Menschen haben sich auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen, Folter, Verfolgung, Ermordung hingenommen. Wir wissen, dass "Fortschritt in der Geistigkeit" (Freud) keine Einbahnstraße ist, dass in der europäischen Aufklärung Rückschritte oft gewaltiger waren als die Fortschritte, dass Barbarei immer und überall eine Realität war. Dennoch, an dieser Zivilisationsidee kommt die Welt nicht vorbei. Und an der Idee von Freiheit wird auch der Islam scheitern. Wir sind als Europäer nicht bereit, unsere Idee von Freiheit preiszugeben.

Es geht hier nicht um das Individuum, das aus dem islamischen Kulturkreis kommt und Muslim sein will, sondern es geht um den Islam als Weltanschauung und "Zivilisationsidee". Der Islam gehört nicht zu Europa, weil er Religion, Kultur, Gesellschaft und Politik nicht getrennt betrachten will, sondern entschieden für ihre Einheit eintritt. Diese Vorstellungswelt ist der europäischen Geschichte nicht fremd. Sowohl das Judentum wie auch das Christentum kennen diese Einheitsidee unter dem Banner des Glaubens. Alle Religionen möchten zivilisationsstiftend wirken, nur hat sich Europa in einem mühevollen Kampf von der Vorstellung einer Allmacht der Religion verabschiedet.

Der Islam hingegen gehört nicht zu Europa, weil er diesbezüglich Jahrhunderte hinterherhinkt. Weil er den Glauben über Wissenschaft und Aufklärung stellt. Er kennt keine Reformation, er hat den schmerzhaften Kampf zwischen Philosophie, Wissenschaft und Kirche nicht durchgemacht, den die Kirche mit dem Verzicht auf ihren Allmachtsanspruch bezahlt hat. Bei aller Toleranz gegenüber Glaubensvorstellungen kann die europäische Zivilisation die Überlegenheit des Glaubens über Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Aufklärung nicht akzeptieren. Der Islam gehört vor allem deswegen nicht zu Europa, weil ihm, trotz Atatürk, die Trennung von Politik und Religion wesensfremd ist. Der Islam ist in seinem Wesen eine politische Theologie, seine Verbreitung hat nicht zufällig mit dem Schwerte stattgefunden. Der Islam ist eine Ideologie der Macht. In seiner Entstehungsphase war er nicht getragen von einer Tradition der Ohnmacht wie das Judentum ("Wir waren Sklaven in Ägypten") und das Christentum, die sich gegen Verfolgung und Unterdrückung zur Wehr setzen mussten. Der Islam dagegen trat von Anfang an als der Herr der Welt auf. Wenn auch davon kaum etwas übrig geblieben ist, so scheint doch der Anspruch verinnerlicht.

Der Islam ist nicht europäisch, weil er das Kollektiv über das Individuum stellt, weil er das Individuum nicht gegen das Kollektiv zu verteidigen bereit ist, weil er die Rechte der Minderheiten missachtet und weil er, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz, an der Höherwertigkeit des Mannes festhält. Die kulturell verinnerlichte Minderwertigkeit der Frau ist seit Jahrhunderten Realität im Islam. Man muss sich viel Sand in die Augen streuen lassen, um dies zu rechtfertigen oder zu verleugnen. Der Islam kann niemals europäisch sein, weil der Nichtmuslim ein nur unvollkommener Mensch ist. Der Islam kann nicht zu Europa gehören, weil Kritik an ihm verboten ist, weil die Abkehr des Muslim von seiner Religion mit dem Tode bestraft wird, weil Häresie schwerer geahndet wird als alle Verbrechen des zivilen Rechts. Der Islam gehört nicht zu Europa, weil er sexuelle Minderheiten grausam verfolgt und zu keiner praktischen Toleranz fähig ist.

All diese Gründe bilden die Ursachen für die Rückständigkeit der islamischen Welt, für ihre Abneigung gegenüber Wissenschaft, Kunst und Aufklärung. Jeder Muslim kann Europäer werden und innerhalb der europäischen Zivilisation seine Religion praktizieren. Der Islam als Zivilisationsidee kann wegen seiner Archaismen nicht als ein Teil Europas anerkannt werden. Europa würde sich selbst beschränken, wir würden uns dem aggressiven Anspruch des Islam beugen.

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Wir müssen zwischen dem Islam als Religion und dem Islam als Zivilisation klar unterscheiden. Der Islam begnügt sich nicht damit, Glaubensbekenntnis zu sein, sondern bedroht die säkulare europäische Zivilisation mit einem imaginären Gegenentwurf. Diese Idee einer islamischen Zivilisation muss Europa zurückweisen. Viele Europäer wiegen sich in Illusionen, wenn sie den Herrschaftsanspruch des Islam nicht ernst nehmen. Sie verkennen, dass diese Pseudoidee einer Zivilisation Millionen Muslime, die die Welt von unserer "Dekadenz" befreien wollen, antreibt.

Europäer müssen in der Diskussion darauf insistieren, dass es nicht um Religion geht; diese kann jeder im Rahmen des allgemeinen Rechts ausüben. Es geht um die Frage, was der Islam sonst zu bieten hat. Welche Zivilisation hat er uns vorzuschlagen, welches Rechtssystem, welche öffentliche Ordnung, welches Bildungssystem, welche Infrastruktur, welche Opernhäuser, welche Bibliotheken und Krankenhäuser, welche Antworten auf ökologische Fragen. Denn nur die Organisation dieser Dinge kann den Namen Zivilisation beanspruchen! Überall, wo der Islam in den letzten 600 Jahren "zivilisatorisch" gewirkt hat, hat er Armut, Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen. Der Islam hat zivilisatorisch vollkommen versagt, er hat die Moderne bereits seit der Renaissance verschlafen. Wer mit seinem Latein am Ende ist, bietet gerne Religion als Heilmittel an. In diesem Fall ist Religion keine geistesgeschichtliche Erbschaft, sondern wirklich nur noch Opium fürs Volk.

Der Autor wurde 1951 in Afghanistan geboren und kam 1960 nach Deutschland. Als Nervenarzt und Psychoanalytiker arbeitet er derzeit in Zürich, als Lehranalytiker ist er in Paris und Berlin tätig.

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Das Problem heißt Islam  die Welt 9.2.2011

 

Die Aufstände in Tunesien und Ägypten verdienen Respekt. Aber solange Religion und panarabische Identität dominieren, besteht wenig Aussicht auf bessere Zeiten

 

Was derzeit in der arabischen Welt passiert, kann man aus zwei Blickwinkeln betrachten. Man kann darin eine tief verankerte Bewegung sehen, die nun auch für die Gesellschaften dieser Region Demokratie beansprucht. Vor allem die Jugendlichen stellen solche Forderungen, weil sie offener sind als ihre Eltern - dank Fernsehen, Internet, sozialen Netzwerken, Mobiltelefonen und Bildungsniveau. Ein Grund ist aber auch die Liberalisierung der Wirtschaft in diesen Ländern, die viele Menschen alleingelassen hat. Sie waren auf diese Liberalisierung im Zuge der Globalisierung nicht vorbereitet worden. Das natürliche Interesse der Jugend für Sport und Popmusik und die Bilder, die ihnen darüber vermittelt werden, haben ebenfalls eine Rolle gespielt. Sie haben ihnen Appetit gemacht auf Erfolg, auf Heldentaten und Luxus, auf das schnelle Geld und Reisen. Figuren wie Zinedine Zidane oder Michael Jackson sind ein hervorragendes Aufputschmittel für die Jugendlichen.

Den Wunsch, von einem demokratischen Regime regiert zu werden, findet man auf eine andere Weise auch bei den Islamisten und den einfachen Milieus, die ihnen nahestehen. Diese Kategorie von Islamisten und Konservativen glaubt nicht (oder nicht mehr) an eine Machtergreifung durch Waffen oder Gewalt. Sie wollen sie an den Urnen erreichen, um nicht die Armee zu verschrecken und die einheimischen liberalen Familien und die Länder des Westens. Ihre Vorbilder sind die Regimes im Iran, in Saudi-Arabien oder der Türkei. Es wäre wohl nur die erste Etappe. Einmal an der Macht, gingen sie wahrscheinlich den bekannten Weg der Radikalisierung - um sich zu konsolidieren und wegen des Drucks der Ultrakonservativen und der aktuellen Probleme, vor allem der ökonomischen.

Die andere Lesart der aktuellen Bewegung ist, dass sie nur eine neue Episode darstellt in den Kämpfen der Clans an der Spitze des Staates. In den arabischen Ländern ist die Macht eine illegitime. Jeden Tag muss - je nach Agenda - ein neues Gleichgewicht gefunden werden zwischen den verschiedenen Clans. Meistens ist eine Einigung schnell gefunden, man teilt sich problemlos den Gewinn. Aber manchmal muss lange verhandelt werden, manchmal greift man zu den Waffen, und die effizienteste Waffe ist das Volk. Das haben sie von Mao gelernt, der sich auf die Jugend stützte bei seiner Kulturrevolution und der jene niederschlug, die seine Macht infrage stellten und die das Regime ein wenig reformieren wollten. Der Aufruhr in Algerien vom Oktober 1988 ist dafür ein typisches Beispiel. Präsident Chadli stützte sich auf den legitimen Zorn des Volkes (der allerdings auch durch künstliche Knappheit provoziert wurde, die die Preise in die Höhe trieb), um sich der Einheitspartei und der Geheimdienste zu entledigen, die ihn daran hinderten, so zu regieren, wie er wollte: nämlich die algerische Wirtschaft liberalisieren, ganz nach der damals gültigen Bibel, diktiert vom Internationalen Währungsfonds und den westlichen Staaten, bei denen Algerien tief verschuldet war.

Ich glaube allerdings, dass das größte Problem noch bevorsteht: Es wird der Moment sein, an dem sich die verschiedenen sozialen Strömungen direkt gegenüberstehen: Islamisten, Christen, Nationalisten, Demokraten, Arbeitslose, Gewerkschaften, Armee, Bourgeoisie. Wird es ihnen gelingen, einen Dialog untereinander zu führen und ein gemeinsames Projekt zustande zu bringen? Oder werden sie einen Krieg beginnen, ein jeder, um sein eigenes Projekt durchzusetzen? Das wäre der Weg in den Bürgerkrieg oder, schlimmstenfalls, zur Teilung des Landes. Genau das ist 1988 nach den Aufständen in Algerien und der Einsetzung eines "demokratischen" Regimes passiert. Meine persönliche Einschätzung ist, dass sich kurz- und mittelfristig gar nichts ändern wird außer einigen Korrekturen an der Fassade. Denn in der ganzen arabischen Welt hat sich bisher noch niemand vom traditionellen Diskurs gelöst und die Autonomie des eigenen Landes und die Vorherrschaft der Demokratie beschworen.

Die Frage des Islam ist der eigentliche Stein des Anstoßes. Doch sie wird nie angegangen, ganz im Gegenteil: Alle - Demokraten wie Laizisten - beziehen sich auf die Religion. Mohammed al-Baradei, der sich als Demokrat internationalen Zuschnitts positioniert, wählte als seine erste Geste das gemeinsame Gebet mit den Islamisten auf offener Straße (er hätte auch mal in eine Kirche zu den Kopten gehen sollen), anstatt vor allem seine oppositionellen ideologischen Positionen zu betonen. Unter den aktuellen Bedingungen auf der Straße zu beten ist kein neutraler oder unverfänglicher Akt, es ist ein politisches Zeichen der schlechtesten Sorte. Es zeigt, dass viele von der Zukunft und der Demokratie sprechen, während sie sich zugleich ausgerechnet auf die Kräfte beziehen, die für das Gestern und die Ablehnung der Demokratie stehen.

Der arabische Nationalismus, der ein großes Hindernis ist auf dem Weg zur Demokratie, wird immer noch als ein Grundwert angesehen. Keiner wagt, ihm den Prozess zu machen und klar zu benennen, was ihn so gefährlich und ausgrenzend macht: Er ist eine rassistische, antidemokratische, antiwestliche, antisemitische und antiisraelische Ideologie. Man stelle sich vor, Europa erhöbe den Anspruch (so wie es einige Parteien der extremen Rechten gerne hätten), dass allein die europäisch-christliche Rasse Trägerin demokratischer Werte sei!

Wenn sich die Ägypter, Algerier, Tunesier endlich als Ägypter, Algerier, Tunesier definieren und nicht auch als Araber oder Muslime - dann wären sie wirklich auf dem Weg zur Demokratie. Dann könnten sie auf eine ganz natürliche Art den anderen akzeptieren, den Christen, den Juden, den Laizisten und den Fremden, der in ihrem Land lebt und heiratet, ohne gezwungen zu sein, zu konvertieren oder seine Identität zu verleugnen.

Es gibt noch den ganzen Rest von Problemen: das Justizwesen, die Verwaltung, die Ökonomie, die man befreien und dem Volk übergeben muss. Aber das sind sekundäre Aspekte. Priorität hat die Klärung der zentralen Fragen: die der Macht, die der Religion und die des arabischen Nationalismus.

Der Autor ist ein algerischer Schriftsteller, der den ersten arabischen Roman über den Holocaust geschrieben hat.

Aus dem Französischen von Rainer Haubric

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Geheimdienste: Islamistische 'Subkultur' am Rhein immer gefährlicher

16.01.11 | 12:19 Uhr  Bonner General Anzeiger

 

Die islamistische 'Subkultur' im rheinischen Bonn wird nach der jüngsten Einschätzung der

Verfassungsschützer immer gefährlicher. Von der früheren Bundeshauptstadt würden die islamistischen

Netzwerke ins gesamte Bundesgebiet 'immer enger geknüpft', bestätigten Berliner Sicherheitskreise der

Nachrichtenagentur dapd am Sonntag.

Bonn/Berlin (dapd).

Seit der Gründung der saudischen König-Fahd-Akademie in Bonn-Bad Godesberg Mitte der 90er Jahre habe sich am Rhein nach und nach ein 'Terror-Kern' von Islamisten entwickelt, 'von dem wir befürchten, dass er jetzt jederzeit schwere Anschläge im Bundesgebiet verüben könnte', berichtete ein Berliner

Verfassungsschützer. Die Akademie, die zahlreiche islamistische Fundamentalisten aus arabischen Ländern nach Bonn angezogen hat und in der zum 'Heiligen Krieg' gegen die Ungläubigen aufgerufen wurde, wurde seinerzeit von den Behörden 'ausgetrocknet'. Die Geheimdienstler sind besonders über die 'konspirative somalische Clique' besorgt, die sich in Bonn neben den anderen Dschihadisten, den Gotteskriegern, etabliert hat. Diese Gruppe nennt sich 'Deutsche Shabab' und ist nach den Erkenntnissen der Fahnder mit den somalischen Al-Shabab-Milizen eng verbunden. Sie wollen in Somalia einen Gottesstaat errichten, haben das ostafrikanische Land ins Chaos gestürzt und beherrschen bereits Süd- und Zentralsomalia. Die Al-Shabab-Milizen kooperieren nach Feststellung westlicher Geheimdienste genauso wie die Taliban in Afghanistan eng mit der Terrororganisation Al-Kaida. 'Diese  Kombinationen beunruhigen uns sehr, weil sie zu Anschlägen in Deutschland führen können', sagte ein Experte des Verfassungsschutzes dapd. 175 Personen im islamistisch-terroristischen Potenzial Der Bonner 'General-Anzeiger' berichtete von Ermittlungen des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA), wonach für Bonn von 175 Personen ausgegangen werden muss, die als 'mögliche Angehörige des islamistisch-terroristischen Personenpotenzials' eingestuft werden müssen. Die Ermittler würden damit rechnen, dass sich die islamistische Szene in Bonn 'weiter etabliert und  verdichtet'.

Zu den Dschihadisten in Bonn sollen auch Personen gehören, die Verbindung zu den islamistischen Attentätern vom 11. September 2001 in den USA hatten. Sie sollen schon 2005 nach Bonn gekommen sein. Zuvor waren sie Aktivisten in der Hamburger Al-Quds-Moschee, die spätere Taiba-Moschee, die im vergangenen August von den Behörden wegen verfassungsfeindlicher Umtriebe geschlossen wurde. In dieser Hamburger Moschee hatte damals der Todespilot gegen die Twin Towers in New York, Mohammed Atta, mit seinen Komplizen verkehrt. 'Aus all diesen islamistischen Kreisen hat sich in Bonn ein total undurchsichtiges Geflecht zusammengefunden, das uns ständig zu größter Wachsamkeit zwingt', erläuterte ein Verfassungsschützer.

Bonn auch Zentrum für Salafisten Bonn ist auch für die Salafisten in Deutschland ein wichtiges Zentrum. Hier läuft das salafistische Netzwerk zusammen. Der Salafismus, die 'Orientierung an den Altvorderen', gilt wegen seiner 'wortwörtlichen Interpretation' des Koran als fundamentalistische und radikale Strömung des Islam. Die Salafisten wollen einen islamischen Gottesstaat mit der Scharia, dem islamischen Strafrecht, errichten. Sie lehnen die westliche Lebensweise strikt ab. Die Salafisten gelten als eine besonders gefährliche Strömung des Islamismus. 'Das bereitet uns natürlich noch größere Sorgen', war aus Verfassungsschutzkreisen zu hören. Im Visier der Ermittler steht der Bonner Konvertit Pierre Vogel alias Abu Hamza. Der 32-Jährige ist nach Aussage von Sicherheitsleuten der populärste Vorbeter und Prediger des Salafismus in der Bundesrepublik. Der ehemalige Profi-Boxer aus Frechen konvertierte 2001 zum Islam. Vogel gibt sich als Missionar, der die einzig 'wahre Religion' verkündet. Vogel war besonders in die Schlagzeilen geraten, als er bei einem Auftritt Bundeskanzlerin Angela Merkel geraten hat, in Problemvierteln wie in Berlin-Neukölln die Scharia einzuführen. Beispielsweise sollte bei einem Raubüberfall dem Täter die 'Hand abgenommen werden'. Der Prediger meinte: 'Dann wollen wir mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt'.

dapd

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Geheimpapier: LKA hat 175 Personen im Visier

 

Bonn. Die Stadt Bonn hat eine herausragende Bedeutung für die islamistische Szene in Deutschland.Entsprechende Erkenntnisse aus einem Geheimpapier des Landeskriminalamts (LKA) liegen dem General-Anzeiger vor.

Für Bonn gehen die Ermittler in dem Bericht aus dem Jahr 2010 von 175 Personen aus, die sie als "mögliche Angehörige des islamistisch-terroristischen Personenpotenzials" bezeichnen. Bonns

Polizeipräsident Wolfgang Albers sagte auf Anfrage, man könne davon ausgehen, dass die Zahl der tatsächlich gewaltbereiten Islamisten bei "deutlich unter 20 liegt". Aber er sagte auch: "Die Situation ist schon ernst zu nehmen." Bonn spielt dem LKA-Bericht zufolge eine besondere Rolle in der dschihadistisch-terroristischen Szene. Nach Erkenntnissen der Düsseldorfer Behörde sind "namentlich bekannte Islamisten überwiegend aus dem Bereich Bonn aus Deutschland in den Dschihad ausgereist", heißt es in dem Bericht, über den der "Focus" bereits berichtete.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Teil der Personen als ausgebildete Dschihadisten

(Gotteskrieger) nach Deutschland zurückkehren werde, so das LKA weiter. "Je nach individuellem Radikalisierungsgrad ist davon auszugehen, dass diese Personen grundsätzlich bereit sind, im In- oder Ausland (Selbstmord-)Anschläge zu begehen." Diesen Personen komme mit Blick auf die Gefährdungslage in NRW besondere Bedeutung zu. Albers sagte, dass es zurzeit keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge gebe. Für die Bonner Islamisten-Szene haben die LKA-Ermittler die 175 Personen in zwei Rankings mit "möglichen Ausführern" und "Führungspersonen" eingeteilt. Auf den hinteren Plätzen sind auch Vertreter des Rats der Muslime in Bonn und von Moscheen aufgeführt. Zwei spielen in diesem und einem zweiten LKA-Bericht vom Mai 2010 zufolge eine zentrale Rolle als Treffpunkte der Islamisten. Sie gelten als Orte, "in denen radikales Gedankengut verbreitet wird" und "die auf Islamisten anderer Bundesländer eine gewisse Sogwirkung entfalten". Die Ermittler rechnen damit, dass sich die islamistische Szene in Bonn "weiter etabliert und verdichtet". Grund dafür sei ein schon vorhandenes gutes Netzwerk.

 

 


 

 

Türkenprobleme ohne Ende

Dieser Artikel eines der bekanntesten Historiker Deutschlands, Hans-Ulrich Wehler, der gerne aus innerer Überzeugung gegen den Stachel löckt, ist, obwohl von 2007, aktuell wie damals, denn an den Umständen hat sich nichts geändert, die Türkenlobby schaltet und waltet nach belieben!

Ralph Giordano, einer der großen alten Männer der deutschen politischen Publizistik, muss sich als Holocaust-Überlebender Morddrohungen gefallen lassen, weil er es gewagt hat, die Megalomanie des Kölner Moscheeprojekts mit vorzüglichen Gründen zu kritisieren. Der deutsche Ableger des türkischen Religionsministeriums, die DITIB, plant ein Exempel purer Machtarchitektur mit zwei Minaretts, deren Höhe nur noch vom Kölner Dom übertroffen wird.

Hans Ulrich Wehler, profunder deutscher Historiker

5000 Muslime soll die Moschee beim Freitagsgebet aufnehmen können, während in ihrer Umgebung gerade einmal 130 Parkplätze vorhanden sind. Der gewaltige Komplex wird Köln-Ehrenfeld über kurz oder lang in ein türkisches Viertel verwandeln. Offensichtlich haben sich die politischen Parteien im heiligen Köln von dieser Demonstration muslimischen Gleichberechtigungswillen überrumpeln lassen. Inzwischen suchen sie nach Kompromisslösungen, die bisher aber alle an der unerschütterlichen Unnachgiebigkeit der DITIB gescheitert sind. Dieser Machtbeweis mit der Brechstange dementiert die Bereitschaft zur Integration, er betoniert vielmehr die bislang nicht aufgegebene Entscheidung, sich in einer eigenen Subkultur einzuigeln und jede Assimilation zu verweigern.

Die rund drei Millionen Muslime in der Bundesrepublik, unter denen Türken die erdrückende Mehrheit stellen, haben sich bisher nur punktuell in ihr Zuwanderungsland eingefügt. In der größten türkischen Stadt Europas, in Berlin, kannten unlängst 94 Prozent aller eingeschulten Kinder türkischer Herkunft kein Wort Deutsch. Zwei Drittel aller 14- bis 25-jährigen Türken, alle aus der dritten Generation mit ihrer wachsenden Neigung zu einem fundamentalistischen Islamismus, waren dort wegen des fehlenden Schulabschlusses und der mangelhaften Sprachkompetenz arbeitslos. Allgemein lag die türkische Arbeitslosenquote doppelt so hoch wie die deutsche, bei 40 Prozent. Die Anzahl türkischer Sozialhilfeempfänger stieg dreimal so hoch wie der türkische Anteil an der Stadtbevölkerung. Wegen vermeintlicher Berufsunfähigkeit wurde die Rente durchweg vom 50. Lebensjahr ab in Anspruch genommen, so dass jedes vernünftige Verhältnis zwischen Einzahlung und Auszahlung zerstört wird. Der Anteil türkischer Gymnasialschüler und Studenten ist im Vergleich mit dem Nachwuchs aus ehemaligen italienischen, spanischen, griechischen Gastarbeiterfamilien erschreckend schmal geblieben. Die Bildungsferne der überwiegend aus Anatolien stammenden Zuwanderer, oft – namentlich die Frauen – Analphabeten, hat sich verhängnisvoll fortgesetzt. Dem Argument, dass die Deutschen schon wegen ihrer schrumpfenden Kinderzahl auf türkische Zuwanderung angewiesen seien, um die Sozialsysteme zu stabilisieren, muss entgegengehalten werden, dass die türkischen Arbeitsmigranten bereits seit langem ein Zuschussgeschäft für den deutschen Sozialstaat sind und alles andere tun, als zur Stabilisierung der disproportional beanspruchten Versicherungssysteme beizutragen.

Wenn man ein politisch explosives ethnisches Subproletariat in ghettoähnlichen Wohnquartieren der deutschen Großstädte vermeiden will, muss die mehr als zögerliche staatliche Integrationspolitik endlich forciert werden. Diese Überzeugung liegt Innenminister Schäubles Islamkonferenzen zugrunde, die eine langwierige Diskussion zur Erleichterung der Annäherung eröffnen sollen. Wes Geistes Kind jedoch manche Verbandsfunktionäre sind, die durchweg kleine Minderheiten der hierzulande lebenden Muslime vertreten, trat vor der letzten Sitzung unmissverständlich zutage. Soeben war das veränderte Zuwanderungsgesetz im regulären Gesetzgebungsverfahren von Bundestag und Bundesrat verabschiedet worden. Es hatte gegen den routinemäßigen Import minderjähriger Bräute aus Anatolien ohne jede deutsche Sprachkenntnis endlich eine Hürde errichtet. Daraufhin band ein Teil der türkischen Lobby die Teilnahme an der Konferenz an eine Revision dieses Gesetzes im Sinne ihres Macho-Weltbildes, sie wollte mit ihrem Veto als eine Art von Ersatzgesetzgeber fungieren. Während diese Verbände verbal stets versuchen, auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen, enthüllte diese Reaktion entweder eine erschreckende Unkenntnis des legislativen Verfahrens oder eine krasse Missachtung der politischen Verfahrensregeln in der Bundesrepublik.

Beide Streitpunkte: die Kölner Moschee (ein ähnliches Frankfurter Projekt ist soeben angekündigt worden) und das Auftrumpfen der Lobby in Berlin, unterstützen die Forderung von Ralph Giordano, endlich eine offenherzige Diskussion über die Stellung der deutschen Muslime zu führen, auch über ihre Integrationsunwilligkeit und Demokratieunfähigkeit. Wer kann unter den derzeitigen Umständen noch für eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU plädieren, da doch ihr Beitritt die Anzahl der Muslime in der Bundesrepublik im Nu verdoppeln würde?

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Hans-Ulrich Wehler

Jahrgang 1931, ist einer der bekanntesten deutschen Historiker, auch Wissenschaftshistoriker. Er studierte Geschichte, Ökonomie und Soziologie in Köln und Bonn sowie an der Ohio University. Während seiner langen Lehrtätigkeit in Köln, Berlin und Bielefeld befasste sich Wehler vorwiegend mit der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, vor allem seine Abhandlungen zum deutschen Kaiserreich wurden zu Standardwerken. Mit seinem bisher in drei Bänden vorliegenden, auf vier Bände angelegten Projekt einer “Deutschen Gesellschaftsgeschichte” wagte Wehler als erster Historiker den Versuch, die deutsche Geschichte seit der frühen Neuzeit unter konsequent sozialgeschichtlicher Perspektive zu schreiben. Jüngste Veröffentlichungen: “Umbruch und Kontinuität. Essays zum 20. Jahrhundert”; “Historisches Denken am Ende des 20. Jahrhundert. 1945-2000″; “Nationalismus. Geschichte, Formen, Folgen”.

 


 

 

Frankreichs "Besetzung ohne Panzer" Die Welt 21.12.10

 

 

Marine Le Pen steht ihrem Vater in nichts nach: Fremdenfeindlich, populistisch, polemisch

Die 42-Jährige will dem Front National wieder zu alter Wirkmacht verhelfen

Paris

 

Gezielt provozieren, die öffentliche Empörung an sich abprallen lassen und sich danach über steigende Umfragewerte freuen - dies war lange Jahre die Strategie, mit der Jean-Marie Le Pen die Wahlerfolge des Front National (FN) erzielte. Vor knapp zwei Wochen hat seine Tochter Marine Le Pen endgültig unter Beweis gestellt, dass sie dieses schwefelige Talent von ihrem Vater geerbt hat - und damit ihren Anspruch bekräftigt, diesen als Führer der rechtsextremen Partei abzulösen. Bei einem Auftritt in Lyon verglich die 42-jährige Muslime, die in manchen Vierteln französischer Großstädte freitags auf der Straße beten, weil es nicht genug Platz in den Gebetshäusern gibt, mit der Besetzung Frankreichs durch die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1944.

Vor zehn Jahren sei der Schleier aufgetaucht, begann Marine Le Pen ihre Ausführungen, inzwischen gebe es mehr und mehr Schleier in Frankreich. Dann sei die Burka gekommen, inzwischen gebe es mehr und mehr Burkas, behauptete die Frau mit der Stimme einer Stadionsprecherin. Und dann fügte sie betont umständlich und verschachtelt jenen perfiden Vergleich an, der in der Folge sämtliche Kommentatoren der französischen Medienlandschaft gut eine Woche lang beschäftigte: "Es tut mir leid, aber für diejenigen, die gerne vom Zweiten Weltkrieg reden, wenn es darum geht, über Besetzung zu sprechen, dann könnte man dies in diesem Fall so nennen, denn das, das ist eine Besetzung von Territorium." Diese geschehe zwar "ohne Panzer" und "Soldaten", "gleichwohl ist es eine Besetzung", so Marine Le Pen.

Indem sie das nationale Trauma der "occupation" heraufbeschwor, deligitimierte Marine Le Pen einerseits den Anspruch der muslimischen Bevölkerung auf einen Platz in der französischen Gesellschaft, andererseits hob sie das verbreitete Unbehagen gegenüber Muslimen in den Rang eines nationalen Widerstandsakts. Wer sich in Frankreich über Open Air betende Muslime aufregt, darf sich damit fortan als eine Art passiver Résistance-Kämpfer verstehen.

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Es dürfte sich bei dieser rhetorischen Pirouette um eine wohlkalkulierte Frivolität gehandelt haben. Marine Le Pen will Mitte Januar auf dem FN-Parteitag in Tours den Vorsitz der Partei von ihrem Vater übernehmen und muss sich dabei gegen den Rivalen Bruno Gollnisch durchsetzen. Gollnisch gilt als der traditionellere Kandidat, im Gegensatz zu der medienwirksamen und ideologisch relativ geschmeidigen Marine, die sich bemüht, dem FN ein moderner scheinendes Image zu verpassen, hat der 60-jährige Japanischprofessor Gollnisch seine Unterstützer vor allem bei den orthodoxeren Recken der Partei.

Es gibt an der Parteibasis nicht wenige, die Marine Le Pen ideologisch nicht mehr ganz folgen können, wenn diese sich gegen die muslimische Besetzung öffentlichen Raums ausspricht und im nächsten Satz beklagt, dass es in Frankreich deshalb Orte gebe, "in denen es nicht gut ist, Frau zu sein, homosexuell oder Jude, nicht einmal französisch oder weiß". Frauen, Homosexuelle und Juden galten bislang nicht als FN-Zielgruppe. Für Jean-Marie Le Pen war die Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten "ein Detail der Geschichte".

Die Wahl zwischen Gollnisch und Le Pen wird für die FN-Mitglieder daher zu einer Richtungsentscheidung zwischen rechtsextremer Hausmannskost und einer ideologischen Nouvelle Cuisine. Marine Le Pen hat begriffen, dass zeitgemäßer Rechtsextremismus zumindest ein paar gesellschaftlichen Liberalisierungstendenzen Rechnung tragen muss, um über eine demografisch schrumpfende Gruppe hinaus wählbar zu bleiben. Für sie liegt die Zukunft der Bewegung in der geschickten Mischung von scheinbarer Liberalität, vermeintlichem Common Sense und der Beschwörung traditioneller Werte. Bei Bedarf ist sie jedoch jederzeit in der Lage, vorhandene Ressentiments zu pflegen und in politische Zustimmung zu verwandeln. 27 Prozent der Franzosen haben eine "positive Meinung" von ihr, rund 14 Prozent geben an, bei der nächsten Präsidentschaftswahl 2012 für die Juristin stimmen zu wollen.

Jüngsten Umfragen zufolge finden 54 Prozent der Anhänger von Nicolas Sarkozys Regierungspartei UMP Marine Le Pens Vergleich zwischen Muslimen und deutscher Besetzung "zutreffend". Diese Quote deutet das Problem an, das auf Sarkozy bei der Präsidentschaftswahl im Mai 2012 zukommt: Indem er die Lieblingsmelodien des Front National nachträllerte, wollte er die Konkurrenz am rechten Rand überflüssig machen. 2007 war diese Strategie noch aufgegangen. Jetzt nicht mehr. Stattdessen hat Sarkozy den FN gesellschaftsfähig gemacht.

 

 

 


 

Wohin steuert die Türkei?

 

von Gerd Held  Die Welt 28.6.2010

 

War das abrupte Ende der Flottenexpedition nach gaza im Grunde kein "Fall Israel" sondern ein "Fall Türkei"? Die Türkei trat nicht nur als Schirmherrin des Blockadebruchs auf, sondern war auch sofort mit weiteren Eskalationsschritten zur Stelle: überzogenen Anklagen, der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit Israel. Damit setzt sich die Regierung in Ankara dem Verdacht aus, sich als Seemacht an der Ostküste des Mittelmeers etablieren zu wollen. Beginnt so, mit Pazifisten an Deck, eine neue Kanonenbootpolitik? Schon vorher hatte die Türkei dem iranischen Regime Avancen gemacht, just in dem Moment, in dem das Regime die Opposition mit Folter und Mord unterdrückte. Allerdings trifft die Vermutung, am Bosporus entstehe ein islamistisches Regime, die Sache nicht. Etwas anderes droht, und es betrifft alle Länder der Region: Die Türkei versucht, die Stellung eines regionalen Hegemons zu erringen. Sie will die unumgehbare Brücke zwischen Europa und dem Nahen Osten sein. Zu einer solchen Monopolstellung gehört es, Positionen in allen möglichen Himmelsrichtungen zu errichten. In der arabischen Welt ebenso wie in der Europäischen Union, auf dem Balkan und am Schwarzen Meer ebenso wie am Nil. Die Türkei ist auf dem Weg, zu "osmanischen" Maßstäben und Ansprüchen zurückzukehren.

 

Der Gegensatz "islamisch" gegen "europäisch" führt die Beobachter in die Irre. Die großtürkische Politik spielt auf beiden Registern, wenn es ihr nutzt. Man will Mitglied der EU sein und zugleich Führungsmacht im muslimischen Lager. Schon in den Neunzigerjahren war eine neue Tonlage in der Außenpolitik zu vernehmen. Man erklärte, die Türkei sei eine "multiregionale Macht", deren Einfluss sich über den Balkan, den Mittleren Osten, den Kaukasus und Nordafrika erstrecke. Istanbul sei die "eurasische" Hauptstadt in einer aufstrebenden Weltzone von 400 Millionen Einwohnern. Bemerkenswert ist, dass solche Stimmen nicht nur von den üblichen Islamismus-Verdächtigen stammten, sondern auch von Politikern mit Atatürk-Tradition und europäischer Bildung. Der Zusammenbruch des sozialistischen Lagers setzte neue Ansprüche frei, manches erinnert an die "großserbischen" Ideen. Manches erinnert aber auch an die unseligen deutschen "Ideen von 1914", bei denen mit Kultur Staat gemacht wird: Die weitverzweigten kulturellen Wurzeln, die es überall gibt, werden für Hegemonialansprüche missbraucht. So entdeckt man jetzt in der Türkei die osmanischen Jahrhunderte wieder, die sowohl dem Balkan als auch der arabischen Halbinsel Toleranz und Fortschritt gebracht hätten. Dagegen wird die eigenständige Staatenbildung der Neuzeit nun gerne als Quelle von Unfrieden und Unheil dargestellt. Angesichts dieser neuen Tonlage sollten daher nicht nur die südosteuropäischen Staaten und Israel aufhorchen, sondern auch arabische Staaten wie Syrien, der Irak oder Jordanien. Ebenso erscheint jene "Kölner Rede" des türkischen Ministerpräsidenten, in der er vor der "Assimilierung" in Deutschland warnte, in neuem Licht - als ein Versuch, die Migranten als Außenposten dienstbar zu machen. Der provozierte Zwischenfall der "Friedensflotte" ist kein singuläres Ereignis.

Doch wird, wo so deutlich ein Machtmonopol angesteuert wird, bei Nachbarn und Partnern ganz unvermeidlich die Frage aufkommen: Wie sehr brauchen wir die Türkei eigentlich? Die anderen Länder werden entdecken, dass es heute viele Wege zwischen Europa und dem Nahen Osten gibt. Die politische Geografie ist pluralistisch geworden, im Norden und Süden des Bosporus gibt es viele Brücken. Auch können die europäischen und arabischen Länder sehr gut direkt miteinander sprechen. Sie brauchen keine "eurasische" Zentralmacht. So ist jetzt ein Pluralismus der Außenpolitik das Gebot der Stunde. Antiamerikanische oder antirussische Reflexe sind jetzt ebenso schädlich wie eine Unterschätzung der feingliedrigen griechischen oder libanesischen Netzwerke. Gerade Deutschland hat allen Grund, die unseligen Frontstellungen von 1914 nicht noch einmal zu wiederholen.

Brauchen wir also die Türkei? Ja, als selbstbewusstes, maßvolles Land würden wir sie immer schätzen und verteidigen - auch unsere Landsleute türkischer Herkunft. Aber ebenso wichtig ist jetzt ein "Nein": Wir brauchen die Türkei nicht um jeden Preis. Es geht auch ohne sie. Die Regierung in Ankara sollte sich der Gefahr ihres großtürkischen Kurses bewusst werden. Dieser Kurs wird das Land über kurz oder lang isolieren. Die Türkei könnte leicht zum einsamen Mann am Bosporus werden

Fällt Israel, fallen auch wir

 

von Michael Stürmer  Die Welt 28.6.2010

Manchmal denkt man, die Vernunft gehöre zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Da konnten die Hamas-Truppen nach Abzug der Israelis aus Gaza vor drei Jahren gegen die Regierung des Präsidenten Mahmud Abbas putschen und Hunderte von Fatah-Konkurrenten abschlachten oder aus dem 17. Stockwerk stürzen. Die arabische Welt zuckte mit den Schultern. Die Europäer, immerhin, nannten die Hamas eine Terrororganisation. Dass die nachfolgende Blockade der Israelis keine mittelalterliche Belagerung auf Tod oder Kapitulation war und stattdessen Öl, Wasser und vielerlei lebenswichtige Güter passieren ließ - das war keinen Kommentar wert. Jetzt aber ist der Empörung kein Ende: Nicht darüber, dass die türkische Regierung es mit den Islamisten hält, sondern dass die israelischen Kommandosoldaten schossen, um sich ihrer Haut zu wehren.

José María Aznar, Premier Spaniens von 1996 bis 2004, ist ein Mann der deutlichen Aussprache. Dieser Tage schrieb er in der Londoner "Times": "Israel braucht Unterstützung: Wenn Israel untergeht, gehen wir mit unter." Aznar nennt die Ereignisse in Gaza eine Ablenkung. Israel sei der beste Alliierte des Westens in der Region. "In einer idealen Welt hätte der Angriff der israelischen Kommandosoldaten nicht mit neun Toten geendet und vielen Verwundeten. In einer idealen Welt wären die Soldaten friedlich empfangen worden. In einer idealen Welt hätte kein Staat, schon gar nicht ein alter Alliierter Israels wie die Türkei, eine Flottille unterstützt, deren einziger Zweck darin lag, eine für Israel unakzeptable Lage zu schaffen: die Blockade und die eigene Sicherheit preiszugeben oder den Zorn der Welt auf sich zu nehmen."

Israel entstand 1948 aufgrund eines UN-Beschlusses. Die Legitimität des Staates, anders als Hamastan in Gaza, steht nicht in Zweifel. Israel hat demokratische Institutionen, die auch die arabische Minderheit umfassen. Es ist eine dynamische, westlich orientierte Nation. Europa endet nicht an den Küsten des Mittelmeers, sondern östlich von Jerusalem. Israel ist immer wieder existenziell bedroht worden, die Menschen messen ihr Leben an den Kriegen. Zuerst Panzerkriege, dann Selbstmordattentate und nunmehr eine Kampagne der Delegitimierung, die den jüdischen Staat zum Paria unter den Nationen machen soll. Auch nach 62 Jahren geht es noch immer ums Überleben. Kein westlicher Staat hat Ähnliches zu erleiden.

Die wirkliche Bedrohung regionaler Stabilität liegt im Aufstieg des radikalen Islamismus und damit in der religiös vermummten Revolution, die der Iran mit dem Griff nach Nuklearwaffen ins Apokalyptische steigert, während er durch Hisbollah und Hamas Israel bedroht und zugleich die arabische Straße aufwiegelt. Aznar schreibt: "Israel seinem Schicksal zu überlassen, ausgerechnet in dieser kritischen Lage, würde nur zeigen, wie tief wir gesunken sind und wie unausweichlich unser eigener Niedergang ist."

 

 


 

Videos, die den nachfolgenden Beitrag untermauern:(leider nur in Englisch!)

 

Under cover mosques

http://video.google.com/videoplay?docid=2515587181120245843#

 

Under cover mosque:Return 1

http://video.google.com/videoplay?docid=2515587181120245843#

 

Under cover mosque:Return 2

http://www.veoh.com/browse/videos/category/culture/watch/v158111663TsncAWY#

 

Under cover mosque:Return 3

http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v15811165MZYg4Xgc#

 

UK: Tackling Muslim Radicalisation. TruthTube.Tv

http://www.truthtube.tv/play.php?vid=960

 

 

Islamisten nutzen die Schwäche der Demokratien

 

 

 

Von Wolfgang G. Schwanitz 24. Juli 2008, 12:12 Uhr  Die Welt

 

Der Westen muss muslimischen Reformern entschlossen dabei helfen, den Islam von Fanatikern zu befreien, sagt Islamexperte Bernard Lewis. Furcht ermutige die Gegner, die Schwächen der Demokratie auszunutzen. Im Interview mit WELT ONLINE schließt Lewis neue Anschläge auf den Westen nicht aus.

WELT ONLINE: Als jüngst die Mittelmeer-Union gegründet wurde, gab es Debatten, ob man denn mit vermuteten Sponsoren von Terroristen wie Syriens Präsident Baschar al-Assad verhandeln solle. Nun hat er es in den Élysée-Palast geschafft, wie einst Jassir Arafat in das Weiße Haus. Verliert die freie Welt den Kampf gegen die radikalen Islamisten?

Bernard Lewis: Das Ringen mit denen Islamisten ist weder verloren noch gewonnen. Wir haben überlebt, weil die Feinde noch größere Fehler als wir gemacht haben. Man sollte aber nicht mit Terroristen verhandeln. Denn sie können keineswegs durch Gespräche verwandelt werden. Das ist die Erfahrung meiner Generation, die das Beugen vor der Terrorgefahr mit der Politik der Beschwichtigung, appeasement, des damaligen britischen Premiers Chamberlain und dem Münchner Abkommen verbindet. Zwar leben wir in einer anderen Zeit. Doch sind die Grundprinzipien des menschlichen Benehmens gleich: Schwäche und Furcht ermutigen den Gegner.

WELT ONLINE: Aber die Menschheit hat schon den Nazismus und den Bolschewismus überwunden. Wird die Niederlage des Islamismus unsere Befreiung sein?

Lewis: Vor allem die Befreiung des Islam, aber auch unsere. Wenn wir sie nicht von ihren Tyranneien befreien, dann werden sie uns zerstören. So war es auch mit den Nazis und den Bolschewiki. Alle drei Gruppen haben viel gemein – und voneinander gelernt.

WELT ONLINE: Zum Beispiel, im Mantel sozialer Wohltaten daherzukommen wie die libanesische Hisbollah?

Lewis: Die drei genannten Gruppen eint auch ihre Fähigkeit, die Schwächen in unserer Gesellschaft zu entdecken und auszunutzen. Zum Beispiel unsere pluralistische Offenheit und der Mangel an Konsequenz in Zeiten, in denen Konsequenz besonders nötig ist.

WELT ONLINE:
Das scheint umso fataler, als es im Westen den "Kurs des vorauseilenden Zurückschreckens“ gibt, des "preemptive cringe“.

Lewis: Ja, nach dem Motto: "Was haben wir nur getan, um sie zu verärgern, und wie können wir es korrigieren?“

WELT ONLINE: Der Iran hat gerade Syrien mit Konsequenzen gedroht wegen seiner informellen Gespräche mit Israel, die zu einer Anerkennung des jüdischen Staates führen könnten. Zeigen sich da Risse in der merkwürdigen Achse Iran-Syrien?

 

Lewis: Diese Gespräche sind beiderseits eher taktischer Art. Doch ist die Achse tatsächlich in Gefahr: Im Irak geht es nun wesentlich besser. Das Regime stabilisiert sich. Viele Teile des Landes zeigen sich friedlich und normal. Das gefährdet das benachbarte Syrien und den Iran, deren Regime weder friedlich noch normal sind. Die religiösen Fanatiker wie die von Syrien unterstützte libanesische Hisbollah sehen im apokalyptischen Kampf den Triumph ihrer Sache. Das gilt nicht minder für al-Qaida und den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Der Iran feiert im nächsten Jahr das 30. Jubiläum seiner Islamischen Revolution. Dieser aber geht es heute schlechter als je zuvor.

WELT ONLINE: Woher kommt dort der extreme Hass gegen die Juden und den israelischen Staat?

 

Lewis: Im Iran ging es Juden zwar nicht so gut wie in der Türkei, aber doch relativ gut. Obwohl Deutsche dorthin eine Art des europäischen Antisemitismus gebracht haben. Die Nazis betonten nicht zu Unrecht, dass "Arier“ und "Iran“ dieselbe linguistische Wurzel haben. Überdies meinten sie, dass die Iraner nicht so wie all diese "semitischen Völker“ rundherum seien. Diese deutsche Propaganda war im Zweiten Weltkrieg recht effektiv. Sie zeitigt noch immer ihre Spuren. Zudem hatte Schah Reza Pahlawi diplomatische Beziehungen zu Israel hergestellt.

WELT ONLINE: Dadurch, dass Teheran die radikalislamische Hamas und die Hisbollah unterstützt, wurde es zu einem Hauptakteur im israelisch-palästinensischen Konflikt, obwohl es fernab liegt. Und wenn der Westen nicht einheitlich vorgeht, könnte dieses Regime, das Israel von der Landkarte fegen möchte, bald über Atomwaffen verfügen.

Lewis: Das ist eine große Gefahr. Es gibt auch weitere iranische Vorstöße, durch den Irak und Syrien nach dem Libanon, im Süden zu den palästinensischen Gebieten, im Osten durch Afghanistan nach Zentralasien. Die Iraner propagieren auch dort messianisch ihre Islamische Revolution.

WELT ONLINE: Stichwort Afghanistan: Ist der Westen gegenüber den Taliban am Hindukusch konsequent genug?

Lewis: Nein, eher zeigt sich die Entschlossenheit der afghanischen Regierung gegen die Islamisten. Der Westen sollte mehr tun. Die Taliban nutzen die Schwächen der demokratischen Ordnungen aus, wo man allzu leicht zum "Chamberlain-Gambit“ neigt: "Lasst uns verhandeln und sehen, was wir für sie tun können.“

WELT ONLINE: Auch in der Türkei entbrennt ein harter Machtkampf zwischen Säkularen und Islamisten...

Lewis: Der ist sehr ernst und läuft auf eine größere innere Konfrontation zu. Früher intervenierte das Militär. Doch heute sorgt es sich für diesen Fall um den angestrebten Beitritt in die Europäische Union.

WELT ONLINE: Ist Ankara nicht mehr die große Hoffnung für den Reform-Islam?

Lewis: Doch, Anhänger des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan betonen, in Europa gebe es christlich-demokratische und christliche Parteien, die zuweilen die Regierung bilden. Warum solle das nicht in einer islamischen Demokratie so sein? Ein gutes Argument, wobei sie dessen Wahrheitsgehalt erst noch beweisen müssen.

WELT ONLINE: Kommen wir zum Erdöl: Auch im Nahen Osten befördern Energie- und Klimawandel das Ende der Erdöl-Ära. Was bedeutet das für diese Länder?

Lewis: Den Militanten würde eine Finanzierungsquelle ausgehen. Ihr Fanatismus lebt bekanntlich von Ignoranz. Der Erdölreichtum war doch ein Desaster. Ein geflügeltes amerikanisches Wort lautet: "Keine Steuern ohne repräsentative Vertretung.“ Arabern flossen die Erdölprofite nur so zu, ohne dass sie im Innern eine repräsentative Vertretung entfalten mussten. Das stärkte die autokratischen Regime und es blockierte viele andere Arten der wirtschaftlichen Entwicklung.

WELT ONLINE: Zum Beispiel die Bildung. Die Misere in der arabischen Bildung besteht fort, wo nach wie vor ein beträchtlicher Teil vor allem der weiblichen Bevölkerung nicht lesen und schreiben kann. Ist Besserung in Sicht?

Lewis: Frauen sind die beste Hoffnung für islamische Regionen. Das haben dortige Autoren vor zwei Jahrhunderten schon erkannt. Sie fragten, warum ihr Raum, der doch so lange die zivilisatorische Entwicklung anführte, so stark zurückgefallen sei. Ein türkischer Autor spitzte es einmal zu: "Wie können wir mit dem Westen konkurrieren, wenn wir nur die Hälfte der Talente unserer Bevölkerung nutzen?“ Übrigens haben im Irak die Frauen viel Fortschritt zu verzeichnen. Und dies im gesamten vorigen Jahrhundert.

WELT ONLINE: Es gibt also Hoffnung an Euphrat und Tigris. Wird Amerika länger im Irak militärisch präsent sein?

Lewis: Möglich, aber ich halte es für weniger wahrscheinlich. Ich vermute, diese Präsenz wird sobald es geht beendet werden. Wie viel Staub wirbelten die amerikanischen Truppen auf, die nur zum Schutz Saudi-Arabiens gegen Saddam Hussein da waren. Und Amerika hegte dort keinerlei imperiale Interessen, erregte aber durch seine zeitweilige Militärpräsenz viel Feindschaft. Dies rief auch Osama Bin Laden auf den Plan, wie er es selbst erklärt hat. Man darf nicht vergessen, dass für Muslime Saudi-Arabien das Heilige Land ist, nicht Palästina.

WELT ONLINE: Das US-Magazin "New Yorker" brachte unlängst eine Karikatur Barack Obamas: Er ist darauf islamisch gekleidet, seine Frau erscheint als militanter Angela-Davis-Typ, an der Wand hängt ein Bild Bin Ladens und im Kamin brennt eine US-Flagge. Obama erfährt viele Sympathien im islamischen Raum; Hamas-Führer traten sogar für ihn ein. Schadet ihm das daheim?

Lewis: Die Karikatur sollte Obama verteidigen und eine Satire auf Leute sein, die gegen ihn sind. Aber das ging nach hinten los. Wir kennen Obamas Stand noch nicht. Bei ihm geht noch viel hin und her. Viel wichtiger ist, welche Botschaft wir den Militanten übermitteln, gegen die wir im Irak kämpfen. Sie verstehen nichts von Demokratie und legen das übliche Hickhack vor Wahlen als Schwäche, Furcht und Unentschlossenheit aus. All das ermutigt sie.

WELT ONLINE: Rechnen Sie mit neuen terroristischen Großanschlägen im Westen?

Lewis: Sie sind nicht auszuschließen. Viel hängt davon ab, welche Politik der nächste Präsident Amerikas verfolgt. Fällt er in den Stil der 1990er Jahre zurück, werden wir wieder Angriffe erleben. Der Fehler lag besonders darin, keine effektiven Gegenmaßnahmen ergriffen zu haben. Terroristen würden nicht zögern, nukleare Waffen zu benutzen. Für sie, mit ihrer apokalyptischen Vision, wirkt eine derartige Zerstörung nur noch viel verlockender.

WELT ONLINE: Der Orientalist Carl Heinrich Becker meinte, der große Gegensatz bestehe nicht zwischen Christentum und Islam, sondern zwischen mittel- und fernöstlichen Religionen, wenn man hier einmal das Judentum, das Christentum und den Islam als Religionen aus dem mittelöstlichen Raum gelten lässt. Meinen Sie, dass Indien und China ein Gegengewicht bilden werden?

Lewis: Bei China bin ich mir nicht so sicher, welchen Weg es einschlagen wird. Es hat eine beträchtliche Minderheit von Muslimen, die zu einem gewissen Maße auch politisch aktiv ist. Aber davon dringt wenig nach außen. Das demokratische Indien hingegen wird in jedem Falle eine große Rolle spielen. Es ist zwar kein islamisches Land, hat aber eine immens große islamische Minderheit: Nach Indonesien die zahlenmäßig zweitstärkste islamische Gemeinschaft der Erde. In Indien leben immerhin mehr Muslime als in Pakistan. Auch von dieser Warte her befindet sich Indien in einer speziellen Position. Es wird die Entwicklung in der Welt stärker beeinflussen. Man sollte überdies die Muslime Russlands und die auf dem Balkan nicht vergessen, wobei letztere anders als die heute üblichen Einwanderer nach Europa oftmals gar die gleiche Ethnizität und Sprache wie die übrigen Einwohner dieser Region haben.

WELT ONLINE: Meinen Sie noch immer dass Europa Ende des Jahrhunderts islamisch sein wird?

weiter, wird es zum E

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Lewis: Möglich, vielleicht weniger wahrscheinlich. Vor allem wegen des neuen Bewusstseins in Europa. Die Hauptsache sind demografische Trends, Migration und Geburtsrate. Sicher, Einwanderer passen sich an. Sie sehen dies an Israels Arabern: Sie haben mehr Kinder als die jüdischen Einwohner, aber weniger als ihre arabischen Nachbarn. Dennoch, geht dies in Europa so

nde des Jahrhunderts eine muslimische Mehrheit haben. Überdies ist Polygamie zwar gegen das Gesetz. Wenn sie aber in muslimischen Familien vor der Einwanderung bestand, dulden sie einige Regierungen Europas auch danach. Mit allen Folgen für die Sozialleistungen.

 

 


 

Gastkommentar: Minarett-Abstimmung: Votum gegen die Eliten

Fremd im eigenen Land

Von Matthias Heitmann 4. Dezember 2009, 04:00 Uhr  aus Die Welt

 

 

Man könnte es sich leicht machen und die Schweizer des Antiislamismus bezichtigen. Doch dies ginge an der Realität genauso vorbei.Das Ergebnis des Schweizer Volksentscheids für ein Bauverbot von Minaretten zeigt, dass sich die Eidgenossen fremd im eigenen Land fühlen. Dieses Gefühl hängt jedoch nicht an vier Minaretten.

Man könnte es sich leicht machen und die Schweizer des Antiislamismus bezichtigen. Doch dies ginge an der Realität genauso vorbei. Das Ergebnis des Schweizer Volksentscheids für ein Bauverbot von Minaretten zeigt, dass sich die Eidgenossen fremd im eigenen Land fühlen. Dieses Gefühl hängt jedoch nicht an vier Minaretten. Die Abstimmung bot nur die Plattform, einem grundsätzlichen Befremden Ausdruck zu verleihen. Dass sich die Befremdensbekundung gegen das naheliegendste Befremdende richtet, verwundert nicht, sollte aber auch nicht von ihrem Ursprung ablenken: der immer größer werdenden Distanz zwischen Eliten und Bevölkerung und der daraus resultierenden Unzufriedenheit. Es ist diese Kluft, die die Existenz weniger Moscheen und relativ kleiner muslimischer Gemeinden erst als Bedrohung erscheinen lässt. Dass gläubige Muslims zu wissen scheinen, was sie wollen, ist für viele Europäer, die weder an Gott glauben noch ihren gewählten irdischen Führern Vertrauen entgegenbringen, schwer nachvollziehbar.

Gleichzeitig unterstreichen die Diskussionen über die Gefahr von Volksentscheiden und die angekündigten internationalen Maßnahmen gegen die Schweiz, wie groß die Distanz zwischen europäischer Politik und Bürgern tatsächlich ist. Noch vor Kurzem von deutschen Demokratiestrategen als "progressives Instrument" diskutiert, erscheinen Volksentscheide nun als Gefahr für das demokratische Europa. Offensichtlich haben die Schweizer der Politik vor Augen geführt, wie wenig Kontrolle diese noch hat.

Sicherlich führt das Heraustrennen politischer Fragen nicht automatisch dazu, dass sich die Öffentlichkeit plötzlich für Gesamtzusammenhänge interessiert. Andererseits ist gerade die neue Bundesregierung selbst kaum in der Lage, ihrerseits zusammenhängende politische Vorhaben zu entwickeln. Das Problem heute sind nicht Volksentscheide, sondern die Tatsache, dass selbst die etablierte Politik meint, den Bürgern nicht erklären zu müssen, was sie warum tut und wie es funktionieren soll. Dass sich immer mehr Bürger von diesem entarteten politischen Prozess abwenden und ihr Heil in Protestabstimmungen suchen, ist verständlich. Das Votum der Schweizer nun zum Anlass zu nehmen, um Volksentscheide zu kritisieren, ist nicht mehr als ein antidemokratischer Impuls der Eliten. Ihre Kritik richtet sich nicht gegen das Instrument des Volksentscheids, sondern gegen die Vorstellung, dass das Volk überhaupt etwas entscheiden solle.

Der Autor ist Chefredakteur Online des Debattenmagazins "NovoArgumente" (www.novo-argumente.com)

 

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Unter Konservativen wächst die Skepsis gegenüber Einwanderern

 

Von Karen Merkel 4. Dezember 2009, 04:00 Uhr   Die Welt

 

Eine transatlantische Studie zeigt, dass Europäer und Nordamerikaner den Anteil von Immigranten in ihren Gesellschaften weit überschätzen

Das Minarettverbot in der Schweiz mit einer irrationalen Angst vor dem Fremden zu erklären wäre zu kurz gegriffen. Neben dem klassischen Nein aus dem rechten Milieu sei auch die Wahrnehmung des Islam wichtig, um das Abstimmungsergebnis zu verstehen, sagt der Züricher Politologe Michael Hermann. Als Beispiel dafür nennt er die große Anzahl der Frauen, die für das Verbot gestimmt haben. "Das weibliche Ja zum Verbot richtet sich vor allem gegen die als aggressiv männlich wahrgenommene Kultur des Islam", sagte Hermann der WELT.

Wie Immigranten in Europa und den USA wahrgenommen werden, untersucht auch eine aktuelle Studie des German Marshall Fund. Die repräsentative Befragung zeigt, dass politische und kulturelle Vorprägungen die Einstellung gegenüber Einwanderern stärker beeinflussen als zum Beispiel wirtschaftliche Faktoren. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise schlagen sich demnach kaum in einer größeren Angst vor Zuwanderung nieder.

Das jedenfalls hat laut Studie ein Vergleich mit Daten aus dem Vorjahr ergeben, die kurz vor dem Beginn der Weltwirtschaftskrise erhoben wurden. In beiden Jahren wurden gezielt Einwandererstaaten mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten ausgewählt: Darunter befanden sich Staaten, deren Einwanderungspolitik lange von ihrer Kolonialgeschichte geprägt war wie Frankreich, Großbritannien und die Niederlande, aber auch Staaten mit einer jüngeren Einwanderungsgeschichte wie Deutschland, Italien und Spanien. Außerdem ist neben den Vereinigten Staaten erstmals auch Kanada Teil der Erhebung, dessen Einwanderungspolitik als musterhaft gilt.

Die Tendenz, Einwanderung eher als Problem denn als Chance zu sehen, ist zwar bei denjenigen stärker ausgeprägt, deren wirtschaftliche Situation sich in den vergangenen zwölf Monaten verschlechtert hat. In Deutschland ist zum Beispiel die Skepsis der von der Krise Betroffenen um fünf Prozent stärker gestiegen als bei den restlichen Befragten. "Dennoch wirkt eine schwierige wirtschaftliche Situation sich nur leicht auf die Einstellung gegenüber Immigranten aus", sagt Antje Ziebarth, Projektleiterin der Studie.

Ausschlaggebender für eine vermehrte Skepsis gegenüber Einwanderern ist dagegen die politische Orientierung. Während das linke Lager in Europa ähnlich den Demokraten in den USA Einwanderung nach wie vor allem als Chance begreift, findet sich im konservativen Lager verstärkt eine ablehnende Haltung. Die US-amerikanischen Republikaner sahen in diesem Jahr zu 73 Prozent Einwanderung skeptisch, das ist gegenüber 2008 eine Steigerung von 15 Prozent. Auch in Europa ist der politisch konservative Flügel mittlerweile zu 65 Prozent skeptisch gegenüber Einwanderung, um sieben Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr.

Die subjektive Wahrnehmung der Einwanderungsthematik weicht dabei in allen Ländern stark von der realen Situation ab. In den sechs europäischen Staaten wurde der Anteil der Migranten der Bevölkerung im Durchschnitt auf 36 Prozent geschätzt - real sind es nur elf Prozent. Die befragten Spanier nahmen an, dass rund 57 Prozent ihrer Bevölkerung aus anderen Ländern stammten. Tatsächlich sind es nur sieben Prozent. Das ist in Deutschland ebenso, dennoch wurde der Ausländeranteil auf 33 Prozent geschätzt.

Bei diesen starken Abweichungen muss berücksichtigt werden, dass die Studie nur Einwanderer der ersten Generation als Immigranten zählt. Einwanderer der zweiten und dritten Generation, die in vielen Fällen bereits eingebürgert sind, aber von der Bevölkerung dennoch als Immigranten wahrgenommen werden, erfasst die Statistik nicht. "Dennoch zeigen diese Zahlen, dass in allen Staaten noch Aufklärungsbedarf über die reale Zuwanderungssituation besteht", sagt Ziebarth. Eine generelle Skepsis gegenüber Einwanderern lasse sich aus diesen Zahlen aber nicht ableiten. "Allerdings schätzen diejenigen, denen 'zu viele' Einwanderer im Land lebten, den Prozentsatz grundsätzlich noch höher", sagt Ziebarth.

Deutschland sieht dabei mehr als andere Staaten (60 Prozent) die Immigranten in der Verantwortung, wenn die Integration misslingt. Dafür sind im Gegenzug 71 Prozent zufrieden mit der Migrationspolitik der Bundesregierung.

 


Islam-Kritiker Ralph Giordano rechnet mit Multi-Kulti ab „Ich bin kein Türken-Schreck, aber...“  (aus BILD)

03.12.2009 - 23:09 UHR   Von Ralph Giordano*

57 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben gegen den Bau weiterer Minarette in der Schweiz gestimmt – es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich auszumalen, zu welchem Ergebnis eine entsprechende Abstimmung in Deutschland führen würde.

Wird nun die Mehrheit der Eidgenossen zu lauter verkappten Faschisten erklärt? Jede Kritik am Islam als Beleidigung denunziert? Und jeder Kritiker als Rassist enttarnt?

Schluss, endlich Schluss mit den Totschlagargumenten einer „political correctness“, die mit der Autorität einer Staatsräson auftritt!

Ein Gemisch aus Multikulti-Illusionismus, Sozialromantik, Gutmenschtum und Umarmungstendenzen. Kurz, eine Haltung, die sich von Grund auf scheut, anti-emanzipatorische und menschenrechtsferne Mentalitäten, Sitten, Gebräuche und Traditionen der muslimischen Minderheit auch nur anzusprechen, geschweige denn zu thematisieren.

Dabei sind das größte Tabu die Integrationshemmnisse, die aus der Minderheit selbst kommen. Zustände, die mit Grundgesetz und Menschenrechten nicht vereinbar sind.

Migration und Integration sind längst eines der großen Probleme der deutschen (und europäischen) Innenpolitik geworden, und werden es wahrscheinlich quer durch das 21. Jahrhundert auch bleiben.

Auf keinem Gebiet aber ist die Kluft zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung, also zwischen politischer Klasse/Medien und „gewöhnlichen Bürgern“ größer als auf diesem. Die Reaktionen auf die Schweizer Volksabstimmung haben das nur noch einmal bestätigt.

Diagnosen tun weh.

Durch eine total verfehlte Immigrationspolitik stoßen hier zwei Kulturkreise in jeweils sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien aufeinander:

• Der abendländisch-christliche Kreis, der in den letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance, Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer Fortschreibung durch die Jahrhunderte einen gewaltigen Sprung nach vorn getan hat.

• Der islamische Kreis, eine Welt, die nach einem Kulturhoch am Ausgang des Mittelalters, von dem Europa nur beschämt werden konnte, auf eine verstörende Weise stagniert. Anpassungsversuche an die Moderne führen zu schweren Erschütterungen. Dabei zeigt gerade die Türkei auf mannigfache Weise, wie schwer es selbst eine teilsäkularisierte muslimische Gesellschaft mit Reformen hat.

In dieser Auseinandersetzung ist mir unbeabsichtigt eine Schlüsselrolle zugefallen. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kölner DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.), Bekir Alboga, am 11. März 2007 habe ich vor laufender Kamera den Bau der Köln-Ehrenfelder Großmoschee und Pläne für fast zweihundert weitere Bauten dieser Art zu hinterfragen gewagt.

Die Wirkung war explosiv, der lokale Rahmen sofort gesprengt. Ich bekam Hunderte und Aberhunderte von Briefen, die alle den gleichen Tenor hatten: „Wir sind wie Sie über Erscheinungen der Migrationsszene beunruhigt, wagen es aber nicht, uns öffentlich zu äußern, weil wir dann in die rechte Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“ Unter diesen Briefen, ich habe eine Nase dafür, war kein einziger ausländer- oder fremdenfeindlicher. Ich hatte ausgesprochen, was viele gedacht, sich aber nicht zu sagen getraut hatten.

Was sich seither zeigte, ist erschreckend: In einer Atmosphäre weitverbreiteter Einschüchterung macht der aus der Nazizeit überhängende Schulddruck es auch den völlig schuldlosen Generationen unserer Gegenwart noch zusätzlich schwer, kritische Fragen zu stellen.

Das aber tut niemand schärfer als Muslime selbst, darunter Muslima wie Necla Kelek oder Seyran Ates, denen niemand Islamophobie vorwerfen kann. Sie sind es, die im Interesse der Integration den Finger in die Wunde legen, wieder und wieder. Kronzeuginnen für Verhältnisse, deren Behebung nur im ureigensten Interesse der muslimischen Minderheit liegen können. Allen voran die inakzeptable Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft, Fokus aller Reformen überhaupt.

Dass einem in dieser Auseinandersetzung die falschen „Bundesgenossen“ von rechts auf die Schulter zu klopfen versuchen, kann mich nicht mundtot machen. Ihretwegen werde ich weder der „kritischen Methode“ abschwören, noch mir eine Schere im Kopf verpassen.

Es bleibt die Ehre der Nation, wie die meine, sich schützend vor jede Muslima, jeden Muslim zu stellen, die von der Pest deutscher Ausländer- und Fremdenfeinde attackiert werden – hier, heute und immer! Aber man braucht kein Überlebender des Holocaust zu sein, um seine kritische Stimme zu erheben, wenn man meint, sie erheben zu müssen.

Das bedeutet nicht, die muslimische Minderheit unter Generalverdacht zu stellen. Es bedeutet, sich um die Integration zu sorgen. Meine Beteiligung, meine Reden, Schriften und Vorträge haben nie einen anderen Sinn gehabt – weil die Lösung nur eine friedliche sein kann. Es gibt aber Kräfte, muslimische und nichtmuslimische, die daran desinteressiert sind.

Gegen sie richte ich mich, nicht gegen „die“ Muslime.

Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von Minderheiten auszuweisen, war ich doch lebenslang nichts anderes, nachdem ich einst selbst einer tödlich bedrohten Minderheit angehört habe.

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Ich bin kein Türkenschreck, kein Anti-Muslim-Guru, ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Ich habe durch kritische Fragen dazu beigetragen, einem von feigen deutschen Politikern und integrationsunwilligen Migranten verdrängten und geschönten Problem zu verstärktem öffentlichen Diskurs zu verhelfen.

Muss ich hier gebetsmühlenhaft abspulen, dass in dieser Auseinandersetzung Grundgesetz und Menschenrechte mein Kompass sind? So wie ich mein ganzes Leben gegen Nazismus, Faschismus und Stalinismus gekämpft habe, so werde ich überall da antreten, wo muslimischerseits die Gesellschaftsform angegriffen wird, in der ich mich nach bitteren biografischen Vergleichsmöglichkeiten einzig sicher fühle: in der demokratischen Republik.

Dabei stößt jede pauschale Ächtung, jede generelle Dämonisierung von Muslimen auf meinen Widerstand. Aber wann immer ich mit Riten, Sitten und Gebräuchen konfrontiert werde, die gegen meine Wertewelt gerichtet sind, werde ich auf meiner kulturellen Selbstbehauptung bestehen – so wie es die Schweizer mit ihrer Initiative gegen den Neubau von Minaretten getan haben!

In dieser erkämpften und erlittenen Position bin ich Rassist, Hetzer, Nazi und Judenschwein genannt worden. Neben Morddrohungen im Namen Allahs, die auch einen terrorgewohnten Mann wie mich schocken konnten, obwohl ich mein ganzes publizistisches Leben lang von rechts bedroht worden bin.

Von meiner kritischen Methode als Grundformel wird mich das so wenig abbringen wie von dem Reflex, der mir noch jedes Mal kommt, wenn mir Kinder mit offensichtlichem „Migrationshintergrund“ begegnen: Es soll ihnen gut gehen, es soll ihnen, verdammt noch mal, gut gehen!

Dazu will ich weiter das Meine beitragen – an der Seite kritischer Muslime.

 

Aktuell

Der jüdische Autor Ralph Giordano (86, „Die Bertinis“) gehört zu den angesehensten Schriftstellern und Regisseuren Deutschlands. Von den Nazis verfolgt überlebte seine Familie den Holocaust versteckt in Hamburger Kellern. In zahlreichen Beiträgen wehrt sich Giordano seit Jahren gegen einen radikalen Islamismus, bekam sogar Morddrohungen, weil er sich gegen eine geplante Kölner Großmoschee engagiert.

 


 

Islam - Kinder mit zehn oder zwölf Jahren können gute Ehefrauen sein?!

 

Von Totila Veckenstedt • 31. März 2009 • Kategorie: Kurz & knapp

In vielen islamischen Ländern ist es an der Tagesordnung, daß minderjährige Mädchen, sprich Kinder, an ältere Männer zwangsverheiratet werden. Jetzt hat der Mufti von Saudi-Arabien, Scheich Abdulasis al-Alscheich, jede Kritik daran zurückgewiesen. Der Scheich ist die höchste religiöse Autorität des islamischen Königreiches. Er lehnt auch die Einführung eines Mindestalters für die Ehe ab. Kinder mit zehn oder zwölf Jahren könnten “gute Ehefrauen” sein, so der Geistliche.

Mit seiner Entscheidung antwortete er einer Frau, die sich von ihm ein islamisches Rechtsgutachten gegen die Zwangsverheiratung von Minderjährigen erhofft hatte. Die Frau hatte argumentiert, eine Zwölfjährige könne nicht frei entscheiden, ob sie heiraten wolle oder nicht. Man tue einem Mädchen Unrecht, wenn man sage, daß es mit zehn Jahren zu jung sei, um zu heiraten, sagte der Mufti der Zeitung “Al-Hayat”.

Schon erstaunlich, daß die europäischen Gutmenschlein, die sonst bei jeder noch so kleinen Menschenrechtsverletzung Zeter und Mordio schreien, mit dieser Kultur von Halbwilden und Pädophilen offenbar gar kein Problem haben. Im Gegenteil, sie akzeptieren diese frühmittelalterliche Totschlägerideologie so, wie sie ist, und öffnen ihr Tür und Tor. Man ist ja tolerant…

 

In vielen islamischen Ländern ist es an der Tagesordnung, daß minderjährige Mädchen, sprich Kinder, an ältere Männer zwangsverheiratet werden. Jetzt hat der Mufti von Saudi-Arabien, Scheich Abdulasis al-Alscheich, jede Kritik daran zurückgewiesen. Der Scheich ist die höchste religiöse Autorität des islamischen Königreiches. Er lehnt auch die Einführung eines Mindestalters für die Ehe ab. Kinder mit zehn oder zwölf Jahren könnten “gute Ehefrauen” sein, so der Geistliche.

Mit seiner Entscheidung antwortete er einer Frau, die sich von ihm ein islamisches Rechtsgutachten gegen die Zwangsverheiratung von Minderjährigen erhofft hatte. Die Frau hatte argumentiert, eine Zwölfjährige könne nicht frei entscheiden, ob sie heiraten wolle oder nicht. Man tue einem Mädchen Unrecht, wenn man sage, daß es mit zehn Jahren zu jung sei, um zu heiraten, sagte der Mufti der Zeitung “Al-Hayat”.

Schon erstaunlich, daß die europäischen Gutmenschen, die sonst bei jeder noch so kleinen Menschenrechtsverletzung Zeter und Mordio schreien, mit dieser nach westlichen Maßstäben mittelalterlichen Kultur offenbar gar kein Problem im Rahmen der Migration  haben. Im Gegenteil, sie akzeptieren diese frühmittelalterliche Totschlägerideologie so, wie sie ist, und öffnen ihr Tür und Tor. Man ist ja tolerant und offensichtlich dafür bereit, "vorwärts in die Vergangenheit zu gehen", natürlich ohne das Volk zu fragen. Kommunistische Avantgarde weiß es schließlich besser und es hilft der gewünschten Staatszersetzung zu Lasten der deutschen Urbevölkerung.

Aber....? Machen wir uns nichts vor, bei uns war diese Einstellung im Mittelalter auch dominierend, der Islam befindet sich nach eigener Zeitrechnung erst im 15. Jahrhundert!

 


 

 

"Tickende Zeitbombe von 2 Enden"?

Ulfkotte (SOS Abendland):

"Die Probleme hierzulande könnten aber nicht nur auf die Moslems beschränkt werden, sondern seien auch bei den Deutschen selbst zu suchen. Diese würden ihre Kinder massenhaft abtreiben und hätten ihre Werte aufgegeben. Wenn man also der Islamisierung etwas entgegensetzen wolle, müsse man zuerst an sich selbst arbeiten."

Bei aller Kritik: Wenn er recht hat, hat er recht!

 


 

 

Kulturkampf: In vielen muslimischen Ländern werden Christen immer massiver verfolgt

Europa schaut weg

Von Fabian Schmidt-Ahmad

 

 

In diesem Augenblick findet eine der größten Christenverfolgungen der Neuzeit statt. Ignoriert von der europäischen Öffentlichkeit, die hier auf ein böswillig konstruiertes Feindbild hofft, schreitet ein zunehmend radikaler Islam voran. Nicht nur mitten in Europa, auch in vielen muslimischen Staaten sprießen derzeit neue Moscheen empor, Ausdruck einer zunehmenden Religiosität der Gesellschaft?

 

„Der Islam wird nicht haltmachen!"

Von Moritz Schwarz

„Seid nicht taub und hört unsere Warnung“:

 

Ihr in Europa müßt verstehen, daß Eure mangelnde Solidarität mit uns, euren Glaubensbrüdern im Osten, am Ende unser aller Verhängnis sein wird. Ihr müßt verstehen, daß die islamische Welt nicht unterscheidet zwischen den Christen im Osten und dem säkularen Europa. Wenn ihr Mohammed in Karikaturen verspottet, brennen unsere Kirchen. Wenn ihr, wie der Papst in seiner Regensburger Rede, den Islam kritisiert, werden wir dafür angegriffen, verfolgt und getötet.

Ob ihr wollt oder nicht, wir sind ein Leib. Und glaubt nicht, daß der militante Islam innehält, wenn er sein Ziel, die Christenheit im Irak zu zerstören, erreicht hat. Im Gegenteil, dies würde nur einen Ansporn bedeuten, im ganzen Orient so zu verfahren! Und auch vor Europa wird er nicht haltmachen, wenn sich dort der Islam immer weiter durchsetzt: heute wir, morgen ihr.

 

 

Von den Moslems vertriebener Priester wegen „Islamophobie“ vor Gericht

Ein in der Türkei geborener Geistlicher kennt das Leben unter Moslems aus eigener Erfahrung. Doch in seiner neuen Heimat besitzt er einen noch größeren Feind: die belgische Magistratur.

Der Priester Samuel Ozdemir wurde 1942 als Sohn einer christlichen Familie in der Stadt Midyat geboren. Midyat befindet sich im Südosten der Türkei.
Der türkische Familienname Ozdemir war seiner nichttürkischen, aramäischen Familie von den Behörden aufgezwungen worden.
Anfang der 70er Jahre mußte er nach Belgien fliehen. Er nahm die belgische Staatsbürgerschaft und den Namen Charles-Clément Boniface an. Doch bei

 seinen Gläubigen und in der Öffentlichkeit ist er als Pater Samuel bekannt.

Pater Samuel ließ sich in der Diözese Tournai – im Westen Belgiens – nieder und wurde dort inkardiniert. Anschließend war er als Pfarrer tätig.
Wegen seines Traditionalismus und seiner Kritik an den schweren Mißständen in der kirchlichen Hierarchie kam es immer wieder zu Schwierigkeiten mit seinem kirchlichen Vorgesetzten.
Im Jahr 2001 wurde er vom damaligen Bischof von Tournai, Mons. Jean Huard († 2002), suspendiert.
Kurzentschlossen kaufte sich Pater Samuel daraufhin die Kirche St. Antonius von Padua in Montignies-sur-Sambre, einem sehr armen Stadtteil von Charleroi.

Charleroi befindet sich in der vorwiegend französischsprachigen südbelgischen Region Wallonien.
In der Antoniuskirche liest Pater Samuel die lateinische Messe nach dem Alten Ritus. Über die Grenzen Belgiens hinaus ist er auch als Exorzist bekannt.

An Sonntagen ist seine Kirche prallvoll. Unter den Gläubigen befinden sich viele Jugendliche und junge Familien mit kleinen Kindern.Am vorletzten Sonntag wohnten zum Beispiel mehr als 2000 Gläubige dem lateinischen Gottesdienst bei.

In seinen Predigten und auf seiner französischsprachigen Homepage
Non Ali! findet Pater Samuel scharfe Worte gegen die islamische Invasion in Belgien.Der Geistliche spricht aus eigener Erfahrung. Denn während seiner Zeit in der Türkei habe er erlebt, wie die Zukunft Europas aussehen werde. Pater Samuel befürchtet in Belgien einen Bürgerkrieg: „Sogenannt gemäßigte Muslime gibt es nicht.“Doch die belgischen Gerichte wollen seine klaren Worte nicht hören.

Darum muß sich der Priester gegenwärtig wegen angeblicher Islamophobie und Rassismus vor einem belgischen Lokalgericht verantworten.Gegenstand der Anklage sind Äußerungen, die der Geistliche im Jahre 2002 im Fernsehen machte.Damals erklärte der Priester, daß "jedes in Europa geborene moslemische Kind für die Einheimischen zu einer Zeitbombe werde": „Die Einheimischen werden verfolgt, sobald sie im eigenen Land zur Minderheit geworden sind.“

Bei einer Gerichtsverhandlung am 23. März 2006 erschien Pater Samuel mit drei Anwälten. Einer erklärte, daß ein „herrlicher und faszinierender“ Prozeß bevorstehe.Pater Samuel scheute sich nicht, seine Aussage aus dem Jahr 2002 während und nach der Gerichtsverhandlung zu wiederholen. Er erklärte auch, daß es ihm eine Ehre wäre, für seine Worte ins Gefängnis zu gehen. "Auch Christus sei verurteilt worden".

Vor der Verhandlung hatte er die Gläubigen während der Sonntagspredigt aufgerufen, ihn in den Gerichtssaal zu begleiten: „Wir werden einen Ausflug machen und in vollen Bussen hinfahren.“Die Gläubigen kamen in Scharen zur Verhandlung, die hinter verschlossenen Türen stattfand.

Doch Pater Samuel ließ seine Schäfchen nicht uninformiert: „Ich glaube, daß die Frau die Zukunft des Menschen ist, und der Richter war eine Frau. Aber es gab noch den Staatsanwalt, ein eingebildeter Ignorant“, – erklärte der Geistliche.

 


 

Mer kennt sich, mer hülf‘ sich!(man kennt und hilft sich)

 

Nachdem Polizeipräsident Polizeipräsident Steffenhagen noch kürzlich im Rundfunk getönt hatte, man werde den Anti-Islamkongress jederzeit abbrechen während er laufe, sollten die Vorträge etwas wiedergeben, was nicht tragbar sei, außerdem lasse man die entsprechenden ausländischen Reden durch Übersetzer kontrollieren und werde gegebenenfalls die Versammlung abbrechen, musste er sich angesichts dieser unhaltbaren rechtlichen Auffassung zwischenzeitlich durch ein Gutachten, das die Polizei erstellen ließ, eines Besseren belehren lassen. Nach den Vorschriften zur Versammlungsfreiheit muss die Kundgebung geduldet werden, so sehr auch die gesamte Linke dagegen wettert und versucht, dies national zu unterbinden.

Diese Konsequenz ergab sich aus dem bezeichneten Gutachten für die Kölner Polizei. Diese hat kein Recht, eine Versammlung aufzuheben oder zu verteilen. Dies bestätigte auch der Polizeipräsident. Erst bei Gefahr für die öffentliche Sicherheit könne man ein Verbot aussprechen. Man sei an Recht und Gesetz gebunden, ob einem die Inhalte der Veranstaltung passen würden oder nicht.

Mit diesem Rückzieher will sich die Linke nicht zufrieden geben, wenn sie schon national die Versammlung akzeptieren muss, versucht sie nunmehr, dies auf internationalen Wege zu verhindern. Zunächst wurde der malaysische Außenminister aktiviert, der vor einigen Tagen versuchte, ein Verbot des Kongresses durchzusetzen. Jetzt meldet sich auch Teheran, das gerne mit Kommunisten zwecks Subversion zusammenarbeitet, gerade noch gab es ein Treffen zwischen dem iranischen Präsidenten und dem kommunistischen Präsidenten von Kolumbien, Morales, der sein Land entgegen seinen bisherigen kapitalistischen Kurses auf sozialistischen Kurs zwingen will. Zuvor traf sich der iranische Präsident noch mit dem Kommunisten Charvez/Venezuela. Die von Morales  gerade vorgenommenen beziehungsweise in Gang gesetzten kolumbianischen Verfassungsänderungen wurden gerade vom nationalen Verfassungsgericht als unberechtigt und nicht wirksam zurückgewiesen, so dass er bereits wie zuvor auch schon Charvez zurückrudern musste.

Dass eine Zusammenarbeit deutscher Kommunisten, in Führung DIE LINKE,  und dem Iran existiert, beweist die laufende Zusammenarbeit zwischen der Linken und den ausländischen Terroristen in den verschiedenen Dritt-Ländern, darunter  Venezuela, Kolumbien, Iran sowie der Hamas im Libanon und vielen anderen. Auf Kölsch würde man sagen, „mer kennt sich, mer hülf‘ sich“ Deshalb verwundert nicht der nachfolgende Bericht: 

4. September 2008:

 Teheran fordert Kongreßverbot

 Die Regierung des Iran hat die Europäische Union dazu aufgefordert, den Anti-Islamisierungskongreß der Bürgerbewegung pro Köln am 19./20. September 2008 zu verbieten. Derzeit hatte Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft inne. Deshalb bestellte das iranische Außenministerium in Teheran den Geschäftsträger der französischen Botschaft zu einem Gespräch ein, um das Verbot der Versammlung zu fordern. Die iranischen Diplomaten beklagten dabei eine „zunehmende Islam-Feindlichkeit“ in Europa. Der französische Gesandte hat daraufhin keineswegs gekontert und etwa die Frage nach der Einhaltung der Menschenrechte im Iran thematisiert, sondern „jede Art von Rassismus verurteilt“ und zugesichert, der Sache nachzugehen, meldet Irna. Das heißt: Die französischen EU-Diplomaten prüfen nun also Möglichkeiten, den Interessen der Regierung des Herrn Ahmadinejad in Europa zu genügen und den Anti-Islamisierungskongreß zu verbieten.

 Dabei werden sie allerdings an die Grenzen ihrer politischen Möglichkeiten stoßen. Denn noch gilt in Deutschland das Grundgesetze und nicht die Scharia! Noch gibt es eine Versammlungsfreiheit, die uns das Recht einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Islamisierungsprozeß einräumt! 

Immerhin macht die diplomatische Intervention aus Teheran klar, wo die Fronten verlaufen: Der Bau großer Moscheen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern sowie die islamische Mission durch Zuwanderung sind offenbar doch nicht nur die Privatangelegenheit der hier bei uns lebenden Muslime. Diese Entwicklung liegt vielmehr im Interesse u.a. des Iran, dessen diplomatische Vertreter dann auch aktiv werden und ihre (Verbots-)Wünsche äußern.

 Schade, daß wir keinen Einfluß auf die offizielle Antwort der EU an den Iran haben! Eine Regierung, die oppositionelle Staatsbürger und religiöse „Abweichler“ willkürlich verhaften läßt und bereits im 23. Jahr unter dem Deckmäntelchen ziviler Forschung erfolglos an einer Atombombe zur Auslöschung Israels arbeitet, hat sicher kein Mandat, uns Europäer Moral zu lehren und uns vorzuschreiben, welche politischen Versammlungen in unseren Ländern stattfinden dürfen und welche nicht!

 Bemerkenswert ist das große Maß an Rücksichtnahme, daß die deutschen Massenmedien und selbstverständlich erst recht unsere Politiker in Berlin und Brüssel gegenüber Ahmadinejads Verbotsforderungen an den Tag legen, statt sich dessen dreiste Einmischung in deutsche und europäische Angelegenheiten zu verbitten. Was uns heute fehlt, ist ein König Leonidas, der eine deutliche Sprache spricht und Teheran in die Schranken verweist!

 Den Rednern des Anti-Islamisierungskongresses ist allerdings von den persischen Diplomaten ein thematisches Geschenk gemacht worden, das sie dankbar annehmen werden. Die, die aber noch den "weißen Ritter" zu spielen versuchten haben ihre eigene blutige Geschichte. Am 11.02.1979 war das Regime von Schah Pahlevi Geschichte geworden. Am 1. Februar bereitete die Bevölkerung dem aus dem Exil zurückkehrenden Khomeini einen triumphalen Empfang in der Annahme, jetzt komme der Frühling und die Freiheit. Doch der Frühling der Freiheit währte nicht lange. Im Sommer 1981 übernahm die Khomeini Fraktion die totale Kontrolle über das Land. Das ging einher mit einer Hinrichtungswelle und einer Massenflucht ins Ausland. Und für jeden, der sich bislang noch nicht klar war, ob er zur Verteidigung der Demokratie und zur Verhinderung des Islamisierungsprozesses am 20. September hätteZeit opfern und nach Köln kommen Sollen, sollte ab sofort die Losung lauten: Jetzt erst recht! Ich war  beim zweiten Anti Islamisierung-Kongress am 09.05.2009!

                                                                                                                                                                                         10.6.2009 PB


 

Interims-Statement der PRO's  1.September 2008

 

Zum Islamismus mehr als dämlichen Stellungnahmen der örtlichen Kölner Politiker der etablierten Parteien, aber auch der überörtlichen Politiker, vor allen Dingen auf Seiten der Linken, die die Tagespresse füllt und sich im übrigen proletisch lautstark auf der Straße insbesondere bei Auftritten von PRO Köln und PRO NRW auf der Gegenseite stark macht, indem lautstark Bambule gemacht wird und man nicht Argumente gelten lässt, viel mehr abartigen Zirkus-Rummel, zuletzt dargestellt vor dem Kölner Rathaus anlässlich der Mahnwache von pro NRW gegen die Verbreiterung des Islams in Deutschland. Dieses Erscheinungsbild der nimmer lernenden Ideologen führt nicht an dem Weg der Erkenntnis vorbei, dass die gesamte linke Seite offensichtlich die feste Absicht hat, Deutschland abermals in den Abgrund zu führen. Wie wenig dabei Argumentation eine Rolle spielt, merkt der aufmerksame Beobachter schnell selbst, schauen Sie sich auf unserer Eingangsseite das Video über die Mahnwache vor dem Kölner Rathaus an. Die Gegenseite sucht auch gar nicht erst die Diskussion, versucht vielmehr durch Nazi-Rufe und die sofortige Einordnung jedes Kritikers in diese Ecke durch plumpe Desinformation beim Volk Vorteile zu erlangen. Begrüßenswert ist dabei, dass hier bereits maßlos so übertrieben wird, dass selbst einfach Denkende auf der Straße mittlerweile merken, dass man sie desinformiert.

Insbesondere weil man in der näheren Umgebung bereits merkt, wie der Islamismus Besitz ergreifend um sich tatsächlich wirkt ( Obst und Gemüsemärkte werden dominierend ebenso übernommen wie z. B. auch das Taxigewerbe, Kioske usw.), werden viele Bürger stutzig. Auch die Bürgerkommentierungen der Ereignisse machen insoweit deutlich, wie die Masse der Bürger selbst aktuell wirklich denkt. Auch hier verweisen wir wieder auf die Eingangsseite zu unserer Homepage und der dortigen Umfrage, die die Zeitung "Die Welt" durchführte. Insgesamt zeigte sich bereits einen Tag nach der Abstimmung bei rund 3500 Befragten das Ergebnis: 13 % fanden die Abstimmung des Stadtrates in Ordnung ,87 % waren dagegen! Noch stärker kann man die Diskrepanz nicht verspüren, die zwischen den Parlamentariern, die ja die Stimme des Volkes sein sollen und den eigentlichen Bürgern entsteht. Wie in den vergangenen diktatorischen Systemen wird trotz der vorbezeichneten erhebliche Mehrheit einfach dagegen gestimmt, weil es der Ideologie dient, den Vorteilen der eigenen Partei, das Wohl des Volkes ist dabei nur von untergeordneter. Bedeutung.

Auch die Darstellung, die PRO's seien gegen Islamismus und die Islamisten (kommunistischer, in den täglichen Gebrauch zwischenzeitlich eingebürgerter Begriff: Rassisten) in Deutschland wird von der linken Seite immer bewusst falsch dargestellt.

Aus der Sicht der Islamisten gesehen sind deren Aktionen zur Landnahme natürlich zu deren Vorteil und aus dieser Sicht auch in Ordnung, weil man mit der Übernahme merklich wegen der Schwäche der deutschen Führung Boden macht. Aus unserer Sicht, wird unsere Ordnung gestört von einer Besitz ergreifenden Kultur, eben nicht einer reinen Religion (siehe Huntington; "Kampf der Kulturen"), wie der in dieser Hinsicht jedenfalls naive Oberbürgermeister Kölns Schramma immer verlauten lässt, die in demographischer Hinsicht (deren Waffen für die Besitzergreifung sind die Gebärmutter ihrer Frauen, wie sie selbst erklären) unser Land übernehmen, zulasten unserer Kinder und deren Nachkommen.

Das, was herkömmlich als deutsche Leitkultur bezeichnet wird, wird insoweit bewusst unterwandert und unterminiert, wobei die deutschen Kommunisten und Sozialisten ebenso wie Grüne bei diesem Vorgang maßgeblich ud massiv in der Meinungsbildung über die Linkspresse mit beteiligt sind. Insoweit ist es bei Demonstrationen gegen den Islamismus auch nicht aus unserer Sicht verwunderlich, dass wir als Gegner so gut wie gar keine Islamisten vorfinden, vielmehr zu 99 % mit Kommunisten und Sozialisten konfrontiert sind.

Die Gegnerschaft zum Islamismus im Rahmen einer Rivalität in Europa ist auch nicht eine Erfindung der PRO's. Selbst Ralf Giordano und Udo Ulfkotte sind zwischenzeitlich auf den Trichter gekommen, dass diese Entwicklung mehr als tödlich für unser Land sein wird. Auch sie stehen dabei nicht alleine; derjenige, der von den Lesern dieser Niederschrift sich tatsächlich für die Frage, "ist der Islam eine Bedrohung oder nicht", interessiert, sollte Huntington, "Clash of Civilisations"= Zusammenprall der Zvilisationen (das entsprechende Buch in Deutsch heißt nach Auffassung des Verfassers fälschlicherweise "Kampf der Kulturen": dringend lesen, was uns jegliche weitere Argumentation bezüglich der Gefahren der islamischen Kultur erspart.) Dieses Werk wurde im Jahre 1995 bereits geschrieben mit entsprechenden Prognosen in Bezug auf die demographische Aggression des Islamismus. Dem Leser wird dabei im Vergleich zu heute sehr schnell klar, dass der Verfasser leider mehr als recht hat.

Neben diesem Werk gibt es eine Unzahl von Linken schlichtweg ignorierte (weil nicht in die ideologische Richtlinie passend) anderen Werken. Es gibt zahlreiche mehr als bedrohliche Äußerungen von islamistischen Imamen selbst, die wir in Kürze selbst in einem Bericht noch zusammenfassen. Die Bedrohung und der Untergang sowie die Vernichtung der Christen ist daher aktuelle nach wie vor das Thema und nicht nur blutige Auseinandersetzungs- Geschichte der letzten 1400 Jahre (nach Mohammed).

Wie vor diesem Hintergrund angesichts der die Bürger auch sachlich aufklärenden Aktionen der PRO's von "volksverhetzenden" Tätigkeiten plakativ von seiten der Linken gesprochen wird, lässt sich nur der Schluss zu, dass man einerseits so bescheuert nicht sein kann, diese unzähligen Tatsachen und auch eigenen Erklärungen der Islamistenführung zu ignorieren, es sei denn, man verfolgt damit eine bestimmte ideologische-politische Absicht der Mitwirkung und vermuteten künftigen Partnerschaft, eine Idiotie, der bereits die Kommunisten im Iran unterfielen.

Khomeini hat dann diesen Irrtum direkt korrigiert, nachdem er im Sattel saß und hatte die Linken, die er erwischen konnte, liquidiert. Ein Teil derer, die noch rechtzeitig fliehen konnten, bevölkert heute ebenfalls unser Land und dürfte sich, weil ideologische Gemeinsamkeiten bestehen, als Mitkämpfer auf Seiten der Linken befinden.Aber da fragen Sie besser den Führungskommunisten Claus Ludwig, wenn er bei seiner Wühlarbeit dazu noch Zeiit haben sollte.

Hier der Bericht über die Folgereaktion der Öffentlichkeit nach der Mahnwache der PRO's:

30. August 2008:

 Experten räumen pro NRW Chancen auf einen Landtagseinzug 2010 ein!

 Die erneut hochgekochte Diskussion über die Kölner Großmoschee hat ein landesweites Medienecho ausgelöst, auch und gerade hinsichtlich der Rolle von pro Köln und pro NRW in der politischen Landschaft Nordrhein-Westfalens. Aktuell findet man zum Beispiel im Internet bei der „Google-News-Suche“ weit über 400 (!) Artikel, die sich mit der pro-Bewegung auseinandersetzen. Eine klassische Presseschau ist so gar nicht mehr möglich. Wir wollen deshalb an dieser Stelle nur die beiden wohl bemerkenswertesten Zitate zu pro Köln und pro NRW festhalten, die zum einen aus der renommierten „Berliner Zeitung“ und zum anderen aus der „Welt“ stammen. In ersterem wird in einem fast ganzseitigem Feuilleton-Beitrag über den „beispiellosen Siegeszug“ der pro-Bewegung geschrieben und das zutreffende Resümee gezogen: „Die Debatte bestimmten die Rechtspopulisten“. In dem Beitrag vom 28. August heißt es weiter: „Mit ‚pro Köln’ hat sich in Deutschland erstmals eine rechtspopulistische Gruppe mit enormen Erfolg als ‚Bürgerbewegung’ insz eniert. An der Stelle plumper ‚Ausländer raus’-Parolen sind geschickte Strategien getreten, mit denen man die Argumente der Gegner für sich vereinnahmt … Wie erfolgreich die ‚pro’-Bewegung noch werden wird, muss die Zukunft weisen.“

 Einen Fingerzeig für diese mögliche Zukunft gab  „Welt-Online“:

 „Die Diskussion um den Moscheebau gab der radikalen Protestpartei ‚Pro Köln/Pro NRW’ derartigen Auftrieb, dass sie ins Stadtparlament einzog. Experten räumen ihr sogar Chancen ein, 2010 in den Landtag einzuziehen mit ihrer Stimmungsmixtur aus ‚Angst vor der Islam-Ausbreitung, Unbehagen gegenüber Zuwanderung und Abneigung gegen politische Korrektheit’, so der Bonner Parteienforscher Frank Decker.“

Dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen, daß wir uns selbstverständlich nicht nur als „Bürgerbewegung inszenieren“, sondern zutiefst vom Willen zu mehr Mitbestimmung der einheimischen Bevölkerung angetrieben sind. Den übrigen Wertungen bezüglich unseres bisherigen Erfolges und der hervorragenden Chancen bei den Kommunal- und Landtagswahlen können wir uns dagegen weitgehend anschließen. Die Bürger dieses Landes hätten es auf jeden Fall verdient, endlich echte Interessensvertreter in den Parlamenten zu haben!

Besonders wehren wir uns gegen die mit der Islamisierung einhergehende Sitten, die sich mit christlichem Denken nicht in Einklang bringen lassen. So wurden zum Beispiel im August 2008 in Pakistan gerade 5 Frauen beerdigt. Dies, weil sie ihre Ehemänner selbst aussuchen wollten. Ein Abgeordneter in Islamabad verteidigte dies als Hinrichtung nach alter Tradition.

Wie sagt man nach noch deutscher Leitkultur?: "Gut Ding will Weile haben"

Wir bleiben am Ball; einfältige Gegner , zu denen auch Ideologen gehören, waren in der Geschichte schon immer nur ein Spielball nicht einfältige Bürger könnten mithelfen, dem Spuk schnell sein ideologisches Ende zu bereiten; mehr als 80 Millionen Welt-Tote im Zuge der kommunistischen Ideologie sowie die belegte Blutspur des Islamismus sollten auch dem dümmsten Gutmenschen klar machen, wo jedenfalls der Irrweg liegt

begleiten Sie unseren neuen Fernsehsender VERITAS (die Wahrheit) bei der Aufklärung dessen, was im rahmen der Political Correctness verschwiegen wird.               www.mogulus.com/pronrw    der Wahrheit wegen!

 


 

aus Die Welt

Köln und die große Moschee im Schatten des Doms

In „Die Welt“Von Till-R. Stoldt 30. August 2008, 11:38 Uhr

Der Stadtrat hat dem umstrittenen Bau der ersten Zentralmoschee in Köln zugestimmt. Die Fehden um die "islamische Gefahr" werden dennoch weitergehen. Die Diskussion um den Bau gab der radikalen Protestpartei "Pro Köln/Pro NRW" solchen Auftrieb, dass sie ins Stadtparlament einzog. Nächstes Ziel: der Landtag.Im Jahre 2011 wird Architekt Böhm gefeuert, weil er nicht den Wünschen im Bau entspreche. Die Moschee wurde als Kölsche Moschee von den verantwortlichen der Stadt "mit viel Transparenz" gelobt. Als es baulich 2011 an die "Transparenz" ging, wollte man Böhm loswerden. Taquyya, die Unwahrheit sagen ist nach wie vor islamisches Grundprinzip. Schon Lenin wußte für seine Ideologie: Lüge erlaubt, wenn sie die Ideologie weiter bringt. Die Moschee droht zur Bauruine zu werden.

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Gibt es Muslime ohne Lügentaktik?

 

Wir, die säkularen Muslime in Deutschland,

verurteilen die abscheuliche Tat von Anders Behring Breivik zuschärfst. Der terroristische Anschlag in Norwegen hat uns alle erschüttert, und wir hoffen, dass er seine gerechte Strafe erhalten wird. Nichts rechtfertigt solch eine Tat. Dennoch sind wir der Meinung, dass die Islamkritik nicht tabuisiert werden darf und es bestimmte Kräfte gibt, die versuchen, diese Gelegenheit auszunutzen, um den Islamkritikern einen Maulkorb zu verpassen, ja sie sogar mitverantwortlich zu machen. Allerdings distanzieren auch wir uns von Plattformen, die im Deckmantel der Islamkritik Bevölkerungsgruppen gezielt angreifen und diffamieren. Dennoch müssen wir legitime Islamkritik betreiben und eine Akademisierung der islamischen Theologie ermöglichen, um zu verhindern, dass Teilzeit-Imame junge Muslime politisch-ideologisch indoktrinieren. Wir wehren uns gegen das von den Medien einseitig vermittelte Bild von Muslimen und Musliminnen in der Bundesrepublik, in dem der Bevölkerung suggeriert wird, dass salafistische Hassprediger die Mehrheit repräsentieren, obwohl diese für die Steinigung sind und unsere Verfassung offenkundig ablehnen. Ebenso wehren wir uns gegen Islamverbände, die Propaganda für ein Rechtssystem jenseits der Verfassung betreiben und der Meinung sind, dass die Scharia mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Ihr Ziel ist es, wie in Großbritannien, schariaistische Elemente in das Recht einzuführen. Doch unsere Pflicht ist es, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen. Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind wir ebenso dazu verpflichtet, auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Wenn nicht muslimische Schüler nur deshalb gemobbt werden, weil sie Schweinefleisch verzehren oder nicht fasten, werden wir uns für ihre Rechte einsetzen. Und wenn wir sehen, dass eine kritische Persönlichkeit aus Bezirken gemobbt wird und diese zu sozial befreiten Zonen erklärt werden, werden wir ebenso darauf aufmerksam machen. Denn derzeit ist eine Integrationsindustrie entstanden, die Profit auf dem Rücken der Einwanderer schlägt und sich immer wieder neue Mündel sucht, um sie somit zu bevormunden. Wir werden es nicht zulassen, dass die Islamkritik tabuisiert wird und somit Missstände verschwiegen werden.

Cengiz Dursun, Gruppe der säkularen Muslime und Musliminnen in Deutschland

 

Der Weg für den umstrittenen Bau einer Großmoschee in Köln schien zunächst frei. Doch die Kölner fühlen sich von dem Bauwerk weiterhin bedroht. "Mir lasse de Dom in Kölle" - dazu kommt jetzt noch eine Moschee.

Die katholische Domstadt Köln hat den 120.000 muslimischen Kölnern nun ihre Reverenz erwiesen. Am Donnerstag segnete der Stadtrat den Bauplan für die erste repräsentative Großmoschee Kölns ab: einem Bau mit wuchtiger, 36 Meter hoher Kuppel, mit zwei 55 Meter hohen Minaretten und Platz für rund 1200 Betende. Doch so sehr rote und grüne Lokalpolitiker dies auch beschworen – als integrierendes Signal taugt der Beschluss trotzdem nicht.

 


Gleichzeitige Leser-Umfrage in „Die Welt:

Was halten Sie von dem nun genehmigten Bau einer Großmoschee in Köln?

Das ist die richtige Entscheidung gewesen

Das war die falsche Entscheidung

Ergebnis am 31,8.2008

13%

Das ist die richtige Entscheidung gewesen

87% !    Das war die falsche Entscheidung und belegt sich durch die Weiterentwicklung

3870 abgegebene Stimmen

 


Dabei standen die Chancen für ein harmonisches Finale des Streits lange Zeit günstig. Denn die fast zweijährige Diskussion zwischen Politikern, Publizisten, Kirchenleuten und dem türkischen Muslimverband DITIB war durchaus fruchtbar. So begriffen die DITIB-Funktionäre als Bauherrn zwar spät, aber auch nicht zu spät, wie verbreitet die Skepsis gegenüber muslimischen Prachtbauten ist.

Sie akzeptierten, welches Sorgenknäuel aus Islamisierungs- und Überfremdungsängsten mit ihrem Plan einer üppigen Moschee verbunden wurde. Und spätestens als der Holocaust-Überlebende und Schriftsteller Ralph Giordano den Bauplan mit wüsten Worten zum Symbol der Islamisierung kürte, dämmerte auch dem Letzten, dass solche Ängste keineswegs von rechtsradikaler Gesinnung zeugen.

Um guten Willen zu demonstrieren (allerdings auch um zu sparen), verzichteten die Bauherrn daher auf so manches, was ihnen lieb und teuer war, vor allem auf einen außerhalb der Moschee hörbaren Muezzin-Ruf. Außerdem reduzierten sie den ursprünglichen Bauumfang. Und immer wieder betonten DITIB-Sprecher, die Moschee werde ja im Schatten des katholischen Doms stehen – und daran wolle niemand etwas ändern.

Wer Menschenrechte fordert, muss Moscheen bauen

Aber auch die skeptische Mehrheit lernte ein paar Selbstverständlichkeiten zu akzeptieren. War 2006 noch jeder zweite Kölner gegen den Moscheebau, plädierten 2007 zwei von drei Kölnern für eine Moschee, allerdings für eine etwas kleinere. An einer Einsicht rüttelte die übergroße Mehrheit nicht mehr: Wer an Menschenrechten samt Religionsfreiheit festhalten will, wer sich mit diesen Werten gar brüstet, muss auch den Bau einer Prachtmoschee dulden.

Gotteshäuser unterschieden sich

Kirchenführer und Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) argumentierten zudem, eine schöne Moschee diene der Integration. Müssten die Muslime nämlich weiterhin in Hinterhöfen und alten Fabrikhallen beten, würde dies bei Muslimen den Eindruck stärken, wegen ihres Glaubens zu Bürgern zweiter Klasse zu mutieren. Sogar eine politische Flurbereinigung schien mit dem Moscheestreit einherzugehen. Denn die radikalsten Moscheebaukritiker in der Kölner CDU verließen die Partei und traten der rechtsradikalen Protestbewegung "Pro Köln/Pro NRW" bei.

Nur wurden Kölns Christdemokraten dadurch nicht einiger. Je offensiver Fritz Schramma für den Bau warb, umso skeptischer wurde seine Fraktion. Weshalb sie am Donnerstag auch gegen den Bauplan stimmte. Begründung: Ob die Predigten im Gotteshaus ins Deutsche übersetzt würden und ob Frauen dort ausreichend Platz erhielten, sei ungeklärt.

Außerdem lenke der türkische Staat den Muslimenverband und habe daher zu großen Einfluss auf die Moschee. Und schließlich falle dieser Bau zu protzig aus angesichts der Sorgen vieler Alteingesessener.

Zwar besitzt die CDU-Ratsfraktion keine Mehrheit, ihr Votum blieb also folgenlos. Aber umgehend spießten türkische Zeitungen die CDU-Argumentation als muslimfeindlich auf. Schließlich reibe sich ja auch niemand an polnischen Gottesdiensten ohne Übersetzung. Auch Frauenmuseen dulde die CDU, obwohl dort die Hälfte der Bevölkerung wegen ihres Geschlechts oft überhaupt keinen Platz erhalte. Und Gotteshäuser nur im Kleinformat zu akzeptieren – das widerspreche der theoretisch so gepriesenen Religionsfreiheit.

Wie auch immer. Als starke, freundschaftliche Geste an die hiesigen Muslime taugt der Ratsbeschluss nun jedenfalls kaum mehr.

Ein harmonisches Streit-Ende misslang aber noch aus anderem Grund. Die Diskussion um den Moscheebau gab der radikalen Protestpartei "Pro Köln/Pro NRW" derartigen Auftrieb, dass sie ins Stadtparlament einzog. Experten räumen ihr sogar Chancen ein, 2010 in den Landtag einzuziehen mit ihrer Stimmungsmixtur aus "Angst vor der Islam-Ausbreitung, Unbehagen gegenüber Zuwanderung und Abneigung gegen politische Korrektheit", so der Bonner Parteienforscher Frank Decker.

Auf dieser Linie bewegt sich auch die nächste Aktion der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei. Am 20. September wird sie in Köln einen Anti-Islamisierungs-Kongress veranstalten. Einige tausend Anhänger, darunter Rechtspopulisten vom belgischen Vlaams Belang über die österreichische FPÖ bis zur italienischen Lega Nord, wollen gegen den beschlossenen Moscheebau und die „islamische Gefahr“ demonstrieren. Von Köln, so verkündeten die Radikalen, solle ein Zeichen ausgehen. Es solle Gleichgesinnte überall dort zum Protest ermuntern, wo derzeit Moscheen gebaut werden. In Deutschland sind das mindestens 120 Orte.


 

 

aus Merkur online:

02.05.2007 „Wie ein Lauffeuer in Europas Straßen”

Islam auf dem Vormarsch

In der Türkei erobern die Islamisten Schritt für Schritt die Bastionen der Macht und bedrohen nicht nur in den Augen des Militärs die strikte Trennung von Staat und Religion. Islam-Experten sagen eine ähnliche Entwicklung für Europa voraus. Auch Deutschland wird kein mehrheitlich christlich geprägtes Land bleiben, wenn die Entwicklung so weitergeht.

München - Es ist eine schockierende Vision, mit der der britische Islam-Experte Bernard Lewis versucht, die westliche Welt aufzurütteln: „Europa wird islamisch, die Christen werden zur Minderheit” - und das in wenigen Jahrzehnten. Inmitten dieser neuen Ordnung wird Deutschland sicher keine Insel bilden, wenn nicht gravierende Veränderungen den Vormarsch der Muslime deutlich bremsen.

Koran oder Grundgesetz: Jeder dritte türkische Muslim in Deutschland hält beides für unvereinbar.

Absolutheitsanspruch macht Integration nahezu unmöglich 

Die Integration hatte nie eine reelle Chance. Alle Muslime sind davon überzeugt, im Besitz der göttlichen Offenbarung zu sein, die einzig wahre Religion zu besitzen und damit allen anderen Religionsgemeinschaften überlegen zu sein. So steht es im Koran. Hinzu kommt ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, das in Verbindung mit dem Absolutheitsanspruch eine Integration nahezu unmöglich macht.

Und wenn überhaupt miteinander geredet wird, dann - so ein Islamistenführer - nur unter der Voraussetzung, dass „am Ende alle Religionen zum Islam konvertieren”. Scheich Mahmud, einst Rektor der Al-Azhar-Universität in Kairo, einer der höchsten religiösen Instanzen des Islam, geht noch weiter: „Christen sind wie eine bösartige und ansteckende Krankheit. Muslime müssen sie ungerecht behandeln, verachten, boykottieren und hart anfassen, um sie zur Annahme des Islam zu zwingen.” Deutlicher lässt sich kaum machen, wie sehr der Islam Denken und Handeln der Muslime in allen Lebensbereichen prägt.

 

Im Jahr 2025 werden 40 Millionen Muslime in Europa leben

Die Integration ist gescheitert, und das bedeutet nicht nur in Deutschland: es entstehen Parallelgesellschaften - in Berlin (das Muslime als „Diaspora-Istanbul” bezeichnen), Hamburg und Köln, aber auch in München. Mehr als 15 Millionen Muslime leben derzeit in Westeuropa (rund 3,5 Millionen in der Bundesrepublik). Bereits um das Jahr 2025 wird ihre Zahl auf 30 bis 40 Millionen hochschnellen. Die damit verbundenen Veränderungen dürften gravierend sein: „Während die alteingesessene deutsche Bevölkerung schrumpft, hat die muslimische in Deutschland eine jährliche Wachstumsrate von derzeit 6,6 Prozent”, schreibt der Islam-Kenner Udo Ulfkotte in seinem neuesten Buch „Heiliger Krieg in Europa”.

Bereits für das Jahr 2065 prognostizieren Wissenschaftler den Anteil der Muslime an der deutschen Gesamtbevölkerung auf dann „etwa 50 Prozent”. Am Rande notiert: In Brüssel (Belgien) waren 2005 bereits 57 Prozent der Neugeborenen muslimisch, in Frankreich sind schon jetzt 25 Prozent aller Schüler islamischen Glaubens.

Die Zahl der muslimischen und türkischen Gemeinden steigt sprunghaft. Ebenso die Zahl der Moscheen und regelmäßig als Gebetsstätten genutzten Räumlichkeiten: Rund 380 sind es in Bayern, 45 allein in München - bundesweit geht ihre Zahl in die Tausende. Hunderte weitere Moscheen sind in Planung.

Allein die Türken betreiben laut Auswärtigem Amt etwa 3000 Moscheen und Gebetsräume. Über etwa 870 Moscheevereine hält der DITIB (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion), eine Anstalt des türkischen Staates, seine schützende Hand. Sitz der DITIB in Deutschland ist Köln. Experten haben festgestellt, dass die Türkei - und vor allem die konservativ-islamische AKP-Partei unter Führung von Regierungschef Erdogan - jährlich bis zu 1000 Imame nach Deutschland schickt. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil dieser speziell ausgebildeten Prediger die Aufgabe hat, die islamistische Heilsideologie zu exportieren, die türkisch-stämmige Bevölkerung Deutschlands islamistisch und türkisch-nationalistisch zu organisieren - letztlich also Integration zu verhindern.

Jede vierte deutsche Moschee steht unter Islamismusverdacht

Kein Wunder, dass Mohammed Mahdi Akef, oberster Führer der fundamentalisten Muslimbruderschaft, jubelt: „Der Islam verbreitet sich wie ein Lauffeuer in den Straßen Europas.” Bei der Muslimbruderschaft handelt es sich um die Dachorganisation nahezu aller in Deutschland tätigen und vom Verfassungsschutz beobachteten Islamisten-Gruppierungen, zu denen auch die in München beheimatete „Islamische Gemeinschaft in Deutschland” (IGD) gehört. Daraus allerdings einen Generalverdacht auf Muslime ableiten zu wollen, wäre blanker Unsinn.

Nachdenklich stimmen sollte aber, dass etwa 40 der insgesamt 160 großen deutschen Moscheen unter Islamismusverdacht stehen. Dazu zählt die Berliner „Al-Nur-Moschee”, die Verfassungsschützer als „Muttergeschwür des Islamismus” bezeichnen, oder die Hamburger Al-Quds-Moschee, in deren Dunstkreis Mohammed Atta und seine Kumpane vor dem Angriff auf das World Trade Center vom 11. September 2001 gelebt haben. Es handelt sich um Treffpunkte potentieller Täter, alle jung, meist arbeitslos, oft kleinkriminell und auf der Suche nach Halt im Leben. Einem Halt, so Terrorismusexperte Elmar Theveßen, „den sie im Koran zu finden glauben”. Diese Leute - die ihren Hass mit Bildern aus dem Irak und Afghanistan befeuern - mit radikalen Ideen zu impfen, ist relativ einfach.

Islam und deutsches Grundgesetz - einfach unvereinbar?

Nachdenklich stimmen sollte auch, dass Umfragen zufolge nahezu 50 Prozent der in Deutschland lebenden türkischstämmigen Muslime glauben, dass die Regeln des Islam mit den Regeln der deutschen Gesellschaft nicht vereinbar sind; dass 30 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime Islam und Grundgesetz für unvereinbar halten.

Auch wenn es in muslimischen Kreisen an Lippenbekenntnissen zur europäischen Werte-Orientierung nicht mangelt: Der Streit um das Tragen von Kopftüchern, deren politischer Inhalt eine antiwestliche Weltanschauung ist, spricht eine andere Sprache. Ebenso, dass im Oktober 2004 in Frankreich erstmals eine Muslima in Europa gesteinigt wurde. Die westlichen Behörden scheinen das „Spiel” mitzumachen: So hat ein Schweizer Gericht festgestellt, dass es zum Recht auf freie Meinungsäußerung gehört, die Steinigung von Frauen zu rechtfertigen. In Großbritannien wird in stark muslimisch geprägten Städten und Vierteln eine Rechtsprechung nach der Scharia geduldet, und in Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht einem Metzger das Schächten von Tieren ohne vorherige Betäubung aus religiösen Gründen erlaubt, obwohl das Schächten laut Tierschutzgesetz verboten ist. Weitere gravierende Veränderungen im Bereich des Prozess-, Erb- und Eherechts dürften folgen. Schleichende Legalisierung auch in Sachen Polygamie: Schon jetzt sind in Deutschland muslimische Zweit- und Drittfrauen in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei mitversichert, berichtet Ulfkotte.

Wenn der neue Koordinierungsrat der Muslime - dessen Kompetenz umstritten ist - eine rechtliche Gleichstellung des Islams mit anderen Religionen fordert, beschreitet er nur einen Weg, den die Grünen seit langem zu ebnen versuchen: Bereits vor Jahren hat Renate Künast, damals noch Bundesministerin, gefragt: „Warum sollte man nur die Inhalte der Bibel, nicht aber des Korans vermitteln?” - und eine rechtliche Gleichstellung des Islams gefordert.

Es scheint in der Tat nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Lewis-Vision von einem islamisch dominierten Europa Realität wird. So, wie es auch der charismatische Gründer der Muslimbruderschaft, Hassan al-Banna, vorausgesagt hat: „Wir brauchen drei Generationen, um unsere Pläne verwirklichen zu können: eine zum Zuhören, eine zum Kämpfen und eine zum Siegen.”
 


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23. April 2008:

Islamverein gab sich natürlich harmlos

 

 

 

 

Pressekonferenz des VIKZ. Von links nach rechts: Guna Vogelsang (Leiter eines VIKZ-Wohnheims in Duisburg), Mustafa Imal (Vizepräsident), Ersoy Sam (Juristischer Berater), Nigar Yardim (Frauen- und Integrationsbeauftragte) und Erol Pürlü (Dialogbeauftragter).

Der nach Veröffentlichungen aus einem Polizei-Dossier in die Kritik geratene Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) hat am 23. April 2008 zu einer Pressekonferenz in die verbandseigene Villa Hahnenburg nach Köln-Mülheim eingeladen. Auch politische Fachzeitschriften standen im Presseverteiler des Vereins, so daß Manfred Rouhs als Herausgeber von nation24.de den Termin wahrnehmen konnte. Ihn begleitete das pro-Köln-Ratsmitglied Regina Wilden, das einige grundsätzliche Fragen an die Führung des VIKZ vorbereitet hatte.

Die betonte zunächst die Gesetzestreue ihres Verbandes und dessen guten Willen, an der Integration der in Deutschland lebenden Türken sunnitischen Glaubens in die Mehrheitsgesellschaft mitwirken zu wollen. Daß der VIKZ trotzdem durchaus einer verbindlichen Auslegung des Islam zuneigt, wurde durch eine positive Bezugnahme des Dialogbeauftragten Pürlü auf den Sufismus deutlich, der Mystik des Islam. Der VIKZ unterhält keine Internate im engeren Sinne, sondern Wohnheime, in denen die nachschulische Betreuung von Jungen und Mädchen betrieben wird, deren Eltern dafür an den Verband Zahlungen leisten. Gebetet wird fünf Mal am Tag. Islamischer Religionsunterricht gehört genauso zum Programm wie eine Hilfe für die in der Regelschule ausgegebenen Hausaufgaben.

Regina Wilden zitierte aus dem Koran den Satz, nach dem Moslems keine Freundschaft mit Juden und Christen schließen sollen. Sie wollte wissen, ob die Vertreter des VIKZ bestätigen können, daß dies tatsächlich so im Koran steht und ob sie diese Forderung in ihr Lehrprogramm einfließen lassen würden. Der Dialogbeauftragte Erol Pürlü führte dazu aus, man dürfe eine solche Formulierung nicht wörtlich nehmen, sondern müsse sie im Zusammenhang mit anderen Suren des Koran sehen, die den Juden und Christen als Anhänger von Buchreligionen, die mit dem Islam verwandt seien, eine besondere Stellung zuweisen würden. Guna Vogelsang verwies als Leiter eines Duisburger VIKZ-Wohnheims auf zahlreiche Kontakte, die sein Verband zu jüdischen und christlichen Gemeinden unterhalte.

Manfred Rouhs wollte wissen, ob Herr Vogelsang Konvertit sei und als repräsentativ für die Leiter der VIKZ-Wohnheime gelten könnte und welche Sprache dort insbesondere im Unterricht gesprochen werden würde. Herr Vogelsang gab an, er sei kein Moslem, viele Mitarbeiter der Wohnheime seien genau wie er nicht-muslimische Deutsche, und ihre Jugendarbeit sei zunächst von pragmatischer Natur. In- wie außerhalb des Unterrichts werde teils deutsch und teils türkisch gesprochen.

Eine Frage von Rouhs nach den religiösen Lehrinhalten deutete dann aber ein etwas anderes Bild zumindest für den Bereich des Religionsunterrichts an. Lehrpläne in der Art, wie sie für den Unterricht in den deutschen Regelschulen aufgestellt und verbindlich sind, gibt es nicht. Mithin läßt sich das Lehrprogramm im einzelnen auch nicht wie ein deutscher Unterrichts-Lehrplan durch außenstehende überprüfen. Gelehrt wird vielmehr klassische islamische Theologie, und zwar in türkischer und in arabischer Sprache. Das ist durchaus schlüssig, denn ein Versuch, den Koran auf Deutsch auszulegen, dürfte wohl kaum allzu viel hergeben. Das heilige Buch der Moslems ist im Original bekanntlich in arabischer Sprache verfaßt worden. Der sprachlichen Integration wird ein solcher Religionsunterricht wohl kaum dienen.

Der VIKZ ist auch wirtschaftlich keine unbedeutende Klitsche. Er unterhält vielmehr ein Immobilienvermögen im Wert von rund 102 Millionen Euro. Darauf lasten aber nach Auskunft der Verbandsspitze Hypotheken in Höhe von etwa 100 Millionen Euro.

Rouhs erkundigte sich nach den 2005 aufgetretenen steuerlichen Problemen des VIKZ. Da seien versehentlich Steuern nicht bezahlt worden, bestätigten die Sprecher des Verbandes. Und zwar in Höhe von 10 Millionen Euro! Nach Bekanntwerden des Mißgeschicks sei der Verband bei den Banken nicht mehr kreditwürdig gewesen. Man habe die 10 Millionen Euro Außenstände durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Privatdarlehen von Mitgliedern aufbringen können, erklärte der Vizepräsident Mustafa Imal.

Wer immer die privaten Geldgeber auch im einzelnen gewesen sein mögen: Hinter dem VIKZ stehen offenbar Moslems, die über nicht ganz unerhebliche finanzielle Mittel verfügen. Und denen die pragmatische und religiöse nachschulische Betreuung muslimischer Kinder und junger Erwachsener im engeren Sinne des Wortes lieb und teuer ist.

Von denen waren übrigens einige Dutzend in der Villa Hahnenburg anwesend, und zwar ausschließlich männlichen Geschlechts. Sie machten durchweg einen sehr disziplinierten und ordentlichen Eindruck. Die Vorhut eines künftig nach den Vorstellungen der VIKZ zunehmend islamisch geprägten Mitteleuropa gab sich große Mühe, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Die Frage von Regina Wilden, wo denn die Frauen der vielen anwesenden Herren seien und warum diese mit Ausnahme von Frau Yardim nicht an der Pressekonferenz teilnehmen würden, schien keiner der Angesprochenen so richtig verstanden zu haben.

Problembewußt gab sich die VIKZ-Führung im Zusammenhang mit der Eröffnung eines Wohnheims in Waltrop, für das keine behördliche Erlaubnis erteilt worden war. Der Vorgang sei mit der Zentrale in Köln nicht abgesprochen gewesen, hieß es. Man werde über die Möglichkeit interner Sanktionen gegen die Verantwortlichen nachdenken.

Dumm nur, daß auch in Bergisch Gladbach eine VIKZ-Einrichtung ohne behördliche Erlaubnis eröffnet worden ist. In diesem Fall handelte es sich um eine Moschee. Die Distanzierung der VIKZ-Führung von den dortigen Verbandsmitgliedern steht bislang noch aus.

Die Pressekonferenz konnte insgesamt den Eindruck nicht entkräften, daß Verbände wie der VIKZ einen Staat im Staate bilden, die Parallelgesellschaft verfestigen und ganz im Sinne des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan denjenigen in Deutschland lebenden Türken den Rücken stärken, die den deutschen Staat und die deutsche Mehrheitsgesellschaft nur in dem Maße akzeptieren, in dem dies für sie unvermeidbar ist. Die als sunnitische Türken nach Deutschland gekommen sind und mit dem Sufismus mehr anfangen können als mit der innenpolitischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland. Die ihre Sprache, ihre Kultur und insbesondere ihre Religion niemals aufgeben werden und nicht im Traum daran denken, dem Innenminister den Gefallen zu tun, Deutsche zu werden.

Genau dieser Personenkreis ist es, von dem wir feststellen müssen, daß er prinzipiell jetzt und in Zukunft nicht integrierbar ist, weil er in seiner eigenen Welt nach anderen Spielregeln lebt als denen, die für uns Mitteleuropäer gültig sind.

Hinter dem Tor zur Villa Hahnenburg beginnt der Orient. Eine Welt mit durchaus eindeutigen und gewiß respektablen Spielregeln – aber, bitte, wirklich nicht unsere Welt!

24.4.2008

 

 


 

19. April 2008:

Groß-Moschee: Medienbericht führt in die Irre

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ verbreitet seit heute online einen hier dokumentierten Bericht der Nachrichtenagentur DDP, in dem behauptet wird, die türkisch-islamische Union DITIB könnte bereits im Frühsommer 2008 mit dem Bau ihrer seit Jahren geplanten Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße beginnen. Dieser Bericht hat in Ehrenfeld für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Er ist schlicht falsch. Es handelt sich hierbei wohlgemerkt nicht um einen redaktionellen Beitrag des „Kölner Stadt-Anzeiger“, sondern um die Veröffentlichung eines Journalisten der Nachrichtenagentur „Deutscher Depeschendienst“ (DDP), der möglicherweise mit den Einzelheiten der Großmoschee-Debatte und den Schwierigkeiten, vor denen die DITIB bei der Umsetzung ihrer ehrgeizigen Pläne steht, nicht vertraut ist.

Die DITIB kann keinen genehmigungsfähigen Bauantrag stellen, bevor der Bebauungsplan geändert worden ist. Ausweislich einer Mitteilung der Verwaltung im Stadtentwicklungsausschuß, die der Fraktion pro Köln vorliegt, soll eine entsprechende Verwaltungsvorlage frühestens im August 2008 dem Rat der Stadt Köln vorgelegt werden. Die bisher gefaßten Beschlüsse müssen modifiziert werden, nachdem es pro Köln gelang, die Vergabe öffentlicher Mittel zur Förderung des DITIB-Bauprojektes politisch zu verhindern. Die entsprechenden Gelder, die beispielsweise im Falle der in Duisburg-Marxloh im Bau befindlichen Groß-Moschee vom Steuerzahler beigesteuert wurden, fehlen der DITIB für ihr Kölner Prestige-Projekt. Das formale Verfahren für den Großmoschee-Bau mußte danach noch einmal neu aufgerollt werden.

Die Vorstellung, daß bereits „in wenigen Monaten“, wie es in der DDP-Meldung heißt, mit dem Bau begonnen werden könnte, ist insofern völlig illusionär.

Noch ist nichts entscheiden! Der politische Widerstand gegen die Baupläne der DITIB geht nicht nur weiter, er kommt vielmehr gerade jetzt erst richtig in Fahrt!

„Moscheebau in Köln beginnt im Frühsommer

ERSTELLT 18.04.08, 22:22h, AKTUALISIERT 18.04.08, 22:26h

Köln - Die Bauherren der lange geplanten Moschee in Köln wollen in wenigen Monaten mit dem Bau beginnen. "Wir hoffen, den Grundstein im Frühsommer legen zu können", sagte der Vorstandsvorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), Sadi Arslan, am Freitagabend in Köln. "Dieses Projekt wird die Toleranz in der deutschen Gesellschaft beweisen." Nur eine Minderheit habe gegen das muslimische Gotteshaus Widerstand geleistet. "Wir haben keine Alternative zum friedlichen Zusammenleben der Religionen", unterstrich Arslan: "Wir müssen Respekt vor der Religion anderer haben. Denselben Respekt erwarten wir für den Islam." Der Vorstandsvorsitzende äußerte sich bei einer Ditib-Veranstaltung, bei der muslimische und christliche Theologen vor rund 250 Gästen Vorträge über das Zusammenleben der Religionen hielten.

 

Bundesweite Debatte

Gegen den Moscheebau im Stadtteil Ehrenfeld hatte es Proteste von Anwohnern und der rechtspopulistischen

Organisation "Pro Köln" gegeben. Auch der Publizist Ralph Giordano übte Kritik. Darauf folgte eine bundesweite

Debatte über Moscheen in Deutschland. Im Januar hatten die Bauherren Änderungen an den Bauplänen von Architekt Paul Böhm angekündigt. Demnach sollen der Gebetsraum und die Fläche für Verkaufsräume verkleinert werden. Die Moschee soll nun Platz für 1.200 statt für 2.000 Menschen bieten. DieMinarette werden den Plänen zufolge die von Böhm geplante Höhe von 55 Metern behalten, aber schmaler werden. Medien hatten über Finanzprobleme der Bauherren berichtet. Ditib setzt bei der Finanzierung auf Spenden aus seinen  bundes-weit mehr als 800 Vereinen.

(ddp)“

 


 

Islamentwicklung nicht nur in Deutschland; der gesamte Westen hat das Problem

In England und Australien st die islamische Einwanderung bereits sehr weiter fortgeschritten, was mit der Entwicklung Englands zum Commonwealth zu tun hat. Da viele von den Einwanderern seinerzeit den englischen Pass erhalten hatten, also als britische Citizens (Britische Herkunft) behandelt wurden, war ihre Einwanderung für sie insoweit problemlos und für die englischen Behörden unvermeidbar. Zwischenzeitlich versucht man das zu unterbinden, weil sich, negativ für den Staat entwickelnd, Parallelgesellschaften herausgebildet haben, die fast gänzlich islamisch beherrscht sind. Die aktuelle europäische Idee beruhte auf der historisch gewachsenen Gemeinschaft verschiedener Nationen mit verwandten Traditionen und christlich-humanistischen Werten, dem steht die aktuelle fundamentalistisch-islamische rückschrittliche Entwicklung im europäischen Raum unvereinbar gegenüber.

Die gleiche Entwicklung hat sich auch in Australien gezeigt. In England ist zum Beispiel die Stadt Blackburn so mit Islamisten übervölkert, dass man kaum noch Engländer findet. Man schlägt uns mit den eigenen Waffen im Rahmen der bestehenden Demokratie. Da die Mehrheit bestimmt, was läuft, ist insoweit in solchen Gemeinden es mittlerweile üblich, dass die Islamisten die Einführung der Scharia wünschen, ein aufkommendes Problem, gegen welches sich kritische Demokraten zunehmend schwieriger zur Wehr setzen können mit der Folge, dass, soweit man solches zulässt, der Islamismus stellenweise bereits faktisch das Tagesleben übernimmt. Gebürtige Engländer weichen zunehmend aus oder versuchen es erfolglos. Die schrittweise Übernahme findet auch optisch statt und führte gerade derzeit zu erheblichen Wutäußerungen und heftigem Widerspruch der untergebutterten ursprünglichen Bevölkerung.

Wie erwartet wird nunmehr von den dortigen Islamisten, nachdem man das Kopftuch mehr oder minder durchgesetzt hat und auch in der Regel trägt, als nächster strategischer Schritt des Weltislams der Tschador eingeführt, der öffentlich immer mehr Unmut mit sich bringt, weil niemand erkennen kann, wer sich darin tatsächlich verbirgt. Man kann also die weitere Entwicklung auch in Deutschland absehen, wenn keine Grenzen wie z.B. im türkischen Laizismus gesetzt werden.

Dies machte der bisherige Premierminister John Howard in Australien deutlich, wobei der oben genannte englische Zeitungsberichts-Text wie folgt auf Deutsch sinngemäß lautet: 

Muslime, die unter dem Recht der islamischen Scharia leben wollen wurden aufgefordert, Australien zu verlassen, in dem die Regierung zur Bekämpfung potentieller Terrorattacken zum Verlassen des Landes aufforderte.

Zusätzlich ärgerte Premierminister Howard einige australische Muslims, indem er mitteilte, er unterstütze die Überwachung von Moscheen in Australien. Zitat:      (PDF Version zum Verschicken)

„Immigranten und nicht Australier sind diejenigen, die sich anpassen müssen! Entweder tut es oder haut ab. Mir reicht die Diskussion in dieser Nation, die sich darüber Sorgen macht, ob wir einige Individuen persönlich oder ihre Kultur beleidigen. Seit der terroristischen Attacken in Bali vermerken wir eine Woge an Patriotismus von der Mehrheit der Australier.

Diese Kultur wurde in über zwei Jahrhunderten durch Kampf, Gerichtsverfahren und Siegen von Millionen von Männern und Frauen entwickelt, die Frieden gesucht haben. Wir sprechen hauptsächlich Englisch und nicht Spanisch, Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch oder irgend eine andere Sprache. Deshalb, wenn Sie ein Teil unserer Gemeinschaft werden wollen: lernen Sie die Sprache!

 Viele Australier glauben an Gott, wobei dies nicht irgendein Christ, kein Fall von Rechtsradikalismus oder politischem Verstoß, vielmehr Tatsache ist. Christliche Männer und christliche Frauen, indiziert von christlichen Prinzipien, gründeten dieser Nation und dies ist eindeutig dokumentiert. Man sollte sogar so weit gehen, dies auf unseren Schulwänden zu dokumentieren. Wenn der von Christen verehrte Gott Sie verletzen oder beleidigen sollte, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, einen anderen Teil der Welt als Ihr neues Zuhause zu wählen, denn Gott ist Teil unserer Kultur.

 Wir sind bereit, Ihren Glauben zu akzeptieren und stellen dabei keine Fragen, warum Sie so und das  glauben, was Sie vertreten. Alles was wir fordern ist, dass Sie unsere Kultur und Religion akzeptieren und mit uns in Harmonie und friedlicher Lebensfreude zusammenleben.

Das ist unser Land, unser Boden und unser Lebensstil und wir geben Ihnen jede denkbare Gelegenheit, dies zu genießen.

Sobald Sie damit fertig sind, sich zu beklagen, zu wimmern, sich aufzuregen und zu meckern über unsere Flagge, unsere Versprechen und Zusagen, unseren christlichen Glauben und unseren Lebensstil, empfehle und ermutige ich Sie, einen anderen großen Vorteil unserer Errungenschaften zu nutzen:

Nehmen Sie das Recht auf Auswanderung wahr.

Wenn Sie hier nicht froh werden, dann verlassen Sie das Land. Wir haben Sie zum Kommen nicht gezwungen. Sie baten, herkommen zu dürfen. So akzeptieren Sie das Land wie bei der Einwanderung akzeptiert.“

 Anmerkung australischer Versender:

Hoffen wir, indem wir diese Rede verteilen, daß Bürger britischer Herkunft denselben Rückhalt gewinnen, um offen die Wahrheit auszusprechen. Wenn Sie den Ausführungen zustimmen, leiten Sie sie weiter!

Original:

Prime Minister John Howard - Australia

Muslims who want to live under Islamic Sharia law were told on Wednesday to get out of Australia , as the government targeted radicals in a bid to head off potential terror attacks.


Separately, Howard angered some Australian Muslims on Wednesday by saying he supported spy agencies monitoring the nation's mosques. Quote: 'IMMIGRANTS, NOT AUSTRALIANS, MUST ADAPT. Take It Or Leave It. I am tired of this nation worrying about whether we are offending some individual or their culture. Since the terrorist attacks on Bali , we have experienced a surge in patriotism by the majority of Australians.'

'This culture has been developed over two centuries of struggles, trials and victories by millions of men and women who have sought freedom'.


'We speak mainly ENGLISH; not Spanish, Lebanese, Arabic, Chinese, Japanese, Russian, or any other language. Therefore, if you wish to become part of our society . Learn the language!'


'Most Australians believe in God. This is not some Christian, right wing, political push, but a fact, because Christian men and women, on Christian principles, founded this nation, and this is clearly documented. It is certainly appropriate to display it on the walls of our schools. If God offends you, then I suggest you consider another part of the world as your new home, because God is part of our culture.'
'We will accept yo ur beliefs, and will not question why. All we ask is that you accept ours, and live in harmony and peaceful enjoyment with us.'


'This is OUR COUNTRY, OUR LAND, and OUR LIFESTYLE, and we will allow you every opportunity to enjoy all this. But once you are done complaining, whining, and griping about Our Flag, Our Pledge, Our Christian beliefs, or Our Way of Life, I highly encourage you take advantage of one other great Australian freedom,
'THE RIGHT TO LEAVE'.'


'If you aren't happy here then LEAVE. We didn't force you to come here. You asked to be here. So accept the country YOU accepted.'


Maybe if we circulate this amongst ourselves, British citizens will find the backbone to start speaking and voicing the same truths.
If you agree please SEND THIS ON 

 

 


 

18. Februar 2008:

Köln soll Städtebündnis gegen Islamisierung beitreten

Die Fraktion pro Köln beantragt für die nächste Sitzung des Rates am 4. März 2008 den Beitritt der Stadt Köln zum Bündnis „
Städte gegen die Islamisierung“. Der Bund besteht zunächst aus den Städten Köln, Wien und Antwerpen. Er geht auf eine von pro Köln mitgetragene Initiative zurück: Europäische Patrioten haben in Antwerpen eine enge politische Kooperation im Kampf gegen die Islamisierung der europäischen Großstädte beschlossen. Nächster Höhepunkt der europaweiten Aktivitäten dieses Städtebündnisses wird der „Anti-Islamisierungs-Kongreß“ im Herbst 2008 in Köln sein.

Sprecher des Städtebündnisses sind der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, der Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), HC Strache, sowie der Antwerpener Fraktionsvorsitzende des Vlaams Belang, Filip Dewinter. Mit dem obenstehenden Beschluß soll dieses von unten ins Leben gerufene Städtebündnis zunächst durch den Kölner Rat, dem sodann das Land Wien und die Stadt Antwerpen mit analogen Beschlüssen folgen, auf die institutionelle Ebene gehoben werden.

Die Städte bekennen sich zu folgender Charta:

Feststellungen


“Städte gegen Islamisierung“ stellt fest, dass die westliche Welt im Allgemeinem und Europa im besonderen seit der Renaissance die religiösen Dogmen abgeworfen hat und die Normen, die daraus hervorgingen, zugunsten einer Zahl Normen und Rechtssätze, die auf einer Vielzahl von Quellen gegründet sind, ersetzt hat. Beispiele sind: das klassische Altertum, die jüdisch-christliche Werte, der Humanismus, die Ideen der Aufklärung, der Nationalismus, der Liberalismus usw.

Infolge dieser Evolution wird unsere Zivilisation jetzt vom Respekt für die grundsätzlichen Rechte und Freiheiten gekennzeichnet und ist diese Zivilisation gegründet auf Werte wie die Trennung von Kirche und Staat, Demokratie, das Recht der freien Meinungsäußerung, die Gleichheit von Mann und Frau, usw.


Andererseits werden die westeuropäischen Städte zu Beginn des 21. Jahrhunderts durch die zu lasche Zuwanderungspolitik unterschiedlicher Behörden in ihrer eigenen Bevölkerung mit erheblichen islamischen Minderheiten konfrontiert. Diese Minderheiten sind keineswegs integriert und konzentrieren sich in immer größer werdenden Gettobezirken.

“Städte gegen Islamisierung“ stellt fest, dass der
Islam viel mehr als eine Religion auch eine Gesellschaftsordnung vertritt, die auf der Scharia (die islamische Gesetzgebung, dem Koran und Hadith entsprossen) und der Umma (die gesamtislamische Glaubensgemeinschaft; Das religiöse Konzept der Umma steht in Konkurrenz zum in Europa entwickelten Konzept der Nation, beispielsweise der "arabischen Nation", arabisch: الامة العربية (al-Umma al-arabiyya).) gegründet ist und deshalb nicht zu vereinen ist mit dem Ganzen der Werte und Normen, das unserer europäischen Gesellschaft eigen sind.

“Städte gegen Islamisierung“ stellt auch fest, dass zumindest ein Teil unserer Muslime die islamitischen göttlichen Gesetze den bürgerlichen Gesetzen vorzieht. Unter der Muslimbevölkerung herrscht obendrein ein Hang zur Radikalisierung, der sich äußert in einer zunehmenden Feindlichkeit gegen unsere westliche Zivilisation und die Werte, auf die sie gegründet ist.

Moscheen wirken nachweislich als Katalysatoren für die Islamisierung der Stadtviertel, weil sie innerhalb der Muslimgemeinschaft als zentrale Autorität die strikte Befolgung des Islams einfordern und so auch eine religiös-weltliche Hemmung für die Integration der Muslimminderheiten bilden.

Ausgangspunkte

Städte gegen Islamisierung“ widersetzt sich der multikulturellen
Ideologie, die dazu führt, dass die hier ansässigen Muslime in zunehmenden Maße ihre eigene Werte auch in der Öffentlichkeit befolgen können, was de facto zu einer Institutionalisierung dieser Religion führt.

Städte gegen Islamisierung“ setzt sich zur Wehr gegen die Institutionalisierung des Islams, die Anerkennung von Moscheen, die Subventionierung islamischer Vereine, der Koranschulen und der Moscheen, die Bezuschussung der Imams usw. Die Institutionalisierung des Islams wird zwangsläufig, weil ideologisch findamentiert,zur Errichtung einer islamischen Gruppierung führen, die die Integration der Muslimgemeinschaft im Allgemeinen bereits abbremst.

Städte gegen Islamisierung“ wehrt sich gegen die Nachgiebigkeit der Politiker dem Islam gegenüber, die zur Folge hat, dass die westlichen Werte und Normen in zunehmenden Maßen zugunsten islamitischer Bräuche, Traditionen und Werte, die nicht mit unserer westlichen Lebensweise vereinbar sind, verdrängt werden.

Städte gegen Islamisierung“ ist der Meinung, dass die individuelle und freie Religionsausübung bleibend gewährleistet werden soll, auch für den Islam, der durch das Grundgesetz gewährte Grundsatz der
Religionsfreiheit kann und darf jedoch nie ein freies Geleit sein für die Einführung oder die Generalisierung diskriminierender oder antidemokratischer Bräuche und Handlungen. „Städte gegen Islamisierung“ widerstellt sich denn auch nachdrücklich der Einführung der Scharia als Ersetzung der in Europa geltenden Rechtssätze.

Initiative


Die Islamisierung ist kein örtliches Problem. Es betrifft ein Phänomen, dass sich in fast allen westeuropäischen Ländern und Städten ergibt. Die schnelle demographische Zunahme der im Westen wohnhaften islamischen Bevölkerung führt dazu, dass in einigen Jahrzehnten zahlreiche westeuropäische Städte mit islamitischen Mehrheiten konfrontiert werden.

Die teilnehmenden Organisationen verpflichten sich deswegen dazu, ihre künftigen Initiative im Kampf gegen die Islamisierung aufeinander abzustimmen, gemeinsame Aktionen zu unternehmen und gegenseitig Information auszuwechseln, mit dem Ziel, auf eine koordinierte und besser informierte Weise die Islamisierung der westeuropäischen Städte bekämpfen zu können.
 

 

Islamkritiker planen Kongreß in Köln

 

"Städte-Bündnis gegen Islamisierung" in Antwerpen gegründet

KÖLN. Für den 19. September ist in Köln ein zweitägiger internationaler Anti-Islamisierungskongreß geplant. Veranstalter ist die im Stadtrat vertretene Bürgerbewegung „Pro Köln“ und ihr landespolitischer Ableger „Pro NRW“.

Neben bundesdeutschen, elsässischen und südtiroler Kommunalpolitikern haben auch Spitzenpolitiker der FPÖ, des belgischen Vlaams Belang (VB) und des französischen Front National (FN) ihre Teilnahme bereits angekündigt. Britische, dänische, niederländische und schweizerische Islamisierungskritiker sollen ebenfalls für eine Teilnahme gewonnen werden.

„Köln ist inzwischen zu einem symbolträchtigen Ort in der europaweiten Auseinandersetzung mit der Islamisierung und Überfremdung des Abendlandes geworden“, sagte „Pro-Köln“-Chef Markus Beisicht, dessen Kommunalpartei mit ihrem Kampf gegen die geplante Kölner Großmoschee deutschlandweit für Aufsehen sorgte.

"Städte-Bündnis gegen Islamisierung"

Am 17. Januar wurde in Antwerpen unter der Federführung des Vlaams Belang sowie der FPÖ bereits ein europaweites „Städte-Bündnis gegen Islamisierung“ gegründet. Der Gründungsveranstaltung in Flandern wohnten auch Delegationen aus Dänemark, Frankreich, Italien (Lisistrata) und Spanien (Tierra y Pueblo) bei. Deutschland war unter anderem durch die Vizechefin der Republikaner, Uschi Winkelsett, und „Pro Köln“ vertreten.

Laut VB-Fraktionschef Filip Dewinter gehören dem Bündnis (flämisch: „Steden tegen Islamisering“) bereits Kommunalvertreter der Städte Brüssel, Gent, Antwerpen, Mechelen, Wien, Graz, Rotterdam, Utrecht, München, Berlin, Köln, Rom, Bologna, Venedig, Lille, Straßburg, Paris und Marseille an. Der FPÖ-Europaabgeordnete Andreas Mölzer betonte aber, daß sich das Bündnis nicht gegen den Islam als Religion wende. Dieser verdiene als eine der monotheistischen Weltreligionen „unseren Respekt“.

Der Islam als zweitgrößte Religion der Welt könne auf Traditionen und Errungenschaften zurückblicken, die unser christliches Abendland wesentlich mitgeprägt hätten, sagte Mölzer. Der Islam sei aber kein Teil europäischer Leitkultur. Das Problem sei der islamische Fundamentalismus, der für die europäischen Gesellschaften wegen der muslimischen Massenzuwanderung eine immer größer werdende Bedrohung darstelle. Die bürgerlichen Rechte seien zentrale Elemente des europäischen Selbstverständnisses.

Europa habe diese Werte erst nach einer langen Schreckensgeschichte von religiösen und politischen Fundamentalismen gesichert: den Konfessionskriegen des 16. und 17. Jahrhunderts, totalitären Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. „In Anbetracht dieser Erfahrungen ist ohne Wenn und Aber festzuhalten, daß für antidemokratische Ideologien und religiöse Fundamentalisten im politischen Leben Österreichs und Europas kein Platz ist“, erläuterte Mölzer.

Charta: Städtebündnis gegen Islamisierung




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Stand: 18. Oktober 2011.