Pro Mittelstand NRW

Der Mittelstand pro NRW ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro NRW, der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozess einbringt


Populismus scheuen die Sozialisten bei Anderen wie der Teufel das Weihwasser, denn es war und ist ihre eigene Erfolgstaktik!

 

 

Dreht den Gewalt-Verbrechern endlich den"Saft" aus Steuergeldern ab. Links füttert seine Truppen über "Kampf gegen Rechts", "Blick nach Rechts"(SPD Mitglied Ute Vogt als Schirmherrin) zum Exstenzerhalt eigener Kampftruppen  und Einsatz für die "Übernahme".

Rüttgers wurde im Wege moderner unblutiger Hinrichtung  von der linkslastigen Presse (ähnlich übrigens der Fall Mixa nur mit anderem Ausgangspunkt und anderer Zielrichtung)" an die Wand genagelt" wegen seiner Kostenbesuche auf Messen. Die Linke über Ulla Jelpke und Ute Vogt (SPD) finanziert über Steuergelder und setzt ANTIFAS als Gewalttruppen, wie Hitler die SA und Honecker die STASI ungehindert ein Langsam kriecht die Erkenntnis auch in Richterhirne:

Verwaltungsgericht: Antifa-Verein ist linksextrem

 

MÜNCHEN. Das Verwaltungsgericht München hat eine Klage der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle (Aida) abgewiesen. Die Einrichtung war in die Liste der „linksextremistischen und linksextremistisch beeinflußten Organisationen“ des Bayerischen Verfassungsschutzes aufgenommen worden.

Daraufhin hatte das zuständige Finanzamt die Gemeinnützigkeit aberkannt. Nach Ansicht der Richter gibt es tatsächlich Belege für eine staatsfeindliche linksextremistische Haltung bei Aida. Insbesondere distanziere sie sich nicht von gewaltbereiten linksextremen Gruppierungen.

Kampf gegen jeglichen Extremismus

„Das Verwaltungsgericht hat unsere Auffassung bestätigt, daß Aida nicht auf der einen Seite vermeintlich neutrale, politische Bildungsarbeit betreiben kann, auf der anderen Seite aber mit linksextremistischen Kampagnen zusammenarbeitet“, meinte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zufrieden.

Der Staat müsse auch gerade gegenüber gewalttätigen Linksextremisten „klare Kante“ zeigen, so Herrmann. Eine Verharmlosung dieses Phänomens, wie sie bei Aida betrieben werde, könne nicht geduldet werden: „Wir kämpfen gegen jeglichen Extremismus, auch wenn er unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Neonazis daherkommt“, stellte der CSU-Politiker klar. (vo)

 

Geldhahn zugedreht

Von Felix Krautkrämer

 „Ausgerechnet die Nazi-Gegner gelten als verfassungsfeindlich“, empörte sich vergangene Woche die Süddeutsche Zeitung. Anlaß war der Entzug der Gemeinnützigkeit des Antifaschistischen Informations- und Dokumentationsarchivs (Aida) in München durch das zuständige Finanzamt.

Grund hierfür ist die Aufnahme der Einrichtung in die Liste der „linksextremistischen und linksextremistisch beeinflußten Organisationen“ des Bayerischen Verfassungsschutzes. Die Erwähnung im Landesverfassungsschutzbericht 2008 hatte für Aida bereits im April vergangenen Jahres erste Konsequenzen nach sich gezogen. Die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus schloß den Verein aus einem angeschlossenen Beratungsnetzwerk aus. Laut der Süddeutschen endete dadurch auch die Finanzierung einer Teilzeitstelle. 

Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gehört Aida zu den linkextremistischen Organisationen, die versuchen, „verstärkt bei demokratisch initiierten Projekten gegen Rechtsextremismus Fuß zu fassen und hier Einfluß zu gewinnen“, und denen durch die gestiegene Zahl von Initiativen gegen Rechtsextremismus „zunehmend Handlungsfelder für ihre linksextremistische Antifaschismusarbeit eröffnet“ würden. 

Daß Aida sich nicht von der linksextremen Szene abgrenzt, beweist ein Blick auf die Internetseite der Organisation, wo zu diversen linksradikalen Zeitschriften wie Der Rechte Rand, den Antifaschistischen Nachrichten oder dem Antifaschistischen Infoblatt verlinkt wird. Ebenso wie zu linksextremen Antifa-Gruppen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen.

Vorsitzender Buschmüller kein Unbekannter

Auch fanden in der Vergangenheit Veranstaltungen von Aida im linkextremen Szenetreff „Kafe Marat“ statt, laut Verfassungsschutzbericht einem örtlichen Anlaufpunkt des autonomen Spektrums in München. 

Der Vorsitzende von Aida, Marcus Buschmüller, ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt: Nach Informationen der JUNGEN FREIHEIT geriet er in der Vergangenheit mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. So wurde er Ende der achtziger Jahre wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Beleidigung während der Anti-Atomproteste in Wackersdorf verurteilt.

Mittlerweile arbeitet Buschmüller, der auch schon für die Antifaschistischen Nachrichten zur Feder griff, für die „Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München“ (firm), die von der bayerischen Landeshauptstadt finanziert wird. 

Auf Nachfrage beim zuständigen Sozialreferat heißt es, die Informationsstelle erhalte jährlich 75.900 Euro für ihre Arbeit – unbefristet.  Für die Arbeitsverträge der Mitarbeiter sei aber nicht die Stadt München zuständig, sondern der Verein „Feierwerk“, der als Träger der im Januar 2009 gegründeten Informationsstelle gegen Rechtsextremismus fungiert.

Nachdem Aida im Verfassungsschutzbericht aufgetaucht sei, habe man Feierwerk um eine Stellungnahme wegen des Arbeitsverhältnisses mit Buschmüller gebeten, mittlerweile sei die Angelegenheit jedoch erledigt und die Einrichtung mache ihre Arbeit. 

„Schmutzkampagne der bayerischen Staatsregierung“

Der bayerische Verfassungsschutz begründet die Erwähnung von Aida im Jahresbericht 2008 gegenüber der JF unter anderem mit den zahlreichen Verlinkungen zu linksextremen Organisationen und Publikationen auf der Internetseite der Dokumentationsstelle. Zudem seien Mitarbeiter der Einrichtung den Verfassungsschützern als „langjährige Angehörige der autonomen linkextremen Szene“ bekannt.

Zwar habe man in der Vergangenheit auf eine Erwähnung von Aida im Verfassungsschutzbericht verzichtet, doch mit der Einbindung in den staatlichen „Kampf gegen Rechts“ habe der Verein eine gewisse Relevanz erfahren, die zum Umdenken führte.

Aida selbst hat mittlerweile Klage gegen die Aufnahme in die Liste der linksextremistischen Organisationen eingereicht. Vereinsvorstand Buschmüller ruft deswegen zur Solidarität auf: „Wir müssen gemeinsam verhindern, daß die bayerische Staatsregierung mit dieser Schmutzkampagne erfolgreich ist“, heißt es in einer Mitteilung auf der Internetseite. Schließlich wisse niemand, wo diese „Diffamierungspolitik“ sonst haltmache oder welche Gruppierung als nächstes betroffen sein werde.

JF 3/10


 

Antifaschismus als Thema linksextremistischer Agitation, Bündnispolitik und Ideologie

Eine Analyse zu ideengeschichtlichen Hintergründen und strategischen Funktionen eines Kampfbegriffs
Armin Pfahl-Traughber        

 

Der Antifaschismus-Begriff zwischen Demokratie und Extremismus
 

Damit ist Antifaschismus ebenso wie Antikommunismus keine per se demokratische Position. Die Termini beziehen sich lediglich auf die Ablehnung einer bestimmter Ideologie oder eines spezifischen Systems, die beide für eine antidemokratische politische Ordnung mit autoritärer bis totalitärer Prägung stehen. Diese Frontstellung kann aus einer demokratischen Haltung heraus, sie kann aber auch aus einer antidemokratischen Haltung heraus erfolgen. So lehnen Rechtsextremisten mit Demokraten den Kommunismus ab und Linksextremisten mit Demokraten den Faschismus. Beim Antifaschismus erfolgt die primäre Identifikation der sich dazu Bekennenden eben nicht durch einen gemeinsamen Konsens hinsichtlich der Akzeptanz der Grundlagen eines demokratischen Verfassungsstaates, sondern durch die Ablehnung einer besonderen Ideologie oder Herrschaft in Gestalt des Faschismus. Dieses Verständnis schließt daher auch die Subsumtion von Antidemokraten unter den Begriff "Antifaschismus" ein. Anders formuliert: Auch kommunistische Diktaturen verstanden sich als antifaschistisch.

Antifaschismus als Legitimationsideologie für die DDR-Diktatur

Denn mit zur Agitations- und Bündnispolitik von Linksextremisten mit dem "Antifaschismus" gehört die Rechtfertigung eigener Politik, die sich auch in dem Versuch der Selbstlegitimation der DDR als "antifaschistischem Staat" artikulierte. Der antifaschistische Gründungsmythos diente noch bis in die Endphase ihrer Existenz als Identitätsfaktor der DDR und Herrschaftsinstrument der SED. Im Unterschied zur Bundesrepublik habe man, so die offizielle Darstellung, durch die Abschaffung des Kapitalismus und die Errichtung des Sozialismus den Faschismus endgültig überwunden. Diese Sichtweise diente propagandistisch der mentalen Integration im "antifaschistischen Staat" wurde aber gleichzeitig zur Abschottung vor Kritik oder zur Diffamierung von Opposition genutzt. In diesem Kontext kam es auch zu einer inflationären Ausweitung des Faschismusbegriffs, galt doch der Aufstand des 17. Juni 1953 als "faschistischer Putschversuch", und die Berliner Mauer bezeichnete man als "antifaschistischen Schutzwall".



Antifaschismus als Agitationsthema einer linksextremistischen Vorfeldorganisation


Zu den aus bündnispolitischen Absichten heraus im Antifaschismus-Bereich von Kommunisten gegründeten Organisationen gehört auch die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten" (VVN-BdA). Hierbei handelt es sich um den 1947 gegründeten Zusammenschluss einer überwiegend aus Kommunisten bestehenden Verfolgtenorganisation, die sich mit der Namenserweiterung "Bund des Antifaschisten" 1971 für jüngere Anhänger ohne Verfolgtenhintergrund öffnete. Während sich die Basis der Organisation zu großen Teilen aus nicht-kommunistischen Gegnern des Rechtsextremismus zusammensetzte, bestand die Führung aus Angehörigen oder Sympathisanten der KPD bzw. DKP, die wiederum den Weisungen ihrer Partei verpflichtet waren und über sie finanzielle Mittel aus der DDR zur Aufrechterhaltung des Apparats erhielten. Auch nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes änderte sich an der Dominanz orthodox kommunistischer Kräfte an der Spitze nur wenig.

Antifaschismus als Bündnisstrategie einer linksextremistischen Vorfeldorganisation

Aktivitäten zur Erinnerung an NS-Verbrechen und Widerstand sowie Kampagnen gegen den Rechtsextremismus dienten der VVN/BdA einerseits zur Gewinnung von gesellschaftlicher Anerkennung, andererseits zur Ausweitung ihrer Anhängerschaft unter im Verband selbst relativ einflusslosen Demokraten. Wichtiges Instrument für beide Ziele war und ist die Bündnispolitik, sah man doch als zentrales Ziel "antifaschistischer Politik" die Zusammenarbeit von Christen, Gewerkschaftlern, Grünen, Kommunisten, Liberalen und Sozialdemokraten an. Nur im gemeinsamen Kampf aller "fortschrittlichen Kräfte", so die offizielle Auffassung, könne der Antifaschismus erfolgreich sein. Politische Erklärungen oder öffentliche Veranstaltungen, woran sich sowohl Repräsentanten der DKP oder VVN/BdA als auch Vertreter demokratischer Parteien oder Organisationen beteiligten, galten denn auch als Erfolg, ließ sich hier doch die beabsichtigte "Erosion der Abgrenzung" (Wolfgang Rudzio) zwischen linken Demokraten und Extremisten ausmachen.

Antifaschismus als Agitationsfeld von Autonomen

ANTIFA-Ideoten Kölnkongress September 2008
Neben der VVN/BdA bedienten und bedienen sich aber auch noch andere linksextremistische Kräfte des Antifaschismus als Agitationsthema. Hierzu gehören insbesondere die Autonomen, beteiligen sie sich doch gewalttätig sowohl an Demonstrationen gegen wie an Übergriffen auf Rechtsextremisten. Selbst militantes Vorgehen gegen Polizeibeamte sah man in der Szene als Ausdruck einer "Antifaschistischen Aktion" an. Es existieren sogar Abbildungen in den einschlägigen Publikationsorganen, welche unter dem Motto "Das kannst Du auch" Gewalttaten nicht nur gegen Polizisten und Skinheads, sondern auch gegen Bischöfe oder Richter propagieren. Darüber hinaus richtet sich die Agitation und Gewalt von Autonomen unter den Parolen "Antifaschistische Aktion" oder "Antifa heißt Angriff" nicht nur gegen rechtsextremistische Organisationen und Personen. Im Zentrum steht die Bekämpfung des bürgerlichen und kapitalistischen Systems in Gestalt der Bundesrepublik Deutschland, worin die eigentliche Ursache und Wurzel des Faschismus gesehen wird.

Antifaschismus-Kritik zur Immunisierung vor anderer Kritik

Linksextremisten nutzen die Agitation mit dem Antifaschismus darüber hinaus, um ihnen unliebsame politische Auffassungen von Andersdenkenden zu diskreditieren. Meistens handelt es sich dabei um konservative Intellektuelle oder Organisationen, welchen dann eine faschistische Gesinnung oder Zielsetzung unterstellt wird. Diese Instrumentalisierung des Antifaschismus durch Linksextremisten nutzen wiederum Vertreter des anderen politischen Lagers zur Immunisierung vor Einwänden: Aus deren Sicht gilt dann jede Kritik an einer problematischen Position am rechten Rand des demokratischen Spektrums oder einer gemäßigt rechtsextremistischen Position als Ausdruck einer linksextremistischen Antifa-Strategie. Exemplarisch dafür stehen die Schriften des Politologen Hans-Helmuth Knütter oder die Veröffentlichungen in der Wochenzeitung "Junge Freiheit". Der Verweis auf eine inhaltlich ähnlich lautende Kritik von linksextremistischer Seite dient ihnen dazu, sich jeder kritischen Auseinandersetzung mit ihren eigenen Auffassungen zu entziehen.

Schlusswort und Zusammenfassung

Bilanzierend betrachtet muss noch einmal gesondert darauf hingewiesen werden, dass Antifaschismus keineswegs per se linksextremistisch sein muss. Es gilt sich immer zu vergegenwärtigen, was die jeweiligen Antifaschisten konkret unter "Faschismus" verstehen und welche Forderungen sich aus ihrem Selbstverständnis als "Antifaschisten" ergeben. Die zentrale Frage dabei lautet: Richtet sich die Ablehnung nur gegen Rechtsextremisten und sie befördernde gesellschaftliche Entwicklungen oder richtet sich die Ablehnung gegen die Normen und Regeln eines demokratischen Verfassungsstaates. Im letztgenannten Sinne findet meist auch eine inhaltliche Ausweitung des mit "Faschismus" oder "Faschisten" gemeinten statt. Dann ordnet man nicht nur konservative und rechte Demokraten, sondern mitunter auch liberale oder linke Kräfte in die damit verbundene Kategorie ein. Angesichts des realen Faschismus ist dies von der Sache her nicht nur inhaltlich absurd, sondern objektiv auch eine Verharmlosung der mit diesem Terminus eigentlich gemeinten politischen Bestrebungen.

Literatur

Agethen, Manfred/Jesse, Eckhard/Neubert; Ehrhart (Hrsg.), Der missbrauchte Antifaschismus. DDR-Staatsdoktrin und Lebenslüge der deutschen Linken, Freiburg 2002.

Bundesamt für Verfassungsschutz (Hrsg.), "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antfaschistinnen und Antifaschisten" (VVN/BdA). Organisation – Entwicklung – Aktionsfelder – Wirkungen 1947-1997, Köln 1997

Bundesministerium des Innern (Hrsg.), Bedeutung und Funktion des Antifaschismus, Bonn 1990.

Grunenberg, Antonia: Antifaschismus – ein deutscher Mythos, Reinbek 1993.

Keller, Claudia (Hrsg.), Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag. Antifaschismus. Geschichte und Neubewertung, Berlin 1996.

Knütter, Hans-Helmuth: Die Faschismus-Keule- Das letzte Aufgebot der deutschen Linken, Frankfurt/M. – Berlin 1993.

Peters, Tim: Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht, Wiesbaden 2006.

Rudzio, Wolfgang: Die Erosion der Abgrenzung. Zum Verhältnis zwischen der demokratischen Linken und Kommunisten in der Bundesrepublik Deutschland, Opladen 1988.

Schuh, Horst (Hrsg.): Buchenwald und der deutsche Antifaschismus, Brühl 1996.

 

 

 

 




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Stand: 07. Juli 2010.