Pro Mittelstand NRW

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt


Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!

 

 

Gender Change was ist das, woher kommt es?

"Kultureller Marxismus" nach Frankfurter Schule (Marcuse/Adorno u.a.)

, wie er von den Absolventen der Frankfurter Schule gepredigt wurde, wurde in Amerika über die Frankfurter Schulke von der Elite der Baby-Boomer77, in Deutschland von den 68gern, installiert. Dies hat das Fundament gesetzt und den Weg geebnet für die überaus populären und destruktiven Konzepte der „Positiven Diskriminierung", des „Multikulturalismus" und der „Diversität". Man kann diesen Schlagworten heute nicht entkommen. Sie sind aus den Studien zu Antisemitismus und Diskriminierung gewachsen, die das Institut für Sozialforschung (später Frankfurter Schule) in den 1940ern durchführte und der systematische Einführung von Themen wie „Diskriminierung", „Bürgerrechte", „Frauenrechte" und anderer „Minderheitenrechte" in die amerikanische und auch die deutsche Kultur.

Die Kritische Theorie hat eine Massenpsychologie angewandt, die zum Abbau geschlechtsspezifischer Rollen in der amerikanischen wie deutschen Kultur geführt hat (stille Revolution). Nach der Kritischen Theorie (Gender Change) wird der Unterschied zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit verschwinden. Die traditionellen Rollen von Müttern und Vätern werden aufgelöst werden, so daß die Zeit des Patriarchats endet. Kinder werden nicht entsprechend ihres biologischen Geschlechts in geschlechtsspezifischen Rollen aufgezogen werden. Dies stellt das Grundprinzip der Frankfurter Schule für die Auflösung der traditionellen Familie dar. Eines der Grundprinzipien der Kritischen Theorie war die Notwendigkeit, die traditionelle Familie zu zerbrechen. Die Gelehrten der Frankfurter Schule predigten:

"Selbst ein teilweiser Zusammenbruch der elterlichen Autorität in der Familie kann dazu führen, daß die kommende Generation eher bereit ist, soziale Änderungen zu akzeptieren."

Gender Change? Alle gleich, Mann wie Frau? Hat mit Genetik nix zu tun? Dann Checken Sie mal Ihre Frau/Lebensgefährtin. Eigentlich brauchen wir uns keine Gedanken über linke Lebensveränderung zu machen.Sie ist, jedenfalls was Gender Change betrifft schon im Ansatz zum scheitern verurteilt

 

aber Scherz beiseite...


Im Zeitalter der Frauen  die Welt 24.2.2011

"Typisch Frau, typisch Mann?" - Eine Studie hinterfragt Geschlechterklischees. Und bestätigt sie

Junge Frauen reden gern, junge Männer sind "kommunikationsmüde"

Männer interessieren sich für Sport, Technik und Politik, Frauen für Menschen und Kultur

Wäre Karl-Theodor zu Guttenberg eine Frau, wäre sie schon zurückgetreten?" Amelie Fried stellt diese Frage bei der Präsentation der Studie "Typisch Mann, typisch Frau" aus der Reihe "Gesprächskultur in Deutschland" im Verlag Axel Springer. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, die die Untersuchung durchgeführt hat, weiß nicht so recht, was sie antworten soll. "Ich möchte das nicht beurteilen", sagt sie. Amelie Fried insistiert: "Nehmen wir den Fall Käßmann. Sie ist sofort zurückgetreten. Guttenberg verfolgt jedoch die Salamitaktik, immer nur so viel zugeben, wie ohnehin schon bekannt ist. Ist das typisch männlich?"

Die Ergebnisse der Studie im Auftrag des Unternehmens Jacobs Krönung und mit Zusammenarbeit der Zeitschrift "Bild der Frau" legen das zumindest nahe. Generell glauben 48 Prozent der Befragten, dass Männer wie Frauen tendenziell versuchen, einen Konflikt zu vermeiden. Aber auch, dass Frauen auf Kritik sehr viel empfindlicher reagieren als Männer (29 Prozent der Frauen gegen 18 Prozent der Männer). Das legt die Vermutung nahe, dass Frauen auf Kritik eher reagieren. Und dass Männern eine Meinung über sie, die ihnen nicht passt, auch leichter ignorieren. Laut Studie werden "die Attribute Aggressivität (62 %) und ein energisches, durchsetzungsstarkes Auftreten (48 %) eher männlichen Politikern zugesprochen". Man könnte also zu dem Schluss kommen: Das Verhalten von Guttenberg bestätigt die Studie von Allensbach.

Besonders auffallend bei der Frage zur "Gesprächskultur in Deutschland" ist die zunehmende Kluft zwischen den Geschlechtern. "Frauen", so erklärt Köcher, "haben in den letzten Jahrzehnten im Bildungssystem und im Beruf gegenüber Männern eindrucksvoll aufgeholt." Die Frauenerwerbsquote sei in 40 Jahren von 46 auf mittlerweile 70 Prozent angestiegen. Doch trotzdem hätten sich die Lebenswelten nicht angenähert. Männer reden über Politik, Wirtschaft, Technik und Sport, Frauen über Familie, Gesundheit, Kinder, Beziehungen, Kunst, Kultur und Psychologie. "Männer und Frauen", so erkannte es Loriot in einem Sketch schon vor Jahrzehnten "passen einfach nicht zueinander".

Und es sieht auch nicht so aus, als gäbe es da in nächster Zeit eine Verbesserung. Eher im Gegenteil. Auch das ist ein Ergebnis der Studie: Das Interessengebiet jüngerer Männer wird zunehmend enger. "Das Themenspektrum junger Frauen liegt mit durchschnittlich 11,4 Themen deutlich über dem junger Männer mit 9,4 Themen." Am stärksten geht ihre Begeisterung für die in der Studie als typisch männlich identifizierten Themen zurück, also Politik, Wirtschaft und Kapitalanlagen. Werden Männer in Zukunft nur noch über ihre selbsterklärten Topthemen reden? Also Sport (den passiven), Autos und technische Produkte?

In diesem Falle kommt eventuell dann noch ein ganz anderes Problem auf die Gesellschaft zu. Wie Renate Köcher erklärte, sagten in einer Langzeitstudie 70 Prozent der männlichen Befragten aus, sie würden sich eher dafür interessieren, wie ein Gerät funktioniert, nicht, dass es funktioniert. (Demgegenüber stehen 70 Prozent der Frauen, die wollen, dass etwas funktioniert.) Leider aber, so Köcher, würde diese Technik zunehmend komplex, sodass es immer schwerer würde, das "Wie" eines technischen Gerätes nachzuvollziehen. Also kann man erwarten, dass auch dieses Thema bald weniger diskutiert wird. "Junge Männer scheinen 'kommunikationsmüde' zu sein", so die Studie. Die breiteren Interessen bei Frauen begründet die Wissenschaftlerin mit ihrer Printaffinität. Auf den Punkt gebracht: Frauen lesen Zeitungen und Magazine, die sie zwangsläufig mit verschiedenen Themen konfrontieren. Männer nutzen die Online-Angebote und ziehen sich damit auf ihre speziellen Interessensgebiete zurück.

Auch da gibt es einen Trend des männlichen Nachwuchses. "Jungs lassen sich sehr stark von Computerspielen gefangen nehmen", so Köcher. "Da haben sie ja eine Schlagzeile", sagt Amelie Fried zur versammelten Presse. "Wer wenig Zeitung liest, wird immer dümmer und langweiliger." Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat das 21. Jahrhundert "das Zeitalter der Frauen" genannt. "Wenn man sieht, wie die Männer nachlassen", sagt Renate Köcher, "dann denke ich das auch."

Aber die Einschränkung von Themen kommt offensichtlich Männern entgegen. Denn, wie die Studie in Bezug auf Kommunikationsstile zeigt, ist die überwältigende Mehrheit der Männer offensichtlich ohnehin nicht an ausschweifenden oder tiefer gehenden Gesprächen mit offenem Ausgang interessiert. Und wenn sie reden, dann bevorzugt mit ihren Geschlechtsgenossen. 49 Prozent der Männer glauben, dass sich im Allgemeinen Männer besser mit Männern unterhalten können. 45 Prozent der Frauen bevorzugen den Austausch unter Frauen. Worüber reden denn Männer mit Frauen? Lieblingsthema ist Klatsch (58 Prozent der Männer gegen 75 Prozent der Frauen), Urlaub und Reisen (58 zu 62) und Arbeit und Beruf (55 zu 48). Liebe scheint interessanterweise zwischen den Geschlechtern kein relevantes Thema zu sein: Nur 17 Prozent der Männer reden gerne über Gefühle, gegenüber 47 Prozent der Frauen. Da räumt die Studie mit einem alten Klischee auf: Denn 89 Prozent der Deutschen glauben, dass Frauen bevorzugt über Gefühle sprechen, dicht gefolgt von Gesprächen über Beziehungsfragen mit 82 Prozent.

Die Zahlen der Studien liefern auch eine sehr gute Grundlage zu der aktuellen Debatte über Frauen in Führungspositionen. "Im Widerspruch zur verbreiteten Überzeugung zeigen sich keine signifikanten Unterschiede im Führungsstil von Männern und Frauen", deutet Renate Köcher ihre Zahlen. Auch die Pressemitteilung verkündet: "Frauen führen nicht besser - und kaum anders."

Tatsächlich liegen bei den zwölf Punkten, die man unter den 18 Kriterien als positiv werten kann, Männer nur in drei Fällen vor den Frauen, und das auch nur mit wenigen Prozentpunkten. Das hinterfragt den Mythos des ganz spezifisch weiblichen Führungsstils. Frauen sind dem Ergebnis zufolge also keine grundlegend anderen Chefs. Aber sie sind die besseren Chefs.

Weibliche Vorgesetzte sind laut Einschätzung der Befragten ebenso gut wie Männer, wenn es darum geht, Probleme offen anzusprechen oder klare Anweisungen zu geben, aber zudem sind sie deutlich aufgeschlossener den Anliegen ihrer Mitarbeiter gegenüber (mit zehn Prozent Vorsprung zu den Männern), sie nehmen mehr Rücksicht, sie sind verständnisvoller, höflicher, loben häufiger und unterbrechen ihre Mitarbeiter im Gespräch seltener. Ob diese Kultur zu einem höheren Gewinn eines Unternehmens führt, dazu möchte Renate Köcher nichts sagen. "Ich kenne keine überzeugenden Studien dazu."

Aber müssten diese Eigenschaften nicht für ein angenehmeres Betriebsklima sorgen? Und müsste ein Mitarbeiter, der motiviert, unterstützt und ernst genommen wird, nicht auch besser arbeiten? Sicher ist: Die weibliche Gesprächskultur wird geschätzt. 48 Prozent sehen es als Stärke von Frauen an, dass sie nicht nur das Geschäftliche zum Gesprächsthema machen. Hoffentlich gibt es bald eine neue Studie zu diesem Thema, die auch Renate Köcher überzeugt.

Interessanterweise ist es trotzdem der Mehrheit der Befragten egal, ob ihr Vorgesetzter ein Mann oder eine Frau ist. Wenn überhaupt, so sehen Frauen einen weiblichen Chef kritischer. Einige meinen sogar, Frauen seien "herrschsüchtiger, dominanter und härter" als männliche Chefs. Ergebnisse, die im Widerspruch zu dem Frauen attestierten Einfühlungsvermögen stehen. Die Studie wirft viele spannende Fragen auf.

Besonders ein Aspekt wird zu diskutieren sein: "In Westdeutschland stigmatisieren wir die Berufstätigkeit von Müttern, das ist im Osten anders. Wir brauchen eine kulturelle Revolution in den Köpfen. Mehr noch als eine Quote."

Typisch Mann die Welt 24.2.2011

Männer und Frauen leben immer noch in getrennten Welten. Warum bloß?

Männer unterhalten sich am liebsten über Sport, Autos und Politik; Frauen über Familie, Gesundheit und Erziehung. Frauen reden viel über Gefühle und drehen gerne mal eine Runde um den heißen Brei, Männer kommen am liebsten schnell auf den Punkt und neigen dazu, auch Persönliches auf die nüchterne Sachebene zu ziehen. Frauen wollen, dass ihr neues technisches Gerät funktioniert, Männer interessiert, wie es funktioniert. Alles üble Stereotype? Böswillige Unterstellungen? Ausgelutschte Klischees?

Leider nicht, wie eine neue Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach herausfand. Institutschefin Renate Köcher war das Bedauern über ihre Umfrageergebnisse deutlich anzumerken. Trotz akademischer Aufholjagd, trotz stetig steigender Erwerbsbeteiligung der Frauen hat sich an den unterschiedlichen Interessen von Männlein und Weiblein seit den letzten 15 Jahren gar nichts geändert. "Die starke Trennung zwischen Männer- und Frauenwelten ist ein Faszinosum und wird immer erklärungsbedürftiger", konstatiert Köcher. Wohl wahr.

Man könnte sich nun zurücklehnen und zu dem Schluss gelangen, dass die Allmacht der Gene daran schuld ist, dass Frauen eben lieber über Heim und Herd und Männer über Macht und Märkte herrschen. Doch das wäre, bei allem berechtigten Lob des kleinen Unterschieds, ein bisschen zu kurz gesprungen. Warum bitte sollten sich Frauen, die eine Familie mitzuernähren haben, nicht für Wirtschaft interessieren? Und warum reden Männer, die auch Väter sind, viel seltener über Erziehung? Die Ergebnisse legen nahe, dass kulturelle Traditionen sehr viel hartnäckiger sind als vielfach angenommen. Allein die Tatsache, dass berufstätige Mütter in Deutschland erst langsam akzeptiert werden, zeigt, dass es lange dauert, bis gesellschaftliche Veränderungen auch in den Köpfen ankommen. Und immerhin: Männer und Frauen reden miteinander: über gemeinsame Freunde, Urlaub, Arbeit, Zukunftspläne. Er hat auch etwas Belebendes, der kleine Unterschied.

 


 

Revolte gegen das Normale
Gender-Marxisten: Eine CDU-Ministerin erfüllt den altlinken Traum von der Liquidierung der Familie
Michael Paulwitz

Die Herz-Jesu-Marxisten sind in Rente gegangen – mittlerweile hat die Generation der Gender-Marxisten mehr oder minder erfolgreich die Mission übernommen, die Union auf stramm linken Kurs zu bringen. In nahtloser Fortschreibung seiner rot-grünen Ausrichtung hatte das Haus der CDU-Ministerin Ursula von der Leyen, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eine führende Position in einem wohlorganisierten ideologischen Netzwerk übernommen, das unter dem harmlosen Mäntelchen der „Gleichstellung“ einen alten linken Traum vollenden will: die Liquidierung der „bürgerlichen“ Familie und die Aufhebung des lästigen biologischen Unterschieds von Mann und Frau zur Schaffung des neuen, von allen Bindungen „befreiten“ und durchsexualisierten Einheitsmenschen.

Wer sich dem entgegenstellt, riskiert – zwar nicht unbedingt physisch durch die ANTIFA, aber doch in seiner öffentlichen Existenz – die Vernichtung. Mit Verrätern kennen totalitäre Ideologen keinen herrschaftsfreien Diskurs. Eva Herman kann davon ein Lied singen. Und wenn öffentlicher Protest die Genderisten zur kurzfristigen Frontbegradigung zwingt, wie etwa im Fall des Skandals um eine Ministeriums-Broschüre zur Sexualisierung von Kleinstkindern, der von Gabriele Kuby in Zeitung die Welt aufgedeckt wurde und zur Einziehung der Publikation führte, heißt das noch lange nicht, daß auch das sexualrevolutionäre Endziel aufgegeben wird.

Nur eine abenteuerliche Verschwörungstheorie? Schön wär’s. „Gender Mainstreaming“ ist eine ideologische Kriegserklärung. Während Ministerin von der Leyen ihre mit Begeisterung von Rot-Grün übernommene „Querschnittsaufgabe“ als neue Erfolgsstrategie in der Gleichstellung pries, redete man in ihrem Netzwerk Klartext: Wenn man „gender“ – also die soziale Geschlechterrolle im Gegensatz zum biologischen Geschlecht – ernst nehme, müsse man die „Konstruktionen von Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden, also „Geschlechtervielfalt“ herstellen, heißt es im Berliner „Gender-Manifest“. Die Verfasser aus dem Umfeld des Leyenschen „GenderKompetenzZentrum“ stehen dem Berliner „genderbüro“ und „GenderForum“ vor; die lange Liste öffentlicher Kunden, die sie bereits mit Beratungen, Schulungen und Konzepten beglückt haben, läßt erkennen, wie erfolgreich der Durchmarsch der Gender-Kader an die Subventionstöpfe verlaufen ist.

Ideologisch liegen die Wurzeln der Gender-Sekte im radikalen, Befreiung aus „patriarchalischer Bevormundung“ verheißenden Alice-Schwarzer-Feminismus, der großzügig aus marxistischen Quellen schöpft. Die Existenz von Hausfrauen, Müttern und der arbeitsteiligen „kleinbürgerlichen Familie“ ist der marxistischen Linken seit Urvaters Zeiten ein Ärgernis. Friedrich Engels erkannte im „Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe“ die „erste Klassenunterdrückung“ in der Geschichte überhaupt. Und die Kommunistin Simone de Beauvoir rief zur Abschüttelung der jahrtausendealten Ausbeutung durch Patriarchat und Mutterschaft auf und nahm mit dem Schlachtruf „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ bereits den Kern der Gender-Ideologie vorweg.

Die „68er“ nahmen sich dieses Aspekts der Marxschen Lehre mit besonderem Eifer an und riefen die „sexuelle Revolution“ aus. Übriggeblieben vom Sturmangriff auf die „repressive“ bürgerliche Familie ist die Verabsolutierung der Lust- und Triebbefriedigung des Individuums. Mit ihr einher geht die Verbindung von Kinderkollektivierung und Sexualisierung der Gesellschaft vom Kleinkindalter an. Der Lebensstil der Homosexuellenszene wurde, von den USA ausgehend, zum Maßstab, die Transsexualität zum Paradigma der Überwindung der Geschlechterschranken durch Umerziehung.

Das Programm, das Engels vorgegeben hat, ist dabei bemerkenswert konstant geblieben: Abschaffung der Familie, gleichartige Eingliederung von Mann und Frau in den Arbeitsprozeß und öffentliche Kindererziehung. So wenig originell die Gender-Ideologie ist, in der diese Strömungen zusammenfließen, so seltsam erscheint, daß eine CDU-Ministerin jetzt an der Spitze der Bewegung steht und ausgerechnet die ehedem christlich und antimarxistisch orientierte Union eine lupenrein linksradikale Anti-Familien-Politik betreibt. Eine Politik, die das Abseitige preist, Randgruppen hofiert und den Normalfall diskriminiert und verspottet: die Familie aus Vater, Mutter und Kindern, die noch immer das Ideal der Bevölkerungsmehrheit darstellt.

Feigheit und Opportunismus mag man als Ursache dieses Konformismus ausmachen, gepaart mit der traditionellen inhaltlichen Indifferenz einer Partei, deren höchstes Streben sich auf Machterwerb und Machterhalt richtet. Vor allem aber ist es die Furcht vor dem in Medien, Sozialindustrie und übernationalen Organisationen omnipräsenten feministischen Zeitgeist-Kartell und seiner inquisitorischen Macht: Selbst vermeintlich Konservative winken lieber jeden noch so abwegigen Vorstoß durch, statt sich mit den Gender-Ideologen anzulegen.

Im Ergebnis werden unter dem Deckmantel der „Familienpolitik“ unverdrossen Steuergelder dafür verschwendet, die Frühsexualisierung unserer Kinder voranzutreiben. Die nach den Enthüllungen von Frau Kuby zurückgezogene Broschüre war nur die Spitze des Eisbergs. Nach wie vor sind Kindergarten- und Schulkinder einem propagandistischen Trommelfeuer ausgesetzt, das ihnen gleichgeschlechtliche Lebensweisen schmackhaft machen und sie zu Verhütungsexperten heranbilden soll. Abschreckend wird vor den Lasten und Mühen der Schwangerschaft gewarnt, statt den Heranwachsenden Wert und Verantwortung der Elternschaft nahezubringen, während Unionspolitiker sich in ihren Wahlkreisen als Hüter der Familie feiern lassen, deren steuerfinanzierter Abwicklung sie tatenlos zusehen.

Dem entgegenzutreten verlangt Mut und Standfestigkeit. Mut, die skandalösen Umtriebe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Foren, Büros und sonstigen Institutionen, an die diese Propagandaarbeit ausgelagert wurde, beim Namen zu nennen und den öffentlichen Protest zu mobilisieren. Mut, die Geldströme aufzudecken, die aus öffentlichen Kassen an dieses Netzwerk fließen, und sie auszutrocknen, wo immer sich die Möglichkeit dazu bietet. Mut auch, die millionenfache Abtreibung anzuprangern, statt sich bei deren Chefpropagandistin Alice Schwarzer anzubiedern.

Die Macht des Genderisten-Kartells ist geborgt, sie speist sich aus der Sprachlosigkeit und Passivität der Mehrheit. Beide müssen überwunden werden, wenn unser Volk eine lebenswerte Zukunft haben soll.


 

Mama und Papa sind die Besten (die Welt 9.12.2010)

Unicef-Studie: Familie und Freundschaft sind für Sechs- bis Vierzehnjährige am wichtigsten

Eltern, Freunde und Großeltern vermitteln Werte - Prominente, Medien und Politiker eher nicht

 

Weniger Ängste als noch 2008: Am meisten fürchten Kinder die Scheidung der Eltern und den Tod von Verwandten

Home, sweet home! Familie und Freunde sind heute mit Abstand das Wichtigste für die Sechs- bis Vierzehnjährigen in Deutschland. Das zeigt der aktuelle Wertemonitor, eine Studie unter 1500 Kindern und ihren Müttern, die Unicef und das Kindermagazin Geolino in Berlin vorgestellt haben. 75 Prozent der Kinder halten demnach Familie und Freunde für "total wichtig." "Mein Zuhause ist meine Insel, wo mir nichts passieren kann", zitiert die Studie eine 13-Jährige. Neben der Familie sind den Kindern Geborgenheit, Vertrauen, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit wichtig. "Das Wertebewusstsein ist deutlich gewachsen", sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von Unicef Deutschland. So verzeichnet die Studie bei fast allen Werten eine Zunahme im Vergleich zu 2008. 78 Prozent der Kinder geben an, anderen helfen zu wollen - und dass in einer Zeit des vermeintlichen Werteverfalls und der zunehmenden Oberflächlichkeit.

Die Familie ist Homebase, Rückzugsort und Sicherheitsanker in einem. "Das Zusammensein mit den Eltern ist für Kinder heute das wichtigste", sagt Schneider. Die Eltern sind es auch, die den Kindern Werte vermitteln: 97 Prozent geben an, dass ihre Eltern ihnen Werte beibringen. Lehrer, Großeltern und Freunde sind ebenfalls wichtige Vorbilder. Medien, Prominente und auch die Kirche werden dagegen weniger als Wertevermittler akzeptiert. Dazu passt, dass nur 18 Prozent ihren Glauben als "total wichtig" einstufen. Je älter die Kinder, desto weniger wichtig ist ihnen der Glaube. Politiker taugen nach Einschätzung der Kinder noch weniger zur Vermittlung von Werten: Nur elf Prozent sagen, Politiker könnten Werte vermitteln, 54 Prozent bezweifeln das. "Politik hat hier ganz klar eine Herausforderung vor sich", sagt Gerd Brüne, Verlagsleiter der Geo-Gruppe, zu der das Kindermagazin gehört. Geschwister sind nur für knapp die Hälfte der Kinder wichtige Wertevermittler. Das schätzen die Mütter anders ein: "Sie halten Geschwister und Sportvereine für total wichtige Vermittler", sagt Brüne.

Bereits zum dritten Mal haben Unicef und das Kindermagazin Geolino Kinder nach ihren Vorstellungen befragt. Im Vergleich zu 2008 ist Kindern heute soziales Engagement wichtiger. Noch vor Freunden oder dem Verein rangieren hier Tiere: 44 Prozent der Kinder würden diesen gern helfen. "Die Mädchen sind dabei deutlich engagierter", so Brüne. Knapp ein Drittel möchte Menschen helfen, "denen es nicht so gut geht". 24 Prozent wollen sich in der Schule engagieren und die Umwelt schützen.

Die Studie zeigt auch, dass Kinder heute weniger Ängste haben als noch vor zwei Jahren: So haben 40 Prozent der Kinder existenzielle Sorgen. 2008 waren es noch 51 Prozent. Knapp ein Fünftel der Kinder hat Angst, Eltern oder Geschwister zu verlieren. Zugenommen hat dagegen die Furcht vor Naturgewalten: Elf Prozent der Kinder geben an, davor Angst zu haben. "Die Ängste, die die Erwachsenen haben, färben durchaus auf die Kinder ab", betont Verlagsleiter Brüne. Deshalb nennen die Kinder auch Arbeitslosigkeit und finanziellen Ruin bei den Dingen, vor denen sie Angst haben: "Die Scheidung der Eltern ist ein ganz großes Thema."

Die Berufstätigkeit der Eltern ist dagegen nur für wenige Kinder ein Problem. "Die Kinder finden es gut, wenn ihre Mütter arbeiten", sagt Hans Bertram, Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität Berlin, der die Ergebnisse ausgewertet hat. 58 Prozent der Kinder geben an, sie seien froh, dass ihre Mutter eine Arbeit hat. Von den 1500 befragten Kindern haben rund 1000 eine berufstätige Mutter. Die Kinder schätzen es der Studie zufolge, dass sie durch die Berufstätigkeit der Mutter mehr Freiheiten haben und die Mutter zufrieden ist. Knapp ein Drittel der Kinder sagt, die Mutter sei meist gehetzt, wenn sie von der Arbeit komme. "Die Studie zeigt auch, dass sich die Mütter mehr Zeit nehmen für ihre Kinder als die Väter", erläutert Bertram: Während es im Schnitt drei Stunden pro Tag sind, die berufstätige Mütter ihren Kindern widmen, sind es bei berufstätigen Männern nur zwei Stunden. Knapp die Hälfte der Kinder findet denn auch, dass ihr berufstätiger Vater zu wenig Zeit für sie habe. 80 Prozent meint, dass sich die Mutter in der Woche genug Zeit nehme. "Die Kinder sind Realisten und Idealisten zugleich", findet Gerd Brüne von der Geo-Gruppe. Die Erwerbsarbeit von Mutter und Vater bewerten sie dabei gleich. Soziologe Bertram: "Den Unterschied, den Erwachsene machen, den gibt es für die Kinder nicht."

Obwohl die gemeinsame Zeit mit den Eltern den Kindern so wichtig ist, verbringen sie doch den Großteil ihrer Freizeit allein. "Die Sechs- bis Vierzehnjährigen wissen, dass sie ihren Alltag für sich selbst gestalten müssen", sagt Hans Bertram. Freunde treffen, Fernsehen, Sport und Lesen sind dabei die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. 41 Prozent der Kinder treffen sich täglich mit ihren Freunden, 61 Prozent schauen täglich fern. 17 Prozent spielen jeden Tag am Computer, nur neun Prozent machen täglich Sport. Wenn sie etwas mit ihren Eltern unternehmen, dann meist mit der Mutter, mit einer Ausnahme: Am Computer spielen die Kinder eher mit dem Vater. Für Bertram ist die Rolle des Vaters inzwischen positiv besetzt.

2012 sollen in der Studie auch die Väter befragt werden. Es habe rein praktische Gründe gehabt, dass man in diesem Jahr nur Kinder und Mütter befragt habe. "Es ist schon ein Fortschritt, dass wir die Kinder befragen", fasst Unicef-Geschäftsführer Schneider zusammen. "Kinder werden viel zu selten um ihre Meinung gebeten. Sie sind in der Debatte nur Objekte, manchmal sogar nur Störgeräusche."


 

Gen oder Erziehung?

Wilde Schimpansenmädchen spielen lieber mit Puppen

Seit Jahren streiten Forscher darüber, ob geschlechtstypische Rollenmuster angeboren oder anerzogen sind. US-Biologen um Richard Wrangham von der Universität Harvard haben nun eine einfache Form von Puppenspiel bei wild lebenden Schimpansen beobachtet. Deren weibliche Jungtiere bemuttern kleine Holzstöcke, um sich offenbar auf ihre spätere Mutterrolle vorzubereiten. Die jetzt in "Current Biology" veröffentlichte Studie fand bei einer Schimpansengruppe im Kibale-Nationalpark in Uganda heraus, dass weibliche Jungtiere häufiger Äste oder Baumrindenstücke umhertragen als gleichaltrige Männchen. Sie spielten mit ihnen auf eine Art, die an mütterliches Verhalten erinnerte, und hörten damit auf, sobald sie selbst Babys hatten. Ob dies auch bei anderen Schimpansengruppen vorkommt, wissen die Forscher noch nicht


Gender Mainstreaming – größtes Umerziehungsprogramm der Menschheit

Eva Herman

»Irre! Sächsische Linke wollen ›echte Männer‹ abschaffen!« So übertitelte die »Bild-Zeitung« in dieser Woche einen Artikel, der scheinbar harmlos das widerspiegelte, was sich derzeit als die größte, alles umwälzende Umerziehungsmaßnahme des Menschen immer noch fast unbemerkt, jedoch zielgenau, auf der ganzen Welt verankert. Ginge es nach Linke- Fraktionschef André Hahn, erfuhr der erstaunte Leser in Bild, gebe es demnächst ein »Sächsisches Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming«.

Gender was? Sage niemand, er kenne Gender Mainstreaming nicht. Nicht einmal die Windows-Rechtschreibhilfe muckt auf, wenn der Name richtig, also mit Großbuchstaben am Anfang, in den PC getippt wird, denn Windows hat von Gender schon länger Kenntnis! Doch Gender ist kein Pappenstiel. Und nicht einmal fünf Prozent der Bundesbürger wissen in Wirklichkeit über den komplizierten Begriff Bescheid, vor allem jedoch über seine weitreichenden Folgen. Die Antwort, warum kaum jemand im Lande und auch außerhalb Deutschlands je etwas über dieses Welt verändernde Programm gehört hat, gibt der luxemburgische und EU-Allround-Politiker  Jean-Claude Juncker, er ließ bereits vor über zehn Jahren (1999) einer der vielen Katzen aus dem Sack. Wörtlich sagte Juncker:

»Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.«
(
http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Juncker, und Der Spiegel 52/1999)

Ist vielleicht den sächsischen Bild-Reportern entgangen, dass Gender Mainstreaming längst bittere Wirklichkeit in deutschen, europäischen, in zahlreichen weltweiten Amtsstuben und dass jede Aufregung darüber schon beinahe zwecklos geworden ist? Dass die Folgen der auf sämtlichen Ebenen der Bundesministerien fest verpflichtenden Programme überall bereits nachhaltig zu spüren sind und Stück für Stück, zielorientiert, umgesetzt werden?  Und dass in die Gleichstellungs- und Gender-Programme derzeit Milliarden an Steuergeldern fließen? Was steckt denn nun eigentlich hinter Gender Mainstreaming?

Um diese tatsächlich »irre« Idee in die gesellschaftlichen Strukturen auf nahezu der ganzen Welt zu etablieren, wurde jene Maßnahme im Jahre 1995 auf der UNO-Weltfrauenkonferenz in Peking als Folge eines weitreichenden Weltfeminismus beschlossen und durch den Amsterdamer Vertrag, der am 1. Mai 1999 in Kraft trat, rechtlich verankert. Grundlage und Forderung der Vereinten Nationen und der Europäischen Union: Die Gleichstellung der Geschlechter von Mann und Frau. Hintergrund: Durch Gender-Maßnahmen in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen, die per Gesetz seit Jahren festgeschrieben worden sind, soll die zunehmende Einsicht eines jeden Bürgers auf der ganzen Welt nachhaltig manifestiert werden, dass es das klassische Geschlecht von Mann und Frau in Wirklichkeit gar nicht gibt und es auch noch nie gegeben hat. Deswegen müssen die scheinbar gar nicht existierenden Geschlechter jetzt abgeschafft werden! Alles ist gleich! Alles ist eins. Unique ist schick! Erstaunlich nur, dass dies noch niemandem in den vergangenen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte aufgefallen war.

Jeder Mensch ist also – nach der Gender-Definition der Europäischen Union und der Vereinten Nationen – bei seiner Geburt geschlechtsneutral, es gibt, wie bisher angenommen, DAS Mädchen oder DEN Jungen in Wirklichkeit gar nicht. Typische Männlichkeit und typische Weiblichkeit werden nach Gender Mainstreaming nur durch die Erziehung und das soziale Umfeld »künstlich« entwickelt, hauptsächlich von den Eltern, den Großeltern, Kindergarten,  Schule usw., dem sozialen Umfeld eben. Typische Männlichkeit und typische Weiblichkeit sind dementsprechend nun sexistisch! Hier einige Beispiele, wie Gender Mainstreaming derzeit umgesetzt wird:

– Die EU berät ein Gesetz, nachdem in der Fernsehwerbung keine Frauen mehr am Herd und an der Waschmaschine gezeigt werden dürfen, der Grund: Dies ist für die Frauen diskriminierend und entwertend, Sexismus pur! Wer allerdings diese Rolle stattdessen künftig einnehmen könnte, ist auch schon beschlossen: der Mann. Denn er soll durch EU- Gesetzesänderungen und mediale Unterstützung vermehrt durch Hausarbeit und Familienmanagement aus dem Beruf ins Haus verbannt werden, während die Frau (die es ja eigentlich nicht gibt) der Erwerbstätigkeit in jedem Fall den Vorrang vor der Familie geben soll.

– Der deutsche Hausfrauenbund nannte sich vor Kurzem um, denn der Begriff Hausfrau ist in diesem Zusammenhang nach über 90 Jahren nicht mehr modern. Er heißt künftig »DHB – Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden«. Grund hierfür sind die angeblich veränderten Familienstrukturen sowie die stärkere Einbindung von Vätern in Kindererziehung und Hausarbeit, heißt es. »Die drei Schlagworte Kinder, Kirche, Küche, welche mit unserem Verband seit Jahren in Verbindung gebracht wurden, sind für uns schon lange nicht mehr zeitgemäß«, betonte DHB-Präsidentin Angelika Grözinger.

– Die 2006 erschienene Neuübersetzung der Bibel in gerechter Sprache ist das erste deutschsprachige Projekt, das die in der Zweiten Frauenbewegung erhobene Forderung nach geschlechtergerechter Sprache konsequent umsetzt. In die Neuübersetzung gingen Forschungsergebnisse feministischer-theologischer Bibelwissenschaft und historischer Geschlechterforschung ein, heißt es beim Zentrum für gender studies und feministische Zukunftsforschung auf der Homepage der Phillips-Universität, Marburg.

– Beim Überfahren der Grenze Deutschland–Österreich, am Grenzübergang Kiefersfelden, lockt ein feministischer Gruß in großen Lettern in das Alpenland: »Grüß Göttin!«

Gender Mainstreaming ist inzwischen in allen Einrichtungen der öffentlichen Hand, in allen Bundes- und Landesministerien, in den Kommunen, Kirchen, Schulen, Universitäten, Behörden, öffentlich-rechtlichen Sendern, Unternehmen usw. verpflichtend zur rechtlichen Grundlage geworden.  Wer also noch von sich behaupten will, zum alten Schlage zu gehören und ein echter Mann zu sein, der muss sich heute den politisch korrekten Vorwurf gefallen lassen, er sei sexistisch! Damit Mann künftig nicht mehr behaupten kann, nur Mann zu sein, wurde Gender Mainstreaming entwickelt. Auch das typische Weibliche gibt es nicht mehr, Frau kann und soll (!) ebenso Fußball spielen, Flugzeugingenieur oder Bundeskanzler werden. Beispiele dafür gibt es inzwischen genügend.

Was über tausende Jahre geschlechtsspezifisch aufgeteilt war in typisch männliches und weibliches, ist passé. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde die Bedeutung und die Wahrnehmung von Mann und Frau durch das feministische Gender-Programm nachhaltig verändert. Auf nahezu dem gesamten Globus wurden seit den vergangenen 15 bis 20 Jahren die Grundforderungen des Gender Mainstreaming, es wird auch als Gleichstellung der Geschlechter bezeichnet, in die Regierungsprogramme fest verbindlich eingeschrieben. Gleichstellung heißt in diesem Zusammenhang jedoch in erster Linie Gleichmacherei!

Die rechtlichen und politischen Voraussetzungen und Vorgaben des Amsterdamer Vertrages lauten nach der aktuellen Webseite des Bundesfamilienministeriums unter anderem folgendermaßen:

»Auf EU-Ebene wurde der Gender-Mainstreaming-Ansatz zum ersten Mal im Amsterdamer Vertrag, der am 1. Mai 1999 in Kraft trat, rechtlich verbindlich festgeschrieben. Art. 2 und Art. 3 Absatz 2 dieses EG-Vertrags verpflichten die Mitgliedstaaten zu einer aktiven Gleichstellungspolitik im Sinne des Gender Mainstreaming.«

Art. 2 des Amsterdamer Vertrages: »Aufgabe der Gemeinschaft ist es, durch die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes und einer Wirtschafts- und Währungsunion sowie durch die Durchführung der in den Artikeln 3 und 4 genannten gemeinsamen Politiken und Maßnahmen in der ganzen Gemeinschaft (...) die Gleichstellung von Männern und Frauen (...) zu fördern.«

Art. 3 des Amsterdamer Vertrages: »Bei allen in diesem Artikel genannten Tätigkeiten wirkt die Gemeinschaft darauf hin, Ungleichheiten zu beseitigen und die Gleichstellung von Männern und Frauen zu fördern.«

Grundgesetz

Auch aus dem deutschen Verfassungsrecht ergibt sich eine Verpflichtung des Staates für eine aktive und wirkungsvolle Gleichstellungspolitik. Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz (GG) bestimmt nach der Änderung von 1994 nicht nur: »Männer und Frauen sind gleichberechtigt« (Art. 3 Abs. 2 S. 1 GG), sondern nimmt den Staat nunmehr ausdrücklich in die Pflicht,»die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern« zu fördern und »auf die Beseitigung bestehender Nachteile« hinzuwirken (Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG).

Bundesgesetze

Daneben findet sich die Verpflichtung zur Umsetzung und Beachtung von Gleichstellung im Sinne des Gender Mainstreaming auch in Bundesgesetzen wie dem Sozialgesetzbuch VIII

– § 9 Nr. 3 SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe: Bei der Aufgabenerfüllung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe müssen die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen berücksichtigt, Benachteiligungen abgebaut und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen gefördert werden – und dem Gleichstellungsdurchsetzungsgesetz für die Bundesverwaltung

– § 2 BGleiG: Alle Beschäftigten in der Bundesverwaltung, insbesondere Führungskräfte, müssen die Gleichstellung von Frauen und Männern fördern; diese Aufgabe ist durchgängiges Leitprinzip in allen Aufgabenbereichen.

Auch mit der Änderung des SGB III durch das sog. Job-AQTIV-Gesetz ist durch § 1 Abs. 1 S. 3 klargestellt, dass in der Arbeitsförderung die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Prinzip zu verfolgen ist. Hinzuwirken ist auf die Überwindung des geschlechtsspezifischen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes, um die Chancen beider Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern (§ 8 Abs. 1).

Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien

Die Novellierung der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien durch Kabinettbeschluss vom 26. Juli 2000 ist ein weiterer Schritt zur Verankerung von Gender Mainstreaming. Der neue § 2 GGO stellt alle Ressorts der Bundesregierung vor die Aufgabe, den Gender-Mainstreaming-Ansatz bei allen politischen, normgebenden und verwaltenden Maßnahmen der Bundesregierung zu berücksichtigen.

Diese europarechtlichen und nationalen Regelungen bedeuten, dass Gleichstellungspolitik und Gender Mainstreaming rechtlich – und nicht nur politisch! – geboten sind. Das heißt, sie verlieren auch bei einem Wechsel an der Spitze von Verwaltung und Politik nicht ihre Gültigkeit.

Politische Vorgaben

Mit dem Kabinettbeschluss der Bundesregierung vom 23. Juni 1999 wurde eine wichtige politische Voraussetzung für die Einführung von Gender Mainstreaming geschaffen. In dem Beschluss erkennt das Bundeskabinett die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip der Bundesregierung an und bestimmt, diese Aufgabe mittels der Strategie des Gender Mainstreaming zu fördern.

Auch in verschiedenen Bundesländern wurden Kabinettbeschlüsse zur konsequenten Umsetzung von Gender Mainstreaming in Landespolitik und -verwaltung getroffen, so z.B. in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg.«

Soweit das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Wer sich jetzt noch wundert, aus welchen Gründen die Erwerbstätigkeit der Frau zum Hohelied der Moderne geworden ist, wer immer noch nicht verstanden hat, warum DDR-Kinderkrippen, die in den 1980er-Jahren von den Wessies kopfschüttelnd und mitleidig belächelt wurden, seit Anfang 2000 wie ein plötzlich entfachter Flächenbrand im ganzen Lande wüten und nun plötzlich die Sehnsuchtserfüllung der Karrierefrau 750-tausendfach darzustellen scheinen, der schaue sich den Beginn dieser Horrorentwicklung etwas genauer an.

Die ehemalige Feministin Simone de Beauvoir wird dieser ganze Prozess nämlich posthum freuen. So legte sie einst als eine der wichtigsten Vorzeige-Feministinnen Europas das Fundament für diese »irre« (Bild) Idee und formulierte 1951 in ihrem feministischen Werk Das andere Geschlecht die Sache gendermäßig doch schon auf den Punkt: »Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht!« Die deutsche Feministin Alice Schwarzer klemmte sich in den 1970er-Jahren begeistert in den öffentlichen Windschatten der Beauvoir-Ikone, kupferte etliches aus dem »anderen Geschlecht« in ihr eigenes Manifest Der kleine Unterschied und seine großen Folgen hinüber und trat mit dieser Idee von der Gleichheit von Mann und Frau ebenso in die deutschsprachige Öffentlichkeit, um auch hier schon mal klarzumachen, wo der Hammer hängt – oder eben auch nicht!

Männer und Frauen sind gleich, und wenn sie es immer noch nicht sind, müssen sie weiterhin so lange gleich gemacht werden, bis es auch der letzte Depp verstanden hat. Dies war das Fundament, auf dem auch die sich in den 68ern formierende Frauenbewegung, der heutige Feminismus, mit all seinen Facetten, baute. Denn die neu verkündete Gleichheit wischte alle Thesen von der Tafel, die Psychologen und Analytiker in der Tradition Sigmund Freuds über die Natur des Weiblichen aufgestellt hatten – über diese hatte sich Alice Schwarzer dann auch noch nachträglich in ihrem o.g. Buch beklagt: »Anstatt die Instrumente, die ihnen zur Verfügung stehen, zu nutzen, um aufzuzeigen, wie Menschen zu Männern und Frauen deformiert werden, machten sie sich zu Handlangern des Patriarchats. Sie wurden der Männergesellschaft liebster Einpeitscher beim Drill zur Weiblichkeit.«

Die grausige Ideologie der Gleichheit von Mann und Frau nahm in den 1960er-, 1970er-Jahren ihren ersten, erschütternden Höhepunkt. Zwar gab es noch nicht das rechtlich verankerte Gender Mainstreaming, weltweite Einigkeit der Feministinnen bestand jedoch allemal. Nun fehlte nur noch ein wissenschaftlicher Beweis, der die Austauschbarkeit männlicher und weiblicher Verhaltensmuster belegte. In diesem aufgeheizten Klima wurde ein bestürzendes, ein tragisches Experiment mit einem Menschen bekannt, das auf Betreiben eines gewissenlosen Arztes stattfand, der jedoch gleichzeitig der erste Anhänger und Forscher über Geschlechteridentitäten und Geschlechterrollen war. Der US-Professor für medizinische Psychologie, John Money, vom John-Hopkins-Hospital in Baltimore, war ein Pionier der gender studies, er war einer der ersten Ärzte, die wissenschaftlich zu beweisen versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei. Da kam ihm eine geeignete Gelegenheit zuhilfe:

Ein kanadisches Zwillingspaar, zwei Jungen namens Bruce und Brian Reimers, wurden 1966  geboren, zwei Jungen. Als die Babys gut sieben Monate alte waren, geschah während einer Beschneidungsoperation das Unglück: Der Penis von Bruce wurde von einem Laser so stark verletzt, dass er irreparabel war. Man kann sich die Verzweiflung der Eltern vorstellen.

Sie schrieben damals dem anerkannten Psychologen und Sexualforscher John Money, der sofort Kontakt aufnahm. Money war ein glühender Anhänger eben jener Theorie, nach welcher allein die Erziehung in den frühen Lebensjahren für die Ausprägung einer sexuellen und geschlechtsspezifischen Identität eine Rolle spielt, dem heutigen  Gender Mainstreaming. Deshalb riet er den Eltern zu einer Geschlechtsumwandlung. Und so wurde aus dem kleinen Bruce kurzerhand Brenda. Das Kind wurde kastriert, mit weiblichen Hormonen behandelt, in Kleider gesteckt und als Mädchen erzogen. Es sollte niemand erfahren, dass es eigentlich gar kein Mädchen war.

Die deutsche Feministin Alice Schwarzer übrigens feierte diese Geschlechtsumwandlung als Beweis ihrer These, dass die Gebärfähigkeit die einzige spezifisch weibliche Eigenschaft sei. »Alles andere«, triumphierte sie, »ist künstlich aufgesetzt, ist eine Frage der geformten seelischen Identität.«

Bruce/Brenda kam in die Pubertät, wurde mit immer stärkeren Hormongaben gefüttert und hatte deshalb bereits einen Busen. Doch als die Ärzte ihm auch noch eine Kunstscheide einsetzen wollten, wehrte er sich. Mit zunehmendem Alter und erwachendem Bewusstsein hatte er gespürt, dass etwas nicht stimmte. Er riss sich seine Röcke vom Leibe, urinierte im Stehen und prügelte sich mit Jungen. Zunehmend lehnte er seinen Körper ab, ohne zu wissen, warum. Ständig war er in psychiatrischer Behandlung.

Die Familie war verunsichert, doch sie wollte alles richtig machen und vertraute dem Professor. So wurden die Eltern auf verheerende Weise fehlgeleitet und sagten dem verstörten Jungen nicht die Wahrheit. Aber weder zahlreiche Hormonbehandlungen noch Kleider machten aus Bruce ein Mädchen. Brenda wurde von Money übrigens in dieser Zeit als »normales, glückliches Mädchen« beschrieben. Brenda selbst sowie die Familie und Freunde jedoch beschrieben sie als ein zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen.

Die Schwierigkeiten wurden immer heftiger. Schließlich wusste man sich nicht anders zu helfen und eröffnete dem verzweifelten Jungen, was geschehen war. Zu diesem Zeitpunkt war er 14 Jahre alt. Der Schock saß tief! Als erstes zündete Bruce seinen Kleiderschrank an. Fortan lebte er als Junge und nannte sich David.

Der Horror war damit nicht zu Ende. In qualvollen Operationen ließ David die Brüste entfernen und bestand auf einem Kunstpenis, um wieder »ein ganzer Mann zu sein«. Doch das Experiment hatte ihn tief traumatisiert. Zusammen mit dem Autor John Colapinto dokumentierte er seinen tragischen Fall in dem aufsehenerregenden Buch Der Junge, der als Mädchen aufwuchs.

Die Theorie, Geschlechterrollen seien lediglich erlernt, eine Behauptung, die weltweit von der Frauenbewegung begeistert aufgenommen worden war, hatte sich durch dieses Beispiel zwar als haltlos erwiesen, doch wen interessierte das schon? Wer ahnte, welcher Plan hinter dieser tragischen Geschichte steckte?

Mit 23 Jahren heiratete David übrigens eine Frau, mit 38 Jahren erschoss er sich. Die erlittenen seelischen und körperlichen Qualen hatten ihn zerstört. Er sei jahrelang psychisch terrorisiert worden wie bei einer Gehirnwäsche, lautete eine seiner Aussagen. Auch für seinen Zwillingsbruder Brian endete der eitle Ehrgeiz der Mediziner und Psychologen in einer Katastrophe: Schon zwei Jahre vor seinem Bruder wählte er den Freitod, weil er Davids Leben nicht mehr ertrug. Dr. John Money und weitere Anhänger seiner Theorien wie Alice Schwarzer lehnten auch angesichts des Selbstmordes von Bruce Reimer eine Korrektur ihrer Überlegungen weiterhin ab. Schwarzer nimmt – im Gegenteil – noch einmal Stellung in ihrem 2008 erschienen Buch Die Antwort, in dem sie beharrlich erklärt, dass die ersten 17 Lebensmonate des Menschen (woher immer sie auch diese Zahl haben mag) als wesentlich für die soziale Geschlechtsrollenausprägung verantwortlich seien und dass Bruce einen großen Teil dieser Zeit, nämlich bis zum siebten Monat seines Lebens, als Junge sozialisiert worden sei. Ansonsten: Schweigen zu dem Freitod.

Der Psychiater John Money hat übrigens einer unbekannten Anzahl weiterer Kinder mit fehlgebildeten Genitalien ein Geschlecht »zugewiesen«. Er errichtete als Leiter der Psychologie am John-Hopkins-Krankenhaus eine darauf spezialisierte Klinik, die von seinem Nachfolger 1979 allerdings geschlossen wurde. Viele seiner ehemaligen Patienten gründeten Selbsthilfegruppen.

John Money wurde 2002 von der Deutschen Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung, für die er arbeitete, mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet!

Das traurige Beispiel von Bruce Reimer sowie etliche andere menschliche Dramen ändern nichts an dem derzeitigen Siegeszug von Gender Mainstreaming. Wer heute weiterhin noch von einer typisch weiblichen oder typisch männlichen Verhaltensweise spricht, befindet sich bereits auf wackeligem Terrain. Denn solche Äußerungen sind »sexistisch« und sorgen für unzulässige »sexistische Stereotypen«. 

Zu Gender gehören jedoch noch weitere Auswüchse, die einem normal denkenden Menschen unvorstellbar erscheinen. Denn nach dieser Ideologie existiert nicht nur kein spezifisches Geschlecht, sondern jeder ist heutzutage in der Wahl seines Geschlechtes frei, und da gibt es eine große Auswahl: männlich, weiblich, bisexuell, transsexuell, homosexuell und mehr. An der Universität Wien wurde ein Wettbewerb ausgelobt, wer die ungewöhnlichsten Geschlechtervorschläge machen könne. Derzeit sollen acht unterschiedliche Entwürfe vorliegen. Und wer sich heute männlich fühlt, morgen bisexuell und übermorgen homosexuell, liegt absolut im Trend. Wer damit allerdings nicht klarkommt, sollte mit etwaigen missbilligenden Äußerungen vorsichtig sein, denn er unterliegt damit dem Straftatbestand der »Homophobie«. Homophobie bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit oder die »irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen …« Hohe Geldstrafen, Gefängnis und Umerziehungslager stehen auf der Vergeltungsliste von Homophobie.

Und damit Gender Mainstreaming früh genug erlernt werden kann und die Kinder später nicht müheselig umerzogen werden müssen, bekommen die Kleinen, die ohnehin früh in die Krippe gegeben werden sollten, damit ihre Mutter so schnell wie möglich in die Erwerbstätigkeit zurückkehren kann, auch hier schon Aufklärungsunterricht. Das besorgt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Die Abteilung für Sexualaufklärung untersteht dem Familienministerium, alles übrige dem Gesundheitsministerium. Die BZgA verteilte bis 2007 ihre Schriften kostenlos an Eltern, Lehrer, Erzieher, an Schulen und Schüler. Jeder konnte sie über die Internetseite bestellen und dort auch einsehen, bis die BzgA diese Broschüren wegen entrüsteter Proteste und mutiger Veröffentlichungen der Autorin und Soziologin Gabriele Kuby vom Markt nehmen musste.

Hier einige Beispiele aus ihrer Kritik: Der Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1. bis zum 3. Lebensjahr fordert Mütter und Väter dazu auf, »das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedensten Stellen geküsst wird«. »Scheide und vor allem Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.« Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können »manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen«. »Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt.« Wenn Mädchen (ein bis drei Jahre!) »dabei eher Gegenstände zur Hilfe nehmen«, dann soll man das nicht »als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern«. Der Ratgeber fände es »erfreulich, wenn auch Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und sich anregen ließen – fühlen Sie sich bitte alle angesprochen!«

Weiter geht’s im Kindergarten. Mit dem Lieder- und Notenheft Nase, Bauch und Po singen Kinder Lieder wie diese: »Wenn ich meinen Körper anschau’ und berühr’, entdeck’ ich immer mal, was alles an mir eigen ist … wir haben eine Scheide, denn wir sind ja Mädchen. Sie ist hier unterm Bauch, zwischen meinen Beinen. Sie ist nicht nur zum Pullern da, und wenn ich sie berühr’, ja ja, dann kribbelt sie ganz fein. ›Nein‹ kannst du sagen, ›Ja‹ kannst du sagen, ›Halt‹ kannst du sagen, oder ›Noch mal genauso‹, ›Das mag ich nicht‹, ›Das gefällt mir gut‹, ›Oho, mach weiter so.‹«

In der Broschüre Mädchen-Sache(n) wird Mädchen beigebracht, dass gleichgeschlechtliche Liebe völlig normal ist: »So wie die meisten Menschen beim Thema Sex neugierig sind, fragen sich viele auch, was lesbische Frauen im Bett (oder sonstwo …) machen. Bei Mädchen, die mit Mädchen zusammen sind, ist es nicht anders als bei anderen Paaren auch: Sie machen alles, worauf sie Lust haben. Das kann Küssen oder Streicheln sein, mit dem Mund, der Zunge oder den Fingern.

Wie beim Sex zwischen Mann und Frau hängt es von der Fantasie, den Erfahrungen und dem gegenseitigen Vertrauen ab, wie weit beide gehen möchten. ›Wenigstens haben Lesben keine Probleme mit Aids‹, mögen manche denken. Klar, sie müssen, wenn sie nur mit Frauen zusammen sind, nicht an Schwangerschaftsverhütung denken.«

Ab zehn Jahren setzen in den Schulen die Werbe- und Schulungsmaßnahmen zur Homosexualität (genauer: lesbisch, schwul, bi und trans) ein, noch nicht überall so krass wie in Berlin, Hamburg und München, aber mit einheitlicher Tendenz. Eine 198-seitige Handreichung für weiterführende Schulen des Senats von Berlin zum Thema »Lesbische und schwule Lebensweisen« bietet eine ausgefeilte Anleitung zur Homosexualisierung der Schüler, auszuführen in »Biologie, Deutsch, Englisch, Ethik, Geschichte/Sozialkunde, Latein, Psychologie«.

Dies sind nur Kostproben. Alle Schriften der BZgA für alle Altersgruppen propagierten und propagieren die Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen ab einem (!) Jahr. Sie unterminieren die elterliche Autorität. Sie verführen Kinder und Jugendliche zu einer auf Lustbefriedigung reduzierten Sexualität ohne eheliche Bindung.

Wer nun aber glaubt, dass die Gender-Liste nun beendet wird, sollte noch einen wichtigen Punkt mitnehmen: Gender fördert alleine nur Frauen. An keiner einzigen Stelle aller weltweiten Programme ist die Förderung von Männern vorgesehen. In den Programmen von Gender Mainstreaming ist man der der einhelligen Ansicht, dass Männer lange genug die Nase vorn hatten, und dass aus diesem Grunde die Gleichstellung der Geschlechter »durchaus auch einmal ungerecht gegen Männer ausfallen könnte«!

Es ist also kein Wunder, wenn sich sowohl eine ehemalige Bundesfamilienministerin, die Mutter von sieben Kindern ist, ebenso wie auch eine EKD-Vorsitzende und Bischöfin, Mutter vierer Kinder, aus für den Bürger unverständlichen Gründen FÜR die Erwerbstätigkeit der Frau ausspricht, und FÜR die ganztägige Fremdbetreuung möglichst aller Kinder. Denn dies ist Gender in Reinform: Wer das natürliche Geschlecht abschaffen will, muss als erstes die Familie zerschlagen und den Mann in seine Grenzen weisen!

Wer für Gender ist, muss auch gegen Kinder sein, gegen den Mann, gegen die Ehe, gegen die Familie! Gender Mainstreaming ist Hauptbestandteil der »Familienpolitik« eines Staates, der von der demographischen Krise in seiner Existenz massiv bedroht ist. Doch wen stört es schon? Diese Familienpolitik ist keine Politik für Familien, sondern zerstört sie vorsätzlich. Der Mann, der »echte« Mann, spielt dabei schon längst keine Rolle mehr, außer zunehmend jene des Gender- Hausmuttchens.

Das sollten auch die entrüsteten Bild-Redakteure aus Sachsen wissen, wenn sie wieder einmal auf den Begriff Gender Mainstreaming stoßen und darüber jaulen, dass die echten Männer abgeschafft werden sollen. Politisch sind sie es längst!

 

Freitag, 15.01.2010

Kategorie: Allgemeines, Geostrategie, Enthüllungen, Politik

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»Mama« und »Papa« im Zerrspiegel der Medien

Viktor Farkas

Möglicherweise wird Ihnen bald schon während der Werbeblöcke im Fernsehen – sofern Sie nicht die Toilette aufsuchen oder die entsprechenden Minuten anderweitig nutzen – die Absenz von kochenden, die Küche putzenden, Wäsche waschenden oder bügelnden Frauen und Männern in schnellen Autos auffallen, die ohnedies schon länger durch Powerfrauen im Managerlook und Kinder tätschelnde Papas verdrängt werden.

Das ist kein Zufall, sondern EU-Werk. Im Herbst 2008 stimmte die Mehrheit der Abgeordneten im Europäischen Parlament für den Antrag der schwedischen Abgeordneten Eva-Britt Svenson, der stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion der Vereinigen Linken/Nordische Grüne, welcher die Überwachung der Werbung zwecks Beseitigung der traditionellen Geschlechterrollen zum Inhalt und Ziel hat. Grund dafür, schärfer vorzugehen, ist das im Antrag in Berichtform festgehaltene Erschrecken darüber, dass die Ungleichheit der Geschlechter trotz »mehrerer gut dotierter Gemeinschaftsprogramme zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter immer noch weit verbreitet ist«.

Daher müsse schon den Kleinkinder unmissverständlich eingebläut werden, dass es, von ein paar unerheblichen Äußerlichkeiten abgesehen, keine wirklichen Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein gibt. Den Mitgliedsstaaten wird somit aufgetragen, nicht nur umgehend öffentliche Stellen einzurichten, bei denen man sich über klischeehafte Werbung beschweren kann, sondern die Ziele des Berichtes bindend in die Rechtsordnung aufzunehmen. Um dieses Diktat auch der Werbewirtschaft schmackhaft zu machen, obliegt es den Mitgliedstaaten, Werbungen mit Preisen zu bedenken, in welchen den Geschlechterstereotypen am effektivsten der Garaus gemacht wird. Manche nennen das »Peitsche und Zuckerbrot«.

Die Unterhaltungsindustrie präsentiert die klassische Familie schon seit Längerem nicht selten als Relikt aus der (verdächtigen) Vergangenheit oder simpel als Lachnummer. Voll im Trend des »Zeitgeistes« erscheinen Ehe und Familie als unerträgliches Gefängnis – mit dem Ehemann als tyrannischem Kerkermeister. Eine Befreiung nur gibt es aus diesem Joch: Berufstätigkeit.

Egal ob in Krimiserien, Fernsehfilmen oder auch Politbeiträgen, allerorten tummeln sich Frauen und Familien oftmals in ziemlich realitätsfremden Settings: Berufstätige Mütter haben kaum Erziehungsprobleme. Sie müssen sich auch selten damit herumschlagen, wo sie ihre Sprösslinge während der Arbeitszeit deponieren sollen. Dunkle Augenränder nach schlaflosen Nächten am Bett eines kranken Kindes bekommt man ebenso wenig zu sehen, wie die schwierige Balance zwischen Job und Familie, und vieles andere, von dem Alleinerzieherinnen ein Lied singen könnten – allerdings nicht in »Soaps«.

Dafür werden alleinerziehende Väter groß herausgestellt, obgleich auch sie im wahren Leben (noch) eine Ausnahmeerscheinung sind. Misstrauische meinen, man würde diese Ausnahme in absehbarer Zeit gesetzlich zur Fast-schon-Norm machen. Auch gleichgeschlechtlichen Partnerschaften wird, wie manche meinen, medial überproportional in der Realität Raum gegeben.

Eine Studie des Adolf-Grimme-Instituts im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, die das Bild der Familie in fiktionalen und non-fiktionalen Fernsehbeiträgen untersucht hat, dokumentiert den Unterschied zwischen »Dichtung und Wahrheit«. Über das Jahr 2004 verteilt waren 400 Stunden Fernsehprogramm von öffentlich rechtlichten und von privaten Sendeanstalten begutachtet worden. Dabei wurden nicht nur »Soaps« unter die Lupe genommen, sondern auch Gerichts- und Talkshows sowie Nachrichten, Magazin-, Boulevard- und Ratgebersendungen.

Während im wahren Leben 85 Prozent aller Kinder mit beiden leiblichen Eltern aufwachsen und nur 15 Prozent bei Alleinerziehenden, hat die Fernsehfilmstichprobe ein genau umgekehrtes Verhältnis ergeben. Die Autorin der Studie zog das Resümee: »Singles dominieren auf dem Bildschirm, und zwar in ständig zunehmendem Maße.«. Laut der Studie leben nur vier Prozent der in Fernsehfilmen auftretenden Hauptdarstellerinnen in einer sogenannten Normalfamilie. Die klassische Hausfrau kommt so gut wie gar nicht mehr vor. Schon 1975, als Medienwissenschaftler erstmals das Bild der Frau und damit auch das der Familie im Fernsehen untersuchten, waren ein Drittel aller dargestellten Frauen ledig und alleinstehend.

Inzwischen gibt es im Fernsehen doppelt so viel Singles wie in der deutschen Realität, in der sie nicht einmal ein Viertel der Bevölkerung ausmachen. Dem TV-Zuschauer hingegen wird die Kleinfamilie als Auslaufmodell vermittelt.

Das Familienbild im Fernsehen präsentiert im Familienfilm multi-tasking-begabte alleinerziehende Frauen, und im Krimi melancholische einsame Kommissarinnen bzw. deren Gegenstück, den nicht minder einsamen, meist in Bars oder vor dem Fernseher hockenden männlichen »Bullen«, der nicht selten Alleinerzieher ist. In den Familienserien hingegen dominieren weitverzweigte Großfamilien ohne Kleinkinder.

Die vor allem im Abendprogramm auftretende attraktive Powerfrau ist meist Single und/oder alleinerziehend und berufstätig, wobei sie Beruf und Kind spielend unter einen Hut bringt. Geldsorgen hat sie keine, nur der Sexpartner (nicht der Ehemann) fehlt, aber diesem Mangel wird meist noch vor Ende der Sendung abgeholfen.

All das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker. Sie erblicken darin ein von den »One Worldlern« inszeniertes Medienkomplott gegen die klassische Familie. Solchen Vermutungen muss man nicht zwangläufig das Wort reden, auch wenn sie naheliegend sind. Vielleicht oder wahrscheinlich geht es einfach um die Quote, das heißt, um Spannung. Die in TV-Produktionen und Filmen der 1950er- und 1960er-Jahre vorherrschende Familie war sicher unterhaltsam. Besonders spannend war sie aber nicht, und daher wohl immer wenig geeignet, Zuschauer zu fesseln, die aus allen Rohren ballernde und Verbrecher mit Kung-Fu-Hieben zusammenschlagende Polizistinnen oder Konzerne dirigierende Supermanagerinnen erwarten. Die Phantasie ist nun mal attraktiver als die schnöde Wirklichkeit …

Donnerstag, 23.10.2008

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Politik

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Familie zum Abschuss freigegeben – Kinder ins »Kinderdepot«!

Viktor Farkas

»Kindertagesstätten müssen her, damit die Frau auch gleich nach Eintritt der Mutterschaft voll im Berufsleben stehen kann!«, so tönt es aus Medien und von den Politikern. Nichts hingegen vernimmt man davon, dass solche Kinderdepots der Gesellschaft vehement schaden können. Genau das wurde aus Schweden ruchbar: Ungeschönte Informationen aus dem sozialen und sonstigen Vorbildland, das außerhalb des Ostblocks die längste Tradition von staatlich organisierten Tagesstätten für Kleinkinder aufweist.

Fakten gemäß scheint sich besagte Tradition als das größte soziale und wirtschaftliche Desaster des Jahrhunderts zu entpuppen. Manche Kritiker des Krippensystems stellen daher die Frage, welcher Geist hinter einer solcher Entwicklung waltet, und welches Ziel die schwedische Regierungspartei bei der Herausgabe eines gesellschaftspolitischen Buches mit dem Titel Die Familie der Zukunft: eine sozialistische Politik für die Familie verfolgen mag. Ein Buch, in dem die Forderung erhoben wird, die emotionale, intellektuelle und materielle Entwicklung der Kinder in die Verantwortung des Staates zu stellen, wie man das eigentlich nur aus totalitären Regimes zu kennen glaubte. Kinder werden als »Hindernisse für die Emanzipation der modernen Frau« bezeichnet, was manche fatal an die Aussage eines früheren schwedischen Premierministers erinnert, der den Tod der Hausfrau verkündet hatte. Einer seiner Minister hatte damals bekräftigend ergänzt, die Hausfrau gehöre ins Museum. Eine große Tageszeitung formulierte diese Ansicht noch deutlicher: Hausfrauen seien »Verräter«.

Konform mit dieser Ideologie fließen enorme Beträge in das System der schwedischen staatlichen Kindertagesstätten. Familien oder Alleinstehende, die ihre Kinder selbst aufziehen wollen, erhalten hingegen nichts. Sie haben stattdessen eine größere Steuerlast zu tragen als diejenigen, die sich dem System anpassen.

Die Wirklichkeit des »schwedischen Paradieses« deckt sich mittlerweile immer weniger mit den damit verbundenen Visionen, die nach wie vor mit großem Aufwand propagiert und verwirklicht werden. Jedes Jahr verüben mehr als 100 Kinder Selbstmord, viele davon nicht älter als vier, fünf oder sechs Jahre. In Schweden, einem Land mit neun Millionen Einwohnern, ist die Kinderselbstmordrate damit gleich hoch wie in Deutschland mit 80 Millionen Einwohnern.

Die Lehrer beklagen, dass sie viel Zeit aufwenden müssen, den Kleineren Benehmen und alltägliche Verrichtungen beizubringen, beispielsweise wie man das Besteck handhabt ohne sich zu verletzen, wie man Schnürsenkel zubindet oder ein Hemd zuknöpft. In den Schulen herrscht Gewalt. Eltern und Lehrer werden bedroht und zusammengeschlagen. Eine steigende Zahl der Kinder verlässt die Schule nach neun Jahren als funktionelle Analphabeten.

 Das Kinderkrippensystem auf dem Prüfstand

Einige Zitate aus dem Bereich der Entwicklungs- und Verhaltenspsychologie:

Ein Säugling/Kleinstkind bedarf für einen gesunden Start ins Leben, ja für das Überleben, einer verlässlichen Hauptbezugsperson (nicht zwangsweise der Mutter), zu der eine exklusive, primäre Bindung besteht, bzw. aufgebaut wird.

Diese zentrale Rolle wird erfüllt durch eine Person, die in dieser Phase der raschesten neurophysiologischen Entwicklung des Menschen ein sicheres, von Empathie und Kontinuität gezeichnetes Reaktionsmuster zeigt.

Dies wiederum ist Voraussetzung für das gesunde Erforschungsverhalten des Kindes und somit Basis für seine seinen Anlagen entsprechende kognitive sowie seine psychosoziale Entwicklung. Intelligenzminderung, Antriebsarmut aufgrund von Depression, Rohheit, antisoziales Verhalten, psychische Labilität bis zum Selbstmord, Drogensucht usw., die als Folge von mangelnder Bindung entstehen, können so vermieden werden (Erscheinungen, die in der DDR signifikant auftraten und in Skandinavien immer noch präsent sind).

Historiker wissen, dass das Kinderbetreuungs-Großexperiment in den kommunistischen Ländern ein Desaster war. Gehirnforschung, Bindungsforschung, psychologische Forschung wissen auch warum: Weil ein Kind am besten gedeiht, wenn es in den ersten drei Jahren in der Obhut der Mutter ist. Wird es vorzeitig von dieser getrennt, sind nicht selten Bindungsschäden die Folge, die langfristige negative Auswirkungen auf die seelische Gesundheit, das Sozialverhalten und die Leistungskraft des Individuums haben. Gewiss gibt es Eltern, die ihrer Verantwortung nicht gewachsen sind. Ihr Anteil wird jedoch auf etwa fünf Prozent geschätzt.

Massenbetreuung bedeutet zudem eine zusätzliche gesundheitliche Gefährdung des jungen Kindes. Atemwegserkrankungen, Gastroenteritiden usw. häufen sich. Je jünger ein Kind, desto bedrohlicher sind solche Erkrankungen.

Da ein Krippenplatz mit mindestens 2.000 Euro pro Monat veranschlagt wird, ist der von Fachleuten geforderte Personalschlüssel von einer Betreuerin auf höchstens vier Kleinstkinder zwar wünschenswert, aber praktisch unbezahlbar.

Fazit: Ungeachtet dieser Fakten werden Mütter politisch genötigt, ihre Nachkommenschaft in einem Alter, in dem die Mutter/Kind-Bindung extrem wichtig ist, Fremden zu überantworten. Dazu gesellt sich Propaganda in so gut wie allen Medien. »Nur-Mütter« werden als faul, unmodern, unprofessionell und arbeitsscheu dargestellt oder sind einfach »Verräter«. Da die Ächtung und der Druck zunehmen, spricht Frau nicht darüber, denn sie unterliegt der absurden, für manche geradezu unmenschlichen, aber unentwegt lauthals verkündeten Forderung »sich vom Kind zu emanzipieren«.

Das Robert-Koch-Institut hat 2006 in einer Untersuchung ermittelt, dass die große Mehrzahl der Mütter junger Kinder nicht einer bezahlten Arbeit nachgeht. Bei Kindern bis ins Schulalter hinein wird Erwerbstätigkeit höchstens in Teilzeit ausgeübt. Die allerwenigsten Frauen arbeiten Vollzeit außer Haus – und sie wollen es auch nicht.  

Medizinisches und Erlebtes

Interessant in dem Zusammenhang erscheint eine bescheidene ARD-Teletext-Meldung vom 27. Mai 2007, in der von Medizinern dringend geraten wird, Kleinkinder gegen Darmdurchfall zu impfen, da – wohlgemerkt! – in Kindertagesstätten und Kinderkrippen das Ansteckungsrisiko besonders hoch sei. Betont werden muss, dass es sich dabei um »Rota-Viren« handelt, die für extreme Durchfallerkrankungen bis hin zu tödlicher (!) Dehydrierung verantwortlich sind und deren schwerste Krankheitsverläufe in der Altersgruppe zwischen sechs Monaten und zwei Jahren stattfinden. Auch die hoch ansteckenden und für Kleinkinder sehr gefährlichen Noro-Viren sind zunehmend anzutreffen.

Aus einer Tageszeitung: Mutter aus Österreich, die berufstätig sein muss, berichtet: »Mitunter weint mein zweijähriger Sohn schon im Auto, wenn er das Gebäude sieht. Dann ist er nicht mehr zu beruhigen. Seine Lieblingsdecke und sein Kuscheltier fest im Arm, schickt er sich jeden Tag in das Unvermeidliche …«

Die Psychoanalytische Vereinigung Deutschlands warnt: »Zu lange Trennung von den Eltern bedeutet in der frühen Kindheit einen bedrohlichen Verlust der Lebenssicherheit, auch weil Sprach- und Zeitverständnis des Kindes noch nicht weit genug entwickelt sind, um Verwirrung oder Angst mit Erklärungen zu mildern. Trennungserfahrungen in frühem Alter werden im Körper gespeichert. Sie tauchen als Ängste wieder auf. Anhaltendes Weinen und Schreien, später Verstummen, Schlaf- und Essstörungen können Auswirkungen der so hervorgerufenen seelischen Überforderung sein.

Kinder sind in diesem Altern noch nicht gruppenfähig. Weil ihnen in der Krippe eine konkrete Bezugsperson fehlt, können sie kein Grundvertrauen entwickeln und werden später von Beziehungsängsten geplagt, was sich in der Scheidungsrate widerspiegelt.

Je länger die Kinder von den Eltern getrennt sind, desto höhere Werte des Stresshormons Cortisol sind bei ihnen nachweisbar, haben Wissenschaftler herausgefunden. Späteres aggressives Verhalten in der Schule könnte die Folge sein, was mithin die steigende Schulgewalt erklären mag.

Ehemalige DDR-Krippenkinder können ein Lied von in der frühesten Jugend erworbenen Ängsten singen. Viele von ihnen verfolgt noch heute das Trauma, das sie erlitten haben, als sie im Alter von zwei bis drei Jahren ins dort allgegenwärtige Krippensystem kamen.

Zitat einer jungen Frau: »Wenn meine Mutter mich in der Früh abgab und ging, hatte ich das Gefühl, ins Bodenlose zu fallen. Die Mutter geht und als kleines Kind weißt du nicht, wohin sie geht und ob sie wiederkommt. Du denkst, sie ist für immer weg. Ich schrie bis zur Besinnungslosigkeit. Dann setzte ich mich stundenlang in einen engen Leiterwagen ...« Die Betreffende wurde damals sehr krank. Erst als die Eltern sie aus der Krippe nahmen, normalisierte sich ihr Leben langsam wieder. Als Erwachsene ist sie überzeugt, dass die flächendeckende DDR-Krippenbetreuung bei Eltern das Verantwortungsgefühl für den eigenen Nachwuchs verringert, bzw. oftmals sogar zum völligen Verschwinden gebracht hat. Andernfalls wäre es wohl kaum in der Ex-DDR verbreitet gewesen, selbst im Falle der seltenen Arbeitslosigkeit Kinder ganztätig in der Einrichtung zu lassen, um ihnen kein Mittagessen kochen zu müssen. Ein Phänomen, das in den westlichen Krippen ebenfalls präsent sein soll. Krippenerzieherinnen berichten, selbst kranke Kinder würden abgegeben, weil den Eltern »das Gequengel auf den Nerv fällt«.

In Österreich beklagen Kindergärtnerinnen, dass sogar ansteckende Krankheiten verheimlicht werden, wobei weniger Lieblosigkeit der Grund für die »Abschiebung« fiebernder Kleinkinder ist, sondern blanke Not, da arbeitende Elternteile um ihren Job fürchten, wenn sie zu oft Pflegurlaub nehmen.

Selbst das ist wohl noch weit besser als gelegentliches Zu-Tode-Schütteln, wie es immer wieder vorkommt, wenn Männer von der Betreuung kreischender Kleinkinder überfordert sind. Manche befürchten einen dramatischen Anstieg von Kindesmisshandlungen, sollte tatsächlich ein »Papa-Monat« verpflichtend werden, wie ihn der österreichische Sozialminister immer wieder vorschlägt. Ende Januar 2008 ging eine besonders erschreckende Kindesmisshandlung durch die Medien: Ein 25-jähriger Vater hatte seine 17 Monate alte Tochter zu Tode geprügelt, weil sie seine Spielkonsole zu Boden geworfen hatte.

All diesen Erfahrungen zum Trotz soll das Kinderkrippensystem europaweit etabliert werden, zu welchem Ziele die EU apodiktisch die Schaffung eines Betreuungsplatzes für jedes Kind verlangt. Manche fragen sich: »Soll die ganze EU nach DDR-Muster umgebaut werden?«

Ein Leser schrieb in der größten österreichischen Tageszeitung unter dem Titel »Mutter ist unersetzlich!«: »Die Tierwelt zeigt uns aber ein ganz anderes Verhalten! Diese hat in der Aufzucht ihrer Kleinen immer genügend Zeit. Deshalb stellt sich die Frage in diesem Zusammenhang, sind die Tiere gescheiter als die EU-Politiker?« Fast noch provokanter: War Stalin gescheiter als die EU-Politiker? Wenig bekannt, aber interessant ist, dass in der UdSSR zu Stalins Zeiten die Frauen natürlich auch zu den Werktätigen gehörten und in der Industrie eingesetzt wurden. Im Gegensatz zum hochgejubelten westlichen Krippensystem gab es jedoch unter Stalins Ägide Kinderkrippen in den jeweiligen Fabriken, in denen die Frauen für die diversen Jahrespläne malochten. Und – jetzt kommt’s – die Arbeiterinnen waren verpflichtet, in den dafür dezidiert vorgesehenen Arbeitspausen bei ihren Kindern zu sein. Wer hätte das gedacht, wo man dem Massenmörder Stalin keine große Fürsorge seiner Bevölkerung gegenüber zuschreiben kann. Die einzige Erklärung für dieses System ist daher praktischer Nutzen.

Als Fazit, so wird resümiert, scheinen Frauen mit dem geringsten »Brutpfleginstinkt«, die sich von ihren Kindern am leichtesten trennen, ohne dadurch in ihrer Arbeitsleistung beeinträchtigt zu sein, wie auch Kinder, denen lockere soziale Bindungen nichts ausmachen, am besten für die im Entstehen vermutete »One World« adaptiert zu sein, in der die Menschheit einer orientierungslosen Hammelherde gleicht.

  Aldous Huxley (1894-1963)

 Belesene zitieren Aldous Huxleys Schöne Neue Welt, deren Bewohner mit Grausen auf die Zeit zurückblicken, als es noch die »lebendgebärende Mutter« gab, die ihre eigenen Kinder säugte, »wie eine Katze ihre Jungen« …

 (Mehr zu den angesprochenen Aspekten gibt es in den Büchern Mythos Informationsgesellschaft. Was wir aus den Medien nicht erfahren und in der Neuerscheinung Gnadenlose Macht. Steht die ganze Welt auf dem Spiel?

Mittwoch, 27.02.2008

Kategorie: Gastbeiträge, Allgemeines, Geostrategie, Wissenschaft

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Gender im NDR-»Tatort«: Erster prominenter Schauspieler schmeißt Weichei-Rolle hin!

Eva Herman

Das wird den Feministinnen nicht gefallen! Ebenso wenig wie der sowohl amtierenden als auch der ehemaligen Bundesfamilienministerin: Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fernsehens schmeißt ein prominenter Schauspieler seine lukrative und die seine Popularität durchaus fördernde »Tatort«-Hauptrolle hin, weil er sich nicht weiter zum Trottel degradieren lassen will!

Der prominente und sympathische Ingo Naujoks spielte acht Jahre lang an der Seite der schönen Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler den Kumpel und Mann fürs Warme und Gemütliche. Während die Kommissarin, die in der vom NDR produzierten Reihe Charlotte Lindholm heißt, sich stets und ständig mit markant mahlenden Backenknochen in brisante und hochgefährliche Kampfsituationen begibt, eine sportliche Überlebensnummer nach der anderen souverän durchkämpft, und schließlich immer als kraftvolle Siegerin hervorgeht, sitzt ihr immer verhuschter wirkende Kumpel, ein Buchautor, meist zuhause herum, passt auf das quengelnde Kleinkind der Kommissarin auf und bereitet bestenfalls noch die Mahlzeiten zu.

Verkehrte Welt? Nach normalem Ermessen und Empfinden auf jeden Fall. Doch wird hier jene Rollenaufteilung wiedergegeben, die seit Jahren ins klassische Gender-Mainstreaming-Muster und wie zufällig ebenso zu dem EU-Gesetz passt, nach welchem Frauen künftig auch in der TV-Werbung nicht mehr vor dem Herd und der Waschmaschine gezeigt werden sollen, weil dies sexistisch sei. Und wen, wenn nicht die Frauen, sollen Maggi und Persil schließlich künftig bei der Hausarbeit wohl abbilden? Genau! Die Männer! Denn nach den inzwischen fast weltweit herrschenden Gender-Gesetzen ist es nun an der Zeit, die Rollen auch im Fernsehen zu tauschen, weil der Mann schließlich jahrtausendelang als Jäger und Sammler die Nase vorn hatte, während die holde Weiblichkeit sich »nur« um Kinder und Haushalt kümmerte. Deswegen wird die Welt derzeit durch alle möglichen Gesetze ausgehebelt und umgedreht, und selbst der gute alte Tatort scheint dafür herhalten zu müssen. (Siehe auch meinen Artikel »Gender Mainstreaming – größtes Umerziehungsprogramm der Menschheit!«)

Ingo Naujoks, der in der Tatort-Rolle Martin Felser heißt, ist ein in Wirklichkeit durchaus männlich wirkender Mann. Er besitzt ein markantes Gesicht, wirkt durch seine maskuline Statur und hat im wahren Leben oft gute, knackige Sprüche drauf. Viele kennen ihn aus dem LBS-Werbespot, wo Naujoks einen Aussteiger spielt und in einer Wagenbausiedlung neben seiner kleinen Tochter sitzt. »Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden«, sagt ihm daraufhin das kleine Mädchen.

Ob er nun ein Spießer ist oder nicht, Tatsache ist, dass der Schauspieler nun die Nase endgültig voll hat! Er steigt aus! Zu seiner Entscheidung erklärt er in der Bild-Zeitung: »Ich werde keine weitere Folge drehen. Es ging für den Charakter von Martin einfach nicht mehr weiter. Er ist stehen geblieben durch seine Aufgabe im ›Tatort‹, aber auch zum Stillstand verurteilt. Das ist das Schlimmste, was einer Rolle passieren kann … Am Ende wurde Martin nur noch aufs Babysitten und Frühstückmachen reduziert, was mir immer weniger gefiel.«

Naujoks zeigt dem immer weiter auswuchernden Feminismus, der die Männer nicht nur per Gesetz, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Hausarbeit und Kindererziehung fesseln will, damit Mutti Geld verdienen gehen kann, die rote Karte. Er sagt Nein! zu der feministischen Idealvorstellung des Mannes, entweder ein Trottel oder ein Macho zu sein. Er rettet sich rechtzeitig, bevor er aus dem Hauskittel überhaupt nicht mehr herauskommt.

Naujoks setzt damit jedoch auch ein ganz wichtiges Zeichen für unsere Gesellschaft! Er zeigt auf: Bis hierher, und nicht weiter! Auch für Ruhm und Geld lasse ich mich von euch nicht umpolen! Er vermittelt, dass der Feminismus Grenzen hat! Und dass diese – man staune – von einem Manne selbst aufgezeigt werden können. Damit katapultiert er sich vom bisherigen Ansehen des Waschlappens in die heutzutage nur noch selten erreichten Ebenen der wahren Männlichkeit: Er nimmt den Kampf auf!

Dabei bleibt Naujoks durchaus fair und versöhnlich und signalisiert Gesprächsbereitschaft: Eine andere Rolle im Tatort würde er jederzeit gerne übernehmen, nur sollte es auch eine »richtige« Rolle sein! Man darf gespannt sein, wie dieses Angebot aufgenommen werden wird. Jedenfalls muss sich die schöne »Charlotte Lindholm« erst einmal einen neuen Babysitter suchen. Allerdings wird die Rolle von »Martin Felser« wohl erhalten und nur neu besetzt werden. Mal schauen, wer der Nächste ist!  

 Donnerstag, 18.02.2010

 


Gender und Sex

Gender Mainstream (Grundsätzliches)

 

Aus der amerikanischen Feminismusbewegung sind die beiden Begriffe zu uns gekommen. Das biologische Geschlecht wird mit "Sex" bezeichnet, "Gender" stellt die sozialen Rollen von Mann und Frau dar, die nicht wie "Sex" von Geburt an feststehen, vielmehr durch die Umstände bewirkt werden, in denen sich das jeweilige Geschlecht befindet und erzogen bzw. ausgebildet wird."Soziale Rollen" der Geschlechter sind danach kulturelle Erfindungen, die je nach System variieren können. (Lamarck und Sozialisten lassen grüßen!).Es gab nämlich eine für den Staat und sein Gefüge unheimliche, aber konsequente Allianz zwischen der Frauenbewegung und den Sozialisten, die in den 80er Jahren des vorletzten Jahrhunderts auflebte. So erschien als selbstverständlich, dass die sozialistische Gesellschaft zwecks Emanzipierung der Frau auch in Fragen der Ehe und Sexualität die Führung übernehmen wollte und sollte, um auch auf diese Weise die Institution der "Familie" durch den maßgeblichen Grundstein, die Mutter, zu zerstören. Die zu Konspiration neigende Familie war und ist immer der Stein des Anstoßes für totalitäre Systeme.

Unter Anderen war auch August Bebel mit seinen Ausführungen in "die Frau und der Sozialismus" als solch Totengräber der Familie rege tätig. Das Bündnis zwischen Frauenbewegung und Sozialismus zeigte sich idealtypisch auch in Charles Bradlaughs Niederschrift "The Radical Programme", welches zugleich die Vertretung der Arbeiterschaft im Parlament und das Wahlrecht der Frauen einforderte.

Man sieht, die aufgekommene Gender-Diskussion ist kein vom Himmel gefallenes Thema, hat vielmehr ebenfalls seine Wurzel im Bürgerstaat zerstörenden ideologischen Aktionismus der Linken und setzt sich heute Gesellschaft und Familien zerstörend  fort.

                                                                                                                 26.1.2011   JC





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Stand: 18. Oktober 2011.