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Extremismusverbindung zu PKK und
FARC
Die FARC sind
eine linksgerichtete, sich selbst als marxistisch
bezeichnende kolumbianische Guerillabewegung, die seit
dem Jahr 1964 einen bewaffneten Kampf gegen den Staat
Kolumbien, seine Repräsentanten aber auch unbeteiligte
Menschen führt. Sie sind gegenwärtig die größte
Guerillaorganisation Lateinamerikas.
Warum
Lafontaines Linkspartei gefährlich ist
Von
Thorsten Jungholt 7. August 2008, Die Welt

Foto: picture-alliance/ dpa
Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg
Der
CSU-Bundestagsabgeordnete Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg hat es sich zur
Aufgabe gemacht, die Kontakte der Linken zu ausländischen Terrorgruppen publik
zu machen. Auf WELT ONLINE erklärt der 36-jährige Bayer, warum die
Nachfolgepartei der SED Terrorgruppen hofiert.
WELT
ONLINE:
Warum bemühen Sie sich so intensiv um ?
Guttenberg:
Weil die Terrorkontakte ein Aspekt sind, der in der Betrachtung der Linken
stiefmütterlich behandelt wird. Dabei offenbaren sie das völlig ungeklärte
Verhältnis von Teilen dieser Partei zu politisch motivierter Gewalt und
Terrorismus.
WELT ONLINE: Warum wird das in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen?
Guttenberg:
Weil die Führungsriege es geschickt versteht, diese Strömungen der Partei zu
kaschieren. Wenn es um unsere Soldaten in Afghanistan geht, nimmt Herr
Lafontaine das Wort Terrorismus schnell in den Mund. Wenn es um die
Verharmlosung von ausländischen Terrorgruppen durch die Linke geht, schweigt er
zynisch. Aber auch Schweigen kann Ausdruck von Verlogenheit sein.
WELT
ONLINE:
Wie war die Reaktion der Linken auf Ihre Hinweise zu
Verbindungen zur PKK oder
FARC?
Guttenberg: Teilweise überheblich milde, teilweise sehr harsch. In der
"Jungen Welt" wurde ich beispielsweise persönlich diffamiert.
WELT ONLINE: Als Sohn eines Clans von Großgrundbesitzern und
Monarchisten, der dümmliche Vorwürfe erhebt.
Guttenberg: Ja, aber das sind intellektuell überschaubare und erwartbare
Reflexe. Die Linke arbeitet gern mit Klischees, und ich mag aufgrund meines
Namens ein Klischee bedienen.
WELT ONLINE: Warum werden Verbindungen zu Terrorgruppen überhaupt
gepflegt?
Guttenberg:
Zum einen gibt es historische Bande, die bis in die SED-Strukturen
zurückreichen. Zum anderen fühlt man sich wohl mit dem Ziel Systemwechsel
verbunden. Die Linke hat nicht nur einmal deutlich gemacht, dass sie Ähnliches
anstrebt. Darin liegt für mich eine klare Kampfansage an unsere
freiheitlich-demokratische Grundordnung.
WELT ONLINE: Einige Landesämter für Verfassungsschutz sehen das anders und
stellen die Beobachtung der Linken ein.
Guttenberg:
Ich kann nur davor warnen, die Augen vor Linksextremisten zu verschließen.
Immerhin macht sich die Linke teilweise Anliegen von Terroristen zu eigen. Ich
halte es für richtig, die Beobachtung weiter aufrechtzuerhalten und möglichst
wieder flächendeckend durchzuführen.
WELT ONLINE: Spielen bei der Einstellung der Beobachtung politische
Gründe eine Rolle?
Guttenberg: In einigen Ländern, wo die Linke bereits in Landtage
eingezogen ist oder kurz davor steht, gibt es eine offenbar mildere Behandlung
durch die Verfassungsschutzämter. Allein die Zahl der Stimmen macht allerdings
aus der Linken noch keine verfassungsrechtlich unbedenkliche Partei.
Oskar
Lafontaine und die Guerilla-Lüge
Von Frederic Spohr 11. August 2008, Die Welt
Die
ARD-Journalisten Ulrich Deppendorf und Joachim Wagner wollten ihn als Populisten
und als Vorsitzenden einer teilweise linksextremen Partei entlarven. Doch Oskar
Lafontaine wand sich und ließ sich nicht festlegen. Dabei hätte man ihn sogar
einer Lüge überführen können.

Foto: dpa
So fing
seine Karriere an. Oskar Lafontaine 1983. Damals war er Oberbürgermeister von
Saarbrücken, Vorsitzender der SPD im Saarland und Mitglied des SPD-Vorstandes.
Es begann
ganz idyllisch: Wie drei ältere Herren, die eine kleine Pause während ihres
Sonntagsspaziergang einlegen, saßen Oskar Lafontaine mit den ARD-Journalisten
Ulrich Deppendorf und Joachim Wagner an einer Aussichtsplattform der
Saarschleife. Freundliches Lächeln allerseits. Vor allem Lafontaine schien guter
Laune. Der Vorsitzende der Linksparte hatte ja auch allen Grund dazu: Erst am
Samstag hat ihn die saarländischen Linkspartei zum Spitzenkandidaten gewählt.
Nur ein
kleine Stichelei deutete schon an, dass es kein freundschaftliches Gespräch
geben würde: Der Ort sei ja ein sehr beliebter Platz für Sozialdemokraten und
linke Politiker, sagte Deppendorf – und spielte damit auf die berühmten Bilder
an, für die Schröder und Lafontaine 1997 gemeinsam mit ihren Partnerinnen auf
eben jener Aufsichtsplattform posiert hatten.
Doch weil
sich Lafontaine mittlerweile vom Schröder-Kompagnon zu einem Phantom der
deutschen Politik gewandelt hat, endete die Harmonie bald. Deppendorf und Wagner
machten ordentlich Dampf. Ihr Ziel: Den Vorsitzenden der Linkspartei als
Populisten zu demaskieren. Oder als Vorsitzenden einer Partei mit starken
linksextremen Tendenzen.
So fragte
Deppendorf, warum der sich Lafontaine nicht von den Unterstützern der Farc
innerhalb seiner Partei distanziere. Die Farc ist eine marxistische
Guerillaorganisation in Kolumbien, die sich hauptsächlich aus Drogenschmuggel
und Geiselnahmen finanziert. Schätzungsweise 700 Geiseln hat sie derzeit in
ihrer Gewalt und hält sie im Dschungel versteckt. Vor wenigen Wochen erst war
die frühere kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt aus den
Händen der Geiseln befreit worden.
Lafontaine
antwortete auf Deppendorfs Frage: „Die Farc wurde von der Europäischen Union von
der Liste der terroristischen Organisationen gestrichen. Die Europäische Union
arbeitet nicht mit der Drogenmafia und irgendwelchen unseriösen Organisationen
zusammen.“
Deppendorf
und Wagner gingen daraufhin zwar einfach zum nächsten Programmpunkt über. Doch
die Ausage von Lafontaine ist schlicht falsch, wie ein Sprecher der Europäischen
Kommission WELT ONLINE versicherte: Tatsächlich ist die Farc keineswegs von der
Terrorliste der EU gestrichen, die Linke brachte im Bundestag bisher dazu
lediglich einen Antrag ein.
Bei so
einer offensichtlichen Diskrepanz stellen sich doch zwei Fragen. Erstens: Wieso
verdreht Lafontaine so offensichtlich und schamlos die Wahrheit? Und zweitens:
Warum widersprachen ihm die Journalisten nicht?
An diesem
Punkt hätten Deppendorf und Wagner ihn endlich mal ins Schwitzen bringen können
– daran waren sie davor nämlich hoffnungslos gescheitert. Denn in allen
Wirtschaftsfragen warf Lafontaine gekonnt mit Zahlen umher, die die beiden
Journalisten nicht widerlegen konnten.
Seine These: „Alle Kürzungen der letzten Jahre wären überflüssig gewesen, wenn
wir nur die durchschnittliche Steuerabgabenquote Europas hätten.“ Und weil er
schon weiß, dass ihm deutsche Journalisten prinzipiell wenig glauben,
argumentierte er sogar mit Zahlen des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger: „Wenn
Sie schon uns nicht glauben, sollten Sie diesem Weisen glauben“, sagte
Lafontaine. Eine goldene Uhr versprach er seinen Interviewern, sollten sie ihn
widerlegen können.
Wagner
fiel nur ein: „Das Wirtschaftsministerium sagt das genaue Gegenteil, ich will es
nur mal sagen.“ Lafontaine war das nicht genug: „Das Finanzministerium muss dann
die Rechnungen vorlegen, ich habe noch keine einzige gesehen.“ Eine goldene Uhr
bekamen Wagner und Deppendorf also nicht. Sie hätten den teuren Schmuck auch
wirklich nicht verdient gehabt.
Wer hängt mit Wem bei der Umsturzaktion
demokratischer Verhältnisse durch Hochverrat zusammen?
Die Art der offenen Diskussion und Darstellung zeigt: Der
"Verrat" ist sich seiner Sache bereits sehr sicher!
aus:
Vergangene Konferenzen
Seit 1996 richtet die junge Welt jährlich in Kooperation mit
verschiedenen Partnern die Rosa-Luxemburg-Konferenz aus. An
dieser Stelle dokumentieren wir Programme, Reden und Texte
vergangener Konferenzen. Zum Teil sind diese Beiträge nur
Online-Abonnenten der jungen Welt zugänglich.
Die Konferenzen im Überblick:
2008: Klasse für sich.
Unsere Politik. Unsere Kultur. Unsere Medien.
Mit Beiträgen von:
- Gina Pietsch (Sängerin, Schauspielerin)
- Mandakranta Sen (Schriftstellerin, Indien)
- Tubal Paez (Vorsitzender des kubanischen
Journalistenverbandes)
- William Grigsby Vado »El Chele« (Direktor von Radio
La Primerisima, Nikaragua)
- Mumia Abu-Jamal (Journalist, politischer Gefangener,
USA - Einleitung durch Rechtsanwalt Robert R. Bryan, San
Francisco)
- Ignacio Ramonet (Chefredakteur Le Monde
Diplomatique, Frankreich)
- Aleka Papariga (Generalsekretärin der KP
Griechenlands, KKE)
- Dietrich Kittner (Kabarettist)
Partei für alle?
Brauchen wir neben der „Linken“ eine marxistische
Organisation?
Podiumsdiskussion mit:
Sahra Wagenknecht (Europaabgeordnete/Die Linke,
Mitglied im Parteivorstand), Hans Heinz Holz (Philosoph,
Tessin), Markus Mohr (Erwerbsloser, Aktivist der autonomen
Bewegung, Hamburg), Helmut Laakmann (Sprecher und Motor beim
Arbeitskampf im Krupp-Stahlwerk Rheinhausen)
Konzert Danbert Nobacon
Xikinkei
Banda Bassotti
2007:
Das geht anders. united, unido, vereint.
Mit Beiträgen von:
- Dr. Alberto Moreira (Befreiungstheologe, Universität
Goiania/Brasilien)
- Feng Yuan (Journalistin, Peking /China)
- Ernest Kaltenegger (Fraktionsvorsitzender der KPÖ im
Steiermärkischen Landtag, Österreich)
- Robert R. Bryan (Rechtsanwalt, San Francisco / USA)
- Mumia Abu Jamal (Journalist, politischer Gefangener,
USA)
- Francisco Brown Infante (Direktor am Institut für
Europäische Studien, Havanna / Cuba)
- Arnaldo Otegi (Sprecher der derzeit verbotenen
Partei Batasuna, Baskenland)
Worin unsre Schwäche besteht - Was hindert die Linke,
ihre Kräfte zu bündeln?
Podiumsdiskussion mit:
Gesine Lötzsch (stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die
Linke.PDS, MdB), Prof. Peter Grottian (Freie Universität
Berlin), Leo Mayer (Sekretariat Parteivorstand DKP, ehem.
stellv. BRV Siemens), Klaus Steiniger (Chefredakteur
Rotfuchs), Andrea Schuhmann, Antifaschistische Linke Berlin
(ALB)
2006:
Mit dem Sozialismus rechnen
Mit Beiträgen von:
- Heinz Dieterich Steffan (Universität Mexico-City,
Berater der Regierung Chávez, Venezuela)
- Günter Schumann (Bildhauer, Woserin)
- Paul Cockshott (Universität Glasgow, Autor,
Großbritannien)
- Mumia Abu-Jamal (Journalist, politischer Gefangener,
USA)
- Hans Heinz Holz (Philosoph)
- Eugenio Suárez Pérez (Direktor der Zeitschrift Cuba
Socialista, Kuba)
- Aurélio Monteiro dos Santos (Mitglied der Zentralen
Kontrollkommission der PKP, Portugal)
- Oskar Lafontaine (Fraktionsvorsitzender der
Linkspartei im Bundestag)
Parlamentarische Linke, außerparlamentarischer Kampf,
Eigentumsfragen und sozialer Fortschritt
Podiumsdiskussion mit:
Hans Heinz Holz, Angela Klein (Mitorganisatorin der
Euromärsche), Oskar Lafontaine, Heinz Dieterich Steffan
Konzert
Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot
2005:
Eure 'Ordnung' ist auf Sand gebaut.
Mit Vorträgen von:
- Christian Geissler (BRD, Schriftsteller)
- Juan Carlos Frómeta de la Rosa (ZK der KP Kubas)
- Mumia Abu-Jamal (USA, Journalist)
- Alfred Hrdlicka (Österreich, Bildhauer und Grafiker)
- Mag Wompel (BRD, Redakteurin LabourNet Germany)
- Iván Morales (Bolivien, Movimiento al Socialismo,
MAS)
- Angela Davis (USA, Soziologin, Bürgerrechtlerin,
Politikerin)
Krieg global – Widerstand lokal?
Podiumsdiskussion mit:
Christian Geissler, Mag Wompel, Juan Carlos Frómeta, Angela
Davis, Iván Morales, Jude Abbott, Allan Whalley
Konzert: Enough is Enough!
Jazz-Orchester Prokopätz
Chumbawamba
2004:
Die Revolution verteidigen. Strategien der
Konterrevolution
Mit Beiträgen von:
- Hannes Hofbauer (Österreich, Autor, Verleger)
- Vlado Nadazdin (Serbische Republik, ehem.
Generalkonsul der Bundesrepublik Jugoslawien in
Düsseldorf)
- Cesár Carillo (Kolumbien, Europavertreter der
Erdölgewerkschaft USO)
- Mumia Abu-Jamal (USA, Journalist)
- Jorge Santana Peréz (Kuba, Dozent am Institut für
Philosophie der Universität Havanna)
- Ana Elisa Osorio Granado (Venezuela,
Umweltministerin im Kabinett Chavez)
Linke Bewegungen und ihre Haltung zu Kuba und Venezuela
Podiumsdiskussion mit:
Dario Azzellini (Autor), Elmar Schmähling (Flottillenadmiral
a.D., GBM), Sahra Wagenknecht (Mitglied im Bundesvorstand
der PDS), Peter Wahl (ATTAC-Koordinierungsrat)
2003:
Einer wird gewinnen. Bush-Imperium, Euroreich oder
sozialistische Weltrepublik
Mit Beiträgen von:
- Harpal Brar (Autor, Publizist, Indien)
- Piero Bernocci (nationaler Sprecher der
COBAS-Gewerkschaft, Italien)
- Alan Woods (Autor, Herausgeber, Großbritannien)
- Mumia Abu-Jamal (Journalist, politischer Gefangener,
USA)
- Rodolfo Dávalos (Jura-Professor, Universität
Havanna, Kuba)
- Hans Heinz Holz (Philosoph, BRD)
Der Krieg kommt - die Linke geht
Podiumsdiskussion mit:
Hans Heinz Holz, Eckart Spoo (Publizist, Redaktion "Ossietzky"),
Uwe Hiksch (Bundesgeschäftsführer der PDS), Constanze
Lindemann (ver.di), Peter Strotmann (ATTAC-Rat)
2002:
tot oder lebendig - Widerstand in der
neuen Weltkriegsordnung
Mit Beiträgen von:
- Tariq Ali (Schriftsteller, Pakistan)
- Faustino Cobarrubia Gomez (Kuban. Institut für
Weltwirtschaft, Havanna, Kuba)
- John Catalinotto (International Action Center, New
York, USA)
- Mumia Abu-Jamal (Politischer Gefangener, Publizist,
USA)
- Boris Kagarlitzky (Soziologe und Publizist, Moskau,
Russische Föderation)
- Alain Krivine (Europaabgeordneter/LCR, Frankreich)
Aufbruch im Schläferland. Die
Linke im Kampf gegen Neoliberalismus und Krieg
Podiumsdiskussion mit:
Ulla Jelpke (MdB, Innenpolitische Sprecherin der
PDS-Bundestagsfraktion), Ulrich Franz (Chemiekreis
Wuppertal), Heinz Stehr (Vorsitzender der DKP), Lena
Bröckl ( ATTAC Berlin)
Konzert: know your enemy
Neues Glas aus alten Scherben
Sha-Karl & Smoke
F.S.K.
2001:
Menschenrechtsimperialismus und Widerstand
Mit Beiträgen von:
- Sémou Páthe Guèye (Professor für Philosophie an der
Universität Dakar, Senegal)
- Francisco Brown Infante (Zentrum für Europäische
Studien, Havanna, Kuba)
- John Catalinotto (International Action Center, New
York, USA)
- Mumia Abu-Jamal (Bürgerrechtler, Journalist, USA)
- Tobias Pflüger (Politikwissenschaftler, im Vorstand
der Informationsstelle Militarisierung Tübingen)
- Maria Rojas (Wissenschaftlerin, Chile)
- Said Dudin (Journalist und Diplom-Politologe,
Palästina)
Die Linke und der Krieg - Scharpings willige Helfer?
Podiumsdiskussion mit:
Dieter Frielinghaus (ehem. Moderator der Reformierten
Gemeinden und Mitglied der Kirchenleitung
Berlin-Brandenburg), Rainer Rupp (ehem. Kundschafter des
Friedens), Hans-Christian Ströbele (MdB Bündnis 90/Die
Grünen), Jutta Ditfurth (Ex-Grüne, ÖkoLinx), Winfried
Wolf (MdB, PDS)
Konzert
Tulip
Recorder
Parole Trixi
Djs Melissa Logan & Kiki Moorse
2000:
Kapitalismus im 21. Jahrhundert - Neoliberalismus,
Sozialabbau und gewerkschaftliche Gegenwehr
Mit Beiträgen von:
- Rolf Becker (Schauspieler, IG Medien Hamburg)
- Iba Ndiaye Diadji (Generalsekretär der Konföderation
der Autonomen Gewerkschaften und der Lehrergewerkschaft
Senegals, Dakar, Senegal)
- Uwe Fritsch (freigestellter Betriebsrat, VW
Wolfsburg)
- Leonel Gonzáles (Mitglied des Nationalen
Sekretariats der Zentrale der Gewerkschaften Kubas (CTC),
Kuba)
- Alberto Martinez (Internationale Kommission der
FARC-EP, Kolumbien)
- Mumia Abu-Jamal (Bürgerrechtler, Journalist, USA)
- Miloslav Ransdorf (Stellvertretender Vorsitzender
der KP Böhmens und Mährens (KSCM), Tschechien)
Anpassen statt verändern?
Podiumsdiskussion mit:
Diether Dehm (stellvertretender Vorsitzender der PDS),
Thomas Ebermann (Autor), Thomas J. Richter (Maler), Anne
Rieger (IG Metall, Waiblingen), Miloslav Ransdorf
Jazz/Lyrik/Prosa:
Ursula Karusseit
Ernst-Ludwig Petrowsky & Enfant
Uschi Brüning
Mathias Wedel
Dietrich Kittner
1999:
Stört die neoliberale Internationale!
Mit Beiträgen von:
- Uwe Soukup (Verlag 1900, Tageszeitung junge Welt)
- Gladys Marin (Vorsitzende der KP Chiles, Chile)
- Klaus Kolloch (ehem. HU Berlin)
- Enriqueta Parreño (KP Kuba)
- Alain Hayot (Universität Marseille, Frankreich)
- Mumia Abu-Jamal (politischer Gefangener und
Journalist, USA)
- Vertreter der FARC (Kolumbien)
- Juan Ramon Ruiz (Revolutionäre Einheit Guatemalas
(URNG))
Rot-Grün: Was kommt nach dem sozialdemokratischen Weg in
die Globalisierungsfalle?
Podiumsdiskussion mit:
Elmar Altvater (Freie Universität Berlin), André Brie
(Mitglied Parteivorstand PDS), Ellen Brombacher (KPF in der
PDS), Thomas Ebermann (Publizist, Hamburg), Frieder Otto
Wolf (MdEP B'90/Die Grünen)
Konzert: Fiesta de la Revolución
Gerardo Alfonso
Britta
Tarwater
1998:
Kommunistisches Manifest oder neues historisches
Projekt? Die Wiederentdeckung der sozialen Frage
Mit Beiträgen von:
- Annelies Laschitza (Berlin)
- Olga Fernández Rios (Kuba)
- Mumia Abu-Jamal (USA)
- Heinz Dieterich Steffan (Mexico)
- Sahra Wagenknecht (Berlin)
Abschied der Linken von der sozialen Frage?
Podiumsdiskussion mit:
Sahra Wagenknecht, Judith Dellheim, Karl Heinz Roth, Heinz
Dieterich Steffan, Maria Mies, Dorothee Piermont, Leo Mayer
Konzert Kai Degenhardt
Brüllen
Knarf Rellöm
1997:
"Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark!"
Arbeitsgruppen:
Rosa Luxemburg und die Sozialdemokratie
(mit Uwe Soukup, Verlag 1900, Klaus Gietinger, Autor,
Gerhard Branstner Schriftsteller)
Zusammenbruchstheorie und soziale Frage
(mit Robert Kurz, Redaktion 'Krisis', Joachim Bischoff,
Redaktion 'Sozialismus')
Die Theoretikerin des Antinationalismus?
(mit Tjark Kunstreich, Autor junge Welt)
Massenspontaneität versus Parteidisziplin
(mit Gerd Deumlich, Redaktion 'Marxistische Blätter',
Winfried Wolf, Redaktion 'SoZ'/MdB PDS)
Sozialismus und Demokratie - Kritik am Roten Oktober
(mit Elvira Högemann, Autorin, Elfriede Müller, Redaktion
'Bahamas')
Luxemburgs Imperialismustheorie
(mit Peter Decker, Redaktion 'Gegenstandpunkt', Stefan
Eggerdinger, Autor)
Rot-Grün - Sackgasse oder Chance für die Linke? Wie
veraltet ist Rosa Luxemburgs Kritik an den Realos?
Podiumsdiskussion mit:
Jutta Ditfurth (Redaktion 'ÖkoLinx'), Micha
Brumlik (Hochschullehrer, Stadtrat B 90/Grüne), Roland
Claus (PDS-Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt), Petra Pau
(PDS-Landesvorsitzende Berlin), Winfried Wolf (Redaktion 'SoZ'/MdB
PDS)
Konzert
Franz Josef Degenhardt
1996:
Frieden schaffen mit Blauhelm-Waffen? Der Abschied der
Linken vom Anti-Militarismus 1914-1995
Podiumsdiskussion mit:
- Wolfgang Gehrke (PDS)
- Nina Hauer (SPD)
- Christian Ströbele (B'90/Die Grünen)
- Nina Hager (DKP)
- Jürgen Elsässer (junge Welt)
Konzert
Pankow
Atari Teenage Riot
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